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Kampagne „Kein Irankrieg“ gestartet

Wir haben lange gezögert, den Konflikt um das iranische Atomprogramm als Kampagnenthema aufzugreifen. Vieles erscheint unübersichtlich und komplex. Aber der Streit eskaliert von Woche zu Woche. Auch uns bereitet die Gefahr eines atomar bewaffneten Iran Sorgen. Doch ein militärisches Eingreifen kann die Atombombe nicht verhindern und würde unermessliches Leid nach sich ziehen. Eine diplomatische Lösung […]

Wir haben lange gezögert, den Konflikt um das iranische Atomprogramm als Kampagnenthema aufzugreifen. Vieles erscheint unübersichtlich und komplex. Aber der Streit eskaliert von Woche zu Woche. Auch uns bereitet die Gefahr eines atomar bewaffneten Iran Sorgen. Doch ein militärisches Eingreifen kann die Atombombe nicht verhindern und würde unermessliches Leid nach sich ziehen. Eine diplomatische Lösung des Konfliktes ist alternativlos.

Derzeit ringen Deutschland und die 5 ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrates um einen Resolutionsentwurf, der die Verurteilung Irans nach Kapitel VII der UN-Charta als „Gefährdung des Weltfriedens“ vorsieht. Wie beim Irak-Krieg könnte dies den USA als Legitimation für einen militärischen Alleingang dienen. Fordern Sie die verhandelnden Staaten auf, die militärische Option explizit auszuschließen und den Konflikt auf dem Verhandlungsweg zu lösen. zur Aktion

Die Aktion bildet den Auftakt der Kampagne „Keine Irankrieg!“, die wir in den nächsten Monaten zusammen mit Attac, der Ärzteinitiative IPPNW, der DFG-VK und dem Netzwerk Friedenskooperative organisieren. Im Moment scheint die Entscheidung für einen Krieg noch nicht gefallen. Frühzeitiger als beim Irak-Krieg müssen wir jetzt zeigen, dass wir die Risikospiele der Militärstrategen nicht akzeptieren. Noch haben wir die Chance den Krieg zu verhindern – wir hoffen, dass Sie uns dabei unterstützen.

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Autor*innen

Christoph Bautz ist Diplom-Biologe und Politikwissenschaftler. Er gründete 2002 gemeinsam mit Felix Kolb die Bewegungsstiftung, die Kampagnen und Projekte sozialer Bewegungen fördert. 2004 initiierte er mit Günter Metzges und Felix Kolb Campact. Seitdem ist er Geschäftsführender Vorstand. Zudem ist er Mitglied des Aufsichtsrats von WeMove, der europaweiten Schwesterorganisation von Campact, sowie der Bürgerbewegung Finanzwende. Alle Beiträge

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