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Energie in Bürgerhand: Beginn einer Revolution am Energiemarkt

Der auf Atom- und Kohlestrom setzende Konzern E.on verkauft sein Tochterunternehmen Thüga, den fünftgrößen Energiekonzern der Bundesrepublik. Gestern einigte man sich auf einen Preis von 2,9 Milliarden Euro. Eon zieht sich damit im großen Stil aus Stadtwerken zurück. Für die Käufer ergibt sich im Gegenzug eine gute Möglichkeit, ein neues Schwergewicht zu schaffen. Die Käufer […]

Der auf Atom- und Kohlestrom setzende Konzern E.on verkauft sein Tochterunternehmen Thüga, den fünftgrößen Energiekonzern der Bundesrepublik. Gestern einigte man sich auf einen Preis von 2,9 Milliarden Euro.

Das Ende der Atomenergie

Eon zieht sich damit im großen Stil aus Stadtwerken zurück. Für die Käufer ergibt sich im Gegenzug eine gute Möglichkeit, ein neues Schwergewicht zu schaffen. Die Käufer sind keine Markt-Riesen, sondern zwei Konsortien aus 50 Stadtwerken. Sie kaufen sich mit der Thüga ein Stück Selbstbestimmung zurück. Und sie wollen den Energiemarkt umgestalten: Weg von Kohle und Atom, hin zu einem echten Zubau Erneuerbarer Energien.

Die Thüga soll „ein Meilenstein für die Kommunalwirtschaft und für die ökologische Energiewende“ sein, so Vorstandschef Radensleben, der die Verhandlungen des Kom9 Konsortiums geführt hatte, im dem 46 kleine und mittlere kommunlae Versorungsunternehmen gebündelt sind. Die Kom9 werden 37,75 Prozent der Thüga übernehmen.

Die Freiburg-Schönauer Genossenschaft Energie in Bürgerhand (EIB) sieht nun gute Chancen, im Nachgang indirekt in die Thüga mit einzusteigen. Die Bürger gehen davon aus, Ende August 20 Millionen Euro zusammenzuhaben. Dann könnten sie indirekt doch noch in die Thüga miteinsteien. Den Verkauf der Thüga an das Konsortium aus Stadtwerken feiern sie schon heute als Erfolg für eine zukunftsfähige, klimafreundliche Energiewende ohne Atom- und Kohlestrom in Bürgerhand.

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  1. Natürlich ist es Unsinn aus der Atomenergie und Kohleenergieproducktion aussteigen zu wollen ohne echte Alternativen zu haben.So würden wir den Sprung ins nächste Industriezeitalter nicht schaffen was in kürzester Zeit Menschenleben kosten würde! Die grünen Energien sind bestenfalls für den privaten Verbrauch geeignet und könnten zur Unterstützung der Unabhängigkeit des einzelnen Bürgers von den „kommunistisch“ marktfeindlich organisierten Energiemonopolen dienen.Grüne Energie sollte also dem konsumierenden Bürger mehr Manifest gegen marktfeindliche Großstruckturen geben! Wichtig ist hierbei die Machtposition des Staates zu erhalten und die Aushöhlung staatlicher Macht durch jegliches Monopol zu verhintern.Letztlich wird dies nur durch die Selbstversorgung der Bürger verwirklicht werden können.Hierauf muß sich die Industrieproduktion umstellen.Mehr Macht in Bürgers Hand! Bürgers Macht ist Staatsmacht!

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