Wie die letzten Orang-Utans ihre Heimat verlieren – und wie wir sie schützen können

Palmöl-Plantagen bestimmen in weiten Gebieten die Landschaft – nicht nur in Sumatra, sondern in ganz Indonesien. Millionen Menschen arbeiten im Anbau und der Verarbeitung. Für die letzten Orang-Utans ist der Boom des billigen Pflanzenöls eine Katastrophe. Doch es gibt noch Hoffnung für die letzten Menschenaffen.

Ein Drama für die Menschenaffen

Um Platz für die Palmöl-Plantagen zu schaffen, wird der Lebensraum der Orang-Utans zerstört. Wird der Regenwald vernichtet, werden die Affen getötet oder sterben an Unterernährung. Nähern sie sich den Plantagen, um dort Früchte zu finden, werden sie erschossen oder totgeprügelt.

Trotz Palmöl-Boom: Es gibt noch Hoffnung

Doch der Film zeigt auch Affen, die auf ein neues Leben hoffen können. Sie wurden von Tierschützern gerettet. In der Schutz-Station des ehemaligen Tierpflegers Ian Singleton werden sie gepflegt und fit gemacht für das Leben im Dschungel.
Wenn die Überlebenden bereit sind, werden sie von Ian und seinem Team an die Nordspitze Sumatras gebracht. Hier existieren noch Regenwälder, die von der Palmöl-Industrie verschont blieben. Sie werden das neue Zuhause der geretteten Affen.

Die Heimat der Orang-Utans könnte verschwinden

Unterdessen geht die Zerstörung ihrer ursprünglichen Heimat weiter. Selbst Naturschutzgebiete fallen den Plantagen zum Opfer, obwohl es Gesetze zum Schutz des Regenwaldes gibt, wurde noch niemand wegen illegaler Brandrodungen belangt. Die letzten natürlichen Lebensräume der Menschenaffen könnten bis 2020 verschwunden sein.

Wir müssen die Orang-Utans schützen

Die Deutsche Bank finanziert die Firmen Noble Group und Pacific Finance/Indofood Firmen, die an der Zerstörung des Regenwaldes beteiligt sind. Beide Firmen sind Mischkonzerne, zu denen Tochterfirmen gehören, die Palmölplantagen betreiben. Wir fordern von der Deutschen Bank, dass sie alle Geschäftsbeziehungen zu Firmen beendet, die zur Zerstörung des Lebensraums der letzen Orang-Utans beitragen. Hilf mit und unterzeichne unseren Appell:

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Veröffentlicht von Anne Beny