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Atom-Gipfel im Kanzleramt: 2.000 Menschen pfeifen Bundesregierung aus

Auf dem Weg entlang des Bundeskanzleramtes war heute kein Durchkommen mehr: mehr als 2.000 Menschen protestierten vor den Türen gegen den Atom-Gipfel der Bundesregierung. Ihr Unmut war unüberhörbar – sie pfiffen, trommelten und skandierten im Chor: „Abschalten, abschalten!“. Drinnen im Kanzleramt verschanzte sich die Bundeskanzlerin, gemeinsam mit Umweltminister Röttgen, Wirtschaftsminister Brüderle und Finanzminister Schäuble versuchte sie schon seit dem frühen Morgen, eine gemeinsame Linie im Atomstreit zu finden.

Atom-Protest vor dem Bundeskanzleramt

Nach monatelangen heftigen Streitereien war letzte Woche Bewegung in die Sache gekommen: Kanzlerin Merkel machte Druck und verlangte eine Entscheidung – mit Frist bis heute. Erst am Freitag wurde der genaue Termin bekannt gegeben, so dass wir die Aktion noch einmal kurzfristig verschoben. Doch pünktlich zum vorverlegten Aktionsstart um 12.30 Uhr strömten von allen Seiten Menschen heran: Jung und alt, mit Fahnen und Transparenten, ein buntes Bild!

Ballon-Aktion in Berlin

Mit einer Aktion direkt vor dem Zaun des Kanzleramts machten wir deutlich, was Laufzeitverlängerungen für die Menschen bedeuten: ein massiv steigendes Sicherheitsrisiko. Rund 2.000 Ballons ließen wir als „radioaktive Wolke“ vor einer Merkel-Puppe aufsteigen. Vergeblich bemühte sie sich, mit einem kleinen Schmetterlingsnetz die vielen Ballons einzufangen. Denn alles Schönreden von „sicheren Atomkraftwerken“ kann nicht verschleiern, dass von den 17 immer älter und maroder werdenden Reaktoren im Land ein tödliches Risko ausgeht, das mit jedem Jahr wächst. Im Falle eines Super-GAUs wären Millionen von Menschen betroffen.

Nach der Aktion zogen wir an die Einfahrt des Kanzleramts, wo mittags die beiden Parteivorsitzenden Westerwelle und Seehofer erwartet wurden. Vorsorglich hatte die Polizei sogar Absperrgitter aufgestellt. Doch die beiden Politiker scheuten die Begegnung mit den Demonstrantinnen und Demonstranten: ihre Limousinen fuhren gleich weiter ums Kanzleramt herum – zum Hintereingang.

Atom-Protest vor dem Bundeskanzleramt

Bis 18 Uhr blieben wir mit einer Mahnwache vor Ort, und sendeten jeweils zur vollen Stunde einen lauten „Atom-Alarm“ in Richtung Kanzleramt. Danach beendeten wir den Protest – für heute. Denn auch wenn die Regierung heute noch zu einer Einigung kommt, ist damit noch längst nichts endgültig entschieden. Und spätestens am 18. September sind wir wieder da: Mit zehntausenden Menschen gehen wir in Berlin auf die Straße und umzingeln das Regierungsviertel. Kommen Sie auch!

Veröffentlicht von

Susanne Jacoby, Jahrgang 1981, hat Umweltwissenschaften mit den Schwerpunkten Umweltpolitik und Umweltkommunikation in Lüneburg studiert. Sie war jahrelang für verschiedene Umweltorganisationen aktiv und hat u.a. den Kongress McPlanet.com 2009 mit organisiert. Bei Campact kümmert sie sich als Campaignerin um die Steuerflucht-Kampagne und Themen rings um die Energiewende.

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  1. Wir brauchen kein Afgahnistan keinen Krieg wir vernichten uns schon selber – keine Sorge.

  2. Pingback: korrekte klamotten » Ökorausch und Anti-Atom-Demo

  3. Pingback: Alle Jahre wieder – Ökorausch in Köln « Batatablog

  4. Gegen alles sein,

    Keine Atomkraftwerke, wegen der Strahlungsrisiken,
    Keine Kohle, Öl oder Gaskraftwerke – wegen CO2 und Klimawandel,
    Keine Windkraftwerke wg, Schlagschatten, Vogelschlag und Landschaftsverspargelung.

    Aber Strom nutzen wollen.

    Und man braucht kein Hellseher zu sein, dass dann, wenn die Stromkosten wg. der Solarsubventionen steigen, die gleichen wieder meckern.

    So wird das nichts mit dem Staate Deutschland.

    Mfg

    VO

  5. Zeit, das ich mich mal wieder melde; ^^

    Also erstmal Leben wir hier in einem Rechtsstaat, was heißt, das die Regierung sicher nichts einsteckt (Zitat von Da BOOL: „Wenn Da mal nicht auch eine Menge Geld in Merkels Regierung geflossen ist“…)

    Zu der Kritik mit den Endlagerungen: Ich gäbe euch vollkommen Recht, GÄBE es nicht die Möglichkeit, den Müll zu lagern. Wir sind technologisch soweit, Atommüll sicher lagern zu können (Bleibunker), dass man vor 30 Jahren ihn einfach ins Salzwerk chmiss, dafür kann doch heute keiner mehr was. Fakt ist nur, das Braunkohlekraftwerke WEG müssen, und wenn wir die Möglichkeiten erneuerbarer Energien zu 100% nicht haben (ich bin Befürworter erneuerbarer Energien), müssen wir dei Atomkraft in den Mix nehmen.

