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Die Agrarindustrie läuft Sturm gegen dieses Video

Voll ins Schwarze getroffen: Wie man mit Rinderhaltung möglichst viel Geld verdienen kann, bringt dieser satirische WDR-Beitrag auf den Punkt. Die Agrarindustrie ist erbost.

Helfen Sie mit, das Video zu verbreiten! Per…

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Dieses Video im Internet verbreiten, über…

„Sie wollen Geld mit Rindern verdienen? Trainieren Sie spielerisch mit unserem Wirtschafts-Simulator!“ heißt es in dem kurzen Einspielvideo aus der Sendung Quarks & Co (WDR) vom 18.2.2014. Am Ende empfiehlt der Simulator: „Weniger Gewissen bringt mehr Umsatz!“

Der Beitrag ist Satire – doch die Fakten hinter dem Beitrag sind echt. Deshalb läuft jetzt der Deutsche Bauernverband Sturm und ruft seine Mitglieder zum Protest gegen den WDR auf. Der Verband setzt sich hauptsächlich für die Interessen seiner industriell wirtschaftenden Mitglieder ein. So lobbyiert der Bauernverband z.B. massiv gegen ökologische Reformen in der europäischen Agrarpolitik. Das sollten wir uns nicht gefallen lassen, daher bitte das Video verbreiten, per…

57 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Das Video ist meiner Meinug nach nicht so der Aufreger – so etwas wird doch eigentlich schnell wieder vergessen.
    Dass „deutsche Milch“ nach China verschifft wird kann allerdings niemand den Bauern vorwerfen – das liegt schon am System. Das schafft so erst recht den Zwang, mit Sojafutter nachzuhelfen.

    Für die Masse an Milchprodukten reicht die Grasfläche einfach nicht aus. Da wäre es schon sinnvoll, wenn die Verbraucher den Fleisch- und Milchkonsum vermindern. Wenn dann aber wieder – exportbedingt – zu viel exportiert wird, sollte man andere Lösungen finden.
    Futter, das die Lebenserwartung der Tiere verkürzt, ist nicht mit dem Tierschutz vereinbar: Ist das kein Ansatzpunkt?

    Gegen den unerträglichen Zustand, dass viel zu viele Lebensmittel im Müll landen, sollte auch bald mehr getan werden.

  2. Frau Jakoby hat für die Beurteilung dieses Beitrags das Falsche studiert und hat keine Ahnung, wer der Bauernverband ist. Agrarindustrielle sind meist gar keine Mitglieder des Bauernverbandes (darum heißt es auch „Bauern“verband) und hier haben ganz normale Bauern aus freien Stücken Kommentare geschrieben. Warum Campact so was veröffentlicht, ist mir ein Rätsel, dachte eigentlich, ich hab es hier mit einer intelligenten, sich informierenden Plattform zu tun und auch schon einige Kampagnen unterstützt. Wenn Satire nicht auf Fakten beruht, ist es keine Satire mehr, sondern Klamauk oder Material für einen Faschingswagen.
    Ich verstehe nicht, wie man uns Bauern immer so falsch darstellen muss. Die ganze Thematik ums Geldverdienen ist einfach totaler Schwachsinn und warum ein Biolandwirt weniger verdienen soll, wie ein konventioneller Landwirt, der keine Weidehaltung betreibt, ist mir ein Rätsel…
    Bitte Campact, stellt das richtig und lasst neben der Meinung von Frau Jacoby noch eine andere Meinung danebenstehen!

    • Nun denn, auch wenn es vielen nicht gefällt. Das ist die Wahrheit. Martin hat es am 27.02.2014 schon auf den Punkt gebracht. Der Film zeigt die breite, tatsächliche Realität unserer industriellen Massentierhaltung. Natürlich gibt es immer Ausnahmen, aber die bleiben leider auch die Ausnahmen. Das System ist es, und wir Verbraucher. Ganz klar gestellt. Wer nur billig haben will, muss damit leben.

  3. Danke für das Video, es zeigt auf wie es wirklich ist. Ich habe mich köstlich amüsiert, klar dass sich jetzt Bauer und Co. Aufregen, wir zeigen auch die Wahrheit. Ich bin seit dem 8/2011 Vegan und würde es immer wieder werden.

    • schön für dich. das veganer das immer jedem erzählen müssen, dass sie veganer sind.

  4. Hier liest man eine Menge ahnungslose Kommentare. Der Beitrag vom WDR ist eine Frechheit. Landwirte werden als Tierquäler hingestellt und haben nur die „MASSENTIERHALTUNG„ im Kopf. Menschen die solches sagen, sollten selbst ma aus der Stadt rauskommen und auf das Land fahren, sich richtig informieren lassen und sollten selbst einmal einen Blick in einen modernen Stall werfen, um wirklich zu sehen wie es wirklich ist.

