Kann denn Liebe Sünde sein?

In den letzten Tagen sorgt eine bundesweite Online-Petition für Schlagzeilen: Ein Realschullehrer diffamiert darin den neuen Bildungsplan von Baden-Württemberg, der bei Schüler/innen Verständnis und Akzeptanz von schwulen und lesbischen Lebensentwürfen fördern soll. Schon fast 100.000 Menschen haben unterschrieben. Der rechte Rand trommelt für die Petition. Für sie ist Homosexualität nicht ein Menschenrecht, sondern ein auszumerzendes…

von  76 Kommentare

In den letzten Tagen sorgt eine bundesweite Online-Petition für Schlagzeilen: Ein Realschullehrer diffamiert darin den neuen Bildungsplan von Baden-Württemberg, der bei Schüler/innen Verständnis und Akzeptanz von schwulen und lesbischen Lebensentwürfen fördern soll. Schon fast 100.000 Menschen haben unterschrieben. Der rechte Rand trommelt für die Petition. Für sie ist Homosexualität nicht ein Menschenrecht, sondern ein auszumerzendes Übel.

Kurz nach dem mutigen Coming-Out des Fußballprofis Thomas Hitzlsperger wird klar, wie viel Feindseligkeit Menschen wie er noch immer ertragen müssen. Jetzt wollen wir mit einem Eil-Appell gegenhalten und die wegweisenden Pläne der baden-württembergischen Landesregierung unterstützen. Sobald wir 100.000 Unterschriften zusammen haben, werden wir unseren Appell unter dem Motto „Vielfalt gewinnt!“ in der Stuttgarter Zeitung als Anzeige veröffentlichen. Damit die hässliche Fratze der Homophobie nicht wieder hoffähig wird.

Unterschreiben Sie hier für Vielfalt und Toleranz an unseren Schulen!

„Du Schwuchtel“, „Schwule Sau!“, „Du bist pervers!“, „Schwuler Pass!“ – auf unseren Schulhöfen sind solche Aussprüche allgegenwärtig. Sie sind es, die bei vielen Jugendlichen mit homo-, trans- und intersexuellen Gefühlen Angst vor Diskriminierung erzeugen. Nach einer europaweiten Umfrage der EU-Grundrechteagentur unter mehr als 90.000 Befragten haben Zweidrittel der homo-, trans- und intersexuellen Menschen in der Schule ihre sexuelle Ausrichtung verheimlicht. Mindestens 60 Prozent von ihnen waren dort mit abwertenden Kommentaren konfrontiert.

„Wenn Jugendliche erleben müssen, dass ihre sexuelle Orientierung nicht geduldet wird, erleben wir immer wieder massive psychische Probleme, massiven Leistungsabfall und damit verbundene Schwierigkeiten im weiteren Berufsleben“, schreibt die Bundesintegrationsbeauftragte Christine Lüders in der Süddeutschen Zeitung von gestern. Dies zu verhindern und zugleich bei allen Schüler/innen Akzeptanz und Toleranz für eine Vielfalt an Lebensentwürfen zu schaffen – darum geht es dem Bildungsplan Baden-Württembergs. Und eben nicht um „eine pädagogische, moralische und ideologische Umerziehung“, wie es die Petition „Kein Bildungsplan unter der Ideologie des Regenbogens“ behauptet.

Was als Einzel-Aktion eines Lehrers begann, hat Wellen geschlagen: Die in Baden-Württemberg sehr konservativ ausgerichteten Landeskirchen kritisieren den neuen Bildungsplan. Und der FDP-Fraktionschef im Landtag, Hans-Ulrich Rülke erklärt, dass er andere Lebensformen keineswegs gleichwertig zur klassischen Familie sieht – sehr zum Entsetzen liberaler Parteimitglieder. Noch schlimmer: Rechte und rassistische Kreise wie die Plattform „Politically Incorrect“ springen auf und wittern Morgenluft.

Für homosexuelle Jugendliche bedeutet das zusätzlichen Druck und Mobbing in dem ohnehin schon oft homophoben Klima an Schulen. Eine solche Schule wollen wir nicht. Wir stehen an der Seite von Lehrer/innen, Bildungspolitikerinnen und Schüler/innen, die gemeinsam für eine offene Schule streiten, in der Toleranz und Vielfalt gelehrt und vorgelebt werden.

76 Kommentare

  • von Marie

    Ich habe die Petition natürlich unterschrieben und ich finde das schon mehr als krass, wie hier unzählige Schreiber die Fakten verdrehen und Toleranz für menschenverachtende Intoleranz fordern. Genau das ist es, was rechte Kreise auch auf PI betreiben, die scheinen sich teilweise hierher verlaufen zu haben. Und religiöse Fanatiker scheint das Thema auch gehörig anzuziehen. Ich hoffe, noch ganz viele Menschen setzen ein Zeichen gegen die Intoleranzund den Fanatismus solcher Leute und für die Gleichbehandlung aller Familienformen. Da gehören neben der Ehe, der eingetragenen Lebenspartnerschaft, den unverheiratet/ohne eingetragene Lebenspartnerschaft mit Kindern in Verantwortung Zusammenlebenden auch die Alleinerziehenden dazu.

  • von Reinhard Fahl

    Menschen, die sich benachteiligt fühlen, brauchen unsere Beachtung. Ihnen muss derselbe Respekt entgegen gebracht werden als jedem anderen Bürger. Das ist christliche Nächstenliebe! Wer das bewusst falsch versteht und Christen versucht (hier als homophob) zu diskriminieren kann wohl kaum in seinem Anliegen ernst genommen werden. Wer ist da wohl intollerant?

    • von Kopfschütteln

      Da ist sie wieder, die Täter-Opfer-Umkehr. Gerade wieder ziemlich in Mode in deutschen, „konservativen“ Kreisen: Intolerant sind die, die sich gegen Hass und Ausgrenzung wehren und die Dinge beim Namen nennen. Dumm nur, dass unsere mittlerweile einigermaßen offene Gesellschaft keine Intoleranz und Diffamierung dulden kann, auch wenn sie mit der Bibel entschuldigt wird. Wen tolerieren wir dann als nächstes? Rassisten? Auch die haben bis in die 1960er Jahre Rassentrennung durchaus als in der Bibel begründet gesehen… Falls Sie jetzt behaupten, das seien unglückliche Einzelfälle gewesen – dann wissen Sie ja jetzt wie man in 50 Jahren von Ihnen reden wird.

