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	<title>Campact Blog &#187; Atomkraft</title>
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	<description>Demokratie in Aktion</description>
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		<title>Kein Endlager in Gorleben: Ein gelbes X und rollende Atommüllfässer</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 18:03:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandra Schuttenberg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Hebebühne reckt sich in die Höhe, recht behäbig. Zu langsam für die Journalist/innen darin, sie wollen schnell aus 10 Metern Höhe ein Foto schießen. Der Andrang der Fotograf/innen und Filmer ist groß, der Platz auf der Hebebühne klein. Doch &#8230; <a href="http://blog.campact.de/2012/02/kein-endlager-in-gorleben-ein-gelbes-x-und-rollende-atommullfasser/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Hebebühne reckt sich in die Höhe, recht behäbig. Zu langsam für die Journalist/innen darin, sie wollen schnell aus 10 Metern Höhe ein Foto schießen. Der Andrang der Fotograf/innen und Filmer ist groß, der Platz auf der Hebebühne klein. Doch die Mühe lohnt sich. Gut schaut die Aktion aus von oben. So kann man es wunderbar erkennen, das 20 Meter große gelbe X aus Menschen &#8211; direkt vor dem Brandenburger Tor. </p>
<p>Das X ist das traditionelle Symbol des Widerstandes gegen ein Endlager in Gorleben. Zahlreiche Atomkraftgegner/innen sind dafür gekommen und wurden gleich mit gelben Leibchen eingekleidet und mit Musik aus dem Antiatom-Bus empfangen. Sie protestieren mit der Aktion für einen Neustart in der Endlagersuche und fordern ein klares Aus für Gorleben als möglicher Standort für ein Atommüll-Endlager. Der Gorlebener Salzstock hat Kontakt zum Grundwasser und liegt direkt über einem großen Ergas-Vorkommen. Denkbar schlechte Voraussetzungen für eine sichere Verwahrung von hochradioaktiven Atommüll. Deswegen geht es nun zu Minister Röttgen, also zum Umweltministerium. Dort wird gleich Röttgen mit VertreterInnen der Bundesländer über einen &#8220;Neustart&#8221; bei der Suche nach einem Endlager für radioaktiven Atommüll verhandeln.</p>
<p><object width="400" height="300"><param name="flashvars" value="offsite=true&#038;lang=de-de&#038;page_show_url=%2Fphotos%2Fcampact%2Fsets%2F72157629245328917%2Fshow%2F&#038;page_show_back_url=%2Fphotos%2Fcampact%2Fsets%2F72157629245328917%2F&#038;set_id=72157629245328917&#038;jump_to="></param><param name="movie" value="http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=109615"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=109615" allowFullScreen="true" flashvars="offsite=true&#038;lang=de-de&#038;page_show_url=%2Fphotos%2Fcampact%2Fsets%2F72157629245328917%2Fshow%2F&#038;page_show_back_url=%2Fphotos%2Fcampact%2Fsets%2F72157629245328917%2F&#038;set_id=72157629245328917&#038;jump_to=" width="400" height="300"></embed></object></p>
<p>Die Demonstrant/innen rollen die Fässer mit &#8220;radioaktiven Müll&#8221; vom Brandenburger Tor bis zum Umweltministerium. Die Straße vom Brandenburger Tor hin zum Potsdamer Platz Richtung Anhalter Bahnhof ist vollständig gesperrt &#8211; auch die Gegenfahrbahn. Als es los geht und das Foto des Demozuges in Echtzeit bei Twitter verbreitet wird, schreibt Mohnblume2000 : &#8220;@campact #Solidarische Grüße aus Frankfurt &#8211; Ihr seid klasse &#8211; viel Erfolg beim #Widerstand gegen das Endlager #Gorleben!!!&#8221; Doch das Lob gebührt einem ganzen Bündnis aus Organisationen: .ausgestrahlt, BI Umweltschutz, NaturFreunde, der BUND, Anti Atom Berlin, Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg und Campact sind die Organisatoren der Veranstaltung. </p>
<p>Hopp, hopp, hopp &#8211; Gorleben stopp! Wir ziehen an den Hochhäusern vorbei, die Atommüll-Fässer donnern über den Asphalt. Aus den Fenstern schauen Menschen, bei dem Tumult könnte es mit dem Arbeiten in den Büros schwierig werden. Passanten machen große Augen und bekommen gleich Flyer in die Hand gedrückt. Vor dem Umweltministerium gibt es dann heiße Getränke und kurze Reden. Als die ersten Politiker eintreffen steigt der Energiepegel nochmal enorm: Der Atommüll wird als Schlagzeug umfunktioniert, Pfiffe ertönen, die Rufe werden lauter. Und wie reagieren die für die Verhandlung mit Röttgen eintreffenden Politiker? Anstatt sich den ansehnlichen Atommüllberg und die Banner von Nahen anzuschauen, nehmen sie den Nebeneingang ins Gebäude. Doch eines ist klar: Die Botschaft haben sie trotzdem nicht überhören oder übersehen können: Kein Endlager für Gorleben! Um das durchzusetzen, zählt weiter jede Unterschrift &#8211; <a href="http://www.campact.de/atom2/sn15/signer" target="_blank">hier können Sie den Appell unterzeichnen!</a></p>
<p>++ Update: Die Ergebnisse des Treffens sind enttäuschend: Zwar hieß es, es werde mehr Beteiligung der Bürger geben. Aber inwiefern das umgesetzt wird ist fraglich. Und vor allem: Gorleben bleibt weiterhin im Topf möglicher Endlagerstandorte. Anscheinend soll &#8220;in einem eigenen Beratungsprozess&#8221; über den Salzstock entschieden werden. Berichte über die Verhandlungen gibt es unter anderem auf <a href="http://www.tagesschau.de/inland/endlagersuche110.html" target="_blank">tagesschau.de</a>, im <a href="http://www.abendblatt.de/region/article2183931/Gorleben-bleibt-weiter-im-Rennen.html" target="_blank">Hamburger Abendblatt</a> und in der<a href="http://www.sueddeutsche.de/Y5V38P/460886/Gorleben-oder-nicht-Gorleben.html" target="_blank"> Süddeutschen Zeitung</a>.</p>
<p><!-- Hier die abschließenden Links: Bitte UNBEDINGT nun mit vollen Links ("http://www.campact.de/") --></p>
<ul class="themenblock_list">
<li><a href="http://www.campact.de/atom2/sn15/signer" class="aktion">Appell unterzeichnen</a></li>
<li><a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/kanaluebersicht/aktuellste/166#/beitrag/video/1565282/Bund-und-Länder-beraten-über-Endlager" class="video" target="_blank">Aktion bei ZDFheute</a></li>
<li><a href="http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video1060140.html" class="video" target="_blank">Aktion in den ARD-Tagesthemen</a></li>
<li><a href="
<li><a href="http://www.stern.de/panorama/atommuell-endlager-buerger-sollen-an-standortsuche-beteiligt-werden-1784606.html" class="info" target="_blank">stern: Bürger sollen an Standortsuche beteiligt werden</a></li>
<li><a href="http://www.campact.de/atom2/info/5min13" class="info">Hintergrundinformationen zu Gorleben</a></li>
<li><a href="https://www.campact.de/atom2/spenden/donate5" class="spenden">Für weitere Aktionen spenden</a></li>
</ul>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>SPD-Konzept zur Endlagersuche: Zukunft von Gorleben bleibt unklar</title>
		<link>http://blog.campact.de/2012/01/spd-konzept-zur-endlagersuche-zukunft-von-gorleben-bleibt-unklar/</link>
		<comments>http://blog.campact.de/2012/01/spd-konzept-zur-endlagersuche-zukunft-von-gorleben-bleibt-unklar/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 12:44:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Susanne Jacoby</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Während eine Arbeitsgruppe aus Bundesumweltminister Röttgen und acht Bundesländern derzeit ein Verfahren für die Suche nach einem Atommüll-Endlager entwickelt, hat die SPD-Fraktion diese Woche einen eigenen Vorschlag vorgestellt. Nach Vorstellungen der SPD-Abgeordneten sollte die Endlagersuche in einem eigenen Endlagerverfahrensgesetz geregelt &#8230; <a href="http://blog.campact.de/2012/01/spd-konzept-zur-endlagersuche-zukunft-von-gorleben-bleibt-unklar/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Während eine Arbeitsgruppe aus Bundesumweltminister Röttgen und acht Bundesländern derzeit ein Verfahren für die Suche nach einem Atommüll-Endlager entwickelt, hat die SPD-Fraktion diese Woche einen eigenen Vorschlag vorgestellt. </p>
