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Bahnprivatisierung – satte Mehrheit dagegen

Das ist eine dicke Mehrheit. 67 % – in Worten: siebenundsechzig Prozent. Mehr als zwei Drittel der Bürger/innen lehnen laut der aktuellen Forsa-Umfrage für den „Stern“die geplante Bahnprivatisierung ab – über Parteigrenzen hinweg. 66 Prozent der Unions- und 65 Prozent der SPD-Wähler/innen sagen „nein“ zum Börsengang der Bahn. Und die Anhängerschaft der kleineren im Bundestag […]

Das ist eine dicke Mehrheit. 67 % – in Worten: siebenundsechzig Prozent. Mehr als zwei Drittel der Bürger/innen lehnen laut der aktuellen Forsa-Umfrage für den „Stern“die geplante Bahnprivatisierung ab – über Parteigrenzen hinweg. 66 Prozent der Unions- und 65 Prozent der SPD-Wähler/innen sagen „nein“ zum Börsengang der Bahn. Und die Anhängerschaft der kleineren im Bundestag vertretenen Parteien spricht sich ebenfalls dagegen aus, zum Teil noch deutlicher: 64 Prozent sind es bei der FDP, 80 Prozent bei der Linken und 81 Prozent bei den Grünen.

Warum die Bahn, ein öffentliches Gut, für einen Schleuderpreis verramschen? Warum sollen Renditewünsche kapitalkräftiger Investoren mehr zählen als die Verkehrsbedürfnisse von Millionen Bürgerinnen und Bürgern? Warum soll der Bund nochmals zahlen, wenn er SEIN Schienennetz von einer privatisierten Bahn zurückhaben will? Warum die Bahn zum Global Player ausbauen, während der Service sich verschlechtert, immer weniger Strecken bedient werden und immer mehr Bahnhöfe dicht machen? Fragen, Fragen, Fragen. Die besseren Argumente hat die Mehrheit längst auf ihrer Seite.

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Autor*innen

Christoph Bautz ist Diplom-Biologe und Politikwissenschaftler. Er gründete 2002 gemeinsam mit Felix Kolb die Bewegungsstiftung, die Kampagnen und Projekte sozialer Bewegungen fördert. 2004 initiierte er mit Günter Metzges und Felix Kolb Campact. Seitdem ist er Geschäftsführender Vorstand. Zudem ist er Mitglied des Aufsichtsrats von WeMove, der europaweiten Schwesterorganisation von Campact, sowie der Bürgerbewegung Finanzwende. Alle Beiträge

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