    • Arnold, in diesem Beitrag geht es auch nicht um die romantische Landwirtschaft mit 10 Kühen und jede menge Weidefläche – es geht um Industrielle Agrarindustrie – wie man auch unschwer, sofern man den Film gesehen hat, erkennen kann … Also nichts mit „Frechhei“ vom WDR – das ist die bloße Wahrheit – oja, und sie tut weh …

  5. Pingback: Spieletipp: Rinder Manager | awesomatik

  6. Ist kein Wunder dass sich die Bauern aufregen, weil die hälfte nicht Stimmt. Hab selten sowas schlecht recherchiertes Gesehen. Die mussten sich auch in einer Stellungnahme entschuldigen.

    • Ja bitte Tassilo, erklären Sie bitte … meines Wissensstandes nach ist alles komplett korrekt, man dürfte fast behaupten dass es sogar die Sa – tiere noch zu vorsichtig gemacht ist – die Realität ist grausam …

  7. Pingback: Die Agrarindustrie läuft Sturm gegen diese...

  8. Das video ist schon gut gemacht den es mag sein das es noch vereinzelt gute Bauern gibt aber der Großteil. ist nur auf Profit aus und das einzelne Tierleben irrelevant. So lange es so mit der Nutztierhaltung läuft egal ob Kuh Schwein od Huhn. Lebe ich Vegan und das gut seit 4 Jahren. ich unterstützte die BioPflanzenBauern

    • Naja, nicht alle Landwirte sind Profitgeier. Zudem hat der „kleine“ Landwirt überhaupt keine Überlebenchancen. Nicht der „Einzelne“ ist das Problem sondern das System. Kleinere landwirtschftliche Betriebe mit „Mischkultur“ sterben aus, sie bekommen absolut keine Förderung und haben für Ihre Produkte keine fairen Absatzbedingungen. Also Vorsicht wen man hier anprangert.
      Solange die Lobbyisten (Vorstände in Bauern- und Landwirtschaftsverbänden) gleichzeitig in der Politik hohe Ämter begleiten und dann noch bei z.B. Futtermittelherstellern angestellt sind, wird sich gar nichts ändern. Aber wie die Angela schon immer sagt, uns geht es so gut wie noch nie. Und die haben wir ja wieder gewählt. UNGLAUBLICH. Wann werden wir Verbraucher eigentlich mal wach?

      • …genau, WANN, ja, WANN ENDLICH, WERDEN WIR DEUTSCHE WACH?

  9. Danke an dieser Stelle auch für den Artikel von Frau Susanne Jacoby , denn das A und O ist die Kommunikation zwischen den Parteien. ;-)
    Gestern habe ich eine Dokumentation gesehen mit dem Titel: Schlauer als der Mensch. Darin wurde z.B. bewiesen das manche Tiere schlauer sind als wir Menschen, denken und fühlen, aber auch eine eigene Persönlichkeit erkennen. Das der Mensch dagegen sehr dumm ist, sehe ich beim Fernsehprogramm der Privaten, am Verhalten der Menschen und am Raubbau der Umwelt (damit sind auch Kinder und arme Menschen in anderen Länder gemeint).
    Wir dürfen nicht müde werden die Welt zu verbessern und selbst zu besseren Menschen zu werden. Zudem sieht die Welt auch auf Deutschland – wir haben eine Vorbildfunktion.

  10. Auch Sklavenhalter waren beim ausbeuten von Menschen sich keiner Schuld bewusst. Oh oh, ganz, ganz böser Vergleich, doch leider wahr. Ich auf jeden Fall ernähre mich vegan, doch das war nicht immer so. Vegan sein bedeutet auch hinter die Kulissen zu blicken, Emphatie für andere Lebewesen zu entwickeln und einen Blick in die Zukunft zu wagen.
    Ich arbeite in einem Biobistro und verarbeite dort u.a. tierische Produkte, denn auch ich muss natürlich zusehen wo ich bleibe, weshalb ich niemanden Vorwürfe mache. Doch jeder einzelne sollte zusehen was er machen kann und tatsächlich auch macht. Auch sollte man sich einmal Alternativen überlegen, denn mit anderen Produkten kann man gutes Geld verdienen.
    Es muss nicht wie in der Politik sein, wo einfach nur geredet u. gelogen wird und wenn mal dann doch was passiert, dann sind es Milliarden an Steuerverschwendungen und andere Dummheiten.
    Viele Menschen hatten schon die tollsten Visionen, Ideen und niemand hatte an diese geglaubt … und gerade ein Bauer sollte beweisen das er was in der Birne hat und zeigen das es auch anders geht. Ein richtiger Bauer ist für mich der Obst, Gemüse, Getreide und vielleicht auch Kräuter angepflanzt hat und bearbeitet. Lupinen könnte dieser z.B. ernten und zu Vleisch weiterverarbeiten und verkaufen … doch wer will das schon?
    Bleiben wir doch alle einfach bequem (damit meine ich die innere Einstellung) und verändern eben nicht die Welt zu einem besseren Ort.