    ZU den neueren Sachen:

    1.) Ja, es ist weniger abgeknöpft, als man wollte, aber es ist ETWAS, meine Güte, seid doch zufrieden, an dem geringeren MILLIARDENBETRAG, den man jetzt einstreicht braucht man nicht zu meckern, sind es eben keine 2,3 Mia, sondern nur die Hälfte, ist auch was, Rot Grün war unfähig, einfach abschalten reicht eben nicht. Das ist linke Journaille.

    2.)AKWs in Deutschland SIND bereits Absturzsicher (FLugzeuge), warum da rumkrittelt… keine Ahnung…linke Jorunaille…

    ZU diesem Beitrag:

    Lemming sagte:
    „Hallo Herr Unbekannt!
    Dazu nur zwei Gedanken: Der Tschernobyl-Reaktortyp wurde auch von westlichen Experten als sehr sicher eingestuft. Natürlich gab es in Deutschland auch eine schöne Havarie, nämlich in Gundremmingen, nur wird das hierzulande natürlich nicht so an die große Glocke gehängt, wie ein Unfall im damals sozialistischen Ausland.“

    Natürlich wurde er als sicher eingetuft, er war es auch, das hilft aber NICHTS, wenn man die Sicherheitssysteme abschaltet, um „mal auszuprobieren“, Tchernobyl ist eine Sache für sich und hat mit Gundremmingen nichts zu tun, da konnte man sehen, was die Sicherheitsmaßnahmen taugen. Hier würde man den Fehler nicht machen 6 von 8 Systemen abzuschalten, jegliche Störungen in Deutschland werden nur benutzt, um damit rauszukommen, man braucht ja irgendwas, um rumzumeckern.

    MfG,
    Unbekannt.

    PS: WIsst ihr, warum ich Unbekannt oder Unbennant heiße?

    Weil man Sonst schnell persönlich in der Kritik ist, Leute wie Sie werden schnell ziemlich ausfällig, wenn man ihre vollkommen verwirrten Meinungen nicht akzeptiert. Ich stimme mit Teilen ihrer Meinung überein, aber sehe in diesen ganzen fundamentlosen „Argumenten“ keinen Sinn, die AKWs abzuschalten, solange wir auf sie angewiesen sind.

  6. Hier nur der Brief, den ich an die Bundeskanzleriun Dr. a. merkel heuet schickte:

    Bundeskanzleramt
    Bundeskanzlerin
    Dr. Angela Merkel
    Willy-Brandt-Straße 1
    10557 Berlin

    Gerhard Loettel, Dr.Ing. Pfarrer em.

    Ground Zero der Atompolitik

    Sehr geehrte Frau Dr. Merkel !

    Nein, Frau Merkel, diese sog. Entscheidung der Bundesregierung zur Laufzeit-verlängerung ist keineswegs ein Meilenstein progressiver deutscher Energie-politik, sondern genau umgekehrt der größte anzunehmende Unfall (GAU) den je eine deutsche Regierung in Sachen Energie sich hat zuschulden kommen lassen. Was kann passieren? Bei dem Terroranschlag islamistischer Terroristen auf das World Trade Centre kamen rund 3000 Menschen zu Tode oder zu Schaden. Das ist viel, aber auch nicht das Letzte. Die Folgeschäden sind immens. An das Ereignis schlossen und schließen sich Kriege (im Irak und in Afghanistan) an mit unzähligen Toten und Verletzten (auch deutsche Soldaten und Zivilisten) und mit einer Zuspitzung der Rivalitäten zwischen der christlich-abendländischen und der islamischen Welt, was eine weitere friedliche Entwicklung einer globalen Weltgemeinschaft nicht so bald erwarten läßt. Aber die Freigabe der alten morschen Atommeiler für weitere 12 Jahre, in denen so unsäglich viel Unglück geschehen kann (und eigentlich nach den Gesetzen der Wahrscheinlichkeit geschehen müßte) kann noch viel größeren Schaden anrichten, als es die Folgen des Terroranschlages in New York waren. Es ist einfach unvorstellbar, was an Leiden und Todesfolgen (mit weit mehr als 3000 Toten) aus einem irgendwelchem Versagen oder gewaltsamen Angriff hervorgehen kann. Ich möchte mir das gar nicht weiter ausmalen, aber es schwebt wie ein Damoklesschwert unbewußt (erkannt) über uns. Darum spreche ich in Bezug auf die Laufzeitverlängerung von der Ankündigung und den Beginn des dritten Weltkrieges gegen unsere Kinder und Kindeskinder. Zumindest möchte ich nicht schweigen und Ihnen die Folgen Ihrer (Mit)Entscheidung vor Augen stellen. Sie können dann später nicht sagen, Sie hätten das nicht gewußt. Was also spricht gegen Ihre Atompolitik und diese „Entscheidung“?

