Best of #Telefon-Demo Wasser

Vielen lieben Dank, Ihr tollen Anruferinnen und Anrufer bei unserer Telefon-Demo gegen die Wasserprivatisierung! Die Resonanz auf unsere Aktion übertrifft bei weitem unsere Erwartungen. Wir wurden wahrgenommen, und wie! Es war eine denkwürdige Woche für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Angela Merkel, Philipp Rösler und Horst Seehofer. Wie ein Campact-Aktiver schrieb: "Die armen Menschen, die…


Vielen lieben Dank, Ihr tollen Anruferinnen und Anrufer bei unserer Telefon-Demo gegen die Wasserprivatisierung! Die Resonanz auf unsere Aktion übertrifft bei weitem unsere Erwartungen. Wir wurden wahrgenommen, und wie! Es war eine denkwürdige Woche für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Angela Merkel, Philipp Rösler und Horst Seehofer. Wie ein Campact-Aktiver schrieb: „Die armen Menschen, die zum Telefonieren abgestellt wurden, haben heute Abend dicke, rote Ohren.“

Mehr als 1000 Aktive haben über ihre Telefonate im Blog berichtet, viele davon haben mehrfach angerufen. Sogar aus Australien und aus Dänemark kamen Anrufe!

Einige der Anrufer waren witzig, sie zitierten Bruce Lee oder den „Tatort“, um ihr Argument gegen die Wasserprivatisierung an den Mann oder die Frau zu bringen. Andere gingen listig vor: Ein Anrufer stellte sich als Mitglied eines Jugendverbandes (mit 2200 Mitgliedern in der Diözese Eichstätt) vor, der sich mit Schöpfungsverantwortung auseinandersetzt. Eine andere ließ gleich alle fünf wahlberechtigten Mitglieder ihres Haushalts auf die von der Sekretärin geführte Strichliste setzen.

Wieder andere erzählten von persönlichen Erfahrungen im Ausland, wie ein Arzt, der in Tansania die katastrophalen Folgen einer Privatisierung der Wasserversorgung hautnah erlebt hat.

Die Reaktionen in den Ministerien schwankten zwischen professioneller Höflichkeit und Überforderung. Vor allem in den ersten Tagen sind erstaunlich viele Anruferinnen und Anrufer aber auch direkt zu wichtigen persönlichen Mitarbeitern durchgekommen. Danach wurden vielfach Callcenter eingeschaltet oder Rufnummern umgeleitet.

Die Aktiven machten sich gegenseitig Mut und gaben sich Anregungen für die Telefonate. Die Aktion fanden sie gut organisiert und die Teilnahme machte ihnen Freude. Eine Telefon-Demo auch für andere Campact-Kampagnen, das wäre was für den Geschmack von einigen von Ihnen. Wir nehmen diese Anregung auf.

Um mit den Worten eines Campact-Aktiven zu schließen:

„In jedem Fall erregt die Kampagne Aufsehen! Super“

Veröffentlicht von Maritta Strasser

Campaignerin - Maritta Strasser, Jahrgang 1964, blickt auf ein langes Arbeitsleben in und mit der Politik zurück: unter anderem arbeitete sie für eine Grüne Landtagsfraktion, die ehemalige Justizministerin Herta Däubler-Gmelin, einen Bundestagsabgeordneten, einen Verband und eine PR-Agentur. Sie engagiert sich ehrenamtlich für eine verbraucherfreundliche Netzpolitik. Studiert hat sie Philosophie, Geschichte und Englische Literatur.