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Argumente gegen Atomkraft – vom Bundestag nicht erwünscht!

Bei Wind, Regen und gefühlter Eiseskälte demonstrierten Campact-Aktive heute in Berlin gegen die Atompläne der Bundesregierung. Mit dabei: Gute Argumente gegen Atomkraft. Denn heute traf sich der Umweltausschuss des Bundestages zu einer Expertenanhörung, um über die geplanten Laufzeitverlängerungen zu diskutieren – und wir wollten dafür sorgen, dass auch die Argumente der Bürger/innen gehört werden.

Anti-Atom-Aktion in Berlin

Doch die Bundestagsverwaltung hatte die Aktion vor dem Bundestagsgebäude, in dem die Anhörung stattfand, kurzfristig untersagt und uns auf einen viel weiter entfernten Platz verwiesen – aus Sorge, wir könnten den parlamentarischen Betrieb stören. Doch wer stört hier: Wir – oder die AKWs im Land, die immer älter, immer maroder, immer gefährlicher werden? Offenbar will der Bundestag überhaupt nicht wissen, was die Mehrheit der Bevölkerung über den Atom-Deal mit den Atomkonzernen denkt!

Trotzdem waren wir mit den gelben Großballons und unseren schwarz-Gelben Transparenten weithin sichtbar – so dass sicherlich doch einige Bundestagsabgeordnete unseren Protest und unsere Argumente mit auf den Weg in die Sitzung hinein genommen haben. Und in den nächsten Tagen werden die Atompolitiker/innen von Union und FDP gar nicht mehr darum herum kommen, sich mit uns auseinanderzusetzen: Mit einer ganzen Reihe von Aktionen bleiben wir dran und wehren uns weiter gegen eine Politik, die über unsere Köpfe hinweg entscheidet und die Laufzeiten für Atomkraftwerke verlängern will.

Anti-Atom-Aktion in Berlin

Am Montag, den 25. Oktober kommen wir mit einem täuschend echten Castor-Transport nach Berlin und kippen dem Bundestag dutzende Atommüllfässer vor die Haustür. Am Donnerstag, den 28. Oktober morgens, wenn der Bundestag über die Laufzeitverlängerungen entscheidet, organisieren wir gemeinsam mit vielen anderen Organisationen eine Protestkette am Bundestag und zeigen der Bundesregierung unser deutliches NEIN zu ihren Atomplänen. Und im November, wenn der nächste Castor-Transport mit Atommüll nach Gorleben rollen soll, werden zehntausende Menschen im Wendland erwartet, um gegen den Atomkurs der Regierung zu demonstrieren. So schnell wird uns die Regierung nicht los – wir bleiben dran! Sie auch?

Veröffentlicht von

Susanne Jacoby, Jahrgang 1981, hat Umweltwissenschaften mit den Schwerpunkten Umweltpolitik und Umweltkommunikation in Lüneburg studiert. Sie war jahrelang für verschiedene Umweltorganisationen aktiv und hat u.a. den Kongress McPlanet.com 2009 mit organisiert. Bei Campact kümmert sie sich als Campaignerin um die Steuerflucht-Kampagne und Themen rings um die Energiewende.

22 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. krass was da passiert. wenn ich furze kommt ja methan raus .schädlich?

  2. Ich bin entsetzt darüber, mit welcher Unwissenheit, ja, zum Teil auch offen getragene Dummheit, hier Meinungen und Thesen abgegeben werden. Diskutieren ja, aber mit Wissen um die Dinge. Aber das weitertragen von Unwahrheiten, nicht belegbaren „Fakten“ sowie persönliche Arroganz gegenüber Andersdenkende ist wahrlich das, was die Anti-Atomkraft-Befürworter wirklich auszeichnet. Lügen um jeden Preis inkl. deren Verbreitung bis hin zur Gewaltbereitschaft (Gorleben). Ich habe noch nie einen Befürworter gesehen, der Randale macht. Von der anderen Sorte, obwohl mehrheitlich in der Minderheit, aber jede Menge.