     Zunächst ist es ein Wortbruch. Noch die große Koalition – der Sie die Ehre hatten sogar als Bundeskanzlerin anzugehören – hat, in Kontinuität deutscher Politik in Hinsicht auf weitreichende Entscheidungen und Konsequenzen, das Gesetz über den Ausstieg aus der Kernenergiegewinnung mitgetragen und weitergeführt. Und nun haben Sie, ebenfalls wieder Mitglied der neuen schwarz-gelben Regierung und Bundeskanzlerin dieser Regierung, diese Kontinuität deutscher Politik gebrochen und ein Gesetz der vorherigen Regierung, das Sie ja selbst in der großen Koalition mitgetragen haben, außer Kraft gesetzt. Wenn das Schule macht, dann wird in Deutschland nun jede Regierung die Gesetze ihrer Vorgängerregierung aufheben und gegen-formulieren. Das würde ich mir allerdings sogar für diese sog. Laufzeit-verlängerung sehnlichst wünschen. Sie haben also mit dieser Entscheidung sich selbst das Wort gebrochen, das Sie in der Großen Koalition abgegeben haben. Damit zweifle ich an Ihrer politischen Reputation, Sie haben ein Großteil meiner Achtung für Ihre Politik verloren. Ich bin jetzt nicht mehr stolz einmal mit Ihnen im DA gewesen zu sein.

     Zum anderen bedeutet diese „Entscheidung“ einen Verlust der Vorreiter-rolle Deutschlands in bezug auf den Umstieg der Energiebereitstellung von fossilen auf erneuerbare Energien und damit ein Verlust der Führungsrolle in Sachen Anbeginn einer globalen, nachhaltigen, solaren Zivilisationsentwick-lung. Sie schaden damit nicht nur der Entwicklung einer nachhaltig-friedlichen und demokratisch-gerechten Weltzivilisation, Sie schaden damit sogar dem Aufbau einer nachhaltigen zukunftsfreundlichen Entwicklung der deutschen Wirtschaft. Denn nach „unternehmernahen Wirtschaftsforschern wird die Zukunft weniger auf industrielle [und hochenergetische, sowie zentrale] Großtechnologien wie Kohle und Atom, sondern auf flexibel und dezentral einsetzbaren Umwelt- und Energietechniken beruhen. Laut der Unternehmensberatung Roland Berger wird der Weltmarkt für erneuerbare Energien bis 2020 von 15o Milliarden Euro 2009 auf 2000[!] Milliarden Euro anwachsen.“ Sie beschreiten damit nicht nur einen ökologiefeind-lichen, sondern auch wirtschaftsfeindlichen Weg. Und das als Physikerin.

     Sie fördern die Ungleichheit im Lande. Wollen Sie das auch? Es bedarf doch keiner großen mathematischen Begabung, daß dieser sog. Atomkom-promiß ein Nullsummenspiel ist und wie bei jedem solchen Spiel, können die Gewinner nur Gewinner sein, auf Kosten von ebensoviel Verlierern. Die Milliardengewinne der großen 4 Energiekonzerne und ihrer Aktionäre werden bezahlt werden müssen von den Verlusten von Kleinaktionären, von Verlusten bei den kommunalen Kraftwerken, durch eine Kostensteigerung beim Verbraucher für Energie und Lebenshaltung und nicht zuletzt durch die Verzögerung der Entwicklung nachhaltiger Energiebereitstellung (u.a. durch Subventionsverluste und den dann eintretenden Elektroenergie-überschuß aus der Atomwirtschaft gegenüber der nachhaltigen Energie-ntwicklung, weil ja dieser E-Anteil nach der geplanten Abschaltung, aber nun infolge der Laufzeitverlängerung nicht vorgesehen war. Aber dieses Null-summenspiel ist kein kostenloses Spiel, dieses Spiel kostet Deutschland den sozialen Frieden. Sie spielen mit dem internen Frieden.

