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Fracking gestoppt – Die Erfolgsrezepte der Bewegung

Wir haben es geschafft. Auf ihrer Fraktionssitzung gestern Nachmittag haben die CDU/CSU-Abgeordneten gemeinsam mit Umweltminister Peter Altmaier entschieden, das umstrittene Fracking-Gesetz in dieser Legislaturperiode nicht mehr einzubringen. Damit ist der Gesetzentwurf gescheitert. Ein großer Erfolg für die vielen Bürgerinitiativen überall im Land und auch für die mehr als 160.000 Unterzeichner/innen unseres Appells.

Das Gesetz hätte der umstrittenen Gasfördermethode den Weg geebnet. Nach dem Entwurf zum Wasserhaushalt-Gesetz hätte auf über 80 Prozent der Landesfläche gefrackt werden können, sobald eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) bestanden worden wäre. Laut Entwurf zur UVP-Verordnung Bergbau handelte es sich hierbei um eine für die Konzerne leicht zu überspringende Hürde: Die UVP blieb völlig unbestimmt und ohne spezifische Anforderungen außer bei der Veröffentlichung der Frack-Flüssigkeit.

Wie ist das Aus für das Fracking-Gesetz gelungen? Was sind die Erfolgsrezepte der Bewegung?

Elementar war es, in kurzer Zeit ein Thema in der Breite der Bevölkerung bekannt zu machen, über das vor zwei oder drei Jahren nur Fachkreise sprachen. Dies gelang vor allem durch die beeindruckende Arbeit der Bürgerinitiativen, die überall dort, wo sich Konzerne erste Claims für Fracking sicherten, wie Pilze aus dem Boden schossen. Mit vielen Aktionen und lokalen Demonstrationen rüttelten sie die Menschen in den jeweiligen Regionen auf.

Wir als Campact unterstützten sie mit bildstarken Aktionen immer dann, wenn in Berlin über das Fracking-Gesetz beraten wurde. Eine giftiggrüne Giftspritze, die wir Im Winter vor dem Bundesrat und gestern vor dem Bundestag in den Boden rammten, schaffte es in etliche Leitmedien – darunter Spiegel, Stern, FAZ und Süddeutsche Zeitung – sowie in sehr viele Regionalzeitungen.

Wie gut es gelang, eine breite Öffentlichkeit für das Thema zu sensibilisieren, zeigt eine von Campact in Auftrag gegebene repräsentative Emnid-Umfrage von Anfang Mai: 66 Prozent der Bürger/innen sind für ein Verbot von Fracking. Während 23 Prozent ein Verbot ablehnten, waren nur 7 Prozent unentschieden. Mit unserem Appell, unterzeichnet von mehr als 160.000 Menschen, verdeutlichten wir den politisch Verantwortlichen die große Ablehnung von Fracking in der Gesellschaft.

Was aber vor allem bei Unions-Abgeordneten für Nervosität sorgte: In vielen traditionell konservativ wählenden Wahlkreisen, etwa am Bodensee, im Münsterland oder am Niederrhein wurde Fracking für viele Menschen als Thema so wichtig, dass sie ihr Kreuz auf dem Wahlzettel von ihm abhängig machen. Sprich: Wer Fracking ermöglicht, wird abgewählt. Wie tief die Furcht der Abgeordneten saß, zeigt ein gestern bekannt gewordener Brandbrief eines niedersächsischen Abgeordneten an Fraktionschef Volker Kauder: Das „werden sie uns und vor allem Euch in Baden-Württemberg im Wahlkampf richtig um die Ohren hauen. (…) Gerade in Baden-Württemberg befürchte ich dann erhebliche Verluste für unsere CDU, genauso wie in NRW und bei uns in Niedersachsen.“

Um den niedersächsischen Abgeordneten Andreas Mattfeldt bildete sich ein Gruppe von über 80 Unions-Abgeordneten, die Widerstand gegen den vorliegenden Gesetzentwurf von Umweltminister Altmaier und Wirtschaftsminister Rösler ankündigten – und ihn verschärft sehen wollten. Mattfeldt und seinem Kollegen Andreas Junge überreichten wir direkt vor der gestrigen Abstimmung unseren Appell – und stärkten ihnen den Rücken. Sie versprachen, die mehr als 160.000 Unterschriften in die entscheidende Fraktionssitzung mitzunehmen.

Enorm wichtig war zudem die Unterstützung von ganz ungewohnten, aber enorm einflussreichen Seiten: Wenn der Deutsche Bauernverband auf ganzer Linie gegen Fracking holzt und die Bewässerung der Landwirtschaft gefährdet sieht, dann hinterlässt das Eindruck. Es folgten Mineralwasser-Firmen, nicht dafür bekannt, sich häufig politisch zu Wort zu melden. Und dann auch noch die Bierbrauer: Fracking gefährdet das deutsche Reinheitsgebot, unser Bier enthält womöglich bald Gift – das verfängt am Stammtisch. Und wird für die Koalition brandgefährlich.

Das Fracking-Gesetz ist somit erst einmal gestoppt. Das ist gut so. Aber nach der Wahl wird das Thema schnell wieder auf die politische Agenda zurückkehren. Dann müssen wir dafür sorgen, dass bundesweit ein Verbot für Fracking kommt – am besten über das Bundesberggesetz, so wie es unser Kooperationspartner, der BUND vorgelegt hat (BUND-Vorschlag).

33 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Bewertung und Kommentierung der „Energieprognose von Exxon, Deutschland 2013 – 2040“

    Das ist die Infobroschüre von Exxon, von der ich im vorangegangenen Kommentar sprach!

    Ein Mitarbeiter vom „Arbeitskreis Fracking Braunschweiger Land“ ( http://www.ak-frackin.de ) hat sich die letzten 2 Wochen, mit der Bewertung & Kommentierung der „Energieprognose von Exxon, Deutschland 2013 – 2040“ beschäftigt.

    Und hat diese Infobroschüre mit Quellennachweisen und Wissenschaftlicher Arbeit, emotionslos auseinander genommen:
    http://www.gegen-gasbohren.de/2013/07/26/bewertung-und-kommentierung-der-energieprognose-deutschland-2013-2040/

    Bitte Liebe PolitikerInnen, wenn Sie in den letzten Tagen, besuch von Exxon hatten, lesen sie sich Bitte auch diese, seriös ausgearbeitet Stellungnahme dazu durch!

  2. DER Ausstatter der Fracking ,- Erdöl Bohrstellen Weltweit-
    Halliburton gibt Beweisvernichtung zu!
    http://www.gegen-gasbohren.de/2013/07/26/deepwater-horizon-halliburton-gesteht-beweisvernichtung-tagesschau-de/
    Diese Firma- Mann ist mit den Gewinner von Fracking und anderen fossilen Brennstoffen!

    Schon längst beschlossene Enegiewende in Deutschlland endlich Anfangen und nicht wie CSU/CDU/FDP es machen und die fossile auch noch fördern!
    Endgegen der Überschrift ist Fracking und das Gesetzt nicht vom Tisch- Nein EXXOn mobil Besucht gerade mit einer Haarsträubenden Infobroschure die Parlamentarier!

    Und auch die SPD will Fracken!

    Und die Grünen richten Ihre Meinung nach den Koalitinspartner aus und wollen dann schon mal fracken. Siehe Nds.!

    Fracking 100% verbieten wollen nur die Piraten Partei und die Linken.!

    Und die CDU/CSU/FDP wollten bis vor ein paar Monaten sogar uneingeschränktes Fracking in Deutschland durchziehen.

    Und Hr.Oettinger. den wir Stuttgart 21 zu verdanlken haben,ist jetzt in Brüssel Kommisar und will Fracking EU weit durchdrücken!
    Wenn er es schafft, die anderen Politiker auf seine Seite zu ziehen, hat Merkel sauber Hände und wir bekommen Europaweit Fracking!
    http://www.n-tv.de/politik/EU-plant-Frackzwang-fuer-Deutschland-article10679196.html
    https://www.focus.de/finanzen/news/guenther-oettinger-kaempft-um-seinen-ruf-eu-kommissar-ich-bin-auch-ein-teil-des-volkes_aid_1017840.html

    CDU/FDP/CSU abwählen!
    Nach Atomkraftbefürworten, Energiewende ausbremsen und Fracking befürworten- good bye!