  11. Absoluter Schwachsinn…wer so einen Hof führt ist bald pleite.

    • Geht es denn nur ums Geld??
      Bio-Fleisch ist ein gewisser Luxus. Die Ware ist teurer, weil mehr Arbeit dahinter steckt. Es wird sich um jedes einzelne Tier mehr gekümmert: Es soll so leben können, wie es auch in Freiheit leben würde. Das heißt als Futter wird mit gemähtem Gras aufwendig Silage hergestellt, die Rinder haben eine große Weide, das setzt viel teures Land voraus etc. Außerdem muss Rücksicht genommen werden: bei der Futterherstellung z.B. kann man das Gras nur mähen, wenn es nicht regnet und danach muss es zügig verarbeitet werden.
      Dies alles nimmt wesentlich mehr Zeit und (gedankliche) Arbeit in Anspruch. Deshalb der höhere Preis. Aber das ist auch ein Qualitätsmerkmal: das Fleisch der Kühe konnte sich natürlich entwickeln, weil sie draußen auf der Weide Gras gefressen haben.
      Anders bei den „Industrie“-Kühen: der Magen einer Kuh ist für das Kraftfutter (Mais) nicht konzipiert. Die Kuh im „Käfig“ hat nicht die Möglichkeit, sich zu bewegen und natürliche Muskeln aufzubauen. Außerdem befinden sich im Mastfutter bekanntlich Antibiotika und andere wachstumsfördernde etc. Medikamente, die dadurch auch in den Menschen gelangen und ihn beeinflussen. Eine Folge daraus kann z.B. die Antibiotika-Resistenz sein.
      Ergo: Mit Bio tut man sich selbst etwas Gutes, man achtet mehr auf sich und seinen Körper, man schätzt sich selbst mehr wert, man lebt qualitativ hochwertiger.
      In der Wirtschaft geht es immer um den größtmöglichen Gewinn, also um möglichst viel Geld. Warum? Weil man sich mit viel Geld Luxus leisten kann, schöner, gesünder, freier leben kann!
      Gesünder leben = sich ökologisch ernähren!
      Im Umkehrschluss ist Geld dadurch zu verdienen, dass man Raubbau an der Umwelt betreibt, den Menschen qualitativ minderwertiges Fleisch verkauft, mit dem Ziel es später für ein qualitativ hochwertigeres Leben ausgeben zu können, ein völlig paradoxes Verhalten.

      • Also entschuldige bitte aber dein beitrag ist leider absolut falsch und mit der Realität nicht vereinbar
        Bio milchvieh betriebe und konventionelle betriebe unterscheiden sich nur da drin das nicht mehr tiere gehalten werden als auf den eigenenen Flächen an Futter angebaut werden kann und sie auf pflanzenschutzmittel und mineraldünger verzichten müssen
        Die haltungsbedingungen im Stall sind nahezu identisch! !
        Mais bekommen die tiere auch und auch ich mähe mein gras nicht bei regen
        Und um das mal klar zu stellen bio darf auch jederzeit Antibiotika einsetzen!!!
        Ne ne junge dame bitte erst gescheit informieren bevor nan so etwas schreibt!!!

      • Kühe bekommen in nicht-bio Betrieben ebenfalls Grassilage. Ein RInd ist ein Wiederkäuer und braucht sog. Strukturfutter, wenn man sie nur von Kraftfutter ernähren würde, würden sie daran sterben.
        Kühe auf modernen (meist größeren) Betrieben werden in Laufställen gehalten. Anbindehaltung ist für Neubauten verboten und nur noch in kleinen Betrieben zu finden, die nicht investieren können oder wollen. In Bayern allein finden sich unter den Biobetrieben noch 800 mit ANbindung, obwohl die 13jährige ÜBergangsfrist zum 1.1.14 ausgelaufen ist.
        Kühe sind keine Masttiere. Davon abgesehen sind ANtibiotika als Leistungsförderer verboten. Kranke Tiere müssen selbstverständlich behandelt werden, auch bei Bio.
        Natürlich kann jeder Verbraucher das kaufen, was ihm am meisten zusagt. Bio oder regional, Ananas aus Südamerika oder Kartoffeln aus Ägypten. Aber gerade als bewußter Käufer sollte man schon wissen, wovon man spricht.

