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Fracking: Nordrhein-Westfalens Regierung antwortet uns

Mehr als 160.000 Menschen haben bereits unseren Appell für ein Verbot von Fracking unterzeichnet. Jetzt antwortet uns die Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen. Lesen Sie das Schreiben und unsere Stellungsnahme dazu:

Schreiben der Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen:

Sehr geehrte Damen,
sehr geehrte Herren,

für Ihre E-Mail vom 8. März 2013 zum Einsatz der Fracking-Technik bei der Erdgasgewinnung aus unkonventionellen Lagerstätten, danke ich Ihnen.

Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen ist der Auffassung, dass eine Genehmigung von Vorhaben zur Aufsuchung und Gewinnung von unkonventionellem Erdgas unter Einsatz der Fracking-Technik mit potenziell umwelttoxischen Substanzen derzeit nicht verantwortbar ist. Die zuständige Bergbehörde in Nordrhein-Westfalen ist daher ange-wiesen, solche Vorhaben bis auf weiteres nicht zu genehmigen.

Frau Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hat sich selbst im Rahmen einer Informationsreise nach Kanada ein Bild über den Einsatz von Fracking und den Eingriff in die Umwelt gemacht. Die Ministerpräsiden­tin hat vor diesem Hintergrund abermals bekräftigt, dass das von der Landesregierung beschlossene Moratorium fortbesteht.

Entsprechende Genehmigungen zum Einsatz der Fracking-Technologie können erst und nur dann in Betracht kommen, wenn die notwendigen Erkenntnisse zur Bewertung der Risiken vorhanden sind und nachteilige Auswirkungen auf Natur und Mensch ausgeschlossen werden können.

Dazu müssen zunächst in einem breit angelegten Dialog mit allen Beteiligten (Unternehmen, Behörden, Wissenschaft und Bürger) die Informations- und Wissensdefizite beseitigt und eine ausreichende Grundlage für die Entscheidung über mögliche nachfolgende Schritte geschaffen werden.

Die Landesregierung hat im Bundesrat eine entsprechende Regelung initiiert, die dann auch mit breiter Mehrheit verabschiedet wurde.

Der nordrhein-westfälische Landtag hat diese Politik der Landesregierung am 15. Mai 2013 ausdrücklich gutgeheißen (Entschließungsantrag der Fraktionen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen Drs. 16/2958).

Ich bitte, dieses Schreiben den Unterzeichnern der Petition zugänglich zu machen.

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag

Roman Bobik, Staatssekretär in der Staatskanzlei

Unsere Stellungnahme:

Vor gut zwei Wochen hat sich Ministerpräsidentin Hannelore Kraft in Kanada über die fatalen Auswirkungen des Frackings informiert. Jetzt antwortet die Staatskanzlei auf unseren Appell für ein Verbot der umstrittenen Gasfördermethode, den schon mehr als 160.000 Menschen unterzeichnet haben. Danach steht die Landesregierung weiter hinter ihrem Moratorium für die Technologie: „Eine Genehmigung von Vorhaben zur Aufsuchung und Gewinnung von unkonventionellem Erdgas unter Einsatz der Fracking-Technik mit potenziell umwelttoxischen Substanzen ist derzeit nicht verantwortbar.“

Klare Worte – außer dem Wort „derzeit“. Denn statt sich für ein dauerhaftes Verbot von Fracking im Bundes-Bergbau-Gesetz einzusetzen, will die Regierung Kraft Dialoge zwischen Unternehmern, Behörden, Wissenschaft und Bürger/innen organisieren sowie Probebohrungen erörtern. Dadurch sollen „Informations- und Wissensdefizite beseitigt und eine ausreichende Grundlage für die Entscheidung über mögliche nachfolgende Schritte geschaffen werden.“

Ist das wirklich sinnvoll? Die Risiken der Technologie sind in den USA und Kanada zu besichtigen – auch wenn sich durch höhere Auflagen das ein oder andere verbessern ließe. Und der Sachverständigenrat für Umweltfragen der Bundesregierung hat erst kürzlich klar gemacht: „Die Gewinnung von Schiefergas in Deutschland wird die Energiepreise nicht senken und auch keinen nennenswerten Beitrag zur Versorgungssicherheit leisten können“. Dafür seien die Vorkommen viel zu gering.

Zudem könne Fracking auch „keinen großen Beitrag zur Energiewende leisten“. Bis die Technologie hierzulande zum Einsatz kommen könne, sei die Energiewende viel zu weit fortgeschritten – und der Bedarf an Gas ginge zurück.

Was es also braucht, ist ein klares Verbot. Nachdem die CDU/CSU-Bundestagsfraktion vor drei Wochen ihr völlig ungeeignetes Fracking-Gesetz zurückzog, wird die Auseinandersetzung um eine bundesweite Regelung nach der Wahl weiter gehen. Wir werden in enger Kooperation mit Umweltorganisationen und Bürgerinitiativen ein Verbot weiter einfordern.

