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Überwachung: Achtung, wir sollen überrumpelt werden

Ganz kurzfristig will der Bundestag die Vorratsdatenspeicherung beschließen. Überraschend tauchte der Punkt auf der Tagesordnung für diesen Freitag auf. Wann wir wo mit wem telefonieren und mit welcher IP-Adresse wir im Netz unterwegs sind - das alles soll mit der Vorratsdatenspeicherung protokolliert werden. Mit einer Protestaktion direkt vor der Abstimmung fordern wir von den Abgeordneten, das Überwachungs-Gesetz abzulehnen.

Ganz kurzfristig will der Bundestag die Vorratsdatenspeicherung beschließen. Überraschend tauchte der Punkt auf der Tagesordnung für diesen Freitag auf. Wann wir wo mit wem telefonieren und mit welcher IP-Adresse wir im Netz unterwegs sind – das alles soll mit der Vorratsdatenspeicherung protokolliert werden. Mit einer Protestaktion direkt vor der Abstimmung fordern wir von den Abgeordneten, das Überwachungs-Gesetz abzulehnen.

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Und das ist der Plan: Vor dem Bundestag zeigen wir zusammen mit einem breiten Bündnis: Wir sagen Nein zum gläsernen Bürger! Auf einem riesigen Überwachungs-Fernrohr prangt das Wort Vorratsdatenspeicherung. Mit knallroten Schildern und Plakaten fordern wir: Sagen Sie Nein!

Komm auch Du zur Aktion!

Zeit: Freitag, 16. Oktober 2015, 8 Uhr
Ort: Vor dem Reichstag, Platz der Republik 1,11011 Berlin

Wir demonstrieren gemeinsam mit u.A.: Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung, Digitale Gesellschaft, Digitalcourage, Amnesty Deutschland, Deutsche Vereinigung für Datenschutz, Humanistische Union… und DIR!

Die Vorratsdatenspeicherung macht uns alle zu gläsernen Bürger/innen. Nicht nur Journalist/innen, Ärzt/innen, Seelsorger/innen und Anwält/innen bangen um ihr Berufsgeheimnis. NSA-Whistleblower Edward Snowden bringt es auf den Punkt: “Letztendlich bedeutet das, dass man unabhängig davon, ob man etwas falsch macht oder nicht, immer überwacht wird.” Darum ist es so wichtig, Freitag klar zu machen: Bei so einem Gesetz mit Ja zu stimmen ist ein riesiger Fehler!

Die Zeit drängt: Komm zur Aktion und teil den Beitrag mit Freund/innen

Du bist vielleicht selbst nicht vor Ort, kennst aber jemanden, der uns bei der Aktion unterstützen kann? Dann verbreite bitte diesen Beitrag über Facebook, Twitter & Co. – das hilft uns wirklich sehr.

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