Diese 150 Sekunden haben es in sich: Video enthüllt neuen TTIP-Skandal

Schon wieder ein neuer TTIP-Skandal: Konzerne und US-Regierung schreiben mit an EU-Gesetzen. „Regulatorische Kooperation“ nennt die EU-Kommission das in einem jetzt geleakten Papier.

von  515 Kommentare

Ein neuer TTIP-Skandal: Konzerne und US-Regierung zensieren EU-Gesetze. „Regulatorische Kooperation“ nennt die EU-Kommission das in einem jetzt geleakten Papier. Heute verhandelt sie im Rahmen von TTIP darüber.

Dieses Video zeigt in 150 Sekunden, worum es geht und was Sie dagegen tun können:

Das geheime Papier enthält einen Vorschlag zur „Regulatorischen Kooperation“. Damit sollen EU-Gesetze künftig zunächst von Konzernen und US-Regierung geprüft und dann mitgeschrieben werden. Was schädlich für den Handel erscheint, was den Interessen der Konzerne zuwider läuft, verschwindet so womöglich in der Schublade, bevor gewählte Abgeordnete und Regierungen davon auch nur erfahren.

Was bedeuten die „Regulatorische Kooperationen“ für EU-Gesetze genau? Mehr Hintergrund-Infos hier:

TTIP soll einen lang gehegten Traum von Lobbyisten wahr machen – Gesetze die nicht passen, werden einfach ausgehebelt. Dagegen wehren sich bereits mehr als 1,3 Millionen Menschen und haben die selbstorganisierte Europäische Bürgerinitiative gegen TTIP und CETA unterzeichnet. Jetzt das Video teilen, den Appell unterzeichnen und den dreisten Plänen eine Absage erteilen!

515 Kommentare

  • von Jochen

    Trotz der in meinen Augen berechtigten Kritik an der Chlorhähnchendebatte-
    der Film ist gut und muss überall gezeigt werden!
    Ich bin fest davon überzeugt, dass es uns allen schwerfällt, die Dimension zu erfassen, mit der diese von langer Hand vorbereitete Übernahme der Wirtschaftsmacht dabei ist, nicht nur Europa zu überrollen.
    Interessant ist doch, dass die TTIP und CETA-Debatte gemeinsam mit der TiSA-Diskussion stattfindet, von der sehr viele TTIP-Gegner keine Ahnung haben. Die Verbindung dieser Geschehnisse haben Sinn!
    Und wenn, wie hier in Dortmund die Presse nichts von den 50000 TTIP-Gegnern in Berlin berichtet, und führende Sozialdemokratische Politiker wie z.B. Thomas Oppermann dazu rät, trotz der vorangegangenen Ablehnung von TTIP im kleinen Parteitag der SPD, nunmehr die TTIP-Debatte „vernünftig“ zu führen-
    es ist bereits alles für die massive Aushebelung von Grundrechten der Demokratie vorbereitet.
    Ich bedanke mich bei allen, die sich dagegen wehren- aber- wir müssen noch viel mehr werden, und den Protest gegen diese Abkommen zu einer Gewerkschaftssache machen!
    Nur mit den Gewerkschaften an der Seite können wir diesen Krieg gewinnen!
    Das TTIP, CETA und TiSA-Abkommen- das wäre allemal einen Generalstreik wert!

    • von Werner

      Was ist denn an dem Film gut?

  • von Werner

    Ich finde es gruselig, dass die Leute auf so ein lächerliches Filmchen anspringen.

    Werner

  • von marmotte27

    Ich kann keine e-mail adressen eingeben um das Video weiterzuverbreiten (mit facebook etc. habe ich nix am Hut, u.a. gegen die kämpfen wir doch hier, oder?)

  • von Ledig

    Wir leben vom Handel! Deutschland ist in ganz besonderer Weise darauf angewiesen. Unser Wohlstand ist nahezu komplett darauf aufgebaut. Unsere wenigen Rohstoffe sind nahezu aufgebraucht. Abschotten gefährdet diesen Wohlstand, den ich auch für die zukünftige Generationen gewährleistet sehen möchte. Auch wer weniger hat sollte wissen, dass Sozialtransfers dauerhaft nur mit vorher verdientem Geld erfolgen können. Bitte Gehirn einschalten!!
    Statt generell „immer gegen alles“ sollten wir lieber dafür kämpfen, dass vernünftige, zukunftsorientierte bilaterale Abkommen getroffen werden. Geben und Nehmen sollte hierbei die Maxime sein!!
    P.Ledig

  • von Jürgen Karsten

    Für mich kann ich sagen, dass wir schon lange auf dem Weg zu TTIP sind. Aber wenn wir TTIP zu
    lassen , dann haben wir es nicht anders verdient. Ich fordere von der Politik weltweit nicht nur die Annullierung all dieser Vorlagen, sondern eine verstärkte Kontrolle der Wirtschaft durch jeden Staat selbst. Wenn sich das ganze Prinzip der Wirtschaft auf Profit reduziert, dann können wir auch heute schon die Ergebnisse sehen. Verseuchtes Fleisch ist doch nur ein Beispiel dafür, dass es den herrschenden doch völlig egal ist, wie Sie die Menschheit vernichten. Hauptsache Sie selber sind davon nicht betroffen!

  • von Etzel-Anselm

    Vollinhaltliche Unterstützung des Kommentars von „Pappe“ vom 3.2.15 !

  • Pappe bat Euch hier 16:16 das Chorhühnchen wegzulassen. Er ist eben politisch informiert. Jetzt kommt es aber darauf an, auch die politisch weniger Interessierten zur Abwehr von TTIP zu gewinnen. Und da ist das Chlorhühnchen ein guter Aufmacher, um überhaupt erst einmal Aufmerksamkeit zu gewinnen. Darum: Weiter so!

  • von Thomas Schulz

    Ich bin absolut für ein Freihandelsabkommen.
    Allerdings darf so etwas nicht geheim hinter verschlossenen Türen verhandelt werden.
    Es darf nicht sein, das unser Rechtssystem für ein paar Dollar ausgehebelt wird.
    Wir haben unabhängige Gerichte, die auf dem Boden unseres Rechtssystemes Entscheidungen treffen können, denen sich dann die gegnerischen Parteien unterwerfen müssen. Schiedsgerichte sind in einem modernen Rechtsstaat überflüssig.
    Industrievertreter können das Parlament in fachlichen Dingen beraten, Gesetze formulieren dürfen sie niemals, sonst wird der Bock zum Gärtner.
    Ich fordere die Europaabgeordneten auf sich endlich einzumischen Information zu fordern und die Landesparlamente zu informieren, was dort verabredet wird.

  • von Harry Hegerding

    Gerade heute hat der grüne Baumschullehrer an der Spitze von BW einmal mehr seine wirtschaftsliberale Gesinnung offenbart ! Nach „Stuttgart 21“ nun sein Votum für „TTIP u. CETA“. Die Baden / Würtenmbergischen Automobilgiganten Deimler und Porsche werden es ihm, nach seiner Abwahl, danken – mit einem gutdotierten Sitz im Aufsichtsrat !