<p>Nach Vorstellungen der SPD-Abgeordneten sollte die Endlagersuche in einem eigenen Endlagerverfahrensgesetz geregelt werden. Die Rolle von Gorleben in dem vorgeschlagenen Verfahren bleibt allerdings unklar, die  Formulierung schwammig: Zwar wird in den Vorbemerkungen ausgeführt, dass der Standort Gorleben „nicht genehmigungsfähig“ sei, weil die Auswahl von Gorleben „nicht nach wissenschaftlich technischen sondern nach politischen Motiven“ stattfand. In den vorgeschlagenen Rahmenregelungen für das Endlagerverfahrensgesetz wird dies dann aber nur abgeschwächt formuliert. Dort heißt es lediglich: „Die Erkundung von Gorleben wird beendet.“ Ein vollständiger Ausschluss von Gorleben aus der Endlagersuche lässt sich daraus nicht herauslesen. Im Gegenteil heißt es weiter sogar: „Die Standortauswahl wird nicht vorab beschränkt.“ Dabei hatte die SPD auf ihrem Parteitag Anfang Dezember explizit beschlossen, dass die Endlagersuche unter Ausschluss des Standortes Gorleben geschehen solle.</p>
<p>Positiv im Papier der SPD-Abgeordneten: Nach ihren Vorstellungen sollten bereits die Standortauswahl und Erkundung möglicher Standorte nach Atomrecht mit umfassender Bürgerbeteiligung geregelt werden. So sollten vor jedem Schritt Planungen offen gelegt werden und Einwendungen von Bürger/innen eingeholt werden. Die Erkundungsarbeiten im Salzstock Gorleben finden dagegen bislang nach Bergrecht statt &#8211; und dabei ist eine Bürgerbeteiligung überhaupt nicht vorgesehen. Auch müssen bei einer Erkundung nach Bergrecht vorher keine atomrechtlichen Sicherheitskriterien vorliegen, an denen sich die Ergebnisse der Erkundung messen lassen müssen. </p>
<p><img src="http://www.campact.de/img/atom2/endlager/berlin_20111215/gruppe_500x333.jpg" alt="Kein Endlager in Gorleben!" /></p>
<p class="bildunterschrift">15.12.2011: Drinnen treffen sich Bund und Länder zur Endlagersuche &#8211; draußen demonstrieren Campact-Aktive gegen ein Endlager in Gorleben</p>
<p>Die SPD will außerdem die AKW-Betreiber stärker zur Finanzierung der Endlagersuche und Einrichtung des Endlagers verpflichten und sich auch gegen Zahlungsausfälle der AKW-Betreiber absichern: Dazu sollen die AKW-Betreiber ihre bisherigen Rückstellungen offen legen und insgesamt 10 Milliarden Euro in einen gemeinsamen Sicherheitsfonds einzahlen.</p>
<p>Das SPD-Positionspapier enthält etliche positive Ansätze. Allerdings bleibt die Rolle von Gorleben unklar. Hier darf die SPD nicht hinter ihrem Parteitagsbeschluss zurückfallen! Gorleben muss klar und deutlich aus der Endlagersuche ausgeschlossen werden. Im Januar wollen sich Bund und Länder erneut zu Gesprächen über die Endlagersuche treffen, bis Mitte des Jahres soll ein Endlagersuchgesetz stehen. Hier müssen wir weiter Druck machen, dass der geologisch ungeeignete Salzstock Gorleben endgültig als Endlager begraben wird!</p>
<p><!-- Hier die abschließenden Links: Bitte UNBEDINGT nun mit vollen Links ("http://www.campact.de/") --></p>
<ul class="themenblock_list">
<li><a href="http://www.campact.de/atom2/sn15/signer" class="aktion">Appell unterzeichnen: Kein Endlager in Gorleben</a></li>
<li><a href="http://www.campact.de/atom2/info/5min13" class="info" >Mehr Hintergrundinformationen zu Gorleben in unserem 5-Minuten-Info</a></li>
<li><a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/spd-konzept-fuer-atommuell-suche-endlager-biete-mitsprache-1.1249231" class="info" target="_blank">Süddeutsche: Suche Endlager, biete Mitsprache</a></li>
<li><a href="http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5itpiH86qINwF-FsmnRRvMf-sHn1A?docId=CNG.a798b529a9c1e56f50bc5e145744951e.a41" class="info" target="_blank">AFP: SPD schlägt Gesetz für Suche nach Atommüllendlager vor</a></li>
<li><a href="http://www.taz.de/Milliardenfonds-fuer-Endlagersuche/!84865/" class="info" target="_blank">taz.de: Vorbau für den Kostengau</a></li>
<li><a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/0,1518,806937,00.html" class="info" target="_blank">Spiegel Online: SPD fordert Milliardenfonds für Endlagersuche</a></li>
<li><a href="http://www.taz.de/!83287/" class="info" target="_blank">taz.de: SPD lehnt Atommüll in Gorleben ab</a></li>
<li><a href="http://bundesumweltministerium.de/files/pdfs/allgemein/application/pdf/hintergrund_standortsuche_bf.pdf" class="dok" target="_blank">Gemeinsames Papier der Bund-Länder-Arbeitsgruppe zur Vorbereitung eines neuen Endlagersuchgesetzes (pdf)</a></li>
<li><a href="http://www.spd-fraktion.de/cnt/rs/rs_datei/0,,15563,00.pdf" class="dok" target="_blank">SPD-Bundestagsfraktion: Grundsätze und Eckpunkte für ein Endlagersuchverfahren (pdf)</a></li>
<li><a href="https://www.campact.de/atom2/spenden/donate1" class="spenden" >Für die Kampagne spenden</a></li>
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		</item>
		<item>
		<title>Gorleben: Bewegung, aber noch kein Einlenken</title>
		<link>http://blog.campact.de/2011/12/gorleben-bewegung-aber-noch-kein-einlenken/</link>
		<comments>http://blog.campact.de/2011/12/gorleben-bewegung-aber-noch-kein-einlenken/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 16 Dec 2011 14:36:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Susanne Jacoby</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Proteste gegen den Castor-Transport und ein Endlager in Gorleben bringen die Politik unter Handlungszwang: Beim zweiten Treffen mit den Ländern zur Endlagersuche verkündete Bundesumweltminister Röttgen gestern in Berlin, dass es &#8220;keinen weiteren Ausbau des untertägigen Bergwerks&#8221; geben solle. Doch &#8230; <a href="http://blog.campact.de/2011/12/gorleben-bewegung-aber-noch-kein-einlenken/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Proteste gegen den Castor-Transport und ein Endlager in Gorleben bringen die Politik unter Handlungszwang: Beim zweiten Treffen mit den Ländern zur Endlagersuche verkündete Bundesumweltminister Röttgen gestern in Berlin, dass es &#8220;keinen weiteren Ausbau des untertägigen Bergwerks&#8221; geben solle. Doch das bedeutet noch lange kein Aus für Gorleben: Zwar werden keine neuen Stollen im Salzstock vorangetrieben, doch die übrigen Untersuchungen zur Erkundung laufen weiter. Und nach wie vor bleibt der völlig ungeeignete Salzstock als mögliches Endlager mit im Topf.</p>
<p>Trotzdem zeigt dieser erste Schritt: Die Regierung steht in Sachen Gorleben massiv unter Druck. Jetzt wollen wir dafür sorgen, dass beim nächsten Treffen zwischen Bund und Ländern im Januar endlich ernsthafte Schritte beschlossen werden: Ein Verzicht auf die sogenannte „Vorläufige Sicherheitsanalyse“ und der endgültige Ausschluss von Gorleben aus der Endlagersuche. Mit der Studie will Röttgen die Eignung des Salzstocks in Gorleben überprüfen lassen – von Wissenschaftler/innen, die schon in der Vergangenheit immer wieder die Sicherheit von Gorleben „belegten“ und kritische Studien einfach ignorierten.</p>
<p>Bis Sommer 2012 will die Arbeitsgruppe aus Bund und Ländern ein Gesetz entwickeln, dass das Verfahren für die Endlagersuche regelt. Bis Mitte 2013 sollen dann die Sicherheitsanforderungen und grundsätzliche Festlegungen über die Gestalt eines Endlagers stehen. Erst im Anschluss sollen potentielle Standorte näher untersucht werden &#8211; zunächst übertage, ab 2019 dann auch untertägig. </p>
<p>Einen wirklichen Neuanfang in der Endlagerpolitik kann es aber nur geben, wenn Gorleben von vornherein aus der Endlagersuche ausgeschlossen wird. Mit dieser Botschaft <a href="http://blog.campact.de/2011/12/50-menschen-ein-x-und-viele-trillerpfeifen-gegen-ein-endlager-in-gorleben/" title="Campact Blog: 50 Menschen, ein X und viele Trillerpfeifen gegen ein Endlager in Gorleben" target="_blank">empfingen gestern dutzende Campact-Aktive lautstark die eintreffenden Minister</a>. Bilder von der Aktion waren abends in der <a href="http://www.tagesschau.de/multimedia/video/sendungsbeitrag146030_res-.html" title="Tagesschau-Beitrag" target="_blank">Tagesschau</a> zu sehen. Beim nächsten Treffen der Bund-Länder-Arbeitsgruppe im Januar werden wir wieder vor Ort sein – denn die nächsten Wochen werden für die Zukunft von Gorleben entscheidend! </p>
<p><!-- Hier die abschließenden Links: Bitte UNBEDINGT nun mit vollen Links ("http://www.campact.de/") --></p>
<ul class="themenblock_list">
<li><a href="http://www.campact.de/atom2/sn15/signer" class="aktion">Appell an Röttgen unterzeichnen: Kein Endlager in Gorleben!</a></li>
<li><a href="http://www.campact.de/atom2/info/5min13" class="info">Mehr Hintergrundinformationen zu Gorleben in unserem 5-Minuten-Info</a></li>
<li><a href="http://blog.campact.de/2011/12/50-menschen-ein-x-und-viele-trillerpfeifen-gegen-ein-endlager-in-gorleben/" class="info" >Aktionsbericht: 50 Menschen, ein X und viele Trillerpfeifen gegen ein Endlager in Gorleben</a></li>
<li><a href="http://taz.de/Atommuell-Debatte/!83807/" class="info" target="_blank" >taz.de: Ein bisschen Baustopp in Gorleben</a></li>
<li><a href="http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/heide/gorleben1101.html" class="info" target="_blank" >NDR: Gorleben bleibt als Endlager-Standort weiter im Spiel</a></li>
<li><a href="http://www.tagesschau.de/inland/endlager136.html" class="info" target="_blank" >Tagesschau: Standort Gorleben weiter im Spiel</a></li>
<li><a href="http://www.sueddeutsche.de/I5S38Y/372804/Zeitplan-fuer-neues-Endlager.html" class="info" target="_blank" >Süddeutsche: Zeitplan für neues Endlager</a></li>
<li><a href="https://www.campact.de/atom2/spenden/donate1" class="spenden" >Für die Kampagne spenden</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>50 Menschen, ein X und viele Trillerpfeifen gegen ein Endlager in Gorleben</title>
		<link>http://blog.campact.de/2011/12/50-menschen-ein-x-und-viele-trillerpfeifen-gegen-ein-endlager-in-gorleben/</link>
		<comments>http://blog.campact.de/2011/12/50-menschen-ein-x-und-viele-trillerpfeifen-gegen-ein-endlager-in-gorleben/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 19:06:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Susanne Jacoby</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Röttgen]]></category>

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		<description><![CDATA[„Hopp hopp hopp, Gorleben Stopp!“ erschallte es heute aus dutzenden Kehlen vor dem Bundesumweltministerium in Berlin. Begleitet von Trillerpfeifen, Topfdeckeln, Megaphonen und Atomfass-Trommeln waren die Rufe nicht zu überhören. Wir waren auch nicht zu übersehen: Hinter uns ragte ein großes, &#8230; <a href="http://blog.campact.de/2011/12/50-menschen-ein-x-und-viele-trillerpfeifen-gegen-ein-endlager-in-gorleben/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Hopp hopp hopp, Gorleben Stopp!“ erschallte es heute aus dutzenden Kehlen vor dem Bundesumweltministerium in Berlin. Begleitet von Trillerpfeifen, Topfdeckeln, Megaphonen und Atomfass-Trommeln waren die Rufe nicht zu überhören. Wir waren auch nicht zu übersehen: Hinter uns ragte ein großes, gelbes, leuchtendes X in die Höhe – das Symbol des Widerstands gegen das Endlagerprojekt im Wendland. </p>
<p><img src="http://www.campact.de/img/atom2/endlager/berlin_20111215/gruppe_500x333.jpg" alt="Kein Endlager in Gorleben" /></p>
<p>Grund für den Protest: Im Ministerium traf sich Bundesumweltminister Röttgen mit Vertreter/innen der Bundesländer, um über den weiteren Verlauf der Endlagersuche zu verhandeln. Erst kurzfristig hatten wir von dem Termin erfahren und spontan zu der Protestaktion eingeladen. Im November hatten Röttgen und die Länder sich bereits bei einer ersten Runde darauf geeinigt, bundesweit „ergebnisoffen“ nach alternativen Standorten zu Gorleben zu suchen – und Röttgen hatte durchgesetzt, Gorleben gleichzeitig weiter zu „erkunden“ wird. Dabei ist der Salzstock <a href="http://www.campact.de/atom2/info/5min13" title="5-Minuten-Info zum Endlagerprojekt in Gorleben" target="_blank">geologisch als Endlager völlig ungeeignet</a>. </p>
<p>Faktisch wird Gorleben also weiter Tag für Tag zum Endlager ausgebaut. 1,6 Milliarden wurden auf diese Weise bereits im Salz vergraben. Nächstes Jahr werden im Bundeshaushalt 73 Millionen Euro für den weiteren Ausbau von Gorleben bereitgestellt – und nur 3 Millionen Euro für die Suche nach alternativen Standorten. Doch wie kann es eine wirklich ergebnisoffene Endlagersuche geben, wenn in eines der möglichen Ergebnisse bereits so viel investiert wurde, und Tag für Tag weiter investiert wird? Um zu verhindern, dass diese Fakten eine Endlagersuche immer wieder in Richtung Gorleben verschieben, muss der ungeeignete Salzstock von vornherein aus der Suche ausgeschlossen werden.</p>
<p><object width="500" height="375"><param name="flashvars" value="offsite=true&#038;lang=de-de&#038;page_show_url=%2Fphotos%2Fcampact%2Fsets%2F72157628432572519%2Fshow%2F&#038;page_show_back_url=%2Fphotos%2Fcampact%2Fsets%2F72157628432572519%2F&#038;set_id=72157628432572519&#038;jump_to="></param><param name="movie" value="http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=109615"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=109615" allowFullScreen="true" flashvars="offsite=true&#038;lang=de-de&#038;page_show_url=%2Fphotos%2Fcampact%2Fsets%2F72157628432572519%2Fshow%2F&#038;page_show_back_url=%2Fphotos%2Fcampact%2Fsets%2F72157628432572519%2F&#038;set_id=72157628432572519&#038;jump_to=" width="500" height="375"></embed></object></p>
<p class="bildunterschrift">Mit einem Klick auf das Bild starten Sie die Diashow mit allen Bildern von der Aktion.</p>
<p>Als vermeintlichen Kompromiss schlug Niedersachsens Ministerpräsident McAllister heute vor dem Treffen vor, die vorläufige Sicherheitsanalyse für den Salzstock abzuschließen und dann im Jahr 2013 die Erkundung zu stoppen. Doch wozu braucht es eine Sicherheitsanalyse, wenn die Fakten gegen Gorleben bereits bekannt sind? Bei der Suche nach einem Atommüll-Endlager geht es doch nicht darum, pro und contra-Argumente für einen Standort zu sammeln und am Ende gegeneinander abzuwägen. Wenn es schwerwiegende Gründe gibt, dass ein Standort als Endlager ungeeignet ist, dann darf dort kein Endlager entstehen. Und das ist in Gorleben der Fall!</p>
<p>Jetzt müssen wir weiter Druck machen – auch auf die von SPD und Grünen regierten Bundesländer. Die Grünen fordern einen Baustopp in Gorleben, die SPD geht seit einem Parteitagsbeschluss letzte Woche sogar noch weiter und fordert, Gorleben ganz als Endlager auszuschließen. Jetzt müssen sie ihre Forderungen bei Röttgen auch durchsetzen. Aktuell sind noch keine Ergebnisse aus dem Treffen bekannt. </p>
<p>Ein herzliches Dankeschön an alle Aktiven, die so spontan zu der Aktion gekommen sind!</p>
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<ul class="themenblock_list">
<li><a href="http://www.campact.de/atom2/sn15/signer" class="aktion" target="_blank" >Appell an Röttgen unterzeichnen: Kein Endlager in Gorleben!</a></li>
<li><a href="http://www.campact.de/atom2/help/recommend5" class="aktion" target="_blank" >Freund/innen per Mail über die Online-Aktion informieren</a></li>
