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Investitionen in Klima-Killer: Wer ist alles dabei?

Offenbar wollen sich deutlich mehr Stadtwerke als bisher bekannt am geplanten Kohlekraftwerk in Krefeld-Uerdingen beteiligen. Dieses Ergebnis deutet sich an, nachdem langsam die Antworten auf einen Brief eintreffen, den wir gemeinsam mit der Klima-Allianz an 30 Stadtwerke geschickt hatten. Alle 30 kommunalen Unternehmen beteiligen sich auch am Stadtwerke-Konsortium Trianel, das neben Offshore-Windparks, federführend auch den Bau des Klima-Killers in Krefeld vorbereitet.

Keine Kohle für Kohle - Stadtwerke raus aus der Kohlekraft

In nahezu allen Städten, von denen bereits bekannt ist, dass ihre kommunalen Unternehmen das Geld ihrer Bürger/innen in den Bau eines klimaschädlichen Kohlekraftwerks stecken, wächst der Protest gegen das Vorhaben; denn selbst die großen Energiekonzerne sehen inzwischen ein, dass Kohlekraftwerke nicht mehr wirtschaftlich sind und das Klima belasten. Nur einige der 30 Stadtwerke setzen weiter auf diese veraltete Technologie. Wenn in den nächsten Tagen alle Briefe eingegangen und ausgewertet sind, werden wir veröffentlichen: Welche Stadtwerke sind alles dabei und wie viel Strom wollen sie künftig aus Krefeld beziehen, statt aus regionalen Kraftwerken?

Schon bekannt ist, dass Flensburg, Ulm und Fulda, Jena, Moers, Herzogenrath und Soest auf einen Klima-Killer setzen, um ihre Bürger/innen mit Strom zu versorgen. Die Chefs dieser sieben Stadtwerke bekommen schon regelmäig Post von tausende Menschen, die mit Online-Postkarten gegen die klimaschädliche Ausrichtung ihrer Stadtwerke protestieren. Wir sind gespannt, welche sich bald zusätzlich mit dem Protest konfrontiert sehen werden!

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