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Kohlosaurus wirbt für Volksbegehren – und gegen neue Tagebaue in Brandenburg

Der Kohlosaurus ist wieder unterwegs: Unter dem Motto „Dinosaurier in Rente schicken“ reist das Urtier in diesen Tagen durch acht Städte in Brandenburg. Das sechs Meter hohe Kohlemonster – ein Hybrid aus Dinosaurier und Kohlekraftwerk – wirbt so für das Volksbegehren „Keine neuen Tagebaue!“. Die Initiatoren wollen verhindern, dass in Brandenburg auch in Zukunft Dörfer und ganze Landschaften für die schmutzigste Form der Stromerzeugung aus Braunkohle abgebaggert werden.

Der Kohlosaurus wieder in Aktion!

Foto: wir-klimaretter.de

Bereits im letzten Herbst stärkte der Kohlosaurus mit der Campact-Kohle-Tour den Protest lokaler Bürgerinitiativen gegen den Neubau von Kohlekraftwerken. Jetzt will er der klimaschädlichen Urzeit-Technologie an die Wurzel: Wenn keine neuen Tagebaue erschlossen werden, müssen die Braunkohlekraftwerke dicht machen – und machen so Platz für Alternativen aus regenerativen Quellen.

An jedem seiner Tourstopps verdeutlicht der Saurier die Gefahren der Tagebaue und des Klimawandels. Mit Tagebaugeräuschen – das Rasseln, Klappern und Quietschen der Abraumbagger – und tausenden schwarzer „CO2-Ballons“, werden die Auswirkungen der Dinosaurier-Technologie hör- und sichtbar.

An diesen Orten können Sie den Kohlosaurus noch in Aktion erleben:

– 23.01., 14 Uhr: Fürstenwalde (Am Markt 4-6)

– 26.01., 14 Uhr: Frankfurt/Oder (Marktplatz am Rathaus)

– 27.01., 14 Uhr: Cottbus (Stadthalle Vorplatz)

– 28.01., 11 Uhr: Falkensee (Rathausplatz)

– 29.01., 11:55 Uhr: Potsdam (Brandenburger Tor)

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