Die Schattenjustiz der Konzerne – in 180 Sekunden erklärt

Konzernklagen vor privaten Schiedsgerichten: Einer der gefährlichsten Mechanismen in TTIP und CETA. Unser Video zeigt in nur 180 Sekunden, wie er funktioniert - damit noch mehr Menschen wissen, wie diese Abkommen unsere Demokratie bedrohen.

Konzernklagen vor privaten Schiedsgerichten: Einer der gefährlichsten Mechanismen in TTIP und CETA. Unser Video zeigt in nur 180 Sekunden, wie er funktioniert – damit noch mehr Menschen wissen, wie diese Abkommen unsere Demokratie bedrohen.

Nichts vormachen lassen – Video ansehen, informieren und verbreiten, per…

Die Abkommen TTIP und CETA geben Konzernen ein gefährliche Waffe gegen unsere Demokratie in die Hand: Das „Investor-state dispute settlement“, kurz ISDS. Mit Hilfe dieser Schattenjustiz gehen Konzerne jetzt schon in vielen Ländern gegen Umweltauflagen, gesetzlichen Mindestlohn oder Maßnahmen zum Gesundheitsschutz vor. Menschenrechte und der Wille der Bürger/innen spielen dabei keine Rolle, unabhängige Gerichte sind dagegen machtlos. Zwar hat der neue EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker angedeutet, ein solcher ISDS-Mechanismus sei in TTIP verzichtbar. Doch mit CETA droht er schon bald Wirklichkeit zu werden – und könnte auch von US-Konzernen genutzt werden.

247 Kommentare

  • von Andreas S.

    „Politik ist wie den Stall ausmisten…., es muss gemacht werden und es gibt dreckige Finger“…. sagte „Joke Ewing“. Sehr viel wahres dran. Dann noch bedenken, jeder Politiker versucht sich sein Denkmal zu schaffen, egal ob in einem Gesetz, oder einem Vertrag. Da sind wir, die Wähler, weit weit weg. Wir werden doch erst wieder gebraucht wenn die nächste Wahl ansteht. Dann lügen sie uns wieder das blaue vom Himmel herunter um wieder für eine Anzahl Jahre an der MACHT zu sein. Darum geht es….. MACHT. Und letztendlich sind diese Machtbesessenen ja nicht abzuwählen……, während einer Legislaturperiode. Und ein jeder von uns entscheidet sich für eine PARTEI, die dann auch wieder MACHT was sie will. Koalliert ohne den Wähler zu fragen.
    Schon lange sind es keine Volksvertreter mehr, nur noch machtbessesene Egomanen. Ja, ich lasse gerade prüfen, ob ich klagen kann und ich hoffe, es werden noch viele folgen.
    Dieser „Quark“ mit den Frehandelsabkommen ist doch nur eine Idee der Multis um mehr Kohle zu machen. Und ihre bezahlten Lakaien schaffen dafür die Basis……
    Schreibt mehr solche Bericht um Anstösse zu geben. Danke

  • von T. Hoffmann

    Der neue Feudalismus: Adel nicht mehr aufgrund „göttlicher“ Berufung sondern aufgrund monetärer Potenz. Der Geldadel kann sich Gesetze nicht nur mehr kaufen, also nach seinem Gusto gestalten, er kann sich jetzt auch ganz offiziell über das Gesetz stellen. Die Bürger als Leibeigene einer neuen Priesterkaste der grenzenlosen Gier und ihrer abergläubischen Anhänger, die alle dem Götzen Mammon huldigen. Dadurch wird die sinnvolle Entwicklung eines exakt berechenbaren, transparenten und neutralen Tauschmittels und die ebenfalls sinnvolle Entwicklung einer freien und sozialen Marktwirtschaft diffamiert und ad absurdum geführt. Diese Leute sägen in Ihrer grenzenlosen Gier am Ast auf dem sie sitzen. Wenn wir endlich alle merken, dass Brot und Spiele allein nicht glücklich machen und nur unserer Ablenkung vom Wesentlichen dienen, dann könnte es für die Alphatiere und Oberaffen am Ende recht ungemütlich werden.

  • von Ben Goldberg

    Leider wird hier das Problem sehr einseitig angegangen. Nämlich: Konzerne hätten niemals Grund über etwas zu klagen, sondern das ist immer Boshaftigkeit. So wird natürlich kein Schuh draus.
    Es liegt in der Natur des Menschen sich Vorteile zu verschaffen, sobald dies möglich ist. In dem Film wird bei Schritt zwei begonnen zu erklären, wer hier seinen Vorteil sucht. Unseren allwissenden Politiker vor allem in Berlin und Brüssel steht das Wasser nämlich bis zum Hals. Durch die unklugen Massnahmen der letzten Jahre, hat sich viel Industrie aus Europa zurück gezogen. Ganz West-Europa erstickt in Schulden, welche die gleichen Politiker zu immer grösseren Schildbürgerstreichen ermutigt. Mit Hilfe dieser miesen Verträge wird jetzt probiert die grossen Firmen wieder zurück zu holen. Die riechen natürlich sofort ihre Chance, wenn die andere Seite so mit dem Rücken zur Wand steht. Soll mich das wundern?
    Ich fasse zusammen: Die Misere begann bei groben Fehlern der Politiker. Das Abschalten der Kernkraftwerke war nur einer davon. Lasst Euch nicht verarschen.

  • von Brigitte Schierig

    Ich beschäftige mich schon seit längerer Zeit mit dem TTIP Abkommen und stimme allen anderen Beiträgen zu, dass es einem angst und bange wird, wenn man an die Auswirkungen des Abkommens auf Demokratie und Wirtschaft denkt.
    Bedrückend ist auch der Gedanke an die nächsten Generationen, die in einer Welt des immer mehr domnierenden Kapitals leben werden, wenn die Entwicklung so weitergeht.

  • Hallo Anette, schöner Spott, danke! Zwei Dinge verstehe ich noch nicht:

    1) Wie setzen diese Schiedsgerichte ihre Entscheidungen durch, wie sind sie legitimiert? Wenn ich einen Beschluss eines deutschen Gerichts ignoriere, dann gibt es Vollzugsbeamten, um diese durchzusetzen. Aber diese „drei Anwälte“, haben diese Unterstützung nicht. Wieso kann man deren Entscheidung nicht einfach ignorieren?

    2) Ist eine Ratifizierung von TTIP und Co nicht verfassungswidrig? Ist dies nicht ein Versuch unsere Staatordnung aufzuheben (nämlich die Rechte der Judikative) und dem Souverän Entscheidungsbefugnisse wegzunehmen? Soweit ich weiß ist der Versuch die Staatsordnung aufzuheben (z.B. durch Schaffung eines kommunistischen Staats) strafbar.

    • von Annette Sawatzki

      1) Dem CETA-Vertragstext zufolge soll die Durchsetzung analog zur Durchsetzung gemäß nationalem Recht erfolgen, d. h. wenn die Bundesregierung trotz Zahlungsaufforderung nichts überweist, müsste der Gerichtsvollzieher im Kanzleramt (oder im Finanzministerium) klingeln. Inwieweit dazu gesonderte Vollstreckungsklagen vor deutschen Gerichten notwendig sind, kann ich derzeit nicht beurteilen. Eine derzeit auch unter Juristen umstrittene Möglichkeit wäre, Auslandsvermögen des nicht zahlenden Staates zu pfänden (durch Behörden der Länder, in denen sich solches Vermögen befindet).

