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26. Juli: 5.000 Campact-Aktive schlugen Atom-Alarm!

Sommerpause – das verbindet man normalerweise mit Entspannung und Urlaub. Doch dieser Sommer ist anders, zumindest für die Atompolitiker/innen von Union und FDP: überall setzen wir sie mit einer Reihe von Aktionen in ihren Wahlkreisen unter Druck und bereiten ihnen einen „Heißen Sommer“. Denn schon bald – im September – soll die Entscheidung über längere AKW-Laufzeiten fallen. Unser Ziel: dass am Ende eines „heißen Sommers“ möglichst viele Ageordnete nach Berlin zurückkehren und der Kanzlerin mitteilen: „Längere Laufzeiten? Das fällt mir daheim im Wahlkreis auf die Füße – das kann ich nicht mittragen!“

Atom-Alarm in Siegburg

Wo steckt der Bundesumweltminister? Atom-Alarm in Siegburg vor dem Wahlkreisbüro von Norbert Röttgen. Foto: Anti-Atom Bonn

Den Auftakt zum „Heißen Sommer“ haben 5.000 Campact-Aktive am Montag lautstark gemacht: in rund 60 Wahlkreisen schlugen sie vor Wahlkreisbüros von Bundestagsabgeordneten sowie vor Kreisgeschäftsstellen von CDU/CSU und FDP unüberhörbar „Atom-Alarm“ – mit Trommeln, Rasseln, Tröten und Trillerpfeifen. Das Medieninteresse an dem bundesweiten Aktionstag war groß: wir zählen bereits über 100 Zeitungsberichte und zahlreiche Fernsehbeiträge aus dem ganzen Land!

Atom-Alarm in Rosenheim

Atom-Alarm in Rosenheim vor dem Büro von Daniela Raab (CSU). Foto: Wolfgang Möß

Die Aktionen wurden überall vor Ort von Campact-Aktiven und lokalen Initiativen organisiert – etliche von ihnen organisierten zum ersten Mal eine Aktion. Und überall stellten sie tolle Aktionen auf die Beine: es gab Demonstrationszüge, Straßentheater, Atomfass-Trommeln, Infostände, und vieles mehr. Ein fünfköpfiges Team im Campact-Büro in Verden unterstützte wo es nur konnte, half bei Pressemitteilungen, verschickte Aktionspakete mit Materialien und warb für die Aktionen über den großen Campact-Verteiler.

Atom-Alarm in Fulda

Straßenverschönerung vor dem Wahlkreisbüro von Michael Brand (CDU) in Fulda. Foto: Bernd Kaiser

Spannend wurde es dann am Tag der Aktion: Wie viele Menschen kommen wohl in Landau an der Isar zu der ersten Demonstration im Ort zusammen, wie läuft die Aktion in München, in Bremen, Euskirchen oder Dresden? Nach und nach erreichten uns Berichte von den Aktionen, und am Ende des Tages stand das Fazit fest: Überall waren waren mehr Menschen als erwartet gekommen und die Aktionen ein voller Erfolg – und das trotz Regen und Gewitter in etlichen Orten. Insgesamt beteiligten sich rund 5.000 Menschen an den Aktionen!

Atom-Alarm in Fulda

Atom-Alarm bei Michael Brand (CDU) in Fulda. Foto: Bernd Kaiser

Und auch in den nächsten Wochen ist der Protestkalender gut gefüllt: am 21. August wollen wir überall auf den Marktplätzen „mal richtig abschalten“ – und die Abgeordneten einladen mitzumachen. Anfang September lassen wir mit einer Telefondemonstration die Telefone heißklingeln. Und am am 18. September – kurz vor der Entscheidung – gehen wir mit zehntausenden Menschen in Berlin auf die Straße und umzingeln das Regierungsviertel. Seien Sie dabei und demonstrieren Sie mit!

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Susanne Jacoby, Jahrgang 1981, hat bei Campact die Petitionsplattform WeAct aufgebaut und ist seit Frühjahr 2016 Teamleiterin für die Bereiche WeAct und Themenfindung. Susanne hat Umweltwissenschaften mit den Schwerpunkten Politik und Kommunikation studiert und war am Schreibtisch, auf der Straße und in der Luft mit verschiedenen Organisationen und Bewegungen ehrenamtlich aktiv.

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