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  1. 18.07.2013: Bundesumweltrat rät der Bundesregierung Fracking zu verbieten (gegen Gasbohren + orginal Dokument des Bundesumweltrat) :
    http://www.gegen-gasbohren.de/2013/07/18/10482/?fb_source=pubv1

    Und dann geht doch BItte zu den Wahlveranstaltungen der SPD, GRÜNE, CDU, CSU, FDP der Parteien und fragt sie ob sie persönlich Fracken wollen?
    Dann wie sie dann, den Parteizwang aussetzen wollen, weil alle diese Parteien wollen mehr oder weniger Fracken und entsorgen dann auch mal gerne gftiges Lagerstättenwasser in Naturschutzgebiete, weil Gesetzlich erlaubt!

    Die neuste Informationen über Fracking: https://www.facebook.com/StoppFracking

    Damit kann sich jeder fundiert, wissenschaftlich und emotionslos mit Fracking Befürwortern auseinander setzten:
    Und wir haben die Infomappe für alle Bürger verständlich ausgearbeitet:
    http://ak-fracking.de/wiki/images/b/bf/Infobroschuere-AK-Fracking.pdf

    Nur die Piraten Partei und die LINKEN haben Ihr 100% nein zu Fracking, in Ihr Parteiprogramm fest geschrieben!

  2. Eine Studie der angesehenen Duke Universität ist zu dem Schluss gelangt, dass Fracking eine akute Gesundheitsgefahr darstellt. In Gegenden, wo gebohrt wird, liege der Methangehalt im Grundwasser durchschnittlich 17 Mal über dem Normalniveau. Trotzdem weigern sich Umweltbehörden, die Gaskonzerne an die kurze Leine zu nehmen. Nun wollen Demokraten einen Gesetzesentwurf einbringen, der die Überwachung der Gaskonzerne von den Staaten auf das Energieministerium und der Umweltbehörde EPA überträgt. Überwinden müssen sie dazu den politischen Einfluss der Ölmultis und Bohrunternehmen – die werden es ihnen nicht leicht machen.

    • der mensch ruiniert erst die erde – hierdurch sich selbst. Fracking – ohne worte !
      wie bekloppt muß man sein, sich selbst so etwas anzutun……als mensch.
      Statt darauf zu achten, das jeder in erster linie als eigenes land, auch selbst produziert
      was arbeitsplätze schaffen würde, übersichtlichen rahmen….an unternehmen und bedarf. die risiken und gelder wären übersichtlich, die strategien, gewinne ebenso !
      erst dann quasi tauschhandel betreibt…..was die einen nicht haben – haben die anderen.
      nein, da werden angebliche entwicklungshilfen rausgehauen, dort privatisiert – über banken gewaschen und wieder hier investiert. all die mafiagelder ebenso ! oder wer prüft nach, wo all das geld herkommt vom IWF-Weltbank, hier…..im Immobiliengeschäft, handel, auf den banken ? WER ? – keine sau !
      EUDSSR…..kommt strömt hier rein – investiert, der rest weiter weg dito……nur komisch wie war das, die hatten vorher alle nix oder kaum etwas – na drucken die nun billiger oder wie !…..merkt da noch irgendwer – was !

  3. Öläquivalente aus Biomasse sind inzwischen ebenfalls wichtiger Bestandteil der globalen „Ölförderung“. Die Industrie sieht hier weiter Ausbaupotential. Auch wenn die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina feststellt, dass in Deutschland bereits 75% der oberirdischen Biomasseproduktion vom Menschen vereinnahmt werden, scheint es noch genügend Ecken auf dem Planeten zu geben, wo Nutzmasse wachsen kann. Die Umwandlung von Urwäldern in Palmölplantagen und die Beimischung von Ethanol ins Benzin ist der Versuch, die bestehenden Tankinfrastrukturen und die gewachsene Motorentechnik nicht allzu stark verändern zu müssen. Zudem findet ein werbewirksamer Imagetransfer statt: von der lebenden Pflanze auf die Industriegesellschaft.

  4. In dem neuen Passus des Lebens- und Futtermittelgesetzbuchs heißt es allerdings, dass die Behörden informieren „sollen“ – nicht: „müssen“. Voraussetzung ist ein „hinreichend“ begründeter Verdacht, dass eine Firma „in nicht nur unerheblichem Ausmaß“ gegen das Gesetz verstoßen hat. „Der Ermessensspielraum wird zu Zögern und Zaudern bei den Behörden führen“, sagt die Lebensmittelexpertin des Verbraucherzentrale Bundesverbands, Jutta Jaksche.

  5. Schön, dass sie das mal alles so beschreiben! Aber was sie da beschreiben, ist mit Fracking absolut zu vergleichen! Aber nochmal, wenn radioaktiv belastetes Material nach untertage verbracht wird, fällt das unter das Atomgesetz. Und das Abraummaterial ist belastet. Kennen sie eigentlich die Innentemperatur so mancher Halden im Ruhrgebiet? Ansonten fallen alle Bergwerke, momentan auch das s.g. Fracking unter das Deutsche Bergbaugesetz!

