Die gerechteste Steuer der Welt

Diese kleine Steuer kann Großes bewirken: die Finanztransaktionssteuer. Spekulationen und Börsen-Zockerei würden endlich eingedämmt – Milliarden Euro in die Steuerkassen fließen. Wie das geht, erklärt dieses Video.


Diese kleine Steuer kann Großes bewirken: die Finanztransaktionssteuer. Spekulationen und Börsen-Zockerei würden endlich eingedämmt – Milliarden Euro in die Steuerkassen fließen. Wie das geht, erklärt dieses Video.

Viel zu wenige wissen über die Steuer Bescheid – hilf mit zu informieren und teile jetzt dieses Video:

Die Finanzlobby versucht bisher die winzig kleine Steuer von ca. 0,05 Prozent zu verhindern. Das ist ein Bruchteil von den 19 Prozent, die wir an Mehrwertsteuer zahlen. Die Steuereinnahmen wären enorm – selbst, wenn von jedem Wertpapierkauf und -verkauf nur so wenig abgezwackt wird: Mehr als 100 Milliarden Euro weltweit.

Die Zeit drängt – denn Banken und Fonds setzen alles daran, die Steuer zu verhindern

Schon am 5. Dezember, wollen die Finanzminister von zehn EU-Staaten in Brüssel entscheiden, ob sie die Steuer einführen. Um der starken Finanzlobby etwas entgegenzusetzen, müssen wir zeigen: Wir wollen diese geniale Steuer – und lassen nicht zu, diese historische Chance zu verpassen! Hilf mit:

Du hast schon unterzeichnet? Dann teile dieses Video mit Deinen Freundinnen und Freunden auf Facebook:

282 Kommentare

  • von Julian S.

    Ich gebe ihnen recht, dass dadurch die Finanzmärkte verlangsamt werden,( was auch negative Aspekte mit sich zieht) allerdings geht es hier doch viel mehr um Verantwortlichkeit, was meiner Meinung nach eher ein juristisches Problem darstellt als eines des Finanzmarktes.
    Im Rückblick sind die großen Krisen aus einer spekulativen Wertschöpfung, einer Fehlallokation des Geldes sowie einer ungleichen Vermögensverteilung entstanden.
    Der spekulative Charakter wurde hierbei sowohl von den Banken als auch von der breiten Masse getragen. Ich bezweifele stark dass eine Verlangsamung bzw. eine pauschale Steuer verhindert, dass unrealistische Werte entstehen. Im Gegenteil könnte man befürchten, dass eben dieser Verlust durch höhere Risikobereitschaft versucht wird auszugleichen. Ich wäre daher eher für einen Situationsabhängigen Eingriff des Staates sowohl in Konjunktur als auch in Rezession (siehe Keynesianismus) anstatt einer indifferenten Pauschalisierung mit zweifelhafter Kausalität.

  • Im Video wird 5. Dezember als Entscheidungsdatum erwähnt. Was war das Resultat der Abstimmung?

  • von Englisch Werner

    Werner
    Wir ALLE wissen um diese Problematik. Warum bringen wir die Finanzminister dazu – so wie bei allen anderen Schwierigkeiten, durch eine E-Mail – Flut, etc. zum Einlenken zu zwingen?
    Nur immer nur Reden bringt letztendlich NICHTS!

  • von Spock

    Schön gemacht von euch, nur leider überhaupt nicht zu Ende gedacht.
    1) Die Steuer wird bei weitem nicht das bringen was man von ihr erwartet, weil sie umgangen wird. Da hilft auch das Residenzprinzip nicht. Wenn in China deutsche Papiere von einem Amerikaner an einen Japaner verkauft werden ist die Steuer auch fällig? Schön gedacht, aber wer bitte soll jetzt wen zwingen, in diesem Fall die Steuer abzuführen? Das ist einfach nicht möglich, da fehlt jede Rechtsgrundlage. Oder schreibt Schäuble jetzt auch schon in China die Gesetze?

    2) Nach dem Brexit kämpfen die EU Staaten um aus London abwandernde Banken. Da geht es um sehr viele Arbeitsplätze. Nur: In ein Land mit FTT werden die Banken ganz sicher nicht wandern, wenn es genügend ohne gibt. Enormer Nachteil für FTT Länder.

