Diese 150 Sekunden haben es in sich: Video enthüllt neuen TTIP-Skandal

Schon wieder ein neuer TTIP-Skandal: Konzerne und US-Regierung schreiben mit an EU-Gesetzen. „Regulatorische Kooperation“ nennt die EU-Kommission das in einem jetzt geleakten Papier.

von  515 Kommentare

Ein neuer TTIP-Skandal: Konzerne und US-Regierung zensieren EU-Gesetze. „Regulatorische Kooperation“ nennt die EU-Kommission das in einem jetzt geleakten Papier. Heute verhandelt sie im Rahmen von TTIP darüber.

Dieses Video zeigt in 150 Sekunden, worum es geht und was Sie dagegen tun können:

Das geheime Papier enthält einen Vorschlag zur „Regulatorischen Kooperation“. Damit sollen EU-Gesetze künftig zunächst von Konzernen und US-Regierung geprüft und dann mitgeschrieben werden. Was schädlich für den Handel erscheint, was den Interessen der Konzerne zuwider läuft, verschwindet so womöglich in der Schublade, bevor gewählte Abgeordnete und Regierungen davon auch nur erfahren.

Was bedeuten die „Regulatorische Kooperationen“ für EU-Gesetze genau? Mehr Hintergrund-Infos hier:

TTIP soll einen lang gehegten Traum von Lobbyisten wahr machen – Gesetze die nicht passen, werden einfach ausgehebelt. Dagegen wehren sich bereits mehr als 1,3 Millionen Menschen und haben die selbstorganisierte Europäische Bürgerinitiative gegen TTIP und CETA unterzeichnet. Jetzt das Video teilen, den Appell unterzeichnen und den dreisten Plänen eine Absage erteilen!

515 Kommentare

  • ATTAC Österreich bringt ein weiteres Video zu #TTIP … Auflärung mit Biss => http://www.muenster-gegen-ttip.de/attac-oesterreich-bringt-ein-video-zu-ttip-mit-biss/

  • von Jurg

    DER PAPST hat dazu zu sagen: „Diese Wirtschaft tötet.“
    https://www.youtube.com/watch?v=8R0GQ9AoviY

    -> Welcher Politiker gehört nicht zur Wirtschaft ???

  • von K. Schneller

    “ Erst wenn der letzte Fisch gefangen, der letzte Wald gerodet, der letzte Baum gefällt ist, werdet Ihr merken, dass man Geld nicht essen kann!“ (Weissagung der Cree)

    Diese ganze Geheimniskrämerei der Verhandelnden offenbart deren abgrundtiefe, boshafte Absicht: Ein paar Koofmichs versuchen die gesamte Menschheit über den Tisch zu ziehen: Und unsere gewählten Politiker lassen sich nur zu gerne vor deren Karren spannen. Schlechtes Gewissen, Verantwortungsgefühl, Bedenken gar? Nein- offensichtlich ist die Kaste genauso verkommen wie die Lobbyisten, denen sie die Steigbügel hält. Nur – Was sie noch nicht wissen, dass sie damit zugleich an ihrer eigenen Abschaffung arbeiten. Schade drum?

  • Der Ton wird rauer, wie sich dem subtil aggressiven verzweifelt anmutenden Unterton im Kommentar eines t-online-Artikels entnehmen lässt. Ein Zeichen dafür, dass wir Initiativen gegen TTIP dem Ziel so langsam näher kommen :)

  • von Ralf

    Hallo Zusammen,
    das kann doch nicht wahrsein…..!!! wie geistig deplaziert müssen unsere Politiker sein , sich so einen Wahnsinn auf diktieren zu lassen. Mit ein wenig Gehirnschmalz kann man sofort erkennen, das daß was TTIP in sich verbirgt nur grossen Schaden an die Bevölkerung bewirkt.

    Für mich sind das alles Verbrecher!!!
    ….und Verbrecher müssen verurteilt und bestraft werden!

    LG Ralf

  • Hier eine Antwort auf Cosy`s Beitrag…

    Die Politik – ob auf EU- oder nationaler Ebene – scheint schon lange im Sumpf der eigens geschaffenen Hyperrealität versunken zu sein.
    Nicht mehr lange und unsere PolitikerInnen – insbesondere unsere hörigen „Abnicker“ aus der konservative und pseudosozialdemokratischen Ecke – können freigestellt werden.
    PolitikerInnen vertreten heutzutage hinsichtlich versprochener Jobmöglichkeiten in der Wirtschaft (nach der Amtsaufgabe) doch überwiegend die Oligarchen – schon lange nicht mehr das Volk! Da könnte man das Budget für die hochdotierten Jobs doch sinnvoller investieren :)
    Damit unsere politischen PseudovertreterInnen so langsam aus dem Dornröschen-Schlaf erwachen, sollten wir ein wenig mehr Lärm machen und ihnen zeigen, dass uns deren derzeitige politische Vertretung mehr als nur missfällt!
    Worte allein reichen nicht!!
    Organisiert euch, bildet Initiativen, tretet den PolitikerInnen auf die Füße, vermiest ihnen die Hochzeitspläne mit der Wirtschaftslobby und zeigt ihnen, dass wir kein Volk von „stoischen Mulis“ sind, denen man jeden M… vorsetzen / auflasten kann.
    Michael vom Bündnis Münster gegen TTIP, http://www.muenster-gegen-ttip.de

  • von Dr. Kolibri

    Danke, danke, dass sich Campact konsequent und stark gegen diese haarsträubenden TTIP und CETA positioniert.
    Nur: Bitte keine Chlorhühnchenargumentation mehr! Chlorhühnchen sind nicht das Problem (vielleicht sind die gar nicht so schlecht, bedenkt man die Besiedlung von Geflügel mit resistenten Bakterien, die durch die Antibiotikaverfütterung in der Tierhaltung für die Bürger zunehmend zu einem Problem geworden sind).
    Das Problem ist die völlige Entmündigung der Bürger. Ja, das Problem ist die Entmündigung der Bundesregierung. Wenn Gesetzentwürfe in Brüssel gemacht werden, danach zur Begutachtung zu den Vertretern der Konzerne und der Finanzwirtschaft gehen bevor sie unsere gewählten Volksvertreter auch nur zu Gesicht bekommen, stellt das praktisch eine Entmachtung der Regierungen der einzelnen Länder dar. Oder anders ausgedrückt: UNSERE REGIERUNG WIRD UNS BÜRGER NICHT MEHR SCHÜTZEN KÖNNEN vor dem Verlust demokratischer Rechte, vor der allumfassenden gläsernen Überwachung, Abschaffung jeglichen Datenschutzes vor nimmer endender Verarmung des „Normalbürgers“.
    Liebe Leser, bitte versteht das und wehrt euch dagegen!

  • von Habenicht-Neyls

    Was soll man noch dazu sagen. Früher war es der Adel, Königshäuser und Kirchen und heute sind es Banken, Versicherungen, Lobbyisten der Wirtschaft und Pharmaindustrie die regieren und nicht die gewählten Volksvertreter geschweige denn das Volk.

  • von M. Hartmann

    „Der unmündige Bürger“. Immer mehr Entscheidungs- und Wahlfreiheit wird uns genommen. Wir wollen frei entscheiden was wir von wem kaufen, Risiken für uns selbst abwägen können Wucherpreise durch alternative Produkte umgehen können. Aber die Vielfalt auf dem freien Markt geht durch einseitige Interessen, durch überdimensionierte Regularien und unaufkündbare Abhängigkeiten verloren. Es ist ein tiefer Einschnitt in das selbstbestimmte Leben eines Jeden verursacht durch die Willkür von Staaten, Organisationen, Lobby und Unternehmen.