  • von Carlos

    vergeßt das Chorhühnchen – wie schon von anderen gesagt; hier geht es um etwas viel Dramatischeres; es geht um nichts weniger als den Systemwechsel von der Rechtsstaatlichkeit zum endgültigen Diktat der multinationalen Finanzkonzerne (das schließt Lebensmittel-, Automobil- u.a. Konzerne ein, für den Fall, daß ich mißverstanden werden sollte – denen geht es ja nicht mehr um das Produkt, sondern um Profit); und wenn die intellektuelle Elite es nicht schafft, komplexe Sachverhalte so für die breite Masse aufzubereiten, marschieren die damit durch wie eine heiße Nadel durch einen Klecks Butter. Wer der Millionen sogenannter „kleinen Leute auf der Straße“ versteht überhaupt, worum es geht; wer kann die Tragweite einschätzen ? Das ist nicht abwertend gemeint, ich weiß selbst wie einen das „Tagesgeschäft“ in Beschlag nimmt. Wo sind die intellektuellen Führer, die die Bedrohung sowie die Gegenaktion klar und mitreißend darlegen können ? Meine Hoffnung liegt noch auf den großen politischen Kabarettisten (Pispers, Schmickler, Schramm, Uthoff/v.Wagner u.a.), aber die müssen dazu raus aus den Theater und auf die Straße … wir brauchen deutschland-weite Montagsdemos gegen TTIP&Co. mit prominenter Beteiligung; attac, campact, lobbycontrol, DieLinke müssen sich zu einer massiven Front zusammenschließen und aufklären, mitreißen, begeistern.

  • von Ilse

    Das Video ist super gut grafisch gestaltet und zeigt klar die Gefahr, in der die Demokratie steckt. Wenn das Volk nichts mehr zu sagen hat, das sehen wir ja auch z.B in Ungarn. Wir müssen weiter gegen das Abkommen kämpfen!

  • von Wolfgang

    3 Dinge scheinen mir jetzt nicht mehr nur Vermutung sondern T a t s a c h e n :
    1. Der einzige Sinn von TTIP ist, dass die Konzerne die Gesetze machen wollen (natürlich um mit uns machen zu können, was sie wollen.)
    2. Dafür wollen sie den Rechtsstaat und die Demokratie abschaffen (natürlich nicht mit einem Schlag sondern unmerklich Schritt für Schritt bei gleichzeitiger Ablenkung durch billige Geschenke an die später Auszusaugenden – sprich uns Wähler)
    3. Die politischen Entscheidungsträger denken gar nicht daran, Willen und Interessen von uns Wählern durchzusetzen oder auch nur ernsthaft zu berücksichtigen – solange sie nicht ernsthafte Konsequenzen befürchten müssen, die viel schwerer wiegen, als die (natürlich geheimen) Vorteile, die sie sicher durch das Durchziehen von TTIP haben. Bedenken vortragen usw ist ohne Frage wichtig und nötig. Das kennen die ja alles schon und benutzen es offensichtlich nur, um ihre Lügen und Täuschungen wirkungsvoller zu machn.
    Darum 3 Vorschläge, um das Ende des Rechtsstaates zu verhindern:
    1.Vorschlag: ALLGEMEIN: Die politischen Entscheidungsträger VERKLAGEN wegen Bruch ihres Amtseides und J E T Z T damit BEGINNEN. Denn das kostet Zeit, die knapp wird: Erfolgsaussichten prüfen; wasserdichte Anklageschrift; Organisieren…etc
    2. KONKRETER Vorschlag #1: Sehr geehrte Frau Maritta Strasser, bitte schicken sie diesen -oder einen besser formulierten Text – an alle Compact-Interessierten mit der Bitte um Zustimmung/ Unterschrift o.ä.
    3. KONKRETER Vorschlag #2: Alle die dies lesen und nicht nur demonstrieren sondern darüberhinaus TTIP auch TATSÄCHLICH noch verhindern wollen, obigen konkreten Vorschlag #1
    mit einem Kurztext unterstützen.

  • von Skanga Selanos

    Hallo ich dachte mich tritt ein Pferd, als ich die neusten Nachrichten über TTIP lesen musste! ALLEIN Profit- und Habgier sind die treibende Kraft dieses dubiosen Abkommens, bei dem mit allen Mitteln versucht wird, den braven Bürger außen vor zu lassen. Wir, die mit unserer Malocherei den ganzen Reichtum schaffen, haben dann fast nichts mehr zu sagen. Es droht eine noch nie dagewesene Wirtschaftsdiktatur, in der die Konzerne das Sagen haben werden. Wir müssen uns mit Krallen und Zähnen gegen das Abkommen wehren! Und VORSICHT! Die ganze Zankerei innerhalb und um PEGIDA spielt genau jenen in die Hände, gegen dir wir gemeinsam(!) kämpfen müssten! Der FISCH, der stinkt AM KOPF, und NICHT in den Asylheimen! Wenn wir uns gegeneinander ausspielen lassen, haben die Großkopferten gewonnen! (Denkt an die Fußball-WM 2006, wo auch der ganze Trubel benutzt wurde, um unbemerkt von der Masse die nächste Schweinere durchzuwinken!)

    Best Regards! Ein kämperischer WOLF!

  • von Gutfried Liebe

    Es ist ganz einfach zu sehen, wohin der Kapitalismus mit der Mobilisierung der dummen Masse marschiert und wo sein Interesse liegt. Ein neues Smartphone auf dem Markt bewirkt fast einen Orgasmus im Volk.
    Globalisierungspolitik = korrupte Politiker + Bank-gauner + Konzerne (Umweltverschmutzung) + Rüstungsindustrie (Mordmaschine) + dumme Masse.

    Zuerst die Globalisierung, dann die Euro-Einführung und jetzt TTIP & CETA.
    Mehr geht nicht, die kleinen, vernünftigen, Menschen zu verachten und weltweit auszubeuten.
    Und die dumme Masse, der deutsche Michel – freut sich über die niedrigen Preise von Lidl, Aldi, Penny & Co.

    Gutfried Liebe

  • von Synergetik

    Schließe mich Pappe an. Wer an eher tieferer Informationsverarbeitung interessiert ist, möchte nicht mit peripheren „Argumenten“ bombardiert werden. Das löst Boomerang-Effekt aus und fällt auf die Campaigner/innen zurück …

  • ja, europa,
    ich bin deutscher und lebe seit 98 in mexico, hier herscht ttip seit 20 jahren, seit dem muss mexico
    mais importieren, tausende kleinbauern haben ihre arbeit verloren und koennen ihre familien nicht
    mehr satt kriegen. fast alles was ich hier auf dem grossmarkt kaufe ist genbehandelt, das obst ist
    in der regel fast geschmacklos—sieht aber gut aus—monsanto laesst gruessen, immer mehr us-
    firmen uebernehmen hier die herrschaft, so wird es euch in europa auch ergehen, ob ihr wollt oder
    nicht, „Sie“ werden es verabschieden, weil die amis es so wollen.
    was fuer ein traum—von potugal bis china—die amis wollen das nicht und so machte man in kiew
    die „revulution“ und zetelt einen krieg an, merkel ist bald wieder drueben und kriecht ihm hinten rein,armes deutschland—armes europa.
    h.-w. rust

  • von Dr. Burkhard Grell

    Demokratie, Bürgerrechte und Umweltschutz sind nicht verhandelbar!
    Keine Geheimverhandlungen mehr über TTIP und CETA. Abkommen in denen Konzerne und
    Global-Player über Regierungen hinweg agieren und bestimmen können, gehören nicht in unsere Welt! TTIP und CETA in der bisherigen Form müssen gekippt werden. Keine demokratische Regierung der Welt kann und sollte derartige Abkommen ratifizieren!