     Und damit lösen Sie den dritten Weltkrieg gegen unsere Kindeskinder aus.
    1. Sie wissen, daß jedes Kernkraftwerk Emissionen im Niedrigdosenbereich abgibt. Nur darum gibt es Schornsteine (aber auch Kühltürme, die u.U. radioaktive Gase mit abgeben!) an KKW’s, die die belastete Abluft aus dem Betrieb abführen und in der Landschaft „verdünnen“, so daß sie im Grenzwertbereich bleibt. Sie wissen aber auch, daß eingehaltene Grenz-werte keine absoluten gesundheitlichen Ungefährleichkeitswerte darstellen, sondern lediglich Toleranzwerte an prozentualen Krankheits- oder letalen Werten, die die Gesellschaft, sprich aber die Regierung, bereit ist zu tolerieren. Heute ist die Gesellschaft aber eben nicht mehr bereit, dies zu tolerieren. Aber selbst diese Toleranzwerte bleiben sich nicht gleich, sie kumulieren, reichern sich an. Jede noch so kleine radioaktive Emission (als Partikel oder masselose Strahlung) wird in der Biosphäre gespeichert und reichert sich z.B. in der Nahrungskette bis zum Menschen hin an. Wir täten also gut daran, so wenig wie möglich den radioaktiven Grundpegel zu erhöhen, weil dann die Toleranzwerte überschritten werden und so die Regenerationsfähigkeit der biologischen Zelle (in den Genen) überfordert werden wird und damit die Zahl der Verkrüppelungen, der Fehlgeburten, der Krankheitsfälle und unwägbare biologische Entwicklungen (Pandemien u.ä.) zunehmen wird.
    2. Sie wissen aus dem Vorfall aus Tschernobyl, daß AKW’s explodieren können und dann auf Jahrzehnte eine Gefahrenquelle bilden. Wie jetzt immer noch Tschernobyl! So wie einst die Sowjets sagten, derartige Unfälle könne es nur in den imperialistischen Staaten des Westens geben, sagen heutige KKW-befürworter, so etwas konnte es nur in der rückständigen Sowjetunion geben. Beides sind aber nur Sprechblasen aufgeblasener Technologen, wie das Erdölbohrunglück im Golf von Mexiko zeigt, wo ja doch ein westliches Unternehmen wie BP es nicht vermochte, solch eine unfallträchtige Technologiepanne zu verhindern.
    3. Sie wissen aber auch, daß KKW’s durchaus vor terroristischen Angriffen nicht zulangend geschützt werden können. Der „Spaßvorschlag“ der baden-württembergischen Regierung diese KKW’s einzunebeln zeigt einerseits nur, daß man tatsächlich den Angriff in Form eines Flugzeug-absturzes oder eines Bombardements auf das KKW in Betracht zieht, aber sie zeugt außerdem von einer bedauernswerten Ignoranz und dummen Fehleinschätzung. Denn was nützte es dem KKW, wenn es weit sichtbar schon als Nebelfleck kenntlich gemacht würde. (Das Leunawerk ist im 2. Weltkrieg trotz Einnebelung wirkungsvoll bombardiert worden, dazu mein Elternhaus in der Nähe des Werkes. Aber das ist ja im Vergleichsfalle einer KKW- Bombardierung wohl nur ein bedauerlicher Kolateralschaden). Die Vernebelung ist demnach eher bloß eine Zielmarkierung und so nur die Vernebelung der Wohlmeinung der Bevölkerung. Letztlich haben wir also mit den KKW’s selbst Atombomben im eigenen Land installiert und zur Zündung freigegeben. Wenn die Bombardierung eines KKW beschlossen sein sollte, so wird sie realisiert werden können, auf Kosten der Gesundheit und das Leben unserer Kinder und Kindeskinder.
    4. Kommt nun noch die ungelöste aber höchst peinliche und supergefähr-liche Frage nach der Endlagerung der ausgebrannten Brennstäbe (radioaktiver Müll) ins Spiel. Es gibt keine Stätten, wo dieser Müll gefahrlos unterirdisch gelagert werden kann. Überall ist er in Gefahr, ausgegraben, ausgewaschen, durch Bergbrüche, Erdrutsche, Erdbeben und Auswaschungen in die Biosphäre einzutreten, aber demgegenüber müßte dieser Müll 1 Million Jahre sicher von den Kreisläufen des Lebens fern-gehalten werden. 1 Million Jahre das sind aber 33.333 Generationen! Wir zählen bis zu den Sumerern und Hethitern ca. 4000 Jahre Kulturgeschichte und nur etwa 2000 Jahre jüdisch-christliche Geschichte. Das sind aber nur 66 bis 133 Generationen. Man stelle sich also diesen Zeitraum vor. In dieser gewaltigen Zeit ist die Bewegung der tektonischen Platten (zu der die Auffaltung der Alpen gehört) bis heute noch nicht zur Ruhe gekommen und beschert uns durch Erdbeben, Vulkanausbrüche und Tsunamies noch immer schier unlösbare Gefahren und große tödliche Katastrophen. Wer angesichts dieser Tatbestände von sicheren Endlagern in der Erde träumt ist entweder ein Traumtänzer par exellence oder eben ein KKW-Technologe. Und das ist nur die eine Seite der Endlagerproble-matik. Die andere Seite ist die notwendige Forderung, daß dieser Müll so sicher wie möglich versteckt werden muß, daß kein Unbefugter ihn ausgraben kann, daß er aber andererseits auch so sicher wie möglich dokumentiert werden muß, daß er jederzeit auch nicht versehentlich ausgegraben wird (bei Bergbauarbeiten, Rohstofferschließungen usw.) Aber wie steht es um diese über Generationen zu verbürgende Deklaration? Schon heute können nur noch wenige Jugendliche die Ideogramme (z.B. für Radioaktivität) sicher erkennen und deuten. Doch selbst die Aufzeichnungen und Dokumente Fachleute sind nach nur kurzer Zeit ungenau, unsicher und falsch. Bei dem Paradebeispiel für die Unsicherheit von Endlagern in Bergwerken, in Asse (das allmählich absäuft und damit radioaktives Wasser in die Biosphäre freisetzt oder freisetzen kann) wurden vor nur ca. 40 Jahren nur 1300 Fässer mit Atommüll und zwar mittelradioaktiv deklariert. Inzwischen weiß man, daß dort 15.000 Fässer lagern. Wie radioaktiv deren Inhalt ist, weiß man aber auch nicht, denn damals wurde nur die Strahlung auf der Außenhaut der Betonummantelung gemessen und als schwachradioaktiv eingestuft. Schon damals ein Deklarationsbetrug oder bloße nachlässige Unwissenheit? Auch war bislang nicht bekannt, daß dieser Müll in verschiedenen Lagerkammern auf verschiedenen Ebenen des Bergwerkes verteilt liegt. Man stelle sich das vor! In nur 40 Jahren seit der ersten Endlagerung in Asse, weiß man erst jetzt neu (!), den wahren Sachverhalt . Nur 40 Jahre und die Deklaration ist ungewiß und falsch und nun soll das über 1 Million Jahre sicher erfolgen? Das ist eine Zeit, in der sich Sprachen ändern, Schriften und Schriftdokumentationen wechseln (wie heute vom Schriftdruck über Speicherplatten, zu CD’s u.ä.). Man kann nicht garantieren, daß spätere Generationen unsere Aufzeichnungen lesen und verstehen und danach gaefahrabwendend werden handeln können. Aus all diesen Gründen spreche ich zu Ihnen vom 3. Weltkrieg, den Sie gegen unsere Kindeskinder losgetreten haben werden, wenn Sie bei der Verlängerung der Laufzeiten ( mit 4400 Tonnen zusätzlichem radioaktivem Müll) bleiben und nicht sofort alle KKW’s abschalten lassen.

