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Gerade versprochen, schon gebrochen

Die Bundesregierung hat ein Problem: Es ist gelb, wächst aus der Erde und ist gentechnisch verändert. 88 Prozent aller Deutschen wollen es nicht. Doch was tut die Bundesregierung? Steckt den Kopf in den Sand und schiebt alle Verantwortung weit von sich weg. Willkommen in der großen Koalition!

Damit lassen wir sie nicht so einfach davonkommen: Mit einer großen Anzeige in der Süddeutschen Zeitung brachten wir die Stimmen von mehr als 150.000 Unterzeichner/innen unseres Online-Appells in die breite Öffentlichkeit. Helfen auch Sie mit und teilen Sie diesen Blogbeitrag im Netz!

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Klicken Sie auf das Bild, um die vollständige Anzeige anzuschauen!

„Wir erkennen die Vorbehalte des Großteils der Bevölkerung gegenüber der grünen Gentechnik an“, versprachen die Regierungsparteien im Koalitionsvertrag. Doch anstatt dies in konkrete politische Entscheidungen umzusetzen, stiehlt sie sich aus der Verantwortung – und bricht damit ihr Versprechen.

Am 11. Februar wird im EU-Ministerrat endgültig darüber abgestimmt, ob der Gentech-Mais 1507 von DuPont-Pioneer zum europaweiten Anbau zugelassen wird. Heute gab die Bundesregierung bekannt, sich bei der Abstimmung enthalten zu wollen. Peinlich für SPD und CSU, die damit gleich schon bei der ersten Gelegenheit vor der Kanzlerin und der Gentechnik-Industrie einknicken. In ihren Wahlprogrammen hatten sich noch für eine gentechnikfreie Landwirtschaft ausgesprochen.

88 Prozent der Bürger/innen sind gegen eine Zulassung für den Gentech-Mais 1507

88 Prozent der Bürger/innen sind gegen eine Zulassung für den Gentech-Mais 1507

Damit schwinden die Chancen, die europaweite Zulassung des Gen-Maises noch zu verhindern. Denn dafür bräuchte es im EU-Ministerrat eine qualifizierte Mehrheit (260 Stimmen) gegen die Zulassung. Ohne die deutschen Stimmen ist es aber höchst unwahrscheinlich, dass diese Mehrheit erreicht wird. Eine Enthaltung wirkt damit de facto wie ein Ja zum Gen-Mais.

Weil die Stimmen zur Zeit weder für eine qualifizierte Mehrheit für noch gegen den Gentech-Mais reichen, erklärte ein Sprecher des Bundeslandwirtschaftsministeriums die deutsche Nicht-Meinung kurzerhand auch für nicht-wichtig. Das deutsche Verhalten bei der Abstimmung in der kommenden Woche habe ohnehin keine Auswirkungen, sagte er. Ach so!

Nur ein Nein ist ein Nein!

Nur ein Nein ist ein Nein!

Ein klares Nein aus Deutschland könnte aber andere, derzeit noch schwankende EU-Staaten überzeugen, ebenfalls gegen die Zulassung zu stimmen. Und es wäre ein wichtiges Signal an die deutschen Bürgerinnen und Verbraucher, dass die Bundesregierung ihren Protest gegen Gentechnik ernst nimmt.

Kritischen und engagierten Bürger/innen ist es zu verdanken, dass in Deutschland 2013 keine einzige Gen-Pflanze mehr wuchs. Und auch jetzt ist der Protest gegen die Kopf-in-den-Sand-Taktik der Bundesregierung groß: Seit Montag haben schon weit über 170.000 Menschen einen Eil-Appell an die Bundesregierung unterzeichnet. Heute stand der Appell prominent als Anzeige in der Süddeutschen Zeitung. Und bei der entscheidenden Kabinettssitzung vor der EU-Abstimmung trommelten rund 50 Aktive heute morgen vor dem Kanzleramt lautstark für ein deutsches Nein. Das konnten die einfahrenden Minister/innen nicht übersehen!

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41 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Pingback: BRD-Regierung macht den Weg frei für Gen-Mais | Gesundheitliche Aufklärung

  2. Auch wenn zwei Kommentare der Zensur zum Opfer gefallen sind, versuche ich es ein 3. Mal: Wer in der DDR gelebt hat, ist nicht überrascht: 88 % „Nein“-Stimmen – und die Regierung stimmt mit „Ja“! So sieht halt die neue „Demokratie“ aus!
    Gewinner der Entscheidung des Kabinetts Merkel: „Monsanto“ und andere Konzerne, die die „Grüne Gentechnik“ entwickelt haben – als äußerst profitables Geschäft (bei klarer Ignoranz der Tatsache, dass die „Grüne Gentechnik“ niemand braucht – nur die Konzerne, die (wie bisher) damit Riesengewinne einfahren! … Und die CDU erweist sich neu als deren Lobby!
    Dennoch: wenn wir schweigen, kommt das, was wir befürchten, bestimmt! (Chr. Wolf)

  3. Hallo liebe Genmais Gegener,
    ich habe an die Bundeskanzlerin eine persönliche Mail geschrieben und möchte Euch dazu ermutigen, dies auch zu tun.
    Hier mein Beispiel:

    Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

    ich bin schon recht erstaunt, daß Sie die Meinung der Deutschen überhaupt nicht zu interessieren scheint und Sie sich in Brüssel der Stimme enthalten haben, obwohl doch Ihr „NEIN“ zur Zulassung des Genmais wirklich überaus wichtig und vor allem im Interesse des Deutschen Volkes gewesen wäre.
    Eine Stimmenthaltung wäre doch eigentlich nur in Frage gekommen, wenn die Deutschen unentschlossen in dieser Frage gewesen wären, aber so ist es nicht. Sie haben eine Chance verspielt, den Amerikanern und den dort ansässigen Firmen einmal zu zeigen, daß sie mit Europa nicht alles machen können, was sie wollen (Abhören, Gen-verändern, …).

