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Umfrage: Zwei Drittel der Stuttgarter gegen „Stuttgart 21“


Nach einer heute veröffentlichten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa sind Zwei Drittel (67 Prozent) der befragten Stuttgarter gegen den Umbau des Bahnhofs, 30 Prozent dafür und 3 Prozent unentschieden. Landesweit sprechen sich 51% gegen das umstrittene Projekt aus. Die Zahlen unterstreichen, dass es dem Ansehen der Demokratie schaden würde, den Widerstand der Bürger/innen gegen „Stuttgart 21“ weiterhin nicht ernst zu nehmen. Das Angebot eines Runden Tisches von Ministerpräsident Stefan Mappus und Grünen-Fraktionschef Winfried Kretschmann ist ein erster Schritt in die richtige Richtung. Doch nur, wenn es sich um ernst gemeinte und transparente Gespräche mit Bürgerbeteiligung handelt, in denen Alternativen zu den Planungen diskutiert werden. Zu einem ernsthaften Gesprächsangebot gehört auch das Ruhenlassen der Bauarbeiten während der Gespräche. Dies wird von den Befürwortern weiterhin abgelehnt.

Wenn CDU, FDP und SPD sich nicht für Alternativen einsetzen, könnte ihnen das bei den Landtagswahlen im März auf die Füße fallen. Das bestätigt die Forsa-Umfrage: 29 Prozent der Baden-Württemberger/innen sind der Meinung, das Projekt sei wahlentscheidend. Sie bescheinigen der CDU einen Verlust von 7% und der FDP von 6%. Wie gespalten die SPD in der Frage ist, wird ebenfalls sichtbar: Während die Parteispitze „Stuttgart 21“ verteidigt, sprechen sich 57 Prozent der SPD-Wähler dagegen aus. (stern-Artikel zur Umfrage)

Wer soll das bezahlen?
Noch immer liegen die aktuellen Kosten des Gesamtprojekts Stuttgart 21 nicht vor. Dass die zu Jahresbeginn veranschlagten 4,1 Mrd Euro für den Bahnhofsumbau und die 2,1 Mrd für die Neubaustrecke Wendlingen – Ulm nicht ausreichen werden, ist offensichtlich. Die Bahn kam im Juli in einer Kostenschätzung für die Neubaustrecke auf knapp 2,9 Mrd Euro. Nun lässt das Bundesverkehrsministerium verlauten, dass sich die Bahn sowie das Land an der Finanzierung der Mehrkosten beteiligen mögen – zum Ärger des Sprecher des Bahnprojekts, Wolfgang Drexler (SPD), der eine Mitfinanzierung prompt ablehnte. (Mehr im taz-Artikel)
Auch wenn die Vertragspartner nach außen hin Einigkeit demonstrieren und die Abrissarbeiten an den Seitenflügeln des Stuttgarter Hauptbahnhofs voranrteiben, in der Frage der Finanzierung sind sie zerstritten. Allein diese Tatsache könnte zu einem Abbruch des Projekts führen. Denn wenn an den Meldungen zur nicht berücksichtigten geologischen Beschaffenheit des Bodens unter Stuttgart auch nur etwas dran ist, werden sich der Bau extrem in die Länge ziehen und die Kosten noch einmal in die Höhe schießen. Ein geologisches Gutachten von 2003 bestätigte die Bedenken des ehemaligen Architekten, Frei Otto, der aus Sicherheitsbedenken vor einem Jahr aus dem Projekt ausgestiegen war. Die „gefährlichen“ Senken und Hohlräume des anhydridhaltigen Bodens könnten den unterirdischen Bau erheblich verzögern und verteuern und sogar zum Einsturz bringen. (SZ-Artikel)

Ausstieg günstiger als gepredigt
Seit Wochen wiederholt Wolfgang Drexler als Sprecher von „Stuttgart 21“, ein Ausstieg aus dem Projekt werde 1,4 Mrd Euro kosten und sei schon deshalb nicht zu empfehlen. Dabei verschweigt er, dass 750 Millionen Euro davon von der Bahn an die Stadt Stuttgart gezahlt werden würde, die im Gegenzug die Grundstücke zurück erhielte, die sie im Jahr 2001 an die Stadt verkaufte – dies sind keine realen Kosten. Berücksichtigt man Planungskosten und bereits vergebene Bauaufträge, rechnen Bahnexperten mit Ausstiegskosten von 400 bis 500 Millionen Euro. Ohne Frage ist das viel Geld, doch wäre ein Stopp der Bauarbeiten und ein Umstieg auf die vorhandenen Planungen zum „Kopfbahnhof 21“ die Lösung des Problems – günstiger, sicherer und zum Nutzen von Bürgern und Bahnverkehr.