    Nicht vergessen die Korbacher Petition als Einzelperson zu Unterzeichnen und an 10 Freunde und Bekannte mit den hier stehenden Informationen weiter zu mailen:
    https://www.openpetition.de/petition/online/korbacher-erklaerung-der-buergerinitiativen-gegen-fracking-deutschland?utm_source=extern&utm_medium=widget&utm_campaign=korbacher-erklaerung-der-buergerinitiativen-gegen-fracking-deutschland

    Und mit den Link auf diese Seite!

    Und Städte, Firmen und Parteien können sich hier als Unterstützer der Korbacher Petition anmelden:
    http://www.resolution-korbach.org/pages/unterstuetzer-antrag.php

  3. „…..Am Samstag, dem 20.07.2013 um 10:30 Uhr wird nochmals die Doku „Gasland“ bei ARTE gezeigt.
    Ich denke je mehr diesen Film sehen, desto grösser wird der Widerstand und die Bereitschaft aktiv zu werden.
    Diese Termine publikumswirksam öffentlich zu machen wäre eine gute Aufgabe, die jeder leisten kann- oder?…“.
    Michael schrieb dieses, einen Kommentar vorher!

    Ich bin sogar noch einen Schritt weiter gegangen:
    „Gasland“ von Josh Fox
    Laufzeit: 103
    Erscheinungstermin: 01.12.2011
    EAN: 4250128408202
    Habe ich, in einem „Buchladen meines Vertrauens“ für 10.00 Euro bestellt.
    Ich konnte die Buchhändlerin überzeugen, ein Exemplar mehr zu bestellen.
    Und dieses mit Informations Flyern, unserer Bürgerinitiative am Verkaufstresen aufzustellen.

    Und tatsächlich verkauft sie die DVD ein mal in der Woche – wir sind ein kleiner Ort ;-) und unsere BI hat dadurch auch schon eine Person zuwachs bekommen.

    Die gekaufte DVD habe ich mit Freunden angesehen, die danach glaich mit zum nächsten BI Treffen gekommen sind…lach!

    Anschließend habe ich sie weiter verschenkt und Freude in der Stadt, wollen es so machen wie ich …lach!

    Und ansonsten nicht vergessen:
    Die „Korbacher Petition“ für ein Verbot von Fracking und den Start, der schon beschlossenen Energiewende haben schon 11.149 Bürger unterschreiben!
    Und es wichtig das es noch mehr werden: http://www.resolution-korbach.org/

    Bitte unterschreibt die Petition und leitet sie weiter, vielleicht auch mit den Infos die hier in diesen Kommentar stehen und das an alle Freunde und Bekannte

    Die Wähler dürfte sehr interessieren:
    Das die SPD mit Umweltverträglichkeitsprüfungen (UVP) in Grundwassergebieten fracken will. In Trinkwassergebieten nicht.

    Und die Grünen schon mal, wie in Nds., Ihre Meinung ändern, weil sie Ihr „Nein zu konventionellen Fracking“ mit der Koalition mit der SPD verändern.
    Und das „fow back“ auch nicht weiter beachten und das Lagerstättenwasser wie Grundwasser behandeln. Dabei sollte sie, wenn sie Fracking 100% ablehnen, das doch etwas anders fest im Grundsatzprogramm schreiben!

    Und nur die LINKEN und PIRATEN Partei, Ihr 100% „Nein zu Fracking“nein zu verklappung von Lagerstattenwasser im Boden zu verpressen, in Ihr Grundsatzprogramm aufgenommen haben!

    Und CDU/FDP/CSU will Fracken und das, bis vor einigen Monaten sogar ohne Einschränkungen!

    Ich denke,das wird noch mal allen hier die Augen öffnen, für die bevorstehende Bundestagswahl- denn alle Bürger, mit den ich gesprochen haben wollen ein bundesweites Fracking Verbot (siehe auch die repräsentative Umfrage von den Meinungsinstitut „Emnid“ durchgeführt).

    Dabei kam raus das 2/3 der Bürger ein Verbot von Fracking wollen!
    Emnid Umfrage- 66% Prozent der BürgerInnen sind für ein Verbot von Fracking:
    blog.campact.de/2013/06/fracking-gestoppt-die-erfolgsrezepte-der-bewegung/
    (campact, Blog, Christoph Bautz):

    Bitte auch Beachten:

    Umweltinstitut München: „Wir fordern ein generelles Fracking-Verbot“!
    umweltinstitut.org/energie–klima/allgemeines-energie–klima/fracking-verbieten-1092.html

    Campact: „Keine Chemie in unser Wasser“ stopp Fracking!
    http://www.campact.de/fracking/

    Und für alle die Aktiv werden wollen, schaut mal nach ob eine Bürgerinitiative in Eurer Nähe ist!
    Sie brauchen dringend unterstützung, einfach mal auf ein Treffen gehen!
    Oder per mail anschreiben, sie arbeiten schon sein Jahren ununterbrochen gegen Fracking!
    Dort gehts zu den meisten Initativen:
    http://www.gegen-gasbohren.de/initiativen/

    Und wer sich schon vorab, fit über Fracking machen will, kann sich die emotionslose nur auf unabhängige Fakten basierende Infomappe des „Arbeitskreis Fracking Braunschweiger Land“ runterladen:
    ak-fracking.de/wiki/images/b/bf/Infobroschuere-AK-Fracking.pdf

  4. Tipp: „Gasland“, der Film wird auf ARTE am Freitag, dem 12.07.2013 um 08:55 Uhr wiederholt.
    Ebenso am Samstag, dem 20.07.2013 um 10:30 Uhr. Ich denke je mehr diesen Film sehen, desto grösser wird der Widerstand und die Bereitschaft aktiv zu werden.
    Diese Termine publikumswirksam öffentlich zu machen wäre eine gute Aufgabe, die jeder leisten kann.
    MfG

  5. Und das noch zum Schluß ;-):

    Ich glaube, wir Bürgerinitiativen/ Bürger, müssen nach Brüssel!

    EU- Energykommissar Oettinger will Fracking EU- weit erlauben!
    ( Oettinger verdanken wir, den „Stuttgart 21“ Skandal, er würde weiter gelobt und treibt jetzt in Brüssel sein „Unwesen-Lobbyismus“.
    Wenn er es schafft, die anderen Politiker auf seine Seite zu ziehen, hat Merkel sauber Hände und wir bekommen Europaweit Fracking!
    http://www.n-tv.de/politik/EU-plant-Frackzwang-fuer-Deutschland-article10679196.html

    CDU/CSU/FDP: wollen Fracken- bis vor kurzen sogar ohne Unverträglichkeitsprüfungen (UVP).
    SPD: will in Grundwassergebieten mit UVP schon immer Fracken. In Trinkwassergebieten nicht.
    GRÜNE: sagen Fracken verbieten – ändert dann aber bei Koalition mit der SPD Ihre Meinung und will auch Fracken. Sie haben Ihre Meinung, nämlich nicht schriftlich in den Grundsatzprogramm fixiert.
    Piraten Partei und LINKE: sagen Fracken verbieten und haben das sogar schriftlich in Ihren Grundsatzprogramm geschrieben.

    Unterstütze Bitte die Anti Fracking Bürgerinitiative in deiner Nähe!
    Wir sind alle, kurz vor den „bourn out“.

    Aber wir müssen jetzt Handeln – sonst ist es zu spät und sie vergiften unser Wasser!

    http://www.gegen-gasbohren.de/initiativen/

  6. Den Film „Gasland“ am 09.07.2013 um 20.15h in arte TV anschauen

    Für mehr Informationen hier anklicken:

    http://www.arte.tv/guide/de/sendungen/JT-010667/gasland

    Die U.S.-amerikanische Gasindustrie versuchte, die Aussagen im „Gasland“ als unwahr und irreführend darzustellen. Daraufhin hat der „Gasland“-Regisseur Josh Fox den Kurzfilm „The Sky Is Pink“ gedreht, um die Behauptungen der Gasindustrie zu widerlegen. Den Film können Sie (leider nur in englischer Sprache) hier anschauen:

    http://vimeo.com/44367635

    Josh Foxs neuer Film „Gasland II“ kommt demnächst in die amerikanischen Kinos. Ein Starttermin für Deutschland ist noch nicht bekannt. Sie können aber ein Interview in drei Teilen mit Josh Fox über seinen Film „Gasland“ (auch leider nur auf Englisch) hier ansehen:

    http://www.thedailyshow.com/watch/wed-june-26-2013/exclusive—josh-fox-extended-interview-pt–1

    http://www.thedailyshow.com/watch/wed-june-26-2013/exclusive—josh-fox-extended-interview-pt–2

    http://www.thedailyshow.com/watch/wed-june-26-2013/exclusive—josh-fox-extended-interview-pt–3

    Die „Braunschweiger Zeitung“ berichtete, dass es in der Nacht zum 03.07.2013 ein Erdbeben der Stärke 3.0 zwischen Groningen und Delfzijl in der Niederlande im Zusammenhang mit der Erdgasgewinnung in der Region. Ferner schrieb die Zeitung, „Im Norden von Niedersachsen gibt es wegen der Erdgasförderung imme wieder Beben ähnlicher Stärke.“ Einwohner berichten immer wieder über Gebäudeschäden (Rissen im Mauerwerk o.ä.). Siehe Anhang für mehr Informationen.