    Es ist einer Person des Öffentlichen Interesses unwürdig, wie Sie sich verhalten haben. Einfach die Entscheidung der EU zu überlassen war sehr unklug. Nicht nur die Deutschen sind darüber sehr verärgert, sondern auch diejenigen Europäer, die schon mit NEIN gestimmt haben und denen Sie mit Ihrer Enthaltung signalisiert haben, daß Deutschland nicht in der Lage ist, sich in solch wichtigen Dingen mit seiner Meinung durchzusetzen.

    Ich bin auf Ihre Antwort (sofern ich eine bekomme) sehr gespannt. Vor allem interessiert mich, wie Sie die Enthaltung begründen, wobei Sie doch dem Deutschen Volk verpflichtet sind (erinnern Sie sich noch an Ihren Schwur? Da war doch was mit „Schaden abwenden“, oder?).

    Ich hoffe, daß Sie sich auf Ihre eigentliche Aufgabe besinnen, den Deutschen zu „Dienen“ und nicht anderen Mächten, die ich an dieser Stelle nicht näher benennen möchte.

    Mit unzufriedenen Grüßen,

    Christian Machens

    • Sehr gut geschrieben. Aber leider geht Ihr das alles am As… vorbei. Frau Teflon.

      Muttis Freunde USA !

  4. Wie erkannte bereits der ehrwürdige Frank Zappa vor Jahrzehnten:
    „Die Politik ist die Unterhaltungsabteilung der Wirtschaft.“
    Dem ist nichts hinzuzufügen, außer dass man keine passenden Worte mehr dafür findet, wie sehr man sich für eine Regierung schämen muss, die den Bürgerwillen derart in den Wind schießt, wie man das gerade wieder erlebt. Merkel, dass ist die personifizierte Windfahne. Niemand, aber auch niemand soll sich auf irgendwas verlassen können, was jemals ein Kabinett unter ihrer Führung verbreitet hat. Aber solange das Dschungelcamp der Spitzenreiter der Einschaltquoten im bananenrepublikanischen Fernsehen ist, braucht man sich keine großen Hoffnungen zu machen, dass derartige Vorgänge auf gesteigertes Interesse beim durchschnittlich verblödeten Wahlvolk stoßen könnten. Eigentlich haben deren Konsumenten (der Sendung Dschungelcamp) gar nicht so unrecht – wofür muss man sich noch für eine Politik interessieren, deren Stoßrichtung von vorne herein feststeht? Das macht das Dschungelcamp wahrlich alternativlos (für Merkel & Co.)

    • Aber GERADE, weil die (Bundes)Politik SO ist, wie sie ist, sollte man hinschauen, -hören und vor allem den Mund aufmachen und die Stimme erheben!
      Es wäre grundsätzlich falsch, sich abzuwenden und lapidar zu sagen:Da kann man nichts machen …
      Unsinn, jetzt erst recht!
      Wie gesagt:
      Wer kämpft, der kann gewinnen – und
      wer nicht kämpft, der hat schon verloren!
      Und mehrmals in der Vergangenheit hat sich doch gezeigt, dass man durchaus viel erreichen kann …
      Ist das nichts?!
      Und wenn man eben nichts macht, ja – dann kann sich auch nichts zum Guten ändern,
      dann bleibt es, wie es ist – oder es wird noch schlimmer, als es bereits ist.
      Ganz einfach!
      Haben wir (noch) eine Demokratie – oder nicht?!
      Also – üben wir – das VOLK – doch gem. Art. 20 GG die Herrschaft aus, denn –
      nichts anderes bedeutet doch das Wort DEMOKRATIE!
      Nach dem Willen aller Bürger (= Volk) haben sich die politisch Verantwortlichen zu richten – und NICHT umgekehrt.

  5. Das habe ich soeben an das Bundeskanzleramt,die SPD Zentrale und an das Landwirtschaftsministerium geschickt( Anrede natürlich entsprechend geändert):
    Wäre toll wenn das noch viele Andere machen würden!

    Sehr geehrte Frau Merkel, sehr geehrter Herr Altmaier,ich bin entsetzt über die Enthaltung zur Genmaisabstimmung.88%der Deutschen dagegen-wen vertritt die Regierung eigentlich?!Das lässt für das drohende TTIP das Schlimmste ahnen.Kommen Sie nicht mit Ländergrenzen für den Fall dass es den einzelnen Ländern überlassen bleiben sollte, die interessieren den Mais nicht!Kein Wunder dass die Menschen Volksentscheide fordern.Von wegen sie erkennen“Vorbehalte der Bevölkerung gegen Gentechnik“an.Ein Nein wäre ihr Auftrag gewesen!!! Aber Sie öffnen ja lieber den großen Saatgutfirmen die Türen nach Europa. Der Eindruck dass Bürgerinteressen zu Gunsten der Interessen großer Konzerne immer häufiger missachtet werden verdichtet sich zunehmend. Und ganz nebenbei erzeugen Sie so einen weiteren Zuwachs an Europaverdrossenheit bei vielen Menschen. Saubere Arbeit!
    Mit freundlichen Grüßen,I.Schiller

  6. Sehr geehrte Frau Merkel,
    mit ihrer Stimmenthaltung zum Gen-Mais, demonstrieren sie einmal mehr, wie gleichgültig ihnen die Bürger dieses Landes sind.
    Das auch die Umwelt – wieder einmal- ein Stück mehr belastet wird, ist ihnen ebenso egal.

    Das eine verkünden und das Gegenteil davon ausführen. Leute hinters Licht führen,- so sieht ihre praktizierte „Politik“ aus.
    Und das Ganze ohne jedwede Gewissensbisse- was ja inzwischen offenbar „state of the art“ ist.

    Das sie zur beliebtesten Politikerin dieses Landes gehören, treibt mich allerdings zur vollkommenen Verzweiflung.

