Campact Blog

Hintergründe und Einsichten zu progressiver Politik

Top Themen

Protest gegen TTIP: Diese Aktion ist nur ein Vorgeschmack

Der Protest gegen TTIP wächst – und geht jetzt auf die Straße: Direkt vor der US-Botschaft machte das Bündnis „TTIP unfairhandelbar“ buchstäblich Dampf gegen den Deal. Unterstützung kam aus USA und Mexiko – sowie von einer Dämpfmaschine Baujahr 1906. Der Druck im Kessel steigt – bis TTIP kippt: Video verbreiten und den TTIP-Protest stärken: Weitere […]

Der Protest gegen TTIP wächst – und geht jetzt auf die Straße: Direkt vor der US-Botschaft machte das Bündnis „TTIP unfairhandelbar“ buchstäblich Dampf gegen den Deal. Unterstützung kam aus USA und Mexiko – sowie von einer Dämpfmaschine Baujahr 1906. Der Druck im Kessel steigt – bis TTIP kippt:

Video verbreiten und den TTIP-Protest stärken:

Weitere Bilder von der Aktion:

Mehr Bilder findest Du auf dem flickr-Account von Campact.

TEILEN

Autor*innen

Annette Sawatzki

Annette Sawatzki, Jahrgang 1973, studierte Philosophie, Politikwissenschaft und Volkswirtschaftslehre in Bonn, Berkeley und Hamburg. Sie arbeitete als Dokumentarin, wissenschaftliche Mitarbeiterin und Büroleiterin von Bundestagsabgeordneten. Ihre Schwerpunkte als Campaignerin bei Campact liegen in der Sozial-, Wirtschafts- und Finanzpolitik.

18 Kommentare

Kommentare sind geschlossen
  1. Liebe Frau Sawatzki,

    in Brüssel soll die Polizei jetzt ca. 250 Menschen verhaftet haben, weil sie gegen TTIP
    demonstriert haben. Können Sie hier mal recherchieren? Danke!

    Liebe Grüße
    Hans-Peter

  2. Wie wir wissen, ist der Bürger bis zum Zeitpunkt der Stimmabgabe interessant, danach machen die Politker sowieso „Im Namen des Volkes“, was sie für richtig halten !…smile…Demokratie ist schon lang nicht mehr das Maß aller Dinge. Wir müssen uns eine neue und gerechtere Form der Mitbestimmung einfallen lassen. Nur so kann in Zukunft gewährleistet werden. IM SINNE DES VOLKES Entscheidungen, mehr noch SINNVOLLE Entscheidungen für ein besseres MITEINANDER-Leben, zu treffen. !!!

  3. Während ich die Aktionen gegen TTIP voll unterstütze, frage ich mich doch auch, wieso wird CETA nicht im gleichen Zug erwähnt und bekämpft? Das ist derselbe Mist, nurn andres Land, über welches der Ami dann auch noch wunderbar mitmauscheln kann … Mal abgesehen davon, finde ich es unvertretbar ein Handelsabkommen mit einem Land (Kanada) auszuhandeln, das Tiere von der Liste bedrohter Arten streicht, damit sie eine Ölpipeline umsetzen können. (keine Ahnung wie man hier verlinkt, aber nachzulesen ist das unter blog.fefe.de mit link zu Vancouver Sun Artikel) Eines der wunderbaren Beispiele, wie Leben mit Füßen getreten wird, damit man noch mehr Geld scheffeln kann …

    • Liebe Daniela,
      gegen die Monsterpipeline in Kanada kämpfen gerade Tausende von Menschen auf http://www.avaaz.org, dasselbe Prinzip wie bei campact. Stimme abgeben, weitersagen! Bestimmt heißen die Bürger Kanadas das Vorhaben ebenfalls nicht gut, nur sie sind – wie wir – nicht diejenigen, die das in der Hand haben…
      Freundliche Grüße
      angel

  4. in eurem Appell gegen TTIP ist ceta ja leider nicht genannt, obwohl dies schon viel weiter ausgehandelt ist.
    Wenn Monsanto und Co sich jetzt nen Briefkasten in Montreal mieten, war dann nicht alles für die Katz?
    Die Investitionsschutzklausel in dem Abkommen mit Kanada wird den Bürgern mit an den Haaren herbeigezogenen Scheinargumenten verkauft. Sinngemäß: das hat nix zu bedeuten und das schreiben wir nur da rein damit deutsche Firmen in China geschützt sind.
    Meines Erachtens braucht es überhaupt kein Klagerecht für Unternehmen,wenn die EU sich auf sinnvolle Verordnungen beschränkt. Wer auf Verantwortungsvolle Weise ein Produkt oder eine Dienstleistung am Markt anbietet wird dann kaum in die Verlegenheit kommen seinen Profit vor Gericht zu erwirtschaften
    Leider waren in der Vergangenheit nicht immer alle eu Richtlinien sinnvoll. Die Hürde für Fischfang wurde so hoch gelegt dass es fast keine Ein-Kutter Unternehmer mehr gibt sondern nur noch Industriefischerei. Die Saatgutverordnung und Trinkwasserprivatisierung wurden „Aktivisten sei Dank“ vorerst gestoppt.
    Die hochgelobten Europäischen Verordnungen dienen doch im Grossen und Ganzen auch nur
    den Multis. mit TTIP sollte hier der grosse Wurf gemacht werden um uns endgültig in Ketten zu legen. Wenn wir es schaffen das zu verhindern, bin ich sicher hat Brüssel schon einen Plan B.
    Brüssel dazu verpflichten Regionalität und Vielfalt zu stärken oder Brüssel abschaffen!!!!!

