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Schlag auf Schlag: Vierter Flashmob in Wuppertal

Mit den Kopfpauschalen-Flashmobs gehts jetzt Schlag auf Schlag – heute abend fand schon der vierte Flashmob mit Kopfverbänden und Mullbinden-Bannern statt. Diesmal beim sogenannten „100 Stunden Endspurt bis zur Landtagswahl“ der NRW-CDU mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und Roland Koch.

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Und wieder kamen ziemlich Viele: Mehr als 60 WuppertalerInnen fanden sich beim Treffpunkt ein und nahmen das Material entgegen. Unauffällig begaben sich alle zum Johannes-Rau-Platz, wo es einigen Aktiven sogar gelang in den abgesperrten Innnenbereich der Veranstaltung zu gelangen – der unterlag besonderen Sicherungsauflagen.

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Nach einer kurzen Rede des Wuppertaler Oberbürgermeisters Peter Jung trat Roland Koch ans Mikrofon. Von seiner Rede war nichts zu verstehen, weil diverse DemonstrantInnen Lärm verursachten – viele unterschiedliche Menschen waren gekommen, um ihren Protest an den Regierungsplänen zu zeigen. Als sich der Lärm der Protestierenden kurzzeitig legte wurde das Signal für den Flashmob gegeben. Das tollste war, dass sich etliche der Umstehenden spontan unserer Aktion anschlossen, so dass am Ende etwa 90 Menschen mit verbundenen Köpfen und mit Spruchbändern ausgestattet waren.

Nach etwa 10 Min war die Aktion zu Ende – Beim abschließenden Treffen aller TeilnehmerInnen wurde die Aktion als voller Erfolg gewertet. Und das finden wir auch – bis zu 90 Flashmobber – sogar ein Riesenerfolg! Probleme mit Sicherheitskräften oder Ordnern gab es bei diesem Flashmob erfreulicherweise keine.

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Christine Borchers, Jahrgang 1977, hat Geschichtswissenschaften und Germanistik an der Universität Bremen studiert. Sie engagiert sich seit Jahren in verschiedenen politischen Bewegungen. Einen Schwerpunkt ihrer politischen Arbeit legt sie auf antirassistische und antifaschistische Themen.

2 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Toller Einfall. Tolle Wuppertaler Jugend, die mit viel Angagement ihre Meinung kundgetan hat. Insbesondere Roland Koch war zum Größtenteil nicht zu verstehen, (wir wollen ihn ja auch nicht verstehen!), weil mit großer Lautstärke gegen seine Rede angegangen wurde.

    Hat alles richtig Spaß gemacht.

  2. Eine wirklich gelungene Aktion!
    Es hat mehr Spaß gemacht, als ich zuerst dachte!

    Danke allen Unterstützern!
    Und ein besonderen Dank an die Organisatoren!