      Demokratische Grüße

  • von MFlemming

    Auch wenn es schon andere vor mir gesagt haben, – es kann gar nicht oft genug gesagt werden:

    Die erwähnte Petition ist NICHT „homophob“ – aber kritisch (aus guten Gründen).
    Es handelt sich NICHT um rechte Kreise – wohl aber um überzeugte Christen und eher konservativ geprägte Menschen.
    Es ist kein „Mob“ und er „trommelt“ auch nicht – es sind vielmehr (wie ihr auch!) aktive und engagierte Demokraten.
    Die Petition will nicht Toleranz verhindern – sondern setzt sich GERADE für gegenseitige Akzeptanz und ein friedliches Miteinander ein.
    Die Petition ist sachlich und fair – keinesfalls trifft euer Ausdruck „Hetze“ zu!
    Der Realschullehrer diffamiert die Bildungspläne nicht – sondern zeigt ihre Schwächen und ihre Einseitigkeit auf.
    Die Petition respektiert die persönliche Freiheit des Einzelnen – damit werden keinesfalls Menschenrechte beeinträchtigt.
    Eine andere Meinung zu haben, ist ebenfalls ein Menschenrecht – und hat nichts mit einer angeblichen „Feindseligkeit“ zu tun.
    Eine Gruppe mit einer anderen Meinung als der eigenen als „hässliche Fratze“ und deren Ansicht als „Phobie“ zu bezeichnen, ist – gelinde gesagt – undemokratisch.
    Darüber, inwieweit durch den neuen Bildungsplan eine pädagogische, moralische und ideologische Um-Erziehung – im Vergleich zu traditionellen Werten (Ehe und Familie nämlich) – forciert werden soll und ob das legitim ist, sollte gründlich und ehrlich nachgedacht und nicht (wie ihr es leider tut) polemisiert werden.
    Mit rechten oder gar „rassistischen“ Kreisen haben die Vertreter dieser Petition rein gar nichts zu tun – egal, wieviel „Morgenluft“ jene hier wittern mögen; die müssen sie sich schon selber zufächeln!

    • von Maritta Strasser

      Ich zitiere Claudia Roth: “Denn selbst, wenn es nur eine Minderheit ist, die sich gegen die Gleichstellung wehrt: Indem diese ihre irrationale Angst vor dem eigenen Statusverlust mit vorgeschobenen Argumenten wie dem vermeintlichen Kinderschutz oder mit einem Ausdruck von “Wir sind ja tolerant, aber nun ist auch mal wieder gut!” verschleiert, drohen ihre Forderungen nach Ausgrenzung und Herabsetzung ebenfalls “hoffähig” zu werden. Die Gegner der Gleichstellung versuchen, Diskriminierung zur reinen Meinungsäußerung zu verharmlosen, der man im Sinne der Meinungsfreiheit ruhig zustimmen darf.
      Deshalb sprechen sie auch von homosexueller Propaganda und Ideologie. Ausgrenzung und Herabsetzung einer Gruppe soll als legitime Position im Meinungsstreit daherkommen. Doch in Wirklichkeit geht es um die Verweigerung von Menschenrechten. Das darf in einer Demokratie niemals legitim sein.”
      Quelle: http://www.zeit.de/gesellschaft/2014-01/homosexualitaet-gleichstellung-gesellschaft-claudia-roth

    • von MFlemming

      Ha ja, dann wiederhole ich mich halt auch:
      Dass ich nicht die Grünen wähle, dessen war ich mir schon sicher, bevor Sie mir dieses Zitat Ihrer Parteigenossin zukommen ließen. Zum Glück darf man ja in unserer Demokratie die Farbe seiner parteipolitischen Gesinnung frei wählen. Nur wenn’s ZU schwarz oder ZU rot wird, toleriert das der Staat nicht mehr, weil ja bei Verfassungsfeindlichkeit, Volksverhetzung, Terrorismus etc. der Spaß aufhört – zu Recht! Wenn nun aber die “Gegner der Gleichstellung” (Frau Roths Meinung nach) Menschenrechtsverletzung betreiben, wieso hat die dann der Staat nicht längst eingesperrt? Denn Menschenrechtsverletzungen sind natürlich nicht “legitim” – wie Frau Roth richtig feststellt -, genau genommen sind sie sogar nicht legal! Warum also werden dann diese “menschenrechtsverletzenden Gleichstellungsgegner” nicht vor Gericht gestellt?

    • von Maritta Strasser

      Würden die Gegner der Gleichstellung parlamentarische Mehrheiten haben – was sie in Baden-Württemberg nicht haben – und entsprechend ihrer Gesinnung diskriminierende Gesetze erlassen, dann würden die Gerichte dem wohl in der Tat einen Riegel vorschieben. So wie das Bundesverfassungsgericht die fortgesetzte Diskriminierung eingetragener Lebenspartnerschaften gegenüber anderen Familien in vielen Urteilen Stück für Stück aufgehoben hat.

  • von Jochen Beckmann

    Schade Frau Strasser, meine Kinder besitzen aber auch ein Persönlichkeitsrecht (GG), wie auch wir Eltern das Recht haben zu entscheiden, wann und wie wir unseren Kindern die Thematik Sexualität und ihre Vielfalt innerhalb der Erziehung nahelegen (LV BW), und das lassen wir uns weder von Dritten, noch vom KM nehmen.

    • von Maritta Strasser

      Sexualkunde gehört zum Lehrplan. Ich konnte als Kind auch nicht entscheiden, was mir gelehrt wird.

  • von Abrahamcux

    Sehr geehrte Frau Strasser,
    Irrtum Frau Strasser,wer uns Hört…hört Jesus siehe Lukas 10/16
    Wer euch hört, der hört mich; und wer euch verachtet, der verachtet mich; wer aber mich verachtet, der verachtet den, der mich gesandt hat.
    Möge die Gnade Gottes mit ihnen sein!
    Abrahamcux

    • von Maritta Strasser

      Sie verzeihen mir hoffentlich, wenn ich jetzt nicht sofort bei Lukas nachschlage.

  • von Abrahamcux

    leider hat mein Kommentar Ihrer Zensur nicht stand gehalten
    aber Jesus ist Sieger!
    Und wer mein Wort verwirft,der ist schon gerichtet! Jesus von Nazareth!

    Abrahamcux

    • von Maritta Strasser

      Wenn Sie meinen.

  • von Lyla

    Wo ist die Meinungsfreiheit geblieben. Schade dass Compact jetzt auch mitmacht, anderen den Mund zu verbieten. Wer Toleranz fordert sollte auch tolerant sein.
    Ich habe meine Kinder auf die Welt gebracht und die Erziehung liegt bei mir und meinem Mann. Und ich habe das Recht Einspruch zu erheben, wenn Gender versucht sich einzumischen.

    • von Maritta Strasser

      Wir schreiben uns Campact. Mit a. Ganz wichtig. Das andere ist eine üble Zeitschrift ziemlich weit rechts.

    • Ich empfehle Ihnen mal eine Ausgabe zu lesen. Diese Zeitschrift ist nämlich weder übel, sondern ausnehmend gut recherchiert im Gegensatz zu den Hauptstrommedien. Ich empfehle zu den Hauptstrommedien eine Recherche zu den Eigentümern. Und die Regeln, die dort gelten, wie Verpflichtungserklärungen etc. Folge dem Geld…

      Noch ist Compact-Magazin.com weit rechts, sondern läßt den Diskurs zu zwischen verschiedenen Ansichten. Das ist natürlich vollkommen politisch inkorrekt. Soweit erneut zur Frage der Toleranz von Ihnen und der diese Haltung schwer bekämpfenden Hauptsstrommedien und Politiker.

    • von Maritta Strasser

      Ich bin in diesem Fall klar auf der Seite der „Hauptstrommedien“. Ich toleriere keine Intoleranz.

    • Hauptsstrommedien sind nicht tolerant, sondern de facto gleichgeschaltet. Sie schreiben das, was sie schreiben dürfen. Und wenn jemand etwas mehr Wahrheit durchblicken läßt, wird er gefeuert. Das ist nicht tolerant, sondern totalitär in tolerantem Gewand. Sophisten gibt es genügend, die das verargumentieren.