    Als Referenz hier die Richterskala (Wikipedia, http://de.wikipedia.org/wiki/Richterskala)

    Einteilung der Skalenwerte

    Den Magnitudenwerten lassen sich typische Effekte im Bereich des Epizentrums zuordnen. Es ist zu beachten, dass die Intensität und dadurch die Bodeneffekte nicht nur von der Magnitude abhängen, sondern auch von der Distanz zum Epizentrum, der Tiefe des Erdbebenherdes unter dem Epizentrum und den lokalen geologischen Bedingungen.[2]
    Richter-Magnituden Einteilung der Erdbebenstärke Erdbebenauswirkungen Häufigkeit der Ereignisse weltweit
    < 2,0 Mikro Mikro-Erdbeben, nicht spürbar ≈ 8000-mal pro Tag
    2,0 … < 3,0 extrem leicht Generell nicht spürbar, jedoch gemessen ≈ 1000-mal pro Tag
    3,0 … < 4,0 sehr leicht Oft spürbar, Schäden jedoch sehr selten ≈ 49.000-mal pro Jahr (geschätzt)
    4,0 … < 5,0 leicht Sichtbares Bewegen von Zimmergegenständen, Erschütterungsgeräusche; meist keine Schäden ≈ 6200-mal pro Jahr (geschätzt)
    5,0 … < 6,0 mittelstark Bei anfälligen Gebäuden ernste Schäden, bei robusten Gebäuden leichte oder keine Schäden ≈ 800-mal pro Jahr
    6,0 … < 7,0* stark Zerstörung im Umkreis bis zu 70 km ≈ 120-mal pro Jahr
    7,0* … < 8,0* groß Zerstörung über weite Gebiete ≈ 18-mal pro Jahr
    8,0* … < 9,0* sehr groß Zerstörung in Bereichen von einigen hundert Kilometern ≈ einmal pro Jahr
    9,0* … < 10,0* extrem groß Zerstörung in Bereichen von tausend Kilometern ≈ alle 1 bis 20 Jahre
    ≥ 10,0* globale Katastrophe Noch nie registriert Extrem selten (unbekannt)

    * Die Richterskala ist messtechnisch nach oben auf Magnitude 6,5 begrenzt. Höhere Magnituden stärkerer Beben werden mit der Momenten-Magnituden-Skala (MW) bestimmt.
    Wenn Sie es möchten, geben Sie bitte diese Email weiter!

    Ohne Erdöl und Erdgas werden wir weiter leben. Ohne sauberes, gesundes Wasser werden wir sterben.

    Mit freundlichem Gruß, ein Mitglied, des http://www.ak-fracking.de

  7. Es gab doch mal diesen Film mit Julia Roberts, „Erin Brockovich“. Darin beeindruckt sie die Delegation an Betreibern einer Firma, die es zugelassen haben, dass Chrom(VI) bei ihren „profitablen Unternehmungen“ in das Grundwasser vom realen Ort Hinkley gelangt, mit einer Aktion nachhaltig: Die Getränke beim Treffen mit der besagten Delegation bietet sie mit dem süffisanten Hinweis „Das Wasser hier haben wir extra für Sie aus Hinkley besorgt“ an.

    DARAN könnte man sich doch mal ein Beispiel nehmen: „Übrigens, Herr xy der Sparte Fracking von ExxonMobil/RWE/werauchimmer, in dem Glas vor Ihnen ist Wasser aus der Gegend des Bohrlochs yz. Wenn die Fracking-Technik so unbedenklich ist, werden Sie doch sicher kein Problem damit haben, es zu trinken.“ Oder, noch besser: „Nur damit Sie es wissen: Den Kaffee haben wir heute ausnahmsweise mal mit der von Ihnen als völlig harmlos eingestuften Fracking-Flüssigkeit zubereitet. Guten Appetit.“

    Auf die Reaktion von denen wär ich ECHT gespannt. Es wird ja leider immer wieder von diversen Stimmen behauptet, die Chemikalien in der Frac-Flüssigkeit seien „unbedenklich“ – einer offiziellen Behörden-Kampagne in Polen nach würden sie sogar z.B. in Produkten wie Haarshampoo eingesetzt. In solchen Momenten (d.h. wenn ich sowas höre) packt mich wirklich die Wut… was für ein Riesen-A***och muss jemand eigentlich sein, wenn er oder sie diese Informationen verbreitet – und zwar EGAL ob aus Unwissenheit oder Profitgier?

  8. Der Blog ist tod.
    Hier ließ niemand mehr- leider vielleicht auch weil alle die die Uberschrift lesen denken Fracking ist jetzt vom Tisch.
    Ich höre hier auf zu posten, weil es niemand interessiert.

    Letzter Post, für eine gelungenere Wortwahl, weil dann das Interesse an den Thema weiter besteht:
    5. Juni 2013: Vorerst kein Fracking-Gesetz:
    http://www.robinwood.de/Stopp-Fracking.883.0.html

    Und alle die aktuelle News wollen, sollten diesen Menschen folgen:
    https://www.facebook.com/StoppFracking/posts/539550179436568

    Bitte Unterstützt die polnischen Bauern: „Polnische Bauern besetzen Fracking-Bohrung“

    Seit mehr als einer Woche halten Einwohner im polnischen Żurawlów, eine Bohrstelle des Energiekonzerns Chevron in ihrem Ort besetzt:
    Mehr auf http://www.klimaretter.info/protest/nachricht/13885-polnische-bauern-besetzen-fracking-bohrung

    Eine Solidaritätspetition gibt es auf:
    http://www.avaaz.org/en/petition/Stop_Fracking_in_Poland_gmina_Zurawlow/?cmJtpdb

    Damit wir in Deustchland erst gar nicht anfangen müssen, unsere Felder gegen Frackingfirmen zu verteidigen, unterschreibt doch Bitte folgedes: http://www.resolution-korbach.org/

    Denn in Deutschland wollen alle Parteien, bis auf die Linken und die Piraten Partei Fracken!

    Lieben Gruß, Simone vom http://www.ak-fracking.de

  9. Liebe Fracking-Gegner und auch -Unterstützer,

    ich möchte die Gelegenheit nutzen, um auf die Umfrage zum Thema Fracking auf unserer Start-Up-Website http://www.politikalarm.de hinzuweisen. Die Website wurde von engagierten Privatleuten gegründet um gegen grassierende Politikverdrossenheit anzugehen und für aktuelle politische Themen jeglicher Couleur zu sensibilisieren.

    Jetzt die Meinung zum Fracking kundtun auf http://www.politikalarm.de!

  10. Hallo Lieber Schützsack,

    wahre Worte!

    Deshalb schreibe ich auch Kommentare, weil das Thema ist Wahlkampfthema.
    Aber die etablierten Parteien wollen es klein halten.
    Weil so wirklich will niemand, von den aus den Fracking Geschäft!
    Das habe so auch schon, z.B in Nds. rot/grüne Landesregierung ausformuliert.
    Und dann nach der Wahl, falls wir Rot grün wiedermal haben, werden sie versuchen Fracking durchzuziehen und keiner rafft es, weil es doch die Grünen sind, den traut man das nicht zu…bäh!

    Wenn du dich weiterhin aktuell informieren willst und du „face book“ hast, folge
    diesen Menschen. Er ist immer sehr schnell und gut informiert:
    https://www.facebook.com/StoppFracking/posts/537842209607365

    Dann gibt es noch „gegen Gasbohren“, Internetauftritt, auch gut: http://www.gegen-gasbohren.de/

    Dort findest du linksseitig, viele deutschlandweite Anti- Fracking Initiativen, schau mal ob du eine in deiner Nähe hast?