  6. Den Film „Gasland“ am 09.07.2013 um 20.15h in arte TV anschauen

    Für mehr Informationen hier anklicken:

    http://www.arte.tv/guide/de/sendungen/JT-010667/gasland

    Die U.S.-amerikanische Gasindustrie versuchte, die Aussagen im „Gasland“ als unwahr und irreführend darzustellen. Daraufhin hat der „Gasland“-Regisseur Josh Fox den Kurzfilm „The Sky Is Pink“ gedreht, um die Behauptungen der Gasindustrie zu widerlegen. Den Film können Sie (leider nur in englischer Sprache) hier anschauen:

    http://vimeo.com/44367635

    Josh Foxs neuer Film „Gasland II“ kommt demnächst in die amerikanischen Kinos. Ein Starttermin für Deutschland ist noch nicht bekannt. Sie können aber ein Interview in drei Teilen mit Josh Fox über seinen Film „Gasland“ (auch leider nur auf Englisch) hier ansehen:

    http://www.thedailyshow.com/watch/wed-june-26-2013/exclusive—josh-fox-extended-interview-pt–1

    http://www.thedailyshow.com/watch/wed-june-26-2013/exclusive—josh-fox-extended-interview-pt–2

    http://www.thedailyshow.com/watch/wed-june-26-2013/exclusive—josh-fox-extended-interview-pt–3

    Die „Braunschweiger Zeitung“ berichtete, dass es in der Nacht zum 03.07.2013 ein Erdbeben der Stärke 3.0 zwischen Groningen und Delfzijl in der Niederlande im Zusammenhang mit der Erdgasgewinnung in der Region. Ferner schrieb die Zeitung, „Im Norden von Niedersachsen gibt es wegen der Erdgasförderung imme wieder Beben ähnlicher Stärke.“ Einwohner berichten immer wieder über Gebäudeschäden (Rissen im Mauerwerk o.ä.). Siehe Anhang für mehr Informationen.

    Als Referenz hier die Richterskala (Wikipedia, http://de.wikipedia.org/wiki/Richterskala)

    Einteilung der Skalenwerte

    Den Magnitudenwerten lassen sich typische Effekte im Bereich des Epizentrums zuordnen. Es ist zu beachten, dass die Intensität und dadurch die Bodeneffekte nicht nur von der Magnitude abhängen, sondern auch von der Distanz zum Epizentrum, der Tiefe des Erdbebenherdes unter dem Epizentrum und den lokalen geologischen Bedingungen.[2]
    Richter-Magnituden Einteilung der Erdbebenstärke Erdbebenauswirkungen Häufigkeit der Ereignisse weltweit
    < 2,0 Mikro Mikro-Erdbeben, nicht spürbar ≈ 8000-mal pro Tag
    2,0 … < 3,0 extrem leicht Generell nicht spürbar, jedoch gemessen ≈ 1000-mal pro Tag
    3,0 … < 4,0 sehr leicht Oft spürbar, Schäden jedoch sehr selten ≈ 49.000-mal pro Jahr (geschätzt)
    4,0 … < 5,0 leicht Sichtbares Bewegen von Zimmergegenständen, Erschütterungsgeräusche; meist keine Schäden ≈ 6200-mal pro Jahr (geschätzt)
    5,0 … < 6,0 mittelstark Bei anfälligen Gebäuden ernste Schäden, bei robusten Gebäuden leichte oder keine Schäden ≈ 800-mal pro Jahr
    6,0 … < 7,0* stark Zerstörung im Umkreis bis zu 70 km ≈ 120-mal pro Jahr
    7,0* … < 8,0* groß Zerstörung über weite Gebiete ≈ 18-mal pro Jahr
    8,0* … < 9,0* sehr groß Zerstörung in Bereichen von einigen hundert Kilometern ≈ einmal pro Jahr
    9,0* … < 10,0* extrem groß Zerstörung in Bereichen von tausend Kilometern ≈ alle 1 bis 20 Jahre
    ≥ 10,0* globale Katastrophe Noch nie registriert Extrem selten (unbekannt)

    * Die Richterskala ist messtechnisch nach oben auf Magnitude 6,5 begrenzt. Höhere Magnituden stärkerer Beben werden mit der Momenten-Magnituden-Skala (MW) bestimmt.
    Wenn Sie es möchten, geben Sie bitte diese Email weiter!

    Ohne Erdöl und Erdgas werden wir weiter leben.
    Ohne sauberes, gesundes Wasser werden wir sterben.

    Mit freundlichem Gruß, David

    "Love all, trust a few, do wrong to none." – William Shakespeare ("All's Well That Ends Well")

  7. Wenn erforderlich wird das gereinigte Wasser nochmals über einen Aktivkohlefilter geführt, um auch gelöste Stoffe zu entfernen. Das Wasser ist dann so sauber, dass es der öffentlichen Abwasserentsorgung zugeführt werden kann.

  8. Für alle die diese Doku noch nicht kennen und zum weitersagen

    Am 09. Juli wird um 20:15 Uhr auf Arte erneut der Film „Gasland“ ausgestrahlt.

    Der Dokumentarfilm von Josh Fox ist eine aufregende Untersuchung, die die Welt vor einer Katastrophe warnt, die durch das Fracking droht.

    Mehr dazu in der Programmbeschreibung von Arte:
    http://www.arte.tv/guide/de/sendungen/JT-010667/gasland

    Und das ist der Nachfolger und die Ergänzung zu „Gasland“:
    Doku:“the sky is pink“ (Joschua Fox, v. 2012, engl., 18:35 min.):
    http://vimeo.com/44367635

    Lieben und aktivistischen Gruß, Simone vom: http://www.ak.fracking.de

  9. Für alle die wie Kommentator: „Ehrengard Becken-Landwehrs“, endlich was eindeutiges wollen und das in Richtung:
    Fracking verbieten und endlich anfangen, die schon beschlossenen Energiewende anzufangen, weil bisher ist sie nur ausgebremst worden.
    Bietet sich die Korbacher Petition an um Druck aufzubauen und damit die SPD, Grünen, CDU,CSU und FDP gezwungen weden sich festzulegen!

