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Feige im Westen: Rüttgers, E.on und der WAZ-Konzern

Das Internetportal „Der Westen“ der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“ (WAZ), möchte keine Banner-Werbung für unsere Kampagne gegen eine Lex Eon in Nordrhein-Westfalen schalten. Mit der Begründung, Online-Anzeigen die Kritik an Ministerpräsident Rüttgers (CDU) und dem Eon-Konzern üben, wolle man nicht veröffentlichen. Umgekehrt hat man da weniger Hemmungen: Eon darf natürlich auf dem Portal für seinen schmutzigen Kohle- und Atomstrom werben.

Wie immer bei größeren Kampagnen, schaltet Campact Werbe-Banner und Anzeigen in Internetportalen und bei Google, um so auf unsere Online-Appelle aufmerksam zu machen. Bisher gab es damit nie Probleme – manchmal wurden Campact als gemeinnütziger Organisation dabei sogar Rabatte gewährt. Doch der Essener WAZ-Konzern will keine Online-Anzeigen veröffentlichen, die Rüttgers Pläne kritisieren, den Klimaschutz aus dem Landesentwicklungsgesetz zu streichen, um so den Bau von Europas größten Kohlekraftwerk in Datteln zu legalisieren. Dabei wären die Campact-Banner klar als bezahlte Werbung von Campact zu erkennen gewesen. Bestimmt wäre niemand auf die Idee gekommen, dass es hierbei um eine Meinungsäußerung des WAZ-Konzerns handeln könnte.

Natürlich hat ein Verlag das Recht, Anzeigenkunden abzulehnen. Ungewöhnlich ist der vorauseilende Gehorsam gegenüber einem Konzern und einem Ministerpräsidenten trotzdem. Offenbar hat Deutschlands größte Regionalzeitung Angst davor, den Zorn der Eon-Bosse und des Ministerpräsidenten auf sich zu ziehen. Eon ist schließlich ein gutzahlender Anzeigenkunde. Wen interessiert da schon das Klima?

Ein Grund mehr, die von der WAZ-boykottierten Banner im Netz zu verbreiten. Wie sie unsere Banner ganz einfach auf ihrer Homepage oder in Ihrem Blog platzieren und so mit der Kampagne verlinken können, lesen Sie hier: Banner

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