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Aktion in Düsseldorf: Kohle-Kröte will mitsondieren

Hannelore Kraft von der SPD kam zu früh, Wolfgang Zimmermann und Bärbel Beuermann von der Linken waren schon längst da. Dann kam die Kohlekröte über die Straße gehüpft. „Schluck mich!“ steht ihr auf der Brust. Und sie war genau rechtzeitig: Kurz nach der Kröte kam Sylvia Löhrmann von den Grünen – und alle wollten sie zu den Sondierungsgesprächen im Hotel Holiday Inn in Düsseldorf.

Während Kraft, Beuermann und Löhrmann ausloten wollen, ob sie zusammen eine Koalition für Nordrhein-Westfalen zusammenbekommen, wollte die Kröte nur eines deutlich machen: Eine neue Koalition in NRW darf nicht weiter auf neue Kohlekraftwerke setzen. Sie muss den Kraftwerks-Schwarzbau in Datteln stoppen, den die schwarz-gelbe Vorgängerregierung mit einem Sondergesetz vor dem gerichtlichen Aus retten wollte. Und sie fordert, dass NRW keine neuen Kohlekraftwerke mehr baut.

Auf dem Weg ins Hotel bekommt Frau Löhrmann die zentrale Forderung und einen essbaren Gummifrosch in die Hand gedrückt. Doch sie hält sich nicht auf: „Die Kröten müssen geschützt werden“, sagt sie und geht weiter in die Verhandlungen. Nicht so ergeht es unserer Kohlekröte: Umringt von Fotografen wird sie von Grünen und Linken mit Messer und Gabel traktiert. Doch für die Gespräche hinter verschlossenen Türen bleibt die Forderung: Grüne und Linke dürfen die Kohlekröte nicht schlucken!

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