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USA droht Fracking-Katastrophe

Bohrtürme stürzen ein, auf der Wasseroberfläche treiben Tanks mit Fracking-Wasser, aus einer geborstenen Gasleitung sprudelt dreckiges Wasser – diese Bilder erreichen uns in letzten Tagen aus Colorado, USA. Dort hat sich seit vergangenen Mittwoch in Folge von Starkregen eine Flutkatastrophe ereignet. Die Folgen: sechs Tote, weiterhin 300 Vermisste, zahlreiche zerstörte Häuser, Brücken und Straßen. Tausend Menschen werden derzeit per Hubschrauber evakuiert – die größte Rettungsaktion nach Hurricane „Katrina“ (Artikel Tagesschau.de).

Jetzt droht den Menschen in Colorado die zweite Katastrophe: Giftige Chemikalien, die bei der umstrittenen Gasbohrmethode Fracking zum Einsatz kommen, könnten in großer Menge in die Wasserfluten gelangt sein und in der Folge großflächig Umwelt und Trinkwasser verseuchen. Und dies nicht nur punktuell: Aus dem Schiefergestein am Fuße der Rocky Mountains ragen 20.000 Öl- und Gasbohrtürme. Die Fördermethode Fracking hat hier in den vergangenen Jahren einen gigantischen Boom erlebt. Unterzeichnen Sie unseren Appell für ein Fracking-Verbot in Deutschland!

ban_fracking

Kann das auch bei uns passieren? Wenn eine neue Bundesregierung Fracking erlaubt, dann ja! Denn dass starke Regenfälle auch bei uns Fluten auslösen können, haben wir in diesem Sommer selbst erlebt. Und dass extreme Wetterereignisse in Zeiten des Klimawandels zunehmen, ist klar.

Deshalb geht es bei der Bundestagswahl am Sonntag auch um unsere Stimme gegen Fracking. Die schwarz-gelbe Regierung hätte vor wenigen Monaten um ein Haar ein Fracking-Gesetz geschaffen, nach dem auf 80 Prozent der Landesfläche Fracking erlaubt gewesen wäre – in kürzester Zeit wären die Bohrtürme wie Pilze aus dem Boden geschossen. Denn Exxon und Co. wittern fette Profite. Schon jetzt beantragen sie vielerorts Probebohrungen. Eine neue Bundesregierung muss Fracking umgehend verbieten.

In den USA ist das Ausmaß der Umweltkatastrophe noch nicht abzuschätzen. Das größte Problem stellen die Reservoirs von Lagerstättenwasser dar. Das ist Wasser, das nach dem Fracking an die Erdoberfläche kommt, verseucht mit den giftigen Frack-Substanzen sowie mit Giften aus tiefen Erdschichten wie Benzol und radioaktiven Stoffen. Fracking benötigt pro Bohrung bis zu 15 Millionen Liter Wasser. Diese müssen nach dem Frack gelagert werden, vielerorts in oberirdischen Reservoirs, die von einer Flut leicht ausgespült werden können. Oder man lagert die giftige Flüssigkeit in Wassertanks. Aktivist/innen der lokalen Anti-Fracking-Gruppe „East Boulder County United“ haben zahlreiche Fotos und Videos von umgestürzten und auslaufenden Tanks auf ihre Facebook-Seite gestellt.

Wie das Frackinggift längerfristig Colorados Umwelt beeinträchtigen wird, weiß zur Zeit noch niemand. Das „Colorado Department of Public Health and Environment“ hat erst einmal die Warnung ausgesprochen, jeden Kontakt mit dem Flutwasser zu vermeiden. Nicht so leicht, wenn das Haus unter Wasser steht. Mehr als den Bürger/innen zu empfehlen, sich nach dem Kontakt mit Flutwasser mit warmem Wasser und Seife zu waschen und bei der Toilettenbenutzung auf die Spülung zu verzichten, fällt der Behörde aber auch nicht ein (Artikel The Dever Channel).

Fracking ist eine Gefahr für Umwelt und Trinkwasser. Millionen Menschen in Colorado müssen das gerade am eigenen Leib erfahren. Höchste Zeit, dass eine neue Bundesregierung Fracking verbietet. Über 160.000 Unterschriften haben wir dafür schon in der Hand. Nach der Wahl werden wir die neue Regierung zur Eile antreiben. Unterzeichnen Sie unseren Fracking-Appell!