    Und nimm Kontakt mit Ihnen auf.
    Die meisten haben außer Ihren Treffen auch eine Kommunikation über Mailverteiler.
    Wenn du also keinen Zeit hast zu einen Treffen zu gehen ( wobei alle BIs auf den Zahnfleisch gehen und dringend neue Mitglieder zur Unterstützung brauchen), lasse dich im Mailverteiler aufnehmen!

    So bekommst du aktuelle Infos.
    Oder lassen die bei gegen Gasbohren aufnehmen so bekommst du noch mehr infos- weil das ist auch gleichzeitig der Austausch der BIs!
    Aber es ist jedenfalls interessanter, auch wenn höchst wahrscheinlich das du mehr mails kommst ;-).

    Und dann gibt es da noch mein Bereich in meiner BI „Arbeitskreis Fracking Braunschweiger Land“, der Pressesiegel, solange ich noch nicht in Urlaub bin, mache ich den Pressespiegel täglich, also ist es auch aktuell: http://ak-fracking.de/wiki/Pressespiegel

    Meine Frage an dich:
    Ich weiß das der Brauereiverband, die Milchindustrie und viele der Mineralwasserhersteller sich gegen Fracking positioniert haben:

    Wir, 26 Bürgerinitiativen gegen Fracking, haben eine Petition verabschiedet und da draus eine Petition gemacht.
    Nun arbeite ich für die Kampagne und versuche Unterstützer und Unterschriften zu bekommen.
    Die Unterstützer können auch Firmen sein, siehe hier:
    http://www.resolution-korbach.org/pages/korbacher-resolution/deutsch.php

    Die die Unterschreiben eigentlich nur Einzelpersonen, siehe hier:
    https://www.openpetition.de/petition/online/korbacher-erklaerung-der-buergerinitiativen-gegen-fracking-deutschland?utm_source=extern&utm_medium=widget&utm_campaign=korbacher-erklaerung-der-buergerinitiativen-gegen-fracking-deutschland

    Jetzt habe ich ca. 100 Milch verarbeitende Betriebe, Mineralwasserhersteller, Brauereien und die dazugehörigen Verbände angeschrieben und gefragt, ob sie uns unterstützen oder Unterschreiben würden.
    Wobei es eine „win win“ Situation ist die Firmen dürfen sich verlinken!

    Nun ich habe Kampagnen Erfahrung bei Unterstützer suchen, aber hier verzweifele ich gerade etwas.
    Ich bekommen keine Rückmeldung und wenn ich dann den 2. Schritt meiner Anfrage einleite und anrufe, fallen die Gespräche meistens negativ aus.

    Was ist das Zauberwort bei diesen Firmen?
    Warum verhalten Sie sich so passiv, obwohl wir die gleiche Angst haben wie sie!
    Kannst du mir einen Tip geben?

    Kannst du bei deinen Touren, mal vor fühlen, wie sich die Firmen zu so einer Petition verhalten und was sie abhält dort zu unterschreiben oder Unterstützer zu werden?

    So langsam fange ich an, an mir zu zweifeln.

    Übrigens kommunizieren wir auch über unseren Mailverteiler, bei den du dich auch selbstständig an und abmelden kannst.

    Lieben Gruß Simone, http://www.ak-fracking.de

    P.S.: Und dann gibt es da noch Robin Wood, die sich das thema auch auf die Fahne geschrieben haben und sehr zeitnah, berichten:
    http://www.robinwood.de/Stopp-Fracking.883.0.html
    Und so wie dort soll Idealerweiser eine unterstützung laufen: sie haben sich mit mit unserer Kampagne verlinkt und wenn man auf das „Stp Fracking“ klikt kommt man zur Petition.
    Aber das ist kein muß, aber eine gute Kooperation!

  11. Fracking interessiert mich sowohl privat als auch beruflich. Als Kommunikations-Designer mit etlichen privaten Getränkeherstellern (Wasser und Bier) bin ich mit dem Thema sehr oft beruflich konfrontiert. Die Branche macht sich zu recht Sorgen.
    Wir veröffentlichen ein Magazin für die Getränkebranche und wollen das Thema Fracking weiterhin sehr kritisch angehen. Denn ich fürchte, das Ding ist zwar im Moment vom Tisch. Aber halt nur für den Moment. Wäre ja auch unpopulär so kurz vor der Wahl.
    Ich würde mich daher sehr über weiterführende Information außerhalb der üblichen politischen Statements freuen.

    Vielen Dank

  12. Diese Sensationelle Neuigkeit, kam gerade über den „gegen Gasbohren“ Informationsverteiler, den jeder abonieren kann und sich auch zur Kommunikation mit der anderen bundesweiten Bürgerinitiativen, die sich über „gegen Gasbohren“ zusamengeschlossen haben, freischalten lassen:http://www.gegen-gasbohren.de/aktiv-werden/kontakt-aufnehmen/

    ========= In Polen wird ein Ort bestzt, wo gefrackt werden soll =====================

    Diese Aktion wird von der Politik und den Konzernen, auch ausserhalb Polens, sehr genau beobachtet werden und verdient unsere breite Unterstützung !

    Soliaktionen sind International angelaufen !

    Aus Frankreich haben sich bereits ca 30 BI‘ s solidarisch gezeichnet und unterstützen die polnischen Forderungen gegen Fracking !

    Wir sollten dringenst unsere Unterstützung und Solidarität mit den polnischen Besetzerinnen kund tun und deren Kampf/ Widerstand und die Aktionsform gegen Fracking unterstützen.

    Das jeder einzelt tun oder auch als BI und vielleicht wäre das mal ein Grund eine gemeinsamen Pressemitteilung zu schreiben.

    Es gibt einen Homepage der besetzung- mit englischen Texten:
    http://occupychevron.tumblr.com/

    Josh Fox ( Dokufilmer von „Gasland“) spricht hier zu den Feldbesetzerinnen:
    http://vimeo.com/51987873

    live cam der besetzung:
    http://cam4net.pl/%7B033D343D-E010-4D3C-AE2B-4B74E3013AC4%7D?cc=1

    Petition der Feldbesetzung in Polen:
    http://www.avaaz.org/en/petition/Stop_Fracking_in_Poland_gmina_Zurawlow/?cmJtpdb

    Internationale Solidarität gegen Fracking braucht gemeinsame Aktionen !

  13. 06.06.2013: Kritik an Nds. Landesregierung.
    Nds. Grüner Umweltminister, will Lagerstättenwasser in Schutzgebiet verpressen lassen!
    http://www.gegen-gasbohren.de/2013/06/07/kritik-an-landesregierung-zeitungen-weser-kurier/

    Tip: früher hinterfragten die Grünen und winkten nicht durch- vielleicht sollte der Grüner Umweltminister mal nachlesen was in den Lgerstättenwasser alles drin ist. Und dann nachdenken, ob es sind macht so ein hochtoxisches, karzinogenes Gebräu in die Erde zu verpressen, geschweige denn in ein Schutzgebiet.
    Nur weil es nach veralteten und überholten Recht machbar ist!

    Für alle die Mehr wissen möchten hier kann man nachlesen was dieses sog. Lagerstättenwassser alles so beinhaltet:
    http://ak-fracking.de/wiki/Begrifflichkeiten

    Damit ist klar nur die Parteien die selber sich festgeschrieben haben 100% gegen Fracking zu sein, darf man noch bei diesem Thema trauen.
    Z.Z. sind das nur die LINKEN und Piraten.

  14. Schon 7.240 BürgerInnen haben auf der Petition: „gegen sämtliche Formen von Fracking und für eine Energiewende“ der bundesdeutschen Anti- Fracking Initiativen unterschrieben!

    Bitte tragt dazu bei, das es 15.000 werden!
    http://www.resolution-korbach.org/

    Und Firmen, Vereine und auch Parteien die 100% gegen Fracking sind, können dort auch Unterstützer werden. „Der Lohn“ nebenbei, man kann seine Firma/ Verein/ BI verlinken lassen ;-).
    http://www.resolution-korbach.org/pages/korbacher-resolution/unterstuetzer-antrag-deutsch.php

    Wir wollen den Politikern zeigen, das sie Emnid Umfage, von campact in Auftrag gegeben, recht hat. Wir BürgerInnen wollen kein Fracking!
    Dafür aber Wasser, zum trinken!

    Lieben und aktionistischen Gruß simone vom http://www.ak-fracking.de

  15. Und ich kann mich nur wiederholen, die Überschrift die hier für den Artikel gewählt ist, ist extrem irreführend!
    Es ist ein kleiner Schritt in die richtige Richtung doch leider ist Fracking noch lange nicht vom Tisch!

