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Alle Artikel von Andreas Kemper

Andreas Kemper recherchiert als freischaffender Soziologe zu Netzwerken der Ungleichheit und analysiert deren Ideologien. Seine kritischen Analysen zu Klassismus/Neoliberalismus (klassismus.de), Rassenbiologie und organisiertem Antifeminismus (diskursatlas.de) führten bereits im Juli 2013 zu seinem Buch „Rechte Euro-Rebellion“ zur AfD als Sammelbecken dieser Strömungen. Es handelte sich hierbei um die mit Abstand erste kritische Buchpublikation zur AfD. Kemper warnte hier nicht nur vor der Entstehung einer rechten Partei, sondern konnte auch als erster die Anschubfinanzierung durch die Finck-Gruppe genau bestimmen. Nicht zuletzt seine profunden Recherchen zu Björn Höcke (alias Landolf Ladig) führten zur Überwachung der AfD durch den Verfassungsschutz. Aktuell recherchiert Kemper zu „Libertarismus“, totalitär-kapitalistischen Privatstadtprojekten und schreibt an einem Buch zur Vorherrschaft des Adels im Antifeminismus („Die Aristokratie des Antifeminismus“). Im Campact-Blog schreibt er als Gast-Autor über seine aktuellen Recherchen und Beobachtungen.
AfD, Bayern, Rechtsextremismus DOGE im Bayerischen Landtag

Die AfD-Fraktion Bayern hat Vertreter des Mises Instituts in den Landtag und in die bayerische Enquete-Kommission zum Thema „Bürokratieabbau“ eingeladen. Das Mises Institut will den Staat vollständig durch Privatunternehmen ersetzen. Was steckt dahinter und was hat der inzwischen verstorbene Multimilliardär August Baron von Finck damit zu tun?

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Globale Gesellschaft, Klassismus, Rechtsextremismus Wo sich Antifeministen, christliche Fundamentalisten und Demokratiefeinde treffen

Ein internationales Netzwerk aus Antifeministen, die Reproduktionsrechte einschränken wollen, christlichen Fundamentalisten und Demokratiefeinden – klingt nach Verschwörungstheorie? Ist aber Wirklichkeit. Im Februar trafen sich 4.000 Mitglieder des ARC in London, um ihre neue Weltordnung zu planen. Zuletzt aus Deutschland mit dabei: die ehemaligen AfD-Vorstände Frauke Petry und Joana Cotar, der verschwörungstheorie-freundliche Unternehmer Markus Krall und Privatstadt-Unternehmer Titus Gebel.

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Globale Gesellschaft, Rechtsextremismus, Trump Der „kranke“ Machiavellismus von Trump, Musk und Weidel

Trump, Musk und die AfD teilen einige ideologische Gemeinsamkeiten, so auch diese: Alles ist erlaubt und geboten zu tun, um Herrschaft zu erlangen und zu behalten. Diese Ansicht geht grundlegend auf das Werk „Der Fürst“ des Staatsphilosophen Machiavelli zurück. Dass Machiavelli zum Zeitpunkt des Verfassens schwer traumatisiert war und wie sich das auf seine Ansichten auswirkte, klammern viele aus. Rechte nutzen das Werk für die Legitimierung ihrer menschenverachtenden Pläne.

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Globale Gesellschaft, Rechtsextremismus JD Vance, Austrofaschismus und der antifeministische Hildebrand-Kreis

JD Vance wird als Vizepräsident der wichtigste politische Mitspieler an der Seite von Donald Trump. Er fällt bereits jetzt mit kontroversen Aussagen auf. Hinter seinen Ansichten und Ideologien steht ein Netzwerk von katholischen Hardlinern und österreichischen Faschisten, deren Einfluss weite Kreise zieht. Andreas Kemper deckt in einer tiefen Analyse die Verbindungen auf.

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AfD, Globale Gesellschaft, Rechtsextremismus Erik Ahrens und die NS-Rassenbiologie

Heutige „Forschung“ zu vermeintlichen Unterschieden zwischen menschlichen „Rassen“ hat ihren Ursprung unter anderem beim KZ-Arzt Josef Mengele. Diese Ideen setzen sich bis heute fort – und ziehen konkrete Handlungsvorhaben mit sich.

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Feminismus Die sieben verwunschenen Kinder des Prinzen zu Löwenstein

Der Fluch der Familie Löwenstein-Wertheim-Rosenberg: Wie Antifeminismus durch Generationen geht.

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AfD, Rechtsextremismus Höcke, Musk und der Faschismus

Björn Höcke darf als Faschist bezeichnet werden. Muss er das auch? Warum es wichtig ist, den Begriff „Faschismus“ präzise zu verwenden und welche Gefahren in der Verharmlosung oder falschen Zuordnung liegen.

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Rechtsextremismus, Soziale Medien, Trump Musks X – ein profaschistisches Projekt?

2008 hatte ich meine ersten Beiträge bei Twitter geschrieben. Damals erschien es mir noch als eine Plattform, in der irgendwelche Leute schrieben, was sie zum Frühstück gegessen haben. Twitter war noch dabei, sich als politische Plattform zu entwickeln. Heute ist das alles anders.

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