Veröffentlicht von

Astrid Goltz, Jahrgang 1983, hat Kulturwissenschaften in Lüneburg und Santiago de Chile studiert. Seit vielen Jahren ist sie ehrenamtlich in Umweltprojekten aktiv, zuletzt bei den Klimapiraten. Hauptamtlich hat sie für die BUNDjugend zum ökologischen Fußabdruck gearbeitet und für den BUND das Klimaforum Bonn 2010 mit organisiert. Ihre Schwerpunktthemen als Campaignerin bei Campact sind Gentechnik und Agrarpolitik sowie Flüchtlingspolitik.

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  1. Frank hat da vollkommen recht und mal ehrlich es geht hier nicht nur um die Stuttgarter sondern auch um ganz Baden-Würrtemberg…

  2. Bin fassungslos wie selbst Akademiker auf die Parolen der Gegner blind hereinfallen. Da kommen Argumente wie „Verringerung der Gleiszahl – das kann doch kein Fortschritt sein“, oder „was das kostet, da kann man sinnvollere Projekte finanizieren“. Bin geplättet wie man so sein Hirn abschalten kann.
    Natürlich haben 8 Durchgangsröhren mehr Kapazität als 12 Sackgassen wo die Züge rein und auf gleicher Strecke wieder raus müssen! Selbst 6 Röhren hätten mehr Kapazität weil die die Züge viel schneller hintereinander eingetaktet werden können, und sich weder gegenseitig beim Ein- und Ausfahren blockieren noch aufeinander zufahren wie bei einem Kopfbahnhof! Von den langsamen Einfahrgeschwindigkeiten bei einem Kopfbahnhof mal ganz abgesehen. Um das zu verstehen sollte doch eigentlich der erfolgreiche Abschluss der vierten Klasse ausreichen.

    Oder die Kosten – klar gibt es immer sinnvolle Projekte die zu wenig Geld bekommen. Kindergärten, Schulen, Bildung, und 100 andere mehr. Aber wo soll dieses Geld herkommen wenn nicht durch eine starke Wirtschaft, und zu der gehört nunmal eine leistungsfähige Infrastruktur wie das Wasser zum Leben. Mal ganz davon abgesehen: Hat jemand schonmal ausgerechnet was Stuttgart 21 dich und mich kostet? Nur mal über den Daumen: 10 Milliarden geteilt durch 40 Millionen Steuerzahler ergibt: 250€. Bitte nachrechnen wers nicht glaubt!
    Wenn wir so einen tollen Bahnhof bekämen und ich wirklich in 25 Minuten in Ulm oder Tübingen bin, würde ich glatt das Doppelte freiwillig dafür Spenden. Kann mir kaum eine für mich persönlich bessere Investition in Lebensqualität und Standortsicherung vorstellen (und im übrigen in die meiner Kinder) als dieses Projekt (bin Ingenieur der Medizintechnik und habe nichts mit dem Bau zu tun, außer dass ich gerne die Annehmlichkeiten einer guten Infrastruktur nutzen würde).

    Leute, wacht mal auf und schaltet den Verstand ein!

  3. Heute sind wieder Abfuhrarbeiten am Nordflügel durchgeführt worden. Ich hab das über Flügel.tv beobachtet und war ganz überrascht, daß der Bauzaun geöffnet war, und die Laster ganz ohne Demonstrationen und Belästigungen aus- und einfahren konnten. Sie konnten sich reibunslos in den fliesenden Verkehr einreihen.

    Da sieht man mal, wie kostengünstig gebaut (abgeräumt) werden kann, wenn nicht hunderte von Polizisten die militanten angeblichen Demonstranten beseitigen müssen, die den Weg versperren.

    Leute merkt eucht:
    unter der Anführerschaft der vielen friedlichen Demonstranten (die ich sehr achte) gibt es Hitzköpfe, die lediglich den Bauablauf verzögern wollen, und dadurch viel teurer machen.
    Und nachher können sie sagen, Sie hätten ja gleich gewußt, daß die Kosten explodieren.

    Ob da nicht manch einer seinen persönlichen politischen Profit machen will?

  4. Warum steigt ein Stararchitekt aus einem Milliarden Projekt aus?!

    Stuttgarts Erde ist tückisch. Voller Wasser und Quellen, Gipsschichten mit hohem Anhydridanteil, also Mineralien, die aufquellen, Hohlräume, die unkontrollierbar Krater bilden können.

    Im badischen Staufen, wo die Erde zwecks Erdwärmegewinnung angepiekst wurde, hoben sich Häuser und bekamen Risse. In der Nähe von Stuttgart selbst muss derzeit ein Autobahntunnel aufwendig repariert werden, weil der Druck aus der Tiefe die Straße verformt. Otto: „Es ist wie bei einer roten Ampel, wenn da einer durchbraust, muss man ihn aufhalten.“

    Ein geologisches Gutachten für die Deutsche Bahn von 2003, das bisher nur ein kleiner Personenkreis kannte, nicht aber Abgeordnete oder gar Stuttgarts Öffentlichkeit, bestätigt Frei Ottos Bedenken. Diese Studie des Ingenieursbüros Smoltczyk & Partner, die dem stern vorliegt, belegt, wie gefährlich Stuttgarts Untergrund ist: löchrig wie ein Käse, voller Dolinen und Hohlräume, sie zeigt, dass Bauarbeiten in diesem Grund enorm schwierig werden. Es lässt sich kaum abschätzen, wie lange sie dauern. Unkalkulierbar scheint zudem, wie viel die Arbeiten in diesem Untergrund kosten. „Mit dem Wissen von heute“, so Otto zum stern, „kann ich dieses Projekt nicht mehr verantworten. Ich würde auch nicht mehr in die Tiefe gehen, das wollte ich sowieso nie, das wollte der Auftraggeber“.