    Armes, armes Deutschland

    • Ich sehe das ähnlich.
      Was steht hier eigentlich im Mittelpunkt: Umwelt, Gesundheit, letztendlich Zukunft?
      Oder: Wohl der Wirtschaft und Wirtschaftswachstum um jeden Preis, Profit, Profit, Profit?
      Die Wirtschaft ist nicht Selbstzweck, sondern dient allen Mitgliedern der ganzen Gesellschaft, nicht Einzelnen daraus und sollte auch vorausschauend betrieben und entwickelt werden. Von dieser Erkenntnis sind wir, so scheints, schon lange auf vielen Gebieten weit entfernt!
      Was hinterlassen wir unseren Kindern und Kindeskindern?
      Die Biene ist, so habe ich gelesen, Bindeglied zwischen Natur und Mensch. Das wußten mindestens bereits die alten Römer. Wir dürfen nicht in Kauf nehmen, dass Insektengift produzierender Genmais auf unsere Felder gelangt.
      Denken wir nicht nur an heute und an unsere Brieftasche. Immer wieder und immer öfter muss man feststellen, dass wir nicht mehr an übermorgen denken!
      Wenn sich Deutschland in Brüssel der Stimme enthält, ist das so viel Wert wie „Ja für Genmais“. Warum geben wir in Brüssel nicht ein klares Signal? Da nach Lage der Dinge die Gesamtentscheidung an Deutschland hängt, kann man sich nur für das „Nein“ entscheiden.

  7. hallo mitmenschen , ich finde es schwachsinnig, wenn wir gegen jede einzelne gvo-art demonstrieren wollen . da gibt es zu viele und monsanto u. co werden keine davon auslassen,wenn profit winkt. die deutsche regierung soll uns vielmehr generell vor gvo’s schützen,verdammt.sie hat doch eindeutig beeidet schaden vom volk abzuwenden.wenn sie das nicht vermag, ist sie fehl am platze. wann wird der deutsche michel wach ??????

  8. Guten Tag,

    … und ein weiteres mal verpulvert Campact hier Gelder in einer sinnlosen, unseriösen Hetzkampagne, mit der Sie sich vollkommen lächerlich machen.

    Ich kann kaum glauben, dass Menschen (ein gewisser Herr Lorenz) hier wirklich Nonsens wie die folgenden Aussagen von sich geben.

    „dann steigt auch das Krebsrisiko, weil z.b. unbekanntes Material (fremde Aminosäuren) entstehen und was der Körper damit anstellt ist überhaupt nicht erforscht.“ – Jede einzige der biologisch relevanten 21 Aminosäuren kommt in Ihrem Körper vor, zu jedem Zeitpunkt Ihres Lebens. Tölpel. Es stimmt, dass sich in gentechnisch veränderten Nahrungsmittel für Ihren Körper unbekannte Proteine befinden, die die Produktion von Antikörpern auslösen, wenn sie ins Blut gelangen (nebenbei gesagt: Die Antikörperproduktion ist nicht negativ per se). Ebenso wie in Spinat, Äpfeln, Zeitungspapier, Holz, Atemluft, Leitungswasser, Ihrem Speichel (den Bakterien darin), in so ziemlich allem, womit sie umgeben sind. Aber Sie sollen die Nahrung ja auch essen und sich nicht ins Blut spritzen.

    „In Tierversuchen wurde starker Krebsbefall festgestellt.“
    „das sehr viele Menschen und Tiere durch Gentechnik krank und schon viele daran gestorben sind und das dadurch ein enormes Gefahrenpotenzial dahintersteckt.“ – Könnten sie diese Studien bitte verlinken oder Autor, Veröffentlichungsjahr und Ort (Name der Zeitung/des Journals) der Veröffentlichung angeben? Nein? Oha, sie existieren wohl nicht?

    Ich selbst habe vor wenigen Monaten meinen Universitäts-Abschluss in Zell- und Molekularbiologie vollendet und dementsprechend einen gewissen Einblick in die Thematik, da ich selbst mit gentechnisch veränderten Pflanzen gearbeitet habe und mit gentechnisch veränderten Organismen permanent arbeite. Mir ist bis zum heutigem Tag noch kein einziges (!) stichhaltiges Argument – weder wissenschaftlich, noch ökologisch – gegen den Anbau, Verzehr und Verwendung von gentechnisch veränderten Nutzpflanzen untergekommen. Kein einziges. Es mag Wissenslücken oder Probleme geben, keine Frage – wo gibt es die nicht? In keinem Fall aber sind gentechnisch veränderte Pflanzen unserer Gesundheit oder der Umwelt weniger zuträglich als konventionelle Nutzpflanzen unter dem Einsatz von chemischen Stoffen wie Insektiziden und anderen – als der Art von Landwirtschaft, die aktuell betrieben wird.

    Es gibt sehr, sehr gute Contra-Argumente im Zusammenhang mit der Nutzung von gentechnisch veränderten Organismen. Diese sind ausschließlich juristischer und patentrechtlicher Natur. Monsanto u. Ä. sind zum Teil skrupellose Konzerne, das ist bekannt. Aber bitte – ich bitte Sie – benutzen Sie doch diese Argumente. Erkennen Sie an, dass an der „Gentechnik“ an sich nichts Schlechtes ist und fokussieren Sie sich auf einer Reform des Patentrechts, um diesen Konzernen den Boden zu nehmen und ihre Monopole zu brechen.

    Für den Fall, dass Sie weiterhin Campagnen starten auf der Grundlage von „Ich finde, dass…“, „Ich meine…“ und „Ich fühle mich damit unwohl, dass…“ anstelle von rationalen Argumenten, achten Sie bitte auf Ihre Sprache. Aussagen wie „Gen-frei“, „Genfood“, „genverseucht“ oder „Angriff der Mutanten-Fische“ geben Sie vollkommen der Lächerlichkeit preis und machen offensichtlich, dass Sie vollkommen ahnungslos in der Thematik sind.

    Ich hoffe sehr, dass die Mitarbeiter von Campact in Bezug auf dieses Thema irgendwann zur Vernunft kommen. Der Rest ihrer Arbeit gefällt mir sehr gut.

    Viele Grüße und einen schönen Abend,
    Sven Schmitt

    • @ Swen Schmitt

      Ihrer Argumentation gebe ich z.T. Recht- aber sie übersehen zum Einen, das die AgroGentechnik insgesamt noch in den Kinderschuhen steckt. So wirklich weiss man nicht, was man tut- dafür gibt es diverse Beispiele. Bezeichnend ist z.B. das man (nicht nur die hier aktuell diskutierte) die Pflanzen dazu bringt, ein Gift zu produzieren (hier soll es gegen den Maiszünsler wirken- niemand weiß welche Insekten noch betroffen werden, – man testet es einfach im Freilandversuch)
      Wenn man mehr wüsste, würde man die Pflanze für den Maiszünsler einfach nur unattraktiv machen- aber nein- es muss ein Pflanzengift sein, weil man das gerade eben so kann.
      Ein weiteres Lieblingsthema der AgroGentechniker ist das resistent machen gegen Unkrautvernichtungsmittel- am liebsten nur gegen das selbst produzierte- prima, dann kann man bedenkenlos draufhalten- mehr hilft schließlich mehr- ist ja immer noch ein weit verbreitetes „Allgemeinwissen“ – Informieren sie sich mal über die Zustände in Drittweltländern.
      Dann wäre da noch das beliebte unfruchtbar machen der Samen…damit auch bitteschön immer wieder nachgekauft werden muss und die Preise nach und nach hochdiktiert werden können.

      Es gibt nur eine Handvoll Beispiele, wo wirklich mal verantwortungs- und sinnvolle gentechnische Veränderungen durchgeführt wurden, z.B. um den Wasserbedarf zu reduzieren o.ä.

      Die Natur sammelt ihre „Try and Error“ Erfahrungen in den Introns um sie nach Reifung an die Exons zu übergeben. AgroGentechniker verändern eher „grobmotorisch“ DNA- von denen sie über die Hälfte noch gar nicht verstanden haben

      Ich habe mich viele Jahre lang mit Einstein und Mandelbrot (Fraktale Geometrie) beschäftigt und habe vor allem eines gelernt: Es gibt keinen Vorteil ohne einen Nachteil in gleicher Größenordnung.

      Das sie noch keine Studie vorliegen haben, die beweist, das irgendwelche Krankheiten durch Genmanipulationen ausgelöst wurden, liegt auch vor allem daran, das so etwas nahezu unmöglich zu beweisen ist. Bis z.B. einmal jemand darauf kommt, das z.B. ein Pollen der als Allergen wirkt ausgerechnet einer manipulierten Pflanzensorte zuzuschreiben ist, kann Jahrzehnte dauern.

      Sie sollten sich einmal Gedanken darüber machen, ob sie in diesem Bereich wirklich tätig werden wollen- sie begeben sich in mafiöse Strukturen. In dieser Disziplin herrscht Goldgräberstimmung.

      http://www.youtube.com/watch?v=OuRxppqKQds

      • Guten Tag Herr Faßbender,

        ich kenne keine Technologie, keinen Gegenstand in meinem Leben, die/der vollständig verstanden und risikofrei ist. :-)

        Exons als Reifung von Introns anzusehen halte ich für sehr fragwürdig. Introns codieren zum Teil im Zuge des alternativen Splicens ja ebenfalls für Proteine. Beide (Introns und Exons) haben unter Umständen (keinen) Zweck.

        Wenn ein Zusammenhang nicht/schwer nachzuweisen ist, ist der Zusammenhang nicht vorhanden oder schwach – in den meisten Fällen. Wenn etwas stark Allergie oder Krebs auslösend ist, sollte das schnell auffallen, wenn man eine Testgruppe und eine Kontrollgruppe vergleicht. =)

        Dass die Art und Weise die die Gentechnik aktuell vermarktet wird absolut unhaltbar ist, würde ich niemals bestreiten. Auch nicht, dass es sich dabei tatsächlich im mafiöse Strukturen handelt. Ich halte auch von der Art und Weise, wie die Resistenz gegen Pflanzengifte genutzt und vermarktet wird, nichts. Gutes Beispiel ist das von Ihnen angedeutete Glufosinat.
        Aber dafür kann die Technologie an sich nichts. Die Technologie ist, nach allem was man sagen kann, sinnvoll und sicher. Die Strukturen, die die Technolige nutzen, sind es nicht. Das bitte ich zu trennen, sowohl auf Ebene der Argumenten, als auch auf Eben der Ziele, die Sie alle verfolgen.

        Viele Grüße,
        Sven Schmitt

    • Sie sollten bitte Gentechnik in einem viel größeren Zusammenhang betrachten!
      Es reicht einfach nicht, eine Sache quasi nur bis zur Nasenspitze zu sehen.
      Es ist alles viel komplexer als bloß das Herumexperimentieren mit Genen und diese z.B. in Pflanzen einzufügen oder wie auch immer. Sie vergessen die Wechselwirkungen dieser neuen Organismen mit den sogenannten konventionellen oder natürlich gewachsenen Organismen
      in der freien Natur. Was geschieht, wenn sich z.B. Genpflanzen und natürliche Pflanzen gegen-
      seitig bestäuben, was wird daraus und wie wirken dann diese Ergebnisse auf die Umgebung (übrige Pflanzenwelt und Tiere usw.) … oder was auch immer?
      … und und? –
      Wissen Sie es?
      Kennen Sie denn nicht das Gedicht „Der Zauberlehrling“ von Goethe?!
      Dann können Sie vielleicht erahnen, warum ich dieses in dem Zusammenhang erwähne …

      • Guten Tag Marina,

        könnten Sie diesen von Ihnen erwähnten größeren Zusammenhang beschreiben?

        Ich kann absolut nicht nachvollziehen, warum sie die Gentechnik als Experiment mit unbekanntem Ausgang beschreiben. Wobei Sie ja weniger eine konkrete Befürchtung beschreiben, als vielmehr allgemeine Panik schüren.

        Gentechnisch veränderte Organismen sind nicht „neu“. Es ist exakt die selbe Spezies wie zuvor, mit minimalen Veränderungen. In der Regel wird nur ein kurzes Stück DNA ins Genom eingefügt, das für einen Marker und eben das gewünschte Gen kodiert. Beide – der Marker und das gewünschte Gen – kommen natürlicherweise an einer anderen Stelle in der Natur vor. (Soweit, dass man funktionelle „synthetische Gene“ schaffen könnte, ist man bei weitem noch nicht). Das gewünschte Gen ist häufig ein Enzym, das eine einzige Reaktion umsetzt.
        Das ist alles: Ein natürlich vorkommendes Gen in einem „natürlich vorkommenden Organismus“.
        Was bei Wechselwirkungen mit der Umgebung oder anderen „unveränderten“ Organismen der selben Spezies passieren soll? Nunja, das was sonst auch passieren würde. Warum sollte etwas Neues passieren?