    • … leider nicht! Gehe doch mal in einem Supermarkt und vergleiche die Flächen von den einzelnen Produktreiehn: Erst kommt das Obst und Gemüse, vieleicht 10% Fläche. Dann z.B. Getreide (Nudeln, Brot u.s.w.) nochmal 10%. Dosen und Fertiggerichte ca. 10%. Kosmetik und Haushaltswaren ca. 10%. Getränke 10%. Süsswaren 10%. Gefrierabteilung ca. 10%. Wieviel haben wir jetzt? 70% und jetzt kommen Fleisch und Molkereiprodukte mit je 15% ?!?!?!?!?
      Ich habe mir genau diese Frage gestellt und bin des öffteren durch die Läden und habe mir mal so versucht die Flächen auszurechnen. Wie sollen 30% den anders zu stande kommen als ohne
      Turbo-Kühe die nach 24Monate verschlissen sind oder Hühner die ohne Medikamente keine 5 Tage überleben und nach 10 Tage nicht mehr stehen können weil sie schon zu schwer sind damit sie nach 23 Tage geschlachtet werden können. Die Vogel-Strauß taktik funktioniert auch nicht.

  12. Die Behauptung: „Der Verbraucher ist Schuld“ weil der immer nur das Billigste kauft, ist in jeder Hinsicht FALSCH.
    Ich stelle fest: seit dreißig Jahren fahre ich Auto und die Verbraucher wollen mit Sicherheit immer den günstigsten Sprit. Komischerweise steigen die Benzinpreise davon völlig unabhängig. Das Beispiel passt nicht, weil Öl eine begrenzte Ressource ist? Gut, dann so: Die Autos werden immer komfortabler, der Preis für das Fahrzeug bleibt in etwa stabil aber die Produktion wurde ständig verbessert.
    Nein, die Fleischproduktion folgt anderen Regeln und die Preisentwicklung ist davon losgelöst.

    • … jeder kennt den Schauspieler Hannes Jaenicke, der sich auch um Umweltprobleme kümmert, er sagte mal in einem youtube Video: Wir ALLE haben eine MACHT und das ist unser Geldbeutel, wir entscheiden WAS wir kaufen. Das sollte man auch TUN.

  13. Differenzieren wäre gut:
    Bio ist nicht automatisch tiergerecht (siehe Anteil Anbindeställe in Biobetrieben) und auch nicht immer klein.
    DIe Betriebsgröße hat mit gut bzw. tiergerecht nichts zu tun.
    Ich kann verstehen, dass VErbraucher Orientierung im Supermarkt-Dschungel suchen. Doch so einfach und schwarz-weiß ist die Realität nicht.

  14. Wichtig ist eine konsequente Herkunftsbezeichnung. Nicht codiert mit Zahlen, sondern klare, eindeutige Benennung oder Labels.
    Ausserdem klare Farbvorgaben. Durch grüne Verpackung (z.B. Lidl-Produkte) wird eine falsche Bio-Agro-Assoziation geweckt, die ich selbst als bewusster Käufer immer wieder bewusst beseitigen muss.
    Zudem: Landwirte müssen gesetzlich geschützte Möglichkeiten haben, ihre Produkte auch unabhängig von Verbänden zu deklarieren, so dass sich zumindest der interessierte und landläufig kundige Kunde ;-) nachvollziehbar informieren kann.

  15. Man muss sowas nicht essen, Tierprodukte sind nicht mehr zeitgemäß, es sei denn man lebt auf dem Land In den Städten gibt es genug andere Auswahl.

  16. Liebe Frau Jacoby,
    Sorry, aber gerade mit diesem „satirischem“ Beitrag hat sich die Quarks-Redaktion nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Wie man unschwer in den Kommentaren auf der Quarks & Co-Seite auf Facebook ersehen kann, sagen selbst Biolandwirte, dass die Schlüsse, die aus den – teils auch noch fehlerhaften – Zahlen gezogen wurden, grotesk sind:
    1) Betriebe über 100 Kühe haben keine Anbindehaltung mehr, diese ist ein Relikt aus der Vergangenheit. Das wäre viel zu viel Arbeit, mehr als 100 Kühe darin zu halten. Diese Stallart haben heute nur noch Kleinstbetriebe, zum Teil auch Biobetriebe im Wechsel mit sommerlicher Weidehaltung (was der Beitrag doch grundsätzlich fordert…, also was nun?)
    2) Man kann doch nicht hergehen, und meinen, nur weil man einige Zahlen ergoogelt hat, dass dann damit ein redaktioneller Beitrag stimmt. Aus fast allen Zahlen wurden hier einfach die falschen Schlüsse gezogen, das ist einfach peinlich. Solch einen Video auf eurer sonst guten Seite zu promoten ist doch lächerlich.
    3) Es lief auch nicht „die Agrarindustrie“ Sturm dagegen, sondern viele Landwirte hatten schon am Erscheinungstag auf der Facebookseite ihren Ärger kund getan. Also noch bevor der Bauernverband dazu aufrief. Und wenn man die Beiträge genau liest, stellt man fest, dass auch viele Biobetriebe sich über diese „Satire“ geärgert haben. Wollen wir diese nun auch schlecht machen, weil sie noch Anbindehaltung haben? Ich dachte, wir wollen mehr Biobetriebe?
    Also bitte: nimmt nie mehr dieses schlecht gemachte Video um auf agroindustrielle Probleme hinzuweisen, denn sonst fliegt uns das um die Ohren wie Gülle…
    Friedrich Kollerer

