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	<title>Campact Blog &#187; Gesundheitsreform</title>
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	<description>Demokratie in Aktion</description>
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		<title>Kampagnenende Kopfpauschale &#8211; Analyse, Rückblick und Ausblick</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 14:25:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christine Borchers</dc:creator>
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		<category><![CDATA[CSU Entsolidarisierung]]></category>
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		<description><![CDATA[Nachdem die Koalitionsspitzen sich nun auch gegen Gesundheitsminister Röslers abgespeckte Kopfpauschalen-Pläne gestellt haben, ist die Einführung einer Kopfpauschale in die öffentliche Krankenversicherung erst einmal gestoppt. Ein erster Erfolg gegen die Entsolidarisierung im Gesundheitswesen. Wir beenden deshalb unsere Kampagne &#8220;Kopfpauschale stoppen!&#8221; &#8230; <a href="http://blog.campact.de/2010/06/kampagnenende-kopfpauschale-analyse-ruckblick-und-ausblick/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- Hier den Text -->Nachdem die Koalitionsspitzen sich nun auch gegen Gesundheitsminister Röslers abgespeckte Kopfpauschalen-Pläne gestellt haben, ist die Einführung einer Kopfpauschale in die öffentliche Krankenversicherung erst einmal gestoppt. Ein erster Erfolg gegen die Entsolidarisierung im Gesundheitswesen. Wir beenden deshalb unsere Kampagne &#8220;Kopfpauschale stoppen!&#8221; und lassen sie noch einmal Revue passieren. Rösler soll nun in den nächsten Wochen einen neuen Plan unterbreiten &#8211; und droht schon jetzt mit steigenden Zusatzbeiträgen der Kassen. Wir werden genau beobachten, wir es nun weitergeht und welche Vorschläge als nächstes kommen. <a href="http://www.campact.de/gesund/abschluss">Lesen Sie unseren Abschlussbericht!</a><br />
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<li><a href="http://www.campact.de/gesund/abschluss" class="info">Lesen Sie unseren Abschlussbericht!</a></li>
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		<title>Rösler kam, sprach und verlor</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 14:42:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christine Borchers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheitsreform]]></category>
		<category><![CDATA[CSU]]></category>
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		<description><![CDATA[Gesundheitsminister Röslers Kopfpauschalen-Pläne sind bei der CSU nicht auf Gegenliebe gestoßen: Das CSU-Präsidium hatte sich heute zu einer Telefonkonferenz getroffen, um über die neuen Entwicklungen zu sprechen &#8211; und sich einhellig dafür entschieden, Rösler seinen Vorschlag um die Ohren zu &#8230; <a href="http://blog.campact.de/2010/06/roslers-kam-sprach-und-verlor/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- Hier den Text -->Gesundheitsminister Röslers Kopfpauschalen-Pläne sind bei der CSU nicht auf Gegenliebe gestoßen: Das CSU-Präsidium hatte sich heute zu einer Telefonkonferenz getroffen, um über  die neuen Entwicklungen zu sprechen &#8211; und  sich einhellig dafür entschieden, Rösler seinen Vorschlag um die Ohren zu hauen. Wir hatten überlegt mit einer Aktion auf Seehofers Nein einzuwirken &#8211; Das Ergebnis der CSU-Präsidiumskonferenz hat diese Aktion allerdings überholt.</p>
<p>&#8220;Wir haben seit acht Monaten die Herausforderung des Defizits vor uns liegen. Da hätte ich mir schon mehr Vorschläge erwartet&#8221; ließ sich Söder zitieren. Und er legte sich fest: &#8220;Die Vorschläge von Herrn Rösler werden wir nicht mittragen.&#8221; Sogar zu &#8220;Schicksalstagen der Koalition&#8221; erklärte er die Entscheidung über Röslers Pläne während der Pressekonferenz der CSU.  Der Gang nach München war für den Gesundheitsminister  eine Niederlage auf der ganzen Linie &#8211; Die CSU scheint tatsächlich bei ihrem Nein bleiben zu wollen.</p>
<p>Fast könnte er einer ein wenig leid tun der Gesundheitsminister &#8211;  wie ein Besessener hüpft er seiner Prämienidee hinterher und scheitert immer aufs Neue. Man  könnte auch sagen: Rösler braucht irgendeine Pauschale, komme da was wolle. Schon früh hat er sein Schicksal an die Pauschalbeiträge gehängt. Und so kommt es wohl auch, dass er, trotz aller offensichtlichen Widerstände, mit dem Kopf durch die Wand will.</p>
<p>Anstatt, dass er nach der NRW-Wahl die Flucht nach vorn ergreift und einräumt, dass er das Prämienmodell mit Steuerausgleich nicht mehr durch den Bundestag kriegt, baut er ein <a href="http://bit.ly/cWW7pb" target="_blank">Gebilde</a> zusammen, dem zumindest die CSU nicht folgen wird. Nun musste er sich das schon vorher sehr hämische und deutliche Nein zur Kopfpauschale durch die CSU auch noch persönlich abholen. </p>
