Europäische Lebensmittelbehörde prüfte Genmais nur fahrlässig

"Die Europäische Lebensmittelbehörde (EFSA) habe Risiken des gentechnisch veränderten Mais 1507 übersehen und unzureichend bewertet", zu diesem Schluß kommt ein in der vergangenen Woche veröffentlichter Bericht der Organisation Testbiotech. Die Maissorte soll bald zum Anbau in Europa zugelassen werden. Die Autoren werfen der Europäischen Lebensmittelbehörde (EFSA) vor, auch bei der erneuten Prüfung des Genmaissorte 1507…

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„Die Europäische Lebensmittelbehörde (EFSA) habe Risiken des gentechnisch veränderten Mais 1507 übersehen und unzureichend bewertet“, zu diesem Schluß kommt ein in der vergangenen Woche veröffentlichter Bericht der Organisation Testbiotech. Die Maissorte soll bald zum Anbau in Europa zugelassen werden.

Die Autoren werfen der Europäischen Lebensmittelbehörde (EFSA) vor, auch bei der erneuten Prüfung des Genmaissorte 1507 fahrlässig und wissenschaftlich unseriös vorgegangen zu sein. Die EFSA hatte die Maissorte bereits 2005 als sicher eingestuft. Nach Kritik von Mitgliedsstaaten an der Validität der Untersuchungen, musste die EFSA die Prüfung 2008 wiederholen und kam dabei wieder zum gleichen Ergebnis.

Der Testbiotech-Autor Andreas Bauer-Panskus wirft der EFSA vor, die Auswirkungen der Genpflanze auf Schmetterlinge und andere Insektenarten nicht untersucht zu haben, obwohl sie hohe Konzentrationen eines Insektengiftes enthält. Vorhandene wissenschaftliche Studien würden falsch interpretiert und Studien gar nicht herangezogen, die eine hohe Empfindlichkeit einer europäischen Schmetterlingsart nachweist.

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