<li><a href="http://www.campact.de/atom2/info/5min13" class="info" target="_blank" >Mehr Hintergrundinformationen zu Gorleben in unserem 5-Minuten-Info</a></li>
<li><a href="http://www.taz.de/Streit-ums-Atommuell-Endlager/!83711/" class="info" target="_blank">taz.de: Streit ums Atommüll-Endlager &#8211; Konsens auf der Kippe</a></li>
<li><a href="http://www.tagesschau.de/multimedia/video/sendungsbeitrag146030_res-.html" class="video" target="_blank" >Bilder von der Aktion in der Tagesschau</a></li>
<li><a href="https://www.campact.de/atom2/spenden/donate1" class="spenden" target="_blank" >Für die Kampagne spenden</a></li>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.campact.de/2011/12/50-menschen-ein-x-und-viele-trillerpfeifen-gegen-ein-endlager-in-gorleben/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Gorleben-Castor 2011</title>
		<link>http://blog.campact.de/2011/11/gorleben-castor-2011/</link>
		<comments>http://blog.campact.de/2011/11/gorleben-castor-2011/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 16:08:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz Mielert</dc:creator>
				<category><![CDATA[Atomkraft]]></category>
		<category><![CDATA[Castor]]></category>
		<category><![CDATA[Endlager]]></category>
		<category><![CDATA[Endlagersuche]]></category>
		<category><![CDATA[Gorleben]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Großdemo mit 23.000 Menschen und ein Transport, der mit 126 Stunden mit Abstand der längste in der Geschichte ist – die Anti-Atom-Bewegung braucht sich auch nach dem schwarz-gelben „Atomausstieg“ wahrlich nicht zu verstecken. Das liegt vor allem an dem &#8230; <a href="http://blog.campact.de/2011/11/gorleben-castor-2011/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Großdemo mit 23.000 Menschen und ein Transport, der mit 126 Stunden mit Abstand der längste in der Geschichte ist – die Anti-Atom-Bewegung braucht sich auch nach dem schwarz-gelben „Atomausstieg“ wahrlich nicht zu verstecken. Das liegt vor allem an dem Misstrauen, das gegenüber dem Kurs der Bundesregierung herrscht. Insbesondere in der Frage, wie nach einem geeigneten Endlagerstandort gesucht werden soll, glauben nur noch sehr wenige Menschen den <a href="http://blog.campact.de/2011/11/endlagersuche-rottgen-verpasst-den-neuanfang/" title="Campact Blog: Röttgen verpasst den Neuanfang">Aussagen von Umweltminister Röttgen</a>. Dieser kündigte eine ergebnisoffene Endlagersuche an, lässt aber gleichzeitig die Arbeiten im Salzstock Gorleben weiterlaufen und Atommüll in das dortige Zwischenlager bringen. Jeder Castor-Behälter mit seinem tödlichen Inhalt zementiert so weiter den als Endlager völlig ungeeigneten Salzstock im Wendland. </p>
<p><object width="580px" height="356px" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="flashvars" value="offsite=true&amp;lang=de-de&amp;page_show_url=%2Fphotos%2Fcampact%2Fsets%2F72157628172844049%2Fshow%2F&amp;page_show_back_url=%2Fphotos%2Fcampact%2Fsets%2F72157628172844049%2F&amp;set_id=72157628172844049&amp;jump_to="><param name="allowFullScreen" value="true"><param name="src" value="http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=107931"><param name="allowfullscreen" value="true"><embed width="580px" height="356px" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=107931" flashvars="offsite=true&amp;lang=de-de&amp;page_show_url=%2Fphotos%2Fcampact%2Fsets%2F72157628172844049%2Fshow%2F&amp;page_show_back_url=%2Fphotos%2Fcampact%2Fsets%2F72157628172844049%2F&amp;set_id=72157628172844049&amp;jump_to=" allowfullscreen="true"></object></p>
<p class="bildunterschrift">Großdemo in Dannenberg – Fotos: Chris Grodotzki / Ruben Neugebauer &#8211; visual-rebellion.com</p>
<p>Die nächsten Castoren mit ihrer hochradioaktiven Fracht sollen ab 2014 nach Deutschland rollen. Dann handelt es sich um die Überreste aus der sogenannten Wiederaufarbeitungsanlage Sellafield in Großbritannien. Wohin die Castoren gebracht werden sollen, ist noch unklar. Dass er nicht zwingend nach Gorleben muss, bestätigte unlängst sogar das Bundesamt für Strahlenschutz. Eins ist nach dem Wochenende deutlich geworden: Weitere Transporte nach Gorleben würden auf massiven Widerstand stoßen. </p>
<p>Helfen Sie mit und fordern Sie von Röttgen das Aus für Gorleben als Endlager!</p>
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<ul class="themenblock_list">
<li><a href="http://www.campact.de/atom2/sn15/signer" class="aktion">Appell gegen Gorleben als Endlager unterzeichnen!</a></li>
<li><a href="http://www.campact.de/atom2/help/recommend5" class="aktion" >Freund/innen per Mail über die Aktion informieren</a></li>
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<li><a href="https://www.campact.de/atom2/spenden/donate1" class="spenden" >Für die Kampagne spenden</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Neue Online-Aktion: Kein Endlager in Gorleben!</title>
		<link>http://blog.campact.de/2011/11/neue-online-aktion-kein-endlager-in-gorleben/</link>
		<comments>http://blog.campact.de/2011/11/neue-online-aktion-kein-endlager-in-gorleben/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 14:12:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Susanne Jacoby</dc:creator>
				<category><![CDATA[Atomkraft]]></category>
		<category><![CDATA[Anti-Atom]]></category>
		<category><![CDATA[Castor]]></category>
		<category><![CDATA[Castor-Transport]]></category>
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		<category><![CDATA[Endlagersuchgesetz]]></category>
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		<description><![CDATA[Gestern Nachmittag startete in Frankreich erneut ein Castor-Zug ins niedersächsische Zwischenlager Gorleben. Entlang der Strecke werden tausende Bürger/innen gegen den Atom-Transport und ein Endlager in Gorleben protestieren, in Frankreich gab es bereits erste Proteste bei der Abfahrt. Denn mit dem &#8230; <a href="http://blog.campact.de/2011/11/neue-online-aktion-kein-endlager-in-gorleben/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern Nachmittag startete in Frankreich erneut ein Castor-Zug ins niedersächsische Zwischenlager Gorleben. Entlang der Strecke werden tausende Bürger/innen gegen den Atom-Transport und ein Endlager in Gorleben protestieren, in Frankreich gab es bereits erste Proteste bei der Abfahrt. Denn mit dem Transport wird der Gorlebener Salzstock weiter als Endlager zementiert, obwohl er völlig ungeeignet ist: Von oben droht der Eintritt von Grundwasser wie im havarierten Atommüll-Lager Asse, von unten explosive Gaseinschlüsse. </p>
<p>Seit über 30 Jahren wird rings um den Salzstock Gorleben getrickst und gelogen. Ein wissenschaftliches Auswahlverfahren mit dem Ergebnis Gorleben gab es nie – stattdessen wurde Gorleben aus rein politischen Gründen gewählt. Inzwischen wurden bei der sogenannten „Erkundung“ bereits 1,6 Milliarden Euro in den Salzstock gesteckt. Rund um die Uhr wird Gorleben Tag für Tag weiter zum Endlager ausgebaut. </p>
<p><a href="http://blog.campact.de/wp-content/uploads/2011/11/dunkelaktion_gorleben.jpg"><img src="http://blog.campact.de/wp-content/uploads/2011/11/dunkelaktion_gorleben.jpg" alt="Protest vor dem Bundeskanzleramt" title="dunkelaktion_gorleben" width="500" height="333" class="alignnone size-full wp-image-6172" /></a></p>
<p class="bildunterschrift">Protest mit &#8220;X&#8221; &#8211; dem Symbol des Widerstands gegen ein Endlager in Gorleben &#8211; vor dem Bundeskanzleramt als Abschluss unserer Castor-Tour</p>
