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Zum Geburtstag die Million für Juncker

Zum Geburtstag sammeln die Bürger/innen Europas eine Million Unterschriften gegen TTIP und CETA für den Kommissionspräsident Juncker - ein unvergessliches Geschenk!

Wir haben ein ganz besonderes Geschenk für den neuen EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker. Er bekommt von den Bürger/innen Europas die erste Million! Gemeint ist natürlich eine Million Unterschriften. Denn die erste Million Euro hat der Steuerkünstler aus Luxemburg möglicherweise längst. Aber eine Million Protest-Unterschriften gegen TTIP und CETA hat er ganz, ganz sicher noch nicht.

Haben Sie ein gutes Herz und gratulieren Sie Juncker! Grafik teilen und Appell unterzeichnen:

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Junckers Geburtstag wird unvergesslich

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Sekt wird schal, Geburtstagstorte wird gegessen. Aber ein dicker fetter Stapel mit Unterschriften bleibt. Er erinnert den EU-Kommissionspräsidenten daran, wer ihm auf die Finger guckt. Das kann für die Weisheit seiner Entscheidungen nur nützlich sein! Darum jetzt mitmachen, mitschenken, weitersagen. Besten Dank!

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18 Kommentare

Kommentare sind geschlossen
  1. Als etwas älterer Bürger als wohl die meisten hier, mit zwei heranwachsenden Kindern, mache ich mir selbstverständlich Gedanken über die Zukunft meiner beiden Söhne, für die ich mir eine ordentliche Anstellung mit vernünftigen Lebensbedingungen irgendwo in Europa wünsche. Dabei spielen Betrachtungen, wie sie im Artikel (s.u.) angestellt werden keine unwichtige Rolle. Das wird in der gesamten TTIP- und CETY-Diskussion von den meisten völlig ausgeblendet. Auch die Tatsache, dass die USA mit den Asiaten, allen voran China, ein Handelsabkommen vorantreiben, welches bereits weiter fortgeschritten ist als TTIP. Über die langfristigen Konsequenzen solcher Abkommen bei Nichtzustandekommen von CETA und TTIP macht sich bei den Abkommengegnern kaum jemand Gedanken. Wollen wir, dass zukünftig die USA und China die Weltstandards von Produkten, Lebensmitteln, Emissionen, Umwelt etc. festlegen? Das steht konkret zu befürchten und ich wünsche mir das weder für mich noch für meine Kinder.
    Deswegen sind CETA und TTIP, in einer ausgewogenen Form, zukunftskritisch für Europa. ‚Nein Sagen‘ führt ins Abseits, ‚Richtig Machen‘ ist die Devise!
    Ach ja, ich kaufe übrigens einen nicht unerheblichen Teil meiner Lebensmittel regelmäßig im Bio-Markt, weil ich auch das meinen Kindern mit auf den Weg geben möchte (aus Überzeugung).
    Hier der zitierte link:
    http://www.euractiv.de/sections/energie-und-umwelt/deutsch-kanadische-rohstofftraeume-mit-ceta-schlagen-wir-china-310697?utm_source=EurActiv.de+Newsletter&utm_campaign=4ec4b0aaaa-newsletter_t%C3%A4gliche_news_aus_europa&utm_medium=email&utm_term=0_d18370266e-4ec4b0aaaa-47197885

    • Hallo Herr Grusemann,

      das ist ein durchaus bemerkenswerter Beitrag, und auch etwas kurios. Das fängt schon mit diesem flotten koketten Hinweis auf das Alter an. Auf der Stopp-TTIP-Demo in Frankfurt fühlte ich mich unter Senioren, auch wenn erfreulicherweise auch ein paar Jüngere dabei waren. Gleichwohl, es kommt nicht aufs Alter und sonstwas der Autoren an, sondern auf die Argumente.

      Der von Ihnen verlinkte Bericht kommt von einer mir etwas undurchsichtig angeblich an Interessen des Mittelstands orientierten EMM Europäische Multiplikatoren-Medien GmbH, die offenbar (ich bitte um Verständnis, dass ich nicht tiefer recherchiere) zu einer EurActiv.com PLC mit Sitz im Vereinigten Königreich. Auffallend sind die vielen Anzeigen von Konzernen, etwa der Chemieindustrie, die diese Site sponsern.

      Inhaltlich habe ich wahrgenommen, dass Sie fürchten, dass Europa beim Kampf um Rohstoffe zurückbleibt. Das sei dahingestellt. Ob es stimmt, wäre Gegenstand einer Analyse, die ich nicht leisten kann. Aber das ist kein Grund, die Demokratie weltweit aufzugeben. Demokratie ist etwas sehr kompliziertes, fragiles, und aus gegebener Ratlosigkeit über die echten menschlichen Probleme auf dieser Welt hängen sich unsere Politiker weiter an das Wachstumsmodell und ein Freihandelsmodell, das Anfang des 19. Jahrhunderts als Mittel der Interessenpolitik entstanden ist. Und sind bereit, dafür elementare Elemente der Demokratie aufzugeben. Und dafür nicht einmal etwas zu bekommen, außer einer großen Feier und für den einen oder anderen einen un-sauberen Posten bei einem Konzern.

      Das große Negativ-Beispiel ist NAFTA, das die schlimmsten Befürchtungen der Kritiker übertroffen hat. Dazu finden Sie hier an anderer Stelle Hinweise und Beiträge. Und für Rohstoffe Menschenrechte aufgeben hat zwar Tradition, aber diese Tradition würde ich gerne aufgeben.

      Übrigrens ist auch auf der von Ihnen herangeführten euroactiv-Seite ein durchaus lesenswerter Beitrag zu finden, der Argumente für und gegen TTIP (und die anderen) ganz gut aufstellt, auch wenn das Schlusswort nicht nur für TTIP sondern gar ausdrücklich für den Investorenschutz spricht. Der Beitrag ist aber ein guter Leitfaden durch die Argumente, die gebracht werden:
      http://www.euractiv.de/sections/eu-aussenpolitik/ttip-verdirbt-junckers-geburtstagsparty-310660
      Und die Überschrift macht Laune:
      „TTIP verdirbt Juncker’s Geburtstag“

      Ich hoffe, dass Ihnen das Essen aus dem Naturkostladen weiter gut schmeckt. Persönlich achte ich da immer auf die Kontrollverbände Bioland und Demeter, während EG-Bio, naja, besser als nichts, manchmal nicht mal das, eben auch für die Agrarindustrie erfunden wurde und mir kein Vertrauen einflößt.

      Viele Grüße
      Thomas Teichmann

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