<p>Auch wenn Seehofer noch nicht in die öffentliche Diskussion eingestiegen ist sind wir davon überzeugt, dass er innerhalb der Partei unter genügend großem Druck für ein Nein steht und haben deshalb unsere angedachte Online-Aktion an Seehofer abgeblasen. Allerdings behalten wir die Entwicklung im Auge. Denn vom Tisch sind Röslers Ideen noch immer nicht. In den nächsten Tagen wollen die Koalitionsspitzen entscheiden.</p>
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<li><a href="http://bit.ly/c3tuDk" class="info">FAZ: CSU lehnt Rösler-Vorschläge rundweg ab</a></li>
<li><a href="http://bit.ly/bYD77T" class="info" >SZ: CSU blockt Röslers Gesundheitreform</a></li>
<li><a href="http://bit.ly/bkLUY0" class="video" >Tagesschau: ARD-Korrespondentin Bettina Scharkus zu den Plänen der Kopfpauschale</a></li>
<li><a href="http://bit.ly/aPLsMi" class="audio" >Deutschlandfunk: Kritik an Röslers neuer Gesundheitsprämie</li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Montag will Rösler Seehofer überzeugen</title>
		<link>http://blog.campact.de/2010/05/montag-will-rosler-seehofer-uberzeugen/</link>
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		<pubDate>Fri, 28 May 2010 12:41:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christine Borchers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheitsreform]]></category>
		<category><![CDATA[Einkommensbemessungsgrenze]]></category>
		<category><![CDATA[FDP]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitsminister]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitsministerium]]></category>
		<category><![CDATA[Rösler]]></category>

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		<description><![CDATA[Angeblich hat die Kopfpauschale schon sehr konkrete Formen angenommen: Laut Süddeutsche Zeitung soll Merkel den Plänen des Gesundheitsministers schon grünes Licht erteilt haben &#8211; Allerdings unter dem Vorbehalt, dass Horst Seehofer zustimmt. Bisher hat Seehofer sich stets gegen die einkommensunabhängigen &#8230; <a href="http://blog.campact.de/2010/05/montag-will-rosler-seehofer-uberzeugen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- Hier den Text -->Angeblich hat die Kopfpauschale schon sehr konkrete Formen angenommen: Laut Süddeutsche Zeitung soll Merkel den Plänen des Gesundheitsministers schon grünes Licht erteilt haben &#8211; Allerdings unter dem Vorbehalt, dass Horst Seehofer zustimmt. Bisher hat Seehofer sich stets gegen die einkommensunabhängigen Beiträge ausgesprochen. Aber ob das so bleibt?</p>
<p><img src="http://www.campact.de/img/gesund/fotos/aquarium_06_430.jpg" border="0" alt="Rösler Treffen" /></p>
<p class="bildunterschrift">Aktion beim 1. Treffen der Gesundheitskommission &#8211; Foto: Jacob Huber</p>
<p>Seit einer Woche ist in die Kopfpauschalen-Diskussion ordentlich Fahrt gekommen. Gestern Abend überraschte die Süddeutsche Zeitung mit der Schlagzeile: &#8220;Kopfpauschale kommt&#8221;. Der Gesundheitsminister hat nach Angaben der Zeitung eine Möglichkeit gefunden, die Kopfpauschale am Bundesrat vorbei umzusetzen: Ein Ausgleich soll nicht mehr wie bisher angekündigt über das Steuersystem erfolgen. Da hätte nämlich der Bundesrat Mitsprache und dort hat die Koalition seit der Wahl in NRW keine Mehrheit mehr. Der Ausgleich soll nun stattdessen über das Beitragssystem erfolgen. </p>
<p>Laut SZ sollen die 50 Millionen Versicherten ab 2011 eine &#8220;beitragsunabhängige Teilprämie&#8221;, eine Art &#8220;Kopfpauschale light&#8221; zahlen. Die genaue Höhe ist aber noch unklar. Wahrscheinlich wird die Pauschale sich zunächst allein auf die steigenden Kosten im System beziehen. Auch in diesem Modell werden aber die Geringverdienenden im Vergleich zu einer solidarischen Finanzierung draufzahlen. Auch die Kostensteigerungen des Systems müssen zukünftig solidarisch finanziert werden. </p>
<p><img src="http://www.campact.de/img/gesund/fotos/flashmob_wuppertal4_425.jpg" border="=" alt="Flashmob Wuppertal" /></p>
<p class="bildunterschrift">Flashmob in Wuppertal bei Rüttgers und Merkel</p>
<p>Eine jüngst veröffentlichte Studie der Hans Böckler Stiftung hat die jetzt diskutierte kleine Kopfpauschale zur Grundlage einer Untersuchung gemacht: Wenn die Pauschale 29 Euro beträgt, erhöht sich die Mehrbelastung der Krankenkassenbeiträge bei Geringverdienenden mit einem Einkommen  von 1000 Euro auf 16,9% ihres Einkommens (von bisher 14,9%), bei Menschen mit einem Einkommen an der Einkommensbemessungsgrenze von 3500 auf  14,8% &#8211; sie zahlen sogar weniger als heute.</p>
<p>Eine weitere Statistik zeigt, dass der Zuschussbedarf bei niedrigen Einkommen sogar noch steigen dürfte: In den Niederlanden ist der Zuschussbedarf bei den geringen Einkommen jährlich so weit gestiegen, dass aktuell über eine drastische Erhöhung der Pauschale und eine Reduzierung des Leistungskatalogs diskutiert wird.</p>