  • von Johann Mair

    Handelsembargo gegen die USA – das wäre der erste Ansatz. Immer mehr von diesem amerikanischen Sumpf schwappt auf Europa über. NSA hat es bewiesen. Null Vertrauen in diese politischen Nullen. Dieses politische Gesindel in Europa, das solche Gesetze ins EU-Parlament bringt, zerstört unsere Freiheit. Ich pfeife auf diese EU !

  • von Jürgen H.

    Da alles hinter verschlossenen Türen abläuft, sagt alles. Wenn man die Bürger ( Wähler) nicht hintergehen wollte, bräuchte man die Öffentlichkeit nicht zu scheuen.

    Das zeigt uns wieder einmal, was wir von unseren Politikern zu halten haben. Irgendwann sind wir dann so weit, dass Demokratie einer unkontrolierbaren absoluten (unmenschlichen) Marktwirtschaft untergeordnet wird.

  • von Pappe

    Es gibt so viele sinnvolle und stichhaltige Argumente gegen TTIP, bitte lasst doch das totgetretene Chlorhühnchen weg. Damit macht ihr euch selbst und alle, die berechtigte Kritik üben, lächerlich.

    • von W. Pfliegl

      genau das war auch mein erster Gedanke, als ich das Video gesehen habe. Diskutiere ich das Thema TTIP mit Menschen, kommt immer als erstes dieses totgetretene Chlorhühnchen auf mich zu, als wenn es nicht schon genug wäre, daß es von den etablierten Medien exemplarisch für TTIP ins Feld geführt wird und dadurch das ganze Problem komplett verharmlost, benutzt ihr es jtzt in eurem Video. Also Bitte!!

    • von Hans-Börries Meier

      bin absolut der gleichen Meinung wie 191 Pappe

    • von Elke

      Da hast du Recht! Wenn ich mit anderen diskutiere, dann heißt es: Was ist denn gegen so ein Chlorhühnchen einzuwenden. Dann muss ich weit ausholen, um zu erklären, dass es weit Schlimmeres als so ein Hühnchen gibt.

    • von Siegfried Seeger

      so sehr ich hinter Campact stehe habe ich doch genau das gleiche gedacht. Da gibt es wahrlich wichtigere Argumente (Gentechnik, Fracking…)

    • von Karin

      Ich finde ebenfalls, dass man die Chlorhühnchen endlich ruhen lassen sollte.
      Es gibt bessere Argumente. Ich fand sie ohnehin nicht besonders gut.

    • von christian

      Vielen Dank für den Kommentar, genauso wie „Pappe“ ergeht es mir auch, wenn mit dem „Chlorhuhn“ argumentiert wird. Mag ja sein, dass man damit viele Leute „abholen“ kann, die sich bisher noch nicht viel mit den möglichen Auswirkungen beschäftigt haben, aber liebe Campact-Aktivisten, passt bloß auf nicht als Polemiker verschrienen zu werden und damit der Chance, eine wirklich eine starke, bunte und kluge Bewegung gegen TTIP zu sein, beraubt zu werden.

    • von Joogi

      Jawohl Pappe,
      da muss ich Dir beipflichten.

      Es ist ja jetzt wohl so das im Moment das Chlorhuhn die Fahne hochhalten muss.

      Dabei geht es doch sehrwohl um mehr, nähmlich unseren „Volksvertretern“ Gegenwind anzuzeigen um dem amerikanischen Einfluss auf unser Wirtschaftssystem Einhalt zu gebieten.

    • von trummer

      bitte verschont uns endlich mit eueren chlorhühnchen – fällt euch nicht besseres mehr ein –
      zwischenezeitlich gibt es doch mind., 100 andere stichhaltige begründungen dagegen zu
      protestieren.
      sollte sich ttip trotzdem durchsetzen brauchen sich unsere herren nicht hzu wundern wenn
      1. die wahlbeteiligung dramatisch zurückgeht oder
      2. die protestwähler zu extremen parteien abwandern – weil die bürger die politik nicht mehr
      erreichen können.
      3. es könnte ohne weiteres der fall sein, daß ich so reagiere !

    • von docxmaier

      Das Chlorhühnchen ist ein Symbol mit Wahrheit – oder gibt es gar keine gechlorten Hühnchen? Wenn doch, warum dann weglassen? Ich will kein gechlortes Hühnchen! Mir reicht schon gechlortes Leitungswasser. Wobei mich weniger das Chlor selbst stört, als vielmehr die Antwort auf die Frage, WARUM das Hünchen gechlort werden soll/muss. DAS IST TTIP.

      Schöne Schei**
      docxmaier

  • von Rainer Ückert

    Ich möchte das Zitat von Benjamin Franklin : „Wer seine Freiheit der Sicherheit opfert, hat beides nicht verdient“ ein wenig umwandeln.
    Wer das demokratisch gewählte Parlament leichtfertig den Profitinteressen der Konzerne opfert, ist nie Demokrat gewesen und hat diese Rechte nicht verdient.
    Auf der ganzen Welt haben Menschen ihr leben für demokratische Rechte geopfert und tun dies immer noch. All jene müssten sich im Grabe umdrehen, könnten sie erkennen, wie bedenkenlos diese mit ihrem Leben bezahlten Errungenschaften dem Mammon geopfert werden.
    Zum Schluß noch ein Zitat : Wem genug zu wenig ist, der wird niemals genug haben. (Epikur ca. 300 v.Chr.)

    • von Franz Horn

      Super, Rainer Ückert! Darf ich dein Zitat in meiner fb Gemeinde verwenden?

    • von Falko

      So sehr ich bezüglich der parlamentarischen Macht auf Ihrer Seite bin – ihre Schlussfolgerung offenbart ein ganz schön elitäres Denken! Widerspricht es nicht der Demokratie selbst, Einzelnen das Recht auf ebendiese abzusprechen?

    • von Freundorfer

      Maslow spricht von unstillbaren Bedürfnissen. Warum wird nach oben nicht gedeckelt ebenso wie unten. Die Gier ist nicht zu stillen.

  • Es wird nicht soweit kommen!! Haltet fest an eurer Rechtschaffenheit, Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit – das tun inzwischen viele, viele Menschen! Dadurch wird sich eine Marktwirtschaft durchsetzen, die so ist, wie wir sie uns vorstellen und wünschen. Lasst euch nicht kirre machen, behaltet Vertrauen, denn das schwächt die Eliten und wird dafür sorgen, dass sie keinen Einfluss mehr haben. Das ist unsere Macht. Wir erschaffen damit unsere Wirklichkeit, wie wir sie wollen.

    • von ute schwagmeyer

      Liebe Anne Rose!!….ich hoffe es ist so, wie du sagst…ansonsten herzliche Grüsse von Ute aus Berlin. ich hoffe es geht dir gut!!!

    • von Dietrich

      Hallo Anne RoeseMellin,
      das sind keine Eliten.
      Die missbrauchen nur ihre Macht.

