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Stell dir vor, du schlägst die Zeitung auf und siehst diese Anzeige

Die Mehrheit der Baden-Württemberger will Toleranz für die Vielfalt sexueller Orientierungen. Das zeigt eine repräsentative Emnid-Umfrage (PDF-Datei) im Auftrag von Campact. Die Menschen im Südwesten möchten Schulen, an denen Akzeptanz für alle Lebensformen vermittelt wird. Jetzt können die gegen Toleranz wetternden Kreise nicht mehr behaupten, im Namen der Bürgerinnen und Bürgern zu sprechen. Sorgen Sie bitte dafür, dass sich dies überall herum spricht!

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Anzeige zu Emnid-Umfrage Toleranz Homosexualität im Bildungsplan Baden-Württemberg

Grafik im Internet verbreiten, per…

Damit die Erziehung zu Toleranz und Achtung an Baden-Württembergs Schulen nicht unter die Räder kommt, haben wir diese Anzeige am 29. Januar 2014 in der Stuttgarter Zeitung veröffentlicht. Noch haben wir die Kosten für den Abdruck nicht refinanziert. Bitte helfen Sie uns:

35 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Gerade war bei Kontraste ein Bericht über das Thema. Die Gedankenwelt dieses „besorgten“ Familienvaters ist wirklich abartig und war für mich schwer erträglich. Wenn das christliche Werte sein sollen, möchte ich lieber kein Christ mehr sein. Klar, wenn die „heile“ Familienwelt zerbricht, sind natürlich die Homosexuellen dafür verantwortlich. Für die wachsende Armut in unserem Land tragen die Bulgaren, Rumänen und Griechen die Verantwortung. Am schlechten Wetter ist der Papst schuld und wenn der HSV absteigt, waren es die bösen Reporter. Es ist doch so schön bequem, wenn man eine ganze Armee von Sündenböcken in Reserve hat. Da kann man sich das ganze lästige Denken sparen und sich hinter seinem Glauben verstecken. Denn was man glaubt, muss ja nicht bewiesen werden. Sehr clever:-)

    Auf diese dümmlichen Beiträge in diesem Blog möchte ich nicht näher eingehen. Sie kommentieren sich von selbst.

    Ich habe für die Anzeige jedenfalls gespendet und werde in Kürze auch Fördermitglied.

  2. Wusste ich doch, dass Sie die ihnen nicht genehmen Äusserungen entfernen, bzw. nicht veröffentlichen. Das ist unlautere Meinungsmanipulation und das exakt gleiche, wie es die „systemrelevanten“ Medien schon lange praktizieren. Lange wird das nicht mehr funktionieren. Der Zorn in der Bevölkerung wächst täglich.

    • Dies hier ist der Campact-Blog. Hier gelten bestimmte Werte. Homophobie ist für uns nicht tolerabel, und wird es auch nicht werden.

  3. Pingback: In Baden-Württemberg wird zum "Kampf gegen die Regenbogen-Ideologie" geblasen: - audsch - aus der Schule plaudern

  4. Ich hab ein paar Fragen zum Thema.
    Muss man sich wirklich dafür entschuldigen, dass man von anderen keine Rechtfertigung für deren Empfindungen einfordert ?
    Leben dürfen heißt doch vor allem auch leben lassen. Das ist ein Fakt – nicht Toleranz !
    Wem hilft es, wenn man die eigene Intimität lauthals demonstriert bzw. demonstrieren lässt ?
    Den Medien und den Politikern spendet sich daraus ein dauerndes Popolitikum.
    Ich erwarte natürlich keine Antworten. Aber:
    Lasst die oder andere doch einfach nur eben mal da sein – und mich halt auch.

    • Also: einfach mal homophob sein dürfen? Einfach mal aus religösen Gründen sehr restrikive Auffassungen von guter und schlechter Sexualität haben zu dürfen?

      • Ihre Antworten sind echt ungeheuerlich! Aber wie gewöhnlich werden sie dies wieder löschen oder auch zu demonstrationszwecken nicht.
        Die als Feinde bezeichneten Menschen können dies genauso zurückgeben, nachdem wie Sie dies hier moderieren.
        Also einfach mal christophob oder heterophob sein? Einfach mal aus atheistischen Gründen sehr restrikive Auffassungen von guter und schlechter Sexualität haben zu dürfen?

