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In 5 Minuten erklärt: So landet unser Plastikmüll im Pottwal

Plastikplane, Schläuche, Kunststoffleine und Blumentöpfe würde niemand auf dem Speiseplan eines Pottwals vermuten. Erfahre in wenigen Minuten, warum die Tiere diesen Müll trotzdem fressen.

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Ein Kontinent aus Plastikmüll

Wir verbrauchen im Jahr etwa 100 Kilogramm Plastik – pro Kopf. Benutzen wir es nicht mehr, landet es auf dem Müll. Ein Teil davon gelangt über Flüsse oder mit dem Wind ins Meer. Dort schwimmen schon über 100 Millionen Tonnen Plastik. Im Pazifik ist sogar ein ganzer Kunstoff-Kontinent entstanden – so groß wie Europa.

Besonders kritisch: Das Plastik verrottet nicht, sondern überdauert bis zu 500 Jahre. Viele Tiere verwechseln die Kunststoffteile mit Nahrung, fressen sie und verhungern so mit vollem Magen. So auch der Pottwal im hier gezeigten Clip. An besonders kleinen Plastikteilen lagern sich zudem Schadstoffe, wie Pestizide oder Krankheitserreger an. Mit Speisefischen oder Muscheln landen sie auch auf unserem Teller.

Schadstoffe, die krank machen

Doch auch der direkte Kontakt mit Plastik kann schädigen. Denn oft sind in den Plastikprodukten Weichmacher und andere gesundheitsgefährdende Stoffe enthalten. Wird Kunststoff mit der Zeit spröde, gibt er diese Schadstoffe an die Umwelt ab. Dann können sie über Wasser oder Luft im menschlichen Körper landen – und uns krank machen.

Wir können die Plastik-Flut stoppen

Wir fordern die EU-Kommission auf, die Vermüllung unserer Meere zu stoppen. Sie muss anspruchsvolle Ziele zur Reduktion des Verbrauchs und der Herstellung von Plastik festlegen. Kunststoffe müssen ohne giftige Zusatzstoffe produziert und deutlich mehr Plastik recycelt werden.

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