Zehntausende von Menschen engagieren sich bereits bundesweit für Flüchtlinge. Es gibt nahezu unendlich viele Möglichkeiten, etwas zu tun. Doch Organisationen wie Pro Asyl raten dazu, vor dem Aktivwerden die persönliche Motivation und eigene Erwartungen zu reflektieren:

„Überlegen Sie, wo Ihre Interessen, Stärken und Grenzen liegen: Haben Sie ein Spezial-Tätigkeitsgebiet? Suchen Sie intensiven persönlichen Kontakt zu einer Familie, oder wollen Sie vorrangig an unverbindlichen Unternehmungen teilnehmen?“

Sie sollten sich also als erstes fragen: Wie viel Zeit haben Sie wirklich? Wie viel Geduld? Und, so Pro Asyl:

„Überfordern Sie sich nicht. Seien Sie sicher: Sie können nicht alle Probleme ‚ihrer‘ Flüchtlinge lösen.“

Auch die katholische Caritas weist darauf hin:

„Vorüberlegungen zu Ihrer persönlichen Motivation, zu Ihren Erwartungen, zu Ihren zeitlichen Kapazitäten und Vorstellungen sind hilfreich, um Enttäuschungen und Überlastungen vorzubeugen.

Einen übersichtlichen Katalog mit Fragen und Denkanstößen für Menschen, die Flüchtlingen helfen wollen, hält auch die evangelische Diakonie auf ihrer Internetseite bereit: