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Kein Klima-Killer in Krefeld: NRW lässt sich nicht verkohlen!

In den kommenden Wochen muss der Krefelder Stadtrat entscheiden: Macht die Stadt den Weg frei für ein neues, gigantisches Kohlekraftwerk? Jahresausstoß: Tonnenweise giftige Schwermetalle und 5,2 Millionen Tonnen Kohlendioxid – mehr als heute die ganze Stadt! Mit unserer Online-Aktion fordern wir vom Stadtrat, das Kraftwerk zu verhindern: NRW lässt sich nicht verkohlen!

Ursprünglich hatte sich der Krefelder Stadtrat mit einer breiten Mehrheit gegen den Bau eines neuen Steinkohlekraftwerks im Chemiepark Krefeld-Uerdingen ausgesprochen. Der Rat wollte kein Kraftwerk, das die ohnehin hohe Luftbelastung vergrößert und als wahrer Klima-Killer gelten muss. Doch nach einem Besuch von Kohlekraft-Befürworter und Umweltminister Sigmar Gabriel begann zunächst die SPD zu zweifeln – und schwenkte schließlich auf einen Pro-Kohle-Kurs um.

Ende letzten Jahres ließ sich dann auch die CDU im Stadtrat von den Energiekonzernen verunsichern und mit kosmetischen Zugeständnissen umstimmen. Wenn die Kohle per Schiff angeliefert wird und in einem überdachten Kohlebunker gelagert wird, soll alles nicht so schlimm sein.

Dabei werden schon jetzt 44 Prozent der CO2-Zertifikate in Nordrhein-Westfalen verbraucht – und Kohlekraftwerke tragen den größten Teil dazu bei. Würden alle zehn derzeit in dem Bundesland geplanten Klima-Killer gebaut, kann die Bundesregierung ihre Klimaschutz-Ziele überhaupt nicht mehr einhalten.

Deswegen muss der Krefelder Stadtrat jetzt mit gutem Beispiel voran gehen: Mit unserer Online-Aktion fordern wir den Rat auf, für die Versorgung des Chemieparks auf ein hocheffizientes Gaskraftwerk zu setzen – und ansonsten die Potentiale von Erneuerbaren Energien und zum Energiesparen konsequent auszunutzen.

Beteiligen Sie sich an unserer Online-Aktion! Fordern Sie vom Rat: Kein Klima-Killer in Krefeld!

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