    3) Das, was die Steuer dann im Endeffekt bringt, wird von wem bezahlt? Doch nicht von den Banken. Wie kommt ihr darauf? Wo sollen die 100 Milliarden die das angeblich bringt herkommen?

  • von h.fuegner

    Hallo an alle Sparer die Geld auf der Bank haben, alles bis auf wenige Euro abheben! ALLE !
    Die Banken haben nur ca. 25% Eigenkapital. Wenn sie keine Euro zur Verfühgung haben können
    sie auch keine Kredite vergeben. Dann werben sie wieder um die Sparer mit höheren Zinsen. So können wir die für zwingen mehr Zinsen zu zahlen, und nicht für 0,001% zur Verfühgung stellen.

  • von sufi

    wer mit Geld Geld macht, hat Macht und sollte ganz klar für Ausgleich sorgen, das jeder genug zum leben hat. Eine alleinerziehende Mutter, die als Kassiererin arbeitet, zahlt Steuern, arbeitet hart, hat kaum mehr Kraft und Zeit für die Kinder…..jetzt im Moment verhungern Kinder, armselig, das der Mensch so weit von Gerechtigkeit entfernt ist…
    Logisch sollte Geldhandel besteuert werden. Es gibt 60 oder 80 weltreichste Menschen, die teilen sich die Hälfte des Weltkapitals.
    Finanztransaktionssteuer ja.
    Gerechtigkeit ja
    Menschlichkeit ja

  • von Emma ETTOUATI

    Ich bin damit einverstanden!!!

  • von tollhorn

    Finanzgeschäfte sind reine Mathematik. Diese mit einer Steuer zu belasten wird die Finanzgeschäfte in andere Länder ohne Belastung vertreiben. Letztendlich erfolgt eine Kapitalflucht aus unserem Wirtschaftsraum und entzieht unserem Wirtschaftssystem den wichtigen Produktionsfaktor „Kapital“. Kein Kapital, keine Investition, kein Wachstum, keine Arbeitsplätze.

    Wer von wilden Spekulationen phantasiert hat vom Kapitalmarkt keine Ahnung. Wild spekuliert nur wer keine Ahnung von Ökonomie hat. Wer diese Transaktionssteuer fordert erschwert sich nur selbst die eigene Zukunft.

    Es ist wie mit allem, was man nicht begreift wird bekämpft.

    • von Maria Lohbeck

      Hallo Tollhorn,

      das sehen wir anders. Zu Deiner Anmerkung zum Thema „Kapitalflucht“: Zwei Elemente unterbinden das weitgehend: Das Residenzprinzip: Die Steuerpflicht richtet sich danach, WO das Unternehmen ihren Sitzen hat, egal wo das Unternehmen letztendlich einen Handel abschließt. Und das Ausgabeprinzip: Wenn Deutschland eine Steuerpflicht für deutsche Papiere beschließt, wird diese Steuer fällig, auch wenn das Papier beispielsweise in Panama von einem Chinesen gekauft wird.

      Zu Deinem zweiten Punkt: Du glaubst, dass keiner der professionellen Aktienhändler spekuliert? Leider hat uns doch der Börsencrash 2008 das Gegenteil bewiesen. Dort ist die Finanzblase buchstäblich geplatzt.

      Wir halten die Steuer für dringend notwendig, um den Hochfrequenzhandel zu entschleunigen und zumindest ein Stück weit zu regulieren.

      Viele Grüße,
      Maria

  • von Matthias

    Ziemlich simples Weltbild. Wovon soll die Finanzkrise verursacht worden sein? Vom Wertpapierhandel=Spekulation in dieser undifferenzierten Ansicht?
    Die Finanzkrise wurde durch gierige Kleinbürger der Unter- und Mittelschicht, die sich als Immobilienspekulanten versuchten, verursacht. Die haben sich in immer neue nicht zu stemmende Hypotheken locken lassen (halb zog man sie, halben sanken sie hin), weil die Preise der Immobilien ständig stiegen (USA, später Spanien), womit die billiger gekaufte Immo teurer beliehen werden konnte um mit noch einem Kredit das nächstgrößere Haus oder zweite, dritte Wohnung zum Vermieten zu finanzieren, obwohl man vom eigenen mickrigen Einkommen schon das erste hätte nicht kaufen dürfen.
    Am Ende Gelände stürzten die Berge fauler, nicht zu bedienender Hypotheken in sich zusammen und rissen die Banken mit sich.
    Das hat nichts, aber auch gar nichts mit Aktien- oder sonstigem Wertpapierhandel zu tun.
    MS