  17. Langsam kann ich es nicht mehr hören das immer der Verbraucher schuld ist. Es ist das ganze System in dem wir leben. Die Industrie mit Ihrem penetranten Marketing und unendlicher Geldgier die ständig die normalen Bürger massiv manipuliert. Die großen könnten doch komplett umstellen und die Menschen hätten keine Wahl. Sie würden automatisch weniger essen und trinken weil der Preis höher ist. Aber Beschiss und Manipulation ist doch überall an der Tagesordnung. Egal in welcher Branche.Weil alle immer nur die fette kohle sehen.

    • Langsam kann ich es nicht mehr hören, dass immer das System schuld ist. Es sind die Verbraucher, die in ihm leben und sich durch ihre unendliche Geldgier von der Industrie und ihrem permanenten Marketing manipulieren lassen. Wir könnten doch alle komplett umstellen und weniger essen, trinken und allgemein konsumieren. Aber sich darauf auszuruhen, dass die „großen“ Schuld sind und wir nichts ändern können ist ja so verdammt bequem… Wenn alle ihren Fleischkonsum einschränken würde, gäbe es auch keine Massentierhaltung. Aber Einknicken und vollfressen ist doch überall an der Tagesordnung. Egal in welcher Stadt, weil alle nur an sich selbst denken.

  18. Hallo Peter, ich war bereit gern auch mehr für landwirtschaftliche Produkte zu zahlen, leider schneidet sich der Großhandel das grösste Stück aus dem Kuchen. Somit geht die Verbindung zwischen Erzeuger und Verbraucher ‚flöten‘. Hinzu kommt eine Gesellschaft, welche durch mangelhafte Bildung, Leistungsdruck und mediale Reizüberflutung keine Werte mehr zu schätzen weiß. Die Kuh, welche beim Bauern aufwächst (leider nicht bei Ihrer Kuh-Mutter) und evtl. durch diesen auch in den für Ihn möglichen Maß gepflegt und respektiert wird, stirbt einen frühen industriellen Tod, damit am Ende max. 2/3 des tierischen Produktes dem ursprünglich angedachten Stoffwechsel des Menschen zu gut kommt. 1/3 ist industriell gesagt, ‚Verwurf‘. Wenn man also den Statistiken Glauben schenken mag, sterben jährlich 3,5 Millionen Rinder in dt. Schlachthöfen. Sprich 1.166.000 Rinder werden getötet, um letztendlich im Mülleimer zu landen! Auch wenn Sie nicht direkt Schuld daran tragen, beginnt dieser katastrophale Kreislauf bei Ihnen. Kann sich denn die Agrar-Industrie nicht gegen den Großhandel durchsetzen, um ‚faire‘ Preise zu erhalten, vielleicht muss ein Bauer, der von der Tierausbeutung lebt, nicht 200 Tiere besitzen, sondern nur 130 um gut über die Runden zu kommen?
    Wie dem auch sei. Wenn ich bedenke, daß ich durch unseren Fleischverzehr Mitschuld trage am Hunger in der 3. Welt – ja, das ist da wo täglich Kinder sterben, weil Sie nichts zu essen haben, weil auf den wenigen Agrarflächen Soja für unsere ‚Nutztiere‘ angebaut wird – dann bin ich schon ein Stück froh darüber, seit einigen Monaten aus dem Fleischkonsum ausgestiegen zu sein! Ich möchte Ihnen damit sicher nicht Ihren Unterhalt entziehen, die Nachfrage ändert sich nur, denn Brot, Gemüse und Obst esse ich um so mehr.
    Mit freundlichen Grüssen, Ralf Hillbrunner.