<p>Solange in Gorleben weiter Fakten geschaffen werden, ist die von Umweltminister Norbert Röttgen vor zwei Wochen angekündigte &#8220;ergebnisoffene&#8221; Endlagersuche <a href="http://blog.campact.de/2011/11/endlagersuche-rottgen-verpasst-den-neuanfang/" title="Campact Blog: Röttgen verpasst den Neuanfang" target="_blank">vollkommen unglaubwürdig</a>. Eine wirklich ergebnisoffene Suche nach neuen Standorten kann es nicht geben, solange Gorleben mit im Topf bleibt. Deshalb müssen die Atom-Transporte nach Gorleben aufhören &#8211; und Gorleben muss jetzt endgültig als Endlager ausgeschlossen werden, damit die Wahl am Ende nicht doch wieder auf Gorleben fällt. </p>
<p>Die Reaktorkatastrophe von Fukushima hat auch in die Endlagerfrage Bewegung gebracht, Bayern und Baden-Württemberg haben sich endlich zu einer Endlagersuche auch in ihren Regionen bereit erklärt, die niedersächsische Landesregierung rückt vorsichtig von Gorleben ab. Jetzt braucht es Druck für einen Verzicht auf Gorleben als Endlagerstandort! Anschließend ist eine breite gesellschaftliche Debatte nötig, denn viele Fragen sind noch völlig offen: Soll der Atommüll an der Oberfläche oder tief unter der Erde gelagert werden, rückholbar oder nicht? Ist Ton, Granit oder doch Salz am besten geeignet? Und wie kann dieses Mal transparent untersucht und die Bevölkerung beteiligt werden?</p>
<p>Helfen Sie mit und fordern Sie Bundesumweltminister Röttgen auf, Gorleben als Endlager endgültig zu begraben!</p>
<p><!-- Hier die abschließenden Links: Bitte UNBEDINGT nun mit vollen Links ("http://www.campact.de/") --></p>
<ul class="themenblock_list">
<li><a href="http://www.campact.de/atom2/sn15/signer" class="aktion">Appell an Röttgen unterzeichnen!</a></li>
<li><a href="http://www.campact.de/atom2/help/recommend5" class="aktion" >Freund/innen per Mail über die Aktion informieren</a></li>
<li><a href="http://www.campact.de/atom2/info/5min13" class="info" >Mehr Hintergrundinformationen im 5-Minuten-Info</a></li>
<li><a href="http://www.campact.de/atom2/tour2011/blog" class="info" >Mit dem Castor auf Tour: Berichte von unserer Aktionstour</a></li>
<li><a href="https://www.campact.de/atom2/spenden/donate1" class="spenden" >Für die Kampagne spenden</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Castor-Tour: Finale in Berlin</title>
		<link>http://blog.campact.de/2011/11/castor-tour-finale-in-berlin-2/</link>
		<comments>http://blog.campact.de/2011/11/castor-tour-finale-in-berlin-2/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 23 Nov 2011 15:35:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Astrid Goltz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Atomkraft]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Abschluss unserer zweiwöchigen Castor-Tour von Süden nach Norden entlang der möglichen Castor-Strecke endete heute mit einer Demonstration in Berlin. Vom Brandenburger Tor zogen wir mit rund 200 Menschen über die Friedrichstraße bis vor das Umweltministerium. Trotz eisiger Kälte und &#8230; <a href="http://blog.campact.de/2011/11/castor-tour-finale-in-berlin-2/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Abschluss unserer zweiwöchigen Castor-Tour von Süden nach Norden entlang der möglichen Castor-Strecke endete heute mit einer Demonstration in Berlin. Vom Brandenburger Tor zogen wir mit rund 200 Menschen über die Friedrichstraße bis vor das Umweltministerium. Trotz eisiger Kälte und dem Termin am Mittwoch Vormittag kamen entschlossene Berliner/innen, die sich dem Castor auf seinem Weg nach Gorleben in den Weg setzten.</p>
<p><span id="more-6161"></span></p>
<p><a href="http://blog.campact.de/wp-content/uploads/2011/11/castortour_berlin.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-6148" title="castortour_berlin" src="http://blog.campact.de/wp-content/uploads/2011/11/castortour_berlin.jpg" alt="Finale der Castor-Tour in Berlin" width="500" height="332" /></a></p>
<p>Zwei Mal brachten sie den Castor zum Abbiegen. Samba-Rhythmen, Ausharren auf der Kreuzung auf Strohsäcken, alte Wendland-Lieder wurden angestimmt. &#8220;Hopp, hopp, hopp, Castor Stopp!&#8221; tönte es die Friedrichstraße entlang. Der LKW mit den Castoren musste vor den Demonstrant/innen halten. Mit all seiner Überredungskunst versuchte ein Atomlobbyist, die &#8220;Wutbürger&#8221; und &#8220;Querulanten&#8221; von der Straße zu bewegen. Mit Pfiffen und Buh-Rufen wurde er überstimmt. So wurden am Ende alle Atomfässer vor dem Umweltministerium abgeladen. Denn nach Gorleben können sie nicht gebracht werden &#8211; zu unsicher, das war die einhellige Meinung der Demonstrant/innen.</p>
<p><a href="http://blog.campact.de/wp-content/uploads/2011/11/castortour_berlin2.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-6151" title="castortour_berlin2" src="http://blog.campact.de/wp-content/uploads/2011/11/castortour_berlin2.jpg" alt="Blockade an der Friedrichstraße" width="500" height="333" /></a></p>
<p>Zur Präsentation der vielen hunderten Unterschriften auf dem 10 Meter hohen, aufblasbaren X und zur Diskussion mit den Bürgerinnen und Bürgern über die Frage der Lagerung des Atommülls hatten wir Umweltminister Röttgen eingeladen. Doch gestern sagte sein Referent ab. Auch keiner von Röttgens Beamten hielt es für notwendig, sich den drängenden Fragen der anwesenden Berliner/innen zu stellen. Dabei droht das von ihm angekündigte Endlagersuchgesetz zur Farce zu werden. Die völlig neue Suche &#8220;auf einer weißen Landkarte&#8221;, die Röttgen beim Treffen mit seinen Länderkollegen ankündigte, läuft immer noch auf Gorleben hinaus, so lange dort Tag für Tag im Dreischichtbetrieb der Salzstock zum Endlager ausgebaut wird.</p>
<p>1,6 Milliarden Euro sind in den Ausbau des Salzstocks in Gorleben geflossen. Kein Wunder, dass die Regierung diesen Standort nicht so leicht aufgibt, auch wenn er geologisch völlig ungeeignet ist. Die geplanten Haushaltsausgaben für die Endlagersuche im kommenden Jahr sprechen Bände: dort sind 73 Millionen Euro für die weitere &#8220;Erkundung&#8221; des Salzstocks Gorleben eingeplant und nur 3 Millionen für die Suche nach anderen Standorten. Strahlenmüll im maroden Salzstock Gorleben zu lagern ist verantwortungslos und gefährlich. Mit unserer Tour durch zehn Städte entlang der Castor-Route konnten wir zeigen, dass sich die Menschen bundesweit gegen ein Endlager in Gorleben einsetzen: &#8220;Gorleben soll leben!&#8221; klang es laut und entschlossen von Karlsruhe bis nach Berlin.</p>
<p><a href="http://blog.campact.de/wp-content/uploads/2011/11/castortour_berlin3.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-6152" title="castortour_berlin3" src="http://blog.campact.de/wp-content/uploads/2011/11/castortour_berlin3.jpg" alt="Vorsicht Strahlung: Der Castor rollt durch Berlin!" width="500" height="333" /></a></p>
<p>Heute Vormittag hatten wir mit den symbolischen Blockaden und den unglaubwürdigen Reden des Atomlobbyisten viel Spaß. Jetzt wird es ernst. Vor einer halben Stunde hätte sich der echte Castor vom französischen Valognes aus in Bewegung setzen sollen. Doch gerade gibt es an der Castor-Strecke einen Stromausfall und erst einmal bewegt sich an der Strecke gar nichts mehr. Schon heute früh gab es Festnahmen und Tränengaseinsatz von Seiten der Polizei, als die Atomkraftgegner bei Valognes auf die Schiene gehen wollten.</p>
<p>Wir sind gespannt, wann der Castor losfährt und ob er diesmal erfolgreich aufgehalten werden kann. Alle aktuellen Infos aus dem Wendland und darüber hinaus gibt es auf der Seite des <a href="http://castorticker.de/ ">Castor-Tickers</a>. Alle, die es zeitlich und gesundheitlich einrichten können: Kommt ab morgen ins Wendland oder zu den Aktionen im Süden Deutschlands. Kommt spätestens zur großen <a href="http://www.campact.de/atom2/castor11/demo">Demo in Dannenberg am 26. November</a>. Die Anti-AKW-Bewegung wird an Größe und Erfolg des diesjährigen Widerstands gegen den Castor gemessen werden. Hier finden Sie alle Informationen zur Demo.</p>