  5. Sehr geehrte Maritta Strasser,
    ich finde Umfragen zum Verhalten einzelner Personen (sofern sie dabei keine Institutionen repräsentieren) grundsätzlich schlecht und daher den Artikel „untenrum“ nicht gelungen, da sie in Persönlichkeitsrechte eingreifen und leicht in Richtung Mobbing gehen können. Wurde Herr Hitzelsberger vorher dazu um Erlaubnis gefragt?
    Als ich sein Coming-Out in unserer Lokal(flach)presse als Aufmacher gesehen habe, dachte ich: es muss noch viel passieren, bis Homo/bi/sexualität für so normal gehalten wird, dass es maximal zu einer Kurznachricht (hier vielleicht: auf der Fußballseite) wird.
    Eine allgemeine Beschäftigung mit der Thematik hätte ich besser gefunden.

    • Ich denke es wird Thomas Hitzlsperger freuen, dass sein Schritt von so vielen Menschen positiv gesehen wird. Dennoch sehe ich Ihr Argument. Hätte die Umfrage ein negatives Urteil über ihn ergeben, hätten wir in der Tat überlegen müssen, ob es fair und verantwortlich ist, das zu veröffentlichen.

      • Hallo Maritta,

        Warum so viel über Thomas Hitzlsperger reden, und dabei z.B. die Geschichte von Michale Glatze unter den Tisch kehren?
        Ihr publiziert nur die Inhalte, die Euch in den Kram passen.
        Michael Glatze, einst führender Gay der amerikanischen Scene, hat durch die persönliche Zuwendung zu Gott eine völlige Neuorientierung seines Lebens erfahren, und ist glücklich damit.
        Aber das will ja keiner hören. Nur soviel zu Toleranz: Er musste ausdrücklich bitten das seine Entscheidung auch toleriert wird, denn er musste eine Tirade von Wut- und Hassangriffen über sich ergehen lassen….

        Ehemaliger Homosexuellenaktivist Michael Glatze hat geheiratet
        By DIJG on 24. Januar 2014

        Rebekah und Michael Glatze – © Michael Glatze
        Der einst gefeierte Star der Homosexuellen-Bewegung Michael Glatze hat im Oktober 2013 seine Freundin Rebekah geheiratet.
        Im Jahr 2007 verließ er das von ihm mitgegründete Magazin Young Gay America und erklärte, durch seine Konversion zum Christentum habe er eine Veränderung seiner homosexuellen Orientierung erfahren: „Nach der homosexuellen Agenda sollen Menschen erst gar nicht erst auf den Gedanken kommen, dass Veränderung ein gangbarer Weg sein könne, und sie sollen auch nicht fragen, ob Therapien funktionieren oder nicht. Nach meinen Erfahrungen kann ich sagen: Die Befreiung aus dem Einfluss dieser homosexuellen Agenda war das Befreiendste, Schönste und Erstaunlichste, was ich je erlebt habe.“ Wie Glatze seine Veränderung erlebte, kann man im Beitrag über seine Veränderung auf unserer Webseite lesen.
        Von der Homosexuellen-Bewegung wurde er deshalb heftig angegriffen. Auch seine Heirat löste so viele zornige und hasserfüllte Reaktionen aus, dass Michael Glatze aus Sorge um seine Sicherheit im Dezember 2013 auf der amerikanischen Webseite WorldNetDaily einen Artikel veröffentlichte, in dem er darum bat: „Bitte respektiert meine Entscheidung.“

        Menschen eben diese Möglichkeit zur Umkehr vorzuenthalten, dass finde ich massiv unmenschlich!

        • Ich kenne viele Menschen, die mal in homosexuellen, mal in heterosexuellen Beziehungen leben. Mir ist beides gleich recht, ich wünsche ihnen dass sie mit ihren Partnern und Partnerinnen glücklich werden.
          Ihnen ist aber nicht beides recht. Sie reden von „Umkehr“ als wäre Homosexualität etwas schlechtes und Heterosexualität etwas besseres. Genau das ist nicht der Fall. Beide Weisen zu leben sind ganz genau gleich gut.
          Die Abwertung von Menschen, die nur ihr Recht auf Persönlichkeitsentfaltung wahrnehmen, die ihr persönliches Glück und Liebe suchen wird Campact nicht hinnehmen! Das ist keine Meinung, für die wir Toleranz aufbringen müssen, es ist Borniertheit, Ablehnung, ein Akt der Unfreundlichkeit. Ob sie religiös verbrämt ist oder nicht, Homophobie ist nicht tolerabel.