    Weil einzig die Piraten Patei und die LINKEN haben schriftlich, in Ihren Grundsatzprogram ein Verbot von Fracking fixiert!

    „Korbacher Petition“, der 26 bundesweiten Bürgerinitiativen gegen Fracking, die sich in Korbach getroffen haben ( mitlerweile gibt es bundesweit um die 50!).
    http://www.resolution-korbach.org/

    Bitte unterzeichnen und weiterleiten!

    P.S.: Hr. Oettinger, alle kennen Ihn durch seine Stuttgart 21 Affaire, sitzt jetzt übrigens in Brüssel und versucht die EU von dort aus auf Fracking Kurs zu bringen!

  10. Bei einer klaren Ansage wäre das Wort „derzeit“ nicht enthalten gewesen, womit wir wieder mal bei der Wischiwaschi Politik angekommen sind. In unseren Gesetzen gibt es immer Hintertürchen für kriminelle Machenschaften. Und warum sind beim Thema Fracking noch Gespräche notwendig?! Entweder vertrete ich eine klare Meinung und stehe dazu oder ich halte die Klappe, weil ich von vornherein weiß, daß ich mich wieder von der dahinter stehenden und Hufe scharrenden Lobby verbiegen lasse.
    Mich kotzt dieses ewige verlogene Getue der Politik schon lange an. Hier geht es einzig und allein um Profit und gegen die Gesundheit der Bevölkerung. Ganz klar und deutlich!

  11. Auf dem Wort „derzeit“ würde mich mal nicht so rumreiten. Solche Formulierungen sind allgemein üblich, denn immerhin kann es in einem demokratischen Staat irgendwann andere Mehrheiten geben, die dann auch was anderes beschließen könnten.
    Was ich persönlich viel schlimmer finde, ist, dass gerade heimlich, still und leise an der mecklenburgischen Ostseeküste ein Ölfeld erschlossen werden soll – mitten in einem Nationalpark. Und die Bürgermeister der Region sind ganz scharf auf die Steuereinnahmen bzw. Arbeitsplätze, die dabei angeblich entstehen. Das zuständige Bergamt Stralsund genehmigt sowieso alles.
    Hier der Bericht der Ostseezeitung:http://www.ostsee-zeitung.de/Region-Rostock/Ribnitz-Damgarten/Oelfoerderung-Big-Barth-sorgt-fuer-Stimmung-in-der-Region

  12. Wir haben uns von „Gegen Gasbohren“, mit nunmehr 53 Initiativen und Verbänden in ganz Deutschland und mit über 16.300 Mitgliedern, intensiv mit den von Lobbyisten und von der Gasindustrie vorgetragenen Argumenten auseinander gesetzt.
    Das Ergebnis ist eindeutig: Propaganda – nicht Sachinformation – ist der Sinn all jener scheinbar schlüssigen und zwingenden Begründungen, warum Deutschland zur Meisterung der „Energiewende“
    unbedingt „unkonventionelles Erdgas“ durch internationale Konzerne in unserem Lande fördern lassen soll. Und da es für diese Konzerne um viel Geld geht, werden Lobbyisten in großer Zahl eingesetzt, um die politischen Entscheider in Deutschland, gleichzeitig aber auch in Brüssel, dazu zu bewegen, den Weg für diese menschen- und umweltverachtenden Technologien freizumachen.

    • So läuft es doch immer bei unseren Politikern. Von keiner Sachkenntnis getrübt lassen sie Lobbyisten entscheiden (oder glaubt hier tatsächlich einer, daß unsere Politiker dazu in der Lage sind?!). Was dabei herauskommt, sehen wir in der Massentierhaltung, in der Agrarwirtschaft, in der Pharmaindustrie und und und…..
      Beim Fracking läuft es nicht anders! Die EU ist ein Lobbyistenverein. Schätze, daß die noch den geringsten Widerstand aufbringen!
      Wir haben doch inzwischen fast nur noch menschen- und umweltverachtende Machenschaften, oder etwa nicht? Wohin man blickt? Profit ist das Credo.

  13. Das ist der Beginn des „aktiven friedlichen Widerstands gegen Fracking in Europa“ und er kommt aus Polen!

    Das ist die erste gewaltfrei Blockade und Widerstand gegen eine Frackingfirma in Europa!
    Und sie dauert schon 4(!) Wochen an!

    Ich gebe dir hierzu ein paar Infos und maillinks.

    http://braunschweig-online.com/bibs-forum/22-termine–veranstaltungen/9174-feldbesetzung-gegen-fracking-in-polen.html#9174
    (dort die Seite etwas runter fahren)

    Wichtig ist auch das die Solipetition der Polnischen Bauern in Deutschland bekannter wird.
    http://www.avaaz.org/en/petition/Stop_Fracking_in_Poland_gmina_Zurawlow/?cmJtpdb
    Wir haben es als Bürgerinitiativen D. bis heute leider nicht hinbekommen uns richtig mit Ihnen zu solidarisieren, was ich persönlich sehr schade finde!