<p>Montag will Rösler mit Seehofer über seine Pläne verhandeln &#8211; Bisher hat dieser stets signalisiert, mit ihm werde es keine Kopfpauschale geben. Wenn er dabei bleibt, kann der Montag der Tag des Showdowns für Röslers Kopfpauschalen-Pläne werden. Wir bleiben wachsam.</p>
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<li><a href="mailto: info@campact.de" class="aktion">Süddeutsche Zeitung: Rösler kämpft für Kopfpauschale </li>
<li><a href="http://bit.ly/aI8xV2" class="info">Heyse-Online: Kopfpauschale belastet Geringverdiener stärker</li>
<li><a href="http://www.boeckler.de/projektlist_projekte_wsi_84676.html" class="info" >Studie Hans Böckler-Stiftung</li>
<li><a href="http://www.campact.de/gesund/sn1/signer" class="aktion">Alle schon unterschrieben?</li>
</ul>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Rösler lässt nicht locker  &#8211; Wir auch nicht!</title>
		<link>http://blog.campact.de/2010/05/rosler-lasst-nicht-locker-wir-auch-nicht/</link>
		<comments>http://blog.campact.de/2010/05/rosler-lasst-nicht-locker-wir-auch-nicht/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 27 May 2010 15:44:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christine Borchers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheitsreform]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesrat]]></category>
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		<category><![CDATA[Seehofer]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialausgleich]]></category>
		<category><![CDATA[Unterschriftenübergabe]]></category>

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		<description><![CDATA[Die rasante Entwicklung beim Thema Kopfpauschale in der letzten Woche hat unsere Planung etwas durcheinander geworfen: Nächste Woche wollten wir das letzte Treffen der Gesundheitskommission begleiten. Nun hat die Kanzlerin aber die Kommission entmachtet und Rösler zum Zehnaugengespräch mit ihr, &#8230; <a href="http://blog.campact.de/2010/05/rosler-lasst-nicht-locker-wir-auch-nicht/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- Hier den Text -->Die rasante Entwicklung beim Thema Kopfpauschale in der letzten Woche hat unsere Planung etwas durcheinander geworfen: Nächste Woche wollten wir das letzte Treffen der Gesundheitskommission begleiten. Nun hat die Kanzlerin aber die <a href="http://blog.campact.de/2010/05/rosler-zuruckgepfiffen-kopfpauschale-wird-zur-chefsache/" target="_blank">Kommission entmachtet und Rösler zum Zehnaugengespräch mit ihr, Westerwelle und Seehofer geladen</a>. Eine erneute öffentliche Auseinandersetzungen um die Pläne wollte sie offensichtlich vermeiden. </p>
<p>Seitdem ist das Dickicht um die Kopfpauschale nicht lichter geworden: Es lässt sich schwer sagen, ob sie vom Tisch ist und Rösler es nur nicht wahrhaben will oder ob die Koalitionsspitzen mit Rösler eine Kopfpauschalen-Einigung erzielt haben. Vorsichtshalber verbreitete Röslers-Sprecher Christian Lipicki schon letzte Woche, die Pläne seien so weit fortgeschritten, dass sie deswegen an der Gesundheitskommission vorbei, direkt mit den Parteivorsitzenden abgesprochen werden müssten.</p>
<p>Rösler selbst hält unerschüttert daran fest, dass der Einstieg in die Kopfpauschale mit ihm in dieser Legislaturperiode vollzogen wird. <a href="http://bit.ly/dzim6P" target="_blank">Erst heute morgen meldete er, sein Konzept stehe</a> und er werde es nun besprechen, bevor er es der Öffentlichkeit präsentiert. Wir sind skeptisch: Schließlich gibt es noch immer den großen Kopfpauschale-Gegner Seehofer, schließlich steht die FDP arg angeschlagen in der Koalition und zu guter Letzt ist völlig unklar, wie der Gesundheitsminister seinen Vorschlag sicher durch den Bundesrat ringen will.</p>
<p>Trotzdem: Gerade weil der Gesundheitsminister sein Projekt verbohrt weiter betreibt und gerade weil der FDP ihr zweites Großvorhaben Steuersenkungen abhanden gekommen ist und dringend Erfolge für die eigene Klientel her müssen, kann es noch immer eine Wendung geben. Nicht zuletzt deshalb, weil auch Angela Merkel in der Vergangenheit eine deutlich Fürsprecherin des Kopfpauschale-Modells war. </p>
<p>Darum wollen wir den Druck erhöhen: Wir wollen im Laufe der nächsten Wochen einen Übergabe-Termin finden um unsere und die Forderungen von inzwischen über 110 000 Menschen öffentlichkeitswirksam an Philipp Rösler zu übergeben. Dabei könnt Ihr uns helfen: Wisst Ihr von öffentlichen Terminen in den nächsten Tagen? Dann meldet Euch doch bei uns unter: <a href="mailto: info@ampact.de">info@campact.de</a>.</p>
<p>Schon seit dem NRW-Wahlkampf versuchen wir die Unterschriften an Rösler zu übergeben &#8211; bisher leider vergeblich. Der Gesundheitsminister verweigerte die Annahme am Rande seines <a href="http://blog.campact.de/2010/05/botschaften-in-sprechblasen-100-000-unterschriften-und-ein-scheuer-minister/" target="_blank">Auftritts vorm Kölner Metallforum</a>, wo wir mit den Unterschriften und einer tollen Mitmach-Aktion auf ihn warteten. Und er ließ uns in der Woche drauf  durch seinen Sprecher Christian Lipicki mitteilen, dass er nicht vorhabe die Unterschriften persönlich entgegen zu nehmen.  </p>
