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#ErdbeerGate 👀

Was hat der Wahlkampf in Spanien eigentlich mit Campact und den billigen Erdbeeren in deutschen Supermärkten zu tun?

Also DAS hätten wir nun wirklich nicht gedacht, als wir unseren Appell zum Verkaufsstopp für Dürre-Erdbeeren gestartet haben: Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez twittert über uns.

Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez twittert über Campacts Erdbeer-Kampagne.

Wasserraub für Billig-Erdbeeren stoppen!

Für billige Erdbeeren in deutschen Supermärkten: In Spanien trocknet das Weltnaturerbe Doñana aus. Fordere von Edeka, Lidl und Co. einen Verkaufsstopp für Dürre-Erdbeeren!

Übersetzt schreibt er: „Leugnung ruiniert unsere Umwelt und riskiert den Ruin der lokalen Wirtschaft. Retten wir Doñana“. Diese Reaktion zeigt, wie wichtig unser Appell ist. Denn der Doñana-Nationalpark leidet unter massivem Wassermangel. Das hat vor allem zwei Gründe: Wegen der Klimakrise und Dürren sinkt das Grundwasser. Zum anderen verschärft die Landwirtschaft die Wasserknappheit.

Von Aldi, Lidl & Co. in den spanischen Wahlkampf

Politische Gegner*innen von Sánchez werfen ihm nun vor, mit Campact unter einer Decke zu stecken. Es geht aber auch noch krasser: Die konservative Volkspartei spricht von „unfairen Attacken aus ideologischen Gründen“, die rechtsextreme Partei Vox von einer „inakzeptablen Einmischung“. Ein Schelm, wer Böses denkt: Denn beide Parteien sind dafür bekannt, die Klimakrise zu leugnen.

Wir machen weiter

Der #ErdbeerGate brachte uns aber nicht nur internationale Aufmerksamkeit. Auch in Deutschland diskutiert man nun über Dürre-Erdbeeren und Doñana. Sogar die Tagesschau berichtete auf ihren Kanälen. Das zeigt uns, dass wir bei dieser Kampagne den richtigen Riecher hatten. Denn es ist einfach ein riesiges Problem, dass ganze Nationalparks zerstört werden – nur damit wir in Deutschland billige Erdbeeren kaufen können.

Wie hoch ist der Wasserverbrauch von Erdbeeren?

Das kannst Du tun!

Ganz wichtig, bitte unterzeichne hier unseren Appell an Edeka und Co. Als Verbraucher*in hast Du keinen Einfluss auf den Anbau der Erdbeeren – die Supermärkte schon. Sie können ihre Zulieferer genau danach auswählen und ein klares Zeichen senden: Andalusien darf Europa nicht länger mit Billig-Beeren versorgen, ohne Rücksicht auf die Umwelt zu nehmen. 

Ansonsten gilt: Am besten kaufst Du selbst nur in der Saison (von Mai bis Juli) frische Erdbeeren aus der Region.

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Autor*innen

Britta Häfemeier hat Journalistik/Medienmanagement sowie Online-Kommunikation studiert. Heute arbeitet sie als Social Media-Redakteurin bei Campact. Sie ist im Vorstand von Gender Equality Media e.V und feministische Aktivistin. Für den Campact-Blog widmet sie sich aktuellen Themen, die vor allem in den Sozialen Medien hochkochen. Alle Beiträge

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