  3. Was heißt hier keine echten Alternativen zur Atomenergie?
    Wollen wir damit warten, bis es eines Tages bald auch keine Uranressourcen mehr gibt – und dann ERST zu den erneuerbaren Energien umschwenken! Dann ist kurz gedacht –
    für meine Begriffe. Warum nicht gleich die erneuerbaren Energien nutzen?! Wollte man nicht in der Sahara riesige Solar- felder bauen? Außerdem sollten wir alle auf der Welt umdenken, es gilt nicht mehr die Konkurrenz, sondern die Kooperation zwischen den Völkern, wobei fair gehandelt wird … Zur Zeit sind wir immer noch weit davon entfernt – aus politischen, wirtschaftlichen oder aus welchen Gründen auch immer … –
    Also packen wir es endlich an, was die erneuerbaren Energien anbelangt – wann sonst, wenn nicht jetzt sofort – der Natur und Umwelt zuliebe?!

  4. huhu!
    Das Argument „aus religiösen Gründen“ würde ich um „moralische“ erweitern wollen. Schließlich haben wir gornischt davon, wenn uns die Kinder an Krebs verrecken, unsere kostbarste Ressource. Sonst hat D nämlich nixx, wenn wir mal genau hinsehen.
    Und liebe Hexe, wie wäre es mit „hexe lernen“ – in den Harzer Kreisen soll es da so gewisse.. weise Frauen geben…
    ansonsten komm hierher ins Wendland, die laufen hier gerade Amok!
    Sattva

  5. @Horst Trummler:
    > In Ländern mit politisch stabilem Umfeld werden die KKW sehr wohl modernisiert. > Denken Sie daran, daß Schweden seine Reaktoren teilweise um mehr als 30% > leistungszusteigern (tunen) gedenkt

    Da können Sie lesen, wozu dieses gefährliche Experiment führt…

  6. Atomausstieg – Ja oder Nein?

    Wie in den letzten Tagen in den Nachrichten zu hören war, waren die Atomkraftgegner mal wieder sehr aktiv.

    Ich bin zwar auch nicht unbedingt ein Freund der Atomenergie, aber mal ehrlich gesagt, welche wirklichen Alternativen haben wir denn zurzeit. Die derzeitigen erneuerbaren Energien reichen bei unserem Verbrauch bei weitem nicht aus.

    Was wäre wenn wir auf Atomenergie verzichten und jedem nur noch für ein paar Stunden am Tag den Strom frei schaltet. Auch die Industrie, die den größten Teil aus dem Stromnetz zieht, würde nur noch einen Bruchteil an Strom erhalten. – Eine Industrie ohne Strom, die nicht produzieren kann würde jede Menge Arbeitsplätze kosten.

    Wer verzichtet freiwillig auf seinen Arbeitsplatz, wenn die Atomkraftwerke abgeschalten werden?

    …oder wir schalten unsere Atommailer ab und beziehen unseren Strom aus anderen Ländern. Wäre eine Möglichkeit, aber meines Wissens gibt es in vielen Ländern einen weitaus geringeren Sicherheitsstandart wie in Deutschland. Könnte ich jetzt denken, „was geht mich fremdes Elend an“, aber wenn wir Atomstrom aus den umliegenden Ländern beziehen und es kommt zu einer Katastrophe, bleiben wir davon mit aller Wahrscheinlichkeit auch nicht verschont, nur weil wir deutschen so klever waren, intakte relativ sichere Kraftwerke zu schließen.

    Ein gewisses Risiko gibt es immer.

  7. Atom – ja oder nein – ist nicht nur eine Kostenfrage. Es geht vor allem darum, daß der entsorgte Atommüll, wenn er nicht sicher endlagert wurde -und davon kann man nach Stand der Dinge ausgehen, eine Gefahr für Umwelt und Natur – für Leib und Leben – darstellt. Wir brauchen kein zweites Tschernobyl – nicht hier und jetzt und irgendwann in der Zukunft! Es reicht das EINE! Ich verstehe beim besten Willen nicht, wie richtiggehend VERANTWORTUNGSLOS – wie ich immer mehr den Eindruck haben muß – Politiker sein können und FÜR Atomkraft plädieren. Haben die denn keine Familie, keine Kinder? Oder denken sie vielleicht sogar: … NACH MIR DIE SINTFLUT! Oder: Was interessiert mich die Zukunft? – Hauptsache, mir geht es hier und jetzt ausgezeichnet!
    Dieser pure Egoismus … Das schlägt dem Fass den Boden aus!
    Will man sich nicht BEWUßT machen, daß Tschernobyl weitläufig
    abgegrenzt ist … in dem Bereich darf niemand wohnen, arbeiten oder etwas anbauen usw. und das schon seit über 24 Jahren … und ein Ende ist nicht abzusehen! Stellen Sie sich mal
    vor, so ein GAU geschehe im mehr oder weniger dicht besiedelten Deutschland! Die AKWs sind doch nicht sicher und werden auch immer älter … Und Gorleben eignet sich als Endlager wirklich NICHT!
    Wie derzeit Energiepolitik in Deutschland, wenn ich z.B. an den DEAL mit der Atomlobby denke, betrieben wird, da wird es mir, ehrlich gesagt, ganz schlecht … Und an KLIMASCHUTZ denkt wohl auch keiner?! Wozu dann noch die KKWs? Es ist bereits 5 vor 12 vorbei!
    Zum Schluß noch folgendes: Wie mir scheint, handelt die Politik am Volk und überhaupt am Leben vorbei … Der große Rückschritt scheint angesagt zu sein …
    Tut mir leid, es derart drastisch sagenzu müssen, aber ES IST SO, WIE ES IST!

