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Mitmachen: Per Facebook-App für Volksentscheid begeistern

Nur noch eine Woche bis zum Volksentscheid! Für diese letzten sieben Tage haben wir etwas Neues entwickelt: eine „Netz-oder-nie-App“ für Facebook. Damit wollen wir der Mobilisierung in dem sozialen Netzwerk den letzten Schwung geben. Heute um 12 Uhr fiel der Startschuss – ab jetzt läuft der Countdown zum 3. November!

Wie funktioniert’s?
Über die App können Sie als Facebook-Nutzer/in ganz einfach mitteilen, dass Sie beim Volksentscheid mitmachen und Ihre Freund/innen einladen, es Ihnen gleichzutun. Anschließend können Sie beobachten, wie sich die Kettenreaktion in Gang setzt – und wie viele Menschen, angestoßen durch Ihre Mobilisierung, ebenfalls beim Volksentscheid mitmachen.

Auch wenn Sie nicht in Berlin wohnen, können Sie mitmachen: die App bietet die Möglichkeit, von überall in Deutschland aus Berliner Freund/innen zu mobilisieren.

Was bringt’s?
Eine Woche vor dem Volksentscheid kommt es darauf an, noch einmal möglichst viele Menschen zur Abstimmung aufzurufen. Dafür eignen sich Schneeballsysteme besonders: Wenn Sie zehn Freund/innen einladen und diese jeweils ebenfalls zehn Personen zum Mitmachen motivieren, haben Sie mit Ihrer Aktion schon 110 Menschen erreicht. Weil Sie Freund/innen fragen, die Sie persönlich kennen, ist die Motivation größer, tatsächlich mitzumachen. Die App ist dabei gewissermaßen das Werkzeug, um die Schneebälle möglichst schnell und leicht zu verteilen und zu einer „Netz-oder-nie-Lawine“ anschwellen zu lassen.

Wie kann ich mitmachen?
Für die Netz-oder-nie-Lawine brauchen wir einen starken Start! Je mehr Leute gleich zu Beginn mitmachen, desto schneller und stärker kommt die Kettenreaktion in Gang. Wenn Sie Facebook nutzen: Machen Sie mit – geben Sie selbst ein Abstimm-Versprechen ab, laden Sie Ihre Facebook-Freund/innen zum Volksentscheid ein, und schauen Sie der Kettenreaktion beim Wachsen zu!

10 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

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  3. „Und was passiert, wenn nur eine Stimme fehlt…?“

    Wenn nur eine Stimme fehlt, fragt man sich warum Ausländer nicht wählen dürfen.

  4. Hey Leute von Campact,

    Eurer Engagenment in allen Ehren, aber es ist schon bezeichnent, dass nicht Eine(r) von Euch ein wirtschafts- oder ingenieurwissenschafliches Studium, geschweige denn ein energiewirtschaftliches Studium aufzuweien habt. Es ist regelrecht anmaßend, wir Ihr Euch hier in Dinge einmischt, deren Wirkungsprinzipien Ihr in keinster Weise versteht.

    Guten Abend

    • Leider ist die ganze Kampagne populistisch. Tatsächlich kann man mit dem Eigentum am Stromverteilnetz, und darum geht es bei dem Volksbegehren, KEINE Strompolitik Betreibern. Der Markt für Netzbetreiber wird durch eine Bundesbehörde, die Bundesnetzagentur, schon heute stark regulierend beeinflusst. Man ist gesetzlich verpflichtet, jeden Strom durchzuleiten, auch Atomstrom, wenn dieser vom Endverbraucher bezogen wird. Und die Netzentgelte sind auch größtenteils durch Dritte, z.B. durch Bundesgesetzte, siehe EEG-Abgabe manifestiert. Null Energiepolitik! Verbleibt das Gewinnargument, was m.E. durch Projekte, wie den BER, entkräftet wird. Viel Spaß, armes Berlin, sollte das Begehren durchkommen.

  5. Facebook?
    So wie Facebook mit Daten seiner Mitglieder umgeht wundert es mich doch sehr, wie viele Menschen immer noch Facebook nutzen. Da könnte ich ja auch direkt ein E-Mail-Konto bei der NSA einrichten! Wir brauchen vertrauenswürdige soziale Netzwerke, die sorgsam mit unserern Daten umgehen. Speziale Netzwerke wie Facebook sind NICHT vertrauenswürdig, und werden es auch nicht, wenn Promis oder Organisationen wie Greenpeace, Campact o. ä. dort teilnehmen. Nach Bekanntwerden all dieser Fälle von Datenmißbrauch wirft es kein gutes Licht auf die Organisationen, die weiter auf Facebook setzen!

  6. Gute Idee auf modernen Wegen die Betroffenen Bürger zu Informieren! Leider bin ich nicht aus Berlin und kann deshalb nicht mit Abstimmen. Bürgerbeteiligung ist wichtig!

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