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  1. Pingback: Für diejenigen, die in Gefahr auf dem Meer | INFO-BARELLS.COM

  2. Die Umweltkatastrophe in Colorado wegen der giftigen Flüssigkeiten, die beim
    Fracking Verwendung finden zeigt einmal mehr, daß Fracking eine nicht zu
    verantwortende Umweltverschmutzung ist und die Zukunft von Generationen
    von Menschen gefährden kann. Es wird Zeit, daß die verantwortlichen Politiker
    auch bei uns
    endlich aufwachen und die Pläne der betreffenden Befürworter und Firmen
    endlich stoppen. Wer übernimmt jetzt z.B. die Haftung für die riesigen, mit vie-
    len unbekannten und bekanntenn Giften verseuchten Gebiete und das ver-
    seuchte, auf lange Zeit ungenießbare Wasser?
    Diese Berichte müssten nicht nur hierzulande auf den 1. Seiten der Tages-
    zeitungen stehen und jedem Abgeordneten in Kreis, Land und Bund per-
    sönlich zugeschickt werden, damit keiner mehr sagen kann, er hätte davon
    nichts gewußt, wenn wieder einmal jemand bei uns Fracking verlangt.

  3. Liebe Leute von Compact,
    Euer Protest ist total wichtig, aber Fracking ist nicht die einzige Gefahr für unser Trink- und Grundwasser sowie Boden und Luft. Die viel größere Gefahr ist das Gas- und Ölbohren an sich, denn mit jeder Bohrung und Förderung kommt giftiges Lagerstättenabwasser aus der Tiefe, verseucht mit krebserregendem Benzol, Schwermetallen wie Quecksilber und radioaktiven Stoffen, die auf der Erde umweltverträglich und wasserunschädlich entsorgt werden müssten.
    Aber was tun die Konzerne, sie pressen die Giftstoffe einfach in die Erde, ohne sie zu reinigen.
    Hier im Bereich Landkreis Rotenburg/W. gibt es bereits in 5 Verpressbohrstellen mit 3,5 Millionen cbm verseuchten Lagerstättenabwasser unter der Oberfläche. Dieser Giftschlamm-See bewegt sich zur Rotenburger Rinne, einem Trinkwasser-Reservior für 370.000 Menschen, und man presst weiter dieses Abwasser in die alten Bohrlöcher. Bitte setzt euch vor allem dafür ein, dass die illegale Entsorgung bei der Gasförderung endlich beendet wird. Das ist das gleiche Problem wie bei der Entsorgung des Atommülls. Also Stopp Fracking und stoppt das Verpressen des Lagerstättenabwassers in die Erde!
    Solidarische Grüße hartmut horn

  4. Gestern berichtete auch die WAZ über die Fracking-Schäden in Colorado: http://www.derwesten.de/panorama/colorado-fuerchtet-nach-ueberschwemmung-fracking-verseuchung-id8482815.html. Interessant: Die Industrie behauptete vorher, dass eine Flut die Fracking-Anlagen nicht schädigen könne. Und sie hält bis heute die Zusammensetzung der Chemie-Cocktails, die in die Erde gepresst werden, geheim. Verantwortungslos, wenn diese Stoffe nun freigesetzt wurden und in der Umwelt wirken.

  5. Eine lobenswerte Kampagne, aber meineserachtens sollten sie an der Strategie feilen. Die Umweltschäden, welche durch die Katastrophe verursacht wurden sind zwar furchtbar, wird aber die betreffenden Konzerne und Politiker sicher nicht davon abhalten weiterhin zu bohren, wenn sich damit Geld machen lässt.

    Und genau das wird für Europa bezweifelt.
    http://www.berliner-zeitung.de/wirtschaft/fracking-der-traum-vom-schiefergas,10808230,22759574.html

    Witig finde ich, wie nun das einst gehypte „Schieferwunder“ Polen versucht wird als „Ausnahme“ zu verkaufen, jetzt wo die Gasträume dort geplatzt sind. (Und die Polen nun vermehrt wieder Braunkohle fördern weil es billiger ist.)

    Selbst in Amiland mehren sich die Zweifel zur „Schieferrevolution“.

    http://www.forbes.com/sites/christopherhelman/2013/06/13/why-americas-shale-oil-boom-could-end-sooner-than-you-think/

    Wie sagte einst eine Filmfigur: „Folgen sie dem Geld.“ :)

    Ach ja, was ich zum Abschluss noch gerne teilen möchte:
    http://www.bloomberg.com/news/2013-04-09/kansas-s-self-destruct-button-a-bill-to-outlaw-sustainability.html

