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Telefondemonstration erfolgreich beendet

Tausende protestieren mit dem Telefonhörer in der Hand gegen längere Laufzeiten der Atomkraftwerke.

Während in der nordrhein-westfälischen Landesvertretung CDU/CSU und FDP heute über einen Koalitionsvertrag verhandelt haben, setzten sich tausende BürgerInnen mit dem Telefonhörer für den Atomausstieg ein. Unter dem Motto „Bürger fragen nach!“ protestieren sie gegen längere Laufzeiten für Atomkraftwerke.

In den Büros zahlreicher Mitglieder der für Energie und Reaktorsicherheit zuständigen Koalitions-Arbeitsgruppen klingelten unaufhörlich die Telefone. „Warum wollen Union und FDP wieder auf Atomkraft setzen, obwohl die Endlagerung von Atommüll ungelöst ist? Obwohl Atomkraft massive Sicherheitsrisiken birgt? Obwohl längere Laufzeitenden Ausbau der Erneuerbaren Energien blockieren?“ Diese und viele andere Fragen wurden gestellt. Lesen Sie die Berichte der Anrufer/innen.

Unser Protest beginnt zu wirken: Die Koalitionspartner sind äußerst nervös, auf welch verheerendes Echo längere Laufzeiten in der Öffentlichkeit treffen würde. Sie führen einen Eiertanz auf, wann über längere Laufzeiten entschieden werden soll. Dabei galt der Atomausstieg noch vor der Wahl als gesetzt. Heute haben tausende mal wieder gezeigt, dass es sehr schwer wird für Schwarz-Gelb, die Risikotechnologie Atomkraft gegen die Mehrheit der Menschen im Lande durchzusetzen.

Während sich Menschen aus dem ganzen Bundesgebiet an der Aktion beteiligten, erwartete die BerlinerInnen eine zusätzliche Besonderheit der Aktion: Direkt gegenüber von dem Verhandlungsgebäude, der Landesvertretung NRW in der schwarz-gelb tagten, stellten wir eine Telefonzelle auf. Viele BerlinerInnen nahmen das Angebot war, kostenlos gegen Atomkraft zu telefonieren. Hier weitere Bilder von der Aktion vor Ort.




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