    Der Tübinger Geologe Jakob Sierig, ein Spezialist für Anhydrid- und gipsführende Erdschichten, hat das Gutachten analysiert. Sein Befund: „Bei Stuttgart 21 geht es nicht um mögliche Risse in Häusern, es geht um mögliche Krater, in denen Häuser verschwinden können. Es geht um Menschenleben.“

    Es ist wie bei der Atomkraft: Es ist alles gesagt,die Zeit zu handeln ist gekommen.
    Allerdings können die Folgen der Mappuspolitik in diesem Zusammenhang nicht nach z.B. Gorleben abgeschoben werden

  5. Ein Stocken in einer der Tunnelröhren bewirkt Verzögerungen des gesamten Systems, weit über Stuttgart hinaus. Das bestätigt ein Gutachten der Firma sma+ Partner, welches 2008 vom baden-württembergischen Innenministerium in Auftrag gegeben wurde. Bis vor Kurzem wurde es dort unter Verschluss gehalten.

    KOSTEN:
    Eigentlich waren für den neuen Eisenbahntunnel und vier Haltestationen im Herzen Leipzigs 572 Millionen Euro eingeplant. Noch vor Beendigung der Bauarbeiten im Jahr 2013 haben sich die Kosten bereits fast verdoppelt und liegen aktuell bei 960 Millionen Euro.

    Bevor ICE-Züge auf der Neubaustrecke zwischen Nürnberg und München 2006 fahren konnten, flossen Gelder in Höhe von 3,6 Milliarden Euro in das Projekt. Bei den ersten Entwürfen gingen die Planer noch von 1,4 Milliarden Euro aus .

    Entgegen ersten Planungen der Stuttgarter S-Bahn verschlingt das Projekt S 60 nicht 94 sondern 150 Millionen Euro. Damit erhöht sich auch der Anteil Baden-Württembergs von 18 Millionen auf jetzt 29 Millionen Euro.

    Düstere Bilanz beim Bau des Berliner Hauptbahnhofs: Rund 400 Millionen Euro waren bei der Grundsteinlegung im Jahr 1998 veranschlagt . Als der größte „Turmbahnhof“ Europas im Mai 2006 eröffnet wurde, waren schon rund 1,2 Milliarden Euro ausgegeben.

    Ja,der Schwabe steht früh auf,aber er schläft halt lang,gell?
    Ich hoffe,auch der letzte CDU`ler hat jetzt verstanden!
    Im Interesse eurer Kinder,kriegt den Arsch hoch!

    Kopfbahnhof 21 heißt die Lösung !

  6. Ich hatte gestern hier schon einen Kommentar geschrieben. Dieser wurde leider von der Redaktion geloescht.
    Worueber ich mich gewundert habe ist, warum Gruene Spitzenpolitiker (u.a. Cem Oezdemir) mit FLugzeug und Hubschrauber von Berlin zur Demo nach Stuttgart anreisen. Auf Anfrage bekommt man als Antwort, dass der straffe Zeitplan die Anreise mit der Bahn nicht zulasse (d.h. die umweltfreundlicher Bahn ist zu langsam). Ich habe mich darueber gewundert.
    Ich weiss natuerlich, dass auch dieser Kommentar von der Redaktion nicht veroeffentlicht wird, da auf dieser Seite die Meinungsfreiheit nicht respektiert wird und man die Wahrheit gerne verschweigt. Dieses Verhalten kennen wir gut aus der juengeren deutschen Geschichte. Ich hoffe nur, dass es nicht wieder ueblich wird – egal ob von rechts oder links – Menschen wegen ihres Glaubens, ihrer Rasse oder ihrer politischen Ansichten zu unterdruecken.

    • Lieber Holger, dein Kommentar wurde nicht gelöscht, es war Wochenende und bevor Kommentare auf der Seite erscheinen, müssen sie vom zuständigen Administrator genehmigt werden – daher die Verzögerung.

  7. Schoen, dass Cem Oezdemir mit dem Hubschrauber zur Demo gegen Stuttgart 21 aus Berlin eingeflogen wird. Sein Zeitplan hat die umweltfreundlichere Bahnfahrt nicht zugelassen, da die Fahrtzeit zu lange dauert.