<p>Ziemlich offensiv versuchte Lipicki uns davon zu überzeugen, dass wir die Unterschriften doch ihm übergeben könnten. Darauf haben wir uns nicht eingelassen. In nur wenigen Wochen kamen über 110 000 Unterschriften zusammen. Die Menschen haben eine Anrecht darauf, in einer so grundlegenden Frage wie der öffentlichen Gesundheitsversorgung gehört zu werden. Wenn Philipp Rösler gegen den Willen von über 80% der Bevölkerung seine höchst umstrittene Kopfpauschale durchsetzen will, sollte er wohl auch fünf Minuten und ein Pressebild Zeit aufbringen können. </p>
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<li><a href="mailto: info@campact.de" class="aktion">Termine des Gesundheitsminister mitteilen!</li>
<li><a href="http://www.campact.de/gesund/sn1/signer" class="aktion">Alle schon unterschrieben?</li>
<li><a href="http://bit.ly/aI8xV2" class="info">Heyse-Online: Kopfpauschale belastet Geringverdiener stärker</li>
<li><a href="http://www.boeckler.de/projektlist_projekte_wsi_84676.html" class="info" >Studie Hans Böckler-Stiftung</li>
</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Rösler zurückgepfiffen &#8211; Kopfpauschale wird zur Chefsache</title>
		<link>http://blog.campact.de/2010/05/rosler-zuruckgepfiffen-kopfpauschale-wird-zur-chefsache/</link>
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		<pubDate>Wed, 19 May 2010 12:47:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christine Borchers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheitsreform]]></category>
		<category><![CDATA[FDP]]></category>
		<category><![CDATA[Kopfpauschale]]></category>
		<category><![CDATA[Rösler]]></category>

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		<description><![CDATA[Morgen wollte Philipp Rösler seine Pläne zur Einführung einer Kopfpauschale der Öffentlichkeit präsentieren &#8211; nun ist das Treffen der Gesundheitskommission aber abgesagt. Die Kopfpauschalen-Thematik wird zur Chefsache erklärt: Rösler wird seine Pläne zunächst mit Merkel, Westerwelle und Seehofer abstimmen. Artikel &#8230; <a href="http://blog.campact.de/2010/05/rosler-zuruckgepfiffen-kopfpauschale-wird-zur-chefsache/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- Hier den Text -->Morgen wollte Philipp Rösler seine Pläne zur Einführung einer Kopfpauschale der Öffentlichkeit präsentieren &#8211; nun ist das Treffen der Gesundheitskommission aber abgesagt. Die Kopfpauschalen-Thematik wird zur Chefsache erklärt: Rösler wird seine Pläne zunächst mit Merkel, Westerwelle und Seehofer abstimmen. <a href="http://de.reuters.com/article/domesticNews/idDEBEE64H0IT20100518" target="_blank">Artikel</a> </p>
<p>Offensichtlich ist der Gesundheitsminister zurück gepfiffen worden: Die ausformulierten Pläne sollen nun erst abgestimmt werden &#8211; So will die Kanzlerin weitere öffentliche Grabenkämpfe um die Pauschale verhindern. Philipp Röslers Sprecher Christian Radicki unternahm Versuche, den Rückpfiff von Rösler als Anzeichen einer positiven Entwicklung zu werten: Die Eckpunkte seien bereits so konkret, dass der Minister nun Gespräche mit den Partei- und Fraktionsvorsitzenden der schwarz-gelben Koalition darüber führen wolle. Details des Modells nannte das Ministerium aber nicht. <a href="http://www.n-tv.de/politik/Roesler-legt-kein-Konzept-vor-article878626.html" target="_blank">Artikel</a></p>
<p>Tatsächlich agiert der Gesundheitsminister mit dem Rücken an der Wand: Er will einfach nicht einsehen, dass seine Kopfpauschalen-Pläne auf äußerst wackligen Füßen stehen, verfängt sich in Überlegungen, wie man die Pauschale auch ohne Zustimmung des Bundesrats umsetzen könnte und ignoriert die schwarz-gelbe Niederlage in Nordrhein-Westfalen. <a href="http://blog.campact.de/2010/05/rosler-klammert-sich-an-die-kopfpauschale/" target="_blank">Blog</a><br />
Das jetzige Treffen mit Merkel, Seehofer und Westerwelle könnte bedeuten: Rösler Kopfpauschalen-Traum ist ausgeträumt. Gut möglich aber auch, dass sich irgendein windiger Kopfpauschalen-Kompromiss findet, bei dem sowohl Seehofer auf der einen als auch Rösler und mit ihm die ganze FDP auf der anderen Seite ihr Gesicht behalten können.  </p>
<p>Der nächste Termin der Gesundheitskommission soll am 2. Juni stattfinden. Angeblich soll die Kommission dann schon über Röslers mit den Parteivorsitzenden abgestimmten Entwurf entscheiden. Merkel allerdings kündigte an, eine Vorstellung des Konzepts werde noch Wochen dauern. Möglichst lange scheint sie konkrete Pläne zurückhalten zu wollen. Auffällig wenig hört man augenblicklich von der CSU und ihrem Parteivorsitzenden: Seit dem Landtagswahlkampf in NRW schweigt sich Horst Seehofer beim Thema Kopfpauschale aus. </p>