  16. Über den Arbeitskreis Fracking Braunschweiger Land, mailverteiler kam von einem Mitarbeiter folgender offener Brief, den er geschrieben hatte.
    Die Kommunikation findet über den Verteiler statt und kann von allen interessierten kostenlos selbständig aboniert werden.

    Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren, liebe Freunde,

    Wir erhielten eine sehr gute Nachricht aus NRW!

    Die CDU-Fraktion (!) im NRW-Landtag lehnt Fracking ohne Einschränkung ab!

    Siehe unten den Brief von Herrn Karl-Josef Laumann, MdL, Vorsitzenden der CDU-Landtagsfraktion in NRW.

    Der Fracking´Spuk ist aber nicht vorbei!

    Der Sachverständigenrat für Umweltfragen lehnt Fracking zwar ab, schlägt aber eine Hintertür für „Probebohrungen“ vor.

    Diese Tür muss geschlossen werden!

    Solange die Gasindustrie einen Fuß in der Tür hat, ist der Frackiing-Spuk nicht vorbei!

    Die Bundesregierung hat aufgeben, in der aktuellen Legislaturperiode ein Frackiing-Gesetz zu verabschieden, auch weil viele CDU- Mandatsträger Angst um ihre Wiederwahl haben.

    Der Fracking-Spuk ist aber nicht vorbei!

    Durch Investitionsschutzabkommen werden ausländische Gasunternehmen versuchen trotzdem bei uns Kasse zu machen.

    Siehe den Bericht von „Monitor“ hier (ab 20 Min 56 Sek):
    http://www.wdr.de/themen/global/flashplayer/fscreen.jsp?dslSrc=rtmp://gffstream.fcod.llnwd.net/a792/e2/mediendb/monitor08/video/2013/0606/130606_monitor_web-l.mp4&autoPlay=true&autoCount=true&red=fsstd-tv%2Fmonitor

    Der Fracking-Spuk ist nicht vorbei!

    Um mehr über Fracking und seine Folgen für uns in Deutschland zu erfahren, besuchen Sie

    http://www.ak-fracking.de
    http://www.gegen-gasbohren.de

    Wir können ohne Erdgas und Erdöl weiter leben.
    Wir werden ohne sauberes, gesundes Wasser sterben.

    Mit freundlichen Grüßen………..

    Hier jetzt der offene Breif von den Vorsitzenden der CDU-Fraktion im Landtag von Nordrhein Westfalen:

    haben Sie ganz herzlichen Dank für Ihre E-Mail vom 18. Mai 2013 und die
    Übersendung des Offenen Briefes zum Thema Fracking.
    Ich habe beides mit großem Interesse gelesen.

    Für meine Fraktion und mich ist klar: Wir lehnen Fracking nach dem
    heutigen Stand der Technik ohne Einschränkung ab.
    Die sichere Wasserversorgung ist für uns von existenzieller Bedeutung und darf unter
    keinen Umständen gefährdet werden.
    Die Erdgasgewinnung aus unkonventionellen Lagerstätten mit wassergefährdenden Stoffen schließt eine solche Gefährdung nicht aus.
    Daher teilen wir die berechtigten Sorgen der Bürgerinnen und Bürger sowie der Bürgerinitiativen in NRW.

    Das unter weiten Teilen der nordrhein-westfälischen Landesfläche im Gestein vermutete Gas kann mit den heutigen Methoden nicht risikolos gewonnen werden – und zwar nirgendwo.
    Bevor darüber erneut diskutiert werden kann, müssen zunächst neue Techniken entwickelt werden, mit denen jegliche Gefährdungen des Wassers und des Bodens ausgeschlossen werden
    können.
    Mit freundlichen Grüßen
    Karl-Josef Laumann MdL

    Vorsitzender der CDU-Fraktion
    im Landtag von Nordrhein Westfalen
    Telefon: 0211-8842555
    Telefax: 0211-8842367
    E-Mail: karl-josef.laumann@landtag.nrw.de


    „Love all, trust a few, do wrong to none.“ – William Shakespeare („All’s Well That Ends Well“)

    Mit herzlichen Grußen Simone, vom http://www.ak-fracking.de

  17. Ich habe gerade eine ungläubige mail von einen sehr netten JUSO erhalten, der es nicht glauben kann, das die SPD Fracking nicht verbieten will.
    Falls sie es auch nicht glauben können, hier meine Antwort:

    Fragen sie bei der Bundes SPD nach den „Fracking Positionierungsflyer“ nach.
    Vielleicht rücken die Ihn raus ;-).

    Ich habe mich gerade auf der Suche nach der Informationsveranstaltung von Bundesabgeordneten der SPD, in BS- Wenden aufgemacht (auf der ich den Flyer bekommen habe).
    Der SPD Bürgermeister will Fracking auch nicht, aber nach diese Veranstaltung haben wir uns nicht mehr in die Augen sehen könen, weil wir beide das selbe dachten.
    Erst beim nächsten Treffen konnten wir beide da drüber sprechen- ohne das von meiner Seite aus böse Worte gefallen wären, weil ich ( und eigentlich auch der Bezirksbürgermeister) diese Auslegung sehr befremdlich empfunden haben.
    Aber Bitte selber lesen:
    http://www.spd-bs-wenden.de/aktuell/nachrichten/2012/367739.php

    Und das ist ein Artikel, zu den Abend unserer sonst so, schwammigen/weichgespülten lokal Zeitung. Interessant sind auch die Kommentare zu lesen:
    http://www.braunschweiger-zeitung.de/lokales/Braunschweig/die-spd-lehnt-fracking-nicht-kategorisch-ab-id696383.html

    Und das spielte sich gerade auf Landesebene in Nds. nach der Landtagswahl ab:http://braunschweig-online.com/bibs-forum/48-artikel-der-startseite/7071-fracking-auch-noch-gefaehrliche-gasgewinnung-in-braunschweiger-region.html?limit=6&start=126#8810
    Bitte direktlink im Kommentar beachten!

    Ich habe erst letzte Woche wieder mit einen Landtagspolitiker der SPD geredet, den ich vor der Wahl, auf einem „Bürgerbruch “ von der SPD organisiert, zu seiner Position zu Fracking gefragt habe.
    Seine Antwort war: „er ist gegen Fracking“.

    Jetzt fragte ich Ihn wie dieser Koalitionsvertrag zustande kam.
    Er redete Rhetorisch geschickt herum und sagte im Grunde die Bundespartei will es und das war Parteizwang.

    Als Beispiel dafür das die Bundes SPD sich doch nicht so positioniert haben kann, haben sie angemerkt, das die lokale SPD in Ihrer Stadt, eine Resolution gegen Fracking gemacht hat.

    Bei uns im „Braunschweiger Land“ haben CDU Mehrheits Stadträte „Fracking verbieten“ Resolutionen verabschiedet und die wollen bekanntlich Fracking !

    1.) das ist der Unterschied zwischen Regional und Bundesebene.
    2.) das sind Resulutionen, keine Gesetzte sie sind also auch nichts bindent!

    Aber Bitte vergleichen sie selbst:
    http://ak-fracking.de/wiki/Resolutionen_gegen_Fracking

    Ich habe auch letztens mit einer Grünen gesprochen, die 3 mal mir wiedersprach, das die Grünen nicht Fracken wollen und das diese Koalitsvereinbarungen mit der SPD in Nds. nicht sein können ….lach.
    Ja, so ist das in der Politik, nur die Linke und Piraten Partei, haben den Atomausstieg und den Einstieg in die Erneuerbaren und Fracking Stoppen fest in das Programm geschrieben.
    Alle anderen Parteien sagen da: Ja oder Jaein!

    Lieben Gruß, Simone von http://www.ak-fracking.de

  18. Und wenn das stimmt, dann ist es sowiso egal, ob wir auf die Straße gehen und Unterschriften gegen Fracking sammeln- oder?
    Es klingt so unglaublich, das es wahr sein muß.

    „Geheimes Parallelrecht“- Wie Großkonzerne politische Entscheidungen attackieren:

    Monitor Nr. 648, vom 06.06.2013
    http://www.wdr.de/tv/monitor/sendungen/2013/0606/recht.php5

    Und wir „Wundern“ uns, das die CDU/CSU/FDP lieber bei Fracking 3 mal Ihre politische Glaubwürdigkeit verspielt.

    Um für die Firmen ein Fracking Gesetzt dürchzuprügeln.

    Wie auch bei Atomkraft, lieber keine Energiewende macht, obwohl 2/3 der Bürger diese wollen.