    Hier noch ein paar kleine Artikel dazu:

    Tomasz Konicz, Poznan: „Ein Dorf gegen Chevron“:
    http://divergences2.divergences.be/spip.php?article476&lang=fr

    „Polnische Bauern besetzen Fracking-Bohrung“:
    http://www.klimaretter.info/protest/nachricht/13885-polnische-bauern-besetzen-fracking-bohrung

    Damit wir in Deutschland nicht auch unseren Boden+ Wasser, gegen die Firmen friedlich Verteidigen müssen.
    Fracking stoppen und beschlossene Energiewende endlich anfangen umzusetzten:
    http://www.resolution-korbach.org/

    Die beschlossenen Energiewende muss endlich umgesetzt und nicht weiter von CDU/FDP und Teilen der SPD ausgebremst werden.
    Dubiose Statistiken die selbst Altmeier schon als Lügner hingestellt haben, werden weiter der breiten Bevölkerung von den gleichgeschalteten Medien als Wahrheit verkauft:
    https://www.facebook.com/photo.php?f…type=1&theater

    Für alle die sich aktuell und umfassend informieren wollen:
    https://www.facebook.com/StoppFracking/info

  14. Das derzeitige Ergebnis “ keine derzeitige Zulassung “ ist gut. Die Einschränkung „derzeit“ ist insofern auch nicht schlecht, weil im Zuge der weiteren Erklärung ja eine detallierte Erkundung der weiteren Risiken angekündigt wird. Folgen kann ja nur die tatsächliche Unmöglichkeit des Vorhabens. ( Natürlich und nur insoweit, als keiner der Beteiligten sich durch Gier blenden lässt und durch Lobbyisten beeinflusst wird).

  15. Umweltminister Peter Altmaier und Wirtschaftsminister Philipp Rösler hatten sich auf einen Verordnungsentwurf geeinigt . Er sieht ein generelles Verbot für Wasserschutzgebiete und Umweltverträglichkeitsprüfungen vor. Bei der neuen Fördertechnik wird mit hohem Druck unter Einsatz von Wasser, Sand und Chemikalien das Gestein so aufgebrochen, dass das Gas entweichen kann.

    • Hallo Ruth Hood,
      Minister Altmaier erklärt öffentlich, mit den Entwürfen Trinkwasser und Grundwasser schützen zu wollen. In den Entwürfen selbst jedoch wird nur Trinkwasser und Heilquellenwasser halbwegs geschützt, Mineralquellen und das Grundwasser im allgemeinen jedoch nicht. Durch die letzte
      Ergänzung vom 21.05.13 (Zusatz Lex Bodensee) wären noch immer über 75% der deutschen Fläche zur Fracking- und Verpressungsverwendung freigegeben, ohne weitere Rücksichten.
      Wir Bürger sollen bemogelt werden, denn die sicher zu erwartenden Folgen für uns – am Ort – sind
      in keiner Weise positiv. Es gibt auch keinen wirtschaftlichen Grund für Deutschland zu fracken.
      Warum sollen wir, für den Profit einiger Großkonzerne und für die Drittmitteleinwerbung einiger weniger Universitäten, die sich Vorteile erhoffen, die Lebensgrundlagen unseres Landes aufs Spiel setzen?

  16. Auch das dürfte Sie interessieren.

    Liebe Mitbürger,

    beweisen Sie Solidarität!

    Keine verdachtsunabhängige Dichtheitsprüfung und Zwangssanierung in Deutschland!

    Initiative „Alles dicht in Deutschland“

    Unterzeichnen Sie bitte unseren Appell!

    Stoppen Sie die Dichtheitsprüfung/Kanal-TÜV in Deutschland!

    Unterschreiben Sie hier:

    http://protest.alles-dicht-in.de/

    Alles-dicht-in-NRW

    Stoppen Sie die Dichtheitsprüfung/Kanal-TÜV in Deutschland!

    Auch Mieter sind betroffen, denn die Kosten werden dann wohl vom Hauseigentümer über den Mietzins umgelegt.

    Helfen Sie sich und allen Bürgerinnen und Bürgern in Deutschland, mit Ihrer Unterschrift.

    Viele wichtige & aktuelle Informationen hier:

    http://alles-dicht-in-nrw.de/
    Nordrhein-Westfalen:

    Gemäß Änderung des Landeswassergesetzes vom 27. Februar 2013 ergeben sich folgende Fristen:

    in Wasserschutzgebieten:
    •Errichtung der privaten Abwasserkanäle vor 1965: Dichtheitsprüfung bis 2015
    •Errichtung der privaten Abwasserkanäle nach 1965: Dichtheitsprüfung bis 2020
    •Gewerblichen oder industriellen Abwasserleitungen bis zum 31.12.2015

    außerhalb von Wasserschutzgebieten:

    •private Abwasserleitungen: keine landesrechtliche Vorgabe
    •industiell oder gewerblich: Dichtheitsprüfung bis zum 31.12.2020

    Allerdings können die Gemeinden per Satzung Fristen zur erstmaligen Prüfung festlegen,

    wenn Sanierungsmaßnahmen an öffentlichen Abwasseranlagen zu planen oder durchzuführen sind oder wenn die Gemeinde für abgegrenzte Teile ihres Gebietes die Kanalisation im Rahmen der Selbstüberwachung nach §61 überprüft. Die Gemeinden sind verpflichtet die Grundstückseigentümer über ihre Pflichten zu unterrichten.