  6. Sehr geehrter Blogger,
    wir alle wollen bequem und im Wohlstand leben und das bedeutet auch das wir
    Ressourcen brauchen um auf diesen Level bleiben.
    Ich hätte ein Vorschlag, wir schaffen die Industrie ab, leben wie in der Steinzeit, besitzen
    nur das Nötigste,möchte dann diese Leute die gegen alles sind, ihren Lebensstandard
    aufgeben müssen, ihre Meinung zu hören.
    Bei uns gilt immer die Devise:“ wir möchten zwar alle Bequemlichkeit und gutem Lebensstandard,
    aber wenn wir Industrie wollen, dann bitte nicht bei mir, sondern bei den Nachbarn.
    Das ganze Problem auf dieser Welt ist die auswuchernde Bevölkerung, zur Zeit 7 Milliarden,
    die möchten auch vom Wohlstands-Kuchen abschneiden und das geht auch nur wenn
    man auch Industrien hat, aber nicht den so saubereren Image der Öko-Anarchisten entspricht.
    Umweltschutz ja, aber den machbaren Gegebenen.
    Sie reden alle vom co2 Ausstoß, denken Sie mal dran was jeder Mensch ausstößt und das
    bei 7 Milliarden Menschen, schon mal nachgedacht.
    Ich hätte da ein Vorschlag, schaft die Menschheit ab, die Natur wird es danken.
    Einerseits bin ich froh das die weltfremden Weltverbesserer bei der Bundestagswahl einen
    Dämpfer bekommen haben.
    Eine weiteres Anwachsen der Weltbevölkerung und ihre Bedürfnisse können nur gedeckt
    werden durch Forschung,Ausbau der Industrie sowie eine gut gehende Agrarindustrie um
    den Hunger einer immer zahlreichen Weltbevölkerung zu stillen.

    Viele Grüße
    D.Anzer

    • Wenn unser Grundwasser verseucht wird. muss man das Wasser sehr teuer importieren und wir sind nicht mehr unabhängig von anderen Länder! 1. kommt das Geld was da gemacht wird nicht bei der Bevölkerung an. 2. Was bringt es den Menschen, paar Euro mehr zu haben, wenn das Grundwasser für Jahrhunderte verseucht ist? Also die Industrie haftest da für nicht! Und es ist mit einberechnet von der Industrie, das 20-40 Jahrelange weiter kontaminiertes Wasser aus den Boden strömt! Wird brauchen es nicht! Es gibt andere Energiequellen!!

    • Hallo D.Anzer,
      du solltest dich erst mal richtig informieren,bevor du hier solche Kommentare abgibst. Möglicherweise, es sei dir aber freigestellt, machst du den Anfang und reduzierst die Erdbevölkerung um dein Person.
      Die von Dir erwähnten Weltverbesserer waren Politiker, die können nicht anders und wissen es sicher auch nicht so genau. Denen scheint es wie Dir zu gehen. Mach dich erst noch einmal richtig sachkundig, dann melde dich noch mal hier.
      Du kannst dich auch für die Marsmission melden, dann kannst du ja wieder als Steinzeitmensch beginnen. Guten Flug.
      Wolli

    • @ D.Anzer:

      Ich für meinen Teil bin mit weniger zufrieden … das praktizier ich nun schon seit Beginn meines Studiums so und hab es auch nicht vor zu ändern -> ich möchte mich also explizit aus deiner Verallgemeinerung ausschließen!
      Desweiteren glaube ich auch für sieben Milliarden Menschen einen gewissen Wohlstand zu sehen, solang die Ressourcen gut verteilt sind und es mehr als nur Weltverbesserern wichtig ist, dass alle daran teilhaben. Schließlich leben wir alle auf einem Planeten und merken das Jahrzehnt um Jahrzehnt immer deutlicher.
      … der in diesem Zusammenhang geteilte Vorschlag die Bevölkerung zu dezimieren oder sie ganz auszulöschen … ich hoffe das ist dir nur im Eifer des Gefechts über die Finger gerutscht. Die ist eine der wenigen Einstellungen mit denen man sich ausschließlich Feinde macht und nichts zum Positiven wenden wird.

      Mein Vorschlag (und der funktioniert auch mit Industrie): Langfristig denken und anschließend handeln.

      Schönen Tag noch,
      Tobias

    • Lieber Herr Anzer,

      es hat doch keinen Sinn, den Wohlstand aufrecht zu erhalten, wenn man dies in einer Art und Weise tut, die die Grundlagen unseres Lebens zerstört ( Boden, Grundwasser ).
      Vielleicht haben Sie den Film “ Gasland “ noch nicht gesehen, den möchte ich Ihnen gerne ans Herz legen. Selbst wenn nur die Hälfte der dort dargestellten Fakten stimmt, ist es bestimmt schon schlimm genug. Trinken Sie von dem Wasser, wenn es ja gar nicht so gefährlich ist. Prost !!!

      Mit besten Grüssen,

      Oliver von Klösterlein

      P.S.: Vielleicht wäre es für alle “ Kommentatoren “ und deren Leser ganz schön, wenn alle mal ein wenig mehr auf Rechtschreibung achten würden, es ist manchmal sehr schwer, das geschriebene zu verstehen !!!! Danke !