  19. Die Agrarindustrie hat ein „Gegenvideo“ veröffentlicht indem ein Laufstall mit extrem niedriger Belegzahl gezeigt wurde.Dies kann ich aus meiner bisherigen Erfahrung in der Milchwirtschaft so NICHT bestätigen.Laufställe werden gern als heiliger Gral verkauft,da jedoch meist viel zu hohe Belegzahlen in den Stallen sind,die Liegebuchten zu kurz und zu eng sind und meist nicht (so gut wie nie) mit Stroh ausgelegt,und zudem bei 99% der Ställe die „Mistmoral“ sehr zu wünschen übrig lässt ,was wiederum Folgen auf die Klauengesundheit hat,sowie den Schadgasgehalt der Ställe,kann man nur sagen dass eine Milchkuhhaltung in einem Laufstall in der Realität nur unwesentlich besser ist als in der Anbindehaltung.Auch in Laufställen sehe ich viel zu lange,faule Klauen mit schmerzhaften Veränderungen etc etc. Auch die Fütterung und die Tatsache dass fast jedes Tier mit einer Pansenazidose zum Schlachter geht,ebenso die Tatsache dass viele Kühe belegt sind wenn sie in den Schlachthof kommen,dh sie tragen ein Kalb im Leib,dass äusserst schwer zu töten ist und viele viele andere Dinge kommen in dem Satirevideo nicht zur Geltung.Die Milchindustrie hätte in einem noch realistischeren Video NOCH weniger zu lachen.Ich habe bisher KEINEN einzigen Stall erlebt in dem ich nicht MINDESTENS einen Verstoss gegen das Tierschutzgesetz gesehen habe und sei es „nur “ die Tatsache dass die Kälber kein Wasser zur freien Verfügung haben.Lange Rede kurzer Sinn, die Landwirte mögen noch so viele Gegenargumente suchen und sich noch so aufregen,aber JUNGS: ich kenne eure Ställe und kenne die Schlachthöfe….also schweigt lieber…

    • Ganz sicher nicht habe mit sicherheit nicht alles perfekt aber das hat keiner
      Und glaube doch nicht das du mit so einem lügen text hier irgendjemandem was erzählen kannst….

    • … danke, genau so sehe ich es auch. Mal hinschauen was wir unseren Tieren so antun um unseren Kranken gewohnheiten zu fröhnen.

    • Als Tiermedizinstudent ist man ja nah an der Wissenschaft und kann Quellen für jede Behauptung nennen. Oder wenigstens die eigenen Erfahrungen quantifizieren? (Bei 85.000 Milchviehbetrieben braucht es eine Weile, sich den repräsentativen Überblick zu verschaffen.)

      Verallgemeinerungen helfen niemand weiter und fördern höchstens die Blockade.
      Es gibt eine Menge Probleme mit Klauen, Fruchtbarkeit etc. Aber sind da nicht die Tiermediziner gefragt? Diejenigen, die ich kenne, geben schon lange Antworten auf die genannten Probleme. Also: Viel Erfolg beim Studium und der Umsetzung im Berufsleben!

  20. Es sind mehr Tiere die am Haken wieder aufwachen.Der amtliche Tierarzt der Stadt München sprach von 30-35 % wenn es keine Kopffixation beim Bolzenschuss gibt und Fixation gibt es selten

    • Dieser Zustand gehört strafverfolgt! Einfach ungeheuerlich aber alltägliche Realität!

  21. Pingback: Profitmaximierung in der Rindfleisch und Milchproduktion WDR Quarks & Co « Die kosmische Urkraft

  22. Das Video ist einseitig und enthält immer noch falsche Zahlen, obwohl noch kurz vor der ersten Sendung eilig Änderungen vorgenommen wurden. Das sich ein ordentlich arbeitender Landwirt und Milchvieh-Halter über dieses realitätsfremde satirische Produkt mit nachweislich falschen Zahlen ärgert, liegt auf der Hand.

    Wir haben das in diesem Artikel einmal sachlich aufgearbeitet:

    http://agrarblogger.de/2014/02/16/gulle-storm-zu-quarks-und-co-unwissenschaftliche-satire/

    Leider sind Verbraucher, die bereit sind für handgezogene und biologische Produkte das entsprechende Geld auszugeben in der Minderheit. Landwirtschaftliche Betriebe sind Unternehmen und stehen im Wettbewerb. Warum wird dann den Landwirten vorgeworfen Gewinn mit ihrem Unternehmen machen zu wollen. Wovon sollen sie ihre Familien ernähren?

    Woher sollen denn die Massen an Lebensmitteln kommen, die täglich verkauft und verzehrt werden? Das geht nur mit einer effizienten modernen und hoch technisierten Landwirtschaft. Sonst muss wie vor hundert Jahren der überwiegende Teil der Bevölkerung wieder in der Landwirtschaft arbeiten.

      • Wenn es nur teures Fleisch gibt, dann kann der Verbraucher nicht aus und wird halt dann weniger Fleisch konsumieren. Somit muß Fleisch nicht als Massenware produziert werden. Aber dem Verbraucher wird ja ständig größer/schneller/billigst angeboten. Warum? Auf Kosten der Tiere. Natürlich kauft jeder das billigste, weil er sich dann mehr leisten kann. Aber wenn es Produkte nicht mehr billigst gibt, läßt die Nachfrage nach. Und schon wendet sich das Blatt: Man will ja, daß VIEL gekauft wird. Also bietet man wieder billig an, damit der Verbraucher wieder mehr kauft. Aber, entschuldigung, verdammt noch mal, dann bietet doch Gemüse und Obst billiger an. Dafür müssen keine Tiere leiden und sterben. Und es ist doch nichts Schlimmes daran, wenn wieder mehr Menschen in der Landwirtschaft arbeiten „müssen“, das ist eine Arbeit wie jede andere auch. Und oftmals sogar angenehmer als den ganzen Tag im Büro zu sitzen. Es gibt sicherlich viele Menschen, die sehr gerne in der Landwirtschaft arbeiten möchten. Ganz besonders, wenn dadurch das Tierleid gestoppt, ja gestoppt und nicht nur vermindert, wird. Ich weiß, daß mein Kommentar wahrscheinlich in irgendeiner Flut von Schreiben untergehen wird, aber wenn nur ein einziger Mensch das hier liest und sich zu Herzen nimmt, waren meine Zeilen nicht umsonst.