  7. Wer heute die Diskussion im Bundestag verfolgt hat, wie die Bundesregierung-sprich unser „Bundesumweltminister“ die Atomlobby als die Heilsbringer und sich selbst als als deren Verkünder gelobt – gesehen hat, der begreift schnell das mit dieser Atom – Regierung wieder mal am Volk vorbei regiert.

    Erst müssen die kleinen Leute Einschnitte hinnehmen und dann gibt man wieder denen die sowieso schon zu viel haben.

    Eigentlich müsste Frau Merkel es wissen was es heißt und bewirken kann wenn sich das Volk darauf besinnt was für Macht es eigentlich hat. Vor 21 Jahren hat ein Volk schon mal gesagt

    „Wir sind das Volk!“ und eine Regierung mußte gehen.

    PS: die Stromkonzerne haben schon wieder angekündigt die Preise anzuheben. Trotz gesicherter Gewinne in den nächsten 18 Jahren!!!!!!!

  8. Wenn Da mal nicht auch eine Menge Geld in Merkels Regierung geflossen ist. Denn anders kann ich mir Merkels Sinneswandel nicht vorstellen.Wenn sie, sagen wir mal, nur ein 10-tel der Gewinne der Betreiber bekommen würde … oh Mann das sind Millionen.

    Ich würde am liebsten ein Misstrauensvotum stellen und Neuwahlen verlangen dann würde Sich die jetzige Regierung aber mächtig umschauen.

  9. Ich möchte noch auf einen rechtlichen Aspekt der Vereinbarung der Bundesregierung mit den Energieversorgungsunternehmen vom 06.09.2010 hinweisen. Unter dem Randpunkt „Förderbeitrag“ ist auf Seite 3 der Vereinbarung von nicht rückzahlbaren Vorausleistungen auf die ab 2017 geschuldeten Förderbeiträge die Rede. Diese Vorausleistungen sollen in den Jahren 2011 und 2012 je Kraftwerksbetreibergesellschaft in Höhe von 300 Mio. Euro p. a. und in den Jahren 2013 bis 2016 mit einem Betrag in Höhe von 200 Mio. Euro p. a. gezahlt werden.
    Die Formulierung „nicht rückzahlbare Vorausleistung“ täuscht darüber hinweg, dass es durchaus möglich ist, dass bei einem Regierungswechsel und einem Ausstieg aus der Laufzeitverlängerung vor 2017 durchaus rechtliche Ansatzpunkte gibt, die Vorausleistungen zurück zu fordern. Man kann die Begriffe „nicht rückzahlbare“ und „Vorausleistung“ nicht von einander trennen. Die Geschäftsgrundlage dieser vertraglichen Vereinbarung bildet ein Förderbeitrag ab 2017, auf die Vorausleistungen erbracht werden. Wenn also keine Laufzeitverlängerung nach dem 01.01.2017 stattfindet, ist auch kein Förderbeitrag zu zahlen. Damit ist die Geschäftsgrundlage weggefallen, nach der die Vorausleistung nicht rückzahlbar ist. Die Energieversorgungsunternehmen der KKW-Betreibergesellschaften können sich durchaus auf den Standpunkt stellen, dass bei Vertragsschluss gesichert von einer Laufzeitverlängerung ausgegangen werden konnte. Bei Wegfall dieser Geschäftsgrundlage wären dann auch die Vorausleistungen ohne Rechtsgrund gezahlt und zurück zu zahlen. Dies würde einer evt. neuen Regierung erhebliche Probleme bereiten, da man einen Wechsel der Energiepolitik unter Aufhebung der Laufzeitverlängerungen wohl kaum finanzierbar bezahlen müsste.
    Dies ist nur ein Grund mehr, warum der Abschluss dieses Vertrages verhindert werden muss, in dem so viele Menschen wie möglich durch Abstimmungen ihr Zeichen geben, dass sie der Energiepolitik unserer Regierung widersprechen.

  10. Die Laufzeitverlängerungen sind von Frau Merkel so reichlich bemessen, damit sie nach der Demo nächsten Samstag großzügig um ein paar Jahre nachgeben kann, damit wir auch einen kleinen Erfolg verbuchen können.

  11. Mal so ganz nebenbei, ich habe gelesen das schon 65.000 die online petition unterschrieben haben. Da ich weiß, daß auch noch andere onlineaktionen laufen, könnte man doch mal überlegen, nach dem „Vorbild“ *rümpf die Nase* des „Energiepolitischen Appells“ ( Schlechter Witz *hüstel* ) eine Bundesweite Anzeige zu schalten.

    Meine Ideen hierzu: neben den großen Wochenblättern ruhig auch mal regionale Zeitungen angehen, damit auch Ottonromal(strom)verbraucher sieht worum es da geht.

    Zumindest eine Verbündelung mit greenpeace und .ausgestrahlt.de könnten so schon mal eine gewisse aber nicht unwesentliche kritische Masse an Menschen zusammenbringen.