<p>Unsere Castor-Tour geht heute zu Ende, der richtige Castor kommt. Vielen Dank an alle, die an der Castor-Tour 2011 mitgewirkt haben: ob als Helfer/in, mit einer Spende oder als Teilnehmer/in. Mir haben die zehn Aktionen in zwei Wochen viel Spaß gemacht! Ermutigt fahre ich morgen ins Wendland und hoffe, euch alle dort wiederzusehen.</p>
<p>Um 17 Uhr waren wir mit dem beleuchten, zehn Meter hohen X als Zeichen für unseren Widerstand vor dem Kanzleramt. Kurz zuvor war der Castor im französischen Valognes losgefahren. Im Dunkeln mit zum x geformten Knicklichtern entstanden schöne Bilder. </p>
<p><object width="400" height="300"><param name="flashvars" value="offsite=true&#038;lang=de-de&#038;page_show_url=%2Fphotos%2Fcampact%2Fsets%2F72157628114735669%2Fshow%2Fwith%2F6390495315%2F&#038;page_show_back_url=%2Fphotos%2Fcampact%2Fsets%2F72157628114735669%2Fwith%2F6390495315%2F&#038;set_id=72157628114735669&#038;jump_to=6390495315"></param><param name="movie" value="http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=109615"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=109615" allowFullScreen="true" flashvars="offsite=true&#038;lang=de-de&#038;page_show_url=%2Fphotos%2Fcampact%2Fsets%2F72157628114735669%2Fshow%2Fwith%2F6390495315%2F&#038;page_show_back_url=%2Fphotos%2Fcampact%2Fsets%2F72157628114735669%2Fwith%2F6390495315%2F&#038;set_id=72157628114735669&#038;jump_to=6390495315" width="400" height="300"></embed></object></p>
<p>++ Update 16:01 Uhr: Der Castor-Zug ist in Frankreich losgefahren. Aktuelle Infos gibt es im <a title="Castorticker" href="http://castorticker.de/" target="_blank">Castorticker</a> ++</p>
<p>&nbsp;</p>
<ul class="themenblock_list">
<li><a href="http://www.campact.de/atom2/tour2011/blog" class="info">Berichte von allen Aktionen in unserem Tour-Blog</a></li>
<li><a class="info" href="http://www.focus.de/politik/ausland/atom-vor-castor-transport-zusammenstoesse-in-frankreich_aid_687059.html">Focus.de: Castor-Transport: Zusammenstöße in Frankreich</a></li>
<li><a class="info" href="http://www.campact.de/atom2/castor11/demo">Alle Infos zur Demo am 26. November in Dannenberg</a></li>
<li><a class="spenden" href="https://www.campact.de/atom2/spenden/donate7">Für die Castor-Tour spenden</a></li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Castor-Tour erreicht Hamburg</title>
		<link>http://blog.campact.de/2011/11/castor-tour-erreicht-hamburg/</link>
		<comments>http://blog.campact.de/2011/11/castor-tour-erreicht-hamburg/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 19 Nov 2011 16:52:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Astrid Goltz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Atomkraft]]></category>
		<category><![CDATA[AKW]]></category>
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		<category><![CDATA[Demonstration]]></category>
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		<description><![CDATA[Rekord beim 7. Stopp der Castor-Tour in Hamburg: Heute stellten sich 300 Menschen dem Castor in den Weg! Drei Mal blockierten sie ihn erfolgreich. <a href="http://blog.campact.de/2011/11/castor-tour-erreicht-hamburg/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Rekord beim 7. Stopp der Castor-Tour in Hamburg: Heute stellten sich 300 Menschen dem Castor in den Weg! Drei Mal blockierten sie ihn erfolgreich. Mit lautem Trommeln auf Atomfässern und einer Menge Demoslogans marschierten wir mitten durch die Mönckebergstraße, die Haupteinkaufstraße in Hamburg. &#8220;Gorleben stoppen! Gorleben soll leben!&#8221; schallte es den vielen Passanten beim Wochenendbummel entgegen und &#8220;Hopp, hopp, hopp, Gorleben ist ein Flopp!&#8221; Auch seit heute in unserem Slogan-Repertoire: &#8220;Hamburger, stellt euch quer, wir wollen kein Atommüll mehr!&#8221;</p>
<p><object width="400" height="300"><param name="flashvars" value="offsite=true&#038;lang=de-de&#038;page_show_url=%2Fphotos%2Fcampact%2Fsets%2F72157628053232397%2Fshow%2F&#038;page_show_back_url=%2Fphotos%2Fcampact%2Fsets%2F72157628053232397%2F&#038;set_id=72157628053232397&#038;jump_to="></param><param name="movie" value="http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=109615"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=109615" allowFullScreen="true" flashvars="offsite=true&#038;lang=de-de&#038;page_show_url=%2Fphotos%2Fcampact%2Fsets%2F72157628053232397%2Fshow%2F&#038;page_show_back_url=%2Fphotos%2Fcampact%2Fsets%2F72157628053232397%2F&#038;set_id=72157628053232397&#038;jump_to=" width="400" height="300"></embed></object></p>
<p>Die Hamburger/innen hatten einen Mordsspaß bei unserem Blockaden. Zu diesen haben wir uns bei jedem Tourstopp mehr Details ausgedacht, sodass wir heute beim siebten Tourstopp in Hamburg schon fast ein kleines Theaterstück aufführten: Christoph von Campact stand im Strahlenschutzanzug am Castor und spielte den Atomlobbyisten, der die Menschen auffordert, die Blockade zu räumen und dabei von den Vorzügen der Atomenergie schwelgt. Ich hockte bei den Demonstrant/innen auf der Straße und hielt die Gegenrede oder stimmte mit den anderen Slogans an. Am Ende siegten die entschlossenen Blockierer/innen und der Castor musste rückwärts fahren. Fasziniert von dieser kleinen Performance war der Hamburger Zauberer Nico, der uns sogleich anbot, bei der morgigen Aktion in Lüneburg den Part des Atomlobbyisten zu unterstützen &#8211; das verspricht Spaß für die morgige Demo.</p>
<p>Wolfgang Ehmke von der Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg erzählte bei der Abschluss-Kundgebung eindrücklich vom Widerstand im Wendland gegen den Atommüll-Standort Gorleben. Florian von Robin Wood in Hamburg wies auf die Atomanlage im nicht weit entfernten Grohnde hin. Und Chistoph Bautz von Campact machte deutlich, dass von einer völlig neuen Endlagersuche auf einer &#8220;weißen Landkarte&#8221;, wie sie Umweltminister Röttgen vor Kurzem beim Treffen mit den Bundesländern zum Thema Endlagersuche angekündigt hat, nicht die Rede sein kann. Nicht, so lange der Schwarzbau im Salzstock Gorleben fortgeführt wird. 1,6 Milliarden Euro wurden dort bisher vergraben, obwohl schon in den 1970er Jahren klar wurde, dass sich dieser Salzstock geologisch nicht für die Lagerung von hoch radioaktivem Atommüll eignet. Und seit letztem Jahr wird dort im 3-Schichtbetrieb weiter gearbeitet. Im Bundeshaushalt für nächstes Jahr sind weitere 73 Millionen Euro für die so genannte &#8220;Erkundung&#8221; des Salzstocks Gorleben vorgesehen und nur 3 Millionen für das Prüfen anderer Standorte. Auf der &#8220;weißen Landkarte&#8221; von Herrn Röttgen ist ein ganz dickes, rotes Kreuz zu sehen: Gorleben.</p>
<p>Während ich dies schreibe, sitze ich im Führerhaus unseres Castor-Transporters auf dem Weg nach Lüneburg. Besonders in den Städten, aber auch auf der Autobahn erntet man erstaunte Gesichter durch die Fensterscheibe des Castors: Was macht hier ein Castor mitten auf der Straße? Der feine Unterschied unseres Castor-Imitats zu den echten Strahlentransportern per LKW: anstatt &#8220;www.kernenergie.de&#8221; steht auf unserem Castor &#8220;www.castortour.de&#8221;.</p>
<p>Mit der Castor-Tour sind wir bisher 1.850 km gefahren: Von Karlsruhe über Heidelberg, Frankfurt, Kassel, Hannover und Bremen nach Hamburg. Morgen Mittag werden wir in Lüneburg sein. Am Dienstag sind wir dann in Braunschweig und am Mittwoch beenden wir die Castor-Tour in Berlin, wo wir das 10 Meter hohe, aufblasbare  X Herrn Röttgen direkt vor das Umweltministerium stellen werden. Ab Donnerstag werden dann die Proteste und Aktionen im Wendland starten. Machen Sie mit bei den Aktionen rund um den Castor-Transport! Wahrscheinlich fährt auch aus Ihrer Stadt ein Bus zur Demo am Samstag, den 26. November in Dannenberg. <a href="https://www.campact.de/atom2/castor11/home">Hier</a> finden Sie alle Infos zur Demo.</p>