    Quelle:
    http://www.hausanschluss-dichtheitspruefung.de/gesetzliche-regelungen/ubersicht-bundeslander/

    Viele wichtige und aktuelle Informationen auf:

    http://alles-dicht-in-nrw.de/

  17. Emotionslose Fakten über Fracking

    Auf folgenden Link, stehen emotionslose Fakten von verschiedenen Quellen, u.a. auch von Exxon.

    Damit kann jeder sich ein fundiertes Wissen zu Fracking aneignen und bei Diskussionen sachlich Argumentieren:
    Informationsbroschüre: Fracking – Umstrittenes Verfahren zur Gewinnung von Erdgas. (24 Seiten, PDF, ca. 660 KB):
    http://ak-fracking.de/wiki/Datei:Infobroschuere-AK-Fracking.pdf

    Dann kann jeder sich auch die „Begrifflichkeiten“ aneignen:
    http://ak-fracking.de/wiki/Begrifflichkeiten

    Und anschließend noch die verschiedenen Medienberichte/ Wissenschaflichen Ausarbeitungen, ab 2006 vergleichen:
    http://ak-fracking.de/wiki/Pressespiegel

    Ich denke, dann sind alle umfassend und ausgewogen informiert um sich selbst ein Urteil zu bilden, was auch auf Wissenschaftlichen Studien beruht.

    Aber nicht auf solchen, die von den Befürwortern selber in Auftrag gegeben werden müssen.

    Und niemand kann sich mehr Beklagen, mit unsachlichen Fracking Gegnern sprechen zu müssen!
    O.K., das alles hat was von Vokabeln lernen in der Schule.
    Aber wenn wir Bürger und jetzt mit den Fracking Befürwortenden Parteien auseinander setzen wollen/ müssen, sind solche Fracking Begriffe unabdingbar und jeder sollte Wissen was hinter den schönen Namen: sog.Lagerstättenwasser, flow back u.s.w. wirklich steckt!

    Lieben und aktionistischen Gruß Simone, vom http://www.ak-fracking.de

    P.S.: mal was zum „schmunzeln“:
    Anti Fracking Song
    Titel: „Seit wir fracking haben“:
    http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=XsUFwCqt96s#at=127

  18. Und Bitte Unterschreibt alle die Petition der bundesweiten Bürgerinitiativen und leitet sie an Freunde und Bekannte weiter:
    http://www.resolution-korbach.org/

    Die folgende Seite, etwas runter fahren dann kommen die Unterstützer der Petition:
    http://www.resolution-korbach.org/pages/korbacher-resolution/deutsch.php

    Firmen, Vereine und Verbände können Untertützer werden:
    http://www.resolution-korbach.org/pages/unterstuetzer-antrag.php

    Denn wir werden bundesweit durch Frackingaufsuchungen mehr oder weniger bedroht!
    Und wenn die Firmen was finden, müssen sie nach Bergrecht sogar Fracken!

    Ich kommen aus Nds. und wir haben nach der Wahl eine Rot/Grüne Landesregierung.
    Achtung: die SPD will mit einschränkungen Fracken!
    So steht es in Ihren Programm schriftlich zu Fracking!

    Und die GRÜNEN verprechen sie öfters mal; vor der Wahl waren sie dagegen und nach der Wahl haben sie einen Frackingindustrie freundlichen Koalitionsvertrag mit der SPD hingelegt:
    In der Zeitung der Bürgerinitiativen im Braunschweiger Land auf Seite: 3
    http://www.braunschweig-online.com/unser_braunschweig/unser_bs_nr9.pdf

    Und der neue Grüne Umweltminister, will in einem Naturschutzgebiet Lagerstättenwasser verklappen. Und vorher wer er strikt dagegen:
    06.06.2013: Kritik an Landesregierung- (Nds.Grüner Umweltminister will Lagerstättenwasser in Schutzgebiet…) (Weser Kurier, Region, Artikel, v. Michael Kerzel) :
    http://www.gegen-gasbohren.de/2013/06/07/kritik-an-landesregierung-zeitungen-weser-kurier/

    Die einzigsten die Fracking Stoppen in Ihren Grundsatzprogram festgeschrieben haben, sind die Piraten Partei und die Linken!

    Alle anderen Parteien wollen Fracken!

    Wir haben schon längst Wahlkampf, deshalb fragt Eure Politiker auch die von den Parteien die Fracken wollen wie die Partei es sieht und Teilt Ihnen mit wie Ihr das seht!

    So, konnten wir schon mal das CO2 verlappen erstmal vom Tisch fegen!

    Wir müssen jetzt Druck machen- nach der Wahl ist den Parteien das „piep schnurz egal“- wetten!