    Ich hoffe auf Reflexion ! ;-)

  12. Nachdem die Schwarz-Gelbe-Regierung beweisen hat, dass nicht für den Bürger, also den Staat, regiert wird, sondern gegen und auf Kosten des Bürgers, wird diese Regierung spätestens bei der nächsten Wahl die Quittung bekommen. Neueste Umfragen zeigen eine noch nie dagewesene Sympathie für die Grünen von ca. 20%!

    Als studierte Physikerin sollte die Bundeskanzlerin eigentlich noch aus ihrer Studienzeit wissen, dass Atomkraftwerke das pure Grauen sind. Jeder Minister muss bei Amtsantritt einen Eid leisten, Schaden vom Volk abzuhalten! Das Gegenteil findet aber statt, wenn die Laufzeit von AKW’s verlängert und die Menge an Atommüll vergrössert wird, denn die Kosten für den Rückbau bestehender AKW’s und die noch immer nicht gesicherte Endlagerung werden den Bürger in den nächsten Jahren weit über 10 Milliarden Euro kosten. Das müssen die Steuerzahler und nicht etwa die Betreiber der AKW bezahlen!

    Es entbehrt jeglichen Verantwortungsbewusstseins von Seiten der Regierung gegenüber dem Bürger. Es wird höchste Zeit, dass man in Deutschland über derart weitreichende Entscheidungen mittels Volksentscheid abstimmt und nicht hinter verschlossenen Türen durch Geheimverträge das Volk für dumm verkauft.

  13. Was mir noch so auffällt ist das Timing, das unsere Regierung so an den Tag legt. Kaum ist Sarrazin fett in den Medien drin, ist auf einmal die Laufzeitenverlängerung beschlossene Sache? In der Hoffnung, dass das Thema untergeht?

    „Dieses Schnellverfahren ist umso problematischer, als der Energiekompromiss auf einem umstrittenen Gutachten des
    Energiewirtschaftlichen Instituts der Universität Köln aufbaut. Das Institut wird zu großen Anteilen von RWE und E.ON finanziert, die auch Einfluss auf die Personalpolitik haben. Die im Gutachten gemachten Annahmen wurden von verschiedenen Seiten – nach Recherchen der Süddeutschen Zeitung auch innerhalb des Bundesumweltministeriums – als fragwürdig kritisiert. Dennoch wollte die Regierung offensichtlich keine öffentliche Diskussion mehr und hat deshalb versucht, gemeinsam mit den Energiekonzernen den Sack schnell zu zu machen.“

    (Quelle: http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/2010/09/geheimabkommen-zwischen-regierung-und-atomlobby-lobbycontrol-fordert-offenlegung/ )

  14. Warum sollten denn eigentlich die Stromkonzerne/Kraftwerksbetreiber so ein großes Interesse daran haben, dass die hornalten Meiler weiter betrieben werden? Immerhin birgt das Risiken, die keiner abschätzen kann.

    Sich mit offenen Augen in so eine Gefahr zu begeben ist ein äußerst merkwürdiges Verhalten für halbwegs bei Verstand seiende Menschen. Es muss also etwas geben, das als sehr viel wichtiger erachtet wird als die Gesundheit von Mensch und Natur für viele Generationen.

    Denn halten wir mal fest, dass wenn es zu einem Zwischenfall kommt, mit Langzeitschäden zu rechnen ist, und dass der Müll, der sich dank verlängerter Laufzeiten um tausende Tonnen vermehren wird, nicht sicher gelagert werden kann, geschweige denn unschädlich gemacht.

    Ist es nicht vollkommen WAHNSINNIG trotzdem zu sagen „ja, ich will“?

    Nun, was die Stromkonzerne scheuen wie der Teufel das Weihwasser ist DEZENTRALISIERUNG.

    Es ist ironischerweise nicht weniger als eine Existenzfragefür die großen Konzerne. Sie sagen ja, denn es geht ihnen um Machterhalt.

    Wo führt es denn hin, wenn jeder einfach mal eben seine Solarzellen auf dem Dach hat, oder die Gemeinden zusammenlegen und eigene Anlagen finanzieren, und Überkapazitäten in die Netze abgegeben werden etc. pp?

    Es führt auf jeden Fall dazu, dass weniger Strom von den großen Konzernen geliefert werden muss, schwindene Abhängigkeiten, schwindende Umsätze, Machtverlust…

    Wer will das schon. Die Konzerne ganz sicher nicht.

    Dabei sind die schön dämlich. Anstelle ihre „Strategie“ an sich wechselnden Gegebenheiten auszurichten und nach neuen Lösungen zur Wertschöpfung zu suchen, versuchen sie krampfhaft an veralteten Dingen, wie alte Kernkraftwerke, festzuhalten.

    Ich sags Euch, ich hab so die Schnauze voll von den dümmlichen Lackaffen. Das Schlimme ist, dass die wirklich glauben einen verscheissern zu können.

    Dieser Vertrag, zwischen Regierung und Konzernen, der gestern das Licht der Welt erblickt hat… Eine absolute Frechheit. Dafür müsste die Regierung geschlossen zurücktreten. Und vor ein Gericht gestellt. Genauso wie die Al*cher aus den Konzernen.

    Das ist keine Demokratie. Vor allem dann nicht, wenn wir solche Frechheiten, ohne eine Reaktion, immer wieder passieren lassen.

    Die Medien haben eine Mitschuld.

    Sehr geehrte Medienvertreter, Sie haben eine Verantwortung der Bevölkerung gegenüber. Es geht hier nicht nur um Ihre Zukunft als Intendant oder Chefredakteur. Sie haben sich einen Beruf mit hoher Verantwortung ausgesucht.