  8. Für mich ist das Schlimmste – wie schon von vielen Gegnern zum Ausdruck gebracht – die Art und Weise, wie solche Projekte über die Korruption laufen und sicher auch dadurch die Kosten in die Höhe getrieben werden. Dasselbe ist doch für die Hamburger Elbphilharmonie anzunehmen.

    Es sollte sich – unabhängig von dem Protest gegen Stuttgart 21 – ein grundsätzlicher Protest gegen diese Korruption wenden, von dem auch die Politiker sicherlich zur Genüge wissen. Darüber müssten Informationen gesammelt und gebündelt werden, um weiteren Entgleisungen dieser Art in Zukunft vorzubeugen.

  9. Jetzt machen wir doch alle mal halblang!!! Schließlich wurde der neue Bahnhof ja demokratisch entschlossen das man nicht jedes mal einen Volksendscheid benötigt um etwas durchzusetzten ist doch ganz normal in Deutschland und wurde bis jetzt auch von keinem der hier Propaganda gegen den modernsten Bahnhof der Welt hat negativ mit großen Demos geandet, oder???
    Ich bin der Meinung das das Projekt S21 der richtige Weg für die Region ist um nicht ins hintertreffen zu geraten zumal der neue Bahnhof doch gerade für Menschen die oft mit dem Zug reisen eine enorme Verbesserung darstellt!
    Wir haben hier gerade in Stuttgart eine der stärksten Wirtschaftlichen Regionen in Europa und ich denk das sollte man auch sehen das hier das Geld verdient wird! Auch wenn der Bahnhof dann fast ein wenig zu protzig ist. Hat sich irgendjemand über den ebenso teuren Bahnhof in Berlin beschwert? Nein auch nicht und beschwert sich jemand über Drauflegesubventionen wie den Bergbau oder sonst was wo noch viel viel mehr Kohle verpulvert wird??? Ich hab da nichts mitbekommen! Was ist mit dem hamburger Hafen der für viel Geld neu gestaltet wird? Da beschwert sich doch auch niemand! Weil ein gewisser Vortschritt einfach notwendig ist.

    Meine auch das der neue Bahnhof eine echte Bereicherung der Lebensqualität in Stuttgart ist da doch die Stadt viel schöner wird.
    Stellt euch mal vor man würde heute so einen Bahnhof planen wie wir ihn jetzt noch haben! MIt weis der Geier wievielen Quadratkilometern Gleisen. Also seid froh das das gesamte Schienennetz unter die Erde verlegt wird.
    Und das sich ein paar Grünalternative über 5 zu fällende Bäume beschweren kann ich nicht verstehen denk in einer normalen Diskusion mit der Stadt und anderen Beteiligten könnte man bestimmt drüber reden das man 50 Bäume dafür pflanzt. Man muss nur zu gesprächen bereit sein! Und das auch ohne erstmal zu vordern das man den Bau stoppt!
    Die Mäute vor dem Bahnhof wird doch nur von diversen Parteien aufgehetzt um bei der Landtagswahl besser abzuschneiden.
    Alles in allem will ich noch sagen das man einfach auch mal alte Zöpfe abschneiden muss man kann nicht immer am alten hängen man muss vorausschauen! Stillstand bedeutet ein Rückschritt und das will doch auch keiner!

  10. Sie alle haben keinen plaßen Schimmer oder nur ein Hauch einer Ahnung wie der Bau alle großen Projekte wird auch dieses hier kritiesiert das kostet allerdings Geld und Zeit.Das Projekt ging schon vor mehr als einem dutzend Jahren los und keiner hatte sich beschwert. Damals wäre es noch möcglich gewesen diese Projekt zu ändern. Heute hingegen wurden schon unmengen an Geldern investiert um dieses Projekt zu ermöglichen Gelder die nicht zurückzuerhalten sind die Planungsphase ist längst abgeschlossen die Verträge stehen. Jede Demonstration kostet uns allen Zeit und Geld. Das Geld das für Polizei ausgegeben wird ist sicherlich an anderen Stellen wie bsp. der Bildung besser zu gebrauchen. Niemand kann nun nach einer Vorbereitungsphase von mehr als einem Jahrzehnt noch etwas ändern also bitte zum wohle aller. Hören sie auf unsinnige Umfragen die nicht war sein können ins Netz zu stellen und hören sie damit auf mit Demos die Innenstadt von Stuttgart zu behindern und voll zu lärmen.

  11. Zukunft, Fortschritt, Konjunktur, Arbeitplätze, mehr Verkehr auf der Schiene: alles geht sehr gut ohne das mangelhafte Stuttgart 21. Nein, es geht sogar viel besser, denn durch das Sparkonzept bei Bahnhof und Infrastruktur wird viel Zukunft verbaut. „Lügenpack“ hat sehr reale Hintergründe!

  12. Liebe Stuttgarter!

    Ihr werdet nicht mehr aufhören zu demonstrieren, bis dass dieser Funke auf alle deutschen Städte und auch bis hinaus auf´s Land übergesprungen ist!