  • von Kleemann

    Ablehnen

    • von Monika Siegel

      Ja ich lehne auch ab. Ansonsten muss ich die alte Sponti-Frage stelllen: „Ich geh kaputt, gehst Du mit“.
      Gruß Monika

  • von Michael Herrmann

    Selbst vermeintlich positive Effekte, dass beispielsweise ein deutscher Automobihersteller nicht mehr gelbe Blinklichter für Europa und rote für USA produzieren muss, darf nicht nur oberflächlich betrachtet werden. Wenn die deutsche Automobilindustrie 1 Mrd spart, wem kommt das zugute? Dem Autokäufer, der Belegschaft?

    • von Ulli H.

      Dem Aktionär – wem sonst?

    • von Bichler, Michael

      Es kommt den Vorständen und Aktionären zugute!!
      Ob ein Autokonzern rote oder gelbe Blinker kauft dürfte ziemlich egal sein.

  • von Ferdi

    Das ist Kapitalismus in seiner perversen Form. Menschenverachtend. Rücksichtslos.

    • von Freundorfer

      Eigentlich ist der Kapitalismus nicht so schlecht. Nur die 40 Millionäre aus Hamburg, die mehr für die Gemeinschaft öffentlich leisten wollten, dürfen nicht mehr Steuern zahlen. Unsere Politiker verbieten das. Natürlich hat Schröder und Fischer als Kanzler die Vermögenssteuer heruntergesetzt, denn sie wären ja selbst betroffen. Und Frau Merkel müsste auch mehr für die Gemeinschaft abgeben, was Vorbildfunktion hätte. Der Nokia-Chef hat stolz die Milliardensumme präsentiert, die er dem Staat Finnland mit seinen Steuern bezahl. Er sagte dazu, dass seine Kinder in die Schule gingen, er auf finnischen Straßen fährt und er gerne auch einen Beitrag dazu leisten will.

    • von Thomas

      Die perverse Form ist die einzige Form des Kapitalismus. Das ist seine Natur!

  • von Oberberger Josef

    Vollkommene Macht über alle Menschen von wenigen Super Reichen.
    Das ist das Ziel!
    Derzeit besitzen 1% der Reichsten Menschen 99% aller Vermögen.
    Aber das reicht Ihnen nicht.
    Sie brauchen eine weltweite Vernetzung von Abkommen um
    1.Nochmal 99% des restlichen 1% des Vermögens.
    2.Vollkommene Kontrolle über alles was in Vermögen gerechnet wird
    Ihnen ist alles ein Dorn im Auge was in den Händen von Staat Städten und Kommunen ist
    Wasser, Strom, Müll,Krankenhäuser usw.
    Mit all dem lässt sich eine Menge Geld verdienen und die Menschen die es zahlen müssen
    werden immer abhängiger und gleichzeitig auch immer Ärmer.
    Die Politik wird immer Handlungsunfähiger und Abhängiger.
    Dann die Landwirtschaft: Bauern die Ihr Saatgut und die dazugehörigen
    Pestizide und Fungizide kaufen wollen werden entweder durch eine extreme
    Verschärfung des Wettbewerbs kaputtgemacht und wenn Sie versuchen sich zu wehren
    werden Sie einfach vor Schiedsgerichten verklagt.
    Damit liegt die Menschliche Versorgung nur noch in wenigen Konzernen wie Monsanto.
    Außerdem wird jegliche Rechtssprechung außer Zivilklagen ausgehebelt.
    Länder die nicht mitziehen werden untergraben indem man zB. Entwicklungshilfen nur noch gegen Rohstoffe Zahlen wird und auch diese irgendwann vollkommen abhängig sind.
    Aber das ist noch nicht alles.Wir werden unsere Privatsphäre fast vollkommen verlieren.
    Menschen die sich versuchen zu Organisieren werden im Vorfeld behindert oder unter
    falschem Vorwand weggesperrt.
    Jeder einzelne von Uns sollte sich überlegen ob Er dass will, oder alles in Bewegung
    setzen um dies zu verhindern. Denn es geht nicht nur um Uns,sondern auch um
    Zukünftige Generationen,die All Dies nicht mehr Rückgängig machen können was
    Wir jetzt nicht mit aller Macht verhindern.

    • von Gilbert

      Lieber Josef Oberberger,

      man sollte gute Anliegen nicht mit grotesk falschen Behauptungen diskreditieren. Nur soviel: Es besitzen nicht 1 % der reichsten Menschen 99 % des gesamten weltweiten Vermögens, sondern die reichsten 1 % der Weltbevölkerung besaßen Ende 2014 in etwa genauso viel Vermögen, wie die restlichen 99 % der Menschen auf der Welt (ganz exakt: die 99 % besitzen etwa 52 % des weltweiten Vermögens, die reichsten 1 % ca. 48 % des Vermögens – Quelle: DIE ZEIT, Nr. 4 / 22. 01.2015, Seite 31, Wirtschaftsteil). Schlimm genug, aber doch etwas ganz anderes als Deine Behauptung.

    • von Anita

      Das hast du in wenigen Worten sehr treffend formuliert. Leider haben immer mehr Menschen immer mehr mit sich zu tun und schauen kaum über den Tellerrand. Das ist ja auch so gewollt. Und solche Aussagen von dir werden dann als Schwarzsseher abgetan!!! Ich hoffe nur, dass wieder mehr Menschen erkennen, dass gemeinsam doch etwas erreicht werden kann.

    • von Astrid

      Der Skandal ist leider NICHT neu.

  • von Joe Fritz

    Dieses ursprünglich so hoch gelobte Freihandelsabkommen klang doch anfangs noch ganz anders. Riesige Märkte, unvergleichliche Produktvielfalt, preiswertere Produkte und billigeres Leben, alles wird einfacher, freier, schöner – eine traumhafte Welt… Dann wird alles geheim, geheimer als der Geheimdienst, so geheim – warum? Jetzt schwant uns langsam warum. Wir sollten nicht mitkriegen, dass man uns ja die Orwell’sche Welt versprochen hatte, die neue, schöne Welt von Orwell… Das hatte man uns nicht mitgeteilt. Ach ja, da gibts ja auch schon Gegner der Neuen Welt, die Alternativen und die Pegiden – welch Alternative! Und unsere gewählten Volksvertreter? Sind die eigentlich noch von allen guten Geistern verlassen? Was zum Teufel reitet die eigentlich? Sind die alle schon gekauft oder einer Gehirnwäsche unterzogen worden? Es ist einfach unfassbar, man reibt sich dauernd völlig verwundert die Augen… was geht hier eigentlich ab? Leute, Linke, Alternative, Freidenker, Liberale, Ökonomen, Ökologen, Künstler und Vernünftige: So geht das nicht! Das lassen wir uns nicht gefallen! Bitte helft mit diese schöne, neue Welt zu verhindern!

  • Hallo Compaktler,
    habe bereits versucht von Euch die Übersetzung des Geheimpapieres zu bekommen, leider vergeblich. Es wäre doch für alle hierzulande von Bedeutung den Inhalt zu kennen! Wer / Wo sind unsere entsandten EU – Abgeordneten, die daran beteiligt sind? Namen auf den Tisch bzw. ins Netz gestellt damit man weiss wer sie sind und man bei ihnen anfragen kann! Sie sitzen für uns dort im Parlament mit Infopflicht und nicht für Lobbyisten! Meine Linken haben im Dez.14 erstmalig !!! öffentlich die Basis darüber informiert hier im Nordsächsischen!
    B. Wagner

    • von Maritta Strasser

      Zunächst einmal ist die EU-Kommission – namentlich Cecilia Malmström – für dieses Papier verantwortlich. Das Europaparlament wird erst darüber abstimmen, wenn die Verhandlungen abgeschlossen sind. Sie haben aber für Mai diesen Jahres eine Resolution geplant, mit der sie Einfluss auf die Verhandlungen nehmen wollen. Verantwortlich ist Bernd Lange, ein deutscher Europaabgeordneter. Sein bisheriger Entwurf ist viel zu zahm. Er braucht Ermutigung von Bürger/innen, sonst wird das nichts.