      2) Aus unserer Sicht sind die Abkommen so, wie sie vorliegen bzw. mandatiert sind, verfassungswidrig. Ein erstes umfassendes juristisches Gutachten zu CETA gibt es hier: https://www.dropbox.com/s/93jvbjietstmxop/CETA-Rechtsgutachten_Oktober%202014_Fischer-Lescano%20Uni%20Bremen.pdf?dl=0
      Die Strafbarkeit verfassungsfeindlicher Tätigkeiten ist im StGB (2. Abschnitt ab §80) geregelt.
      Nach Art. 20 (4) Grundgesetz haben alle Bürger/innen zudem ein Widerstandsrecht gegen Versuche, die freiheitlich-demokratische Grundordnung aufzuheben. Diese ist ebenfalls in Art. 20 definiert: http://de.wikipedia.org/wiki/Artikel_20_des_Grundgesetzes_f%C3%BCr_die_Bundesrepublik_Deutschland
      Art. 20 steht – wie auch Art. 1 (Unantastbarkeit der Menschenwürde) unter der „Ewigkeitsgarantie“ des Art. 79, sie dürfen auch durch verfassungsändernde Mehrheiten nicht verändert oder aufgehoben werden.

    • von zimki

      Hallo Volker,
      zu den deutschen (amts)gerichten folgendes, gerichte haben nur staaten und die brd ist eine firma, siehe upik und damit keine rechtliche legitimation und eine firma wird nicht die interessen seines personals vertreten. Des weiteren war/ist deutschland seid 1956 nie soverän-bvg urteil 25.07.2012- und deutschland , seid der wiedervereinigung ist deutschland wieder in kriegszustand zurückversetzt worden-streichung des geltungsbereiches des grundges.art. gg23–
      -Art 23 a.F. mußte aufgrund polnischer Forderungen gestrichen werden,dies geschah durch James Baker am 17.07.1990.
      -alliierten Vorbehaltsrechte (Überleitungsvertrag) haben noch ihre Gültigkeit
      -die „BRD“ hat kein Staatsgebiet -BVerfGE 3, 288 (319 f.); 6, 309 (338, 363))
      Art 146
      Dieses Grundgesetz, das nach Vollendung der Einheit und Freiheit Deutschlands für das gesamte deutsche Volk gilt, verliert seine Gültigkeit an dem Tage, an dem eine Verfassung in Kraft tritt, die von dem deutschen Volke in freier Entscheidung beschlossen worden ist.
      Diesen artikel genau lesen….nach vollendung…….freiheit deutschlands…—na dämmerts !??
      Es gelten nur noch die shaef und hager landkriegsordnung und die alliierten haben hier das sagen. Das ganze geplapper von staat, demokratie und rechtsordnung ist eine riesiege lüge, die amis und co. besitzen die medienrechte in deutschland und damit werden alle für dumm verkauft, es gelten nur handelsgesetze ucc und deshalb bekommst du auch keine rechtssprechung gegenüber den geldbesitzer(wie behörden,ämter usw.), da du, wenn du dich im gerichtssaal (schiff) hinsetzt die gesetze /agb akzeptierst , dein PERSONALAUSWEIS vorzeigst, du dich damit als sklave deklarierst und damit als sache (aus richterlichen schreiben zitiert) behandelt wirst und sachen/gegenstände haben keine rechte und außerdem sind alle gesetze in der br v.d/brd ungültigkeit weil,
      Art.gg 19 …. muß das Gesetz das Grundrecht unter Angabe des Artikels nennen…. . Diese info wirst du im tv aber nicht finden, aber im netz–noch– . Damit sollte so einigen das licht aufgehen und so manche kuriositäten erklärt sein.
      (fehler die man findet dürfen behalten werden)

  • von Henrik Osterloh

    Mit steigender Abstraktion menschlichen Daseins und damit einhergehenden Bedürfnissen, wuchsen Handel und Geld stetig Gewicht zu.

    So entwickelte ein dem Menschen dienender Apparat eine eigene Identität, welcher im Verhältnis des Staates zum Individuum als auch in dem- der Individuen zueinander, zunehmend als eigenständiger Akteur auftrat.

    Seiner Natur gemäß folgt dieser Akteur aber nunmal rein quantitativen Parametern und sucht all das aus dem Weg zu räumen, was diesen im Wege steht.

    …und das wurde weiß Gott nicht nur links von Hegel er(Kant)

    Ihr also, die hier all die verständliche Wut und Angst äussert, gleichwohl ob nun Marxisten oder demokratische Kapitalisten euch nennt, bedenket gleichwohl was auch ihr selbst dazu beitragt, dass der, der stetig falsch Bedürfniss in euch weckt, immer weiter wachsen kann.

    Wir sind nicht machtlos, ganz im Gegenteil. Es gibt ein richtiges Leben im falschen, haben wir doch den unglaublichen Hebel in der Hand, zu vielerlei Verführungen des Marktes einfach NEIN zu sagen!

    …wenn’s Wasser aber einst Geld kostet, wird’s ungleich schwieriger.

    Seid mir alle herzlich gegrüßt!

  • von Andreas Bingel

    Ich finde das Video auch toll gemacht, wenngleich ich dazu sagen muss, dass ich mittlerweile sehr vorsichtig geworden bin, gerade wenn es um Informationsgewinn aus dem Internet geht, in dem innerhalb von 90 Sekunden hoch komplexe Zusammenhänge von schwerem politischen Gewicht publiziert werden. Inklusive Schuldigen und Opfern. Missstände müssen aufgedeckt werden. Das Medium Internet ist toll um Informationen zu verbreiten, welches als Grundlage für ein Verständnis gilt. Jedoch ist es so schwer überprüfbar, ob dies alles inhaltlich korrekt und auch umfassend, mit allen Pro- und Kontra Aspekten dargestellt wird. Es wird so wahnsinnig viel Unfug verbreitet, den so viele Menschen einfach glauben ohne eine Minute lang ihre Möglichkeit des Nachdenkens zu nutzen. ;). Inhaltlich bekommt man eine hilflose Wut gegen das was aktuell vorgeht. Ich habe in einem anderen Kommentar ‚Amerikanisierung‘ gelesen. Das ist Unsinn. Die Asiatischen und auch die russischen Märkte wachsen. Die Globalisierung und Entindividualisierung wächst. Es ist zum Einen eine logische Konsequenz aus dem globalen Bevölkerungswachstum. Man muss sich eben vorstellen dass weltweit durchschnittlich an einem Tisch an dem vor 20 Jahren noch 3 Menschen saßen heute 4 Menschen sitzen. Und zum Anderen ist es eben die Entwicklung die wirtschaftlich und in der großen Struktur stattgefunden hat um diese Unmengen von Menschen zu versorgen. Ich stehe immer mit riesigen gedanklichen Fragezeichen vor den aktuellen Aufgaben und Anfordernissen die wir als globale Gesellschaft zu lösen hätten. Angefangen bei barbarischen Massentierhaltungs- und Vernichtungsanlagen, welche jeder Form des Mitgefühls spotten, über die Frage von funktionierenden Sozialsystemen in denen solche Konzerne wie Monsanto überhaupt keine Überlebenschance hätten, weil eine funktionierende Ethik jedem klar denkenden Menschen den Konsum solcher Produkte untersagen würde bis hin zu der Frage: Wie macht man es denn nun richtig? Wie lenkt man diese Masse von Menschen und deren Bewusstsein um? Wie könnten denn funktionierende Alternativen aussehen? Kritisieren ist so leicht. Wie sehen denn die Lösungen aus, welche die Interessen aller bedenken und nicht nur die scheu-klappigen Sichtweisen einzelner Individuen und deren Bedürfnishorizonte? Ich habe keine Antwort darauf. Mein Glaube ist der, dass kleinere autarke Systeme gesünder wären. Aber so lange wie es Menschen gibt wird es auch Aggressionen und Besitzansprüche geben. Und so lange dies der Fall ist wird es auch Kriege und Verteilungskriege auf allen Ebenen geben. Auch das was hier beschrieben in dem Video beschrieben wird ist ein moderner Verteilungskrieg. Und wir reden darüber und zeigen es uns, klären uns auf und unterschreiben Petitionen, aber tun wir wirklich etwas? Unternehmen wir etwas um unsere Welt zu verbessern? Herzliche Grüße