  • von Meggi

    Da wird mir schlecht. Politiker haben weder Hemmungen noch Skupel, Unternehmen sowieso nicht. Warum müssen wir uns von der USA etwas sagen/vorschreiben lassen? Und die Gier der Mitspieler ist erschreckend. Was tuen wir unseren Kindern hier an? Ich wünsche mir für meine Kinder eine lebenswerte Welt – in der die Chance zu überleben – ohne von manipulierten Lebensmitteln zu leben – besteht.
    Sind unsere olitiker zu alt – denken Sie: „Mich wird es nicht mehr treffen..“?

  • von Markus

    Verwendet Konsumverhalten als Druckmittel. Notfalls auch das Argument, einen Reisbrenner statt ein deutsches auto zu kaufen um damit auch auf Deutschland Druck auszuüben.

  • von Peter Ettinger

    Mit Waffen wird es der USA nicht gelingen den Status als Weltmacht zu halten , also versucht man es durch vorteilhafte Handelsabkommen zu unterstützen .
    Denn nur wer Geld genug hat kann Kriege führen und Macht stabilisieren.
    Von Europa braucht die USA nur Geld und Gehorsam.
    Ich will keine Verträge die unsere erkämpften und demokratische Gesetze ändern.

    • von p.reindl

      Die USA, eher Feind als Freund? „Unsere“ Politiker, Volksvertreter?
      Weder unsere Gesetze, die Gesetzghebung und das Grundgesetz dürfen jemals zur disposition stehen noch unser Trinkwasser und Wasser an den Börsen dieser Welt gehandelt werden. Deutsches Land, Wälder und Flüsse, Berge und Täler müssen deutsch bleiben, das ist Heimat!
      Ebenso Fossile Lagerstätten werden wenn überhaupt dann nur zum nutzen des deutschen Volkes von deutschen Unternehmen nach unseren Standards und unseren Richtlinien und Gesetzen gefördert.
      Deutschland darf nie „von Denen“ an der Börse verramscht werden. Das sind wir sowohl unseren Vorfahren wie auch unseren Kindern und Kindeskindern und unserer Heimat und Kultur schuldig.
      Politiker – „Volksvertreter“ müssen endlich Ihrem Amdseid nach verpflichtend das Beste für Volk und Vaterland tun.
      Ist das Vaterland, Wasser, Wälder, Berge und Täler, Felder und Wiesen erst ins Ausland verramscht, hat sich das mit jeglichem ernstzunehmenden Amtseid und der Heimat für immer erledigt.
      Heimatlos und Entrechtet bleibt ein Volk zurück.

    • von Maritta Strasser

      Zu viel „Volk“ und „deutsch“, das gefällt mir nicht. Die natürlichen Ressourcen sollen gerecht verteilt und schonend genutzt werden, damit auch künftige Generationen leben können.

  • von Hörter

    Schrecklich, schrecklich, schrecklich.
    Demokratie ist in akuter Gefahr.
    Das Kapital gerät immer mehr ausser Kontrolle.
    Wir nähern uns einem „modernen“ Feudalsystem.
    Die kleinen erarbeiten das Geld und die GROSSEN schaukeln sich die Eier und lassen es sich
    gutgehen!!!!!!!!!!!!!!!!!
    Das ist subtiler Terror von oben.

    Gruß Jochen

  • von Martin Geßmann

    Haastreubende Dinge passieren in immer kürzerer Zeit!!

    Es wird Zeit für zivilen ungehorsam (nutzt die Nachbarschaftshilfe, kauft weniger billigen Scheiß, lasst euch auf der Arbeit mehr Zeit (trotzdem Jammern man hätte so viel zu tun dann fällts nicht so auf),etc.)

    Denkt nach bei allem taglichen Handeln wie man dem Diktat des Geldes entgehen kann!!!!!!!!!!!

  • von Axel

    Schade, dass das Video so reißerisch aufgemacht ist und keine wirklichen Argumente bzw. Informationen mitgeteilt werden. Es wird zu viel mit Allgemeinplätzen gearbeitet.
    Leider zu platt, so kann ich das nicht weiter verbreiten.

    Trotzdem weiter machen! Vielleicht weg von dem öffentlich verbrauchten „Chlorhünchen“ und mehr echte Informationen, Beispiele von Unternehmensmöglichkeiten durch TTIP. Weniger auf die hervorbeschworene Angst setzen, als auf tatsächliche Wahrheiten mit weniger verallgemeinerten Palttitüden.

    • von Franziska

      Was habe ich von den Vorteilen für den Handel, wenn die Nachteile so gravierend sind??

    • von Sabrina

      Bei mir hat es dazu geführt dass ich mich weiter informiert habe…

  • von Norbert Kannenberg

    Wählen gehen alleine genügt scheinbar nicht, denn nach den Wahlen wird der Bürger mit abwählenGesetzen konfrontiert, die seine Meinung und politische Mitwirkung Lobbyisten und Berufspolitiker verhindern. Kein Wunder, das immer mehr Bürger nicht mehr zur Wahl gehen, weil sie sich als „Stimmvieh“ missbraucht fühlen und der Eindruck entsteht, „Die machen ja doch was sie wollen“! Ganz einfach, Druck aufbauen und bei den nächsten Wahlen „abwählen“!

    • von Peschetz Elmar

      Sehr gut ! Eines muss her , das Wahlversprechen einklagbar werden. Das Politiker mit Gefängnisstrafen exekutiert werden , wenn Sie so großen Mist bauen wie viele der unseren und nicht mit Alibistrafen . Tja , baut einer bei uns Mist – nächster Karrieresprung EU-Parlament .

    • von Dani

      … und mit welcher Partei soll abgewählt werden ?

      die unterscheiden sich doch kaum noch, die Wahlprogramme sind inzwischen so allgemein und austauschbar …

      Geht’s bei den Wahlen den Parteien nicht inzwischen nur noch darum, an der Macht zu bleiben, damit sie soviel wie möglich Beamtenjobs für ihre Parteimitglieder / Berufspolitiker zu verteilen haben; s. z.B. Bundestagspräsident, da waren sich ja alle Parteien einig, dass wir von den Vertretern ja unbedingt noch mehr brauchen, damit auch noch mehr Diäten und Pensionsansprüche für noch mehr Berufspolitiker …

      unsere Parteiendemokratie ist so krank geworden, da braucht’s ein paar grundsätzliche Änderungen und vor allem mehr direkte Bürgerbeteilung, die unseren „Volksverdrehern“ – wenn erforderlich – auch auf die Finger hauen kann.

  • von Westner, Richard

    Die größte Sauerei des Jahrhunderts. Und wieder hat Amerika die Hand im Spiel.
    Die Gier der Manager von Großkonzernen übersteigt jegliche Vorstellungskraft.
    Menschen spielen keine Rolle. Bürgerrechte werden mit Füßen getreten.
    Parteien und Politiker stellen ein Marionettentheater dar.
    Wahlen werden überflüssig.
    Horrorszenarien, wie sie in den wildesten Filmen dargestellt wurden, werden wahr.
    Eien Clique gewissenloser und hemmungsloser Egozentriker regiert die Welt.
    Das Gerede von noch mehr Wachstum dient nur als Feigenblatt.
    Wo bleibt Frau Merkel???????