<p>Diese Ruhe ist sehr trügerisch: Drohen Kompromisse geschmiedet zu werden? Wir bleiben achtsam und werden das nächste Treffen der Gesundheitskommission aufmerksam verfolgen. Noch ist die Kopfpauschale nicht vom Tisch.</p>
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</ul>
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		</item>
		<item>
		<title>Rösler klammert sich an die Kopfpauschale</title>
		<link>http://blog.campact.de/2010/05/rosler-klammert-sich-an-die-kopfpauschale/</link>
		<comments>http://blog.campact.de/2010/05/rosler-klammert-sich-an-die-kopfpauschale/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 18 May 2010 14:57:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christine Borchers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheitsreform]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesrat]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitssystem]]></category>
		<category><![CDATA[Kopfpauschale]]></category>
		<category><![CDATA[Rösler]]></category>
		<category><![CDATA[Übergabe]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Kopfpauschalenflausen lässt sich der Bundesgesundheitsminister einfach nicht austreiben. Trotz der folgenschweren Niederlage bei den NRW-Landtagswahlen, die der Regierungskoalition die Mehrheit im Bundesrat zerstört hat, will er die Einführung der Kopfpauschale weiter verfolgen. Notfalls auch ohne den Bundesrat &#8211; fieberhaft &#8230; <a href="http://blog.campact.de/2010/05/rosler-klammert-sich-an-die-kopfpauschale/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- Hier den Text --><br />
Die Kopfpauschalenflausen lässt sich der Bundesgesundheitsminister einfach nicht austreiben. Trotz der folgenschweren Niederlage bei den NRW-Landtagswahlen, die der Regierungskoalition die Mehrheit im Bundesrat zerstört hat, will er die Einführung der Kopfpauschale weiter verfolgen. Notfalls auch ohne den Bundesrat &#8211; fieberhaft sondiert er Möglichkeiten, die Zustimmung der Länderkammer zu umgehen. <a href="http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/auf-wiedersehen-prestigeprojekt/" target="_blank">Artikel</a></p>
<p>Das deutliche Veto der WählerInnen gegen das neben Steuersenkungen und Laufzeitverlängerung umstrittenste schwarz-gelben Vorhaben will  der FDP-Gesundheitsminister dabei offensichtlich ignorieren. Übermorgen findet in Berlin die vierte Sitzung der von der Regierung eingesetzten Kommission statt. Dort hat Philipp Rösler angekündigt seine Pläne zur Durchsetzung der Kopfpauschale vorzustellen.<br />
Wir dürfen gespannt sein: Zunächst möchte der Minister im Bundesrat für Anhänger werben &#8212; Und setzt dabei auch auf sanfte Erpressung. <a href="http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/24/0,3672,8071704,00.html" target="_blank">Artikel</a> </p>
<p><img src="http://www.campact.de/img/gesund/fotos/flashmob_wuppertal6_425.jpg" alt="Flashmob_wuppertal" /></p>
<p>Wer nicht für die Pauschale sei, nehme flächendeckende Zusatzbeiträge in Kauf, so der Minister. Und dass die dann ohne Sozialausgleich kämen, könnten doch auch die Gegner der Pauschale nicht wirklich wollen. Auf diese Weise versucht der Rösler doch noch Zustimmung im Bundesrat für den Sozialausgleich über das Steuersystem zu finden.<br />
Wenn ihm dies nicht gelingt, will er prüfen, auf welche Weise er die Länderkammer von der Entscheidung ausschließen kann. </p>
<p>Dafür müssen aber  grundlegende Fragen geklärt werden: Über welche Behörde soll dann der Finanzausgleich finanziert werden? Wer ist für die Einkommensprüfung zuständig? Wenn der Ausgleich etwa in den Zuständigkeitsbereich der Kassen fallen würde, ließe sich das Gesetz möglicherweise auch ohne den Bundesrat durchsetzen. Kompliziert werden diese Vorhaben aber allemal. Viele sehen deshalb schon von das Ende der Kopfpauschalen-Pläne. Aber ganz vom Tisch ist die Pauschale noch nicht, wie das verbissene Verhalten Röslers zeigt. <a href="http://www.zeit.de/wirtschaft/2010-05/roesler-kopfpauschale" target="_blank&quot;">Artikel</a></p>
<p><img src="http://www.campact.de/img/gesund/fotos/koeln_aquarium_09.jpg" alt="Köln Aquarium" /></p>
<p>Das Vorhaben des Gesundheitsministers zeugt von einem bedenklichen Demokratieverständnis:<br />
Nicht nur, dass eine Mehrheit der Bevölkerung die Pläne zur Kopfpauschale ablehnt und die FDP in der jüngsten Landtagswahl dafür abgestraft hat, und nicht allein, dass der Koalitionspartner CSU die Pläne rigoros ablehnt. Nun soll auch noch der Bundesrat ausgeschaltet werden. Bei einem so sensiblen Thema wie der öffentlichen Gesundheitsversorgung will der Gesundheitsminister mit Verfahrenstricks die Pauschale durchdrücken.<br />
Dagegen werden wir uns zur Wehr setzen. Gesundheitsminister Rösler hat sich bisher der Übergabe der Unterschriften verweigert. Aber das können wir ihm versprechen: Solange die Kopfpauschale nicht vom Tisch ist, werden wir nicht locker lassen.</p>