  • Ursache der Ausbeutung

    Die echte Soziale Marktwirtschaft (Natürliche Wirtschaftsordnung) wurde bis heute nicht verwirklicht, weil der Kulturmensch im Verlauf seiner bisherigen Geschichte zu einem notorischen Ausbeuter mutierte, der sich nicht vorstellen kann, mit eigener Arbeit genug Geld zu verdienen. „Genug Geld“ heißt, damit alle Lebensträume verwirklichen zu können. Stattdessen klammert sich der „Normalbürger“ an die Hoffnung, auf Kosten der Mehrarbeit anderer reich zu werden. In einigen Fällen scheint das zu funktionieren, also versuchen es alle. Die zwangsläufigen Folgen sind Massenarmut, Umweltzerstörung und Krieg sowie die faktische Unmöglichkeit, mit eigener Arbeit genug Geld zu verdienen.

    Voraussetzung einer jeden Ausbeutung ist die Einschränkung der wirtschaftlichen Freiheit, des Rechtes auf Beteiligung am Wettbewerb. Nur wenn der Wettbewerb frei ist, wird gegenseitige Ausbeutung unmöglich. Weil der „Normalbürger“ aber ein notorischer Ausbeuter ist, versucht er ständig, den Wettbewerb einzuschränken. Jeder will eine Monopolstellung erreichen und andere vom Wettbewerb ausschließen. Am gründlichsten gelingt dies, wenn der Wettbewerb ganz abgeschafft und die marktwirtschaftliche Selbstregulation von Nachfrage und Angebot durch „Bedarf“ und „Bedarfsdeckung“ in einer sozialistischen Planwirtschaft ersetzt wird. Eine Clique von Staatskapitalisten, die „Planer, Lenker und Leiter“ spielen, hat dann ein vollständiges Monopol an allen Sachkapitalien (Produktionsmitteln) und kann die arbeitende Bevölkerung grenzenlos ausbeuten:

    http://opium-des-volkes.blogspot.de/2013/02/irrtumer-des-marxismus.html

    In einer sozialistischen Planwirtschaft wird der arbeitende Mensch vom Wirtschaftssubjekt zum Wirtschaftsobjekt degradiert und verliert damit jegliche Würde. Spätestens mit dem Untergang der Sowjetunion wurde das eingesehen. Dennoch hat die marxistische Ersatzreligion verheerende Nachwirkungen hinterlassen. Bis heute besteht der Aberglaube, der marxistische Sozialismus könne irgendetwas anderes sein als Staatskapitalismus, und die „unsoziale“ Marktwirtschaft müsse „staatlich kontrolliert und geregelt“ werden, um sie „sozial verträglich“ zu machen. Wäre diese hoffnungslos naive, aber von der Mehrheit noch immer geglaubte Vorstellung von „sozialer Marktwirtschaft“ richtig, müssten wir zugeben, dass das Mosaische Gesetz der Juden vor drei Jahrtausenden schon weiter entwickelt war als die heutige „moderne Sozialgesetzgebung“:

    http://www.vergessene-buecher.de/band1/bd1-s207bis248.html#mos_grundsaetze

    Die alten Israeliten wären niemals auf den völlig absurden Gedanken gekommen, die Marktwirtschaft könne „unsozial“ sein. Denn es ist die Einschränkung des Wettbewerbs, die die gegenseitige Ausbeutung bewirkt; und diese Einschränkung des marktwirtschaftlichen Wettbewerbs ist der Privatkapitalismus, der schon vor über 3200 Jahren als die „Mutter aller Zivilisationsprobleme“ erkannt wurde!

    http://opium-des-volkes.blogspot.de/2014/10/eigennutz-und-gemeinnutz.html

    • Hallo Stefan Wehmeier,
      zwei Verständnisfragen:

      Erste Frage: Was ist ein „Kulturmensch“, von dem Du am Anfang Deiner Ausführungen ausgehst? Ich erkenne da am Anfang nur den intelligentesten der Primaten, wie ich ihn auch besinge (www.groovty.de)
      Der folgende Text zeigt, was ich meine:

      Primatenlied

      Einleitung:
      Und nun singe ich ein Lied / Vom allerschlausten der Primaten
      Der weiß nicht recht, wie ihm geschieht, / Woran das liegt,
      Das dürft ihr raten – erraten

      1.
      Unschuldig saß er einst im Baum
      Und fing mit Denken an / Und fing mit Denken an
      Vergnügte sich mit Apfelkaun
      Bis die Erkenntnis kam: / Bis die Erkenntnis kam:
      Es gibt viel zu versäumen –
      Die ganze Welt ist mein! / Die ganze Welt ist mein!
      Drum runter von den Bäumen –
      Ich will ein Zweibein sein. / Ich will ein Zweibein sein.
      (Refrain)
      Oh Evolution – Oh, Oh! / Was hast du da geboren?
      Ohje! Als Mensch zu dumm – / Als Schwein zu kleine Ohren.

      2.
      Kaum unten – war er nicht allein
      Er merkte: Das wird heiter! / Er merkte: Das wird heiter!
      Die andren fressen alles weg!
      Ach Mensch – der Kampf geht weiter! / Ach Mensch – der Kampf geht weiter!
      Da mache ich mich richtig fit
      Ich werd’s den and’ren zeigen / Ich werd’s den and’ren zeigen
      Das wird jetzt meine Politik
      Ich werd‘ es ihnen geigen. / Ich werd‘ es ihnen geigen.
      (Refrain)

      3.
      Ab jetzt will ich der Größte sein
      Da kann mir nix passieren / Da kann mir nix passieren
      Dann stopf‘ ich alles in mich rein
      So kann ich nix verlieren./ So kann ich nix verlieren
      Jedoch die Angst, die ging nicht weg
      So gierig er auch raffte / So gierig er auch raffte
      Er machte Müll und so viel Dreck
      Bis er die Umwelt schaffte. / Bis er die Umwelt schaffte.
      (Refrain)

      4.
      So kennt er weiter nur ein Ziel:
      Genug ist nie genug! / Genug ist nie genug!
      Milliarden im Milliardenspiel
      Und alles mit Betrug. / Und alles mit Betrug.
      Ach die Erkenntnis kommt zu spät
      Oh armes, reiches Schwein! / Oh armes, reiches Schwein!
      Du weißt nicht, wie es weitergeht,
      Du kannst nicht glücklich sein. / Du kannst nicht glücklich sein.
      (Refrain)

      Wie war das also mit Deinem „Kulturmenschen“, von dem Du ausgehst, Stefan?