  8. Erneut Hallo Herr Tummler,

    ich bin kein Anhänger der Ökoreligion, wie Sie unterstellen. Ich bin auch kein Anhänger der Wissenschaftsgläubigkeit. Wie es Naturwissenschaftler oftmals sind (was technisch machbar ist muss auch gemacht werden). Vielmehr halte ich es für richtig bei jeder (neuen) Technologie abzuwägen, ob Schäden für die Zukunft eintreten werden. (Hier empfehle ich Frederic Vester „Neuland des Denkens“). Wenn die Industrieunternehmen von vornherein die Kosten tragen müssten, die durch die Erzeugung Ihres Produktes an Schäden entstehen, dann wären viele Waren sehr viel teurer.
    Weshalb ich so viel Wert auf die Entsorgung lege? Ich möchte keinen Müll unter meinem Haus liegen haben, der auch in 1000 Jahren noch gefährlich ist. Aber vielleicht ist das ja alles gar nicht so schlimm… Ich halte es auch für eine ausgemachte Frechheit, dass meine Kinder mit dem Risiko strahlenden Mülls leben müssen und auch noch für die Entsorgung zahlen dürfen. Und wenn – WENN – Ihre Berechnungen bezüglich der Schädlichkeit von Solarzellen etc. stimmen, dann würde es sich durch meine „Religion“ auch automatisch eine Regulierung ergeben.
    Im Übrigen habe ich vor einiger Zeit in einer Fachzeitschrift auch gelesen, dass die Verbrennung von Mineralöl keine Schäden hervorruft, da nur das CO2 freigegeben wird, das vorher eingelagert wurde. (Bin kein Wissenschaftler, daher Erklärung nur in einfachen Worten). Wenn es zu einem Thema zwei Meinungen gibt, findet sich bestimmt auch eine Expertise, die meine unterstützt.

    Markus

  9. Jeder kann doch selbst entscheiden ob er/sie Atomstrom haben will oder nicht. Wenn nicht, einfach den Anbieter wechseln und zwar zu einem RICHTIGEN Ökostromanbieter wie Lichtblick. Wer warum auch immer da nicht hin will hat noch 3 andere zur Auswahl.

    Wenn genug Leute da sind, unter anderem ALLE Anti-Atom-Protestanten, haben die Atomis zu wenig Nachfrage und sind wirtschaftlich zur Schließung zunächst einiger Kraftwerke gezwungen. Es sei denn unsere genialen Politiker finanzieren den Atomis per Steuergelder ihren A…

  10. Hallo Markus,

    Erneuerung der Kernkraftwerke

    Wenn ich über die Erneuerung Deutscher KKW zu entscheiden hätte, würde ich mich gleichfalls zurückhalten. Das Umfeld ist sehr politisch. Denken Sie an die willkürliche Brennelementsteuer. Denken Sie daran, daß eine künftige Rot-Rot-Grüne Regierung, die Kernkraftwerke jederzeit willkürlich lahmlegen kann, Beispiel Krümmel.

    In Ländern mit politisch stabilem Umfeld werden die KKW sehr wohl modernisiert. Denken Sie daran, daß Schweden seine Reaktoren teilweise um mehr als 30% leistungszusteigern (tunen) gedenkt, oder das man in Finnland die russischen WWER440 KKW um 20% leistungsgesteigert hat.

    Vandale

  11. Hallo Markus,

    ich wundere mich immer wieder warum ausgerechnet die „Ungelöste Endlagerfrage“ so populär ist in Deutschland. Rein inhaltlich ist dies eines der schwächsten Kapitel der Ökoreligion.