    • von Gudrun

      genau, solche Informationen braucht die Campagne, konkrete Namen und Funktionen – sonst bleibt alles doch ein bisschen nebulös

  • von olaf hartung

    gegen TTIP demonstrieren

  • von Julia Bittrich

    TITIP ja, aber nicht so! Das klingt ja wirklich besorgniserregend. Es mag sicherlich gute Gründe für ein Freihandelsabkommen geben, aber dass das so über unsere Köpfe hinweg geschehen soll, finde ich nicht in Ordnung. Ich habe vor einigen Wochen einen Bericht im Fernsehen gesehen, in wie weit Unternehmen von TITIP profitieren würden. In jenem Bericht ging es um eine kleine deutsche Firma, die u. a. Roller herstellt. Die Firma kann einen bestimmten Roller nicht in den USA verkaufen, weil es dort andere Sicherheitsnormen gibt, die sind weder besser noch schlechter, aber eben anders. Durch TITIP würde diese Hürde wegfallen. Solchen Firmen sei es sicherlich gegönnt, die wollen ja auch irgendwie überleben. Was die Normen angeht, wäre es ja durchaus denkbar, dass sich die EU und die USA zusammensetzen, ihre Normen vergleichen und eventuell angleichen, was manchmal durchaus sinnvoll sein kann. Da spricht nichts dagegen. Die EU befindet sich sicherlich in mancherlei Hinsicht genauso auf dem Holzweg wie die USA mit ihren Chlorhühnchen. Durch TITIP könnte man da sicher voneinander lernen. Aber solche Verhandlungen über Sicherheitsnormen u. ä. müssen von unabhängigen und sachkundigen Gutachtern geführt werden, die dann mit den Abgeordneten zusammen einen Gesetzentwurf erarbeiten, aber nicht durch die Konzerne, also von Medizinern, Ingenieuren, Ernährungsexperten, Pädagogen, je nachdem, um welche Produkte es geht. Auch Prüfstellen wie der TÜV dürfen dabei nicht fehlen. Ich denke, dann würden wir alle, Konzerne, kleine und mittelständische Unternehmen und auch EU- sowie US-Bürger von TITIP profitieren, aber nicht so. Die Konzerne haben ja leider ohne TITIP schon eine große Macht. Was man in letzter Zeit so über die Medikamente und medizinische Geräte hört, ist wirklich erschreckend. Demnach sind die neuen Produkte nicht nur um ein Vielfaches teurer als diejenigen, die sich seit Jahrzehnten bewährt haben, sie wirken dabei auch nicht besser – im Gegenteil – sie haben oft sogar schlimme Nebenwirkungen, Beispiele hierfür sind die neuen Antibabypillen oder auch die Blutverdünner. Auch durch neuartige Herzschrittmacher sind schon etliche Patienten zu Tode gekommen. Ich denke, das liegt daran, dass die Produkte einfach zu früh auf den Markt kommen, ehe sie richtig getestet und somit auch nicht alle Fakten berücksichtigt wurden, bloß weil einige den Hals nicht voll genug bekommen können. Wenn TITIP wirklich in der Form kommt, wie die Konzerne sich das vorstellen, könnte sich das noch verschlimmern, das Leben von kranken Menschen wäre dann wirklich bedroht.

    • von Marcel

      Absolut richtig, wenn dann müssten Verhandlungen geteilt werden in verschiedene Fachbereiche und die Verhandlungen müssten von Fachleuten durchgeführt werden, und nicht von Politikern die absolut keine Ahnung von der Materie haben.

      Im Bereich der Elektrotechnik böte sich hier eine Verhandlung zwischen VDE (Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik), ÖVE (das österreichische Pendant zum VDE) usw. auf europäischer Seite an und der CSA (Canadian Standards Association, wird aber auch in den USA als Festleger von Sicherheitsstandards in dem Bereich anerkannt).

      VDE und ÖVE sind technisch-wissenschaftliche Verbände die sowohl Sicherheitsstandards, Arbeitsprozeduren, Geräte und Werkzeuge in der Elektrotechnik definieren.

      Die CSA ist eine non-profit Organisation und macht im Endeffekt das Gleiche wie VDE und ÖVE. Zusätzlich haben die auch mehrere Niederlassungen in Europa, Frankfurt/M, Strassfurt in Bayern, in Italien und UK. Wenn man Geräte nach Nord-Amerika exportieren möchte, kann man von denen eine entsprechende Zertifizierung bekommen und darf dann das CSA-Logo auf seine Geräte aufbringen.

      Da wäre es ein leichtes sich zu einigen nach dem Motto: Die Zulassung die hier anerkannt wird, die wird auch drüben anerkannt. Denn vom sicherheitstechnischen Aspekt geben sich VDE und CSA nichts, die Geräte mit beiden Zulassungen sind technisch identisch und unterscheiden sich nur durch die entsprechenden Zulassungslogos auf den Typenschildern der Geräte. Zumindest entspricht das meiner praktischen Erfahrung durch meine Arbeit bei einem Elektrotechnikunternehmen, da kommt auch regelmäßig eine Person von der CSA um den Betrieb neu zu zertifizieren, das wäre dann hinfällig.

      Soviel zum Positiven, ansonsten kann man eine Unterminierung des Rechtstaates und der Demokratie überhaupt nicht dulden. Das ist absolut indiskutabel! Was sind das für Volksvertreter die sowas betreiben und auch zulassen? Haben die nichts aus der Geschichte gelernt? In anderen Ländern und Zeiten hätte man solche Politiker mit Fackeln und Mistgabeln aus der Stadt gejagt. Ich erinnere an den kompletten Artikel 20 (Absätze 1 bis 4) des deutschen Grundgesetzes!

      Und ich möchte noch mit einem bekannten Zitat schließen:

      „Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht!“

  • von Andreas

    Das Problem an sich ist die Art und Weise, wie CETA und TTIP verhandelt wurden und werden. Es ist letztlich eine Klüngelei zwischen Interessensgruppen und deren Lobbyisten, hüben (EU) wie drüben (USA, CDN). Diese Abkommen wollen doch an den Geldbeutel der Bewohner der jeweiligen Regionen, repräsentiert durch ihre Abgeordneten, zumindest in einer Demokratie. Deshalb sollen die betroffenen Menschen als letzte von solchen Abkommen erfahren, nämlich dann, wenn sie bereits über den Tisch gezogen wurden. Wenn aber Interessengruppen / Lobbyisten genau diese Bewohner und deren politische Vertreter von solchen Verhandlungen ausschließen, könnte man gleich die verschiedenen Mafia-Organisationen dieser Welt miteinander verhandeln lassen und hinterher festlegen, dass dieser Betrug für alle verbindlich ist. Solche Verträge, wenn sie denn zustande kommen, dürften keine völkerrechtliche Verbindlichkeit entwickeln. Es handelt sich um Korruption in der reinsten Form. Demokratie, lebe wohl!