      Deshalb agiert bei den meisten Journalisten die Schere im Kopf und das Bankkonto. Die müssen ja auch von etwas leben. Verständlich. Aber als Leser und Zuschauer muß man das wissen. Sonst glaubt man zu viel, was dort so erzählt wird.

      Dafür gibt es glücklicherweise einige wenige Medien (wie Compact), wo Journalisten keine Verpflichtungserklärungen unterschreiben müssen, die Kritik an den USA und Israel untersagt, wie beim Springer-Konzern.

      Und da kommt ja u.a. „unsere“ Politik her: aus den vom Ausland gesteuerten Massenmedien.

      Für mich ist es deshalb sehr unverständlich, warum campact! auf der einen Seite gegen das Freihandelsabkommen agiert – was ich richtig finde – und andererseits die Agenda Genderismus unterstützt, die ja auch von dort kommt und dem gleichen hegemonialen Interesse dient. Nur ist das nicht ganz so leicht zu erkennen.

    • von Maritta Strasser

      Sie haben doch ein arg paranoid gefärbtes Weltbild, will mir scheinen. Ich traue dem Springer-Konzern ja alles mögliche zu, aber der Journalismus bei uns funktioniert dann doch ganz anders als Sie sagen.

    • „arg paranoid gefärbtes Weltbild“ – wenn Sie Wissen mit Paranoia verwechseln ist das Ihre Sache. Was trauen Sie denn dem Springer-Konzern zu? Diese Verpflichtungserklärung nicht? Die gibt es aber. Fragen Sie Harald Schumann. Und lesen Sie vor allem sein Buch „Die Globalisierungsfalle“. Da kann jeder sehr viel lernen, über das, was hier gerade abgeht. Vor allem über Hintergründe und Alternativen zu Notwendigkeiten.

      Übrigens war das „paranoid“ eine Diffamierung von Ihnen. Hatten Sie nicht etwas gegen Diffamierung? Steht jedenfalls irgendwo da oben.

      Wenn Sie Ihre Beiträge hier mal neutral lesen könnten, würden Sie staunen. Sie sind nicht besonders souverän und kein gutes Aushängeschild für campact!

    • von Maritta Strasser

      Sie gehen mir langsam auf die Nerven.

    • Dann haben Sie aber sehr schwache Nerven, Frau Strasser! Deshalb löschen Sie wohl auch alles, was essentiell zur Beleuchtung der Thematik beitragen könnte, um es dann als angeblich diffamierend hinzustellen.

      Da ist Ihr Kollege aber wesentlich besser: https://blog.campact.de/2014/01/die-stadt-die-banken-und-die-eu-alle-unter-einer-decke/

      DAS ist nämlich wirklich Recherchearbeit, die an die Hintergründe geht. Sie können getrost davon ausgehen, daß auch bei Ihrem Thema die gleichen Kräfte im Hintergrund werkeln, was auch aus den von mir verlinkten Inhalten hervorgeht. Aber die haben Sie ja gelöscht. Wer Näheres wissen möchte, kann mich gern kontaktieren.

      Schade das campact! bei den verschiedenen Themen so unterschiedliche Standpunkte einnimmt, einmal gegen und einmal für die NWO. Das nennt man landläufig auch schizophren. Nun kann eine Organisation nicht schizophren sein wie ein Mensch, aber fragwürdig. Und das ist sie nun.

  • von R. Mathias

    Schon die Überschrift „Kann den Liebe Sünde sein“ ist irreführend.

    Liebe ist keine Sünde, Sex kann durchaus Sünde sein ! (Ehebruch usw.)
    und wer sich für die Umsetzung des Bildungsplanes 2015 in Baden-Württemberg stark macht versündigt sich an den Kindern die dann einer Ideologisierung und Indoktrination ausgeliefert sind, die den Seelen nicht gut tut.

    Menschen die sich darüber Gedanken um die Zukunft unseres Landes machen und ihre demokratischen Möglichkeiten nutzen als Mob zu bezeichnen, ist einfach nur widerlich !
    Ich bin weder homophob noch rechtsradikal, ich schätze die Freiheit des Einzelnen seine Identität bilden zu können, ohne dass er dafür verfolgt oder bestraft wird.
    Das gilt selbstverständlich auch für Homosexuelle usw. .
    Ich bin dennoch gegen die Schulreform, da hier offensichtlich unter dem Deckmantel der Toleranz versucht wird die Interessen EINER Minderheit (ca. 2%) zu protegieren.

    Das ist Lobbyismus und dagegen gilt es sich zu wehren!

    campact verunglimpft die eigenen Mitglieder und die weit über 100tausend Unterzeichner der Petition.

    Einen Menschen zu lieben, heißt ihn zu Gott führen – in unserem Land werden die Menschen immer mehr von Gott weggeführt und die „Volkskirchen“ versagen jämmerlich ! Es gibt kein Vakuum, da wo gute Werte und der Glaube an den lebendigen Gott verdrängt werden, macht sich anderes breit.

    Hosea 4:6: Mein Volk geht aus Mangel an Erkenntnis zugrunde;
    denn du hast die Erkenntnis des lebendigen Gottes verworfen.

    Ich kann jedem nur empfehlen, sein Herz für Jesus zu öffnen und IHM nachzufolgen !

    • von Maritta Strasser

      Wir haben festgestellt, das in den Kommentaren sehr üble Hetze stattgefunden hat. Wir haben festgestellt, das die Petition auf rechten Plattformen wie http://de.wikipedia.org/wiki/Politically_Incorrect beworben wurde, dass die Auswüchse also ein Stückweit organisiert waren. Das haben wir m.E. zutreffend als Mob bezeichnet. Nicht mehr und nicht weniger.
      Vielen Dank für die Empfehlung, wem ich folgen soll. Aber ich denke mich zieht es in eine andere Richtung als Sie.

    • von o.

      Lieber R. Mathias,
      bitte unterlassen Sie es, dieses Forum als Werbeplattform für religiöses Gedankengut zu mißbrauchen!

    • von R. Mathias

      soviel zum Thema Toleranz

      wenn man seine Meinung mit dem begründet, was der Mehrheit der Deutschen und sehr vielen Menschen seit tausenden von Jahren Lebensgrundlage ist und Hoffnung über das Leben hinaus, wird man hier gemaßregelt.

      Nennen sie das „Demokratie in Aktion“ ?

    • von R. Mathias

      Sehr geehrte Frau Strasser,
      würden sie ihr Leben einem defektem Rauchmelder anvertrauen ?
      Leben ohne Jesus und sein Wort ist wie leben mit einem defekten Rauchmelder.
      Auch wenn es äußerlich in Ordnung aussieht, er funktioniert nicht.

      Leben ohne Jesus ist wie ein Haus bauen ohne Fundament und ohne Dach.

      Wer möchte darin wohnen ?
      Könnte das nicht die Ursache für die vielen Selbstmorde, die vollen psychiatrischen Kliniken und überlaufenen Psychologen sein ?

      Ich wünsche ihnen einen guten Tag

    • von Maritta Strasser

      Rauchmelder sind sinnvoll. Bei Jesus gehen die Meinungen über dessen Wirksamkeit auseinander. Es sind halt nicht alle Leute Christen.

  • von O.