    Handeln Sie entsprechend. Berichten Sie über die Aktionen, berichten Sie über die Stimmung und entgegengesetzten Meinungen in der Bevölkerung. Seien Sie objektiv, recherchieren und informieren Sie. Ermöglichen Sie Debatten. Voe ALlem aber: Lassen Sie sich nicht zur Marionette der PR-Abteilungen machen.

  15. Mag sein, dass nur mit dem minimalen Energiebeitrag unter hohen Nebenkosten der AKWs der horrende Stromkonsum befriedigt werden kann…aber wer ausser Parteimitglieder der „Restauration“, welche AKWs zur Doktrin erhoben haben, würde seine Kinder vergiften wenn es auch anders ginge….
    Daher habe ich mich zu meinem neuesten Kunstwerk entschlossen:
    Harry Potter und die Rückkehr der Atomkraftwerke

  16. Die Laufzeitenverlängerung ist eine absolute Frechheit.

    Nicht nur, dass es kein Endlager gibt und durch die Verlängerung noch viel mehr hochgefährlicher Müll anfällt, es wird auch noch als Revolution verkauft. Ich glaub es hakt.

    Es ist doch mal wieder wie immer: Gewinne werden privatisiert und Kosten/Risiken sozialisiert.

    Wir werden von skrupellosen Wirtschaftsbossen regiert. Und die Politiker, die sich den kurzsichtigen Geldsäcken an den Hals werfen, besitzen auch noch die Frechheit es als Wohltat für die Allgemeinheit zu verkaufen, was sie da so tun, und dann in ein paar Monaten endgültig einen hoch dotierten Posten anzunehmen. Die Nebeneinkünfte reichen wohl noch nicht.

    Ich kotz im Kreis. Entschuldigung, aber wie anders soll man denn reagieren. Die glauben doch wohl echt das Proletariat ist auf der Wurstsuppe hergeschwommen. Dabei sitzen die Dummen ganz oben in ihrem Elfenbeinturm und glotzen sich im Spiegel an.

    Und wenn ich noch einmal „Brückentechnologie“ höre, dann schreie ich. Wurden nicht erst kürzlich die Subventionen im Bereich Solar gesenkt?

    Die denken echt, die können einen verscheissern. Frechheit.

  17. Ich glaube mittlerweile, dass die Regierung sich eindeutig durch die Stromkonzerne lenken lässt:
    2009 neue Bundesregierung.Eine der ersten Amtshandlungen war drastische Reduzierung der Einspeisevergütungen für Erneuerbare Energien
    2010 weitere drastische Reduzierung und Änderung des erneuerbaren energien Gesetz
    Drohung der Atomkonzerne mit Abschaltung, offiziell in der Presse
    Merkels angebliche Energiereise und in Eiltempo mit Bazarmentalität Beschluss über die Laufzeiten der AKWs.

    Wer garantiert, dass die Einnahmen der Regierung in Ausbau der erneuerbaren investiert wird?

    Für meinen Geschmack ist das alles ein bisschen zuviel. Auf Kosten unserer Kinder stopft die Regierung ihre Finanzlöcher und ich denke bald sehen wir den einen oder anderen akteullen Politiker bei RWE und EON und den anderen.
    Diese Regierung hat doch nicht wirklich einer gewählt oder?

  18. Als ich noch den Aussagen der Politiker Vertrauen schenkte, kümmerte ich mich nicht um die AKW-Probleme.

    Da aber Lug, Trug und Vorteilsnahme von allen Politikern zu erwarten ist, erwachte mein Interesse. ( Joschka füllt sich gerade weiter die Taschen auf!)

    Warum muß die Bundesregierung für die Bereitstellung der Endlagerstellen aufkommen? ( vergl. Kommentar von Alan Kretschmer )

    Hat der Staat -außer bei den Steuern- Anteil an den Gewinnen?

    Meine Unterstützung hat die Aktion.

  19. Stefan Geiger hat recht! Wir haben nichts gegen moderne Energietechniken, sondern wir haben was gegen strahlenden Müll, den man in unsichere Bergstöcke versenkt, wo die Isotopen raus fließen können. Wir sind gegen Isotopenverseuchung der Meere und gegen radioaktives Cäsium und Strontium in der bewohnten Erdkrume. Außerdem – Herr Unbekannterer Poster Nr.2 – benötigen wir überhaupt nicht so viel Strom, wie zur Zeit sorglos verbraucht wird! Der Strom erscheint sehr armen Menschen „zu teuer“, doch der Grund ist die Armut! Denn für alle, die nicht arm sind, ist Strom immer noch super-super-billig! Und weil er ja so billig ist, steht man auch gern mal länger unter der Dusche nur so aus Bequemlichkeit!
    Und das weiß ja wohl jeder, dass die Reichen den Armen die Ressourcen wegfressen, und reden dann von gemeinsamem Interesse und Sachzwang!

    Ich habe kein Warmwasser seit 30 Jahren und halte mich doch sehr sauber, Herr unbekannter Poster Nr.2: Es hat sich auch nie jemand bei mir beschwert…

  20. Das Märchen vom billigen und sicheren Atomstrom lässt sich relativ leicht aus der Welt schaffen: Die Endlagerkosten und eine noch abzuschließende Haftpflichtversicherung wird auf den Atomstrompreis umgelegt und alle Politiker und Kraftwerksmanager dürfen für die Laufzeitverlängerung nur stimmen, wenn sie sich gleichzeitig verpflichten, im Falle eines GAUs oder eines Endlagereinbruchs persönlich die Schäden zu beseitigen. Nein, am besten stellen die Politiker gleich ihre Keller zur Endlagerung zur Verfügung.