  • von Eckhard

    Neue und wirksame Regulative für die spekulativen Geldmengen einzuführen, ist mehr als überfällig.
    Heutzutage ist es doch so, daß das ganze Zins-System obsolet ist, da durch die Globalisierung da, wo auf der einen Stelle etwas hinzugewonnen wird, an anderer Stelle etwas fehlt. Was dann meistens die schwachen trifft; womit sich der sog. Zins-Gewinner für das Elend von anderen verantwotlich zeichnet.
    Mit dieser Steuer kann ein weiterer, kleiner Schritt Richtung Heilung unserer Welt eingeleitet werden.

  • von Ewa H.

    auf Medikamente zahlen wir auch 19% Steuer – warum dann nicht auf das Kaufen/Verkaufen von Aktien…

  • von Detlev

    Mir geht dies nicht weit genug.
    Unser größtes Problem ist das Finanzsystem selbst.
    Die Forderung müsste lauten:

    1. Ein Finanzsystem, bei dem die Geldschöpfung nicht aus Schulden entsteht!
    2. Keine Zins-und Zinseszinseffekte mehr
    3. VERBOT bzw. VERHINDERUNG SÄMTLICHER SPEKULATION

    Dann kommen wir etwa dahin, wo eine halbwegs gerechte Finanzordnung herrscht.
    Alles andere ist Augenwischerei und Kosmetik an einem stinkenden und faulenden System…

    • von Maria Lohbeck

      Hallo Detlev,

      ich verstehe Deine Forderung nach schneller Veränderung. Allerdings wäre die Finanztransaktionssteuer mehr als nur kosmetische Korrektur: Diese Steuer würde unmittelbar und umfassend wirken, da jede Transaktion davon erfasst ist. Das wäre „Sand im Getriebe“ für professionelle Börsenhändler und würde den Finanzmarkt entschleunigen und dadurch zumindest ein Stück weit regulieren.
      Ich denke, nur wenn dieser – in Deinen Augen vielleicht „kleine“ – Schritt gemacht wird, kann danach mehr passieren. Denn was ist die Alternative? Die Alternative wäre, dass die Verhandlungen scheitern und wir gar keine Finanztransaktionssteuer haben. Nirgendwo. Das wäre ein fatales Zeichen und damit wäre die Idee gestorben. Darum ist es nicht nur wichtig, sondern auch dringend den FinanzministerInnen jetzt klar zu machen, dass wir diese Steuer fordern.

      Viele Grüße,
      Maria

    • von Rico Lasar

      Ein Großteil der Menschen, sicher mehr als 50% will Spekulation mit andern Worten die Wette.
      Ein Lottospieler ist somit auch ein Spekulant!

    • von Rudolf Georg Linner

      Hallo Rico,
      mehr als 50% würden keine Steuern zahlen, also Steuern weg? Fussballer würden gerne mal die Hand zu Hilfe nehmen. Handspiel erlauben? Bei manchen dauert es halt länger (teilweise bis zur ewigen Ruhe) bis sie merken, dass sie von „einschränkenden“ Regeln absolut profitieren. Soziale Intelligenz ist der Matador!

    • von Heutger

      Heutger, F.-J.

      Volle Zustimmung!

    • von Wolfgang Müller

      Ich kann die Ansicht nur teilen. Wichtig ist die Reform des Finanzsystems. Alles anderet ist nur ein Kurieren an den Symptomen

    • von Ewa H.

      Detlev bin der gleichen Meinung !

    • von Nachtmuseum

      Hallo Detlev,
      stimme da voll zu. Dein Kommentar spricht mir aus dem Herzen.