  • Blos nicht innehalten… immer weitermachen…
    Vermiest der EU-Kommission deren Lobby-Projekte TTIP und CETA, gründet neue Initiativen in Städten und Kommunen, klärt die BürgerInnen weiter über die demokratiefeindlichen Abkommen auf.
    Auf unserer Homepage stellt das Bündnis ‚Münster gegen TTIP‘ für alle, die ihre FreundInnen und Bekannte über TTIP und co aufklären wollen, einen Flyer mit Argumentationshilfe zum Download zur Verfügung. Dieser stellt TTIP in aller Kürze und Würze vor, kann gerne kopiert und weitergereicht werden… Hier der Link http://www.muenster-gegen-ttip.de/flyer-infomaterial

    • von Cosy

      Hallo Michael

      Es wäre dringend an der Zeit, gegen diese TTIP-Bande mit Intelligenz vorzugehen. Seit einem Jahr verbreite ich folgenden Vorschlag in den Foren:
      Wenn TTIP wirklich zum Ziel haben soll, Handelshemmnisse aus dem Weg zu räumen um – wie von der deutschen Autoindustrie argumentiert- Weniger Umtriebe und mehr Marktchancen zu haben, dann werden diese Leute an der folgenden Forderung die wahre Freude haben:
      1) USA übernimmt die internationalen Normen vollständig (ISO)
      2) das bedeutet, dass Gallone, Pfund und Zoll verschwinden
      3) das bedeutet, dass das metrische System und allen voran europäische Maschinenbauer einen riesigen Nachfragemarkt bedienen können (Bohrer 3 mm statt #22..)
      4) das bedeutet, dass sich der US-Markt endlich dem Standard einordnet

      Das wird GARANTIERT nicht passieren. Wo ist da nun der Sinn von TTIP, wenn die grössten Handelshemmnisse erhalten bleiben? Wir wollen zuerst ein klares Commitment von der USA sehen, dass sie hier in den saueren Apfel beissen.

      Die Diskussion um diese Forderung wird offenlegen:
      a) dass es bei TTIP in Wirklichkeit überhaupt nicht um Chancen europäischer Hersteller in aussereuropäischen Märkten geht
      b) dass nur eine Richtung gefragt und tolleriert ist: US Export in den Rest der Welt , und zwar nachhaltig und definitiv
      c) Die eigenen Märkte bleiben anglo-saxisch wie eh und je.. das ist moderner Protektionismus

      Cosy

  • von Ursula Grün

    Hierzu passt ein Diskussionsbeitrag von unserem Vizekanzler Gabriel, der auf dem Weltwirt-
    schaftsgipfel im Januar 2015 in Davos, zu dem Thema TTIP die Deutschen als „reich und
    hysterisch“ bezeichnet hat. Da ich nicht reich bin, bleibt also nur noch hysterisch. Weil wir
    das Perfide an diesem Freihandelsabkommen erkennen, sind wir also hysterisch. Und ich habe
    auch noch die SPD gewählt. Das Handeln unserer Politiker (auch Frau Merkel will dieses TTIP)
    raubt mir noch meinen Schlaf. Man will eine ‚Schattenrechtssprechung‘ einführen, unsere
    ordentliche Gerichtsbarkeit aushebeln und nennt uns dann hysterisch. Diese Dreistigkeit macht mich fassungslos.

    • von R. Bassarak

      Wie kann man nur SPD wählen. Wie die Geschichte beweist, hat diese Partei IMMER dann, wenn es darauf ankam, die Interessen ihrer Klientel verraten.

    • von K. Schneller

      Die 68er hatten zur SPD nur einen Kommentar: Wer hat uns verraten? Die Sozialdemokraten!

    • von Paul Hoss

      Bei der nächsten Wahl keine haben Sachen-gleich Linke wählen!

  • von Bernd Kortmann

    Die Verlogenheit dieser diktatorischen Demokratie ist nicht mehr lange zu ertragen. Es wird höchste Zeit das die Menschen für ihre Rechte und Freiheit wieder auf die Straße gehen. Das Lied von Reinhard Mey „Sei Wachsam“ sag in wenigen Worten, wie das Volk verarscht wird.
    Im Karneval gab es eine Rede mit dem Wortlaut, der Versicherungsvertreter verkauft Versicherungen, der Autoverkäufer verkauft Autos und die Volksvertreter ?????

  • von Alexandre Garziglia

    Könnte jemand eine offizielle Übersetzung auf englisch machen? Ich kenne viele die nicht deutsch verstehen aber sicher unterschreiben würden, wenn sie wüssten was los ist!

  • von Gerlings

    Es gibt viele Euphemismen für widerliche Dinge.
    „Regulatorische Kooperation“ ist für mich jedoch mit Abstand der widerlichste und beängstigendste Euphemismus seit langer Zeit.
    Ich hoffe, dass wir es schaffen, die Politiker in Deutschland und Europa mit unseren Unterschriften und dem damit verbundene Protest vieler Bürger dahingehend zu beeinflussen, dass sie sich trauen, sich der mächtigen Lobby der Großindustriellen entgegenzustellen und Ihnen die Stirn zu bieten!
    Leider passiert das nach meiner Erfahrung viel zu selten.
    Politiker ziehen den regelmäßig den „Schwanz“ ein, sobald die Großindustriellen (Finanzlobby) auch nur andeutungsweise damit drohen, dass Kooperationsverweigerung den Verlust von Arbeitsplätzen u.s.w. bedeutet.
    Als Politiker könnte beispielsweise argumentiert werden, dass der Verlust von Arbeitsplätzen auch die Anzahl der Kaufwilligen mindert! Aber genau davor haben sowohl Politiker als auch finanziell potente Hersteller Angst. Warum eigentlich??? Ha,Ha.

  • von Gudrun Schwichtenberg

    Mir fällt immer ein, dass zu einer wirklichen Demokratie auch die Mitbestimmung in den Betrieben gehören würde. Die hätte in den Betrieben Transparenz vorausgesetzt. Das ist seinerzeit, wenn ich mich recht erinnere, Ende der 60er Jahre diskutiert worden und fand bei den in Gewerkschaften Organisierten kaum Zuspruch. Man kämpfte auch hier um mehr Geld, verständlich. In den meisten Unternehmen, die ich erlebt habe, ging es genau so zu wie weltweit: es gibt Herrschende und Beherrschte. Es ist sicher sehr schwer solche ideellen Ziele zu verwirklichen, sicher braucht es lange Zeit zu deren Verwirklichung, aber es müssten erst einmal überhaupt ideelle Ziele geben. Möglicherweise sähe die Welt durch echte Mitbestimmung heute anders aus. Und noch eins, um ein ‚mündiger Bürger‘ (Willy Brandt) zu sein, brauche ich täglich 2 – 3 Stunden politische Recherche, d. h. eine (geringfügige) Nebenbeschäftigung. Dadurch kann ich mir dann vielleicht ein Urteil ein erlauben. Allerdings bin ich dem einen Prozent und den meisten Politikern, die sich „ganztags“ mit ihrem Machterhalt beschäftigen, immer noch sehr unterlegen. Die Zeit für 2-3-stündige Recherche habe ich heute als Rentnerin, handel mir aber Depressionen ein – und die schwächen.