    • Menschheit hat bereits schon einmal die Büchse der Pandora geöffnet und nun hat aber auch niemand einen Plan, wie man den Deckel jemals wieder zu bekommt: Atomkraft. Anstatt einfach mal etwas bleiben zu lassen aus Verantwortung für die Gesamtheit und sei es wirtschaftlich auch noch so verlockend, wird nun wieder am unkalkulierbaren Risiko gebastelt. Und wie immer werden diejenigen, die den vordergründigen Vorteil davon haben, nicht die zuerst Leidtragenden sein.
      Die Frage ist längst nicht mehr, ob die Menschheit auf dieser Erde überleben kann, sondern mit wieviel Anstand sie untergehen wird.

  7. Tja, wenn Kapitalismus mehr zählt, als die Gesundheit und Sicherheit von Menschen dann geschiet das den Amis durchaus recht……

    • Klingt da etwa dumpfer Antiamerikanismus durch? Ich denke JA.

      • Ich habe den Artikel zwar nicht geschrieben auf den Du hinweist mit dem dumpfen Antiamerikanismus aber ich empfehle Dir auf youtube den Film von Volker Pispers der sagt-mein Antiamerikanismus ist gar nicht flach…
        Dem will ich jetzt nichts mehr hinzufügen.
        Helmut

  8. Update: Nach der Bundestagswahl ist ein Fracking-Moratorium in Deutschland näher gerückt. Da die Fracking-Befürworter/innen der FDP an der 5 Prozent-Hürde gescheitert sind, könnten sich die Fracking-kritischen Stimmen in der CDU durchsetzen. Das hängt aber auch daran, wie hoch das Thema gehängt wird und wie sehr sich der Koalitionspartner – SDP oder Grüne – für einen Fracking-Stopp einsetzt. Unser Druck von außen ist also weiterhin wichtig!

    Wie sehr Colorado auf eine Umwelt-Katastrophe zusteuert, ist weiterhin schwer einzuschätzen. Mittlerweile spricht man von zehn Öllecks und einem Leck in einer Ölpipeline. Dass sich giftige Chemikalien aus den Bohrlöchern wie krebserregende und hormonaktive Stoffe in das Flutwasser gemischt haben, ist sicher. Wie groß das Ausmaß ist und wie hoch der Anteil an Fracking-Substanzen daran ist, dazu liegen derzeit keine gesicherten Erkenntnisse vor. Dabei muss man bedenken, dass die Öl- und Gasindustrie jede Gefahrenmeldung vermeiden will und ihre Stimme in einem der dichtesten Frackinggebiete der USA sicherlich großes Gewicht hat. Von den 62.000 Öl- und Gasbohrlöcher in ganz Colorado liegen 20.000 im Flutgebiet. Von diesen wurden nach Angaben der Industrie 1.900 rechtzeitig vor der Flut dicht gemacht. Für alle Öl- und Gasanlagen Colorados gibt es nur 15 Inspektor/innen. Diese werden jetzt alle Hände voll zu tun haben, die Schäden zu begutachten. Wir können nur hoffen, dass die Öffentlichkeit zeitnah von der realen Kontamination erfährt.

    Taz.de, 20.9.: http://www.taz.de/!124154/
    On Earth, 20.9. (englisch): http://www.onearth.org/articles/2013/09/a-view-from-above-shows-how-the-colorado-superstorm-damaged-fracking-facilities
    Facebook-Seite lokaler Fracking-Aktivist/innen: https://www.facebook.com/EastBoulderCountyUnited

    Kurzes Video CBS-News, 20.9. (englisch): http://www.cbsnews.com/video/watch/?id=50155466n

  9. Der alleinige Menschenverstand sollte eigentlich ausreichen um zu erkennen, wenn man sich den Frackingablaufprozess anschaut, dass dies weder für Mensch oder Umwelt gesund sei, doch Profitgier macht anscheinend blind!

  10. es ist unglaublich erst muss was passieren dann reagieren sie wann werden die es kapieren das mann diese Methode nicht anwenden sollte sondern es gibt schonende verfahren die besser sind für die umwelt

  11. Was haben Fracking nach Erdgas und Fracking nach Erdöl miteinander zu tun?

    EEG – Windkraftwerke – Gas-Fracking – Vergasung von Ölschiefer

    Wie der Film „GasLand“ zeigt, geht das Gas-Fracking zum Gewinnen von Erdgas mit einem irrsinnigen Grundwasserverbrauch einher und wirft nicht gelöste und nicht lösbare Verschmutzungs- und Entsorgungsprobleme auf, die Oberflächen und Quellen rund um die Bohrungen durch die über 500 Fracking-Chemikalien vergiften. Gleichzeitig sind pro Bohrung Unmengen an Lkws unterwegs, um die benötigten und gewonnenen Flüssigkeiten zu transportieren:
    http://www.amazon.de/Gasland-Blu-ray-Josh-Fox/dp/B005M2A2EK/

    Das ganze ist nur ein Geschäft, weil in den USA Umweltgesetze und Ansprüche von Grundstückseigentümern juristisch ausgehebelt wurden.

