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DIE Chance für Bienen

Bienen hungern, Insekten sterben, Bäuer*innen müssen ihre Höfe aufgeben - die Agrarwende ist dringend notwendig. Wir gehen sie jetzt europäisch an: Mit einer Europäischen Bürgerinitiative fordern wir die EU-Kommission auf, Artenschutz und umweltfreundliche Landwirtschaft auf die politische Agenda zu setzen. Dazu brauchen wir eine Million Unterschriften - hilf mit.

Europäische Bürgerinitiative "Save Bees and Farmers" gestartet. Foto: Thomas Zimmermann [CC BY-SA 3.0]
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Auf unseren Feldern und Wiesen wütet ein ungleicher Kampf: Bienen gegen die Agrarindustrie. Und es sieht nicht gut aus: Die Bestände vieler Insektenarten brechen dramatisch ein – teilweise um bis zu 75 Prozent. Monokulturen und Ackergifte setzen den Tieren zu, sie finden immer weniger Nahrung.

Doch es gibt Hoffnung: In Brüssel verhandelt die EU derzeit, wer künftig die milliardenschweren Agrar-Subventionen erhält. Die entscheidende Frage ist: Gehen sie wie bisher vor allem an große Agrarfabriken? Oder vermehrt an Bäuer*innen, die naturnah wirtschaften und so Bienen und andere Insekten schützen?

1 Million Menschen für Bienen und Bäuer*innen

In diese Verhandlungen mischen wir uns ein – mit der Europäischen Bürgerinitiative “Bienen und Bauern retten”, hinter der mehr als 90 Organisationen stehen. Gemeinsam fordern wir ein Verbot synthetischer Ackergifte und mehr Geld für Bäuer*innen, die auf naturnahe Landwirtschaft umstellen wollen.

Unser Ziel: eine Million Unterschriften, gesammelt in mindestens sieben Ländern. Dann schaffen es unsere Forderungen in Brüssel auf die Tagesordnung.

Deine Unterschrift zählt

Damit das gelingt, brauchen wir Deine Unterstützung. Wenn Du auf den Link klickst, kommst Du direkt auf die Seite der Initiative “Bienen und Bauern retten”. Dort werden Deine Daten umfänglicher abgefragt, als Du es von Campact kennst. Das fordern EU-Richtlinien.

Wenn wir europaweit eine Million Unterschriften zusammenhaben, muss sich die EU-Kommissionen mit unseren Forderungen beschäftigen. Mach mit und hilf Bienen und Bäuer*innen.

Unterzeichne jetzt die Europäische Bürgerinitiative

Bürger*innen erstreiten Bienenschutz in Bayern

Was wir in Europa erreichen wollen, hat in Bayern bereits geklappt: Bienenschutz, festgeschrieben in einem Gesetz. 1,7 Millionen Unterschriften sammelte das Volksbegehren “Rettet die Bienen” letztes Jahr in weniger als sechs Monaten – das erfolgreichste Volksbegehren in der Geschichte des Freistaates.

Der Landtag übernahm die Vorschläge der Initiative – ungekürzt und ohne Abschwächungen. Selbst Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) kapitulierte und entwickelte sich quasi über Nacht zum großen Bienenfreund. Ein riesiger Erfolg für die Artenvielfalt, den die Bürger*innen selbst erstritten haben!

Das Beispiel zeigt, wie erfolgreich direkte Demokratie sein kann. In München hat der Druck aus der Bevölkerung sogar die Politiker*innen zum Umdenken gebracht, die vorher strikt gegen mehr Insektenschutz waren.

Auf nach Brüssel!

Davon lassen wir uns jetzt auch auf europäischer Ebene beflügeln – und ziehen mit unseren Forderungen nach Brüssel. Die Bürgerinitiative läuft auch während der Corona-Krise weiter. Unterschreibe ganz einfach online, und mach mit Deiner Unterschrift die europaweite Bewegung für mehr Bienenschutz und eine echte Agrarwende noch stärker!

Unterzeichne jetzt die Europäische Bürgerinitiative

Übrigens: Ein Verbot von synthetischen Pestiziden wäre nicht nur gut für die Biene, sondern auch für uns. Ackergifte wie Glyphosat oder Chlorpyrifos gelangen über Obst und Gemüse in großen Mengen auf unsere Teller – obwohl sie im Verdacht stehen Krebs, Nervenleiden und Gehirnschäden zu verursachen.

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Autor*innen

Lynn Gogolin-Grünberg ist Politik- und Kommunikationswissenschaftlerin und hat außerdem Publizistik studiert. Sie war für das ZDF journalistisch tätig. Bei Mehr Demokratie arbeitete sie als Redakteurin und Pressesprecherin. Im Anschluss ging sie als Campaignerin zum BUND. Seit 2016 ist sie für Campact tätig. Alle Beiträge Antonia Becher weiß als Umweltpsychologin um die Macht der Sprache und hat sie im Bezug auf die Klimakrise wissenschaftlich untersucht. In einer Berliner Werbeagentur lernte sie von der Pike auf wie schlagkräftige Kampagnen funktionieren. Dieses Wissen setzt sie in der Pressearbeit für Ende Gelände und seit Mai 2019 für Campact ein. Alle Beiträge

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