    Es gibt diese Parteien überhaupt nicht mehr, es sind nur noch Marionetten der Großindustrie,- Firmen. Denn in Nds. gibt es jetzt eine Rot/Grüne Mehrheit und diese hat sich schon sehr Fracking freundlich gezeigt!

    Und obwohl auch 2/3 der Bürger kein Fracking wollen!
    Ich für meinen Teil werde die Piraten wähleen, die in Nds. schon gute Umweltpolitik machen und in der Stadt in der Ich wohne, haben sie 2 Ratssitze und sie machen sehr gute Bürgernahe Politik!
    ( Wie es in 30 Jahren aussieht ist dann die Frage- aber momentan erscheinen sie mir die einzigste Partei zu sein, die noch nicht von lobbyistischen Politikern verzerrt ist).

    Und auch wenn es aussieht, als ob es egal wäre, was wir Bürger machen.
    Möchte ich jeden doch die Petition der deutschlandweiten Bürgerinitiativen empfehlen zu Unterschreiben und den Link weiter an Fraunde und Bekannte weiterzugeben:
    http://www.resolution-korbach.org/

    Lieben und aktionistischen Gruß Simone

  19. Wie der Bundesrat ausgetrickst werden soll: Der Vorschlag von Rösler und Altmaier besteht aus zwei Gesetzesänderungen: Einer Änderung im Wasserhaushaltsgesetz (WHG), dem nur der Bundestag zustimmen muss, und einer Änderung der Verordnung zu Umweltverträglichkeitsprüfungen im Bergbau (UVP-V Bergbau), die der Bundesrat absegnen muss. Nun soll laut vorläufigem Zeitplan der Bundestag zuerst abstimmen, was den Bundesrat unter Zugzwang setzt. Denn wenn schon ein bundesweites Fracking-Gesetz verabschiedet wurde und damit die Ländermoratorien in Gefahr schweben, dann würden sich die Länder immerhin durch die Annahme der Umweltverträglichkeitsprüfung gegen Fracking schützen. Die Länder mit Beteiligung von SPD und Grünen kündigen zwar bislang an, das vergiftete Geschenk abzulehnen und für ein Moratorium zu streiten, sie sind aber einem erheblichen öffentlichen Druck ausgesetzt.

  20. Fracking durchklopp Gesetzt wirklich stoppen- indem wir Bürger Fornden das wir kein Fracking wollen und statt dessen eine regenerstive und dezentrale Energiewende:

    Jede Firma und Privatperson kann die Online-Petition unterzeichnen: http://www.petiton-fracking.de

    Ansonsten können als Unterstützer unter: http://www.resolution-korbach.org Firmen, Organisationen, Parteien, Kommunen usw. zeichnen.

    Lieben Gruß Simone

  21. Liebe Leute

    Wir haben die Energiekonzerne nicht besiegt; frei nach Georg Büchner haben wir ihnen einen alten Karren in den Weg gestellt.
    Was ist nach der Bundestagswahl ?
    Gut, bei CDU/CSU, FDP wissen wir wer das ist; Die „S“PD macht mit wegen der „Arbeitsplätze“, und die „Grünen“ haben ihre Seel doch schon lange für einen Platz am Tisch der GROssEN verkauft – und auch die Linkspartei hat in Brandenburg den Braunkohleminister Ralf Christopher.

    Demokratische Kontrolle der Energiekonzerne ? Gibt’s nicht !
    Demokratische Kontrolle der Leitungsnetze ? Gibt’s nicht !
    Demokratische Kontrolle der ganzen Industrien (Pharma, Rüstung, Chemie, Auto, Stahl ….) ? Gibt’s nicht !

    Die Regierungen in diesem Lande – und anderswo – sind die Ausführungsorgane der Konzerninteressen ! Und wer dagegen ist wird niedergeknüppelt – sie Frankfurt letzte Woche, oder siehe seit Tagen Türkei, und überall auf der Welt werden die Interesssen die „99%“ mit Füßen getreten.
    Campact ist gut ! Aber beschränkt und national. Natürlich ist es ein Erfolg wenn die Bundesregierung sagt sie wolle das Wasser nicht mehr privatisieren wegen unserer Unterschriften, aber die Pläne in Spanien, Griechenland, Mali, Indien, Kolumbien ……. zusammen mit Weltbank, WTO und IWF weiterverfolgt ? Unser nationaler Widerstand muss in einen Internationalen Zusammenhang eingebettet werden, den nur zusammen mit den Gleichgesinnten in Nord- und Südamerika, Afrika, Asien, Australien können wir nachhaltig was erreichen. RWE ist KEIN deutscher Konzern sondern ein transnationaler, aktiv in Großbritannien, Libyen etc, und das gleiche gilt für Vattenfall, Deutsche Bank etc. und andersrum auch für Veolia, Bechtel, enron, Suez, die Ölkonzerne – es sind ihrer seeehr viele.

    Also wenn Fracking zur Zeit in Deutschländerland nicht durchsetzbar ist, dann machen die das in Polen, Kanada, Indien und wo auch immer und irgenwann denken die: jetzt probieren wir das mal wieder in der BRD, konzertiert von Pressekampagnen in den Medien an denen sie sowieso schon Aktienkapital haben, oder die von den Werbeeinnahmen dieser Konzeren abhängig sind Pressefreiheit unter wirtschaftlichen Bedingungen unter denen alles, aber auch alles, ein Ware ist ?

    Freuen wir uns nicht zu sehr unserer Siege über Konzerninteressen, denn noch haben die Konzerne die Macht Regierungen massiv zu beeinflussen und Gesetze nach ihrem Gutdünken machen zu lassen.

  22. 06.06.2013: Fracking für Nordhessen vom Tisch (faz, Aktuell, Rhein-Main)
    http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/neue-gasfoerdertechnik-fracking-fuer-nordhessen-vom-tisch-12212131.html
    Da kann man schon fast, etwas optisch werden ;-).

    Mehr gesammelte Medienberichte auf:
    http://ak-fracking.de/wiki/Pressespiegel

    Und zu den Thema unter Rot/Grün wird es besser, schießt die Frackingfreundliche neue Rot/Grüne Landesregierung in Nds. gerade „den Bock ab“:

    Grüner Umweltminister befürwortet das Verklappen von giftigen Lagerstättenwasser in Wasserschutzgebieten!

    Langwedel-Völkersen. Schwer enttäuscht zeigt sich Andreas Noltemeyer von der rot/grünen Regierung in Niedersachsen. „Wir haben uns etwas erhofft vom Wechsel in Hannover“, sagt Noltemeyer, der für die Öffentlichkeitsarbeit der Bürgerinitiative „No Fracking“ verantwortlich ist. In einem Brief an Stefan Wenzel (Grüne) habe man den Umweltminister darum gebeten, sich für „eine sofortige Untersagung des Verpressens von Lagerstättenwasser in den ausgeförderten Erdgaslagerstätten“ einzusetzen. In der Antwort des Umweltministeriums steht, dass „das Wiedereinbringen von behandelten Abwässern in den Untergrund derzeit Stand der Technik“ sei. Zudem sei auch die Verpressung im Wasserschutzgebiet Panzenberg nach Auffassung des Landesbergamts unbedenklich….“

    Puh… die Grünen sind schon lange nicht mehr Grün und keine 5% Prozent Partei mehr!

    • Damit jetzt nicht alle, in eine, es bringt doch sowiso nichts Starrehaltung gehen.
      Möchte ich dazu sagen, das ich finde wir können schon etwas bewegen.

      Indem wir vielleicht, die für mich attraktive Piraten Partei wählen gehen – oder?

      Zu einen Stromanbieter wechseln, der nicht teurer ist als RWE, aber eine Genossenschaft ist, die Ihr Geld wieder in den Ausbau regenerativer und dezentraler Enenergiegewinnungsarten steckt. Auch genannt die „Stromrebellen aus Schönau“.
      Damit nicht jemand sagt ich vernachlässige die anderen 3 Guten, hier der Link auf eine unabhängige Informationsseite: http://www.atomausstieg-selber-machen.de/

      Natürlich sollte unserer Regierung für uns Bürger arbeiten, tut sie aber nicht, deshalb finde ich persönlich auch die Überschrift: “ Fracking gestoppt “ kontraproduktiv, weil dann alle wieder in eine gemütliche Sofaposition zurückgehen.
      Wenn es nach mir ginge würde das stehen „vorerst gestoppt“.