  • von Helmut

    Nur schade, dass Sie in dem Video zu stark auf die Chlorhühnchen verweisen . Die Aushöhlung unseres Rechtssystems ist doch der eigentliche Skandal.

  • von Gloria Ziller

    Ich stimme Conrad Doose vollkommen zu. Aber sehr wahrscheinlich muss man vereinfachen um wirksam zu sein. Das ist schade. Campact darf uns Mitstreitern ruhig mehr „Hirn“ zumuten.

  • Der Ausrichtung dieser Abkommen entgegen zu treten, ist notwendig. Denn ihre Ausrichtung geht mit verheerenden Folgen einher. Wenn wir diese Folgen nicht wollen, so sollte klargestellt werden, worauf konkret hinzuarbeiten ist. Seit etlichen Jahren beschäftige ich mich mit dieser Frage. Gerne unterstütze ich Ihre Aufklärungsarbeit mit den mir zur Verfügung stehenden Mitteln und Kenntnissen. Ich möchte Sie anregen, in Ihren Veröffentlichungen die erforderliche Ausrichtung deutlich zu betonen:

    Notwendig ist eine Neuordnung der wirtschaftlichen Handelsbeziehungen unter allen Staaten der Erde anhand des juristischen Gerechtigkeitsgebots zugunsten des Allgemeinwohles. Es ist auf eine menschenwürdige globale Gesellschaftsordnung hinzuarbeiten mithilfe universeller juristischer Maßnahmen, die dem Schutz der Lebensgrundlagen auf der Erde dienen. Derartige juristische Maßnahmen wurden seit dem 2. Weltkrieg entwickelt, formuliert und weltweit zu gültigem Recht erklärt – vor allem in der Form der UN-Menschenrechtserklärungen und der Grundrechte des deutschen Grundgesetzes. Heute geht es in erster Linie darum, für das Verstehen, die Beachtung und die praktische Einhaltung dieser Rechtsgrundlagen zu sorgen. Denn diese Rechtsgrundlagen gerieten während des sog. Kalten Krieges und seit 1989/90 im Rahmen der wirtschaftlichen Globalisierung zunehmend aus dem Blick.

    TTIP, CETA, TISA usw. ergeben sich logisch daraus, dass sich seit dem Ende des 2. Weltkriegs zunehmend der irreführende Eindruck verbreitet hat, die wirtschaftlich-finanziellen Gegebenheiten innerhalb von Staaten und Unternehmen (global players) seien wichtiger als die Lebensqualität derjenigen Menschen, die in deren Einflussbereich leben und arbeiten. Vorhandene materiell-finanzielle Mittel und verfügbare Lebensqualität bedingen sich in gewisser Weise gegenseitig, dürfen aber nicht gleichgesetzt oder miteinander verwechselt werden. Staaten und Wirtschaftsunternehmen wurden als Organisationsformen (Mittel) von Menschen geschaffen, um für bestmögliche eigene und allgemeine Lebensqualität, Gesundheit und zukünftige Entwicklung zu sorgen. Weil Politiker und Unternehmer diese Zweckbestimmung ihrer Tätigkeit immer wieder aus den Augen verlieren, sind sie permanent daran zu erinnern: Zulässig sind nur Verträge, die dem Allgemeinwohl dienen – nicht solche, die Wenigen auf Kosten Vieler Sicherheit und Vormachtstellungen einbringen. Abkommen wie TTIP, CETA, TISA usw. dürfen nicht der Beachtung und der praktischen Einhaltung der Menschen- und Grundrechte zuwiderlaufen.

    Um die Bedeutung der Menschen- und Grundrechte in Erinnerung zu bringen und zu verdeutlichen, halte ich seit Oktober 2014 Vorträge unter dem Titel „Wir wollen menschenwürdig leben“ im Blick auf eine menschenwürdige globale Gesellschaftsordnung. Diese Vorträge kann man sich auf YouTube ansehen. Zu ihnen führt der Link http://www.imge.de/veranstaltungen/index.php
    Die Zielrichtung skizziert der „Retten kann uns eine menschenwürdige globale Gesellschaftsordnung“.www.imge.info/extdownloads/RettenKannUnsEineGlobaleGesellschaftsordnung.pdf
    Auch in Ihrem Sinne weist The WorldNews (WN) Network über http://article.wn.com/view/2015/01/20/So_bin_ich_eben_hat_als_Ausrede_ausgedient_l/
    auf meinen Vortrag „Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit“ hin.
    Mit freundlichen Grüßen
    Dr. Thomas Kahl
    Psychologisches Institut für Menschenrechte, Gesundheit und Entwicklung (IMGE) gGmbH

  • von josef halifax

    Das Video sagt deutlich , daß es sich hierbei nicht allein und zuerst um ein Handelsabkommen
    handelt , sondern um den Versuch des internationalen Monopolkapitals nicht nur die
    Demokratie und Selbstbestimmung der Völker auszulöschen ,sondern um Versklavung . Das
    ist der Stil „moderner“ Kolonialisierung . Was soll man denn von solchen Abendländern halten ?
    Warum gibt es in Deutschland keine Information und keine offene Diskussion darüber ?
    Medien !!! und freie Meinungsäußerung wo seid ihr ???

  • von Stefan

    Hallo,

    das Ganze hat doch den Mega-Vorteil, dass wir dann das EU- und alle Länder-Parlament um über 80% kürzen können, denn dann sitzen doch die Gesetzesgeber in den Lobbybereieichen.

    Was mir allerdings derzeit auch sehr zu schaffen macht, ist dass wir von den „Oberen“ verkauft werden und wir uns viel zu viel sehr von Ereignissen im Osten ablenken lassen. Diese Ereignisse sind doch vom westlichen Vertragspartner gesteuert und währen nicht die ersten Ereignisse, die angezettelt wurden um die eigene Wirtschaft anzukurbeln, was mit den anderen geschieht ist denen doch sch….. egal.
    Unter dem Strich haben die Verhandlungspartner aktuell sehr viel Ruhe und wir sind Abgelenkt – was kann denen Besseres passieren?

  • von D.schlangmann

    Ich finde die Vorgehensweise unserer „Volksvertreter im höchsten Maß unmoralisch und kriminell.