      Nun zur zweiten Frage:
      Du schreibst vom „Privatkapitalismus, der schon vor über 3200 Jahren als die “Mutter aller Zivilisationsprobleme” erkannt wurde! “
      Das wird wohl so sein, meine ich auch. Nur: Wenn Du Dich an der freien Marktwirschaft erfolgreich beteiligst, machst Du Gewinn, häufst Du also Privatkapital an, wirst Du also Privatkapitalist. Und als gaaanz großer Privatkapitalist bist Du dann u.U. so mächtig, dass Du den freien Markt in Deinem Sinne beherrschen kannst. Wie stellst Du Dir eine freie Marktwirtschaft ohne Privatkapitalismus vor?

  • von Patzelt, Gudrun

    Alle Macht den Konzernen? Man hat das Gefühl, jegliche Demokratie wird ausgeschaltet, wenn es um die Interessen von Konzernen geht. In Wahrheit regiert das Geld. Lassen wir das nicht zu, dass das was bisher für Menschenrechte und Umweltschutz erkämpf wurde, den Interessen des „Großen Geldes“ geopfert wird.

  • von Christian M.

    Ich bin gegen diese Abkommen die uns von der EU und sogar von unserer eigenen Regierung vor die Nase gesetzt werden sollen. Mir geht es dabei weder um die Chlorhühner noch um den Genmais oder andere Produkte mit denen die Konzerne die amerikanische oder kanadische Bevölkerung vergiften will, mir geht es um meine Freiheit als Bürger eines souveränen Staates. Diese Republik untersteht nicht der EU, sie ist ein souveräner Staat innerhalb der EU und die Politiker die dort das sagen haben wurden vom Volk gewählt. Dieses Volk hat mit der Wahl aber bestimmt nicht die Zustimmung erteilt etwas zu unterzeichnen was gegen die Bevölkerung, was gegen die Souvernität, was gegen unser Grundgesetz benutzt werden kann.

    TTIP & CETA sind gegen jeden souveränen Staat gerichtet, gegen die Bevölkerungen jedes souveränen Staates da sie die jeweiligen nationalen Gesetze aushebeln und die nationalen Regierungen zu Handlangern von Großkonzernen degradieren die kaum noch etwas gegen die Handlungen dieser Unternehmen werden ausrichten können. Bhopal in Indien sollte nicht in vergessenheit geraten, der Sturz der gewählten Regierung in Teheran in den 50er jahren als man dort die Internationalen Konzerne verstaatlichen wollte. All das sind Auswirkungen die zeigen wozu Großkonzerne in der Lage sind wenn sie zu viel macht auch nationale Staaten ausüben können. Wer so etwas auch nocht gut heisst hat nicht viel mit Demokratie und Volkswillen am Hut, so jemand gehört ausgebremst so wie TTIP & CETA im Keim erstickt werden müssen damit sich das erst gar nicht ausbreiten kann.

    Sollten die EU oder diese Regierung an den Plänen zur Umsetzung von TTIP & CETA im deutschen Raum weiter arbeiten dann ist das Verrat an der Bevölkerung.

  • von lexa

    Unaufgeregt und deutlich!
    Das ist auch Kinotauglich. Da ich in einem Kino tätig bin und Mitbestimmungsrecht habe, würde ich den Trailer gerne auf unserer Leinwand sehen. Könnten Sie ihn nicht kostennneutral Kinos anbieten in DCP Format?

    • von Annette Sawatzki

      Danke für die Anregung – der Filmemacher wird sich mit Ihnen in Verbindung setzen, um die Details zu klären.

  • von reiner john

    hoffentlich wird endlich auch dem letzten endlich klar das jede stimme in einer Wahl zählt um diesen Demokratie verfall und eine Konzern Diktatur zu stoppen wehret den Anfängen !

  • von Christian Salge

    Die Verbreitung dieses verständlichen Videos über die internet-Massenmedien facebook, Google Twitter & Co. sollte mit Unterstützung eines oder mehrerer Promis (die oft vielhunderttausendmal angeklickt werden…) erfolgen. Mir fehlt leider über diese Medien jeglicher Kontakt. Vielleicht fühlt sich ja jemand aus der „Gemeinde“ der Ablehner von TTIP / CETA berufen, das mal anzupacken.
    Der Einfluss auf die meist Uninteressierten über solche Promis ist wahrscheinlich -zig-fach größer
    als jegliche Veröffentlichung durch campact & Co.

  • von Vera L

    na da wird ja mal alles aufgefahren, was Stimmung macht: „Atomkraft“, „US-Konzerne“, „Profitgier“: ist Euch schon mal aufgefallen, dass das alles irgendwie klingt wie in der Nazi-Zeit? Komisch, oder?

    • von Annette Sawatzki

      In Ihren Ohren mag es so klingen, was ich nicht komisch, aber erstaunlich finde. Natürlich ist es Ihnen unbenommen, sich an der Erwähnung von US-Konzernen im Zusammenhang eines US-Handelsabkommens zu stören.
      Wir sprechen allerdings nicht von „Profitgier“, sondern von „Profit“ (einer ökonomischen Kategorie http://en.wikipedia.org/wiki/Profit_%28economics%29, die für die marktwirtschaftlich-kapitalistisches Wirtschaften zentral ist). Vereinfacht gesagt, ist das der Unternehmergewinn nach Abzug der Kosten für Material und Arbeitslöhne. Die Erwirtschaftung von Profit auf „Gier“ zurückzuführen ist Kennzeichen rechter Ideologie, nicht unserer Analyse. Schauen Sie den Film doch einfach noch einmal und achten darauf, wenn Ihre Zeit es erlaubt.
      Das erste AKW übrigens (denn nur von ziviler Nutzung ist die Rede) ging 1948 in der Sowjetunion in Betrieb.