    Vergleiche den Pressespiegel von “ Arbeitskreis Fracking Braunschweiger Land“. Denn es ist schon viel passsiert und es reicht auch schon, sich nur die Überschriften anzusehen, um zu begreifen das es in Deutschland brennt: http://ak-fracking.de/wiki/Pressespiegel

  19. Die herkömmlichen Energieträger, im besonderen Kohle, Erdöl, Gas werden einmal alle sein; andere wie Biomasse , nachwachsende Rohstoffe (ausgenommen für Nahrungsmittelproduktion bestimmte und geeignete Produkte, die als Energieträger von vorn herein ausscheiden – müssen) werden den immer weiter wachsenden Bedarf an Energie nicht decken können, aber es gibt solche Angebote, die die Natur uns -kostenlos- zur Verfügung stellt: Sonne, Wind, Fallwasser (das gibt es ja schon) Fließwasser, Gezeiten und nicht zuletzt die Erdwärme – könnte man die stillgelegten Bergwerke nicht nutzen? Eine Infrastruktur ist ja vorhanden.

    Dies alles steht der Menschheit weltweit unbegrenzt zur Verfügung. Um aber diese Energiequellen umfassend nutzen zu können, wird eine entsprechende Infrastruktur aufgebaut werden müssen. Statt Gelder in problematische Objekte zu stecken, sollte man sie für diesen Aufbau einsetzen. Sicher, es gibt politische Probleme, die Politik, unter Führung der Vereinten Nationen muss ein Sicherheitskonzept erarbeiten.
    Aus der Sicht der Endlichkeit und möglich doch nur begrenzten Verfügbarkeit darf man die Energiegewinnung nicht dem freien Markt (den ich als teuflisch ansehe) überlassen, wo nur auf den „Profit“ geschielt wird. Das gilt auch für das Wasser als die wichtigste Lebensgrundlage der Menschen!!!
    Abschließend möchte ich als gläubiger Christ bemerken, dass die christliche Nächstenliebe (politisch: soziale Gerechtigkeit) Garant für ein gedeihliches menschliches Zusammenleben ist.
    Das beginnt in der kleinsten menschlichen gemeinsamen Zelle, der Familie.

    Die Atomenergie hat sich seit Fukushima als noch nicht beherrschbar erwiesen, dennoch meine ich, dass weiter Forschung auf diesem Gebiet betrieben werden sollte. Ich bin davon überzeugt, dass wir eines Tages soweit sind. Noch ein „Vielleicht“: Kann man nicht eines Tages Energie aus dem Weltraum gewinnen?

    Mit freundlichen Grüßen
    Theo Tomberg

  20. Solange wie Politiker in Konzern-Vorständen mitentscheiden, solange wie das Volk (wir!) die „großen“ Parteien weiter wählt, solange wird sich nichts ändern. Wer keinen Mumm hat, das Kreuz bei der Wahl mal woanders zu setzen, darf hier nicht meckern. Der deutsche Bürger hat die Regierung, die er verdient. Dumme Bürger – und das sind ca. 90 % – verhindern eine bessere Zukunft!
    Mal drüber nachdenken… !

  21. Wenn diese Technologie – wie die Konzerne sagen – so umweltfreundlich und Grundwaserverträglich ist, warum schotten sie die entsprechenden Bor(Bau)stellen dann so hermetisch gegen Umweltschützer und Reporter ab, die sich vor Ort über die Technik informieren wollen.
    Berichten in den Medien zufolge werden Interessierte nicht nur auf Anfrage abgewiesen, sondern teilweisee mit brachialen Methoden daran gehindert, Baustellen zu besichtigen.
    Wenn die Konzerne nichts zu verbergen haben, warum ist das dann so ???
    Ich fordere die Politik auf, sich dauerhaft gegen Fracking auszusprechen und regenerative Energien weiterhin und verstärkt zu fördern.

  22. Ist der Finanz-Haushalt in NRW nicht genug belastet.?
    Frau Kraft will weiter Geld verschwenden. Es muß nicht in Kommisionen gemauschelt, schön geredet werden, wir brauchen keine Schiefergas Förderung.

    N E I N, diese klare Aussage sollte auch Frau Kraft finden, „derzeit“ ist die Hintertür, sie muß verschlossen bleiben.

    Was haben Gutachter und Kommisionen nicht schon alles für undedenklich und beherrschbar beurteilt? Gehörte die Kernkraft nicht auch dazu? Eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) kann die möglichen Folgen nicht wirklich abschätzen und zeigt, wenn richtig gemacht, auch nur der Stand unseres heutigen Wissens.
    Aus Verantwortung für uns Bürger jetzt und der kommenden Generationen ist Fracking abzulehnen.

  23. Ich verstehe diese Frau nicht! Es ist bereits ganz klar bewiesen das es kein Fracking geben wird ohne schädlichste Nebenwirkungen an Mensch, Umwelt, Tier und unserer Kinder Zukunft! Auch die Zukunft wird daran nichts ändern können, weil es biochemisch völlig logisch ist!

    Aber da verbietet man lieber das Rauchen in Raucherclubs, da stecken ja nur arme Bürger hinter und nicht schmierende Wirtschaftsbosse. Es soll in Europa eine Industrie zum Groß heranwachsen gebracht werden, welche wir später nicht mehr stoppen können wegen zigtausender Arbeitsplätze. Das muss um alles in der Welt verhindert werden! Es kann nicht sein, das wir immer wieder dieselben Fehler machen müssen wegen Lobbyisten und Wirtschaftsbosse mit Unterstützung unsere hiesigen Politiker!