    Sehr geehrte Frau Strasser,
    ich freute mich bisher über die meisten Kampagnen von campact!. Und habe eingiges davon unterzeichnet ohne mich bis ins letzte Detail selber unabhängig darüber zu informieren – das fand ich gut an den Kampagnen.
    Leider merke ich an dieser Kampagne, dass campact! – wie leider auch viele Medien – in objektiv aussehenden Berichten Dinge suggeriert die nicht stimmen.
    So schreiben Sie „Was als Einzel-Aktion eines Lehrers begann, hat Wellen geschlagen: Die in Baden-Württemberg sehr konservativ ausgerichteten Landeskirchen kritisieren den neuen Bildungsplan.“
    Dies suggeriert, dass als Folge der Einzelaktion des Lehrers, die Landeskirchen Kritik üben (weges des Doppelpunkts). Ich habe die innerkirchlichen Diskussionen verfolgt, die schon lange vor der Onlinepetition begonnen haben, lediglich die Medienaufmerksamkeit folgte dieser Reihenfolge. Ferner suggeriert das, dass die Landeskirchen die Petition unterstützen – das stimmt so nicht (siehe z.B. http://www.ekiba.de/html/aktuell/aktuell_u.html?t=1803f20b5d4433ac08b2f18a797e2234&&cataktuell=&m=11918&artikel=5157&stichwort_aktuell=&default=true).
    Und was bewegt Sie in diesem Zusammenhang zu der Aussage, die Landeskirchen seien konservativ (alle 4 über eine Kamm geschert)? Mag sein, dass sie es sind, aber damit wird auch impliziert, dass konservativ per se negativ belegt ist. (Da hier negative Aspekte aufgeführt werden).
    Das lehrt mich auch hier nicht mehr darauf zu vertrauen, dass 100% wahr ist, was da steht,
    An den meisten Stelle gebe ich Ihnen inhatllich aber Recht. Die besagte Onlinepetition finde ich ablehnenswert, also unterschreibe ich sie nicht. Petitionen gegen demokratisch legitimierte Petitionen finde ich aber übertrieben.
    Toleranz anders- denkenden, handelnden, seienden, … gegenüber muss gelehrt und gelernt werden und die Schulen sollten da ihren wichtigen Beitrag leisten.
    Persönlich finde ich es erschreckend, dass eine sexuelle Orientierung die nicht hetro ist, nach wie vor eine solche Diskussion auslöst und ein solches Medienecho hervorruft. Sexuell orientiert zu sein, wie auch immer, ist doch eine der normalsten Sachen der Welt. Das spricht wieder sehr dafür, das Thema breit anzugehen.
    Grüße
    O.

  • von Rupert Richter (Campact-Team)

    Zur Positionierung der Landeskirchen ein Artikel in der Süddeutschen Zeitung:
    http://www.sueddeutsche.de/bildung/streit-um-bildungsplan-in-baden-wuerttemberg-kirchen-wehren-sich-gegen-sexuelle-indoktrination-1.1860088

    Ich bin gespannt, ob und wie Katrin Göring-Eckardt, als ehemalige Präses der Synode der EKD zu dem Thema Stellung bezieht.

    • von Maritta Strasser

      Fragen Sie sie doch. Ihre Antwort interessiert mich auch.

    • von R. Mathias

      Evangelische Allianz (vertritt ca. 13 Millionen Deutsche) kritisiert baden-württembergischen Bildungsplan
      Steeb im ZDF:
      Priorität für die Ehe statt Akzeptanz sexueller Vielfalt Stuttgart (idea)
      Kritik an der Absicht der grün-roten Regierungskoalition in Baden-Württemberg, die „Akzeptanz sexueller Vielfalt“ zu einem Schwerpunkt im Bildungsplan zu machen, hat der Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz, Hartmut Steeb (Stuttgart), geübt.
      In der ZDF-Nachrichtensendung „heute-journal“ sagte er am 10. Januar:
      „Nach dem Grundgesetz und der Landesverfassung müssen Ehe und Familie absolute Priorität haben.“

      Im Bildungsplan hingegen werde eine gleichwertige Darstellung von homosexuellen Beziehungen mit der Ehe angestrebt.
      Gegen Teile des Entwurfs wenden sich auch die evangelischen Landeskirchen und die katholische Kirche in Baden-Württemberg.
      Kinder und Jugendliche dürften bei der Suche nach ihrer sexuellen Identität nicht beeinflusst werden: „Jeder Form von Funktionalisierung, Instrumentalisierung, Ideologisierung und Indoktrination ist zu wehren.“

    • von Maritta Strasser

      Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts sind Ehe und eingetragene Lebenspartnerschaft gleichwertig, ob es den genannten Personen passt oder nicht.

    • von R. Mathias

      diese Rechtsprechung verstößt wie so manches gegen das Grundgesetz !

      Es wird nichts Falsches richtig, nur weil jemand behauptet es ist richtig.

    • von Maritta Strasser

      Das gilt natürlich auch für Ihren Kommentar, nicht?

    • von R. Mathias

      eindeutig nein ;-))

      wie hat mein Physiklehrer immer gesagt: „wer fragt bekommt Antworten“.

  • von Hoffmann

    Liebe Frau Strasser,

    leider hat mein Kommentar Ihrer Zensur nicht stand gehalten. Ich hatte mich unter anderem darüber beschwert, dass ich mich als Andersdenkender von Ihrer Petition, und vor allem Ihrer Wortwahl diskriminiert fühle. (Dass sie mich, der ich anderer Meinung bin, als rechts, rassistisch und Mob bezeichnen, wollte ich so nicht stehen lassen) Nun, Sie haben den Kommentar gelöscht – mal sehen, ob Sie es mit diesem wieder tun – das wirft jedenfalls ein bezeichnendes Licht auf Ihre Vorstellungen von Vielfalt und Toleranz…

    • von Peter Fackelmann

      <leider hat mein Kommentar Ihrer Zensur nicht stand gehalten

      Meiner auch nicht.

      Peter Fackelmann

  • von Per Lennart Aae

    Ich habe schon etliche Aufrufe von Campact unterschrieben, diesen aber nicht. Stattdessen habe ich eine Antwort auf die Campact-Email verfaßt und mit der Antwort-Funktion abgeschickt. Da dies aber bei Massen-Mails in der Regel nicht klappt, kopiere ich den Text zusätzlich hier im Blog rein:

    „Liebe Freunde!
    Zum ersten Mal fällt mir auf, daß es bei Ihnen keinerlei Möglichkeit gibt, mit einer EIGENEN Stellungnahme zu antworten, bis auf diese direkte Antwortform, die aber bei Massen-Mails oft nicht funktioniert (noreply). Deswegen sage ich Ihnen trotzdem eben auf diesem Weg meine Meinung:
    Erstens kann man nicht sagen, daß besagter Realschullehrer den Bildungsplan „diffamiert“. Wenn man gegen diesen Plan ist und über keine parlamentarische oder sonstige entscheidungsrelevante Macht verfügt, bleibt einem nur die Möglichkeit, sich mit einer kritischen Stellungnahme an die Öffentlichkeit zu wenden und um Unterstützung für seine Meinung zu bitten. Das müßten Sie bei Campact mit am besten wissen.
    Zweitens ist es in der Tat sehr fragwürdig, Kindern und Jugendlichen vorzugaukeln, daß Hetero- und Homosexualität gleichwertig seien, gewissermaßen zwei Spielarten, zwischen denen man wertfrei wählen können müsse, da gegen die entsprechende Eignung ohnehin nichts zu tun sei. Denn entgegen den heute wider besseres Wissen verbreiteten Behauptungen ist Homosexualität nicht überwiegend erblich, sondern in der sensiblen Prägungsphase junger Menschen auch weitgehend erlernbar. Was die Erblichkeit betrifft, mag zwar eine gewisse Disposition erblich sein, aber keineswegs die fertige Ausprägung, der Phänotyp, sozusagen. Wie haben wir es denn mit der Spätphase der alten griechisch-athenischen Kultur? War da nicht Homosexualität eine „ernste Konkurrenz“ für die normale sexuelle Beziehung zwischen Mann und Frau, und zwar KULTURELL bedingt?! Mit den entsprechenden, leicht erklärbaren Folgen für die Zukunftsfähigkeit dieser Kultur – – – ! Wie sieht es in vielen reinen Männergesellschaften aus, wie etwa in Gefängnissen?
    Genug davon! Sie dürfen gerne eine andere Meinung haben und dafür um Unterschriften werben. Aber dann bitte auch die Gegenmeinung nach guter demokratischer Sitte akzeptieren und nicht als Diffamierung abtun!
    Die diversen Unterschriftenaktionen – glücklicherweise durch das Internet sehr erleichtert – stellen ja nichts anderes dar als Erhebungen über das tatsächliche Meinungsspektrum zu verschiedenen Fragen. Dabei sollte man es auch belassen, die betreffenden Meinungen respektieren und sich sachlich damit auseinandersetzen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Per Lennart Aae „

    • von Maritta Strasser

      Was Sie schreiben stimmt nicht. Homosexualität kann weder erlernt noch verlernt werden. Das ist unwissenschaftlich, was Sie schreiben. Und nein, wir werden Desinformation nicht gleichwertig neben Wissen stellen, denn zwischen beiden ist ein Unterschied. Genauso wenig wie wir die „Intelligent Design“ Theorie gleichwertig neben die Evolutionstheorie stellen würden. Das Eine ist Wissenschaft, das andere nicht.

    • von Hoffmann

      Liebe Frau Strasser,

      was Sie schreiben, stimmt nicht. Sie sollten Ihre, zugegeben interessante Meinung, die Sie noch mit etlichen anderen teilen, nicht von der Ideologie zur Wissenschaft erheben. Niemand macht Ihnen Ihren Glauben streitig, aber deshalb ist er noch nicht wissenschaftlich…

    • von Maritta Strasser

      Ich bin Agnostikerin.

    • von Hoffmann

      Dann sollten sie es bei Ihren Glaubenssätzen, die Homosexualität betreffend, auch bei der Agnosis belassen.

    • von Maritta Strasser

      Nun haben wir endlich Einigkeit erreicht.

    • von R. Mathias

      ich danke für ihre Stellungnahme hier !
      Mir ging es genauso und campact antwortet auch auf mehrere Mails nicht.
      Auch ihrer weitere Darlegung entspricht meiner Meinung !

      Danke

    • von Maritta Strasser

      Die Bearbeitung von E-Mails kann eine Weile dauern. Wir bemühen uns, alle Mails zu beantworten.

  • von Extremist der Mitte

    Genau diese gedankliche ‚Getthoisierung‘, welche sich in manchem Kommentar hier findet.
    Erfordert die Unterstützung durch Campact.
    Allein schon die Beschränkung auf einzelne Fächer in welchen über sexuelle Orientierung gesprochen werden darf/soll zeigt die Berührungsängste mit dem oder den anderen.
    Zugegebenermaßen, läuft in mir auch sofort und unwillkürlich eine Art Lagescann, kurz Distanz schaffen, und dann Beruhigung der Lage ab, wenn sich der gegenüber als ‚anders‘ outet.
    (ich betone DER, komisch bei Lesbien nicht!),
    Es ist so, und dafür müssen in der Schule Programme geschaffen werden, die Fächerübergreifend sind, denn die ‚Vielfalt‘ besteht ja auch in Mathe, Sport, Deutsch und Geschichte und eben nicht nur schön, dass wir in Ethik, Religion, Sozialkunde, Biologie darüber gesprochen haben – aber im Sport zeig ichs dir, du ……
    Und ich habe keine Bedenken, dass nun eine ungewollte Umerziehung hin zum massenweisen Homo-, Trans- und Intersexuellen Schülern stattfinden könnte, da trotz aller verstandsmäßiger Toleranz, Akzeptanz immer noch eine Art ‚Schwarmdistanz‘ gehalten wird und es zu keiner Welle des Ausprobierens und Mitmachen kommen wird.
    Der weitaus größere gesellschaftliche Nutzen wird darin begründet sein, dass die ganze Folter des sich selbst verleugnen, verstecken müssen, vielleicht sogar Hetero-Heiratens um dann nach Jahren der Lüge und des Selbstbetruges dann ganze Familien in schwierige Krisen zu bringen aufhören kann. So wird auch das eine oder andere abschreckende Extrem nicht von Nöten sein, bei welchem dann aus einer Art Befreiungsversuch heraus unbootmäßig über die gesamtgesellschaftlichen Geschmacksgrenzen die Sexualität in aller Öffentlichkeit ausgelebt werden muss.
    Des Weiteren ist es – und ich betone ausdrücklich – N U R eine Frage der Souveränität und Kompetenz der Lehrer diese sinnvolle Gleichbehandlung neutral auszugestalten.
    Ich persönlich sehe die Gefahr als weitaus größergegeben an, dass latent homophobe Lehrer mit dem dann erlaubten Coming Out von Schülern/kollegen nicht klarkommen könnten. Hierzu wird die Verwaltung dann Lösungen anbieten müssen, die einen großen Akt erfordern werden.
    Denn hier sind wiedermal Emotionen im Spiel, die größte Triebfeder im Leben.
    Mit toleranten Regenbogengrüßen im Vertrauen auf verantwortungsbewußten Umgang auf allen Seiten! Manfred Gräb

  • von Jürgen Gruhler

    Sehr geehrte Frau Strasser,

    als ich die Mail von Compact bekam hatte ich den Eindruck, es würde um eine Hetzte irgendwelcher Radikaler gegen Homosexuelle gehen. Aber ich stieß auf eine ordentlich eingereichte Petition, die sehr sachlich formuliert war und eine wichtige Grundsatzfrage in die Öffentlichkeit bringt: Ab wann dürfen Kinder mit was und mit wie viel davon konfrontiert werden? Ich fühlte mich durch Ihre Werbung für eine Gegenpetition sehr einseitig desinformiert. Ich vermisse jegliche Sachlichkeit in der Auseinandersetzung mit dem anderen Standpunkt. Wenn man schon die Wörter „Mob“ und „Hetze“ verwendet, sollte das zumindest Begründet sein. Auch über 100000 Menschen und die Kirchen damit zu deklarieren finde ich sehr vermessen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Jürgen Gruhler

    • von Maritta Strasser

      Die Hetze fand statt. Sowohl in der ursprünglichen Fassung (hier dokumentiert https://www.openpetition.de/petition/blog/zukunft-verantwortung-lernen-kein-bildungsplan-2015-unter-der-ideologie-des-regenbogens) als vor allem auch in den Kommentaren, von denen die schlimmsten bereits getilgt wurden.
      Übrigens: Auch die Kirchen können irren.

