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Alle Artikel der Kategorie Agrar

Monokulturen, überdüngte Böden, Massentierhaltung, schwindende Artenvielfalt – die industrielle Landwirtschaft schadet Mensch und Tier. Doch genau dieses System wird finanziell belohnt: Jährlich landen Milliarden aus der EU bei der Agrarindustrie. Die EU fördert mit der „Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik” (GAP) vor allem große Betriebe – statt kleine Höfe, Tierwohl und Artenschutz zu unterstützen. Das muss sich ändern: Wir brauchen dringend eine Agrarwende. Campact streitet deshalb für eine vielfältige, bäuerliche Landwirtschaft. Lies hier alle Blogbeiträge zum Thema Agrar.

Dein Einsatz für die Agrarwende - Was Du nach der "Wir haben es satt"-Demo tun kannst
· Campact-Team

5 Dinge, die Du für die Agrarwende tun kannst

Am Wochenende gingen 10.000 Menschen in Berlin auf die Straße und setzten sich für eine echte Agrarwende ein. Lies hier, was Du auch nach der „Wir haben es satt“-Demo tun kannst.

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Ackergifte auf Deutschen Feldern: 150 neue Pestizide zugelassen
· Chris Methmann

Özdemirs Ackergifte

Gegen Ackergifte sein, das ist Teil der grünen DNA. Schaut man sich aber an, was für Zeug ein Amt unter grüner Aufsicht allein im letzten Jahr auf deutsche Felder gelassen hat, kommen mir da doch Zweifel. Über die – freundlich formuliert – ausgelassenen Chancen eines grünen Agrarministers.

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Sind Babybrei, Volvic-Wasser oder Granini-Saft wirklich so klimafreundlich? Lies hier alles über die neuen Klimasiegel der Hersteller
· Chris Methmann

Mit Babybrei das Klima retten

Der Klimagipfel in Ägypten galt vielen als gescheitert, die Ampel schwächelt. Doch Rettung vor der Klimakrise naht an anderer Stelle: im Supermarkt. Immer mehr Hersteller werben mit klimafreundlichen Produkten. Lautet die Lösung also: Mehr shoppen, weniger protestieren?

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Ein Weizenfeld in der Sonne. Im Hintergund ist unscharf ein Mähdrescher zu erkennen. Getreide, um jeden Menschen ausreichend zu ernähren, gibt es eigentlich genug. Es kommt nur nicht dort an, wo es benötigt wird um den Hunger zu stillen.
· Chris Methmann

Was an der Debatte über Hunger schief läuft

In dieser Woche kamen die Regierungen der G20 auf Bali zusammen. Auf ihrer Agenda stand auch der Kampf gegen den Hunger, das Thema ist in den Medien. Nur: Die Debatte läuft total schief – und droht, wieder einmal von der Industrie gekapert zu werden. Was Spekulant:innen, Lobbyist:innen und Schweine mit dem Hunger zu tun haben.

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Schweine in einem Stall mit Außenklimareiz. Im Campact-Blog analysiert Chris Methmann, warum das neue Tierhaltungs-Label nur ein Trick ist und sich so an der Massentierhaltung nichts ändert.
· Chris Methmann

Özdemirs Tierhaltungs-Label: Mit Magie gegen Massentierhaltung

Vorhang auf, die Bundesregierung lädt zur Vorstellung: Ein neues Label auf Fleischprodukten soll das Leid im Stall verschwinden lassen. Dekonstruktion eines Zaubertricks.

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Zu sehen ist eine gezeichnete Papiertonne, die aus einer Zeitung vorliest. Es geht um die Düngemittel-Krise und einen Ernterückgang. Daneben steht ein Restmüll-Container. Er ist voll mit verschiedenen Lebensmitteln. Über ihm ist eine Denkblase: "Die fetten Jahre sind vorbei." Gezeichnet wurde die Karikatur von Christiane Pfohlmann.
· Campact-Team

Montagslächeln: Resterückgang

Die Woche im Campact-Blog beginnt mit einem Lächeln. Jeden Montagmorgen laden wir Dich mit einer aktuellen Karikatur zum Schmunzeln ein. Dann läuft der Tag gleich besser!

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Die Illustration zeigt den Podcast-Titel "Theory of Change", darunter steht der Titel "Folge 22: Schweine hassen diesen Trick". Die Bundesregierung plant ein neues Label für Tierhaltung. Aber: Das Label täuscht uns Verbraucher, denn es geht am eigentlichen Problem vorbei.
· Campact-Team

Schweine hassen diesen Trick – Theory of Change 22

Die Bundesregierung plant ein neues Label für Tierhaltung. Es soll klarer darüber informieren, aus welcher Haltungsform unser Fleisch stammt. Aber: Das Label täuscht uns Verbraucher, denn es geht am eigentlichen Problem vorbei. In dieser Podcast-Folge von Theory of Change sprechen wir darüber, wie die Bedingungen in der Tierhaltung wirklich besser werden.

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· Friederike Gravenhorst

Erfolg für die Redefreiheit: Freispruch für Pestizid-Kritiker

Nach über zwei Jahren können sie endlich aufatmen: Das Münchner Umweltinstitut hatte den hohen Pestizid-Einsatz in Südtirol kritisiert und wurde dafür von über 1300 Personen verklagt. Nach Protest von Campact und anderen Organisationen sind alle Anzeigen zurückgezogen, abgewiesen oder vor Gericht freigesprochen worden. Ein Erfolg für die Redefreiheit in Europa.

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