TTIP-Demo: Zehntausende in Berlin erwartet

600 Busse, 5 Sonderzüge und etliche Fahrgemeinschaften machen sich am Samstag auf den Weg zur Groß-Demo gegen TTIP & CETA nach Berlin. Gemeinsam mit zehntausenden Menschen werden wir ein unübersehbares Zeichen gegen unfaire Handelsabkommen setzen.

600 Busse, 5 Sonderzüge und etliche Fahrgemeinschaften machen sich am Samstag auf den Weg zur Groß-Demo gegen TTIP & CETA nach Berlin. Gemeinsam mit zehntausenden Menschen werden wir ein unübersehbares Zeichen gegen unfaire Handelsabkommen setzen.

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Diese Demo verspricht wirklich riesig zu werden: Wir haben Rückmeldungen von über 20.000 Campact-Aktiven, die kommen wollen. Wir hoffen auf weit mehr als 50.000 Menschen aus ganz Deutschland. Ehrlich gesagt, sind wir hier alle schon ganz kribbelig! 

Komm zur Groß-Demonstration in Berlin:

Zeit: Samstag, 10. Oktober 2015, 12.00 Uhr

Ort: Washington-Platz, vor dem Berliner Hbf

Als wir vor zwei Jahren unseren Appell gegen TTIP starteten, hätten wir uns das nicht träumen lassen: Zusammen mit unseren Bündnispartnern sind wir zu einer mächtigen Bürgerbewegung angewachsen. Die Handelsabkommen TTIP, CETA und TISA stehen zur Diskussion – und lassen sich gegen diese Bewegung nicht mehr einfach durchsetzen. Gerade ist mit über 3 Millionen Unterschriften die selbstorganisierte Europäische Bürgerinitiative zu Ende gegangen – jetzt ist es an der Zeit, dass wir den Protest gemeinsam auf die Straße tragen.

PR-Aktion kurz vor der Demo

Übrigens: Der Bundesverband der deutschen Industrie macht gerade mit einer sauteuren Werbeoffensive für TTIP von sich reden. Warum gerade jetzt? Das gibt der BDI unumwunden zu – und trommelt damit unfreiwillig auch die Werbetrommel für uns: Man wolle gegen unsere Großdemonstration in Berlin ein Zeichen setzen. Vielleicht stoßen wir ja am Samstag auf eine dieser BDI-Botschaften. Ein Grund mehr, nach Berlin zu kommen: Wir halten den Großkonzernen unseren großen, bunten und kreativen Widerstand entgegen. Da kann der BDI noch so teure Werbestrategen beschäftigen – wir werden mit mehreren zehntausend Menschen unser Nein gegen Demokratieabbau und für Verbraucherschutz auf die Straße tragen.

4 Kommentare

  • von Christine Borchers

    @K.-H. Perschel: Vielen dank für die tollen Vorschläge für Demo-Slogans! Freue mich, sie auf der Demo zu hören. Uns allen eine kraftvolle Demo!

  • von Thomas Teichmann

    Es müssten noch viel mehr werden, denn es geht nicht um die Wurst, es geht um die Bäckerei !
    Diese Großkonzernschutzabkommen, die ideologisch verbrämt als Freihandel verkauft werden, nutzen wenigen, und schaden vielen.
    Immerhin hat es einen prominenten Befürworter erwischt: Martin Winterkorn hat sich bei der Bundesregierung stark gemacht, und die Bundeskanzlerin hat sich von ihm beraten lassen, wie früher vom Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Bank, weil er hoffte, dass VW damit Regulierungen in den USA abschwächen könne. Für ihn ist die Wette nicht aufgegangen, zu früh ist der Auspufftopf hochgegangen, bevor VW die kalifornischen Behörden wegen der Abgasnormen verklagen konnte.

    Raus auf die Straße. Ich fahre am Samstag nach Berlin.
    Wer das nicht schafft, kann ja an anderer Stelle Zeichen setzen.

    viele Grüße
    Thomas

  • von K.-H. Pscherer

    Ein paar eigene Vorschläge zu Demo-Plakattexten für kommenenden Samstag in Berlin

    Freiheit, Recht, Demokratie – sind in Gefahr, vergesst das nie!

    TTIP, CETA, TISA – nein, danke!

    With TTIP, CETA – don’t agree ! They will roll back DEMOCRACY !

    Für TTIP, CETA, TISA gibt ‘s nach Europa keine Visa!

    Stop the TTIP – trade cartel. Let these liars go to hell !

    Typisch TTIP- “Demokraten” – schöne Worte, schlimme Taten !

  • von Helga Storch

    Bitte unbedingt die Petition unterschreiben und Posten …
    Es geht uns alle an!

Kommentare sind geschlossen.

Veröffentlicht von Christine Borchers

Christine Borchers, Jahrgang 1977, hat Geschichtswissenschaften und Germanistik an der Universität Bremen studiert. Sie engagiert sich seit Jahren in verschiedenen politischen Bewegungen. Einen Schwerpunkt ihrer politischen Arbeit legt sie auf antirassistische und antifaschistische Themen.