  • von Achim Stegemann

    TTIP ist nur ein weiterer Schritt zur Unterwanderung der Demokratie. George Orwells 1984 ist schon längst Realität, ja sogar noch schlimmer. Wir haben schleichend aber stetig in den letzten 30 Jahren immer mehr an Demokratie eingebüßt. Wie ein Vorredner hier schon sagte: Alle Macht geht vom Volke aus. Doch tatsächlich hat das Volk kaum noch Mitsprache. Aber sind wir nicht selbst schuld daran? Wen wählen wir denn an den Urnen? Genau jene Parteien, Politker und Lobbyisten, welche die Meinung des Volkes umdrehen oder gar komplett ignorieren um ihre eigenen Interessen oder die Interessen der Konzerne durchzusetzen. Wir schauen nur noch schweigend zu. Alle Machinstrumente der Staaten sind immer mehr auf „Regulatorien“ und „Kontrolle“ aus. Wir verlieren mehr und mehr unsere Individualität. Selbst das Bildungswesen wird durch „Bologna“, Privatisierung u.a. eher an die Bedürfnisse der Industrie angepasst, statt der individuellen freien geistigen Entwicklung des Menschen zu dienen.
    Konzerne frohlocken, wenn der Durchschnittsbürger sich wieder verstärkt dem Konsum zuwendet, was ja „die Konjunktur ankurbelt“.
    Vielleicht braucht es wirklich wieder einen zweiten Gandhi der den Menschen den wahren Weg weißt und Alternativen aufzeigt.

  • „Verbrechen am eigenen Land und nachfolgenden Generationen, sofort stoppen!“

    Sehr geehrte Frau Merkel, Lindau 29.01.2015

    mit den zunehmenden Fehlentscheidungen und der süßlichen Toleranz, wird die Politik immer mehr zur Marionette von Wirtschaftsinteressen, ohne Rücksicht auf Umwelt, Tiere, Menschen und Kultur.

    Wenn Sie nicht endlich Ihr Geloben einhalten, („Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe. „), werden Sie immer größeren Schaden anrichten, der durch Unwissenheit von langfristigen Vorgängen in der Natur und Kurzsichtigkeit entsteht.

    Wir als Verbund freier Unternehmer, fordern Sie unverzüglich auf das vorbereitete Verbrechen an dem eigenen Land und den nachfolgenden Generationen sofort zu stoppen, dazu gehört z. B. neben dem geplanten Handelsabkommen TTIP, CETA und dem Fracking, auch die Unterlassung von unlauteren (rechtswidrigen) Gesetzen, welche Politikern Befugnisse in die Hände spielt, um sich gegen die Umwelt und den Menschen zu stellen.

    Eines soll klar sein: Der Mensch soll das System lenken und kontrollieren,….. und nicht das System den Menschen. Und es ist höchste Zeit das die Bürger die Politiker kontrollieren, in Haftung nehmen und falsche Entscheidungen sofort stoppen können, um einen fehlgeleiteten Schwachsinn gleich vom Anfang an unterbinden.

    Mit freundlichen Grüßen vom Bodensee
     
    Michael Wagner / Gutachter und Gartenplaner
    (Initiator Verband freier Unternehmer)

    Versand- und Aufzeichnungsprotokoll erstellt

  • von Pirjo

    Ich habe Angst um den Verlust der Demokratie! Das Geld übernimmt die Macht!

  • von Bernd Klein

    Leute lasst das Jammern, wir sind mit den USA besser aufgehoben als mit jedem Anderen und das schliesst diesen Koloss von EU Verwaltung/Parlament mit ein. Bevor jetzt EZB und Banken den Euro zur Junk-Währung verkommen lassen und die Süd-Europäer, insbesondere Griechen aber auch Franzosenen durch „Hintertür-Eurobonds“ uns beibringen was „neue Armut“ wirklich bedeutet, schlage ich vor, wir vereinigen uns mit England, Holland und anderen Wirklich Willigen und treten den USA bei. Dann hat sich die ganze rot-rosa Grütze und Vergesellschaftung vonPrivatkapital auch erledigt.
    Na, wär das nicht eine richtige Alternative?

    • von K. Schneller

      Mir gefällt das Wort „rot-rosa Grütze“, es ist so unbeschwertt vorurteilslos, wahrhaft engelsgleich!
      Gut gebrüllt, brauner Löwe!

  • von Wille Valentin

    Eine schlimme Wahrheit!!!

  • von Panib

    Natürlich muss man diesen Aufruf unterschreiben. Bewirken wird er aber gar nichts.
    Es wundert sich doch wohl niemand auf dieser Seite ernsthaft über das geplante Abkommen. Unsere Politiker sind doch alle nur erbärmliche Handlanger der ? 500 Lobbyisten rund um das Bundeskanzleramt. Banken und Wirtschaft bestimmen, was bei uns passiert und die Politik nickt nur noch ab-wenn Berlin nicht mitmacht, wird die Verlegung von Arbeitsplätzen ins Ausland angedroht… Wenn unsere Angela von Verbraucherschutz redet, ist das aus meiner Sicht purer Hohn. Wenn ich mich hinsetzen wollte, könnte ich ein Finger dickes Buch füllen mit Beispielen, wie unser Verbraucherschutz in Wirklichkeit aussieht, nämlich erbärmlich. So hat sich z. B. die CSU Aignerin um gar nichts gekümmert. Aber richtig heftig aufgeregt hat sie sich über Google und deren Kamerafahrten. Wenn man sich die Bilder in Google Maps angesehen hat, durfte man feststellen, dass die eigene Grundstückseinfahrt doch- oh Wunder- tatsächlich so aussah wie in Wirklichkeit.
    Nein, wir werden verarscht, wo immer man auch ‚rein sticht‘. Da darf ein Lebensmittel ‚Leber~‘ genannt werden, wenn auch nur ein Hauch von Leber verarbeitet wurde, die Kennzeichnungspflicht unserer Lebensmittel z.B. bzgl. der bösen E’s wird von der Lebensmittelindustrie auf perfide Weise umgangen. Große Firmen wie Amazon, Apple, Google und viele andere versteuern ihre horrenden Milliardengewinne in Luxemburg, das so winzig ist, dass es gar keinen Platz für hohe Steuern hat (dieser originelle Einfall ist nicht von mir!) u.v.m.
    Ich denke, jeder Versuch, zu Konsumverzicht aufzurufen, ist zum Scheitern verurteilt. Wir haben das doch zu Zeiten der exorbitant hohen Spritkosten alle erlebt. Der Boykottaufruf gegen Shell, Aral und Esso ist total ins Leere gelaufen. Im Internet verbreitete Videos über die bestialische Haltung von Hühnern, Enten und Puten, die einem die Tränen in die Augen treiben, greifen nicht und es werden z.B. weiter Tiere, die nicht mehr laufen können, mit Mistgabeln aufgespießt und in einen Anhänger geworfen.
    Ich würde mir Rechtsanwälte in diesem Land wünschen, die in ihrer Freizeit die Füße hochlegen und darüber nachdenken, wie sie vielen unserer Politiker quasi ans Bein pinkeln können und ihnen, gleichfalls in ihrer Freizeit und kostenfrei, zeigen würden, wo’s lang gehen sollte.
    Worüber wir uns aber alle im Klaren sein sollten, bei aller berechtigten Kritik an nicht nachvollziehbaren politischen Entscheidungen: wir leben hier in Europa noch in vergleichsweise geordneten Verhältnissen. Wenn ich mir die US ‚Demokratie‘ ansehe, wird mir schwindelig und ich danke dem Herrgott, dass ich hier leben darf.