      Weil die SPD will/wollte immer schon Fracking mit Einschränkungen machen und die Grünen Richten dann Ihre Meinung, nach den Koalitionspartner aus- SPD.
      Geschehen in Nds.

      Veränderung braucht Aufmerksamkeit und Kontinuität.

      Das ist anstrengend, aber es lohnt sich!

      Ich wohne in Nds. und wir haben hier das Atomklo der Nation – die Auslaufende ASSE2, Gorleben was nicht als sog. End-lager geignet ist und auch der Schacht Konrad ist nicht geeignet.

      Wir haben hier zwei Zeichen, die überall an Häusern /Vorgärten stehen:
      1. Das große gelbe Widerstands X
      2. Das große gelbe AufpASSEn A

      Ich empfehle jeden, sich je ein Widerstandzeichen zu bauen und dann wird Widerstand und Aufpassen zum Alltag werden.

      Und ja, das was da in Frankfurt abgegegangen ist/war schrecklich/ unfassbar und was in der Türkei abgeht ist es.
      Aber auch wenn Oettinger, der uns Stuttgard 21 bescherte jetzt im Europapalament sitzt, was meiner Meinung nach ein Skandal ist, so hat es wenigstens eine neue Landesregierung dort eingebracht.
      Das Schlimme daran ist nur, das die Bürger noch nicht begreifen, das die Grünen schon längst keine Umweltpolitik mehr machen und die SPD sowiso dahin schielt, wo die Macht am stärksten ist ( Momentan noch Großkonzerne und Weltbanken).
      Und das Ergebnis haben wir hier in Nds. mit einer Rot/Grünen Landesregierung, die sich jetzt schon einiges nicht besonders Umweltverträgliches geleistet hat.

      Aber wie ich schon am Anfang geschrieben habe, gibt es für mich noch eine letzte Alternative die Piraten Partei. Die in Nds. gute Bürger,- Umweltpolitik geleistet haben.

      Und auch wenn ich die Welt nicht retten kann, so kann ich z.B. regionale Biobauern unterstützen.
      Und ich bin in einer Erzeuger-Verbraucher Genossenschaft: http://kernbeisser-bs.de/
      So was kann jeder Gründen!

      Und auch bei avaaz.com und campact mitmachen und so verhinde ich wenigstens das Schlimmste :-).

      Was die Banken angeht, kann ich ein Wechsel zu einer „sauberen“ empfehlen und der Deutschen Bank (Postbank) u.s.w. den Rücken kehren.

      Und auch Urgewald e.V. etwas an Spenden zukommen lassen, den die tollen Frauen mischen gerade die Banken, immer wieder richtig auf!

      Und was Fracking angeht, gibt es dieses Jahr den 2. Globalen Anti- Frackingtag:
      Am 19. Oktober 2013 wird ausserdem der zweite weltweite Anti-Fracking-Tag stattfinden:
      #Global Frackdown 2:
      http://www.globalfrackdown.org/
      Wir sind dabei?
      Du auch?

      Und dort kann man sich auch vernetzten….

      Da fällt mir doch glatt ein Werbeslogan der Ölidustrie ein:
      „Es gibt viel zu tun – packen wir es an“…lach laut!
      Na, denn….

  23. Auch ein schöner Kommentar zur aktuellen politischen Lage, rund um das Thema Fracking:

    04.06.2013: Die Angst der CDU vor der Fracking-Debatte- „Die hauen uns das um die Ohren“ (tagesschau, WDR, Inland, v. Jürgen Döschner):
    http://www.tagesschau.de/inland/fracking156.html

    Und wie schon geschrieben, müssen wir Bürger das Thema weiter in den Medien und im Bewußtsein der Politiker und Bürger halten.

    Sonst macht die SPD/ GRÜNE Regirung, falls sie denn die nächste Wahl gewinnen, es wie schon so oft und schaffen ein verweichlichtes Fracking gesetzt, wie die neue Rot/Grüne Landesregierung in Nds. es jetzt will!

    Dabei ist nur kein Fracking, ein gutes Fracking ;-).
    Bitte unterstützt die Arbeit der Bürgerinitiativen aus Deutschland: fordert kein Fracking und dafür den Ausbau der regenerativen und dezentralen Energiegewinnungsarten:
    http://www.resolution-korbach.org/

    Erzählt Freuden was sich hier in Deuschland gerade für eine politische Farce um Fracking abgespielt hat.

    Was Fracking wirklich bedeutet:
    http://ak-fracking.de/wiki/images/e/e6/Fracking-kompakt.pdf

    Was alles schon in Deutschland an Unfällen geschehen ist:
    http://ak-fracking.de/wiki/Pressespiegel

    Und es gibt 2 Parteien die sich strickt, schriftlich gegen Fracking ausgesprochen haben.
    LINKEN und Piraten Partei und die letzten hatten auch schon, entgegen der Medienmeldungen immer schon ein Parteiprogram ;-).

    Lieben Gruß von Simone http://www.ak-fracking.de

  24. Folgendes schrieb ein Mitarbeiter, des „Arbeitskreises Fracking Braunschweiger Land“ in den Infomailverteiler.

    Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren, liebe Freunde,

    Die Bundesregierung wird vor der Bundestagswahl im September kein Fracking-Gesetz beraten.
    Das ist eine gute Nachricht.
    Wir müssen jedoch wachsam bleiben und nicht denken, das Thema sei erledigt.
    Lesen Sie mehr weiter unten.

    Die vollständige Stellungnahme des Sachverständigenrats für Umweltfragen können Sie hier lesen:
    http://www.umweltrat.de/SharedDocs/Downloads/DE/04_Stellungnahmen/2012_2016/2013_05_AS_18_Fracking.html

    Beim bevorstehenden Wahlkampf und den Kandidatenauftritten fragen Sie kritisch nach ihren nach ihren Positionen zu Fracking!

    Lassen Sie sie wissen, dass Sie Fracking in Deutschland verboten sehen wollen!

    Wählen Sie keinen Kandidaten, der Fracking unterstützt oder keine klare Stellung dazu hat!
    ( dazu gehört auch wenn ein SPDler sagt, ich persönlich bin ja nicht für Fracking (wenn das der Satz ist, dann steht dahinter ein: ABER meine Bundesparteil will ja!).
    Es sei den die SPD positioniert sich neu und schreibt es fest!

    Wenn Sie es möchten, leiten Sie bitte diesen Email weiter!

    Wir werden ohne Erdgas und Erdöl weiter leben.
    Wir werden ohne sauberes, gesundes Wasser sterben.

    Berlin: „Beratungen über das Fracking-Gesetz sind gescheitert“, 05.06.2013
    In der gestrigen Sitzung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, in der über das seit langem diskutierte Fracking-Gesetz beraten wurde, konnte keine Einigung über das Gesetz erzielt werden. Grund dafür sind nicht zuletzt die zahlreichen Proteste gegen Fracking. So machte etwa campact gestern mit einer Aktion vor dem Bundestag erneut auf die Risiken und die Proteste in der Bevölkerung aufmerksam. (Z.B. haben bereits über 162.500 Menschen den Apell Fracking stoppen: Keine Chemie ins Grundwasser! von campact unterzeichnet.)

    Nun wird dieses Gesetz nicht mehr – wie ursprünglich geplant – vor der Bundestwagswahl verabschiedetet werden. Einerseits bleibt dadurch das Fracking weiterhin nach aktuellem Recht erlaubt. (Dies bedauert vor allem die FDP, wie in diesem Artikel der F.A.Z. zu lesen ist.) Andererseits besteht darin aber auch die Chance weitreichendere Gesetze zu schaffen, als das bisher geplante. Kritiker äußern vor allem, dass dieses Gesetz vordergründig Fracking erlauben würde und nicht weit genug gehe.

    Darüber hinaus sollte auch aus der Stellungnahme des Sachverständigen Rates für Umweltfragen (hier die Pressemitteilung des SRU zur Stellungnahme: Fracking: Für die Energiewende entbehrlich die richtigen Schlussfolgerungen gezogen werden. Viele Argumente, die von Fracking-Befürwortern – allen voran natürlich den Förderunternehmen – vorgebracht werden, werden durch die Stellungnahme des SRU stark abgeschwächt, bzw. unwirksam.

    Zwar empfiehlt der SRU kein generelles Verbot von Fracking, weist aber darauf hin, dass zunächst alle offenen Fragen zu klären seien. Wie bereits der Pressemitteilung zu entnehmen ist, sollten lediglich Pilotprojekte zugelassen werden, die jedoch engmaschig wissenschaftlich begleitet werden sollten und vor allem transparent unter Beteiligung der Öffentlichkeit erfolgen sollten.

