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Ilse Aigner nimmt Namen und Anschriften der Postkarten-Unterzeichner entgegen

„Die passen ja nicht in meinen Kofferraum!“ Mit diesen Worten lehnte es Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner am 2. Februar in Andechs ab, die über 45.000 Postkarten gegen Gen-Mais, die Bürger/innen in den letzten Monaten unterschrieben haben, von uns entgegen zu nehmen.

Bereits einen Tag später ließ Frau Aigner bei uns anrufen: Sie wolle die Postkarten entgegen nehmen, die Postkarten von Andechs aus nach Berlin zu transportieren, sei nur ein logistisches Problem gewesen.

Heute haben wir einen Brief an Frau Aigner abgeschickt. Darin: eine CD-Rom mit dem Postkartentext und den Namen sowie den postalischen und Email-Adressen der bisherigen Unterzeichner/innen der Postkarte. Auch die persönlichen Botschaften der Unterzeichner/innen erhält die Ministerin. Und die Aufforderung, den Bürger/innen zu antworten! Die Postkarten selbst werden wir der Ministerin zu einem späteren Zeitpunkt übergeben.

Zudem haben wir ein Schreiben an die Ministerin mitgeschickt, in dem wir ihr klar machen, dass wir ganz genau beobachten werden, wie sie sich in den nächsten Monaten in Sachen Gen-Mais verhält: Welche Anweisung sie den deutschen Vertretern in den EU-Abstimmungen über neue Gen-Mais-Zulassungen und nationale Gen-Mais-Verbote gibt, und ob und wann sie in Deutschland ein Anbauverbot für den Gen-Mais MON810 erlässt.

Wir haben Frau Aigner noch einmal deutlich gemacht, dass 70 Prozent der Deutschen und 80 Prozent der Bayern (Emnid-Umfrage im Auftrag von Campact) keinen Gen-Mais-Anbau möchten. Und sie aufgefordert, sich als Ministerin der Bürger, Landwirte und Imker zu zeigen!

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