      Die Banken/Profiteure drucken sich das Geld durch die von Dir benannten Punkte mit Volldampf in die eigenen Taschen, während die Völker der Welt ausgenommen werden. Es gibt schon so viel, viel mehr Geld auf der Welt, als es Dinge gibt, die man dafür kaufen könnte. Da aber nur eine Seite das Geld druckt, es auch gerne für Zinsen verleiht um noch mehr Geld zu drucken, entstehen diese riesigen Blasen, deren Folge IMMER eine Umverteilung zu Gunsten der Banken und Finanzprofiteure ist. So viel Land, Immobilien und anfassbare Werte wie Rohstoffe und Produktionsstätten haben sich diese Betrüger, die unter dem Deckmantel der Wirtschaftsförderung agieren, schon an sich gerissen.

      Kurz gesagt: Finanzsystem = Pyramidensystem. Der Stärkste gewinnt. Wer logisch denkt, stellt möglicherweise fest, dass aber Kooperation zu weit größerem Reichtum/Fortschritt FÜR ALLE führt als es bei Konkurrenz je der Fall sein kann.

  • von Rico Lasar

    Stand heute: Beim Wertpapierkauf fallen keine Steuern sondern nur Gebühren an. Beim Verkauf in Deutschland werden 25% Abschlagsteuer + Gebühren abgeführt. Das wird im Video verschwiegen – damit ist das Video nicht glaubwürdig.

    • von Andreas Hartel

      Dem kann ich nur zustimmen.

    • von Rudolf Georg Linner

      – wenn du mit Gewinn verkaufst. Ist Kapitalertrag, hat nichts mit dem destabilisierenden Hochfrequenzhandel zu tun. Das Video stellt nur auf die Zocker ab, die nichts produzieren sondern eigentlich parasitär existieren.

    • von Maria Lohbeck

      Hallo Rico,

      was stimmt ist: der Gewinn von Kapitalanlagen wird bereits besteuert. Bei der Finanztransaktionssteuer geht es aber nicht darum, Gewinn zu versteuern, sondern die Transaktion selber. Das wäre viel umfassender und direkter, denn plötzlich würde jede Aktion – also Kauf oder Verkauf – etwas kosten! Es würde also vor allem den schnellen Hochfrequenzhandel treffen.

      Viele Grüße,
      Maria

  • von Leo Francisco Braun

    Die schlechteste Steuer die es gibt !!!
    Heute 0.05%, Morgen 0.5%, Uebermorgen 5,00% usw.
    Heute „nur“ Boersentransaktionen, morgen jegliche Finanztransaktion.
    Diese Steuer gab es schon jahrelang in Brasilien und es kostete viel Leid und Traenen sie wieder abzuschaffen obwohl die Regierung manchmal probiert sie wieder einzufuehren jedoch das Volk will davon nichts mehr wissen !!!
    Mehrwert Steuer in Deutschland 19% – in Brasilien 23.832% !!!
    Finger weg von diese Steuer !!!

    • von Maria Lohbeck

      Hallo Leo,

      schade, dass Du das so siehst. Wir denken: Die Steuer hat das Potential das Finanzsystem zu entschleunigen und ein Stück weit zu regulieren. Es ist nicht wahrscheinlich, dass sich die Steuersätze entwickeln wie von Dir vorhergesehen. Denn schon über die winzigen 0,1 bzw. 0,01% wird seit Jahren zäh verhandelt. Kleinanleger – mit ihren vergleichbar kleinen Beträgen – werden dadurch kaum belastet, professionelle Aktienhändler schon. Die Steuer hat das Potential, das Finanzsystem zumindest ein Stück weit gerechter zu machen.

      Viele Grüße,
      Maria

  • von Rainer

    Es ist doch absurd: Kaufe ich einen BMW, zahle ich 19 % MwSt., kaufe ich das ganze Werk in Form von Aktien, zahle ich nichts!

  • von Gertrud Dittrich

    Die Steuer sorgt für mehr Fairness

  • von Wilfried Läu

    Ich bin immer begeistert, wenn ich bei euch die richtigen Kommentare lesen kann.
    Es gibt soviel , womit ich nicht einverstanden bin. Und Campackt deckt die Sachen auf.
    Weiter so. Steuern mussen sein, sonst stimmt die ganze Rentenpolitig nicht mehr,
    mal abwarten , ob die Nahles Idee durch kommt!