    • von Ben Goldberg

      „Die Erwirtschaftung von Profit auf “Gier” zurückzuführen ist Kennzeichen rechter Ideologie“

      Das könnte sein, aber wieso unterschlagen Sie, dass diese Sichtweise VOR ALLEM ein Kennzeichen linker Ideologie ist? Oder wollten Sie das sogar bestreiten? (dann wird die Diskussion esoterisch, befürchte ich)

    • von Annette Sawatzki

      Marx führt Profitmaximierung auf das Konkurrenzverhältnis auf dem Markt zurück. Die Konkurrenz der Kapitaleigentümer zwingt jeden einzelnen dazu, alles daran zu setzen, so viel Kapital wie möglich zu akkumulieren. Ein äußerliches Verhältnis, das über subjektive Motive, Moral oder Innenwelt des einzelnen Individuums nichts aussagt. Anders gesagt: Der einzelne Kapitalist kann ein total netter, bescheidener Mensch sein, der gar kein Interesse hat, sich persönlich zu bereichern. Er könnte zB auch von Panik getrieben sein, von Eitelkeit, von Verantwortungsgefühl für seine Lohnabhängigen, von Schrullen oder, oder, oder. Ein prominentes, kürzlich verstorbenes Beispiel für einen sehr offensichtlich nicht-gierigen Kapitalisten: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/klaus-zapf-umzugsunternehmer-aus-berlin-ist-tot-a-987327.html

  • von Chris Gam

    In dem Film wird gesagt, das Ceta – Abkommen soll im September unterschrieben werden.
    Dazu habe ich bisher nichts gehört und gelesen. Wann sollen die Nationen denn nun unterschreiben oder ist es schon ratifiziert ? Oder hat der öffentliche Widerstand schon soviel gebracht, dass die Nationen in der EU sich das Ganze vorher nochmal genauer ansehen ?

    Bei unserem Unterschriftensammelstand habe ich gemerkt, dass viele Menschen nicht begriffen haben, warum es mal Ceta und mal TTIP heißt. Die ganze Aktion sollte immer beide Abkommen beinhalten und plakativ erklären, der Film geht nun gegen Ceta obwohl die ganzen letzten Aktionen gegen TTIP waren – unbeteiligte Bürger checken das nicht so einfach.( Kleine Bemerung am Rande). Ansonsten finde ich die deutsche Beteiligung super, verstehe aber nicht, warum in Italien, Frankreich oder Spanien so garkeine Beteiligung da ist (laut Karte von Campact).

    • von Annette Sawatzki

      Beim EU-Kanada-Gipfel in Ottawa wurde CETA öffentlich als fertig verhandeltes Abkommen präsentiert. Zuvor gab es Informationen, dass das Abkommen bei diesem Anlass paraphiert (von den Verhandlungsführern feierlich abgezeichnet) würde. Das ist nicht erfolgt, laut EU-Kommission sei dieser bei völkerrechtlichen Abkommen übliche Ritus auch nicht notwendig. Eine rechtskräftige Unterzeichnung kann erst nach entsprechendem Beschluss des EU-Rats erfolgen.
      Die bisher geringere Beteiligung in den meisten anderen Ländern liegt daran, dass dort in der Regel keine Online-Plattform mit vergleichbarer Reichweite existiert und in viel stärkerem Maße auf der Straße gesammelt werden muss. Und das dauert sehr viel länger.

  • Die Welt ist insbesondere hinter den Kulissen derart böse, dass es graust. Das Problem ist das Herz des Menschen. Veränderung gewünscht? Klaus

  • von Sabine S.

    Lieber namenloser Philosoph,
    wahrscheinlich haben Sie recht. Aber ich glaube nicht, dass jemand auf Einsicht der Mächtigen hofft. Und natürlich werden sie sich immer mehr wehren, je mehr man ihnen dazwischenfunkt. Doch was soll man tun? Nichts? Den Mund halten und abwarten, bis die da oben ihre Macht gefestigt haben? Natürlich wollen wir uns wehren, und sei es nur, dass denen bewusst wird, dass es auch noch viele gibt, die mitdenken und nicht alles mit sich machen lassen. Vergessen Sie nicht die Macht der Massen!

  • von Dave

    Danke! Klasse erklärt – auch grafisch gut umgesetzt!
    Drücken wir uns die Daumen, dass die Abkommen nicht Realität werden.

  • Toll!! Macht doch bitte noch einen Film zur Erklärung der Finanzkrise! Da ist der mediale Nebel noch dicker.

    • von Zinswurst

      Hallo Petra,
      den Film gibt es schon auf Youtube. 3 Teile, der erste hier:
      https://www.youtube.com/watch?v=9BrLrwbkQWQ
      Da wird ähnlich wie im Campact-Film erklärt wie Geld funktioniert und warum unser heutiges Finanzsystem zum Scheitern verurteilt ist.
      Viel „Spaß“ beim Anschauen!

  • von Til

    Paranoiker aller Länder vereinigt euch.

    • von Zinswurst

      Sie sind doch schon dabei. Paranoide Wirtschaftsbosse und Politiker vereinigen sich in Organisationen wie der WTO weil sie um ihre Pfründe fürchten, dabei waren sie noch nie so reich wie heute.

  • von Bernd Demant, Bonn

    Mich erschüttert am meisten, dass der groteske Vorschlag einen rechtlichen Mechanismus zu schaffen, der die Umgehung oder Ausschaltung unserer unter so viel Mühen endlich geschaffenen halbwegs rechtstaatlichen Justiz ermöglicht. Ich hätte von unserer politischen Klasse eine reflexhafte gerwissermassen automatische Ablehnung der zugrunde liegenden Vorstellungen erwartet.
    Meiner Einschätzung nach wäre eine derartige Selbstkastration der europäischen nationalen Rechtssysteme so gut wie nirgendwo immun gegen entsprechende Verfassungsklagen. Bei uns in Deutschland sind wir ja einiges an Rechtsrabulistik gewohnt, dass man aber die Klimmzüge einer verfassungskonformen Ausschaltung unserer hohen Justiz hinkriegt, glaube ich nicht. Dass sie sich zweimal zum Büttel totalitärer und grausamer Extremsysteme hat missbrauchen lassen, muss eigentlich genug sein !

    Bernd Demant.

  • von Marcel

    Guter Spott, ABER
    Wo sind denn die Quellen??
    z.B. wie viele Klagen und zu welchen Themen es gab.

  • von Egon Brunner

    Lob an die Verfasserin, auch für Normalkonsumenten gut verständlich, klarer und übersichtlicher Spot.
    Die Grenzen der (un-)heilvollen Globalisierung sind erreicht. Jämmerlich, wie sich die Verantwortlichen der EU gegenüber den Bedenken der Bürger verhalten und mit dem Thema unsensibel umgehen.

  • von krista opitz

    frau sawatzki’s video bootschaft – einfach, aussagekräftig, schön.
    mögen darstellungen dieser „art“ vermehrt in verschiedenen medienbereichen erscheinen..! somit hätte die „kunst“ ihren sinn erreicht.

    krista opitz

    • von Fazer

      Nur bedeutet „einfach“ bei einem komplexen Thema dann in der Regel schlicht „falsch“.

    • von Minster

      Wenn du es nicht einfach erklären kannst, hast du es nicht gut genug verstanden.
      Albert Einstein

  • von Fazer

    Hübsche Propaganda gegen TTIP, ziemlich faktenfrei. Dass es solche Schiedsgerichte seit Jahrzehnten gibt, und dass diese dazu dienen, enteignungsgleiche Eingriffe ohne Entschädigung abzuwehren wird ignoriert. Jeder, dem sein Eigentum weggenommen würde, würde sich dagegen wehren. Unternehmen soll das verwerhrt sein. Wenn man das unter Auslassung aller wesentlicher Fakten darstellt wieder Film ist das dann eben nur als arme Propaganda zu werten.