    Die Kosten für die Beseitigung, sei es durch Recycling (Wiederaufbereitung), oder Deponierung der geringen Mengen radiotoxischer Abfälle haben in den meisten Ländern der Erde keinen nennenswerten Einfluß auf die Kalkulation der Stromkosten.

    Ihr Gedanke Atommüll zum Mond zu verbringen ist meines Erachtens abwegig. Die Kosten sind astronomisch und die bisherigen Transportvehikel sind recht unsicher. Im Falle der Explosion einer derartigen Rakete bestünde die Gefahr, daß der radiotoxische Abfall über einem größerem Gebiet der Erde niedergeht. Die Auswirkungen könnten, sofern die Bruchstücke nicht über einem Ozean niedergehen, bis etwa 1/20 – 1/100 der Folgen von Tschernobyl sein.

    In Deutschland gibt es viele 1000 sehr geeignete Salzstöcke. Große Mengen toxischer Abfälle, beispielsweise die großen Giftmüllmengen aus der Solarzellenfertigung, oder die Transformatoren vonWindmühlen werden im Salzstock Herfa-Neurode eingelagert.
    In den 60er Jahren hat man einen abgebauten Salzstock günstig vom Betreiber erworben und diesen zum Versuchsendlager für radiotoxische Abfälle ausgebaut. Rein technisch ist dieser Salzstock (Asse) für den eingelagerten Leicht- und Mittelradioaktiven Abfall overdone. Gorleben ist, da dort noch kein Bergbau betrieben wurde, ideal für die Einlagerung hochradioaktiver Abfälle geeignet.

    Es gab auch Angebote aus dem Ausland, Russland hat Deutschland mehrfach angeboten den hochradioaktiven Abfall zu deponieren. Atomenergoprom (Gidropress, Atomstroyexport) wird beispielsweise die neuen KKW für die Türkei bauen. Teil des Angebots ist die Rücknahme des abgebrannten Kernbrennstoffs. China hat ein ähnliches Angebot zur Endlagerung radiotoxischer Abfälle in der Wüste Gobi in den 80er Jahren hinterlassen.

    Vandale

  12. Hallo Herr Trummler,

    die Kernenenergie wäre bei Weitem nicht mehr so günstig, wenn die Energiewirtschaft die Entsorgung der radioaktiv strahlenden Abfallstoffe selber und sicher vornehmen müsste (zum Beispiel durch Einlagerung auf dem Mond ;-)).

    Natürlich können die Atomkraftwerke erneuert werden, aber hier wurde ja durch unsere jetzige Bundesregierung vorgesorgt, dass die Kraftwerksbetreiber das nicht tun müssen.

    Markus

  13. Herr Koch, Norwegen

    wenn Sie die Stromerzeugungskapazitäten Deutschlands 129.000MW und Norwegens, 10.000MW, vergleichen und sich bewußt sind daß das Speicherpotential Norwegens bereits genutzt wird um als Ausgleich für den sehr teuren, umweltschädlichen und eigentlich nutzlosen Windstrom Dänemarks nutzbar zu machen, so sollte sich Ihnen in einem nüchternen Moment erschliessen, daß Norwegen keine nennenswerte Rolle für Deutschland spielen kann.

    Wenn Sie einen Blick auf die aktuell im Bau befindlichen Wasserkraftwerke werfen, werden Sie herausfinden, daß das Zubaupotential in Norwegen sehr begrenzt ist.

    Vandale

  14. Die gelben Ballons sind NOCH nicht genkanllt, das holen wir in Hitzacker im Camp nach, gell?
    Nach dem Laternenumzug? Beim Elfenbaum an der Elbe (die Hornissen sind schon tot)
    lg aus Hitzacker
    Sattva

  15. Aufgrund der hohen Energiedichte der Kernspaltung läßt sich mittels Kernenergie, eine nahezu unbegrenzte Energiemenge preiswert und umweltfreundlich herstellen. Es sprich sehr viel dafür das die Kernenergie eine wesentliche Rolle in der Zukunft spielt.
    ..
    Die noch bestehenden KKW in Deutschland sind abgeschrieben und können, sofern man diese nicht aus religiösen Gründen abschaltet, einen wesentlichen Beitrag zu einer preiswerten, industriellen Energieerzeugung für den Rest des Jahrhunderts darstellen.