        Sie sprechen von „natürlichen Pflanzen“. Die Kartoffeln, die wir essen, das Getreide, nichts davon ist natürlich und könnte ohne Fürsorge des Menschen überleben. Blumenkohl, Rosenkohl und einige andere Gemüsepflanzen stammen von der selben Pflanze ab. Was sie da essen, ist nichts anderes als Pflanzentumore. All diese Pflanzen sind durch „natürliche/klassische“ Züchtung entstanden – teilweise unter Zuhilfenahme von radioaktiver Bestrahlung. Niemand schert sich um all die unkontrollierten Veränderungen, die dabei in den Pflanzen entstanden sind (warum auch, was sollte gefährliches dabei entstehen? (keine Ironie!)). Bei gentechnisch veränderten Pflanzen – bei denen die genetischen Veränderungen und deren Wirkungen sehr gut verstanden sind – bestehen große Vorbehalte. Das ergibt keinen Sinn.

        Ich diesem Zusammenhang habe ich einen interessanten Artikel gefunden: http://www.sueddeutsche.de/wissen/zucht-mit-radioaktiver-stralhung-die-atom-gaertner-1.1270439

        Den letzten Absatz finde ich dabei besonders bemerkenswert:
        „Auch Hans Steinhart wundert sich, dass den Deutschen heute Pflanzen mit vielen unbekannten Mutationen lieber sind als Gewächse mit künstlich eingebauten Genen. „Wie würden die Menschen reagieren, wenn heute jemand unsere Experimente wiederholen würde?“ Vermutlich ähnlich wie bei Versuchen mit Gentechnik: Dort werden nicht nur neue Gewächse geerntet, sondern auch Gewalt.“

        Verstehen Sie nun, warum ich das Totschlag-Argument „Niemand weiß, was passieren könnte“ für so furchtbar unbegründet halte? In so vielen anderen Fällen – wo sehr viel mehr „passieren“ könnte – schert es doch auch niemanden. Warum bei dieser Technologie – wo so lächerlich wenig „passieren kann“?

        Auch wenn ich mich wiederhole – ich möchte niemanden zur „Gentechnik bekehren“. Ich versuche nur dazu anzuregen, den Fokus von sinnloser, unbegründeter Panikmache weg zu den eigentlichen Problemen zu lenken. Zu den wirtschaftlichen Strukturen und dem (Patent-)Recht. Wie gesagt – in der Technologie selbst liegen keine Probleme.

        Ihnen allen einen schönen Tag!
        Sven Schmitt

        Viele Grüße,
        Sven Schmitt

  9. Everybody´s Darling turns out to be everybody´s asshole…

    Das ist der Lauf der Dinge und dürfte für jeden Amts- und Verantwortungsträger des politischen Kabinetts mal angesagt sein; zumal sich alle Erwartunghaltungen von Außen nie erfüllen lassen können.

    Gen veränderter Mais stellt eine Bedrohung für nicht Gen-veränderten Mais in „Sortenreinheit“ dar. Mir stellt sich die Frage -so löblich ich die Auseinandersetzung hier auch finden mag:
    Lässt sich eine Verbreitung des Gen-Mais überhaupt stoppen?

    Schließlich dürfte es schon zu Wildkreuzungen auf landwirtschaftlich genutzten Flächen gekommen sein.
    Vlt. fehlt es mir an Input…Die Frage keimt aber unweigerlich bei mir auf.

    • @Uwe, es geht dabei doch nicht nur darum, ob es im Laufe der Zeit zu irgendwelchen Kreuzungen kommt.
      Weitaus gravierender ist die Herstellung der Abhängigkeit der Landwirte zum Patentmais und die ganzen Folgewirkungen.
      Statt der nächsten Folge GZSZ mal den hier anschauen:

      http://www.youtube.com/watch?v=OuRxppqKQds

  10. Klartext:
    Beim Franz Josef Strauß hätte es das nicht gegeben, der war nicht so ein Buttler der Industrie wie heute unsere Politiker.
    Jetzt liegen der EU in Brüssel alleine über 70 Anträge von genverseuchten Obst (Nahrungsmittel) vor, die nach und nach die nächsten Jahre zugelassen werden sollen.
    Kurzgesagt wenn immer mehr Genfood bei uns auf den Teller landet, dann steigt auch das Krebsrisiko, weil z.b. unbekanntes Material (fremde Aminosäuren) entstehen und was der Körper damit anstellt ist überhaupt nicht erforscht. In Tierversuchen wurde starker Krebsbefall festgestellt. Ja und wer jetzt noch glaubt es geht mich ja nichts an zu den kann ich nur sagen, schaut euch weiter eure Sportnachrichten und Dschungelcamp an.
    Ist euch noch nicht aufgefallen, warum die Presse so wenig darüber berichtet?

    Deswegen sollte sich Europa und auch Deutschland ein Vorbild an Peru nehmen.

    Das Peruanische Parlament hat am 04. 2013 mit sofortiger Wirkung ein 10 Jahres Verbot für
    gentechnische Pflanzen erteilt. Absolutes Einfuhrverbot, Anbauverbot und Zuchtverbot.
    Peru argumentiert das so, das sehr viele Menschen und Tiere durch Gentechnik krank und schon viele daran gestorben sind und das dadurch ein enormes Gefahrenpotenzial dahintersteckt.
    Russland hat das schon genau so gemacht. Warum geht das da und hier nicht?
    Das sollte auch Europa machen und am besten die ganze Welt.

    Die Natur kann man nicht verbessern, sie ist perfekt und wenn der Mensch das tut wird die
    Bevölkerung langfristig daran zugrunde gehen.