    • von Annette Sawatzki

      Bitte schauen Sie doch mal ins Grundgesetz, wenn Ihre Zeit es erlaubt. Jede Person, die ihr Eigentumsrecht verletzt sieht, kann auf Basis von Artikel 14 vor ordentlichen, öffentlichen Gerichten dagegen vorgehen. Das gilt auch für Unternehmer und Investoren. Das Grundgesetz sieht – ebenso wie andere rechtsstaatliche Verfassungen – für diese jedoch kein Sonderprivileg vor, sich an private Geheimtribunale zu wenden. Was Sie offenbar stört, ist das Fehlen eines solchen Sonderprivilegs, das gegen die Gleichheit vor dem Gesetz verstößt, indem es Investoren mehr Rechte verleiht als allen anderen Menschen.

    • von Fazer

      CETA wird nicht nur mit Deutschland abgeschlossen, sondern mit der EU. Und viele Staaten der EU zeigen erhebliche Mängel bei der Durchsetzung eines solchen Schutzes auf. In Italien können Verfahren 10 Jahre dauern. In Ungarn hat Orban den Gang zum Verfassungsgericht für Steuergesetze ganz abgeschafft, und gleichzeitig Steuergesetze mit Rückwirkung erlassen. Echter Rechtsschutz für Investoren sieht anders aus.
      Deutschland hat seit den 50er Jahren 130 Investitionsschutzabkommen mit solchen Schiedsgerichtsregelungen abgeschlossen, was Ihrer Behauptung, mit dem Abschluss solcher Abkommen würde der Untergang der Rechte der Bürger drohen diametral widerspricht. Auch sind Unternehmen in solchen Verfahren genauso wenig immer erfolgreich wie in anderen Verfahren.
      Ihr Beitrag ignoriert alle solche Fakten und bewegt sich damit schlicht auf dem Niveau von Propaganda.

    • von Lanni

      Ich bin zwar ideologisch so gar nicht auf der gleichen Schiene wie „Fazer“, aber ich verstehe auch warum einige Menschen immer wieder solch eine Kritik anbringen.

      Das Video ist wirklich gut gemacht und vermittelt (sollte es auf Fakten beruhen) einen guten/großen Wissensinhalt. Das Video zeigt auch Beispiele auf, welche die angebrachten Argumente untermauern. Warum nicht gleich die Chance Nutzen und unter das Video relevante Links bzw. Quellenangaben setzen, den Zuschauern also die Möglichkeit geben sich (leicht) weiter mit dem Thema zu beschäftigen und gemachte Thesen zu hinterfragen? So bleibt es leider zu nah an wirklich „Hübscher Propaganda“ wo doch der Schritt zur echten politischen Bildung so klein wäre…

      Viele Grüße!

    • von Dietmar Thesing

      Dennoch hat Fazer nicht nur unrecht. Deutschland hat die geheimen Schiedsgerichte erfunden, 1959 gegen Pakistan, um deutsche Investitionen zu schützen. Es gibt ja keine weltweit anzurufenden, demokratischen Gerichte. Pakistan kann nicht von deutschen Gerichten wirksam zu Schadensersatz verdonnert werden.

      Was Fazer nicht ganz begriffen zu haben scheint: Investitionen, insbesondere im Ausland, könnten gelegentlich mit unternehmerischem Risiko zu tun haben. Wenn die großen Atomkonzerne die Energiewende verschlafen haben, warum darf dann Vattenfall vor Schieds“gerichten“ klagen? Verstehe ich nicht. Ist unternehmerischer Fehler, Fehleinschätzung, Dummheit oder Pech.
      Irgendwie hatte ich das immer so verstanden, dass es einen Unterschied zwischen Beamten und Unternehmern gibt.

    • von Enrico

      Super – der Aspekt des Unternehmer-Risikos wird in dieser Diskussion bisher leider gänzlich vernachlässigt.
      Wer einerseits gerne und viel Profit erwirtschaften möchte muss andererseits auch bereit sein, dass jeweilige Risiko zu tragen. Letzteres darf einfach nicht wie selbstverständlich auf die Gesellschaft abgewälzt werden können!

    • von Zinswurst

      Lieber Fazer und Dietmar Thesing,
      es ist irrelevant, wie lange es diese Schiedgerichte in anderer Form schon gibt oder wer sie erfunden hat. Sklaverei, Kolonalismus oder andere Beschränkungen menschlicher Grundrechte wurde zum Glück auch trotz langer „glanzvoller“ Historie abgeschafft.

  • von B.

    Thanks Annette, you are so beautiful. Now we are informed and are spreading the word on FB. Sneaky stupid macho dictators all over the world stop them! Keep the faith for a better world!

  • von UNo

    Das Gerede über die sog. Globalisierung nervt mich ungemein! Es gibt keine Globalisierung!
    Das, was wir derzeit erleben, ist die globale Amerikanisierung, die nicht nur die Kontrolle und Ausbeutung der Völker der Welt zum Ziel hat, sondern nebenbei auch die Vernichtung der Kulturen der Völker der Welt.
    Das Vehikel zum Erreichen dieser Ziele ist die sog. Liberalisierung der Märkte, die nur den Groß-Konzernen, insbesondere den sog. Multis nützt und natürlich auch der international tätigen Kriminalität. Für die einfachen Bürger resultiert aus der Liberalisierung der Märkte nur eine Reduzierung des Lebensstandards und der generellen Lebensqualität. Darauf würde ich gerne verzichten!

    • von Rainer Busacker

      Gut getroffene verständliche Erklärung. Ich fürchte mich jedoch um unsere Kreditwürdigkeit.
      Sie liegt bekanntlich in den Händen der Multis.

  • von Ralf Graffe

    Ob man nun dafür oder dagegen ist … (polarisiert wird von Gegnern wie Befürwortern und das ist gut so, sonst würde niemand wach gerüttelt werden können) Wenn solche Verträge umgesetzt werden, an unseren geltenden Gesetzen vorbei, werden WIR von unseren Volksvertretern an den Meistfordernden verkauft. Und das geht ja wohl gar nicht.

    • von Fazer

      Nur ist das weder an geltenden Gesetzen vorbei, noch unangemessen. Wer möchte, dass ausländische Investoren in seinem Land investieren, muss diesen Rechtssicherheit garantieren. Auch Sie würden sich dagegen wehren, wenn Ihnen entschädigungslos ihr Eigentum weggenommen würde. Und nationale Gerichte, insbesondere in Autokratien, sind in der Regel keine hinreichende Garantie, dass unfaire Eingriffe in Eigentumsrechte geahndet werden. Deutschland hat insoweit seit den 50er Jahren 130 solcher Investitionsschutzabkommen abgeschlossen, ohne dass dies in irgendeiner Weise zu Problemen geführt hätte.

  • von Eckard Wüst

    Hallo Campact,
    da ich keinen Link finde für die Weitersendung des Videos finde, bitte ich, es auch an meine
    Schwester XXXXX zu senden. Sie ist der Meinung, daß an den Abkommen
    nichts auszusetzen ist. (In der Öffentlichkeit wird ja immer nur auf die unbedeutende Frage
    „Chlorhühnchen“ eingegangen, wenn es um die Kritik an den Handelsabkommen geht.)