    Steckt die Menschen an vom lodernden Feuer wirklicher Demokratie! Jetzt ist sie möglich!

    Ihr dürft nicht warten auf eine Partei, die euren Wunsch nach einer Volksbefragung unterstützt.

    Übergeht die politische Klasse!

    Ihr müsst aufhören zu fordern, ihr müsst es einfach tun!
    Andersrum wird ein Schuh draus.

    Artikels 20 GG
    (2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen…

    Organisiert eine selbstorganisierte Volksbefragung und präsentiert der Politik das Ergebnis!

    Doch natürlich geht das! Jetzt ist es möglich…

    Dann werdet ihr und letztlich wir alle siegen!

    Dies wird die Bürger im ganzen Land wachrütteln, die sich mehr Demokratie und mehr Einbeziehung in politische Entscheidungen wünschen, ja dies regelrecht einfordern!!!

    Ihr werdet nicht mehr aufhören zu demonstrieren, bis dass dieser Funke auf alle deutschen Städte und auch bis hinaus auf´s Land übergesprungen ist!
    Steckt die Menschen an vom lodernden Feuer wirklicher Demokratie! Jetzt ist sie möglich!

    Ich spüre ein ganz besonderes Tosen, ein Gefühl, dass die Zeit dafür gekommen ist!

    Helfe gern
    weisserReiter1@web.de

  13. Es freut mich, dass bei den Befürwortern auch mal etwas in Bewegung kommt. Leider erscheint es mir so, als wenn bei den Gegnern die Demonstrationen vorrangig zu politischen Zwecken mitbenutzt wird. Wenn ich beispielsweise höre, dass am Nordflügel die Leute aufgehetzt werden mit Parolen wie „Sozialleistungen werden gekürzt, und hier werden Milliarden verbuddelt“, dann kann man ja schon feststellen, dass hier etwas vermengt wird, was gar nicht zusammengehört.
    Leute merkt euch:
    Die Parteien (hauptsächlich Linke, Grüne und Gewerkschaften) wollen ihr eigenes Süppchen kochen. Es sind ja bald Wahlen.
    Für solche Spielchen ist mir meine Zeit zu schade. Die Parteien sollten sich nicht mit Hetzparolen beteiligen, sondern sachlich werden.
    Übrigens: Ich bin in meiner Meinungsbildung als Befürworter/Gegner noch nicht festgelegt, der Trend ist allerdings in Richtung dafür.

  14. Die Parallele zur Dresdner Waldschlösschenbrücke ist überdeutlich. Hier wie dort sind von der Bau-Lobby Gelder in Form von Gutachter-Honoraren oder anderen phantasievollen Leistungen oder durch absolut geheime Aktionen an die verantwortlichen Politiker und Verwaltungs-Entscheidungsträger geflossen. Diese sind dann kompromisslos an die Geldgeber gebunden, so dass z.B. in Dresden ein uraltes Projekt von vor 20 Jahren, dass eher einer Industriekonstruktion des 19. Jahrhunderts ähnelt, gebaut wird. Alle Kompromissangebote waren nur Scheingefechte, um die Gegner zu täuschen. Dahinter wurden immer nur Tatsachen in der gleichen Richtung geschaffen.
    Daraus kann nur geschlussfolgert werden, dass jedes Gesprächsangebot ohne Baustopp nur Hinhaltetaktik und Tatsachenschaffung bedeutet.
    Was mich in der deutschen Demokratie wundert, ist die Tatsache, dass keine Staatsanwaltschaft bei „begründetem Anfangsverdacht“ (auf Korruption) von Amts wegen tätig wird und , dass keine der Widerstand leistenden Organisationen den Mut hat, Anzeige wegen des Verdachts massiver Korruption zu stellen.
    Lasst Euch nicht genauso „über den Tisch ziehen“ wie in Dresden.
    P.S.: Dass die Bauwirtschaft in Deutschand nicht mehr ohne Korruption (wie vielleicht andere Branchen auch) funktioniert, ist Insidern hinreichend bekannt. Die Politik scheint das nicht zu interessieren.

  15. Richtig, bei so viel Protest sollte genauer geschaut werden, woran sich die Gegner stoßen und für einzelne Maßnahmen des Projektes Alternativen suchen (z.B. Bauabschnitt im Norden ohne ohne Baumfällaktion).

    Aber grundsätzlich bin ich für S21 bzw. eine signifikante Modernisierung. Ich bin unendlich froh über die Neubaustrecke Köln-Deutz – Frankfurt-Flughafen und den entfallenen Stop im Frankfurter Hbf! Der Süden sollte auch mal vorankommen.

    Ich glaube, campact stünde gut, Alternativen aufzuzeiegen. So ist die Pro-Bahn Webseite von 2003! Hier kann man leider nicht nachlesen, wie viel die Modernisierung des K21 kosten würde, wie teuer ein Tunnel als Anbindung an die vernünftigere Schnellbau-Option kostet oder wer im Neckartal für 4 Gleise stimmen würde…

    Ein Bad Cannstatter Faltblatt der Gegener habe ich letzte Woche Schritt für Schritt entkräftet: dort wurde nur polemisiert, aber gar nicht nach Alternativen gesucht. So heizt man Stimmung an, kommt aber nicht wirklich weiter.

    Wo waren die Proteste beim Beschluss zum Ausbau der A8? Wie viele Bäume werden dort gefällt?

    Wann wachen die (Großraum-)Stuttgarter auf? Hier sind alle verwöhnt vom vielen Geld, tollen Autos und den super Lebensbedingungen.

    Ich sehe nur Akademiker beim Protest und eine Handvoll Linker aus einer etwas weiter unten liegenden Sozialschicht. Der Protest ist vor allem bei den Gutverdienern groß, die wahrscheinlich noch täglich mit dem Auto zur Arbeit fahren.

    Wo waren die Proteste als die Straßen in Stuttgart ausgebaut wurden? Zuletzt wohl noch die Pragstraße wegen der täglichen Dauerstaus?

    Kassiert doch endlich eine Citymaut – dann habt ihr genug Einnahmen, um den ÖPNV auszubauen und die saubere Luft, die ihr ständig verlangt, weil Baumaßnahmen diese verpestet.

    Bitte objektive Gegenüberstellung der Alternativen, weitere Optionen und dann abgewandelt S21 bauen.

    Danke!

  16. Liebe Münchner und Münchnerinnen, die Ihr gegen „Stuttgart 21“ seid, kommt im Sinne des Schwabenstreichs zu unserer Solidaritätsdemo „Stoppt Stuttgart 21“ am Mo,13.9. um 18:45 bis 19:15 zum Hautbahnhof in München, Haupteingang/Ecke Bayerstr.. Die Demo ist angemeldet. Bitte bringt Musikinstrumente und Transparente mit. Wir wollen um 19:00 eine Minute lang richtig Krach machen.

  17. Es geht um Geld!
    Es geht nur ums Geld!
    Es geht aber um unser Geld!!!!!!!!!

    Gelder, die schon als Schmiergeld bezahlt wurden, an solche, die das Vorhaben durchdrücken sollen. Die haben das Geld schon ausgegeben oder verplant und denken nur an ihre eigenen Taschen.

    Nicht daran, dass am Ende die vorgegaukelte Summe dreifach ansteigt.
    Und wer kriegt die wieder auf seinem Rücken verteilt, der „kleine Mann“.
    Was schert das die Politiker.

    Schon mal jemandem aufgefallen, dass seit kurzer Zeit allgemein immer nur von Milliarden überhaupt die Rede ist.

    Früher redete man in Millionen, da kam nie ne Milliarde vor…
    Drückte man heute jedesmal die Milliarden in Millionen aus, würde die Summe mehr Menschen Angst machen.

    Aber was sind denn so’n paar Milliärdchen…….

    Das ist doch Pipifax………….

    Und dass Stgt. schon vor Baubeginn über 4 Milliarden Schulden hat, dass alle Straßen Löcher haben, darüber redet doch keiner.
    Dies ist nur ein Beispiel von vielen.

    Und auf die über 4 Milliarden (doch schon eine wahnwitzige Summe!!!) schon vorhandener Schulden… macht man immer herrlich auf „Teufel komm raus“ weiter.

    Deutschland ist ne Bananenrepublik geworden
    Und ich freue mich über jeden Bürger, der öffentlich seinen Unmut kundtut.
    Hoffentlich wachen auch die Rentner auf, und demonstrieren wie in Frankreich!!!!
    Wir Bürger zahlen doch am Ende für dies alles die Zeche!!!
    Für Bauruinen, wahnwitzige Objekte.
    Für nichts ist Geld da, was für die Bürger notwendig wäre!
    Für diesen Schmarrn, wo soll es denn her kommen………???
    An alle Befürworter: „Ist Euch denn das nicht klar????“

    Endlich rührt sich hier in Stuttgart mal was.
    Und hoffentlich wird das Volk wacher und wacher!!!
    Es ist an der Zeit!!! Wir lassen uns nicht länger für blöd verkaufen!
    Das Projekt ist nicht notwendig!
    Das viel Geld an anderer Stelle verwendet, oder erst mal die Schulden abgetragen…………….
    Was seid Ihr für Vorbilder????

    Schulden über Schulden machen zu unseren Lasten………….
    Und hintenrum blüht Korruption………..
    Eine feine Gesellschaft ist das!!!

    Wir sind das Volk! Und wir wollen nicht wieder den Kopf hinhalten für schwachsinnige Entschlüsse, größenwahnsinniger Politiker!!! Das ganze Vorhaben ist lächerlich und ohne Nutzen für den Bürger!!

    Stoppt das Projekt>!!!!