  11. Liebe Frau Jacoby,

    eine Anmerkung zu Ihrer obigen Antwort:
    Frau Merkel und die CDU/CSU haben die Bundestagswahl gewonnen. Ein großer Teil der Bevölkerung wählte die Union – obwohl Merkels zustimmende Haltung zur grünen Gentechnik bekannt war.
    UnionsministerInnen haben im Kabinett deshalb auch die Mehrheit. Die parlamentarischen Mehreheitsverhältnisse sind gerade für die SPD schwierig. Das war von der SPD nicht so gewünscht, doch der Souverän hat es so entschieden.

    Als Stadtratskandidat und Mitglied der SPD in München kann ich sagen: Ich bin aus tiefer Überzeugung gegen diesen Gen-Mais und gegen die grüne Gentechnik!

    Der beste Weg dagegen zu opponieren ist es, eine breite Front in der Bevölkerung zu mobilisieren. Bei den derzeitigen Machtverhältnissen im Bundestag ist ein politisches Nein unwahrscheinlich. Denn die Koalition muss zukünftig auch noch bei vielen drängenden Entscheidungen einen Konsens finden.

    Die SPD beschloß auf dem außerordentlichen Bundesparteitag am 26.01.2014 die Zulassung des gentechnisch verändertem Mais 1507 abzulehnen. Weil sie sich im Bundestag nicht durchsetzen kann, sind wir 88% der Bevölkerung, die wir diesen Mais ablehnen, gefordert. Wir müssen uns Gehör verschaffen und versuchen, möglichst großen Druck vor allem gegenüber der Union aufzubauen!

    • Kennen Sie das Bild mit den drei Affen: der Eine sieht nichts, der Zweite hört nichts und der Dritte sagt nichts?
      Dieses Bild passt gut zu den großen Volksparteien, vor allem zur CHRISTLICH (?) Demokratischen
      Union wie auch zur CHRISTLICH SOZIALEN (?) Union, die einfach nicht die große Mehrheit in der Bevölkerung wahrhaben wollen, welche EINDEUTIG GEGEN Gentechnik ist!
      Die CDU/CSU haben nicht die absolute Mehrheit, wenn das so wäre, bräuchten sie ja nicht mit einer weiteren Partei eine Regierungskoalition zu bilden, SO sieht es nämlich aus!
      Von wegen die SPD hätte keine Macht, um gegen CDU/CSU entgegenzuwirken, wenn sie sich aber – bildhaft ausgedrückt – wie ein Putzerfisch, am großen Fisch verankert, verhält, dann werden CDU/CSU ihre Macht weiter ausbauen und so handeln, wie sie es wollen –
      ohne dabei vielleicht große Rücksicht auf die SPD zu nehmen!
      Wenn die SPD alles mit sich machen lässt, wie bisher sonst auch, ja dann …
      Dabei ist sie am längeren Hebel.
      Warum nutzt die SPD diese Chance nicht?
      Hätten wir ein GERECHTE(RE)S Wahlrecht, dann wären manche für kleine Parteien abge-
      gebenen Wählerstimmen AUCH TATSÄCHLICH den kleinen Parteien zugute gekommen – UND NICHT der CDU!
      UND DANN sehe das Bundestagswahlergebnis von 2013 wahrscheinlich entschieden
      anders aus …
      Manche – oder nicht wenige – Bürger, die für kleine Parteien gestimmt haben, fühlen sich aufgrund des Wahlgesetzes gewissermaßen getäuscht und betrogen!
      Und warum wurde das betreffende Wahlgesetz nicht so reformiert, dass es bei Wahlen gerechter zugeht?!
      Ich denke, weil Parteien, die zur Zeit an der Regierung sind, wie die CDU ihre Machtstellung
      weiterhin BEHALTEN wollen, aber
      DIESES Machtgehabe ist NICHT im Sinne einer WAHREN gelebten DEMOKRATIE –
      UND AUCH NICHT im Sinne der überwältigenden Mehrheit in der Bevölkerung, die sich entschieden GEGEN eine Gentechnik und mit all ihren Konsequenzen ausgesprochen hat!
      NICHT WENIGE Politiker scheinen bei ihrem Denken und Handeln einfach zu vergessen, dass
      das gesamte Volk – gem. Art. 20 GG (!) – DER Souverän ist und SOMIT im Grunde bestimmt,
      wie die Politik im Lande auszusehen hat!
      Politiker erhalten LEDIGLICH den Auftrag vom GesamtVOLK in SEINEM Sinn zu handeln.
      Deshalb entspricht eine Klientelpolitik, die leider zur Zeit getätigt wird, NICHT der Demokratie …
      Die politisch Verantwortlichen sind für das Volk da – und nicht umgekehrt!
      Also wäre für die Politik nicht nur ausgesprochen ratsam, auf die Mehrheit im Volk zu hören –
      auch was die Meinung in puncto Gentechnik anbelangt …

    • Was ich nicht verstehe: Warum haben gerade erstmal nur 350.000 leute unterzeichnet? Bei dieser Brisanz des Themas und inkl.der Auswirkungen in der Zukunft haetten doch schon 3 millionen unterschreiben muessen. Ich vertseh das nicht.

  12. Liebe Frau Jacoby,
    herzlichen Dank,
    dass Sie die Ausnahme zugelassen haben, indem mein Schreiben mit dem besonderen Anliegen Berücksichtigung gefunden hat und auch von Ihnen freigeschaltet wurde!
    So hat jeder – wer will – hier nebenbei die Möglichkeit, sich an der betrefffenden Petition, die doch ziemlich dringlich ist, zu beteiligen.
    Vielen Dank nochmals – für diese Ausnahme!
    MfG
    Marina

  13. Pingback: Gentechnik: Gerade versprochen, schon gebrochen » .

  14. hallo,
    wir verlinken auf unsere Webseite auf die Kampagne, mit einem Textanreißer. Dürfen wir zu Illustration eins der drei Bilder auf dieser Seite verwenden?
    Danke für Auskunft