    Lieber Gott lasse Hirn vom Himmel regnen und nehme jenen den Schirm die es brauchen. Vielen Dank

  24. Zitat: „… wenn die notwendigen Erkenntnisse zur Bewertung der Risiken vorhanden sind und nachteilige Auswirkungen auf Natur und Mensch ausgeschlossen werden können“

    Leider ist das immer so eine Sache mit den Erkenntnissen, die ja z.B. auch für Gorleben-, insbesondere aber für das „Endlager“ Asse (da hier die Fakten vor Ort zu besichtigen sind) auf nicht nachvollziehbaren Risikobewertungen basieren. Wenn die Hälfte aller Gutachten in Schubladen verschwindet, weil einigen Beteiligten Entscheidern das darin enthaltene Ergebnis nicht passt, sind letztlich dann doch keine nachteiligen Auswirkungen für Mensch und Natur ausgeschlossen…

    …und das Antikorruptionsgesetz wurde gerade ein weiteres mal abgelehnt…

    …Vertrauensbildend ist das nicht…

  25. Um einen Beruf auszuüben, muss man eine Prüfung ablegen. Um ein städtisches oder staatliches Amt zu erhalten reicht im Allgemeinen ein Parteibuch.
    Wie wollen Politiker wissen ob Fracking uns gut tut oder schlecht ist. Das wird sich erst ändern, wenn eines Tages CDs auftauchen, aus denen hervorgeht welche Schmiergelder von wem an wen gezahlt worden sind. Aber fast immer wird nur Bargeld gezahlt.

  26. Um einen Beruf auszuüben, muss man eine Prüfung ablegen. Um ein städtisches oder stattliches Amt zu erhalten reicht im Allgemeinen ein Parteibuch.
    Wie wollen Politiker wissen ob Fracking uns gut tut oder schlecht ist. Das wird sich erst ändern, wenn eines Tages CDs auftauchen, aus denen hervorgeht welche Schmiergelder von wem an wen gezahlt worden sind. Aber fast immer wird nur Bargeld gezahlt.

  27. Fracking kann nur dann endgültig und für alle Zeiten verboten werden, was ich sehr unterstützte, wenn wir Verbraucher endlich unsere Energiefresserei zurückfahren, Aber statt zumindest auf dem Level, den wir heute schon erreicht haben, zu verharren, verbrauchen wir ungezügelt immer noch mehr. Und wir zeigen dann mit dem Finger auf andere . Wir vergessen dabei, dass 4 Finger gleichzeitig auf uns zeigen. Ute Herkendell

  28. Heute interessanter Artikel im Wirtschaftsteil der Neue Westfälische:
    Arbeitsgemeinschaft der Paderborner Natur- und Umweltschutzverbände will strategische Partner für Unterschriftenaktion gegen Fracking bei den OWL-Heilbädern und Mineralbrunnenbetreibern suchen. Im Resultat fordert sie komplettes Verbot der Technologie, „selbst wenn Fracking ohne giftige Chemikalien möglich wäre“.
    Die AG befürchtet Veränderungen der Wasserwegsamkeiten mit Auswirkungen auf Trinkwasser, Heil- und Mineralquellen.

  29. Pingback: Fracking: Nordrhein-Westfalens Regierung antwortet uns | Campact Blog » Gegen Gasbohren...

  30. Vorangetrieben werden die neuen Fracking–Technologien, zusammengefasst unter dem Namen Superfracking, vor allem durch die Branchenführer Baker Hughes , Schlumberger und Halliburton . Schlüssel für den Erfolg waren dabei neue Technologien wie RapidFrac zum horizontalen Bohren in der Tiefe, HIWAY, eine Gesteinskörnung, die verhindert, dass sich die Risse wieder verschließen, und DirectConnect, eine Technik zur kontrollierten Erweiterung von Rissen mit Explosionen bzw. dem schnellen Schmelzen des Gesteins durch eine Strahltechnik anstelle herkömmlicher Bohrköpfe.

  31. Die Fracking-Lobbyisten haben scheinbar auf Autopilot geschaltet. Sie müssten es doch langsam kapieren: Keiner will diese Technik haben, bei unser Grundwasser auf ewig versaut wird, nur damit einige Konzerne kurzfristig Gewinne machen können. Alle Beschwichtigungen, die Technik sei sicher und sauber, werden von bereits gemachten, anderslautenden Erfahrungen der Lüge überführt. Ich sage zu den technischen Zauberlehrlingen und den politischen Mietmäulern: Finger weg vom Grundwasser, beendet euren ständigen Terror und die Lügen-PR. Fracking? -NEIN!

  32. Hallo,
    vielen Dank für den Artikel der NRW – Landesregierung!
    Vielleicht sollte man eine zweite Protestaktion ins Leben rufen wegen Verschleuderns von Steuergeldern, wenn weiterhin gegen die bessere Einsicht des Sachverständigenrats für Umweltfragen weitere Untersuchungsausschüsse u.ä. mit dem Thema Fracking beschäftigt werden sollen, anstatt dieses Thema endlich abzuschließen.
    MfG, IH

    • Eine gute Idee! Ich finde es unverantwortlich, eine nachweislich umweltzerstörende Technik weiterzuverfolgen, und sei es – vorerst – nur, indem man Kapazitäten und Gelder in Form von Untersuchungsausschüssen, wissenschaftlichen Studien etc. bindet, die an anderer Stelle bzw. für andere Themen sinnvoller eingesetzt werden könnten. Das ist in der Tat Verschwendung von Steuergeldern!

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