DIW: Mehrwertsteuererhöhung belastet Privathaushalte erheblich

Eine Mehrwertsteuererhöhung trifft vor allem Geringverdiener, Rentner, Studenten und Arbeitslose, treibt die Verbraucherpreise in die Höhe und führt zu einem erheblichen Kaufkraftverlust für Privathaushalte. Das ist das Ergebnis einer Analyse des Deutsches Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). Das DIW rechnet mit einem Anstieg der Verbraucherpreise um 1,7 Prozent, wenn die Mehrwertsteuer auf 19 Prozent angehoben würde.…

Eine Mehrwertsteuererhöhung trifft vor allem Geringverdiener, Rentner, Studenten und Arbeitslose, treibt die Verbraucherpreise in die Höhe und führt zu einem erheblichen Kaufkraftverlust für Privathaushalte. Das ist das Ergebnis einer Analyse des Deutsches Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW).

Das DIW rechnet mit einem Anstieg der Verbraucherpreise um 1,7 Prozent, wenn die Mehrwertsteuer auf 19 Prozent angehoben würde. Die Privathaushalte müssten einen Einkommensverlust von 0,8 Prozent verkraften.

Laut DIW ist es zudem unwahrscheinlich, dass dem Fiskus tatsächlich die erwarteten 25 Mrd. Euro durch die Erhöhung zufließen würden.

Pressemitteilung des DIW

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Veröffentlicht von Christoph Bautz

Christoph Bautz ist Diplom-Biologe und Politikwissenschaftler. Nach dem Studium baute er Attac-Deutschland mit auf und koordinierte die Öffentlichkeitsarbeit. Er gründete gemeinsam mit Felix Kolb die Bewegungsstiftung, die Kampagnen und Projekte sozialer Bewegungen fördert. 2004 initiierte er mit Günter Metzges und Felix Kolb Campact. Seitdem ist er Geschäftsführender Vorstand.