  21. Hallo Herr Unbekannt!
    Dazu nur zwei Gedanken: Der Tschernobyl-Reaktortyp wurde auch von westlichen Experten als sehr sicher eingestuft. Natürlich gab es in Deutschland auch eine schöne Havarie, nämlich in Gundremmingen, nur wird das hierzulande natürlich nicht so an die große Glocke gehängt, wie ein Unfall im damals sozialistischen Ausland.
    http://www.ngo-online.de/2007/01/12/manipulative-pr-arbeit/

  22. Wir brauchen kein Afgahnistan keinen Krieg wir vernichten uns seber.Aber ich wünsche mir das die Politiker und die Wirtschaftsbosse die größten Schmerzen haben.Scheiß Atomkraft

  23. Kann man die Laufzeitverlängerung für AKWs denn nicht auch gerichtlich angehen?
    Schließlich dürfen AKWs nur betrieben werden, wenn die Entsorgung gesichert ist!
    Die Richter entscheiden heute evt. auch anders als früher,

    es müsste halt jemand in die Hand nehmen… !!

  24. Ich finde es einfach unglaublich, wie man so entscheiden kann. Bis zu 14 Jahre Laufzeitverlängerung, das ist einfach unverantwortlich! Dabei sind so viele Menschen gegen Atomkraft! Wo bleibt da die Demokratie??? Das ist doch alles reine Bestechung! Ein Betrug sondergleichen!
    Man wartet doch schon nur noch auf den nächsten Gau.
    Atomkraft ist so unsicher!
    Und Frau Merkel sagt: „Sicherheit geht vor.“
    Das ist doch wohl die Höhe!
    Wie kann so jemand unser Land regieren???
    Ich werde am 18. September zur Demo kommen.

  25. Hi,

    hier zum Thema Strommix êin sehr nettes Spiel für die Bundesregierung zur Ermittlung des Strommixes (naja ich nenne es mal Kapitalistische Verschiebung der Energierevolution) auf kosten von Sicherheit und Umweltverschmutzung!

    http://www.spiele-offensive.de/Spiel/Funkenschlag-1001914.html

    auch sehr interessant ist,wie RWE ihr Image mit elektroautos verschönern! Dabei schreibt das Unternehmen auf der Hompage vom 06.09.2010

    „Standortzwischenlager in Betrieb

    Ende 2005 endeten die Bauarbeiten am Standortzwischenlager auf dem Kraftwerksgelände. Seitdem werden hier entsprechend des Atomgesetzes die im Kraftwerk anfallenden Brennelemente in Castorbehältern zwischengelagert, bevor sie in ein Endlager überführt werden, das noch von der Bundesregierung bereitgestellt werden muss.“

    Na super.. diese Castorbehälter müsste man mal vors Kanzleramt stellen! Dann würden Sie begreifen,worum es geht!

    Quelle:http://www.energiekulturruhr.de/rwe/de/Projekte/3890/teslatour.html

    und

    http://www.rwe.com/web/cms/de/16492/rwe-power-ag/standorte/kkw-biblis/

    bis denne ihr Energieberater Alan Kretschmer!

  26. Guten Tag;

    Ich möchte hier meinen Ärger über Hetze gegen eine sinnvolle Methode Strom zu erzeugen betonen.

    Da Gruppierungen (hauptsächlich DIE GRÜNEN) keine andere Vorstellung, als die eines, mit dem hohen Risiko zu explodierendes, AKW haben und nebenbei ihr gesamtes Werk zusammenbrechen würde, sollte dieser Themenbereich wegfallen, wird gewettert.

    Dabei KÖNNEN wir gar keinen Strom durch 100%ige erneuerbare Energien erzeugen, bis diese erstrebenswerte Ziel erreicht ist, müssen wir umweltfreundliche AKWs Braun und Steinkohlekws vorziehen.

    Das Risiko von AKWs bilden sich viele ein, bzw. wird auf Tchernobyl bezogen. Was man häufig nicht weiß, dass dieses AKW nur hochging, weil man die SIcherheitsstufen bewusst abschaltete, um mal auszuprobieren, was passiert, wenn…

    Sowas würde hier in Deutschland nicht passieren.

    Deswegen würde ich sagen:

    Erst genau informieren, bevor gegen AKWs wettern.

    Grüße;

    Unbekannt

  27. Hallo,

    nicht Frau Merkel, nicht FDPCSUCDU bestimmen die Zeit des

    Atomausstiegs, sondern der nächste Supergau der mit

    Sicherheit irgentwo auf der Welt kommen wird. Aber dann kann

    es nicht schnell genug gehen!!!!

  28. Tja die Medien stürzen sich immer auf ein zentrales Thema. Von Stuttgart 21 spricht keiner mehr ausserhalb von Stuttgart. Der Sarrazin mit seinen Thesen steht jetzt an Nummer 1 und wird es wohl die ganze nächste Woche noch bleiben. Allerdings hat das auch etwas positives. Man kann auch sehen was ständiger öffentlicher Protest bewirken kann. Wenn die Einwohner in und um Stutgart hart bleiben, dann wird es dieses Milliarden Projekt nicht geben. Ich will nicht wissen, wer sich bis jetzt daran schon eine goldene Nase verdient hat.