    Hiiiiiiiiiiiiiiiiiiilllllllllllllfeeeeeeeeeeeeeeeeee!!!!!! Demokratie wo bist Du???…………

    Das ist eine kapitalistische Diktatur und
    eine Bananenrepublik geworden!

    Danke, vielen Dank jedem der dagegen demonstriert!!! Ich liebe Euch dafür!!!!

    Mayousch

  18. wenn ich im fernsehen die demonstrationen anschaue fällt mir auf
    daß sehr viele ältere menschen dabei sind.demonstrieren diese
    leute für ihre enkel oder urenkel.denn bauende stuttgart 21 werden
    die wenisten erleben.viel spass beim demonstrieren.

  19. Gespannt sein darf man darauf, wie sich der Landesverband der GRÜNEN in seinem Wahlprogramm, das Anfang Dezember erst verabschiedet werden soll, in der Frage zu Stuttgart 21 positionieren wird. GRÜNE Strategen sind ja nicht dumm und natürlich werden sie alle möglichen Argumente gegen Stuttgart21 auflisten, damit sie einen Großteil der Proteststimmung auch in Wählerstimmen umsetzen können, ein kategorisches NEIN zu Stuttgart 21 wird sich aber kaum im Programm wiederfinden. Denn dieses Programm wird sich als elastisch erweisen müssen, um auch eine Koalition mit der CDU, die der GRÜNE Landesverband ausdrücklich NICHT ausgeschlossen hat, eingehen zu können.Viel spannender jedoch wird die Frage sein, was mit Stuttgart 21 passiert, wenn es nach der Wahl eben nicht für Rot-Grün reichen sollte. Anzunehmen ist, dass auf die vermeintliche Unumkehrbarkeit von Stuttgart 21 verwiesen und in einen schwarz-grünen Koalitionsvertrag ein Dissens festgeschrieben werden wird. Schließlich ergehen dann vermutlich Prüfaufträge für irgendwelche Kommissionen, in die ein Teil der Kritiker integriert wird. Der andere Teil der Kritiker jedoch wird – diese Tendenz zeigt sich bereits nach einigen Wochen des Massenprotests – als „Chaoten“ diffamiert und kriminalisiert, um so den Widerstand zu spalten. Ein ausdrückliches NEIN zu Stuttgart 21 jedenfalls werden DIE GRÜNEN weder als Bedingung für eine Koalition fordern, noch wird die CDU sich darauf einlassen. Noch können sich DIE GRÜNEN entscheiden, auf welcher Seite des Bauzauns sie zukünftig stehen werden.

  20. Ich finde, wenn ein Projekt auf so viel Ablehnung stößt sollte man sich doch überlegen, ob es nicht doch noch eine Alternative gebe. Allein schon die Bezeichnung “ der größte Bahnhof in Europa zu werden“, finde ich anstoßend. Wenn man wenig Geld hat (oder haben wir Geld im Überfluss) dann sollte man etwas bescheidener sein.

    Außerdem ist das keine Demokratie, wenn man so über die Allgemeinheit bestimmt. Ein Volksentscheid wäre schon lange nötig gewesen. Ich habe 3 Jahre in Basel gelebt. Aber da habe ich mitbekommen, wie wirkliche Demokratie gelebt wird. Das wurde nichts über die Köpfe der Bevölkerung entschieden. Ich fürchte nur die Landtagswahlen werden die Rechnung bringen.

  21. die Projektgegner hantieren auch mit falschen Zahlen, sind prinzipienlose Populisten, werden in der selbstverursachten Flut untergehen und andere dafür verantwortlich machen.

    Weisheit sieht anders aus.

  22. Ich finde die Aktionen von Campact eigentlich immer unterstützenswert. Diesmal ist meiner Meinung nach aber ein Schnellschuss abgegeben worden, ohne zu recherchieren. Wer die Folgen und Kosten von S21 mit der „Alternative“ K21 vergleicht, kommt schnell zum Schluss, dass S21 die bessere und vielleicht sogar einzig realisierbare Option ist. Es würde campact gut zu Gesicht stehen hier nicht auf die populistischen Halbwahrheiten und Lügen der S21-Gegner hereinzufallen.

    Ganz aktuell:
    http://www.swr.de/nachrichten/bw/-/id=1622/nid=1622/did=6857556/pd8t6b/index.html
    Sehr informativ:
    http://www.bahnprojekt-stuttgart-ulm.de/de-DE/download/201006_PraesentationBahnprojektStuttgart-Ulm_WD.pdf

  23. Zu Stuttgart 21,es weckt mir anscheinend der Eindruck,dass es in Deutschland immer mehr Gehirnamputierte gibt,die an allem was auszusetzen und gegen die Zukunft,Fortschritt sowie was Arbeitsplätze bringt etwas dagegen haben.Ps. Stuttgart 21 wurde im Landtag von allen Parteien abgesegnet.Deshalb verstehe man die Demo heute nicht.Eine Empehlung alle an der Demo beteiligten geht zurück in’s Mittelalter

  24. Ach Du meine Güte. Reine Indoktrination. Vielen Dank mit mir nicht. S21 wöre super für Stuttgart, endlich dürfen andere mal zahlen für uns! Mein KMommentar wird natürlich gelöscht / nicht zugelassen usw.