<p>Danke an die vielen, engagierten Hanseaten, die heute bei der Aktion dabei waren. Wir sehen uns im Wendland!</p>
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<ul class="themenblock_list">
<li><a href="http://www.mopo.de/politik/atommuelltransport-castor-demo-in-der-hamburger-innenstadt,5067150,11171310.html" class="info">Morgenpost: Atommüll-Transport: Castor-Demo in der Hamburger Innenstadt</a></li>
<li><a href="http://www.campact.de/atom2/tour2011/home" class="info">Infos zur Castor-Tour</a></li>
<li><a href="https://www.campact.de/atom2/tour2011/blog" class="video" >Kurzfilm der Castor-Tour</a></li>
<li><a href="https://www.campact.de/atom2/tour2011/blog" class="info" >Tourblog: Berichte mit Fotos von allen Tourstopps</a></li>
<li><a href="http://www.campact.de/atom2/tour2011/home" class="spenden" >Für die Tour spenden</a></li>
<li><a href="http://www.campact.de/atom2/press/pm111119" class="info" >Pressemitteilung</li>
</ul>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.campact.de/2011/11/castor-tour-erreicht-hamburg/feed/</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Endlagersuche: Röttgen verpasst den Neuanfang</title>
		<link>http://blog.campact.de/2011/11/endlagersuche-rottgen-verpasst-den-neuanfang/</link>
		<comments>http://blog.campact.de/2011/11/endlagersuche-rottgen-verpasst-den-neuanfang/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 10:01:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Susanne Jacoby</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Atommüll]]></category>
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		<category><![CDATA[Protest]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Streit um die Endlagersuche kommt in Bewegung – doch zu einem wirklichen Neuanfang reicht es nicht. Nach über 30 Jahren einseitiger Fixierung auf den Salzstock in Gorleben soll jetzt deutschlandweit „ohne Tabus“ nach möglichen Standorten für ein Endlager gesucht &#8230; <a href="http://blog.campact.de/2011/11/endlagersuche-rottgen-verpasst-den-neuanfang/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Streit um die Endlagersuche kommt in Bewegung – doch zu einem wirklichen Neuanfang reicht es nicht. Nach über 30 Jahren einseitiger Fixierung auf den Salzstock in Gorleben soll jetzt deutschlandweit „ohne Tabus“ nach möglichen Standorten für ein Endlager gesucht werden, verkündete Bundesumweltminister Röttgen am vergangenen Freitag nach einem Treffen mit Vertreter/innen der Bundesländer in Berlin. Das klingt nach einem grandiosen Erfolg für alle Gorleben-Kritiker/innen. Es ist auch ein großer Erfolg, dass Baden-Württemberg und Bayern sich nicht mehr gegen ein Endlager auf ihrem Gebiet sperren und Niedersachsens CDU langsam aber sicher von Gorleben abrückt. Doch alles Gerede von einer „weißen Landkarte“ entpuppt sich als leere Worthülse: Denn in Gorleben soll parallel zur Suche nach alternativen Standorten weiter „erkundet“ werden. </p>
<p>&#8220;Wir beginnen mit einer weißen Landkarte, es gibt keine Tabus&#8221; pries Röttgen die Ergebnisse des Treffens an. Doch es passt nicht zusammen, dass „ergebnisoffen“ nach einem geeigneten Standort gesucht werden soll, und gleichzeitig in Gorleben weiter Fakten geschaffen werden. Wie kann es sein, dass ein Salzstock, der erwiesenermaßen durch fehlendes Deckgebirge Kontakt zum Grundwasser hat und explosive Gaseinschlüsse birgt, weiter „erkundet“ wird? Es steht längst fest, dass Gorleben als Endlager nicht geeignet ist. Und wenn sowieso klar ist, dass Gorleben ungeeignet ist, dann kann – und muss! &#8211; Gorleben auch von vornherein ausgeschlossen werden. Denn geschieht das nicht, besteht die Gefahr, dass die bereits im Salzstock verbauten 1,6 Milliarden Euro die Endlagersuche immer wieder in Richtung Gorleben verschieben. </p>
<p>Außerdem soll in knapp zwei Wochen der nächste Transport mit elf Castor-Behältern in das benachbarte Zwischenlager in Gorleben rollen – gegen den heftigen Widerstand in der Region und weit darüber hinaus. Jeder Atommüll-Transport nach Gorleben zementiert Gorleben weiter als Endlagerstandort. Daher rufen wir gemeinsam mit einem breiten Bündnis zu einer <a href="http://www.campact.de/atom2/castor11/home" title="Castor-Kundgebung am 26. November" target="_blank">großen Demonstration und Kundgebung am 26. November</a> in Dannenberg auf, während der Transport in Richtung Wendland rollt. Um für die Demo zu mobilisieren, fahren wir zur Zeit mit einer Castor-Attrappe in Originalgröße entlang der Transportstrecke und <a href="http://www.campact.de/atom2/tour2011/home" title="Castor-Tour 2011" target="_blank">machen in 10 Städten Station</a>. Nach Stoppps in Karlsruhe, Heidelberg und Frankfurt sind wir heute in Kassel, außerdem machen wir Halt in Hannover, Bremen, Lüneburg, Hamburg, Braunschweig &#8211; und ganz zum Schluss in Berlin vor dem Bundesumweltministerium.</p>
<p><object style="height: 344px; width: 425px"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/watch?v=zhNWgAH8dCE"><param name="allowFullScreen" value="true"><param name="allowScriptAccess" value="always"><embed src="http://www.youtube.com/v/zhNWgAH8dCE" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowScriptAccess="always" width="425" height="344"></object> </p>
<p class="bildunterschrift">Mit einem Klick auf das Fenster können Sie sich unseren Film zur Castor-Tour anschauen</p>
<p>Bis zum Sommer 2012 soll jetzt ein Gesetzesentwurf erarbeitet werden, in dem die Suche nach einem Endlager geregelt wird. Eine Arbeitsgruppe aus Vertreter/innen des Bundes und von acht Bundesländern soll sich bereits diesen Monat noch erneut zusammensetzen.</p>
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<ul class="themenblock_list">
<li><a href="http://www.campact.de/atom2/tour2011/home" class="aktion">Alle Infos zur Castor-Tour!</a></li>
<li><a href="http://www.castortour.de/atom2/tour2011/blog" class="info">Tour-Blog</a></li>
<li><a href="http://www.campact.de/atom2/castor11/home" class="aktion">Mehr Infos zur Castor-Demo in Dannenberg am 26. November</a></li>
<li><a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/0,1518,797192,00.html" class="info" target="_blank" >Spiegel Online: Deutschland sucht neues Atom-Endlager </a></li>
<li><a href="http://taz.de/Suche-nach-Endlager/!81760/" class="info" target="_blank" >taz.de: Gorleben bleibt trotz Neustart</a></li>
<li><a href="http://taz.de/Kommentar-Gorleben/!81777/" class="info" target="_blank" >taz.de Kommentar: Kein Neustart, kein Konsens</a></li>
<li><a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/bund-und-laender-einigen-sich-suche-nach-atommuell-endlager-beginnt-von-vorn-1.1186654" class="info" target="_blank" >Süddeutsche: Suche nach Atommüll-Endlager beginnt von vorn </a></li>
<li><a href="http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/interview/1601864/" class="info" target="_blank" >Deutschlandradio: Kretschmann schließt Gorleben als Atom-Endlager nicht aus</a></li>
<li><a href="https://www.campact.de/atom2/spenden/donate7" class="spenden" >Für die Castor-Tour spenden</a></li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Castor-Tour: Auftakt in Karlsruhe</title>
		<link>http://blog.campact.de/2011/11/castor-tour-auftakt-in-karlsruhe/</link>
		<comments>http://blog.campact.de/2011/11/castor-tour-auftakt-in-karlsruhe/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 11 Nov 2011 14:49:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Astrid Goltz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Atomkraft]]></category>
