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„Worst EU Lobbying Award 2007“ geht an Porsche, Daimler und BMW

Die Autohersteller BMW, Daimler und Porsche sind die Gewinner des “Worst EU Lobbying“ Award 2007. Der Award wird an Lobbyisten, Unternehmen oder Interessenverbände vergeben, die im Jahr 2007 manipulative, irreführende oder andere problematische Lobbytaktiken verwendeten, um Entscheidungen der EU zu beeinflussen. Bürger/innen stimmen darüber ab, wer gewinnt.

Neben den drei Gewinnern waren nominiert die Brüsseler Lobbyagentur Cabinet Stewart, Viscount Etienne Davignon, der Berater des EU-Entwicklungskommissars Louis Michel in Entwicklungsfragen für Afrika, die European Public Affairs Consultancies Association (EPACA)für ihre intensive Kampagne gegen die Pläne der EU-Kommission für ein Lobbyisten-Transparenz-Register und Repsol für die Verzerrung des EU-Forschungsprogramms zu Agrokraftstoffen.

BMW, Porsche und Daimler bekamen den Preis für ihre massive Lobby-Offensive, um verbindliche, strenge CO2-Grenzwerte für Neuwagen zu torpedieren. Für solche Grenzwerte und damit für mehr Klimaschutz setzt sich Campact mit der Kampagne „Spritfresser stoppen!“ ein – aktuell mit der Aktion „Drohen Sie Auto-Kommissar Günter Verheugen mit der Rute!“

Industrie-Kommissar Verheugen springt immer wieder für die deutschen Auto-Konzerne in die Bresche. Nun möchte er einen Verordnungsvorschlag der Kommission zu CO2-Grenzwerten für Neuwagen verwässern. Diesen Vorschlag möchte die EU-Kommission am 19. Dezember vorlegen. Bis dahin schicken wir Verheugen täglich, zusammen mit einer großen Rute, per Post unseren Appell, endlich damit aufzuhören, Politik für die Spritfresser zu machen.

Unterschreiben Sie den Appell an Verheugen!

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