    • von Jürgen Gruhler

      Ich habe mir den Ursprungstext mal angesehen. Inhaltlich bezüglich der Zielsetzung sehe ich keine Veränderung. Bewusste Beleidigungen und dergleichen fand ich auch keine. Was die Kommentare angeht, ist der einzelne Kommentator dafür verantwortlich und gibt nicht das Recht, alle Petenten allgemein als „Mob“ oder „Hetzer“ zu bezeichnen. Es geht nicht um die Frage, wer irren kann – das können wir alle -, sondern um den Umgang.

    • von Maritta Strasser

      Wir haben festgestellt, das in den Kommentaren sehr üble Hetze stattgefunden hat. Wir haben festgestellt, das die Petition auf rechten Plattformen wie http://de.wikipedia.org/wiki/Politically_Incorrect beworben wurde, dass die Auswüchse also ein Stückweit organisiert waren. Das haben wir m.E. zutreffend als Mob bezeichnet. Nicht mehr und nicht weniger.
      Der Ursprungstext enthält übrigens klar diskriminierende Aussagen gegenüber Schwulen, Lesben und Menschen mit einer anderen Geschlechtsidentität als der Mehrheit.

    • von Sina. B.

      Ja. Aber auch Minderheiten können irren.
      Meinungsvielfalt ist Grundvoraussetzung für eine funktionierende Demokratie. Politische Gegner als „Mob“ u.ä. zu bezeichnen, deutet auf (vorsichtig formuliert) mangelndes Demokratieverständnis.

    • von Maritta Strasser

      Einige politische Gegner sind durchaus Mob. Das nenne ich dann auch beim Namen. Vor allem diese Kandidaten hier haben die Bezeichnung verdient: http://de.wikipedia.org/wiki/Politically_Incorrect

    • von Kopfschütteln

      @ Sina B.
      Haben Sie auch eine Meinung zu Menschen anderer Hautfarben eigentlich? Oder über Rothaarige? Linkshänder? Oder glauben Sie, Sie hätten nur das Recht Homosexuelle wie Bürger zweiter Klasse zu behandeln? Schwarze oder weiße Menschen, Links- oder Rechtshänder sind ebenso wenig gut oder schlecht wie hetero- oder homosexuelle Menschen. Alleine die Tatsache, dass man sich anmaßt, über Menschen, die man nicht kennt, eine Meinung haben zu dürfen, sagt doch schon alles.

      Viele ihrer Mobfreunde haben ihrer „Meinung“ vielerorts freien Lauf gelassen und ihr wahres, faschistisches, menschenfeindliches Gesicht gezeigt. Dass Sie sich überhaupt trauen in diesem Fall „mangelndes Demokratieverständnis“ zu bemängeln und sich nicht in Grund und Boden schämen, ekelt mich persönlich in seiner dreisten Verlogenheit auf das widerwärtigste an. Vielleicht haben Sie sich aber auch nur nicht eingehend mit der Petition und seinen Unterstützern am äußersten rechten Rand und deren demokratischen „Meinungen“ beschäftigt. Ich hoffe das für Sie sehr.

    • von Helmut

      Das sehe ich genaus wie Sie. Befürworter einer legitimen Petition als Mob zu bezeichnen, finde ich entschieden zu weitgehend.

      Eine Petition gegen ein entsprechendes „Bildungsprogramm“ in Schulen finde ich legitim. Es muss nicht alles breit in die Schulen getragen werden. Es wird von vielen befürchtet, dass Kinder unnötig „sexualisiert“ werden und politische Konflikete in die Schulen getragen werden.

      Toleranz sollte (ohne politische Forderungen) selbstverständlich sein und vorgelebt werden. Dazu bedarf es keiner speziellen Indoktrinierung.

    • von Maritta Strasser

      Der Mob ist in den Kommentaren zu dieser Petition ausgiebig zur Sprache gekommen, mit Gewaltphantasien gegen Homosexuelle und Diffamierungen. Das hat dazu geführt, dass die Kommentarfunktion dort geschlossen werden musste. Die Unterstützer der Petition kommen zu einem sehr großen Teil über die rechte Plattform „pPolitically Incorrect“, eine Plattform, die man durchaus als Mob bezeichnen kann.
      Es geht im Übrigen nicht allein um Sexualität. Es geht um Lebensweisen. So wie die Ehe eben mehr ist als das Ehebett, sondern ein hoffentlich liebevoller und harmonischer Alltag, der gelebt wird. Dies vermittelt sich Jugendlichen und auch Kindern, ohne dass man unnötig sie sexualisieren müsste.
      Abschließend: Toleranz ist nicht angeboren. Oft genug fällt sie auch nicht leicht. Sie muss erlernt werden, ein Leben lang.

  • von R. Weis

    Also hier muss ich leider einmal konsequent dagegenhalten. Auch wenn mir das möglicherweise das Etikett des homophoben Hetzers einbringt. Vielleicht dann doch einmal, bevor man mit den politisch „korrekten“ Wölfen heult sich etwas konkreter mit dem Inhalt dieser Petition auseinandersetzen bevor man deren Urheber bzw. Unterzeichner (immerhin 65.000 bis jetzt!) pauschal mit dem Stepel „homophob“ gleichbedeutend mit rückständig, schwulenfeindlich, reaktionär, intolerant, fundamentalistisch oder schlimmerem versieht.
    Diese Petition richtet sich in ihrem Kern in erster Linie gegen eine „übermäßige Fokussierung auf sexuelle Orientierung und geschlechtliche Identität“ und eine Vernachlässigung der Vermittlung der Grundwerte unserer Verfassung insgesamt. Man mag den Ausführungen und Argumenten dieser Petition durchaus kritisch gegenüberstehen. Der hysterische Aufschrei der grün/linken Meinungsführerschaft und die völlig unreflektierte Stigmatisierung der Initiatoren als schwulenfeindlich ist für mich jedoch ein Paradebeispiel für mediale Hetze und eine geradezu reaktionäre Intoleranz gegenüber einer missliebigen Position. Dies erinnert mich mich fatal an gewisse fundamentalistische Gruppen, die lauthals für sich Toleranz einfordert, diese jedoch nicht im Mindesten selbst praktizieren.

    Toleranz ist das Ertragen einer anderen Meinung, Haltung, Position (solange sie mit unseren Grundwerten übereinstimmt) und nicht das reflexartige Eindreschen auf alles was sich nicht dem Meinungs-Mainstream anpasst.
    Deshalb werde ich hier auch bewusst keine Position für oder gegen diese Petition beziehen, da dies nicht mein Anliegen ist.

    • von Maritta Strasser
    • von R. Mathias

      auch Ihnen meinen Dank !

      Wie intolerant die Toleranten doch sein können !

      Mit großer Freude und als unbedingtes Zeichen der Ermutigung sehe ich die stetig wachsende Zahl derer, die die Petition unterzeichnen

      und damit ihr klares Votum gegen eine Sexualisierung in den deutschen Schulen geben.

      Man sollte sich fragen: Weshalb und mit welcher ZIELSETZUNG, dieser „Bildungsplan“ inszeniert wird !

      warum unternimmt man hierzulande und europaweit gerade an Schulen,

      ja sogar schon in Kindergärten, solche Anstrengungen,

      den Kindern unbedingt beibringen zu müssen, wie viele sexuelle „Möglichkeiten“ sie haben, und wie „frei“ sie dann diese wählen und ausleben können…???