  • von Frowein

    Nicht nur gegen TTIP auch gegen TISA muss gekämpft werden

  • von Grünrock,Wolfgang

    Das Volk ist der Souverän, und daß darf aus keinem Grund geändert werden !!!!
    Unsere Gerichte müssen die oberste und letzt Instanz bleiben.
    Lobbyisten dürfen keinesfalls bei Gesetzen und Gesetzestexten maßgeblich mitwirken.
    Lediglich fachliche Empfehlungen dürfen unterbreitet werden.
    Jegliche Bevormundung und Manipulation von Konzernen, Banken, Kapitalgesellschaften etc.
    muß unterbundern werden.
    Auch die ausländischen Beeinflussungen – insbes. aus Amerika – müssen relativiert werden.

  • von Windfahrer

    Damit die Mächtigen und Reichen nicht noch mächtiger und reicher werden und damit sie mit Ihrer Macht nicht noch mehr Menschen und Staaten vereinnahmen, sehe ich es als meine Pflicht an, hier zu unterzeichnen. Im übrigen kann ich nur allen raten, NICHTS mehr aus den USA zu konsumieren und NICHTS mehr bei amerikanischen Firmen zu kaufen, vom Hamburger über Apple-Produkte bis hin zur Musik-CD.

  • von Tina Ternus

    Es ist etwas unglücklich, die Kommunikation zu TTIP so sehr an dem Chlorhühnchen oder dem Essen hochzuziehen. Hier geht es doch um viel mehr. Hier geht es um unsere Demokratie, um kommunale Selbstbestimmung und Daseinsvorsorge. Um Abschaffung parlamentariischer Hoheit, Deregulierung und Verschlechterungen sämtlicher Lebensbereiche für die nächsten Jahrzehnte. Als Verbraucher genauso wie als Patient, Mieter, Arbeitnehmer, Mittelständler, Schüler oder Student!

    „Ermächtigungsgesetz internationaler Großkonzerne“ wäre eine passendere Definition für TTIP, TISA und CETA. Wer die TTIP Debatte auf Chlorspritzer auf Hühnchen konzentriert, spielt genau denen in die Hände, die mittels gerade anlaufender public-affairs-Kampagnen, die uns noch viele, viele Monate begleiten werden, versuchen, Meinungshoheit herbeizuführen. Zu dieser Arbeitsweise der zahlreichen public-affairs Agenturen in Deutschland gehören zum einen Dauerwiederholungen immergleicher Slogans und Argumentationsketten (= „strategische Semantik“ in PR-Deutsch) über alle Kanäle, in denen zu Beginn zunächst vorgegeben wird, die Ängste der Bürger zu verstehen, um diese danach mittels unzähliger Studien, Meinungsumfragen und Rankings WIRTSCHAFTSFINANZIERTER Institute und think-tanks “ mit großer Suggestion vermeintlich glasklar und „alternativlos“ zu widerlegen und hierbei je eine Schlagzeile zu erzeugen. Das „sponsored by …..“ wird hierbei nur stets vergessen, mit dazu zu schreiben!

    Mancher erinnert sich an die Debatte während der nachweislich stattgefundenen PR-Kampagne von Mai 2008 bis September 2009 zur Herbeiführung der Laufzeitverlängerung im Auftrag des atomforums, bzw. Betreiber von AKWs. Einer der Hauptsätze und Empfehlungen der Agenturen war: „Wir müssen die Debatte vor allem erst einmal auf eine sachliche Ebene zurückführen“ und parallel hagelte es Studien und Energieexperten (RWI, EWI, dena usw.), deren Ergebnisse stets den gleichen Wortlaut hatten: „Ohne Kernenergie explodieren die Strompreise, gibt es blackouts und viel zu große Importabhängigkeit“ „Kernenergie als unverzichtbare, alternativlose Brückentechnologie für den Einstieg in das Erneuerbare Energien Zeitalter“.

    Zu solchen Kommunikationskampagnen gehören aber vor allem auch stets massives negative campaigning, also eine sich steigernde Diskreditierungskampagne. Gegner, also jetzt eben die TTIP-Gegner werden als übertrieben, unsachlich, hysterisch dargestellt, mit völlig überzogenen Ängsten und Sorgen (O-Ton FAZ: „Dämonisierungskampagne“). Es wird sich lächerlich gemacht, aggressiv drauf gedroschen und jede kleinste Gelegenheit genutzt, um mit Häme oder Schmutz zu werfen. Das „Chlorhühnchen“ ist für die Texter und Kommunikationsprofis dabei sehr willkommen. Es ist quasi die Steilvorlage vor einem freistehenden Tor. Und Schuss !!

    Es ist enorm wichtig, zu wissen, mit welchen Methoden in der public-affairs-Branche gearbeitet wird. Sehr hilfreich ist hierbei z.B. das Satire-Video, bzw. die Satire-Seite „DemocREADY“ eines Berliner Kollektivs. Die Leute sind selbst Kommunikationsprofis und kennen die Methoden sehr gut. Democready gibts nicht wirklich, die beschriebenen Methoden hingegen schon. Tagtäglich. Zu unterschiedlichsten Themengebieten, die Interessen von Großkonzernen oder Wirtschaftsverbänden tangieren.
    http://democready.com/

    Anhand der (erfolgreich) stattgefundenen PR-Kampagne gegen das EEG kann man sich ebenso ein umfassendes Bild machen
    https://lobbypedia.de/wiki/Kampagne_der_INSM_und_des_RWI_gegen_die_F%C3%B6rderung_des_%C3%96kostroms
    http://experts.top50-solar.de/4542/vom-hoffnungstr%C3%A4ger-zum-s%C3%BCndenbock

    • Ich denke, diese Pressesolgans wie „Dämonisierungskampagne“ werden den Protest noch mehr anheizen, und es stimmt mich doch ein wenig hoffnungsvoll, dass er in der politischen Diskussion inzwischen angekommen ist und sie mitzubestimmen scheint. Trotzdem ist es noch ein sehr weiter, steiniger und vor allem ungewisser Weg, bis wir uns TTIP, CETA und TISA endgültig entledigt haben – ja, ich wage es noch kaum auszusprechen.
      Noch unaussprechlicher wären freilich die Folgen, die diese Abkommen für die ganze Welt hätten.
      Die Proteste dürfen nicht abreißen, die Flamme muss hoch gehalten werden. Eine Freundin von mir hatte die Idee, eine Menschenkette zum Zeichen gegen TTIP zu organisieren, am besten durch ganz Deutschland. In ein paar Städten würde fürs erste wohl auch genügen. Wer Erfahrung mit so etwas hat oder eine Idee, wie man es beginnen kann, kann sich gerne bei mir melden. Jederzeit. Oder auch, wer es für keine so gute Idee hält und lieber etwas anderes tun würde.
      Auch der Blend-Debatte „Chlorhühnchen“ (Angstbild) vs. „Blinklicht“ (Vorteilsargument) wird es nicht mehr lange gelingen, die Diskussion von einer zwingend sachlichen Ebene fernzuhalten. Wenn es ein Wettbewerbsvorteil ist, die Farbe europäischer und amerikanischer Autofahrer auf lilablassblau oder waldmeistergrün zu einen, bräuchte es dafür kaum Schiedsgerichte und schon gar keine Geheimverhandlungen. Allerdings bräuchte es dann immer noch das Subsidiaritätsprinzip, das vorsieht, eine marktwirtschaftliche Gestaltungshoheit bei den jeweiligen nationalen Firmen zu belassen. Das erhält nämlich den Wettbewerbsvorteil – nicht wenn immer mehr Firmen mit Billigstandards konkurrieren und sich diesen letztendes angleichen müssen. Die Folgen aufzuzählen wäre hier wahrscheinlich schon so redundant wie die ewige Geisterbeschwörung „Chlorhuhn“ (gab´s da nicht auch mal ein „Moorhuhn“?) – Angleichung an das Niveau heutiger Billiglohnländer, Preisdumping, Überschussproduktionen, die bäuerliche Kleinstrukturen endgültig Geschichte werden lassen.

      Vielen Dank an Campact und alle anderen NGO, an alle, die sich mitengagieren und hier mitposten!
      Mögen wir eines Tages „prosten“ können auf unseren Sieg – ich hoffe es doch und spreche es aus!

  • von Heiko Gloystein

    Hi, bin selbst (Klein-) Unternehmer und war auch 20 Jahre im öffentlichen Dienst. Kenne also beide Seiten, die Gemeinnützige und die Wettbewerbsseite.
    Unternehmen werden in vielen Gesetzen schlechter gestellt als der normale Arbeitnehmer. Zum Beispiel bei der Rente, bei der Krankenkasse. Man würde tausende Gesetze finden, wenn man dann will und feststellen, das das stimmt. Es würde den Rahmen sprengen, hier näher darauf einzugehen.
    Immer haben -die Masse der Politiker-, den raffgierigen abzockenden Unternehmer im Hinterkopf, das spürt man massiv, wenn man betroffen ist.
    Die wenigen –wirklich- Macht habenden Politiker und aggressiven großen Konzerne, wollen sich hier tatsächlich im Hinterzimmer beraten und dann schießen sie weit über das Ziel hinaus und schaffen wichtige Teile der Demokratie vertragsweise ab. Die Politiker unterminieren auch die Demokratie, weil konventionelle Politik machen, von Jahr zu Jahr schwerer wird.
    Wir wollen hier keine USA sein, mit extrem Reichen und massenhaft erbärmlich Armen. Erkannte Mißstände in Bezug auf Unternehmen abstellen ja. Sachliche Internetmitsprache auch ja, wenn es brauchbare Programme dafür gibt. Eine Bundes- und Landesbehörden die die Internetdemografie, nach Gesetzen, sortiert, auch ja. Aber kurz vor dem wirklichen Beginn der Internetdemokratie, die Demokratie völlig aushöhlen, nein und nochmal nein. Dafür sind unsere Vorfahren nicht gestorben. Was sollen die endlos vielen Euros und Dollars in Milliardenvermögen von Privatleuten, was nutzt das.
    Die Menschheit wird daran zu Grunde gehen, das ist absehbar, wenn wir unsere Kreativität nicht nutzen können, für die Riesenprobleme der Zukunft.

  • von Karl G.

    Diese ganze Geschichte mit TTIP und CETA bestätigt mir einmal mehr, wo der „Feind“ wirklich steht – nicht rechts, nicht links und beim Islam in einer toleranten Ausrichtung schon grad gar nicht (PEGIDA-Anhänger wacht mal auf!): Es ist das Kapital, respektive etliche multinationale Großkonzerne, die Politiker gefügig machen und die Verbraucher krank. Wenn’s nach mir ginge, gehörte Lobbyarbeit verboten und die Macht der Großkonzerne zerschlagen, wozu aber nur die korrupte Politik fähig wäre. Und da beißt sich die Schlange leider in den Schwanz…

  • von Thomas Grusemann

    Heute ist in Brüssel De-briefing der Verhandlungsführer zu TTIP. Vorangestellt, von 11 – 14 Uhr, war die Möglichkeit für Verbände, NGOs und andere Interessenvertreter in einer Kurzpräsentation wichtige Themen zu adressieren. Das haben 46 Interessengruppen aus ganz Europa wahrgenommen, quer durch die Wirtschaft bis hin zu Verbraucher- und Studentenverbänden. Durch Abwesenheit geglänzt haben – wie üblich – Organisationen wie Campact, Attack und ähnliche. Das belegt nachdrücklich, was an anderen Stellen vielfach zu lesen ist: diesen Organisationen geht es nicht um inhaltiche Diskussionen sondern lediglich um öffentliche Stimmungmache. Der Beweis wurde erneut geliefert!

    • von Maritta Strasser

      Das letzte mal habe ich mir dieses Schaulaufen noch gegeben. Dieses Mal war ich stattdessen auf dem Schumann Platz bei einer öffentlichen Protest-Aktion. Das ist sinnvoller.

    • von K. Schneller

      Auch für solche Kommentare hatten die 68er schon die Antwort vorformuliert: „Nur die dümmsten Kälber wählen ihre Schlächter selber!“

  • von Ulf May

    Es ist schon bezeichnend, dass die Regierenden nicht den Mut haben, die wichtigsten Entscheidungen mit Wahlen zu verbinden. Weil wir leider auch keine direkte Demokratie mit Volksabstimmungen haben, mogeln sie sich mit den wichtigen Dingen am Bürger vorbei, den sie nur in den drei Wochen vor der Wahl den „Souverän“ nennen. Zur EU und zur Abschaffung der Mark wurden wir nicht gefragt, diese Entscheidungen wurden auch nicht zu einem Wahlkampfthema gemacht. Und mit TTIP soll das jetzt genau so funktionieren. Ich finde: Wir Bürger gehen viel zu selten auf die Straße.

  • von roland

    ist doch ne geile sache wenn dieses TTIP kommt
    dann kann ich mir hier überall einen revolver oder ein sturmgewehr kaufen
    denn dieses Handelshemmniss wird dann ja wohl abgeschafft
    oder sehe ich das falsch?

  • von Thomas Linke

    Das „Chlorhühnchen“ ist zwar der falsche Ansatz zum Protest (deutsche Massentierhaltung mit Antibiotika ist schlimmer), generell muss aber jede Umgehung von Bürgerwillen verhindert werden. Gleich ob das die Ernährung, die Umwelt, der Casinokapitalismus, die demokratische Mitbestimmung, die Außenpolitik etc. betrifft.

  • von Klaus Eisenmann

    Die meisten Schreiber haben meine Zustimmung. TTIP wird die Situation der Menschen nicht verbessern, sondern eher, vor allem in globaler Hinsicht, gravierende Ungleichheiten verstärken! Schon jetzt sind die Menschen wegen Armut, Umweltzerstörungen und vor allem steigender Kriege und Konflikte im Rennen um Resourcen und Rohstoffe dem ökonomischen Diktat schutzlos ausgeliefert. Wir haben doch schon eine freie Marktwirtschaft! Gerade die Neoliberalen wollen doch keinerlei Einmischung doch die Politik, wenn sie für sich Nachteile fürchten. Also sollten wir den „Freien Markt“ sich doch entwickeln lassen, wie es die schlauen Wirtschaftsprofessoren ala` Dr. Sinn etc. ständig fordern. Die US Märkte gieren doch jetzt, nach dem die eigene Wirtschaft sich eher träge schleppt, vor allem auf deutsche Ersparnisse und Rücklagen, die in etwa sich auf 5 bis 6 Billionen belaufen. Hier soll abgeschöpft werden. Denn der amerikanische way of life spart nicht, sondern macht Schulden auf pump. Europa schadet dadurch seiner Wirtschaft. Sinn macht eher ein Freihandelsabkommen mit Afrika, um die Ungleichheit zu mindern. Vor allem das Abfischen der afrikanischen Küsten sowie die Belieferung afrikanischer Staaten mit Hähnchenresten oder sonstiger Gammelfleischreste sollte dringenst geregelt werden. Es geht darum, Flüchtlingsströme zu verhindern, wirtschaftlichen Ausgleich zu schaffen. Der Westen schafft sich mit TTIPP Konkurrenzvorteile, die unseriös, mafiös und die Welt in Zukunft in arm und reich aufteilt. Kurzum eine asoziale Politik. Dabei steigt die Weltbevölkerung auf in etwa 7 Milliarden Menschen – es wird eng auf unserem geliebten Planeten – und alle sitzen wir in einem Boot! Und, wenn uns Obama mit den Chinesen versucht Angst zu machen, sollte es ihm nicht gelingen. Angst ist ein schlechter Berater, es bedarf des Mutes um zu verändern, was im Interesse aller Menschen nötig ist. Politik muss vom Wähler beauftragt sein, die Gier der Konzerne und Mächtigen unter das Recht zu stellen, das auch für den kleinen Mann zuständig ist und niemals Schattenjustiz für Reiche und Mächtige zu schaffen!