    • von Annette Sawatzki

      Sie können das Video einfach per Mail weiterleiten, indem sie die Adresse der Seite (in der Browser-Zeile) in die Mail kopieren.

  • von Vavro

    Über die Info TTIP und die Folgen bin ich nur entsetzt. Hoffe sehr das „Wir“ mit unseren Protesten
    das Vorhaben stoppen können, denn die Folgen wären katastrophal!!
    Toi, toi, toi.Es gibt doch weltweit andere Sorgen, als nur nach Gewinn zu zu jagen bei den weltweiten Krisen!!!
    Gruß Caline

    • von Fazer

      Daimler in Düsseldorf will Arbeitsplätze abbauen, weil beim Export von Transportern in die USA dort 25% Zoll fällig wären. Mit TTIP können die USA solche Zölle nicht mehr erheben. TTIP ist nicht katastrophal, sondern dient den Menschen.

    • Wenn die Daimlertransporter ohne Zoll 25 Prozent billiger in die USA kommen, müssen wegen dieser Konkurrenz bei den dortigen Autobauern Arbeitsplätze abgebaut werden. Wieso dient das dann den Menschen?

      (Was „dient den Menschen“ und was nur einigen?)

    • von derSture

      Hallo Fazer. Warum denkst du, wird der Zoll erhoben?
      Um Argumente für die Befürwortung zu den Abkommen finden. Wenn sich die Amerikaner die Transporter nicht leisten können – dann sollen sie es bleiben lassen – und wir könnten überlegen, ob das Getreide aus Amerika eventuell unserer europäischen Landwirtschaft schadet und Strafzölle erhebt!

  • von Herbert Hauner

    Ich hatte einen Traum: Ich kam zur Kasse im Supermarkt, die Kassierin sagte: „Sie haben keine Wahre aus USA in ihrem Wagerl, Sie müssen zurückgehen und irgend etwas , ein Chlorhuhn oder Ähnliches holen. Wenn nicht könnte es eine Klage geben, von TTIP“.
    Was soll ich mit dem Chlohuhn machen? Wegwerfen ist noch billiger als eine Klage.
    Hoffendlich war das wirklich nur ein Traum. Herbert Hauner

    • von Fazer

      Sie essen also lieber mit Salmonellen verseuchtes Huhn, als Fleisch, das Sie nicht krank macht?

      Hier mal zum Thema lesen:
      http://www.harnisch.com/uploads/tx_harnisch/hr314salmonellen.pdf

      Wussten Sie im übrigen schon, dass Sie beim Schwimmengehen in Chlorwasser baden, oder auch davon mal was verschlucken, ohne dass Ihnen dadurch je etwas passiert ist?

    • von Annette Sawatzki

      Würden Sie darin planschen wollen? Oder anders gefragt: Würden Sie das überleben?
      http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=42403
      Ab Minute 7:40 geht es um das „harmlose“ Chlor – wie fast immer im Leben kommt es auf die Dosis an. Die verwendete Konzentration ist mit Schwimmbädern nicht vergleichbar.

  • von Elke

    Klasse gemacht!

  • von Michael Mueller

    Die Gier der Grosskonzerne nimmt kein Ende. Etik und gesunder Menschenverstand haben uns schon lange verlassen. Wer auf nationaler oder internationaler Ebene solche Abkommen unterstuezt, wird entweder gesponsert oder leidet bereits an dem angesprochenen „Verlust des gesunden Menschenverstandes“, was auch mit der Bezeichnung „Dummheit“ in Verbindung gebracht werden kann. Leider gibt es keine Kur dafür. Leute wacht auf, Eure Kinder und Enkelkinder werden es Euch danken.

    • von kermy

      Ethik? Moral? Gesunder Menschenverstand? – Nicht in diesem Wirtschaftssystem!
      Profit zu machen heißt die Devise!
      Simple, angewandte Mathematik – wenn jemand Gewinn macht so muß jemand anders Verlust machen. Alles Andere widerspräche grundlegenden Gesetzmäßigkeiten – es würde aus Nichts etwas erschaffen. Und selbst Gott brauchte Dreck um die Erde zu erschaffen!

  • von Gpirker

    Gratulation! Topinhalt in 180 sec!
    Wer produzierte dieses Erklärvideo?

  • von Anna Reuber

    Mir macht es angst. Einfach nur angst und die erzeugt wut. Sehr große wut.

  • von Anne prochazka

    Der Film ist wirklich gut gemacht. Ich habe es jetzt verstanden.
    Nur verstehe ich immer nicht, dass es so etwas überhaupt geben kann, weil es völlig gegen den gesunden Menschenverstand ist.

  • von trepte, hans-joachim

    wieso müssen wir als souveränes Land den Investoren aus Übersee besondere Privilegien einräumen. Sind wir vielleicht eine Bananenrepublik wo Konzerne gegen den Staat klagen können weil die nationalen Gesetze die Einfuhr von Gen-manipulierten Produkten nicht gestattet ist. Damit würden unsere Verfassungsprinzipien von irgendwelchen windigen US-Advokaten außer Kraft gesetzt. Der Staat hätte überhaupt keine Chance auf dem Gebiet des Arbeitslebens, der Volksernährung oder andere Bereiche die dem Investor als hinderlich erscheinen Einfluß zu nehmen. Unsere Menschen wären moderne Arbeitssklaven der ausländischen Konzerne im eigenem Lande. Privilegien hätten auch nichts mit erhöhten Risiken zu tun da sich jeden Unternehmen dagegen versichern kann. Es ist schon verwunderlich und zeigt schon event. die Absicht das Volk zu betrügen, wenn der Wirtschaftsminister Gutachter beauftragt die als Mitglied der ISDS ihre kleinen Brötchen verdienen. Dieser kann nur den Vertrag für die TTIP und CETA als unbedenklich beurteilen. Hoffentlich glauben die heutigen Politiker nicht, dass eine Wiederholung der Ereignisse von 1989 nicht möglich ist.

  • Danke und Gratulation für diese großartige Visualisierung, was mit TTIP und CETA auf uns zukommt – besser geht’s nicht!

  • von Stefanie Löffler- Noss

    Hervorragend erklärt.
    Danke dafür!

  • von Horst Bruchmann

    Wirklich toll, sehr gut gemacht !
    Hoffentlich sehen sich das viele Leute an und verbreiten’s weiter (so wie ich auch).
    Gratulation !
    Freundlichst
    Horst Bruchmann

  • von Amanda

    Als allererstes ein großes Lob an die Verfasserin!!!
    …Denn dies kann wirklich jeder verstehen, was leider nicht oft der Fall ist…

    Ich habe schon des Öfteren probiert hier etwas zu unterschreiben. Aber es hat nie reagiert. Dachte mir ich Teil das mal mit… Denn es geht bestimmt auch anderen so.

    • von der Namenlose Philosoph

      Kennt ihr das mehr des selben Prinzip:
      Ein Mann such unter einer Straßenlaterne etwas. Kommt ein Polizist vorbei und fragt, was er denn suche; „Meinen Schlüssel“, antwortet dieser und darauf suchen beide eine Viertelstunde lang. Dann fragt der Polizist, ob der Mann denn sicher sei Ihn hier verloren zu haben. Dieser antwortet:
      Nein, dass war da drüben, aber da ist es viel zu dunkel.