    • Da fiele mir nur eines ein, um der Grausamkeit zu entkommen: Veganer werden. Ich trinke allerdings noch Milch…die teurere ,und Käse lasse ich mir den von den Kühen der Schlappoldalm bei Oberstdorf schicken. Ich glaube ja, dass nicht jeder Landwirt ein gemeiner, grausamer Mensch ist, aber ich kann es leider dem Käse nicht ansehen, was drinsteckt. (Hier ist der Gesetzgeber gefragt, sowas darf einfach nicht durchgehen.) Wie konnte es überhaupt soweit kommen? Wir essen uns krank mit Massen an Fleisch und Wurst, wofür dann Massen an Tieren sterben müssen. DAS ist krank.

    • Sehr geehrter Herr Schleeh,

      es ist bedauerlich, dass Sie als „ordentlich arbeitender Landwirt“ nicht mit Humor auf eine sehr gute Satire antworten können. Wir in Mainz hätten mit einem dreifach donnernden Muu, Muu, Muu geantwortet. Ihre, im von Ihnen verlinkten Bogbeitrag in agrarblogger.de gemachte Äußerung: „Zum Sterben werden die Menschen in Altenheime und die Tiere in Schlachthöfe abgeschoben.“ ist in keiner Weise hinnehmbar. Der Vergleich von Altenheimen mit Schlachthöfen in die Menschen zum Sterben abgeschoben werden ist zutiefst Menschen verachtend und erinnert unmissverständlich an andere Orte deutscher Geschichte in die Menschen zum Sterben abgeschoben wurden. Ich fordere Sie auf diese Äußerung zurückzunehmen.

      • Sehr geehrter Herr Botens,

        Es gibt leider Fälle, wo Menschen unter unwürdigen Bedingungen sterben müssen. Bei aller Tierliebe sollten wir Menschenrechte nicht außer Acht lassen. Ihren Vergleich weise ich mit aller Entschiedenheit zurück.

      • Hier die heutige Reaktion von Herrn Schleeh:
        Sehr geehrter Herr Botens,
        Es gibt leider Fälle, wo Menschen unter unwürdigen Bedingungen sterben müssen.
        Bei aller Tierliebe sollten wir Menschenrechte nicht außer Acht lassen.
        Ihren Vergleich weise ich mit aller Entschiedenheit zurück.
        Freundliche Grüße aus Aresing
        Hannes Schleeh

        meine Erwiderung:
        Sehr geehrter Herr Schleeh,
        Das haben Sie geschrieben:
        „Zum Sterben werden die Menschen in Altenheime und die Tiere in Schlachthöfe abgeschoben.”
        Das ist Ihr Vergleich! Schön, wenn Sie Ihren eigenen Vergleich mir aller Entschiedenheit selbst zurückweisen.
        Mit freundlichen Grüßen
        Franz Botens

    • …weil anders als bei Autos oder Handys Lebewesen das Produkt sind. Ich bin weder Veganer noch besonders „Öko“ aber wo es geht kaufe ich nur noch Bio, weil es mir um die ethischen Aspekte geht und weniger um den Geschmack und die Gesundheit (weil ich glaube dass die Unterschiede überschaubar sind).

      Und zum Thema „weil der Verbraucher das so will“. Wollte 2007 irgend jemand ein iPhone? Nein, es wurde „einfach gebaut“ und DANN wollte es jeder haben. Wollte irgendwer E10-Biosprit? Wollen die Verbraucher in ihren Tütensuppen einen Chemiecocktail? Wollen sie eine wässrige Lösung als „100% direktgepressten Orangensaft“? Nein, man lässt sie bewusst im Unklaren darüber und nutzt ihre Unwissenheit, um damit Geld zu verdienen. Und wenn es einem in den Kram passt, dann dreht man das Argument halt um und sagt „der Verbraucher will/akzeptiert das nicht“.

      Lächerlich.

      • … so einfach ist es leider nicht. Es gibt genügend Möglichkeiten sich seiner Eigenverantwortung zu stellen, nur, genau das ist erstmal sehr unbequem.