  • von Werner

    Ich werde das Gefühl nicht los, dass hier lauter 12-jährige schreiben. So naive und wenig abgewogene Gedanken liest man sonst nur in Schüleraufsätzen und abstrusen Internetforen.

    Ich lade alle ein, sich einmal aus echten Quellen zu informieren, anstatt ständig die vorgeformten Gedankenkonserven von nicht-gewählten Organisationen zu ventillieren.

    • von K. Schneller

      Sie werden uns die wahren Quellen ja sicher offenlegen, oder? Als professioneller Wahrheitssucher bin echt gespannt!

  • von Wolfgang D.

    Die meisten Entscheidungsträger bei uns haben wirklich keine Ahnung, um was es bei TTIP wirklich geht, sonst wären sie nicht so untätig.

  • ich hoffe das ich Euch mit meiner Unterschrift helfen kann !

    • von Sven

      Mit Deiner Unterschrift kannst Du leider nicht helfen. Wir leben momentan in einem Besatzungskonstrukt der USA. Erklärt eigentlich alles. Leider werden kritische Verweise in diesem Chat schnell entfernt, es soll ja auch keiner munter werden.Wir sind zur Zeit nur zahlende Idioten.

    • von Hegewald

      Ich bin gegen dieses Handelsabkommen,da wir nicht Lebensmittel aus Übersee
      brauchen.Wir haben fünf Kontinente, wo jede Nation das Anbauen kann was Sie zum
      Leben brauchen. In Deutschland sollten wir uns wieder auf unsere Landwirtschaft besinnen, dann leben wir gesünder.

  • von Rudolf Dangl

    Kritik an TTIP ist sicher wichtig und richtig. ABER bitte nicht mit solch emem Unfug, iwe dass Hühner „gechlort“ würden! Dann nämlich dürften sie nie Salz (Natriumchlorid NaCl) im Essen verwenden, denn das enthält deutlich mehr Chlor als das seit hundert Jahren zum Desininfizieren höchst erfolgreich verwendete Natriumchlorit (NaClO2), das vermutlich auch das wirksamste Antibiotikum sein dürfte. Mit Chlor selbst hat das nichts zu tun. So etwas kann nur jemand schreiben, der noch nie mit Chlor selbst in Berührung war. Bitte das schnell korrigieren, sonst macht sich die TTIP-Kritik durch solch unverzeihlichen Fehler total unglaubwürdig.

  • Wenn wir das rechte Maß am Essen finden, vegan oder Lichtnahrung zu uns nehmen, mehr tauschen als kaufen, Fahrrad fahren, regional einkaufen und eigene Währungen kreieren, sind wir auf dem richtigen Weg. Ich finde diese Aktion hier sehr gut. Besser noch als gegen etwas zu sein ist, selbst bestimmt zu werden, selbst keine Kredite aufzunehmen und den Sumpf einfach durch Verweigerung, passiven Widerstand, trocken zu legen (wie es Ghandi in Indien gelang).

    • von Sonja Armisen

      Geeeennnnaaaaauuuuuu, tatsächlich wenn wir das Zeug nicht kaufen, dann wirds auch nicht mehr produziert, Konsumverweigerung ist der beste Weg, aber Selbsteinschränkung ist halt ein sehr schwieriges Unterfangen, ich merks bei mir……;-)

    • von Isi

      Schön wenn es so einfach wäre. Den Politikern ist sehr wohl bekannt, dass die (mehr als 2/3) Mehrheit der Bevölkerung Gentechnik ablehnen – trotzdem forciert die Regierung weiterhin Gentechnik mit neuen Auspflanzungen auf Versuchsfeldern, mehr Geldern und Lockerungen der Gesetze, etc. Wenn aber die Freihandelsabkommen greifen, ergeht es uns wie vielen anderen Ländern: die gentechnisch manipulierten Lebensmittel werden uns stillschweigend untergejubelt, beginnend in kleinen, nicht deklarationspflichtigen Bestandteilen, Gewürzen usw. anteilig, später als ganzes Produkt, unkenntlich …
      Hier hilft nur die Bevölkerung wach zu rütteln und Massenproteste zu leisten, die weit aus größer sind als die Pegida/Anti-Pegida Bewegung. Diese lenkt übrigens sehr geschickt von den Verhandlungen um die Freihandelsabkommen ab. So ein Zufall?

    • von Sebastian

      Das Problem ist nur, wenn wir das Zeug nicht kaufen, heißt es nicht das es Abermillonen von anderen nicht kaufen… :-(

      Leider ist das in dem heutigen Konsumzeitalter so….

    • von Michael

      Gandhi war wohl möglich kein so großer Heiliger, wie immer behauptet wurde:
      http://www.zeit.de/2014/40/arundhati-roy-indien-gandhi-kastensystem
      Trotzdem: Boykott wo e geht? Prima Idee!

    • von Selbstversorger

      Wir sind zum großen Teil aus diesem undurchsichtigen und unerträglichen System ausgestiegen. Wir bauen unser Gemüse und Obst selbst an und halten Hühner. Es funktioniert! Und von Verzicht keine Spur. Ja, es ist mit Arbeit verbunden, aber auch mit viel Freude. Wir bauen nur samenechtes Gemüse (kein Hybridsaatgut und keine Gen-Technik) an. Damit unterstützen wir die, die Saatgut noch auf dem Feld vermehren. Der Geschmack ist intensiver, die Sorten sind vielfätiger. Gedüngt wird nur mit selbstgemachtem Kompost. Die Ernte wird aufgrund der konsequenten Bodenpflege jedes Jahr besser. Wir sammeln Erfahrungen, wie die unterschiedlichen Gemüsesorten am besten angebaut werden. Natürlich finden wir diese Initiative sinnvoll und sehr gut. Wir leisten gern mit eigenen Händen, unser Beitrag zum Erhalt der Lebensgrundlagen und unser Luxus. Wir hoffen auf viele Nachahmer, die ihre Lebensmittel selbstbestimmt und mutig erzeugen.