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		<title>So war der Flashmob-Endspurt: Über 50 Aktive in Bielefeld</title>
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		<pubDate>Sun, 09 May 2010 13:46:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christine Borchers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheitsreform]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[Flashmob]]></category>
		<category><![CDATA[Kopfpauschale]]></category>
		<category><![CDATA[NRW_Wahl]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Wahlkampfendspurt wurde auch zum Flashmob-Endspurt: Beim Wahlkampfabschluss der CDU mit Merkel und Rüttgers in Bielefeld waren so viele Aktive, dass die Verbände nicht ausgereicht haben &#8211; Etwa 50 Leute waren für den letzten von insgesamt acht Flashmobs im NRW-Wahlkampf &#8230; <a href="http://blog.campact.de/2010/05/so-war-der-flashmob-endspurt-uber-50-in-bielefeld/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Wahlkampfendspurt wurde auch zum Flashmob-Endspurt: Beim Wahlkampfabschluss der CDU mit Merkel und Rüttgers in Bielefeld waren so viele Aktive, dass die Verbände nicht ausgereicht haben &#8211; Etwa 50 Leute waren für den letzten von insgesamt acht Flashmobs im NRW-Wahlkampf gekommen. Es gab keine Taschenkontrollen wir bei den FDP-Veranstaltungen der letzten Tage. </p>
<p><img src="http://www.campact.de/img/gesund/fotos/flashmob_bielefeld1_210.jpg" alt="" /></p>
<p class="bildunterschrift">Foto: Robert B. Fishman</p>
<p>Die Aktiven standen gut sichtbar links von der Bühne, genau neben dem für CDU-Mitglieder abgesperrten mittleren Bereich. Diesmal schwenkte ein Teilnehmer seine Mütze als Startsignal, dann wurden die Verbände für etwa 3 Minuten in die Luft gehalten. Die Pressefotografen drehten sich um und schossen drauflos; Eine Teilnehmerin berichtete, von ihr seien ungefähr hundert Fotos geschossen worden, so gut sichtbar waren die Aktiven während der Aktion.</p>
<p><img src="http://www.campact.de/img/gesund/fotos/flashmob_bielefeld2_210.jpg" alt="Flashmob Bilefeld" /></p>
<p class="bildunterschrift">Foto: Robert B. Fishman</p>
<p>Vielleicht war es bewusst so gewählt: Angela Merkel sprach das Thema Gesundheitspolitik in den ersten 30 Minuten nicht an, erst zwei Minuten nachdem die Verbände wiederweggepackt waren, kam sie auf die Finanzierung des Gesundheitssystems zu sprechen. Neben dem Kopfpauschalen-Flashmob waren &#8211; wie schon in Wuppertal &#8211; etliche weitere ProtestiererInnen da: Begriffe wie &#8220;Wachstum&#8221; und &#8220;Wohlstand&#8221; führten zu ironischen Jubelstürmen.</p>
<p><img src="http://www.campact.de/img/gesund/fotos/flashmob_bielefeld3_210.jpg" alt="Flashmob Bielefeld" /></p>
<p class="bildunterschrift">Foto: Robert B. Fishman</p>
<p>Bei der Nachbesprechung bedauerten Viele, dass nun &#8211; am Ende der Flashmob-Reihe &#8211; die PolitikerInnen schon gut vorbereitet auf die Aktion recht souverän reagieren konnten und der Überraschungseffekt dahin war. Das ist sicher richtig. Es zeigt aber auch, dass unsere Flashmobs Wirkung gezeigt haben: Die FDP reagierte mit dem Versuch, die TeilnehmerInnen einzuschüchtern und zu verhindern, dass sie in den Saal kamen. Und die CDU versuchte uns zu ignorieren. Aber die Bilder, die wir produziert haben wirken. Die Kopfpauschalen-Diskussion konnte im NRW-Wahlkampf nicht unter den Teppich gekehrt werden! Nochmal vielen Dank all jenen, die an den acht Flashmobs teilgenommen haben!</p>
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		<title>Düsseldorf: Kleiner und feiner Flashmob bei Rüttgers</title>
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		<pubDate>Sat, 08 May 2010 18:11:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christine Borchers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheitsreform]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern hat nicht nur der große Flashmob-Erfolg bei der FDP und Außenminister Westerwelle in Dortmund statt gefunden &#8211; es gab auch einen nicht ganz so großen, aber nicht minder feinen Flashmob bei einer CDU-Veranstaltung von Rüttgers und Verteidigungsminsiter Guttenberg in &#8230; <a href="http://blog.campact.de/2010/05/2631/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- Hier den Text -->Gestern hat nicht nur der große Flashmob-Erfolg bei der FDP und Außenminister Westerwelle in Dortmund statt gefunden &#8211; es gab auch einen nicht ganz so großen, aber nicht minder feinen Flashmob bei einer CDU-Veranstaltung von Rüttgers und Verteidigungsminsiter Guttenberg in Düsseldorf. </p>
<p><img src="http://www.campact.de/img/gesund/fotos/flashmob_dusseldorf1_320.jpg" alt="flashmob dusseldorf" /></p>