		<category><![CDATA[AKW]]></category>
		<category><![CDATA[Atommüll]]></category>
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		<description><![CDATA[In den kommenden zwei Wochen werden wir in 10 Städten entlang der Castor-Route gegen den geplanten Castor-Transport und den Ausbau des Salzstocks in Gorleben zum Endlager demonstrieren. Den Auftakt zur Tour machten wir gestern mit einer Aktion in der Karlsruher Innenstadt. <a href="http://blog.campact.de/2011/11/castor-tour-auftakt-in-karlsruhe/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ende November wird der nächste Castor-Transport aus der Wiederaufbereitungsanlage in La Hague in das wendländische Gorleben rollen. Mit unserem eigenen Castor in Originalgröße sind wir seit gestern zuerst auf der Straße. In den kommenden zwei Wochen werden wir in 10 Städten entlang der Castor-Route gegen den geplanten Castor-Transport und den Ausbau des Salzstocks in Gorleben zum Endlager demonstrieren. Den Auftakt zur Tour machten wir gestern mit einer Aktion in der Karlsruher Innenstadt.</p>
<p><object width="400" height="300"><param name="flashvars" value="offsite=true&#038;lang=de-de&#038;page_show_url=%2Fphotos%2Fcampact%2Fsets%2F72157627978626261%2Fshow%2F&#038;page_show_back_url=%2Fphotos%2Fcampact%2Fsets%2F72157627978626261%2F&#038;set_id=72157627978626261&#038;jump_to="></param><param name="movie" value="http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=109615"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.flickr.com/apps/slideshow/show.swf?v=109615" allowFullScreen="true" flashvars="offsite=true&#038;lang=de-de&#038;page_show_url=%2Fphotos%2Fcampact%2Fsets%2F72157627978626261%2Fshow%2F&#038;page_show_back_url=%2Fphotos%2Fcampact%2Fsets%2F72157627978626261%2F&#038;set_id=72157627978626261&#038;jump_to=" width="400" height="300"></embed></object></p>
<p>Unser Castor auf einem 40-Tonnen-Sattelschlepper wurde in Karlsruhe wurde trotz des Wochentages von etwa 80 AtomkraftgegnerInnen begleitet. Etwa 50 bis 60 AktivistInnen stellten sich unserem Truck mehrfach entschlossen in den Weg und brachten den Castor mit einer Blockade-Performance von seinem Weg nach Gorleben ab. Mit Erfolg: sowohl am Bahnhofplatz als auch am Rondellplatz in der Karlsruher Innenstadt musste unser LKW-Fahrer den Rückwärtsgang einlegen und seine geplante Route ändern. </p>
<p>Begleitet wurde der Transport der strahlenden Fracht von „StrahlenschutzexpertInnen“ in weißen Schutzanzügen, mit Mundschutz und Geigerzählern. Einzelne Atomfässer wurden gar ungeschützt durch die Straßen gerollt. Die Strahlenschutzexperten forderten die Passanten dazu auf, Fenster und Türen geschlossen zu halten, weil geringe Dosen an radioaktiver Strahlung austreten könnten. So machten wir darauf aufmerksam, dass jeder Castor-Transport eine Gefahr für Mensch und Umwelt darstellt. </p>
<p>Mit der Aktion forderten wir Bundesumweltminister Röttgen auf, den Standort Gorleben als mögliches Endlager für hoch-radioaktiven Atommüll endgültig auszuschließen. Gerade heute trifft sich Röttgen zur Gesprächen über eine Endlagersuchgesetz mit seinen Länderkollegen.<br />
Durch Fukushima ist in der Endlagerfrage viel in Bewegung gekommen: Die Südländer Bayern und Baden-Württemberg haben sich erstmals bereit erklärt, auch nach einem Endlagerstandort zu suchen – denn neben Salz in Niedersachsen kommt Granit und Ton in BaWü und Bayern als Wirtsgestein für Strahlenmüll in Frage. Doch schon kommen die ersten Einschränkungen: Baden-Württembergs grüner Ministerpräsident Kretschmann setzt sich für den Verbleib von Gorleben im Suchverfahren ein, obwohl die jahrzehntelange Position der Grünen war, dass Gorleben aus geologischen Gründen kein geeignetes Endlager ist. </p>
<p>Mit Gorleben als Option würde das geplante Gesetz zum Gorleben-Durchsetzungsgesetz. Denn dort wurden seit 30 Jahren Fakten geschaffen: 1,5 Mrd. Euro sind schon jetzt im &#8220;Erkundungsbergwerk&#8221; versenkt, jeden Tag wird dort im Dreischichtbetrieb de facto ein Endlager gebaut. So lange Gorleben bei einem solchen Gesetz mit im Topf bleibt, droht erneut der Standort die Sicherheitskriterien und nicht die Kriterien den Standort zu bestimmen. Dass Gorleben aus rein politischen Gründen gwählt wurde &#8211; als Antwort auf das grenznahe DDR-Endlager Morsleben im Kalten Krieg und weil man wenig Widerstand aus dem gering besiedleten Wendland erwartete &#8211; hat vor Kurzem der Gorleben-Untersuchungsausschuss des Bundestags öffentlich bestätigt. Eine wissenschaftliche Prüfung des Standorts hat es nie gegeben.</p>
<p>Nach mehreren Umwegen aufgrund von Baustellen und Blockaden machte unser Castor-Transport letztlich auf dem auf dem Marktplatz direkt vor dem Rathaus Stopp, wo es zum Abschluss eine Kundgebung gab.</p>
<p>Campact-Geschäftsführer Christoph Bautz rief in seiner Rede zur Demonstration am 26. November in Dannenberg auf. Renate Grossmann-Kohl von der Karlsruher Anti-Atom-Bewegung prangerte den unverantwortlichen Umgang mit dem Atommüll an, der immer wieder innerhalb der verschiedenen europäischen Länder hin und her transportiert wird. Als dritter Redner berichtete Harry Block vom BUND Karlsruhe von der geplanten Erweiterung der Forschungsgebäude am ITU, dem bei Karlsruhe ansässigen Institut für Transurane, welches mit der Forschung an hochradioaktiven Stoffen für eine weitere Generation von Atomkraftwerken beschäftigt ist. Er forderte ein Umdenken in der Politik der neuen Landesregierung – hin zur finanziellen Förderung von umwelt- und menschenfreundlichen Technologien. Auch Guido Albert vom IPPNW kritisierte den fahrlässigen Umgang von Konzernen und Regierungen mit der gefährlichen Technologie.</p>
<p>Zum Abschluss konnten die TeilnehmerInnen sowie PassantInnen ihren Protest gegen Gorleben Kraft Ihrer Unterschrift auf unserem überdimensionalen gelben „X“ ausdrücken. Auf dem X werden wir in allen Städten Unterschriften sammeln und es am Ende vor dem Bundesumweltministerium aufstellen. Sehr zu unserem Leidwesen haben wir trotz intensiver Bemühungen keine Erlaubnis der Stadt Karlsruhe bekommen, das „X“ aufzustellen. So freuen wir uns bereits auf ein neues Element unserer Aktion heute in Heidelberg.</p>
<p>In Heidelberg sowie in den acht übrigen Stopps auf unserer Castor-Tour werden wir weiter die Werbetrommel rühren für die Aktionen und Demonstrationen rund um den Castor-Transport am 1. Adventwochenende. GORLEBEN ABWENDEN! heißt unser Motto, denn der marode Salzstock in Gorleben darf nicht zum Endlager werden. Machen Sie mit bei der Tour in Ihrer Stadt!</p>
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<ul class="themenblock_list">
<li><a href="http://www.swr.de/landesschau-aktuell-bw/-/id=98428/did=8857348/pv=video/nid=98428/z1vpnv/index.html" class="info">SWR Nachrichten (ab Min 3:00)</a></li>
<li><a href="http://www.bild.de/regional/stuttgart/stuttgart-regional/antiatominitiativen-protest-mit-castorattrappe-20937438.bild.html" class="info">BILD.de: Anti-Atom-Initiativen: Protest mit Castor-Attrappe</a></li>
<li><a href="http://www.ka-news.de/fotos/bilddetail/cme507171,786066" class="info">KA-News: Bilder von der Aktion</a></li>
<li><a href="http://www.campact.de/atom2/tour2011/home" class="aktion">Informieren Sie sich über die Castor-Tour</a></li>
<li><a href="http://www.campact.de/atom2/info/5min12" class="info" >Lesen Sie mehr in der 5-Min-Info</a></li>
<li><a href="https://www.campact.de/atom2/spenden/donate7" class="spenden" >Spenden Sie für die Tour</a></li>
</ul>
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