  15. http://www.avaaz.org/de/internet_apocalypse_pa_eu/?bxVzmbb&v=34992

    Liebes Campact-Team,
    entschuldigen Sie bitte, der o.a. Link betrifft ein anderes Thema, und zwar das Internet …
    Außergewöhnliche Situationen erfordern manchmal außergewöhnliche Maßnahmen!
    Folgendes ganz kurz:
    Vor einer Woche erhielt ich eine E-Mail von Pascal V. – Avaaz.org mit entsprechender Online-Petition „Internet-Apokalypse?“, und zwar hieß es u.a.:
    „Die reichsten 1% von uns könnten bald bestimmen, was wir alle im Internet sehen …
    … die USA und die EU sind kurz davor, den reichsten Unternehmen schnellen Zugriff auf Netzinhalte zu geben, während alle anderen zahlen müssen oder ausgebremst werden.“ …
    Ich hielt – und halte diese Petition immer noch für sehr wichtig und sie geht im Grunde uns alle an.
    Deshalb habe ich Campact e.V. per Mail kontaktiert und auch ein paarmal telefonisch zu erreichen versucht – jedoch jeweils ohne Erfolg!
    Daher versuche ich es auf diesem Wege, wie gesagt: Außergewöhnliche Dinge erfordern manchmal eben außergewöhnliche Maßnahmen!
    Von sozialen Netzwerken wie Facebook o.dgl. halte ich nicht viel, sonst wäre es bestimmt ein
    Leichtes, dort die entsprechende Petition zu verbreiten.
    Wie gesagt, diese beträfe uns wirklich alle.
    Normalerweise tue ich es nicht, Campact e.V. hier im Blog zu kontaktieren, aber wenn es anders nicht funktioniert?!
    Liebe Frau Jacoby, ich bitte nochmals um Entschuldigung, diese Plattform für mein Anliegen
    bzgl.o.a. Petition ausnahmsweise genutzt zu haben.

    MfG

    Marina

  16. “Wir erkennen die Vorbehalte des Großteils der Bevölkerung gegenüber der grünen Gentechnik an“

    Diese Aussage beinhaltet ja nicht, dass man die Vorbehalte teilt und sich tatsächlich aktiv einsetzen will. Man erkennt sie an, man hat sie zur Kenntnis genommen. Mehr nicht. Daraus entsteht keine Handlungsveranlassung. Man hat sicher auch die Sorge der Bürger nach den NSA-Enthüllungen anerkannt. Was ist seitdem passiert? Was wird noch passieren? Richtig, nichts.

    • Leider hast Du damit sowas von Recht – ist schon zum Verzweifeln :-(

  17. Also campact muß sich hier nicht so aufspielen, wissen die doch ganz genau, das alles eine Firma ist!
    Ich habe denne schon x-mal geschrieben, das diese Klimalüge nur der Wirtschaft dient und denkenden Menschen sofort klar ist, das wir früher oder später fürs Atmen bezahlen müssen, CO² hat keine Auswirkungen auf das Klima! Und jetzt wollen die mal was „Gutes“ tun!?
    @extremist..
    Deine Befürchtung ist schon wahr geworden, http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/10/31/monsanto-zerstoert-honig-imker-muessen-jahres-ernte-vernichten/
    Es ändert sich nichts, solange die Leute nicht begreifen, das die Politiker, wie schon seit Jahrzehnten, wirtschaftsvertreter sind! Wer sich die Entscheidungen anschaut, kommt nicht drumherum, das zu erkennen…

      • Hallo Frau Jacoby, Sie meinen wohl, es ist wissenschaftlich gewollter Konsens, dass alle an den Klimawandel glauben sollen! Der Klimawadnel ist die größte und gefährlichste Propagandalüge aller Zeiten! Befassen Sie sich mal mit Geo-Engineering, dann wissen Sie was derzeit wirklich weltweit geschieht und was zu den immer extremeren Wetterextremen und der zunehmenden wochenlangen (!!) totalen Licht-/Sonnenlosigkeit und dem komplett weißen Himmel im Winter und oftmals auch im Sommer in ganz Europa führt! Auch die Gentechnik hat mit diesen Manipulationen zu tun, denn irgendwann wachsen ggf. keine normalen Pflanzen mehr auf den Feldern; Gentechnikpflanzen werden zum Beispiel Aluminiumresistenzen angezüchtet, welches eine Substanz des Geo-Engineerings ist. Gentechnik, Geo-Engineering und die Klimawanelpropaganda gehören eng zusammen, aber eben anders als viele noch meinen. Zu den Wissenschaftlern ist zu sagen, dass das Climategate 2009 (googlen) welches in Deutschland verschwiegen wurde, die Aussagen des IPPC / Weltklimarats hinlänglich Lügen gestraft hat! Warum die Bundesregierung an diesen Lügen festhält und weiterhin die Klimawandelpropaganda auf deren Daten aufbaut und daran festhält, ist unverständlich, genau wie die Abstimmung für die Gentechnik! Aber alles hängt miteinander zusammen!! In Sachen CO“ empfehle ich dringend den Text; „Freispruch für CO2“ von Heinz Ekhart Puls zu lesenhttp://www.klimanotizen.de/2010.03.16_Puls.LP2.CO2.0905.pdf !
        Und Hier finden sich IPCC Unabhängige Wissenschaftler, die den Klimawandel wissenschaftlich anzweifeln
        und mit Fakten widerlegen und die in der Öffentlichkeit kaum bis gar nicht mehr angehört werden (dürfen/sollen!?!): http://www.eike-klima-energie.eu/
        Und bitte schauen Sie auch mal öfter kritisch in den Himmel, da sehen Sie täglich wovon ich gerade spreche, besonders wenn der Himmel mal wieder annährend blau ist und er dann schenll wieder weiß wird – wirklich hinsehen und das Gesagte hier bitte nicht leichtfertig abtun!!

    • Wie kommen Sie darauf dass CO2 keine Auswirkungen auf das Klima hätte? Wissen sie denn, wie der (ich meine nicht den anthropogenen) Treibhauseffekt funktioniert, und was ein Absorptionsspektrum ist?