  23. Ganz meine Meinung. Der Verbraucher ist schuld an der ganzen Misere, er will es immer schön billig. Einzige Lösung: Vegan werden. Es ist so einfach.. :-)

  24. Erzeugt wird was der Verbraucher haben will. Leider lag der Schwerpunkt in der Vergangenheit auf billig.
    In diesem Video wird einiges, gerade was die Fütterung der Milchkühe betrifft falsch dargestellt.
    Ein Landwirt der Milch produziert weiß ,dass es einer Kuh rundum gutgehen muß, wenn sie ordentlich Milch geben soll. Eine Kuh zu ersetzen Kostet Geld (2500 Euro) und Arbeit (Aufzucht).
    Deshalb ist ein hohes Kuhalter immer die beste Lösung.
    Wem irgendetwas nicht passt soll sich am besten selber an der Nase fassen, anstatt andere Leute anzuprangern.
    Produziert wird was der Verbraucher ordert.
    Billig Milch aus Großbetrieben und Ganzjahresstallhaltung.
    Oder Biomilch aus kleineren Betrieben mit Weidegang. Der Markt wächst ( Danke)
    Das betrifft aber auch andere Bereiche des Lebens. Zb. Billigklamotten aus Bangladesch von Kinderhänden genäht oder eben nicht.
    Motzen kann jeder. Wer was anderes will, muß was anderes kaufen. Also bitte…
    Peter Blenk Bio – Landwirt

    • Da haben sie mit Sicherheit nicht unrecht (darum lebe ich vegan) nur muss ich leider eines sagen: Ich habe bisher keinen Stall gesehen ( ausser EINEN einzigen Biohof) indem nicht MINDESTENS ein Verstoss gegen das Tierschutzgesetz zu beanstanden war und: so unfreundlich es klingen mag: viele Bauern sind einfach FAUL. Misten,Kälber tränken,Kühe raustreiben,Fenster putzen damit wenigstens ein bisschen Licht reinkommt,Tierarzt holen,Klauenpflege…. alles lieber nicht…..dann wird dennoch gejammert man habe soviel zu tun und müsse nebenher arbeiten gehen wenn das Veterinäramt vor der Türe steht.Nur verstehe ich nicht warum die Tiere drunter leiden müssen dass jemand einfach keine Lust oder keine Zeit für seinen (Neben)Beruf als Milchwirt hat.Lange Rede kurzer Sinn: die Milchviehhaltung ist alles andere als tierfreundlich und wer das Gegenteil behauptet lügt

      • Sie sollte sich nicht als Tiermedizinstudent ausgeben.

    • Es ist glaub nicht so einfach zu sagen, der Verbraucher fordert und der Landwirt muss liefern.

      Zitat aus der o.g. Antwort von Quarks & Co.:
      „Die Frage steht im Raum: Wer ist Henne, wer ist Ei? Drängen die
      Verbraucher nach mehr billigem Fleisch? Oder bieten moderne Ställe und effektiveres Futter den Rinderhaltern Möglichkeiten, immer mehr Tiere groß zu ziehen und anzubieten?“

      Der Verbraucher fordert auch billigeren Sprit, Strom, Autos usw. – und bekommt er es? Und die Frage ist auch, was ist eigentlich günstig – alles eine Frage der Relation.

      Zum Wachrütteln und Diskutieren taugt das Video mit Sicherheit – wie die Reaktionen zeigen.

    • Klingt schon ziemlich abgedroschen, geradezu alles dem Verbraucher in die Schuhe zu schieben!
      Die AGRARINDUSTRIELLE Wirtschaft will doch Profit machen – auf Kosten der Nutztiere.
      Solchen Leuten ist es doch wurschtegal, wie den Tieren geht, Hauptsache – die Kasse stimmt am Ende!
      Das, was im Kurzfilm gezeigt wird, stimmt ganz sicher.
      Wenn alles korrekt mit der Nutztierhaltung ablaufen würde, dann hätte NIEMAND – AUCH NICHT der WDR (!) – einen einzigen Grund dazu, etwas Negatives darüber verlauten zu lassen.
      Ein Tipp für die ZU UNRECHT aufgebrachten Agrarwirte:
      Seht zu, dass Ihr Eure Tiere ordentlich und anständig, sprich würdevoll und tierartgerecht behandelt, dann habt Ihr auch bestimmt nicht mit durchaus berechtigten Protesten u.dgl. oder auch wie hier – mit solchen Satire-Filmchen mit doch einem ernsten und realen Hintergrund zu erwarten …
      PUNKT! –
      GANZ EINFACH.
      Übrigens:
      Ihr behandelt Euch doch SELBST gewiss nicht SO schlecht – wie Ihr es ABER mit Euren Tieren nun einmal tut?
      ALSO! —
      Wie gesagt: Von nichts kommt nichts …
      Deshalb war die (satirische) Kritik vom WDR notwendig und auch berechtigt.