In vielen Städten und Gemeinden gibt es bereits Initiativen, die sich für Flüchtlinge einsetzen. Viele davon gehören zu Kirchengemeinden oder den Wohlfahrtsverbänden wie DRK, Arbeiterwohlfahrt, Caritas, Diakonie, Johanniter oder Malteser. Oft engagieren sich auch Sportvereine oder das THW – aber gerade in den vergangenen Wochen haben sich überall in der Bundesrepublik unabhängige Helferkreise und Initiativen gegründet.

„Nehmen Sie Kontakt auf und klinken Sie sich ein statt Parallel- oder gar Konkurrenz-Strukturen aufzubauen“, rät Kai Diekelmann von der Caritas in Köln.

Eine Vielzahl solcher Gruppen ist auf unserer interaktiven Karte zu finden. Eine hervorragende Vernetzungsstelle sind auch die Flüchtlingsräte, die es in allen Bundesländern gibt. Seit Jahrzehnten haben sich darin Gruppen und Einzelpersonen zusammengeschlossen, die Flüchtlinge unterstützen, für ein humanes Asylrecht kämpfen und Rassismus entgegentreten.

  • Hier finden Sie eine Liste der Flüchtlingsräte
  • Unser Tipp: Rufen Sie doch einfach bei den Geschäftsstellen oder Kreisverbänden der Wohlfahrtsverbände an und fragen Sie nach bestehenden Gruppen.

Helfen kann auch eine Internet-Suche nach „Flüchtlingshilfe“ und ihrem Ort oder Landkreis. Alternativ können Sie auch die Umkreis-Suche im Willkommensnetz nutzen. Wenn Sie keine bestehende Gruppe finden, gründen Sie eine neue!

Unsere Tipps für den Start einer neuen Initiative:

  • Mitstreiterinnen und Mitstreiter kann man durch Aushänge in Supermärkten, Bioläden usw. finden.
  • Lassen Sie bei Info-Veranstaltungen zu neuen Flüchtlingsunterkünften eine Kontaktliste für Interessierte herumgehen.
  • Bitten Sie Ihre Lokalzeitung, einen Aufruf zu drucken.
  • Tragen Sie ihre Initiative im Willkommensnetz ein.