      Es ist echt süß und wahrscheinlich notwendig euren Wiederholungszwang
      zu fröhnen in der Hoffnung, bei der Petition 101 endlich die Einsicht zu bewirken. Erich Fromm schrieb schon 1956 das Buch: Die Kunst zu lieben, ein Bestseller der leider weder damals noch heute fast 60 Jahre später, irgendein Verständnis weckt.
      Ihr versteht auch anscheinend nichts vom Menschen und klammert euch an Logik und die Wege des Systemes ohne irgendeine Ahnung zu haben wie der Hase im Pfeffer läuft. Schon Milton H. Erickson sagte:
      Wenn Du etwas stärken willst, bekämpfe es.

      Das war auf Ängste bezogen und ihr in eurem Narzistisch naiven Treiben versteht nicht, dass ihr die Oberen bedroht und benutzt dabei die Mittel die sie euch anbieten und hofft auf Erfolg. Selbst dass sie sich nicht für Gesetzte interessieren und immer dreister, erschütter eure Zuversicht nicht sonder treibt sie an. Was habt ihr auch für Alternativen? …. Traurig traurig. Vor allem weil, selbst wenn ihr TTIP & CETA jetzt stoppt, glaubt ihr sie werden aufhören. Alleine mal die Überlegung wieviel Zeit, Geld und Einfluss geltend gemacht wurde um das zu erreichen und ihr wollt es kaputt machen. Ich verspreche euch folgendes,… bein – Ich prophezeie euch folgendes, wenn ihr es schafft TTIP & Co. Aufzuhalten: Sie werden weitere Gesetzte schaffen, euch mit Werbung und Propaganda das Hirn mit der Neusten Technik weiter verdrehen. Sie werden euch neue Ventile schaffen an denen ihr euch abregiert und euch weiter gefügig machen. Diejenigen welche sich wären werden deformiert auf viel klügere und gewitzte Weise. Dass diese Menschen den Einfluss, die Macht und das Geld haben zu forschen und Erkenntnisse zu erlangen die ihr nicht habt, macht sie noch mächtiger. Und warum? Wegen dem was Milton sagt;
      Momentan sind sie alle recht naiv und überheblich. Teilweise Größenwahnsinnig, weil sie nur auf persönliche Erfolge zurück blicken.
      Nun schafft ihr es TTIP zu verhindern und alles was die Oberen investiert haben scheint nun verloren. Dass Reiche Menschen geiziger sind scheint euch fremd zu sein, genauso die Vorstellung von Macht. Kein Wunder wenn ihr immer macht und macht und doch machtlos seid. Das Ergebnis würde sein, dass sie auf den Boden der Tatsachen zurück geführt werden, und sich natürlich nicht geschlagen geben. Zuviele Interessen die Ihre Investitionen schützen wollen und ihr glaubt an Gerechtigkeit, Demokratie und Anstand, doch leider glaubt ihr, in eurem Kampf gegen die Probleme, an euer Verständnis der Welt, der Menschen und der Demokratie, so wie sie euch von denen gelehrt wurde, gegen die ihr heute kämpft . Und ihr rafft es einfach nicht egal wie oft ihr auf die Fresse bekommt.

    • von Der tote Philosoph

      Strickst Du noch oder hängst Du schon?

    • von H ätzer

      tl;dr.

    • von Murphy

      Hallo Amanda!
      Klingt recht hilflos … hätten gern einen Vorschlag.

    • von derSture

      Niemand würde sich über ein Abkommen aufregen, wenn dieses offen verhandelt werden würde. Ich bin überzeugt, dass das Abkommen schon längst unterschrieben wäre wenn dieses offen gelegt werden würde. Doch selbst die Presse versucht krampfhaft dieses Thema zu meiden. Wichtiger ist irgend so ein Südafrikanischer Trottel der vermutlich seine Frau erschossen hat.
      Und noch zu deiner Meinung – wir – also der „normale Mensch“ schafft es nicht eine Änderung herbei zu führen. Denke nur an den Mauerfall. Wenn ein großer Teil der Bevölkerung mit zieht ist es zu schaffen.

    • von Axel Purrmann

      Ganz Ihrer Meinung, Amanda !

  • von Kulenkamp, Dietrich

    Überaus anschauliche Video. Sollte sich jeder ansehen!

  • von Lutz Deckwitz

    lumo
    TTIP will zugunsten großer Konzerne unsere lang erkämpfte Demokratie aushebeln. Hier gilt für alle: STOP, bis hier her und nicht weiter. Freie Märkte ja, aber nicht wie es die Konzerne wollen sondern zum Wohl aller.

    • von Peter.P

      Das hat nichts mehr mit „Freien Märkten“ oder Gewinn etc. zu tun. Hier geht es nur noch um Macht und globale Kontrolle. Aber immerhin könnten wir uns das Theater mit Parteien, Wahlen, Regierungen, Bundesräte, Landräte, EU und all denen, die dort für´s Sprücheklopfen Geld kassieren, sparen. Wir hätten 1 „Weltregierung“ mit Sitz in Monaco oder auf Long Island. Ab und zu ein paar Attentate oder ein kleiner Krieg, damit das Volk nicht „aufmöpfig“ wird – fertig.
      Es lebe die Globalisierung!

    • von kermy

      „Zum Wohle Aller“? – Der Begriff „Kapitalismus“ sagt Ihnen anscheinend nichts!

  • von Klaus Nicolai

    Ganz schlicht – es geht auch hier um die Unterbrechung der Formel: „Privatisierung der Gewinne und Vergesellschaftung der Verluste“ – wobei Vergesellschaftung als „Verlust“ die Ausdrocknung aller wirklichen „Ressourcen“, wie das Existenzielle, Lebendige, Kreative, Geistige – kurz Menschliche -, in letzter Konsequenz bedeutet. Dies richtet sich gegen ausnahmslos ALLE Erdenbürger – auch gegen die, welche ihre ganz persönliche „Erlösung“ im Super-Profit zu finden meinen…

  • von Sabine Willer

    Sehr gut gemachtes Video. Es kann einem speiübel werden bei dem Gedanken an die Konsequenzen dieser Abkommen. Was denken die beteiligten Politiker sich nur dabei, einen dermaßen einseitigen und unkontrollierbaren Vertrag zu unterzeichnen? Aber wahrscheinlich warten auf die meisten dieser so genannten „Volksvertreter“ bereits gut dotierte Aufsichtsratsposten, Lobbyisten Tätigkeiten oder Positionen bei den, dann noch stärker frequentierten, „Schiedsgerichten“. Unglaublich!

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Veröffentlicht von Annette Sawatzki

Annette Sawatzki, Jahrgang 1973, studierte Philosophie, Politikwissenschaft und Volkswirtschaftslehre in Bonn, Berkeley und Hamburg. Sie arbeitete als Dokumentarin, wissenschaftliche Mitarbeiterin und Büroleiterin von Bundestagsabgeordneten. Ihre Schwerpunkte als Campaignerin bei Campact liegen in der Sozial-, Wirtschafts- und Finanzpolitik.