    Technisch gesehen kann man alle Komponenten eines derartigen Kraftwerks erneuern. Durch Modernisierungen und Leistungssteigerungen läßt sich die Menge dieses umweltfreundlichen Stroms steigern und die Kosten weiter senken.

    Nüchterne Analysen zum Thema findet man unter http://www.oekoreligion.npage.de

    Vandale

  16. Die Mitzeichnungsfrist für die Petition an den Bundestag zur „Einhaltung der Verträge zur Abschaltung der Atomkraftwerke bis zum Jahr 2023 vom 17.08.2010“ läuft morgen, den 22.10.2010, aus, falls jemand noch mitzeichnen will.

  17. Ich hoffe ihr seit noch halbwegs trocken vor „dem großen Regen“ fertig mit einpacken geworden.
    Grüße aus Teltow (b. Berlin)

  18. Liebe Leute,

    erfahrungsgemäß reagieren die meisten unserer Mitbürger, wenn unsere Argumente gegen Atomkraft ihnen zeigen, dass der Atomstrom an unser aller Geldbeutel geht, was ja Schwarz-Gelb zunehmend versteckt und offen tut. Da unsere Leserbriefe in den großen Zeitungen nicht mehr gedruckt werden, verteilen wir jetzt unsere Plakate, das neueste versuche ich anzuhängen. Bitte auch drucken und weitergeben mit meiner E-Mail-Adresse.
    100% Erneuerbare Energien in wenigen Jahren!
    Dietrich Koch, Errichter der 1. netzgekoppelten Windkraftanlage in Deutschland, 1982

    Wie Merkel den sauberen Strom blockiert
    Kanzlerin Merkels Energiekonzept ist gewissenlos und verlogen,
    weil bestehende Atom-Ausstiegsverträge gebrochen werden und die Regierung die klimafreundlichen Erneuerbaren Energien in Wirklichkeit entgegen ihren Behauptungen nicht fördert, sondern massiv ausbremst.
    Merkel hat ihren Regierungsamtseid gebrochen und in vorsätzlicher Form Deutschland schweren Schaden zugefügt:
    Dafür wurde das neueste Beispiel durch die Sendung „Report“ (SWR) bekannt:
    Merkel verhindert, dass Erneuerbare Energie aus Norwegen die deutschen Strompreise um 2 Drittel senken dürfen
    Seit langem bemüht sich das kapitalstarke Unternehmensgremium Norger vergeblich bei der deutschen Regierung um eine Genehmigung zur Verlegung eines Seekabels durch die Nordsee von Norwegen nach Niedersachsen und dessen Anschluss an das deutsche Stromnetz, um den preiswerten überschüssigen entsorgungsfreien Wasserstrom ins deutsche Netz einspeisen zu können. Dies wäre neben großen Preisvorteilen für den deutschen Stromverbraucher zugleich ein riesiger Vorteil für die norddeutschen Erneuerbaren Energien gewesen, weil sie dadurch entscheidende Strommengen in die riesigen norwegischen Pumpspeicherwerke hätten zurückliefern können. Dies haben Frau Merkel und ihr Herr Brüderle verhindert, damit unsere länger laufenden Atomkraftwerke per Vertragsbruch nicht abgeschaltet werden müssen.

    So geht das nicht weiter, wir lassen uns das nicht mehr gefallen, dass die Viererbande (RWE, Eon, Vattenfall und EnBW) unsere von der Regierung geduldeten Wucherstrompreise ständig weiter grundlos erhöhen darf, 300% mehr Renditen abzocken darf als die übrige Wirtschaft und dabei gegen alle Vernunft fortgesetzt hochradioaktiven Müll produzieren darf, für dessen Entsorgung wir alle zahlen müssen und noch in Tausenden von Jahren unsere Nachkommen die Leidtragenden sein werden.
    S t u t t g a r t 21 ist überall – Vorrang für die Erneuerbaren!
    Landräte, Oberbürgermeister, Bürgermeisterinnen, geben Sie uns Ihre von unserem Stromgeld seit vielen Jahren
    erhaltenen Stromkonzerngratifikationen in Millionenhöhe wieder zurück!
    dh.koch@t-online.de

  19. Auch dann unbedingt am Ball bleiben, wenn es mit den verlängerten Laufzeiten der AKWs beschlossene Sache werden sollte! Es gilt: Keinesfall aufgeben, weil es schließlich um unser aller Zukunft geht!