  5. Diese Regierung ist an Arroganz nicht mehr zu überbieten die sind nur noch für die Lobbyisten da das Volk ist denen doch egal.Deshalb Leute geht zur Europawahl und straft Sie ab.Den nur so können wir uns wehren.Gruß Gerhard

  6. Das Schlimmste an TTIP ist die absolut undemokratische Art und Weise wie unter Ausschluss der Bürger und Ihrer Vertreter Gesetze in Stein gemeisselt werden sollen die keiner braucht.
    Es findet bereits ein Handel mit den USA statt der keiner weiteren Liberalisierung bedarf.
    Bei TTIP geht`s doch nur um Gewinnoptimierung und Machtausbau der sowieso schon alles beherrschenden Multinationalen Konzerne. Wir sollten uns langsam von der Illusion verabschieden
    unsere westliche Demokratie sei das Maß Aller Dinge.
    Gegen das was hier stattfindet ist eine Volksabstimmung über Separation und Souveränität trotz Schelte westlicher „Völkerrechtler“ ein Musterbeispiel für Demokratie

  7. Wir ALLE brauchen kein TTIP!!! Noch mehr Mist brauchen wir nicht in unseren Einkaufswagen!

  8. Und was ist mit TISA?? TISA steht für Trades in Services Agreement, soll noch schlimmer sein als TTIP.

    • Wir haben das auf dem Radar und sehen die Brisanz (TISA könnte z. B. bisherige Deregulierung und Privatisierung für alle Zeiten festschreiben, auch grenzüberschreitende Leiharbeit zu Dumpingbedingungen erleichtern). Wir diskutieren derzeit, ob und wie wir dagegen aktiv werden.

    • Alle Abkommen mit den USA beruhen eindeutig darauf, der Desolaten Amerikanischen Wirtschaft und ihren verheerenden Auswirkungen auf die noch gesunden Volkswirtschaften, Vorteile zu verschaffen, einseitig immer zu Gunsten der Amerikaner, zwielichtig und mit undurchsichtigem Charakter!
      Seit dem 19. Jahrhundert wildert Amerika in fremden Gefilden, ausgeschlachtet, beraubt und der eigenen Kultur entfremdet, sind diese gepluenderten Kulturen danach unfaehig, ohne amerikanische Hilfen, wie auch immer diese dann aussieht, ihre eigene Politik zu betreiben.
      Bezahlt wird man, nach bewaehrter amerikanischer Taktik, mit dem eigenen geraubten Geld!

      Das diese jahrzehnte lang funktionierende Vorgehensweise heute immer mehr auf erkennen und Ablehnung stoesst, macht den Amerikanischen Anglo-Machtblock nur noch draengender und fordernder…

      Ich fuer meinen Teil erhoffe fuer die Zukunft, das sich die Amerikaner in der Zukunft mehr ihren gewaltigen Inlaendischen Problemen widmen, ihr gigantischen Ruestungsausgaben radikal zurueckschrauben und wieder das werden, was sie vorgeben sein zu wollen!

      Allein..mir fehlt der Glaube daran…

  9. Wieso gibt es kein Abkommen mit Russland?
    Würd ich besser finden, da kannst auch ohne Schiff oder Flugzeug hin!

    • Weil die USA gerade damit beschäftigt sind, über die bis ins Absurde aufgeblähte (und von den USA finanzierte) „Ukraine-Krise“ Russland politisch vollständig zu isolieren. Ziel war es, im schwarzen Meer eine NATO-Flotte hinzustellen. Analog könnte Russland Virginia als autonome Republik ausrufen und dort Mittelstreckenraketen aufstellen. Ob den USA das gefallen würde???

      Glaubt den Medien kein Wort von dem, was sie über die Ukraine-Krise berichten! Es ist eine Hetzkampagne, die ausschließlich den USA nützt, mit Deutschland und ganz Westeuropa als Marionetten! Putin wird verteufelt, dabei ist er momentan der einzig Vernünftige in diesem ganzen Zirkus!
      Und dann kann man im Schatten der „Ukraine-Krise“ so schön das TTIP durchbringen!!!

    • Weil die USA gerade damit beschäftigt sind, über die „Ukraine-Krise“ Russland politisch zu isolieren. Und dann kann man im Schatten dieser „Krise“ das TTIP in Deutschland so schön unauffällig durchbringen.

Auch interessant