    Anders bei der Vergasung von Ölschiefer, das ohne Beeinträchtigung der Grundwasserschichten wirkt und im Verfahren kein Wasser verbraucht. Gas-Fracking findet jedoch auch innerhalb der Grundwasserschichten statt. DAS IST GENAU DER KNACKPUNKT. Die dummen „Grünen“ werfen beides in einen Topf, um die EEG-Pfründe zu erhalten.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Hydraulic_Fracturing
    http://de.wikipedia.org/wiki/Ölschiefer

    Im Sinne einer ideologisch sauberen Argumation gegen das EEG ist ja auch zwischen Braunkohle und Steinkohle zu unterscheiden, was ebenfalls von den „Grünen“ bewußt unterbunden wird.

    Mein Name ist Don Quichotte, ich renne gegen Windmühlenflügel an. Aber diese Hintergründe sind Teil der Verdummungs-Propaganda rund um das EEG. Es ist anstrengend.

    • @DEZiG
      Ich glaube zwischen „Fraking“ und Gewinnung von Öl aus Ölschiefer gibt es doch einen Zusammenhang.
      Auf der von Ihnen zitierten Wikipediaseite (http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96lschiefer) steht nämlich unter In-Situ-Verfahren folgendes:
      „…Trennflächen im Ölschiefer mit Hilfe von Hydraulic Fracturing erweitert…“
      und damit schließt sich in meinen Augen der Kreis wieder…

  12. Ich wundere mich immer wieder mit welcher Leichtigkeit manche Mitbürger Gefahren wegwischen können. Natürlich lauern überall Gefahren, gegen die wir nichts bzw. wenig tun können. Ich könnte gleich die Treppe runterfallen (deswegen bin ich nicht gleich gegen Treppen), ich könnte morgen vom Auto überfahren werden (deswegen bin ich nicht gleich gegen Autos). Aber Gefahren, die so enorm sind, dass wir sie im schlimmsten Fall nicht mehr bändigen oder stoppen können, die müssen wir doch nun nicht wirklich akzeptieren. Denkt doch mal an unser letztes Hochwasser (und so etwas wird immer öfter vorkommen): da stehen tausende von Menschen hilflos da und versuchen mit Sandsäcken die Gefahr zu stoppen. Was wollen wir denn machen, wenn Fracking-Tanks bei uns im Hochwasser durch die Dörfer und Städte schwimmen, was machen wir, wenn bei uns ein Atomkraftwerk in die Luft geht? Fangen wir das Gift oder die Strahlen in Plastiktüten ein? oder sogar mit Alufolie? Das sind doch Dimensionen, die wir uns kaum vorstellen können. Ich schreibe extra „KAUM“, weil – wir haben es doch in Japan oder jetzt in USA gesehen. Möchtet ihr da in der Nähe sein? Nähe kann hierbei übrigens bedeuten 100 km, oder 1000 km oder 12000 km.

  13. Dieser Artikel entspricht keinesfalls der Wahrheit! Ich lebe im Staat Colorado im Flutgebiet und dieser Artikel ist absoluter Quatsch und Panikmache! Wir haben eine Naturkatastrophe hinter uns und die Aufraeum- und Reparaturarbeiten werden Wochen, Monate und sogar Jahre
    dauern. 1500 Haeuser wurden komplett zerstoert, 17500 Haeuser sind beschaedigt, mehrere hundert Leute muessen noch evakuiert werden, zehn Tote bis jetzt. Viele von unseren Freunden und Bekannten koennen erst im naechsten Sommer wieder nach hause, weil im Canyon die Strasse nicht mehr existiert. Unsere Nachbarn haben ueberflutete Haeuser und das eigentliche Problem, das hier besteht ist ein Abwasserproblem. Hier draussen hat jedes Haus einen Septic
    Tank und wenn der und das Rieselfeld ueberflutet ist, kann das Abwasser nirgendwo mehr hin und laeuft lustig ins Flutwasser und verseucht praktisch alles was es beruehrt.
    Weiter im Osten sind mehrere Oelleitungen beschaedigt und Oel laeuft ins Wasser, hat aber nichts mit Fracking zu tun.
    Es ist ueberwaeltigend wie hier jeder jedem hilft und ganze Gruppen von Leuten sich zusammen tun und einem nach dem anderen helfen. Wieviele Spenden in den Flood Disaster Centers eingehen und betroffene Leute kostenlos alles mitnehmen koennen was sie brauchen.
    Es ist traurig zu sehen, wenn ein Kind ohne Torninster zur Schule kommt, weil sie ihr Haus ploetzlich verlassen mussten und keine Zeit hatten irgendwas zu packen.

