So kriegst Du Deine Eltern zum Klimastreik – garantiert!

An alle unter 30: Du bist bei Fridays For Future aktiv und willst Deine Eltern, Großeltern, Tanten und Onkels überzeugen, beim weltweiten Klimastreik am 20. September mitzumachen? Mit diesen Tipps überzeugst Du sie - und machst den Streiktag zum größten Klimaprotest aller Zeiten!

Tipp Nr. 1: Eltern haben kein Instagram

Die meisten Eltern sind nicht bei Insta unterwegs. Deswegen erreichst Du sie nicht mit Posts oder Stories. Aber dafür mit Flyern, Plakaten und Stickern!

Tipp Nr. 2: Eltern haben Facebook

Nichts mit Instagram – aber dafür sind viele Erwachsene bei Facebook aktiv. Schnelle und effektive Mobi: Lade sie zum Facebook-Event für den 20. September ein.

Tipp Nr. 3: Eltern müssen freitags arbeiten

Die meisten Erwachsenen müssen am Freitag zur Arbeit. Wenn sie mit zum Klimastreik kommen wollen, geht das für viele vermutlich nicht spontan. Die meisten werden sich den Tag freinehmen müssen oder ihre Termine verschieben. Also: Sprich sie rechtzeitig auf den großen Streiktag an! Und wenn es dann heißt „Ich muss arbeiten“ – hier gibt es eine ganze Reihe mit guten Tipps für Beschäftigte!

Tipp Nr. 4: Eltern lieben den Familien-Chat

Das ist Deine Chance: Schick ihnen alle Demo-Orte für den 20. September per WhatsApp – und bestimmt wissen morgen alle in Eurer Familie Bescheid! ;)

Tipp Nr. 5: Eltern wollen Fakten

Es geistern widersprüchliche Aussagen über den Klimawandel herum. Lobbyist*innen,  Politiker*innen, Wirtschaftsvertreter*innen – viele wollen die Klimakrise kleinreden. Mit diesen Fakten kannst Du leicht gegenhalten – und Deine Eltern überzeugen, warum unser Streik so wichtig ist und dass wir sie beim Klimastreik am 20. September brauchen.

Tipp Nr. 6: Du bist Deinen Eltern wichtig – und Deine Zukunft auch

Wenn jemand Deine Eltern überzeugen kann, dann bist Du es – und zwar mit Deiner ganz persönlichen Bitte. Erklär‘ ihnen, warum es Dir wichtig ist, dass sie am 20. September dabei sind. Warum macht die Klimakrise Dir Angst? Warum gehst du streiken? Das wird wirken – ganz bestimmt!

4 Kommentare

  • von Hans-Joachim Hauschild

    Kann man bei Campact die Warheit nicht vertragen?
    Ich habe in meinen Kommentar geschrieben, das die
    E Autos nicht so umweltfreudlich sind wie gesagt wird
    schon bei der Herstellung und Entsorgung der Batterien
    kann es zu broblemen kommen,das sich Leute gegen die
    Windenergie stellen dürfte Euch auch nicht entgangen sein
    es wird immer gesagt das diese Anlagen die Landschaft verschanden,
    Lärm verursachen und Vögel töten von Straßen besetzen und Türen
    blockieren halte ich nichts.

  • von Helmut Tadeusz

    Hallo, ich möchte eigentlich keinen Kommentar schreiben, sondern auf etwas – für mich WICHTIGES – hinweisen.
    Daliha Lavi hat ein wunderschönes Lied zu dem Thema gesungen. Und zwar – -„Mutter Erde weint“ — . Ich weiß, diese Musik ist nicht unbedingt die für junge Leute, aber zur Musik gibt es auch einen Text. Und der hat es in sich!!!
    Man mag es nicht glauben, aber dieses Lied ist 1984 – Neunzehnhundervierundachtzig – erstmalig gesungen worden.
    Ich werde am 19.09.2019 in Herne zur Demo – „Oma und Opa for Future gehen.“ Da werde ich dann diesen Song über den Bluetooth Lautsprecher abspielen.
    Ich könnte mir vorstellen, daß dieser Song als Erkennungsmusik bei allen Fridays for Future Demos laufen könnte.

    Weiterhin gutes Gelingen – und gebt nicht auf.

    „Glück Auf“ aus Gelsenkirchen

    P.S. Ich habe keine andere Möglichkeit gesehen um an die Aktivisten zu kommen, daher dieser Weg. Sorry

  • von Wolfgang Herden

    Ein Nachsatz sei mir noch erlaubt: Bitte Ihr jungen Leute, strebt danach, bei Eurer Studien- und Berufswahl Eure Umwelt- und Klimaziele aktiv zu verwirklichen. So wie ich einst beim Einsatz für eine offene demokratische Gesellschaft zur Überwindung der verkarsteten politischen und wirtschaftlichen Strukturen merkte, werdet auch Ihr in der Schule, im Studium und später in Euerer Berufstätigkeit feststellen, der Teufel steckt im Detail. Ihr müsst es schaffen Euer Leben aktiv und konstruktiv auf das uns allen so wichtige Klimaziel und eine lebenswerte Umwelt auszurichten. Und wir müssen uns bewusst werden: Die Güter auf unserem Globus sind zutiefst ungerecht verteilt. Wir in Europa und Nordamerika leben auf Kosten der anderen Erdbewohner in einem luxuriösen Paradies. Es drohen für uns damit einschneidende Verzichte und Lebensveränderungen. Unser Streben muss sich darauf ausrichten, durch kluge nachhaltige Änderungen das Gefälle zwischen arm und reich auf unserem Planeten einzuebnen.

  • von Wolfgang Herden

    Liebe jungen Leute, die Ihr am Klimastreik teilnehmt, ich mit meinen Erfahrungen Spät-Alt-Achtundsechziger habe eine dringende Bitte an Euch. Euer Anliegen, unsere Schöpfung zu bewahren ist eine gute Absicht. Bitte lasst aber nicht zu, dass diese gute Absicht durch Gewalt konterkariert wird. Aktionen wie die Blockade der IAA ist als destruktives passives Mittel nicht der richtige Weg. Es birgt in sich die ersten Ansätze zu physischer Gewalt, die bei uns damals im Terrorismus von Bader-Meinhoff endeten. Lasst vielmer Eure ganze jugendliche Phantasie und Euren unstillbaren Elan in konstruktive aktive und friedfertige Aktionen und Werke münden. Gegen etwas zu sein und zu demonstrieren, das weiss ich aus eigener Erfahrung, ist nicht so schwer. Eure schwere Aufgabe ist es, ein Umdenken und klimaorientiertes Handeln in unserer Industriegesellschaft herbeizuführen. Dazu braucht es vor allem konstruktive Ideen, die Lust auf Neues machen. Versucht uns Alten daher konstruktive Wege aufzuzeigen.

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Veröffentlicht von Luise Neumann-Cosel