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Wahlkampf-Endspurt in NRW: Letzter Flashmob in Düsseldorf

Es war die achte und letzte Möglichkeit, unsere Forderung nach Einführung der Vermögensteuer in den Wahlkampf einzubringen. Zwei Tage vor der Wahl fand auf dem Düsseldorfer Marktplatz der letzte große Wahlkampfauftritt von CDU-Spitzenkandidat Norbert Röttgen und Kanzlerin Angela Merkel statt. Zuvor haben wir bereits sieben Flashmobs auf Wahlkampfveranstaltungen in ganz NRW durchgeführt. Jeweils bis zu […]

Es war die achte und letzte Möglichkeit, unsere Forderung nach Einführung der Vermögensteuer in den Wahlkampf einzubringen. Zwei Tage vor der Wahl fand auf dem Düsseldorfer Marktplatz der letzte große Wahlkampfauftritt von CDU-Spitzenkandidat Norbert Röttgen und Kanzlerin Angela Merkel statt.

Zuvor haben wir bereits sieben Flashmobs auf Wahlkampfveranstaltungen in ganz NRW durchgeführt. Jeweils bis zu 100 Campact-Aktive versammelten sich vor den Bühnen und bezogen klar Position gegen eine einseitige Sparpolitik und für die Stärkung der Einnahmenseite des Landes – um auch morgen noch in wichtige Zukunftsbereiche wie Bildung, Nahverkehr oder die Energiewende zu investieren.

Flashmob bei der CDU-Wahlkampfveranstaltung in Düsseldorf – Fotos: Tobias Austrup/Campact

In Düsseldorf kamen etwa 50 Campact-Aktive zum Marktplatz. Rund um die Absperrung des Bühnenvorplatzes, der den geladenen Gästen der CDU vorbehalten war, verteilten sie sich mit Plakaten. Jedesmal, wenn Norbert Röttgen von Schulden sprach, reagierten die Campact-Aktiven und hielten ihm die Plakate entgegen, auf denen die Besteuerung von großen Vermögen gefordert wird.

Eine Aktive schaffte es sogar in den abgesperrten Bereich, wurde aber – wie beim Wahlkampfauftakt der CDU in Münster – rasch von Ordnern hinausbegleitet.

Dies war aber nicht die einzige Gegenstrategie, die die CDU verfolgte. Nach einiger Zeit versuchten CDU-Mitglieder, sich mit Ihren Norbert-Röttgen-Schildern vor uns zu stellen und unsere Plakate zu verdecken. Da sie aber nicht so reaktionsschnell waren wie die Campact-Aktiven, ging diese Taktik nicht so gut auf. Vielmehr wurde sie von den Zuschauern schnell durchschaut, was uns zusätzliche Sympathien auf dem Marktplatz einbrachte.

Der letzte Flashmob vor der Wahl war natürlich nicht das Ende der Kampagne – wir werden den Parteien bei den Koalitionsgesprächen sorgsam auf die Finger schauen.

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