    Das an sich ist zwar noch weit weg von den Forderungen der Bürgerinitiativen, die sich gegen Fracking engagieren (s. die Korbacher Resolution), ist aber ein Schritt in die richtige Richtung. Es ist dringend nötig zwischen den wirtschaftlichen Interessen der Politik und den Interessen der Förderunternehmen auch die Gefahren und Risiken sachlicher zu bewerten, um im Sinne der Umwelt und der Energiewende entscheiden zu können.

    Das Scheitern der Beratungen über das Fracking-Gesetz bietet nun also die Gelegenheit die Argumente ohne den Druck einer anstehenden Bundestagswahl zu betrachten.

    Grundsätzlich ist es positiv, dass diese Entscheidung nicht in aller Eile durchgedrückt wurde.

    Allerdings sollte diese Thematik über die Sommerpause und die Bundestagswahl hinaus nicht in Vergessenheit geraten.
    Es ist wichtig das Thema weiterhin in der Diskussion zu halten und neue Entwicklungen zu berücksichtigen“
    Sehen Sie auch unseren Pressespiegel mit Links zu der aktuellen Meldungen hier:
    http://ak-fracking.de/wiki/Pressespiegel

    Bitte Unterzeichnen Sie die Petition von den bundesweiten Bürgerinitiven gegen Fracking: für eine Energiewende und gegen Fracking:
    http://www.resolution-korbach.org/

    „Love all, trust a few, do wrong to none.“ – William Shakespeare („All’s Well That Ends Well“)

  25. Da sich die gelb/ schwarze Regierung nicht traut das Gesetzt durchzuprügeln, weil sie richtig annehmen Wählerstimmen damit zu verschenken.

    Ist es aber jetzt, erst recht wichtig, das Thema Fracking in die Öffentlichkeit zu tragen!

    Und zu Fordern, das Fracking nicht von der nächsten Regierung still und heimlich schnell mal, mit Umweltverträglichkeitsprüfungen, durchgewunken wird.

    Weil das ist das was die GRÜNEN und die SPD in Nds. machen will!
    Und die Bundes SPD will mit Einschränkungen Fracken!
    (Nur die LINKEN und die Piraten Partei haben sich schon länger, schriftlich auf ein „nein“ zu jeder Art von Fracking festgelegt).

    Deshalb unterzeichnet Bitte, die Petition der bundesweiter Anti-Fracking Bürgerinitiativen:
    http://www.resolution-korbach.org/
    Weil jede Art von Fracking, birgt Risiken, die in keinen Vergleich zu den Öl oder Gasgewinn stehen.
    Wenn Ihr etwas Zeit habt, schaut mal auf die Unterstützerliste, dort sind Direktlinks gesetzt.
    Es ist wirklich interessant virtuell, über den Globus zu wandern und zu schauen, wo/wer gegen Fracking ist:
    http://www.resolution-korbach.org/pages/korbacher-resolution/deutsch.php

    Lieben Gruß, Simone vom http://www.ak-fracking.de

  26. “ … haben … entschieden, das umstrittene Fracking-Gesetz in dieser Legislaturperiode nicht mehr einzubringen.“
    ALSO ist die Angelegenheit NOCH NICHT GANZ vom Tisch!
    Wie gesagt, aufgepasst, solange das betreffende Gesetz NUR in eine Schublade ver-
    schwunden ist, es kann DOCH JEDERZEIT WIEDER hervorgekramt werden!
    Wir können demnach vorerst nur kurz aufatmen, solange dieses Gesetz NICHT FÜR IMMER vernichtet worden und auch künftig NICHT MEHR beabsichtigt ist, einen neuen Gesetzentwurf bzgl. Fracking zu erstellen!
    Nicht wenige Politiker verhalten sich wie das berühmte Fähnchen im Wind:
    Heute hü, morgen hott – und übermorgen, wer weiß es?! …
    Ja, nicht selten richten sie sich danach, wie es den Lobbyisten beliebt!
    Ich jedenfalls würde MANCHEN der politisch Verantwortlichen nicht unbedingt über den Weg trauen, denn:
    Zu oft haben diese es gewagt, uns Bürger hierzulande nach Strich und Faden zu belügen und betrügen, –
    ohne vielleicht mit der Wimper zu zucken!
    Richtig kaltschnäuzig und möglicherweise skrupellos sogar …
    NUN gut, es könnte jetzt sein, dass mein Kommentar – gerade wegen der letzten recht negativen Sätze – von der Moderation nicht freigeschaltet wird –
    DANN sei es eben!
    ABER – Hand aufs Herz (!) – hat es denn nicht schon öfters in der Vergangenheit so zugetragen, wie oben dargelegt?!

  27. Sehr schöne Bilder!
    Und eine tolle Aktion, die campact gestern in Berlin gemacht hat.
    Danke an alle, die sich gestern Zeit dafür genommen haben!

    Berlin: Beratungen über das Fracking-Gesetz sind gescheitert, 05.06.2013

    “…In der gestrigen Sitzung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, in der über das seit langem diskutierte Fracking-Gesetz beraten wurde, konnte keine Einigung über das Gesetz erzielt werden. Grund dafür sind nicht zuletzt die zahlreichen Proteste gegen Fracking. So machte etwa campact gestern mit einer Aktion vor dem Bundestag erneut auf die Risiken und die Proteste in der Bevölkerung aufmerksam.
    Nun wird dieses Gesetz nicht mehr – wie ursprünglich geplant – vor der Bundestwagswahl verabschiedetet werden.
    Einerseits bleibt dadurch das Fracking weiterhin nach aktuellem Recht erlaubt.
    Dies bedauert vor allem die FDP, wie in diesem Artikel der F.A.Z. zu lesen ist:
    http://ak-fracking.de/wiki/Meldungen/2013-06-05_Kein_Gesetz_vor_der_Wahl#Berlin:_Beratungen_.C3.BCber_das_Fracking-Gesetz_sind_gescheitert

    Andererseits besteht darin aber auch die Chance weitreichendere Gesetze zu schaffen, als das bisher geplante. Kritiker äußern vor allem, dass dieses Gesetz vordergründig Fracking erlauben würde und nicht weit genug gehe….”
    “…Das an sich ist zwar noch weit weg von den Forderungen der Bürgerinitiatven, die sich gegen Fracking engagieren, siehe die Korbacher Resolution/Petition: http://www.resolution-korbach.org/ , ist aber ein Schritt in die richtige Richtung.

    Es ist dringend nötig zwischen den wirtschaftlichen Interessen der Politik und den Interessen der Förderunternehmen auch die Gefahren und Risiken sachlicher zu bewerten, um im Sinne der Umwelt und der Energiewende entscheiden zu können…”
    Mehr dazu: http://ak-fracking.de/wiki/Meldungen/2013-06-05_Kein_Gesetz_vor_der_Wahl#Berlin:_Beratungen_.C3.BCber_das_Fracking-Gesetz_sind_gescheitert

    Bitte unterzeichnet die Petition der Bundesweiten Bürgerinitiativen, weil alle Parteien wollen mehr oder weniger Fracken!

    Außer den LINKEN und der Piraten Partei, die dieses auch schriftlich schon festgehalten haben!

    Die CDU/CSU und FDP wollten bis vor kurzem, noch ohne Einschränkungen Fracken!

    Die SPD wollte/will Fracking mit Umweltschutzprüfungen in Grundwassergebieten (86% der Fläche der BRD) zulassen.

    Die GRÜNEN sagen zwar das sie nicht Fracken wollen, aber ändern auch schnell mal Ihre Meinung.
    So geschehen nach der NDS: Landtagswahl, wo nach den KOalitionsvereinbarungen sie plötzlich die Meinung des SPD vertreten!
    Wir sind in Nds. alle sehr geschockt, über dieses Verhalten!

    Für Menschen aus anderen Landesteilen mag das alles neu sein.
    Um jetzt nicht nochmal alles „durchzukauen“, erlaube ich mir den Verweis, auf einen sehr guten Analysten dieser rot/grünen politischen Farce:
    http://braunschweig-online.com/bibs-forum/48-artikel-der-startseite/7071-fracking-auch-noch-gefaehrliche-gasgewinnung-in-braunschweiger-region.html?limit=6&start=126#8810

    Lieben Gruß Simone vom ak-fracking.de

  28. Pingback: Fracking gestoppt – Die Erfolgsrezepte der Bewegung | nuclear-disaster.info