  • von Uli Henkel

    An TTIP und CETA stören vor allem die ISDS Klauseln, sprich die Schiedsgerichtsklauseln mit denen Konzerne Staaten verklagen können, aber eben nicht wie sich das für einen Rechtstaat gehört vor einem ordentlichen Gericht sondern vor einem „privaten Schiedsgericht“ dessen Entscheidung nicht vor einem ordentlichen Gericht anfechtbar ist. Zwischen zivilisierten Staaten wie Canada und der EU oder den USA und der EU sind solche Regelungen aber nicht notwendig und ganz besonders dramatisch wird es wenn man sich mal ansieht wer denn da auf welcher Seite für was und wen streiten würde… Es sind fast ausschließlich US Kanzleien die sich auch überall in Deutschland und der restlichen EU in alteingesessene Kanzleien eingekauft haben. Auf beiden Seiten sitzen also im Normalfall amerikanische Spezialanwälte und denen geht es nicht um Recht und Gerechtigkeit sondern ausschließlich um die Millionenhonorare die sie für Ihre Spezialschiedsgerichtsarbeit erhalten. In einem Land wie D würde also trotz funktionierender Infrastruktur in der Rechtsprechung, trotz grundgesetzlich garantiertem Instanzenweg und obendrein unter Negierung der Gewaltenteilung einfach eine US Kanzlei den Deutschen Staat oder den Freistaat Bayern oder die Hansestadt Hamburg verklagen können, wenn den US Konzernen ein deutsches z.B. Verbraucherschutzgesetz nicht passt und damit möglicherweise Geschäftsinteressen des US Konzerns beeinträchtigt werden, ohne daß deutsche Gerichte darüber zu befinden hätten, ja ohne daß der deutsche Bundestag, der dieses Gesetz verabschiedet hat etwas dagegen ausrichten könnte. Das ist einfach absurd und kann nicht hingenommen werden. Die „Verteidigung“ der deutschen Interessen in solch einem Streit würde dann übrigens von einer anderen US Kanzlei übernommen, und sorry: Ein Schelm der Böses dabei denkt“ irgendwie ist mir wohler wenn dies der BGH oder ein OLG oder das BVerfG tut und nicht eine US Kanzlei.
    TTIP und CETA sind insgesamt abzulehnen, eine Verabschiedung mit diesen ISDS Klauseln aber würde unsere Gerichte unsere Gesetze ja unseren Staat und damit dann auch uns alle als den Souverän überflüssig machen.
    Stoppt ISDS und TTIP / CETA

    Liebe Grüße aus München
    Uli ( Volljurist seit über 30 Jahren )

    • von A.Knoth

      Sehr geehrter Herr Henkel,
      Vielen Dank für diese sachliche Information.
      Gruß aus Karlsruhe
      A. Knoth

    • von Uwe Schott

      DANKE für diese ausführlich, homogene, klare und wohl auch jedem Laien verständliche Darlegung des juristischen und demokratischen Kernproblems!
      (Ich hoffe, man darf sie abschreiben und zur privaten Information an Bekannte weitergeben?)

      p.s. Übrigens: Wozu steht ausgerechnet auf den US-Dollar-Münzen und -Scheinen
      „In God we trust“ ?!
      Da hatte doch einmal Jemand gesagt: “ Niemand kann zwei Herren dienen. – Ihr könnt nicht Gott dienen UND dem Mammon.“
      Uwe (‚Theologe seit über 40 Jahren!‘)

    • von Ein Beispiel
  • von Adolf Weil

    Es wird Zeit, dass hoffentlich bald mal eine Partei kommt, die mit der amerikafreundlichen Politik aufräumt. Die Amerikaner sind nicht die Freunde Europas, sie sind auch nicht irgend eines anderen Freund, sie sind nur ihr eigener Freund und haben nur ein Ziel : nämlich mit ihrer neoliberalen, imperialistischen Politik die Herrschaft über die gesamte Welt zu bekommen. Das haben andere faschistische Systeme vorher auch schon versucht. Die Geschichte zeigt uns ja mit welchem Erfolg und es wird auch den Amis nicht gelingen. Wir sollten uns diesmal nur etwas früher dagegen wehren.

  • von Conrad Doose

    Kürzlich ließ die Autolobby verlauten, die Autoindustrie würde durch die mit TTIP mögliche technische Standardisierung für den amerikanischen und den europäischen Markt 1 Mrd. EUR/Jahr sparen können und die Unternehmen befürworteten TTIP deshalb (z. B. „Die Zeit“, No. 5 vom 29.1.2015, Seite 20). Ich denke, solche oder ähnliche Vorteile wird ein Handelsabkommen bieten können – auf allen Marktgebieten. Das rechtfertigt jedoch keineswegs die Aushebelung unseres Rechtsystems durch Lobbyismus und Schiedsgerichte oder die Reduzierung bewährter hoher Prüfstandards bei der Produktentwicklung, z.B. in der pharmazeutischen Industrie und im Gesundheitswesen. Wären Kampagnen wie die von Campact nicht noch überzeugender und erfolgreicher, wenn auch die vermeintlichen bzw. tatsächlichen Vorteile eines Handelabkommens kritischer beleuchtet und den nicht hinnehmbaren Bestrebungen undemokratischer Einflussnahme gegenübergestellt würden? Hier mehr Transparenz zu haben, würde die Diskussion mit unseren Bundestagsabgeordneten jedenfalls sehr erleichtern.

    • von Sven

      Seht Euch mal die durchgeführten Rechtsbereinigungsgesetze an. Das müsste dem letzten die Augen öffnen wo Ihr alle hier seid. Ich würde sagen mit langer Hand und genial geplant!!!!!

    • von Anna Larcher

      Ich stimme Conrad Doose zu. Ich sehe mir immer gerne alles an, aber wohin gehe ich überhaupt um die Gegenargumente zu studieren? Ich glaube auch es gibt einige Vorteile. Warum kann man nicht einen Mittelweg finden und die Schleusen für besseren u einfacheren Handel öffnen, aber mit mehr Gesprächen und immer noch strengen Gesetzen bei Lebensmittel…? Warum hat man immer nur zwischen Schwarz u Weiss zu wählen? Weil diemParteien nicht miteinander reden und lang genug verhandeln. DAGEGEN sollte es eine Pedition geben!

  • von Jochen

    ..und in diesem “ Rat für regulatorische Kooperation“ werden wir dann altbekannte Namen ehemaliger Poitiker wiederfinden, die wir dort mit einem „angemessenen“ Salär bis zu ihrem Ableben alimentieren ( Pofalla läßt grüßen)…

  • von Klaus Kreuter

    Leider verdrehen Sie einige Fakten, aber das scheint eher Methode zu sein.
    Kein Mensch erwartet dass Sie ein Hähnchen verzehren auf dem einige Spritzer CHLOR sind, machen Sie sich doch bitte mit den FAkten vertraut. Ein Chlorbad durch das das geschlachtete Tier durchgezogen wird, dient dazu gefähröiche Keime abzutöten. Dies wird in allen zivilisierten Ländern gemacht. Sie verdrehen viele Tatsachen – SCHADE aber das ist in Deutschland wohl eher die Norm.

    • von berger

      Das ist ja was ganz Neues!? Ist die Frage, wer hier keine Ahnung von Fakten hat.

    • von Ben

      Wenn es ausschließlich um das Chlorhuhn gehen würde, dann wäre Ihr Kommentar verständlich und nachvollziehbar. Da es bei Weitem um mehr geht und das Chlorhuhn in der Öffentlichkeit (sofern sie es denn überhaupt mitbekommt) nur symbolisch für TTIP steht, sollten Sie Ihren Kommentar vllt. überdenken und sich über die wirkliche Tragweite von TTIP Gedanken machen.

    • von Tom

      Hallo Klaus,
      es geht ja auch mehr um die Tatsache , dass hier die Großfirmen ihre Macht, die sie sowieso schon jetzt haben, weiter ausbauen wollen. Ohne das der Bürger da ein Mitspracherecht hat.

    • von Rainer Ückert

      Wenn es nur das Chlor wäre, dann könnte man damit leben, ( in Badeanstalten sind wir auch dem Chlor ausgesetzt) es werden aber weitere Chemikalien diesem Tauchbad zugesetzt, die keiner auf seinem Teller habne will. Also nicht so schnell den Kozernversprechen und den Lobbyisten trauen.