  25. Bin gegen Stuttgart 21, da der jetzige Bahnhof, sehr gut ausreicht. Es wurden sogar Züge gestrichen, da die nicht rentabel waren.

  26. die 2/3 der Stuttgarter die gegen Stuttgart 21 sein sollten, kann ich in meinem geschäftlichen sowie privaten Umfeld definitiv nicht nachvollziehen. Hier sind ca. 85 % für dieses fantastische Projekt.
    Auch Rezzo Schlauch hatte sich vor seiner „fast zum Oberbürgermeister geworden“ Wahl grundsätzlich für Stuttgart 21 ausgesprochen.

    O.D.

  27. Also ich glaube ich muss lachen.
    Wenn die Umfrage inerhalb in der nähe des bahnhofes stadt findet ist das mir klar.
    Ich bin auch nicht gerade unbedingt für S21.
    Aber die DEMO die jeden Tag stattfindet kostet Millionen!
    Und einen erfolg hat es nicht mehr !
    Selbst experten meinen das der ´bau nicht mehr zu stoppen ist

  28. Wir können das Vorhaben und die Verschwendung zu Lasten des Steuerzahlers stoppen: wir sollten einfach aufhören den Anonymen Nutznießern wie INDUSTRIE, KAPITAL, Steuerkassenwarte, Verbände u.s.w. STOP zuzurufen, weil dahinter Menschen wie Du und Ich (nur reicher) verhalten kichern:
    Nennt doch Personen und Namen, Rang und Einfluß:
    Zieht doch die Personen in Haftung. Immerhin sollten wir ja noch eine Demokratie sein, oder?
    Hier ist ein Name: Siegfried Kauder (CDU), Abgeordneter im Bundestag, Sitz im Rechtsausschuß der deutschen Bundestages, Bruder des bekannteren VOLKER KAUDER, mit 51% in seinem Wahlkreis im Schwarzwald GEWÄHLT …
    Nach Daten im Internet war der ehrenwerte Abgeordnete gegen die Offenlegung der Abgeordnetengehälter und klagte mit Herrn Mertz gegen das Gesetz und arbeitete entscheidend auch die Einigungsregel mit aus, die ein 4-Stufenmodel gesetzgeberisch festlegte: Nach diesem Beschluß werden Sonderbezüge in Klassen eingeteilt; die höchste Klasse lautet: „Ab 7000 Euro“. Soviel zur Offenlegung – ist doch egal ob 7000,- oder 7.000.000 Euro – die Regel dient dem daten und Wettbewerbsschutz, unsd vergessen wir nicht den Neidfaktor!

    Dieser Herr Kauder ist Lobbyist bei der Laufzeitverlängerung der Kern-Kraftwerke, Mitbefürworter der GÄUBAHN im Schwarzwald (diese unsägliche Geschichte, bei der der deutsche Staat und Baden-Württemberg für Jahre Mieten und Zuschüsse an die deutsche Bahn zahlt, um durch noch nicht gelieferte oder zwar gelieferte aber nicht im Einsatz befindliche ICEs von Schweiz nach Stuttgart 6 Minuten schneller zu bringen (betrifft Rotweil) und einiges mehr – sucht einmal im Netz auch in Verbindung mit der IHK Schwarzwald-Barr-Herberg. Wer suchet – der findet.

    Ach – noch was: Demokratie ist nicht die Enthaltung bei Wahlen. Demokratie ist MITBESTIMMEN und für seine Interessen zu allen Wahlterminen auch zu stimmen.
    D.G.

  29. Am neuen Bahnhof wird festgehalten, weil die Bestechungsgelder, die bei Bausummen von 11 Mrd. absolut üblich sind, von den Politikern längst verplant oder ausgegeben sind. Darum sind sie gegenüber den Bauunternehmen in einer Falle, aus der sie nicht herauskommen.
    Natürlich wird Stuttgart bei der nächsten Wahl einen grünen Bürgermeister oder eine grüne Bürgermeisterin haben. Auch in der Landtagswahl wird es einen Erdrutsch nach links geben. Das ist auch allen schwarzen und FDP-Politkern klar. Aber lieber heute der Geldspatz in der Hand als am fernen Morgen der Denkzettel in der Wahlurne.
    Der tendenziöse Spiegel (Fan der NWO) hat die Protestierer ja schon als die Dagegen-Seiende abqualifiziert.
    Aber: Nicht nur der Schwarzwald hat eine revolutionäre Vergangenheit (Salpeterer) – Schwaben wachen auf!!
    Es lebe der schöne alte Bahnhof! Venceremos!
    Claudia Leudesdorff