  6. Die Medien sind die mächtigste Einrichtung auf der Erde. Sie haben die Macht Unschuldige schuldig und Schuldige unschuldig zu machen – und das ist Macht, weil sie den Verstand der Masse kontrollieren.

    • Ganz so einfach ist es meiner Meinung nach nun doch nicht.

  7. Pingback: Interessante Links und Nachrichten 27.01.2014ff - Pirat Aleks A.

  8. Sehr geehrte Initiatoren,

    ich finde Ihr Anliegen lobenswert, möchte Sie aber eindringlich bitten, die richtigen Begrifflichkeiten zu verwenden.

    Da hat eben mal einer einen Begriff verwendet, der dann inflationär weiter verwandt wird, ohne seine Richtigkeit und Zweckmäßigkeit zu hinterfragen. So war ja nach dem Coming Out von Herrn Hitzlsperger immer mal wieder (selbst von Vertretern der schwulen Medien) vom Outing die Rede, wie jetzt auch In Ihrer geplanten Anzeige, ohne dass Rosa von Praunheim (Sorry – Rosa) den Herrn Hitzlsperger im rosa Stringtanga durch das Mittelfeld gescheucht hätte, wild skandierend: „Der ist schwul und hat mit Bällen gespielt!“ Dabei hätte es sich dann um ein Outing gehandelt, wie vor Jahren bei Alfred Biolek und Hape Kerkeling. Herr Hitzlsperger hatte sein Coming Out. Er hat sich höchst freiwillig zu seinem Schwul sein bekannt. Das ist ein Unterschied.

    Mit besten Grüßen

    Sr. Agnetha Maria R.
    The Sisters of Perpetual Indulgence

    • Sehr verehrte Schwester, wir wissen um den Fehler und haben ihn gemacht. Wir hoffen auf die Gnade Ihrer Indulgenz.

  9. Vorausschickend: Ich bin natürlich auch gegen Homophobie und alle anderen Versuche, den Menschen ihre private Lebensweise vorzuschreiben.

    Interessehalber aber eine Frage: Wie hätte Campact reagiert, wenn das Ergebnis der – sicher mit Kosten verbundenen – Umfrage genau gegenteilig ausgefallen wäre? Für eine Kampagne hätte sich das ja nicht geeignet. Wäre das Ergebnis dann unter den Tisch gefallen oder trotzdem irgendwo (wo?) veröffentlicht worden?

    • Das ist eine theoretische Frage. Wir hätten es im Team diskutiert und dann eine Entscheidung getroffen.

  10. Hallo Frau Strasser,Glückwunsch, gute Campagne!
    Die Pfaffia(i.e.PFAffen MaFFIA) von moskau bis Stuttgart hat sich mal wieder profiliert!
    Machen Sie weiter so!
    MfG
    C.Sämann

  11. Wer sind denn denn die „gegen Toleranz wetternden Kreise“?
    Alle mir bekannten Unterzeichner der Petition des Bildungsplanes in der vorgesehenen Form sind FÜR TOLERANZ. Ich auch.
    Bitte sachlich bleiben!

    • Sie sind jedenfalls nicht für Toleranz gegenüber unterschiedlichen Lebensweisen als Gegenstand der Bildung für junge Menschen, sonst hätten Sie die Petition nicht unterzeichnet.