    • von Günter Gottschalk

      Aber Chlor ist dann doch auf Ihrem Hähnchen!!! Oder etwa nicht??? Wenn man Tiere artgerecht halten würde, bzw. weniger Fleisch essen würde und so die Tiere artgerecht halten könnte dann wären ganz sicher viel, viel weniger Keime auf den Tieren und man müsste sie nicht durch ein Gift-Chlorbad ziehen. Haben wir früher auch nicht machen müssen als wir das Hähnchen vom Bauern um die Ecke geholt haben. Und früher gabs auch nicht jeden Tag Fleisch, man war gesünder, den Tieren gings besser und Tierleichen wurden nicht um die halbe Welt geflogen bis sie beim Verbraucher ankamen.
      Ich kann nur sagen: Esst nicht soviel Fleisch, wenn Fleisch, dann gute Qualität vom Landwirt um die Ecke. Sie glauben nicht wieviele Landwirte es um die Ecke gibt. Die haben übrigens auch oft Gemüse oder Obst zum Verkauf.

    • von Kurt Gratzer

      Lieber Herr Kreuter, hier wird doch nichts verdreht. Chlorhühnchen ist Schnee von gestern. Es geht um sehr viel mehr. Betrachten und lesen sie bitte den ganzen Beitrag. Sollen Lobbyisten über unsere Gesetze bestimmen? Sollen öffentliche Dienste in die Hände von Großkonzernen gelangen? Wollen Sie für Strom, Wasser, Kultur etc. immer mehr Geld bezahlen, usw., usw.? Wenn Sie zu dem einen Prozent derer gehören, die 99% aller Vermögen besitzen, könnte ich das nachvollziehen.

    • von Robert Grüssing

      Na, welcher Lobby gehören sie denn an? Hier geht es nicht um Chlorhänchen, sondern um die Abschaffung aller Rechte der Bürger!
      Außerdem benötigen wir keine Chlorbäder, wenn Hänchen auf natürliche weise groß werden dürften!
      Die Menschen in Deutschland haben damals auch von Hitler geglaubt, daß es schon nicht so schlimm wird, und was war?
      Jeder der Amerika unterstützt, macht sich an der Ausrottung der gesammten Menschheit mitschuldig. Es ist doch en leichtes, sich darüber zu informieren, was in all den Ländern geschieht, in denen Amerika seine Interessen vertritt und das oftmals mittels Millitärputschen und eigener Waffengewalt.
      Wer tatsächlich an das gute der Industrie glaubt, muß schon sehr lange der Gehirnwäsche der Propaganda Industrie namens TV( gesteuert von der Industrie) ausgesetzt gewesen sein.

  • von reinhard Mueller

    Lieber Reinhard,
    wie Du siehst bekomme ich die Neuigkeiten auch auf den Philippinen, vielen Dank
    fuer die Info von Weisel, die Katze ist jetzt aus dem Sack. Ich es mir fast gedacht.
    Mir geht es immer besser hier, ich habe mich an das Klima gewoehnt.
    Dietmar

  • von Gisela

    In Deutschland gilt derjenige als viel gefährlicher, der auf den Schmutz hinweist, als der, der ihn gemacht hat.
    (Carl von Ossietzky)

    • von Chris.B

      Pegida ist deshalb gefährlich!

  • von Michèle Clees

    TTIP ==> Für die KONZERNE ein Fest, für die MENSCHEN eine Katastrophe

  • Solche Aktivitäten sind absolut nicht neu. Kein Wunder wenn man zwischen Recht und Unrecht nicht mehr unterscheiden kann. Dieses System wird sich – wie schon so viele in der Vergangenheit – selbst ruinieren. Auf ihrem Trümmerhaufen kann vielleicht neu begonnen werden. Wichtig ist, dass sich jeder einzelne Bürger/in mit diesem Phänomen auseinandersetzt. Ich wünsche viel Mut und Glück dazu.

  • von Norbert Ohlendorf

    Chlorhühnchen, Genfood…sind nur die Kollateralschäden von TTIP. Die Privatisierung des Lebens, der Abbau von sozialen Standards (sofern noch vorhanden) – kurzum die vollständige Ökonomisierung des Lebens findet mit TTIP statt. Was für eine Welt hinterlassen wir unseren Kindern und Enkeln? Wir verfrühstücken nicht nur die Ressourcen der Welt sondern auch unsere Menschlichkeit.

    • von Selina

      Ich kann mich diesem Kommentar nur anschließen.Leider wird hauptsächlich von diesen Kollateralschäden gesprochen und nicht davon, dass sowohl unser Gesundheits- wie auch unser Rechtssystem so angepasst werden, dass wir wirklich nur noch Marionetten sind, die nach den gegebenen Vorschriften zu funktionieren haben. Wir hätten keinerlei Rechte mehr. Die Rechtsprechung wird so verankert, dass ihr NIEMAND mehr entgegentreten kann!! Das ist eine Tatsache!!.Wer kennt sich denn schon wirklich damit aus, was da auf uns zukommen kann? Wer befasst sich wirklich damit? TTIP = Chlorhühnchen und Genmais. Na und? Laut MMS (das Humble entdeckt hat und in Afrika wohl erfolgreich einsetzte) „reinigt“ das Chlor lediglich unseren Körper von innen und soll somit vielen Krankheiten den Garaus machen. Und Gen-Mais? Tja, was soll schon das bisschen ausmachen, wir essen doch sowieso schon genmanipulierte Lebensmittel. Das sind leider oft die Meinungen, wenn auf die Gefahr von TTIP hingewiesen wird Schon Cäsar gab dem Volk Brot und Spiele, um es still zu halten. Es ist heute nicht anders. Jeder sollte sich das einmal überlegen.

  • von Stefan und Ivonne Catterfeld

    Ganz schön krass !!

    Vadder

  • von Karl Trojer

    Wenn wir Europäer uns diesen Hammer gegen Rechtsstaatlichkeit gefallen lassen, dann ist die EU ihren Namen nicht wert ! Wielange noch wollen wir Vasallen der Finanzhaie sein ??? Das EU-Parlament muss diesen Unfug unbedingt stoppen und die EU-Kommission zu scharfen Bestimmungen gegen die, allen Wirtschaftskrisen primär zugrundeliegenden Finanzspekulationen, zumindest innerhalb der EU-Grenzen, zwingen. So müsste meines Erachtens :
    1. im EU-Raum (notfalls auch ohne UK) die Besteuerung der Finanzspekulation mindestens 10x so hoch sein wie jene von Wertpapieren, die der Realwirtschaft zuzuordnen sind;
    2. der Verkauf von börsengehandelten Wertpapieren nicht weiter im 1/10.000 Sekunden-Rhythmus, sondern mit 1 Woche Rast-Zeit zulässig sein.
    Dipl.Ing.Mag.Phil. Karl Trojer

  • von Vogel Angelica

    Es ist allerhöchste Zeit,daß unsere europäischen Politiker aufwachen!Sie sind vom VOLK gewählt und müssen für dieses Verantwortung tragen!
    Es kann nicht angehen,daß sie Speichellecker einer zerstörerischen Lobby des Westens aber auch Europas werden.
    Unsere einzige Waffe ist der Protest,der in der heutigen Vernetzung an Stärke gewonnen hat und dadurch Umdenken bewirken kann.

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