    Dann gibt es doch tatsaechlich Leute in anderen Laendern, die schoen warm und trocken in ihren Haeusern sitzen und nichts besseres zu tun haben als schwachsinnige Artikel zu lesen, die auch noch zu glauben und sagen, dass es „richtig“ ist wenn solche „man made“ Katastrophen passieren, nur um auf ein kontroverses politisches Thema aufmerksam zu machen. Du solltest Dich was schaemen!! Nicht genug, dass die Leute hier Opfer einer Naturkatastrophe sind, sie werden dann auch noch Opfer von Leuten, die solche unverschaemten Kommentare von sich geben. „Vielen dank“!!!

    • Silke – ich wohne in Denver und stimme deinem Eintrag hier voll zu. Ungereinigtes Abwasser und der Ablauf von den Rinder Zuchtfarmen ins Flutwasser sind das grosse Problem.

    • Hallo,

      die meldungen sind mittlerweile bestätigt worden. Es gibt tatsächlich zwischenfälle mit frackanlangen.

    • Wissen Sie was:
      Das Beste wird es wohl sein, wenn man sich selber ein Bild machen kann, also
      quasi vor Ort ist!
      Aber wenn man so kritisch ist wie manche mündige Bürger hier, dann wird man vielleicht erst gar nicht in die USA reingelassen (wegen NSA & Co u.a. oder aus anderen Gründen, die wohl an den Haaren herbeigezogen zu sein scheinen) …
      Und wie oft vielleicht schon in der Vergangenheit wurde uns und allgemein Lügen aufgetischt, wenn ich z.B.
      an die Ölkatastrophe vor ein paar Jahren denke, das war doch nahe vor den Küsten der USA –
      wie steht es damit inzwischen?!
      Alles behoben, alles wieder in Butter? –
      Wie soll man den politisch und wirtschaftlich Verantwortlichen aus Übersee noch glauben?!
      Uns in Europa verkauft man Neuheiten, egal – auf welchem Gebiet, als eine Sensation und
      es wird natürlich MEISTENS nur die Schokoladenseite gezeigt,
      die Schattenseite wird selbstverständlich oft verschwiegen, ABER
      jede Medaille hat ja bekanntlicherweise 2 SEITEN!
      Ich sage da bloß:
      HOLZAUGE, SEI WACHSAM … —
      Trau, schau, wem!

    • Von Flutkatastrofen können hierzulande jede Menge Leute auch in diesem Jahr ein Lied singen – hierzulande wird das Jahrhundertflut genannt und kommt ca. alle 10 bis 15 Jahre. In diesem Jahr war allein in D eine aussergewöhnlich große Landfläche betroffen. Ich selbst wohne in einem traditionellen Hochwassergebiet und habe regelmässig das ‚Vergnügen‘. Die ganz ’normalen‘ Folgen von Abwasserleitungen, aufgeschwemmten Öltanks und Wasser im Haus (bei meinen Nachbarn steht es regelmässig im Erdgeschoss bis fast unter die Decke, bei mir ist es harmloser) reichen aus.
      Das allein reicht, und diese Probleme haben Menschen weltweit. Dadrauf noch irreversibel und unkontrollierbar etwas drauf zu packen, ist unnötig. Wenn Menschen sich an welchem Platz der Welt auch immer gegen solche Vorhaben zur Wehr setzen, ist das ein Grundrecht?

  14. na super!! und nun wollen sie auch in Lamme bohren,gleich bei mir um die Ecke.
    na super Sache.
    werde wohl mal den Bohrturm sprengen müssen Hie…!