      • Doch, ich bin ABSOLUT für Toleranz gegenüber unterschiedlichen Lebensweisen als Gegenstand der Bildung für junge Menschen.
        Ich habe dennoch die Petition unterzeichnet,weil
        -es völlig unverhältnismässig ist, dass die sexuelle Orientierung als Leitprinzip in alle
        Fächer einfliessen soll. Es wird ja wirklich so getan, als ob dieses Thema bislang in den Schulen
        totgeschwiegen wird. Es ist wichtig und richtig, dies zu thematisieren. Aber die permanente Überfrachtung mit diesem Thema – beginnend schon in der Grundschule! – steht nicht im Verhältnis zu diesem und anderen (!) Minderheitenproblemen. Wenn Grundschüler einen Orgasmus beschreiben müssen oder erzählt bekommen, auf welche Art gleichgeschlechtliche Paare Sex haben, wenn im Aufklärungsbuch für Erstklässler(!!!) „Wo kommst du her?“ erigierte Penisse gezeigt und der Geschlechtsakt detailliert(!) beschrieben wird, grenzt das an Übergriffigkeit und sexuelle Misshandlung. Denn die Reaktionen der Kinder zeigen vielfach, dass sie damit völlig überfordert sind und das nicht nur ( noch ) nicht
        wissen wollen, sondern sogar verängstigt werden. Der Medienkoffer des Berliner Schulsenats bietet Material, um Siebtklässler zu pantomimischen Rollenspielen rund um die Begriffe „Orgasmus“,“Porno“ und „Sado-Maso“ zu animieren. Und wir müssen uns nun als Eltern rechtfertigen, dass wir das für bedenklich halten!? Wo leben wir eigentlich?
        -ich habe unterschrieben, weil ich nicht einig gehe mit den Gender-Theorien wonach das Geschlecht nicht biologisch sondern kulturell bedingt sei, mit allen Folgen, die diese Theorie für die Gesellschaft zeitigt – und das Recht auf diese meine freie Meinung habe ich ja wohl, ebenso wie andere das Recht haben, Dogmen der Kirche abzulehnen.Man hat ja auch das Recht, sich vom Religionsunterricht abzumelden.
        -ich habe ausserdem unterschrieben, weil ich der Meinung bin, dass nicht nur eine betroffene Gruppe derart überrepräsentiert sein sollte. Gerechtigkeit und Gleichbehandlung muss schon für alle sein.Die Landesregierung argumentiert, solange Schimpworte wie „Schwuchtel“ oder „schwule Sau“ auf den Schulhöfen kursieren, bestehe Handlungsbedarf. Das mag sein. Was aber ist mit Schimpfworten wie „Spasti“, Krüppel“, „Kümmeltürke“ oder „du dicke Sau“ ? Oder „du bist ja voll behindert“? Also: gleiches Recht für alle und diese übermässige Fokussierung auf geschlechtliche Identität und sexuelle Orientierung mal wieder auf ein Normalmass zurückfahren.
        Und bitte auch mal andere Meinungen nach guter demokratischer Sitte akzeptieren – das sollen doch unsere Kinder lernen, nicht wahr? – und nicht als Diffamierung und Homophobie abtun. Eine sachliche Diskussion ohne Hetze muss in einem demokratischen Land möglich sein.

        • Ihre Behauptungen hinsichtlich nicht altersgemäßer Schulmaterialien haben keinerlei Faktenbasis im Entwurf zum Bildungsplan Baden-Württemberg. Sie betreiben hier Angst- und Stimmungsmache.
          Ich bin fast sicher, dass Ihre Behauptungen über Berliner Schulmaterialien ebenfalls falsch sind.

          • Sehr geehrte Frau Strasser,
            ich kann nicht nachvollziehen, weshalb Sie meine Antwort gelöscht haben.Ich habe niemanden diffamiert, nur den angeblich fehlenden Faktenbezug hergestellt sowie einen Hinweis zu den Berliner Schulmaterialien gegeben. Das muss in einer sachlichen (?) Diskussion möglich sein. Oder kann hier nicht sein, was nicht sein darf?

          • Dieser Link führt an der Sache vorbei und wurde an anderer Stelle bereits gepostet. Es handelt sich um unsachliche Stimmungsmache, die mit dem Thema hier nichts zu tun hat.

  12. Eine gute Idee, die Formulierung „Outing“ ist jedoch unglücklich. Besser wäre „Coming Out“ welches die Freiwilligkeit der Öffentlichmachung betont.

  13. Sehr geehrte Frau Strasser,

    nun ist es so weit: für Ihre „grünen Gedanken“ und zur Unterstützung dieses Bildungsplanes nutzen Sie Campact…….oder sollte ich „mißbrauchen“ sagen?
    Toleranz & Achtung sind wichtige Bestandteile im Umgang miteinander. Dies ist schon immer notwendig gewesen, auch ohne daß die Bürger eines Landes zum Outing eines Fußballers frohlocken.
    Als “ Grüne“ wissen Sie sehr genau, welch wichtigere Probleme das „Ländle“ derzeit zu bewältigen hat, als sich mit diesem künstlich hochstilisierten Homophobie-Thema zu beschäftigen.
    Da wird dieses Thema unendlich breitgetreten und um die wirklich wichtigen Themen ( EU-Diktatur, Finanzkrise+Bankenrettungen etc ) kümmert man sich nicht mehr so intensiv.
    Als jahrzehnte langer CDU-Wähler war ich 2010 nach dem schwarzen Donnerstaf (30.19.2010) im Stuttgarter Schloßgarten/ S21 ) zu den Grünen übergelaufen. Doch inzwischen muss ich sagen: auch nicht viel besser.
    Meinen Kindern möchte ich es nicht zumuten, daß ein neuer Bildungsplan Themen behandelt, die meine elterlichen Kompetenzen beschneiden. Das ist einfach zuviel des Guten. Ihre Petiotion empfinde ich daher schon als sehr frech !!!