      Was hat dies mit dem Bildungsauftrag der Schulen zu tun?

      Und wo bleibt das Erziehungsrecht der Eltern ??

      Wie ist das ganze mit dem Grundgesetz vereinbar ?

      aus meiner Sicht ÜBERHAUPT NICHT ! !

      und campact ist dabei die Glaubwürdigkeit zu verlieren !

    • von Maritta Strasser

      Das Erziehungsrecht der Eltern gilt nicht unbegrenzt. Es ist abzuwägen gegen das Recht auf Entfaltung der Persönlichkeit – des Kindes. Fünf bis zehn Prozent aller Kinder wachsen zu Homosexuellen oder Bisexuellen heran, seit allen Zeiten, in allen Kulturen, ob die Eltern begeistert sind oder nicht. Entspannen Sie sich, liebe Eltern. Es ist nicht ihre Verantwortung, sie ändern nichts daran. Akzeptieren Sie es, wie es kommt.

    • von Philipp Rasthofer

      Liebe Frau Strasser,
      Ihre Einlassung, das Erziehungsrecht der Eltern gelte nicht unbegrenzt, erschreckt mich in diesem Zusammenhang. Aber ich möchte Ihnen gerne erklären, warum ich gegen Ihre Petition bin. Ich bin der Meinung, dass Aufklärung, Sexualerziehung – das drüber-reden – einen intimen Raum braucht, der in der Schule nicht gegeben ist. Ich sehe diesen Raum in der geschützten Atmosphäre der familiären Umgebung. Auch meine ich, dass wir als Eltern am besten wissen, wann unsere Kinder dafür reif sind. Ein Lehrplan kann diesen Zeitpunkt nicht bestimmen und schon gar nicht die Entwicklung des Kindes berücksichtigen. Und da möchte ich tatsächlich, dass mein Recht auf Erziehung unbegrenzt gilt.
      Und, Frau Strasser, erlauben Sie mir eine persönliche Frage, nur interessehalber: Haben Sie Kinder?
      Liebe Grüße,
      Philipp Rasthofer

    • von Maritta Strasser

      Nein, ich habe keine Kinder, nur zwei Halbgeschwister die geboren wurden, als ich bereits 18 war. Die haben mich zu genau diesem Thema befragt. Nach allem was ich weiß, hat meine Antwort ihnen nicht geschadet.

    • von Philipp Rasthofer

      Liebe Frau Strasser,
      zur Frage nach den eigenen Kindern: Ich glaube, wer eigene Kinder hat, kann die äußerste Emotionalität, die damit verbunden ist, klarer sehen. Freunde haben mir davon erzählt, dass die Liebe zu den eigenen Kindern eine ganz neue ist, mit keiner anderen vergleichbar, nicht mit der zu Mann oder Frau, zu Freunden, Eltern oder Geschwistern. Ich konnte mir keinen Reim auf die Geschichte machen, bis ich selbst Vater geworden bin. Jetzt würde ich das so bestätigen. Ich denke, das ist so unsere Biologie, unsere Natur.
      Wie dem auch sei, dies führt dazu, dass die Kompromissbereitschaft der Eltern in Fragen der Kindererziehung eindeutig Grenzen hat, die sehr schnell erreicht sind. Meine besten Freunde würden sich von mir nicht bei der Erziehung ihrer Kinder dreinreden lassen, nicht von mir, schon gar nicht von jemand der keine eigenen Kinder hat (bitte nehmen Sie das keinesfalls persönlich, liebe Frau Strasser, ich will nur sachlich darstellen, wie ich die Sache sehe), und ganz sicher würden sie sich nicht von einer staatlichen Autorität Vorschriften machen lassen.
      In Ihrer Kampagne treten Sie für gegenseitige Akzeptanz und Vielfalt ein. In dem Ziel würde ich Sie jederzeit unterstützen, aber sind Sie sich sicher, dass dies vom Staat verordnet werden kann? Ich würde sagen, dass die größte Vielfalt in der Erziehung liegt, die die Eltern ihren Kindern geben: Millionen von Familien in Deutschland mit den unterschiedlichsten Konzepten und Vorstellungen. Wie könnte eine staatlich gelenkte, einheitliche Erziehung mehr Vielfalt hervorbringen?
      Nun, möglicherweise ist die Vielfalt, an die Sie denken eine andere, wenn Sie sagen, das Erziehungsrecht der Eltern sei abzuwägen gegen das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit. Ich glaube aber, dass Sie ganz falsch liegen, wenn Sie meinen man müsse das eine gegen das andere in Stellung bringen. Ich würde sagen, die besten Voraussetzungen zur selbstbewussten und freien Entfaltung hat ein Kind, wenn es in einer intakten Familie mit liebevollen Eltern aufwächst. Sie mögen zu Recht fragen, wo es diese ideale Familie noch gibt. Ich denke aber, dass in den allermeisten Fällen unsere Familien subjektiv ihr allerbestes geben und ihre Sache auch objektiv sehr gut machen, bei allen Schwierigkeiten, die es auch immer geben mag, die gehören ja dazu. Diese Erziehung ist sicher nicht in jedem Fall die, die Sie oder ich für die Beste halten mögen, aber das ist: Vielfalt.
      Sicher ist meiner Meinung nach eines: das was unsere Familien bei der Erziehung der Kinder leisten, könnte staatliche Erziehung niemals auch nur ansatzweise ersetzen. Selbst wenn nicht alle Familien ideal sind, liebe Frau Strasser, sind Sie sich denn sicher, dass unsere Schulen so ideal sind, wie gut der Lehrplan auch immer sein mag? Oder treffen Sie noch heute Ihre Lehrer, weil sie so großartige Menschen waren und Ihnen so viel gegeben haben?
      Ich wünsche Ihnen alles Gute, Love & Peace :-) Philipp Rasthofer

    • von Maritta Strasser

      Kinder brauchen beides: Ihre Eltern und den Blick auch über den Tellerrand ihrer Familien hinaus. In seltenen Fällen kommt es sogar so weit, dass der Staat die grausame Entscheidung treffen muss, Kinder vor ihren Eltern zu schützen.
      http://www.sueddeutsche.de/bayern/glaubensgemeinschaft-zwoelf-staemme-im-zweifel-gegen-die-eltern-1.1864046

  • von Harald

    Lebens -und Liebesformen, d.h. für mich ich könnte meine Lebensform und Liebesform wählen.
    Dem ist nicht so. Hetero oder Homo das steht von vornherein fest und kann nicht wahlweise geändert werden auch nicht mit Pillen.

  • von Ralf Voss

    Sehr geehrte Frau Strasser,
    auch wenn ich bereits viele Campact Petitionen unterschrieben habe, so muss ich sagen, dass diese eindeutig falsch ist.