  15. Für mich ist diese Katatstrophe nahezu vergleichbar mit dem Super-GAU in Tschernobyl und
    Fukushima!
    Wer noch immer – trotz der Berichte und Bilder bzgl. der o.a. Katastrophe (!) – FÜR Fracking
    ist, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen …
    Da ist ernsthaft an dessen gesunden Menschenverstand zu zweifeln oder er ist SO skrupellos, dass er quasi über Leichen geht, nur um durch diese Schiefergasgewinnung erhebliche Gewinne einzufahren!
    Und das DAUER-Argument,
    es würden an dieser Art von Wirtschaft weiß ich wie viele Arbeitsplätze hängen – mit dem verbundenen Wohlstand,
    darf einfach nicht mehr zählen und maßgeblich sein – bei der Entscheidung – pro oder contra Fracking!
    Da zählen VIEL WESENTLICHERE Kriterien – auf lange Sicht gesehen!
    Was nützt mir der dadurch gewonnene Wohlstand, WENN
    Umwelt und Natur völlig verseucht sind – und dies vielleicht sogar langfristig – und
    WENN nach einer solchen Katastrophe,
    die jederzeit WIEDER auftreten kann, und dies bei fortschreitendem Klimawandel mit zunehmend extremen Wetterbedingungen (!) OHNEHIN MÖGLICH,
    vielleicht nicht einmal die EINFACH(ST)E Daseinsvorsorge – z.B. mit sauberem Trinkwasser – garantiert werden kann …
    und vieles mehr?!
    M.E. sind die USA in der Hinsicht – wie auch (leider) in vielem mehr – KEIN Vorbild für Europa oder andere Staaten weltweit – ob SUPERmacht (?!) hin oder her.
    HOFFENTLICH
    ist DIESE Katastrophe in Colorado für unsere maßgeblichen politisch und wirtschaftlich Verantwortlichen hier EINE LEHRE –
    mit der Folge, dass sie nicht den gleichen Fehler wie die Amerikaner machen wollen, SONDERN ziehen die EINZIG RICHTIGE Konsequenz daraus,
    sich nämlich GEGEN FRACKING zu entscheiden! –
    Es haben DOCH alle einen Verstand, WARUM also nutzen wir ihn nicht optimal?! —
    ABER anscheinend machen
    PROFITGIER und der übermächtige Gedanke an möglichst VIEL Gewinn
    – durch Fracking o.dgl. – die dafür verantwortlichen Leute in Politik und Wirtschaft
    fast geradezu DUMM!
    ODER MÜSSEN noch WEITERE solche oder ähnliche Katastrophen folgen,
    damit diese uns ENDLICH bewusst werden – und auch TATSÄCHLICH bei uns ankommen, –
    SO DASS
    wir hier EIN FÜR ALLE MAL von dem Thema Fracking die Finger lassen?!

  16. Leute, bitte mal realistisch bleiben. Fracking ist ja keine neue Technik, sondern wird seit vielen Jahrzehnten eingesetzt. Man kennt die Risiken inzwischen sehr genau. Fracking ist nicht mehr oder weniger schädlich als andere Formen der Rohstofförderung. Sich einzelne Förderarten herauszupicken, ist ja nun wirklich sachfremd.

    Oder macht Ihr jetzt auch eine Kampagne gegen den Uranmüll, der bei der Förderung der Seltenen Erden in China anfällt, die man für die Generatoren der Windkraftanlagen braucht?

    • … und die Atomkraft ist auch super sicher, was! Klar, laßt uns fracken! Fangen wir gleich in Ihrem Garten an! Alles, was ich bisher gesehen und gelesen habe, ist, dass es hier nur um Profit geht, ohne Rücksicht auf Natur und Mensch! Hier noch mal zur Erinnerung!
      http://www.youtube.com/watch?v=KMSCSsu1HPI

      • Wie ich schon schrieb: Energieerzeugung ist immer dreckig.

        Wer zum Beispiel glaubt, daß Windkraft sauberer als Fracking ist, sollte sich mal diesen erschütternden Film über die Neodym-Produktion in China ansehen. Trinkwasserverseuchung wie in Deinem Beispiel „Gasland“ – nur auch noch zusätzlich radioaktiv. Du bist doch offenbar gegen Atomkraft, warum bist Du dann für Windkraft? Weil der Dreck in China anfällt und nicht bei uns? Und was ist eigentlich mit dem Cadmium aus den Photovoltaik-Anlagen? Interessiert ebenfalls keinen.

        Nein, die Kritik am Fracking ist einfach nur bigott.

        • Hee Gurke,
          bist du eine EU zugelassene oder eine krumme Gurke. Solltest dich mal dafür einsetzen, daß endlich saubere Energie erzeugt wird, als hier so einen Schi… zu schreiben. Wenn du dich anstrengst, wirst du auch was finden.

          Grüße

  17. Ich will kein Fracking in Europa, weil ich auch in Zukunft noch gutes Wasser trinken will.

  18. Es ist schrecklich wie gierig wir Menschen sind. Irgendwie: RICHTIG, DASS SOLCHE SCHRECKLICHEN DINGE PASSIEREN. Klingt hart, aber man sollte doch die KOnsequenzen für sein Handeln tragen.
    Ich würde auf Autos und Flugzeuge verzichten, mich im Stromverbrauch weitestgehend einschränken und sparsam heizen…..und ihr?
    Unsere Gesellschaft wir so gebaut, dass wir schwer auf Autos verzichten können. Die Geschäfte z. B. rücken in Außenbezirke.
    Früher konnten sich 2 Bäcker in einem Dorf ein Einfamilienhaus von ihrem Einkommen bauen. Heute gibt es in den Dörfern keine Bäcker mehr, statt dessen ekliges Fabrikbrot bei Bäckerketten.
    Ich könnte auch auf den Kühlschrank verzichten – tue ich aber nicht – keiner macht’s…
    Und alle benutzen wir Handys, damit Big Brother auch alles über uns weiß.
    Ja, wir schwimmen mit dem Strom., denn es gibt eigentlich DEN AUSSTEIGER nicht.
    Also: fracking? Ja, wir wollen es …. oder nicht? Wann fangen wir an zu verzichten, als große Masse?
    usw. und so fort.
    Gruß Alice

  19. Ich bin gegen eine verantwortungslose Zerstörung unseres Bodens, was schon alleine unserer Verantwortung gegenüber den Nachfolgegenerationen geschuldet ist.