    Mit besten Grüßen
    Franz Zittel

    • Mir wird ganz bang vor Ihren elterlichen Kompetenzen, wenn ich Ihre Rechtschreibung lese, Herr Zittel. Und Campact hat sich zu dieser Kampagne entschlossen, nicht ich. Und Campact ist überparteilich.

      • Ups, müssen jetzt Beleidigungen her wenn die Argumente ausgehen?

        Fakt ist:
        Art 6   Grundgesetz
        (1) Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.
        (2) Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft.

        Das wird mit dem Bildungsplan mit Füßen getreten und soll zerstört werden.
        Der Garant für unsere Gesellschaft.
        Der Garant für eine starke und wehrhafte Gesellschaft.
        Der Garant für eine frei denkende und handelnde Gesellschaft.

        Ich war am Samstag auf der Demo in Stuttgart und auch ich habe die Petition unterschrieben.
        Was uns dort an Intolleranz und Gewaltbereitschaft entgegen schwappte war schon der Hammer.
        Da wurden Menschen massiv bedroht und direkt vor unseren Augen wurde ein Plakat einem älteren Paar von zwei jungen Mädchen entrissen und zerstört. Zwar hat die Polizei sofort eingegriffen, konnte aber nur eine Verhaften.
        Ich habe mit vielen Menschen gesprochen und keiner war auf der Demo um gegen „nicht heteros“ zu demonstrieren. Jedem war aber z. B. wichtig, dass die Kinder viel zu früh mit diesen Themen konfontriert werden und das die Kinder damit überfordert sind. Keiner hatte auch nur das Geringste gegen Schwule oder Lesben oder oder oder. Das dies so sei wird massiv von den Medien und der Politik geschürt um den eigentlichen Sinn des Bildungsplans zu verschleiern. Wer sich einmal den Film „Urväter der Frühsexualisierung“ angesehen hat weiss woher das alles kommt und was das große Ziel ist. In meinen Augen merken die Schwulen- und Lesbenverbände nicht vor welchen Karren sie gespannt worden sind.

        Das die Demo so gewalt erfüllt und undemokratisch ablief war übrigens kein Thema in der Presse.

        PS Meine Rechtschreibfehler sind gewollt.

        • Diese Demonstration ist ein Tiefpunkt. Sie sollten sich schämen, zu so einer Veranstaltung zu gehen! Antisemitismus, Fremdenfeindlichkeit, rechtsradikale Parolen, absurde Vorwürfe wie „Porno an den Schulen“ – das ist genau das, was ich als rechten Mob bezeichne. Wenn Sie dies mittragen dürfen Sie sich gemeint fühlen.
          Hier ein Film von der Veranstaltung, wirklich widerlich: https://www.youtube.com/watch?v=axPb-B7IeFQ
          Auf nimmerwiedersehen bitte!

      • (da der Server gerade Probleme hatte, ein neuer Versuch)

        Frau Strasser, wenn Ihnen die Argumente ausgehen, dann werden Sie persönlich, oder wie soll man den Verweis auf die Rechtschreibung des Herrn Zittel verstehen? Nur, weil er sich vertippt, ist er also ein schlechter Vater, oder wie? Vielleicht sieht er auch schlecht oder hat Schreib-Lese-Schwächen. Wie steht es denn um Ihre Toleranz?

        • Nehmen wir an, er hat eine Lese-Rechtschreib-Schwäche. Dann ist es verantwortlich seinen Kindern gegenüber er sieht seine begrenzte Erziehungskompetenz in Sachen Rechtschreibung ein und setzt auf die Schule.
          Das Beispiel zeigt: Eltern sind nicht Gott. Sie sind nicht die einzigen Erzieher ihrer Kinder, können dies auch nicht sein. Denn Kinder müssen auch die Chance haben, schlauer zu werden als ihre Eltern.