<p>Beim Treffpunkt fanden sich 21 bunt zusammengewürfelte TeilnehmerInnen von StudentInnen bis SeniorInnen ein. Viele nahmen zum ersten Mal an einer solchen Aktion teil. Alle gingen auf den Marktplatz &#8211; und stellten sich direkt an den abgezäunten, inneren Bereich (der eigentlich für CDU-Jubelgäste und VIPS abgesperrt war und in den sie ohne Vorkontrollen nicht rein gekommen wären). Gut sichtbar standen die Aktiven trotzdem &#8211; sowohl für die Bühne, als auch für die ZuschauerInnen. </p>
<p><img src="http://www.campact.de/img/gesund/fotos/flashmob_dusseldorf2_320.jpg" alt="flashmob dusseldorf" /></p>
<p>Die Aktion startete etwa gegen 16.20 Uhr und wurde in keiner Weise von Polizei oder Ordnern behindert. Nach drei bis vier Minuten mit den hochgehaltenen Bannern war die knackige Aktion schon zu Ende. Die Einschätzung der Aktiven danach war, dass sie zwar gut sichtbar waren, aber dennoch hätten mehr sein müssen. Auch herrschte das Gefühl vor, dass das Thema Kopfpauschale, weil es medial gerade keine große Rolle spielt, in der Landtagswahl schwer vermittelt werden kann. Dennoch war die Stimmung gut und man trennte sich mit dem Versprechen, bei ähnlichen Aktionen gerne wieder zusammen zu kommen.</p>
<p><img src="http://www.campact.de/img/gesund/fotos/flashmob_dusseldorf3_320.jpg" alt="flashmob dusseldorf" /></p>
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		<title>Trotz Kontrolle: In Dortmund über die Hälfte rein</title>
		<link>http://blog.campact.de/2010/05/trotz-kontrolle-in-dortmund-uber-die-halfte-rein/</link>
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		<pubDate>Fri, 07 May 2010 22:58:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christine Borchers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheitsreform]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.campact.de/?p=2625</guid>
		<description><![CDATA[Heute, zwei Tage vor der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen fanden gleich zwei Flashmobs statt &#8211; einmal bei der CDU in Düsseldorf &#8211; und einmal bei der FDP in Dortmund. In Dortmund trafen sich wieder enorm Viele &#8211; nach den Erfahrungen beim &#8230; <a href="http://blog.campact.de/2010/05/trotz-kontrolle-in-dortmund-uber-die-halfte-rein/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- Hier den Text -->Heute, zwei Tage vor der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen fanden gleich zwei Flashmobs statt &#8211; einmal bei der CDU in Düsseldorf &#8211; und einmal bei der FDP in Dortmund.<br />
In Dortmund trafen sich wieder enorm Viele &#8211; nach den Erfahrungen beim <a href="http://blog.campact.de/2010/05/bei-der-fdp-wird-meinungsfreiheit-klein-geschrieben/ ">Flashmob in Minden</a> waren einige der Aktiven etwas besorgt &#8211; aber alles ging glatt. Diesmal hatten sich viele eingefunden: Etwa 50 Personen trafen &#8211; frisch geschniegelt und gebiegelt als angebliche FDP-Mitglieder- beim Treffpunkt ein.</p>
<p><img src="http://www.campact.de/img/gesund/fotos/Dortmund_R_Grams_07.jpg" alt="flashmob dortmund" /></p>
<p>Vor dem Eingang zur Westfalenhalle kam es aufgrund der peniblen Sicherheitsvorkehrungen (&#8220;Sollten Sie<br />
eine Mullbinde dabei haben, werden wir Strafanzeige erstatten&#8221;) zu einer sehr langen Schlange. Ein Aktiver berichtet: &#8220;Es wurde ordentlich gefilzt. Als ich dann endlich an der Reihe war, hatte mich die Security glatt übersehen und ich wurde gefragt, ob ich schon kontrolliert worden sei. Ehrlich wie ich bin, verneinte ich und ließ mich filzen, wobei ich sogar den Geldbeutel aufklappen musste. Die Binde, hinten im Hosenbund steckend, blieb unentdeckt. Im Nachhinein erfuhr ich, dass ca. 25 Teilnehmern der<br />
Zugang verweigert wurde.&#8221;</p>
<p><img src="http://www.campact.de/img/gesund/fotos/Dortmund_M_Malberg_7.jpg" alt="flashmob dortmund" /></p>
<p>Immerhin schafften es diesmal etwa die Hälfte der Aktiven, in den Saal zu kommen. Der erste lokale Redner der FDP entschuldigte den enorm verspäteten Anfang und begründete die Securitymaßnahmen mit einer deutlichen Diffamierung: Bei einer vorhergehenden Veranstaltung seien Golfbälle und Reizgas gefunden worden. Man hieß aber ausdrücklich alle nicht FDPler willkommen, die sich über die Partei informieren wollten.</p>
<p><img src="http://www.campact.de/img/gesund/fotos/Dortmund_R_Grams_09.jpg" alt="Flashmob Dortmund" /></p>
<p>Unter Beifall betraten Westerwelle und Pinkwart den Saal. Dann, als die Prominenz noch lächelnd in den Saal blickte, kam auch schon das Signal: Ein lautes und deutliches Aua ertönte, ein Ordner leitete umgehend den Rufer hinaus. Die Aktion war jedoch in vollem Gange, jedeR hatte das Signal gehört, der Campact-Fotograf war bereit und man munkelte, dass auch der Kameramann vom WDR einen Schwenk über unsere Spruchbinden schweifen ließ.</p>
<p>Nach dem Ende der Aktion trafen sich alle laut jubelnd und klatschend vor dem Eingang wieder. Danke an alle die mitgemacht haben, an alle die rein kamen und alle die es trotz der Einschüchterungsversuche und Kontrollen versucht haben, aber abgewiesen wurden. Wir sind sehr froh, dass der heutige Tag gezeigt hat: Mit Einschüchterung lässt sich freie Meinungsäußerung nicht verhindern.<br />