  20. Diese sich anbahnende Umweltkatastrophe betrifft letztendlich alle Menschen in unterschiedlichem Ausmaß, denn das verseuchte Wasser fließt in die Bäche und Flüsse und damit ins Meer und verteilt sich….schrecklich! Fracking muss sofort gestoppt werden und zwar weltweit!!

  21. Fracking ist unverantwortlich: Lasst uns dagegen ankämpfen

    Als ich diesen Artikel über die Fracking – Katastrophe in den USA las, fielen mir noch andere Berichte über Umweltschäden in den USA ein und ein Bericht in der FAZ. Das Blatt berichtete am 05. September unter der Überschrift „Strom wird noch teurer – EEG-Umlage steigt massiv“ darüber, dass die Ausgaben für die Förderung des Ökostroms noch stärker als zuletzt berechnet steigen werden. Strompreiserhöhungen in 2014 „von über einen Cent pro Kilowattstunde durch die sogenannte EEG-Umlage auf den Rechnungen der Verbraucher werden nicht ausgeschlossen.“ „Damit könnten die Strompreise für Haushalte im nächsten Jahr um gut vier Prozent steigen.“ Dem Bericht zufolge hätten „Experten, die auch die Regierung beraten“, schon längst einen Kurswechsel in der Energiepolitik verlangt und bekanntlich äußerten sowohl die Bundeskanzlerin wie auch der SPD-Kanzlerkandidat, „dass sie direkt nach der Wahl das EEG reformieren wollen mit dem Ziel, Strom für Verbraucher nicht noch teurer werden zu lassen.“
    Nun zum Fracking. Interessanterweise schloss der Bericht in der FAZ mit einer Wortmeldung des deutsche EU-Kommissars Oettinger (CDU), der die Bundespolitiker dazu auffordert, „die Energiewende langsamer zu vollziehen und sich mehr mit den europäischen Partnerländern abzusprechen.“ Außerdem, so schreibt die Zeitung, werbe Oettinger schon länger dafür, Zitat: „die umstrittene Schiefergas-Förderung (Fracking) für Deutschland nicht auszuschließen. Sie könne dabei helfen, Energie billiger zu machen – Oettinger klagte dabei darüber“, so der Kommentar, „dass die Energiekosten in den Vereinigten Staaten deutlich geringer sind als in Europa und dies entsprechende Wettbewerbsnachteile für die heimische Industrie bedeute.“

    Allein diese Aussage von Oettinger veranlasste mich, folgenden Kommentar an die FAZ zu dem Artikel zu schreiben:
    „… ob nun Strom, Mieten oder Benzin und Öl, Butter oder Kartoffeln, ist doch alles nicht so schlimm. Uns Deutschen geht´s ja (vergleichsweise)gut. Und so mir nichts dir nichts werden wir auch die Strompreiserhöhung ohne zu murren schlucken. Also macht da mal keinen so großen Wind und geht schön Wählen. Am 22. September da könnt ihr euch austoben und Wut ablassen und alles streichen und Pateipläne durchkreuzen, grad wie es euch gefällt.
    Halt, liebe Leser, da fällt mir doch etwas Wichtiges im Artikel auf: Der Oettinger wirbt für`s Fracking! Das ist doch mal was. Der gutmütige sparsame (Schwaben) EU-Kommissar, will uns bei dieser Gelegenheit gleich das nächste neoliberale Geschäft schmackhaft machen. Und was die Vereinigten Staaten …
    PS: Detroit ist pleite!“

    Mein Anliegen ist es, dass wir, und damit meine ich alle Bürgerbewegungen in Deutschland! – der Ausbreitung solcher Gedanken von vorn herein entgegen treten. Und die Zeit drängt. Ich höre und sehe schon, wie deutsche Grundstücksbesitzer für angemessenes Handgeld und große Teile der Bevölkerung für ein paar Cent ihre Grundstücke, ihre Seele verkaufen. Mit solch kleinen Bemerkungen, wie sie Oettinger gemacht hat, werden andere Lobbypolitiker weiter machen, um irgendwann und irgendwo einen Einstieg in eine letzte Ausbeutung unserer Erde in Deutschland zu ermöglichen. Und deshalb, und weil wir wissen was Fracking bedeutet und was durch das Fracking passieren wird, lasst uns dagegen ankämpfen.

    Viele Grüße
    D. Mitscherling