  • von H. Hocke

    Herr Schäuble (unser Finanzminister) vertritt sinngemäß bisher die Auffassung, dass eine derartige Steuer nur sinnvoll und umsetzbar ist, wenn sie weltweit eingeführt wird. Gleichzeitig ist er unglücklich darüber, dass die Niedrigzins-Politik dazu führt, dass das billige Geld nicht in die „Realwirschaft“ sondern in die Finanzmärkte fließt. Er könnte mir Einführung der Finaztransaktionssteuer zu einer Umlenkung der Finazströme beitragen. Zudem würden sich Transaktionen im Wertpapierhandel (besonders im Computerhandel) verlangsamen, da sie sich erst bei einer höheren Renditemarge lohnen würden. Dies könnte auch Blasenbildungen, die zu einem Finazkollaps beitragen, entgegen wirken. Nimmt man die zusätzlichen Steuereinnahmen, die unserem Gemeinwesen nicht schaden würden hinzu, so wäre die geplante Steuer für fast alle nur von Vorteil. Diejenigen, die sie bezahlen müssen, würden nicht wirklich ärmer.

  • von Ulrike Starke

    Und wo kann man unteerschreiben?

  • Ja wo ist denndas Video???

    Bitte Link zu dem deutschen und portugiesischen an Struffel@me.com

    • von Maria Lohbeck

      Hallo Holger,

      hier findest Du das Video:
      https://www.youtube.com/watch?v=1Dl8XN-FrdE

      Zu der Frage, wo die anderen Sprachversionen zu finden sind: Sie sind noch nicht ganz fertig, aber Mitte dieser Woche werden wie sie veröffentlichen können. Wir laden sie dann hier
      https://www.youtube.com/channel/UCFlVLBEz8BImvDRHLjfOYbw
      auf unserem Youtube-Channel hoch und verlinken sie hier im Blogbeitrag.

      Viele Grüße,
      Maria

    • Danke, aber es GIBT doch schon die Quellensteuer!

    • von Maria Lohbeck

      Hallo Holger,

      ja, aber der Unterschied ist, dass die Quellensteuer den Gewinn besteuert, nicht die Transaktion selber.

      Viele Grüße,
      Maria

  • von Otto Rake

    Diese Steuer muss sein! Sie beruhigt den Kapitalmarkt weil weniger gezockt wird. Die Steuerlast bei 0,1% tut keinem weh. Die Steuerertäge sollen zweckgebunden für den Hunger in der Welt und für die Versorgung der echten Flüchtlinge eingesetzt werden. Wenn diese Gedanken den Finanz-
    ministern präsentiert werden, dürfte es von keiner Seite Widersprüche geben.

  • von Eva Schmidt

    Jeder, der solche Transaktionen durchführt, muss mit bezahlen. Ist doch nur fair!

  • von H. Bartram

    Gutes Video – eine gerechte und längst überfällige Besteuerung von Finanzjongleuren

  • von gerd

    lange überfällig!

  • von Liisa Karttunen

    Soeben habe ich es unterschrieben. Jetzt bitte ich Dich um Deine Unterschrift!

    • Schau mal: Ich hatte 250.000 erwitschaftet durch ARBEIT und klar natürlich auch dadurch, das ich das Geld angelegt habe. Da mag die Steuer zu verkraften sein.

      Aber dann wurde ich von mindestens 2 Firmen um 75.000 € betrogen (womit ich nur die Spitze des Eisbergs aufzeige, etwa die gleiche Menge wurde mir genommen durch weitere Betrüger bzw bei 78.000 CAD steht die Rückzahlung schon Jahre aus)

      Was ist mit diesem Geld? Wer hilft da MIR?

      Wenn ich Anwälte beschäftige da was zu machen will der Staat mit der 19 % Märchensteuer auch noch MITVERDIENEN! Das find ich UNFASSBAR, schlieslich hat der Staat doch auch die Aufgabe seine Bürger vor Betrug zu SCHÜTZEN!

      (sollte das hier nun irgendwie Thematisiert werden schickt mir bitte Kommentare auch per Mail an Struffel@me.com zu bzw kontaktiert mich auf Facebook PER PM (!) (Holger Halfmann) da mit die ZEIT fehlt jede Seite zu beobachten wo ich jemals kommentiert habe)

    • von tollhorn

      Betrogen wird nur wer sich betrügen lässt.
      Schnelles Geld birgt eben auch die Gefahr des schnellen Verlustes.

