Kurz-Anleitung: Konzerne ärgern leicht gemacht

So geht's bei der EU-Wahl: Konzern-Lieblinge wie Fracking, Gen-Food, Wasserprivatisierung abwählen

Gentechnik auf unseren Tellern, Fracking und Wasserprivatisierung – mit dem EU-US-Handelsabkommen TTIP wollen sich Konzern-Lobbyisten ihre kühnsten Träume erfüllen. Monsanto & Co könnten dann vor geheimen Schiedsgerichten gegen unsere Gesetze klagen, Milliarden Euro Steuergeld kassieren und geltendes Recht aushebeln.

Durchkreuze ihren Plan und wähle TTIP ab – diesen Sonntag bei der Europa-Wahl. Wie sich die Parteien zu TTIP positionieren, zeigt unser Parteiencheck.

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Monsanto, Shell & Co ärgern leicht gemacht. So geht's bei der EU-Wahl: Konzern-Lieblinge wie Fracking, Gen-Food, Wasserprivatisierung abwählen (Ill.: Campact)

Die EU-Kommission will TTIP so gestalten, dass der Bundestag und andere Parlamente der EU-Mitgliedsstaaten nicht darüber abstimmen dürfen. Das heißt: Die künftigen EU-Abgeordneten wären die einzigen Volksvertreter, die TTIP stoppen können. Ob das EU-Parlament diesen Deal stoppt, hängt stark von den deutschen Abgeordneten ab. Sie stellen mit 96 Mitgliedern die größte Gruppe im Parlament. Daher kommt es auf jede Stimme an. Jetzt Parteiencheck machen und Grafik verbreiten, um Freunde einzuladen, am Sonntag zur Wahl zu gehen. Dafür bitte hier klicken:

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Veröffentlicht von Annette Sawatzki

Annette Sawatzki, Jahrgang 1973, studierte Philosophie, Politikwissenschaft und Volkswirtschaftslehre in Bonn, Berkeley und Hamburg. Sie arbeitete als Dokumentarin, wissenschaftliche Mitarbeiterin und Büroleiterin von Bundestagsabgeordneten. Ihre Schwerpunkte als Campaignerin bei Campact liegen in der Sozial-, Wirtschafts- und Finanzpolitik.