  18. Ich glaube keinen Lügnern mehr – oder wer einmal lügt dem glaubt man nicht

    Die Bundesregierung hat kein Problem! Diesem Satz widerspreche ich. Vielmehr ist den Schwarzen und den Hellroten, allen voran der Merkel, das Chamäleon schon immer das liebste Tier gewesen. Schön den Mantel in den Wind hängen, aber möglichst erst einmal abwarten, was die anderen machen. Wenn nötig dabei ein paar Mal die Farben, sprich die Seiten wechsel, und dann dicke da stehen.
    Ich glaube schon längst nicht mehr an unsere Regierungen und deren zahllose Versprechen, auch nicht an Koalitionsverträge und schon gar nicht an Wahlprogramme. Und es sollte nun jeder begriffen haben, dass wir es mit notorischen Lügnern zu tun haben. Kaum mehr ein Politiker ist noch integer. Fast alle lügen aus Berechnung, weichen konkreten Fragen aus oder geben bewusst verschwommene Antworten.
    Übrigens: Keiner sollte auch nur ansatzweise denken, dass eine Merkel und deren Handlanger in der Regierung, die das TIPP alle wollen, jetzt gegen Gen-Mais stimmen werden. Das wäre doch tatsächlich paradox.
    Viele Grüße

    • Es ist doch klar,
      dass – wenn der betreffende Gen-Mais hier in Deutschland und auch europaweit angebaut werden darf –
      ein Leichte(re)s ist, weitere Gen-Produkte hier zuzulassen!
      Ein Türspalt wäre schon offen gemacht worden – für TTIP und für das Freihandelsabkommen zwischen Kanada und der EU!
      Dann ist also quasi bereits entschieden, dass TTIP und das andere Freihandelsabkommen folgen wird …
      Deutschland macht sich wieder einmal lächerlich, weil es sich enthalten will – bei der Frage, ob ja oder nein bzgl.Gen-Mais!
      Die zuständigen Bundesminister haben kein Rückgrat und handeln nicht im Sinne der Mehrheit der bundesweiten Bevölkerung, die Generzeugnisse grundlegend ablehnt …
      Sie sind gewählt worden, dass sie dann im Auftrag des Volkes handeln, Souverän ist immer noch
      die Gesamtheit des Volkes (gem. Art. 20 GG) – und nicht die Politiker!
      Schade, dass man sie nicht abwählen kann …
      Herr Friedrich (damals als Bundesinnenminister) hat schon im vergangenen Jahr eine recht klägliche Figur abgegeben, als er in die USA flog, um abzuklären, was es mit der Ausspähaffäre seitens der NSA auf sich hat – und was hat er als Ergebnis mit nach Hause gebracht?
      NOTHING.
      Glauben Sie vielleicht, als jetziger Bundeslandwirtschaftsminister vertritt er Deutschland souverän? Mitnichten …
      Die Nachfolgekoalition von Schwarz-Gelb ist – möchte ich sagen – fast eine Verschlimmbesserung …
      Es wird am Ende wohl – wie ich fürchte – kaum etwas Gutes für uns ALLE herauskommen.
      Vier Jahre lang – vielleicht nur ein Dahingewurschtel – ohne wirklich gute Ergebnisse für die Gesamtheit des Volkes, eher wird vielmehr wieder Klientelpolitik betrieben – wie gehabt!
      Und –
      tatsächlich Gutes erfahren die Politiker allemal bei sich selber – solange sie an der Regierung bleiben, – denn ihre eigenen Taschen werden gut gefüllt sein – dies auf jeden Fall,
      egal,
      wie schlecht oder gut ihre Regierungsarbeit sein mag!

  19. Sehr geehrte Frau Jacoby!
    Ich hoffe, Sie können mir grob erklären, warum unsere Volksvertreter hier kein Nein bestimmen.
    Falls Ihnen auch keine sinnvollen Gründe genannt wurden oder bekannt sind, dann kann ich unsere Politiker nur freundlich warnen. Ich glaube nicht, dass unsere Landwirte massenweise Suizid begehen werden, wenn Monsanto-Mais nicht den Ertrag bringt, oder die ganze Hybrid-Problematik zum tragen kommt, Der deutsche Michel ist duldsam, er hat aber definitiv einen anderen religiös-psychologischen Hintergrund, er hofft ja nicht auf ein neues besseres Karma nach seinem Selbstmord, wie es massenweise Inder tun, die von Gen BT-Baumwolle ruiniert wurden.
    Ich behaupte mal, dass unsere Landwirte spätestens dann, wenn sie denn eines Tages verklagt würden Weil Gen-Mais auf Ihrem Feldern/Äckern gefunden wurde, den sie selbst gar nicht ausgebracht haben… spätestens dann wird der eine zum Rechtsanwalt gehen, der andere vielleicht ganz anders abgehen. Also ich persönlich könnte das verstehen.
    Hoffen wir mal für unsere Politiker, dass Campact und die Büdnispartner genügend Unterstützer finden um Nein zu Gen-Mais sagen zu lernen!

    Danke für Ihre Aktion
    Manfred Gräb

    • Für ein Nein bräuchte die Bundesregierung eine einstimmige Meinung. Wirtschaftsminister Gabriel (SPD) ist gegen die Zulassung, ebenso Agrarminister Friedrich von der CSU. Sowohl SPD als auch CSU hatten sich in ihren Wahlprogrammen für eine gentechnikfreie Landwirtschaft ausgesprochen. Die CDU und Kanzlerin Merkel wollen sich aber nicht auf ein Nein festlegen. SPD und CSU scheuen anscheinend den Konflikt, sich gegen ihren Koalitionspartner durchsetzen – dabei hätten sie die Mehrheit der Bevölkerung auf ihrer Seite!

      • Vielen Dank für diese prägnante Erläuterung!

        Leider hatte wohl Franz Josef Strauß in einer Sache recht:
        „Everybody’s Darling wird am Ende everybody’s ….“
        Hoffentlich besinnt sich Horst Seehofer – mein Landesvater auf Zeit – doch noch!
        Würde ihn in meiner Achtung, die ich tatsächlich in manchen bis vielen Dingen habe, steigern.

        Und nochmals ein großes Dankeschön an Sie und Ihr Team!
        Manfred Gräb