      Das magische Dreieck des Geldes besteht aus
      – Rendite
      – Sicherheit
      – Verfügbarkeit

      Diese drei Faktoren sind untrennbar miteinander verbunden. Wird ein Faktor erhöht, so geschieht dies zu lasten der beiden anderen. Höherer Gewinn erfordert Einschränkungen bei der Sicherheit. Dies kann durch eingeschränkte Verfügbarkeit, sprich längerer fester Kapitalbindung kompensiert werden.

      Geldgeschäfte sind Bestandteil der Wertschöpfungskette. Wer hier Transaktionssteuern einführt belastet das Finanzsystem unnötig. Um dies auszugleichen wäre Rationalisierung nötig. Der Verlust von Arbeitsplätzen wäre die Folge. Mehr Lohnersatzleistungsempfänger würden auf Dauer zur Erhöhung der Sozialversicherungsbeiträge führen und so für eine weitere Belastung unserer Volkswirtschaft sorgen. Die Transaktionssteuer wäre der Beginn einer volkswirtschaftlichen Abwärtsspirale.

    • von trollhorn

      @tollhorn Geldgeschäfte sind Bestandteil der Wertschöpfungskette? Dass ich nicht lache. Geld selbst ist NICHTS und kann seinen Wert von heute auf morgen nahezu komplett verlieren (siehe Deutschland 1923). „Erfunden“ wurde (Papier-)Geld lediglich als bequemeres Tauschmittel, weil Goldbarren (die im Gegensatz zu bedruckten Papierscheinen einen gewissen Material- und Gebrauchswert hatten!) in größerer Menge relativ unhandlich sind.
      Der Verlust von Arbeitsplätzen in großem Stil (insbesondere bei größeren Firmen oder Konzernen) ist heutzutage eben nicht mehr auf den tatsächlichen Erfolg oder Misserfolg eines Unternehmens,sondern auf ungezügelte Börsen- und Geldgeschäfte mit irrwitzigen Verfahren (Leerverkäufe, Verlustspekulationen u.v.a.m.) zurückzuführen, die nicht mehr als „Wertetausch“, sondern als pure Zockerei einzustufen sind (siehe die sogenannte Finanzkrise 2008/09). Zockende Banken und Börsianer tragen zur Wertschöpfungskette exakt NULL bei,im Gegenteil:Sie zerstören reale Werte!

  • von P.M.

    Selten gab es eine bessere Chance, so viel zu bewirken: (mehr oder weniger) faire Steuern und (zumindest eine leichte) Eindämmung der Spekulation. Hoffe wir auf das vernünftiger Entscheiden der Entscheider.
    WENN sie denn kommt wäre es hoffentlich auch ein Anreiz für andere Staaten!

  • von Langer Thomas

    Das wäre sicher gerecht!

  • von Eckehard Oßwald

    Ich würde das Projekt gern via Email weiter verbreiten

  • von Peter

    Ja, eine sehr gerechte und vor allem sinnvolle Steuer.
    Denn neben mehr Steuereinnahmen hätte sie wohl wichtige währungs- und marktstabilisierende Wirkungen.
    Sie hat bisher nur ein Manko:
    Das sie ohne flankierende Maßnahmen leicht von Banken unterlaufen werden könnte.
    z.B. indem Banken hochfrequente Spekulationsgeschäfte nach London, New York, Tokyo auslagern.
    Man bräuchte Instrumente, die den Handel nicht teilnehmenden Banken und Börsen im EU-Raum teurer und/oder absichtlich langsamer macht.

Kommentare sind geschlossen.

Veröffentlicht von Janine Behrens

Online-Redakteurin – Janine studierte Journalistik und Kunst-und Medienwissenschaft mit Fokus auf Medienpolitik und neue Technologien. Als Journalistin arbeitete sie für TV, Radio und Online-Redaktionen und engagierte sich für Reporter ohne Grenzen e.V. 2011 wechselte sie zu einer Online-Agentur und entwickelte als User-Experience Designerin nutzerfreundliche und nutzerzentrierte Web-Konzepte. Bei Campact ist sie seit 2014.