    Bei der von Ihnen beschriebenen Petition, gegen die Sie hier vorgehen, stellen Sie in den Vordergrund, dass die Petition gegen Akzeptanz und Toleranz ist. Dieses kann ich überhaupt nicht sehen. Es geht in der Petition darum, dass die Thematik der sexuellen Ausrichtung nicht in allen Fächern übergreifend und im indoktrienierenden Maße ausgelgt werden darf. Gegen Toleranz und Akzeptanz der verschiedensten sexuellen Ausrichtungen hat niemand etwas, aber es kann nicht angehen, dass dieses ein absolut übergeordnetes „Schulziel“ gegenüber Lehrinhalten ist und somit allumfassend im Vodergrund steht. Letztendlich ist Toleranz und Akzeptanz von Minderheiten (nach meinem Wissen handelt es sich hier um Minderheiten von sexueller Ausrichtung), dann gegeben ist, wenn es einfach keine Wichtigkeit hat für die alltäglichen Angelegenheit und somit kein Fokus zur Bewertung von Menschen und dessen Handlungen diesbezüglich gibt.

    Eine Thematisierung im z. B. Biologieunterricht (Aufklärungsunterricht) oder Sozialkunde (Ethik) wird doch von der Petition überhaupt nicht in Frage gestellt. Und selbstverständlich sind Lehrer und Sozialpädagogen dazu angehalten die Werte für Toleranz und Akzeptanz zu fördern und den Schülern zu vermitteln. Aber was das im Mathematikunterricht zu suchen hat erschliesst sich mir nicht. Ein überproprtionales Augenmerk auf sexuelle Ausrichtungen im Lehrplan festzuschreiben ist für mich ein Unding und ist der Sache in keinster Weise förderlich. Was ist den mit den anderen Minderheiten in Deutschland, für die müssten wir dann auch sämtliche Lehrpläne umschreiben oder?! Warum finden denn nur die sexuellen Ausrichtungen Eingang in dieser völlig überbewerteten Form?

    Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass Sie die Leute, welche die Petition unterstützen in die rechte Ecke drängen. Das sich evtl. rechtsgelagerte Unterstützer finden, bedeutet noch lange nicht, dass das gesamte Anliegen als „rechts“ bezeichnet werden kann. Wie wir in der Geschichte und auch in der heutigen politischen Landschaft sehen, sollten wir uns mal von diesem RECHTS-LINKS Denken befreien und zu den Fakten begeben, denn die Rechts- oder Linkskeule spielt nur den Benutzer dieser in die Hände.

    Im meinen Bekanntenkreis befindet sich auch ein homosexuelles Pärchen, welche dieses ähnlich sehen, denn wie gesagt, Toleranz und Akzeptanz definiert sich eben nicht über die Überbewertung, sondern viel mehr über die Unwichtigkeit eines bestimmten Faktums.

    • von Maritta Strasser

      Homosexuelle Jugendliche erfahren in den Schulen massive Diskriminierung, wie die Studie der EU-Grundrechtecharta zeigt. (Hier ab Seite 84 nachzulesen: http://fra.europa.eu/sites/default/files/fra-hdgso-report-part2_de.pdf ) Für diese jungen Menschen ist der Bildungsplan 2015 sehr wichtig. Warum wollen sie den jungen Leuten die Unterstützung versagen, die sie so dringend brauchen? Das schadet niemandem, es nützt dem Klima an der Schule.

    • von Helmut

      Sie scheinen die Argumente von Herrn Voss gar nicht zur Kenntnis zu nehmen und einfach Ihre Position stur zu wiederholen. Da hättern Sie sich Ihre Antowrt auch sparen können.

  • von Helge

    Ich finde nicht, dass die kritisierte Online-Petition jemanden diffamiert oder diskriminiert, erst recht keine Feindseligkeit fördert oder Online-Hetze betreibt, auch keine Homophobie oder rechtes Gedankengut transportiert. Ich finde sie ziemlich sachlich, auch die nachfolgende Pressemitteilung in den letzten Tagen. Die Online-Petition spricht sich ausdrücklich gegen Diskriminierung von Minderheiten aus, was ich auch sehr wichtig finde. Die Diskriminierung von anders orientierten Jugendlichen auf dem Schulhof ist keineswegs in ihrem Sinne. Nur die Ideologie wird abgelehnt, die hinter dem Bildungsplan steht und die die gesamte Pädagogik verändern soll. Diese Ideologie geht weit darüber hinaus, Kindern nur Vielfalt und Toleranz beizubringen, sondern sie will andere Meinungen (!) zu Gender-Theorien verbieten und wann Kinder sexuell aufgeklärt werden müssen (!). Das ist nicht sehr tolerant. Vielmehr wird mit dem neuen Bildungsplan festgeschrieben, welche inhaltliche Position Kinder künftig zur Sexualität haben müssen. Ich unterstütze gerne viele der Campact-Aktionen mit meiner Unterschrift. Aber diese Darstellung der Gegenseite hier halte ich für sehr einseitig und unfair.

    • von Maritta Strasser

      Sie stellen den Bildungsplan völlig falsch dar. Offenbar hat man Sie falsch informiert. Es werden keine Meinungen verboten und steht schon gar keine Ideologie dahinter. Sondern ganz allein die Achtung von Grund- und Menschenrechten. Diese Achtung den Kindern und Jugendlichen zu vermitteln ist allerdings geboten.

    • von Berg

      Liebe Frau Strasser,
      im ersten Aufruf Ihrer Hetzkampagne haben Sie die Unterzeichner der Petition als wörtlich „rechten Mob“ bezeichnet. Jetzt haben Sie diesen Begriff in Ihrem Aufruf gelöscht. Warum?

    • von Maritta Strasser

      Habe ich nicht.

    • von abrahamcux

      Sehr geehrte Frau Strasser,
      wenn ich ihre Antworten durchlese…..stelle ich mir die Frage von was für einen irrenden
      Geist werden sie fremdgesteuert?Sie erheben sich,und Hochmut kommt bekanntlich vor dem Fall,denn sie erheben sich über dem Worte-Gottes.
      Begründung:Oder wißt ihr nicht, daß die Ungerechten das Reich Gottes nicht ererben werden? Laßt euch nicht irreführen! Weder Unzüchtige noch Götzendiener, Ehebrecher, Lustknaben, Knabenschänder,
      Diebe, Geizige, Trunkenbolde, Lästerer oder Räuber werden das Reich Gottes ererben.Das lebendige Wort-Gottes.
      Möge die Gnade Gottes ihnen die korrektur ermöglichen!
      Gott segne Sie/Jesus ist Sieger!!!

    • von Maritta Strasser

      Umgekehrt wird ein Schuh daraus. Sie erheben die vermeintlichen Worte Gottes über mich. SIE sind das. Sie Mensch. Und das lasse ich nicht zu.

    • von very sad

      Frau Strasser, dass Sie den Einfluss der Gender-Lobby hier fortwährend ablehnen macht Ihre Behauptung nicht richtiger. Offenbar haben Sie sich noch nicht näher mit deren demokratiefeindlichen Vorgehensweisen vertraut gemacht. Sehr wohl aber haben Sie z.B. deren Art und Weise, Begrifflichkeiten – wie z.B. „Ehe“ und „Familie“ im ursprünglichen Sinn des Art. 6 GG – umzudefinieren. Aber anderen Indoktrination vorwerfen…

    • von Maritta Strasser

      Ich sage es noch einmal: Familie ist da, wo Kinder sind. Ehe und eingetragene Lebenspartnerschaft sind absolut gleichwertig. Das ist MEINE Überzeugung.
      Und ich bin sehr froh, dass dies auch die ständige Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts ist.
      Und ich darf ergänzen, dass es im Campact-Team nicht eine einzige Person ist, die da anderer Meinung ist.

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