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		<title>Bei der FDP wird Meinungsfreiheit klein geschrieben</title>
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		<pubDate>Fri, 07 May 2010 11:43:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christine Borchers</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheitsreform]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei der FDP wird Meinungsfreiheit klein geschrieben: Beim gestrigen Flashmob in Minden kam es zu so rigiden Einlasskontrollen und Einschüchterungsversuchen durch die Ordner, dass am Ende von etwa 25 Aktiven nur noch 7 übrig blieben. Und als diese beim Eintritt &#8230; <a href="http://blog.campact.de/2010/05/bei-der-fdp-wird-meinungsfreiheit-klein-geschrieben/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- Hier den Text -->Bei der FDP wird Meinungsfreiheit klein geschrieben: Beim gestrigen Flashmob in Minden kam es zu so rigiden Einlasskontrollen und Einschüchterungsversuchen durch die Ordner, dass am Ende von etwa 25 Aktiven nur noch 7 übrig blieben. Und als diese beim Eintritt von Entwicklungsminister Dirk Niebel unseren Flashmob starteten, wurden sie so schnell vor die Tür gesetzt, dass sie nicht mal richtig ihre Kopfverbände anlegen konnten. Zusätzlich drohten die Ordner schon am Einlass damit, dass wer sich Verbände anlege, mit einer Strafanzeige zu rechnen habe. Davon ließen sich verständlicherweise Einige abschrecken &#8211; und verzichteten auf ihr Recht auf freie Meinungsäußerung.</p>
<p><small><strong>Solche Bilder wollte die FDP in Minden nicht sehen</strong></small><br />
<img src="http://www.campact.de/img/gesund/fotos/flashmob_wuppertal2_230.jpg" alt="Flashmob_wuppertal" /></p>
<p>Eine Aktive bezeichnete im Gespräch nach der Aktion, dass sie sich kriminalisiert gefühlt habe und ein sehr bedrücktes Gefühl unter den Aktiven geherrscht habe. Sie zeigte sich zutiefst geschockt darüber, wie mit friedlichem Protest umgegangen wird. Ein anderer, der durch die Sicherheitsschleuse durchgekommen war und aktiv im Saal am Flashmob teilnahm, sagte, dass es durchaus unangenehm war mit so wenigen Leuten den Flashmob durchzuführen. Aber er freute sich, dass es geklappt hat und in der Lokalpresse selbst der von den Ordnern verkleinerte und verkürzte Flashmob noch Erwähnung fand.</p>
<p><small><strong>Flashmob in Wuppertal</strong></small><br />
<img src="http://www.campact.de/img/gesund/fotos/flashmob_wuppertal4_230.jpg" alt="Flashmob_wuppertal" /></p>
<p>Schon in Münster war es zu rigiden Einlasskontrollen bei der Wahlkampfveranstaltung von Guido Westerwelle gekommen &#8211; fast die Hälfte der Aktiven schaffte es nicht in den Saal. Noch vor der Bundestagswahl hatte FDP-Chef Guido Westerwelle angesichts von Anti-Atom-Flashmobs erklärt: &#8220;Ihre Meinung mag das Gegenteil von der meinen sein. Aber ich werde immer alles dafür tun, dass Sie sie sagen können.&#8221; Das gilt im nordrhein-westfälischen Landtagswahlkampf offenbar nicht mehr. Bernd Bajohr, Bezirksgeschäftsführer von ver.di im Münsterland befand sich in Münster selbst unter den Flashmobbern. Ihn wundert es nicht, dass die FDP den Protest aussperren will: &#8220;Kein Wunder. Die Veranstaltung mit Westerwelle und Pinkwart war so schwach besucht, dass die Flashmobber in der Überzahl gewesen wären, hätte man alle rein gelassen.&#8221;</p>
<p><small><strong>Aber wir kommen wieder</strong></small><br />
<img src="http://www.campact.de/img/gesund/fotos/flashmob_wuppertal3_230.jpg" alt="" /></p>
<p>Trotz der Einlasskontrolle ist es sowohl in Münster als auch in Minden zu Flashmobs im Saal gekommen &#8211; das ist ein großer Erfolg! Wir hoffen, dass es uns auch in Dortmund gelingt den Flashmob durchzuführen. Wir lassen uns nicht einschüchtern und fordern von der FDP den friedlichen und stillen Protest zuzulassen! Wer die Kopfpauschale gegen den Willen der Bevölkerung durchsetzen will, muss auch ertragen, wenn es zu Protesten dagegen kommt. Von einer sich liberal nennenden Partei erwarten wir mehr Gelassenheit im Umgang mit Protest.</p>
<p>Von den Einlasskontrollen in Münster gibt es einige sehr gute Interviewsequenzen im Flashmob-Münster-Video &#8211; Deutlich lässt sich in den Interviews erkennen, wie willkürlich die Einlass-Entscheidungen waren &#8211; grämt Euch also nicht, wenn Ihr in Bonn, Münster oder gestern nicht rein gekommen seid  &#8211; oder heute abend in Dortmund nicht reinkommen solltet. Der Mitschnitt zeigt auch, mit welchem Jubel die Abgewiesenen, die draußen warteten, die erfolgreichen Flashmob-Aktiven begrüßten! Viel Spaß beim Anschauen &#8211; und nicht den Mut verlieren! Drei Flashmobs machen wir noch!</p>
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