  • von Inge Tietz

    Staubsaugervertreter verkaufen Staubsauger.
    Versicherungsvertreter verkeufen Versicherungen.
    Volksvertreter …

  • TTIP
    Nachfolgend die fragwürdigen Äußerungen unserer Bundeskanzlerin Merkel zum Freihandelsabkommen mit den USA anläßlich des 27. CDU-Parteitags:

    „…
    Wenn wir wettbewerbsfähig bleiben wollen, dann müssen wir offen sein, zum Beispiel offen für den Welthandel, für den Freihandel. Als ich jetzt beim G-20-Treffen in Australien war, ist mir noch einmal bewusst geworden, was für eine Dynamik in der pazifischen Region vorherrscht – von Japan über China bis Australien und Neuseeland – : ein Freihandelsabkommen nach dem anderen.
    Liebe Freunde, wenn wir als Exportnation unsere hohen Standards im Umweltschutz
    und im Verbraucherschutz in solchen Freihandelsabkommen verankern wollen, zum
    Beispiel in den Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten von Amerika, dann
    müssen wir uns sputen. Dann dürfen wir nicht den ganzen Tag Bedenken ausdrücken,
    sondern dann müssen wir sagen: Wir wollen Standards weltweit setzen. Deshalb
    müssen wir zu den Ersten und dürfen nicht zu den Letzten gehören. Die Welt wartet
    nicht auf uns.
    …“
    Hier noch ein weiteres, bezeichnendes Zitat:
    „Das Freihandelsabkommen ist ein Riesenschritt nach vorne, der uns auch noch neue Arbeitsplätze bringt.“

    Unsere Kanzlerin will offensichtlich die nachhaltigen Gefahren durch die Freihandelsabkommen für unsere Exportnation nicht zur Kenntnis nehmen.

    • von Fritz

      die in Kanada und den USA zugelassenen Mastbeschleuniger und genveränderten Produkte lassen die Erzeugung von Fleisch – auch Fisch – auf ein sehr niedriges Kostenniveau sinken. Der Fleischexport der USA wird von keinem anderen Land getoppt. Der offene Lebensmittelmarkt „Europa“ wird die Produzenten anregen, noch mehr aus ihren Tieren „herauszuholen“. Die Folge dieser Entwicklung wird sein, dass die Landwirte in Europa, die schon heute in einem hohen Maße Futtermittel importieren müssen, nicht mehr konkurrenzfähig sein werden.
      Um Kosten zu sparen, wird die Mast, die Verarbeitung und die Veredelung (Fertigerzeugnisse) in den „billigen“, nicht durch europäische Gesetzgebung „behinderte“ Erzeugergebieten erfolgen. Den europäischen Landwirten bleibt die Landschaftspflege und den Lebensmittelproduzenten in Europa die Verteilung der in den USA und Kanada erzeugten Lebensmittel.
      Auf welchem Gebiet der Vertragspartner neue Arbeitsplätze entstehen, steht außer Frage.
      Ich warte auf den Aufschrei der europäischen Landwirte, deren Existenz durch TTIP und CETA akut gefährdet ist.
      Ist es den Landwirten die Aufgabe ihrer Existenz wert, dass z. B. die Blinkerfarbe in den USA und Europa vereinheitlicht werden?
      Unsere Vorbehalte gegenüber Bestrahlung oder Genmanipulation werden in den USA nicht ansatzweise verstanden.
      Die vorstehenden Ausführungen sind nur ein kleiner Beleg, das es sich lohnt nicht unseren Volksvertretern blind zu vertrauen.
      Noch ein Nachsatz zu den Veganern oder Vegetariern, die sich zu einem hohen Prozentsatz von Sojaprodukten o.ä. ernähren, woher kommt der Rohstoff?

    • von S.Zimmermann

      Die Frau ist entweder nur dumm und unwissend. Dann ist sie falsch auf diesem Posten.
      Oder sie ist berechnent. Dann ist sie eine Gefahr für unser Land.

    • Ja, das glaube ich auch. Ich unterstelle es ihr nicht einmal als böse Absicht. Aber in ihrer Rolle als Chefberaterin der EU – oder wie man das nennen muss – hat sie sich meiner Ansicht nach völlig verrannt, ist machtgierig und blind geworden. Andere Eindrücke kommen bei mir nicht an.

      Ich kann die Griechen nur verstehen, dass sie mit der Syriza-Wahl ein Zeichen gegen diese Frau gesetzt haben, die ihr Land inzwischen entschieden mitregiert. Was immer diese neue Politik mit sich bringt – und ich wünsche den Menschen in Griechenland nur, dass sie das Bestmögliche (!) für sich herausholen können – die menschlich-affektiven Regungen gegen diese Spardiktatur kann ich nur allzu gut nachvollziehen.
      Wenn ein Austritt aus dem Euro-Korsett schon ebenso verheerend wäre wie diese Sparpolitik, an der das Land seit Jahren langsam krepiert, dann sollten sie lieber einen solchen Riss im Lügengebäude Europa verursachen, dann müsste Frau Merkel ihre Politik als gescheitert betrachten und wir müssten ihre Dobermannfresse bald nicht mehr in allen Nachrichtensendungen ertragen. Da gibt es zum Beispiel eine gut aussehende blonde Endvierzigerin in Frankreich, die ich entschieden lieber sehen würde.

    • von Cosy

      Zitat“..Dann dürfen wir nicht den ganzen Tag Bedenken ausdrücken,
      sondern dann müssen wir sagen: Wir wollen Standards weltweit setzen. Deshalb
      müssen wir zu den Ersten und dürfen nicht zu den Letzten gehören. Die Welt wartet
      nicht auf uns..“

      Wann führt die USA endlich die ISO-Normen ein mit Meter, Kilogramm und Liter usw? Das wurde ja erst kürzlich im US-Senat definitiv abgeblasen! Schizophrener kann man ja gar nicht sein. Das Lügegegebäude um TTIP von Frau Merkel wird am Tag nach der Inkraftsetzung gleich einstürzen.

      Wie kann man nur so dumm sein, und sowas glauben?

  • von Boje

    Ein weiser Mann hat mir vor langer Zeit seine Philosophie aufgezeigt:
    Die Menschheit muss sich nicht vor einer Überbevölkerung unseres Planeten fürchten. Bisher hatte das die Natur und das menschliche (Un-) Wesen geregelt:
    Es gab immer Seuchen, Naturkatastophen und Kriege. Jetzt kommt TTIP hinzu.

    • von Thomas Grusemann

      Auch nichts verstanden!

  • von Hans-Georg

    Merkel und Gabriel hin oder her aber was unternehmen die von uns gewählten Abgeortneten? Anstatt sich um
    Nebeneinkünfte zu kümmern sollten die Damen und Herren, als die von uns gewählten Volksvertreter, den Auf-
    stand gegen derartig schädliche Abkommen laut und deutlich artikulieren.
    Aber wie heißt es treffend: Gier frießt Hirn.

  • von Michael

    Liebe Maritta, liebe Campactler,
    danke für Euer Engagement, egal ob man über die Mittel der Kampagne (Huhn oder nicht) diskutiert.
    Hoffen wir das es nützt. Falls wider Erwarten nicht: dann haben wir es wenigsten versucht, wenn man uns die nächste Generation fragt, was wir dagegen getan haben. :-)

    Eine Sache wundert mich aber wirklich bei Campact, und mit mir wundern sich hier (bisher) auch „marmotte27″, “ Schrof, Hans-Fr.“, „Vatta“, „Paul Dresia“ und „Schmalzbauer Brigitte“:
    Dass Ihr den sich so nennenden „Social Media“ so viel exklusiven Raum gebt für die Weiterverbreitung. Dass sie genutzt werden müssen, keine Frage, aber meine eindringliche Bitte:
    Gebt den Alternativen dazu (insbesondere E-Mail) doch auch einen Button zum unkomplizierten „Teilen“ für all die „Facebook-„, „Twitter-“ und „Google+“-Abstinenten!
    Das würde uns sehr freuen und die Reichweite erhöhen. Bei der Kampagnen-Empfehlung geht es doch auch!

    @“marmotte27″, “ Schrof, Hans-Fr.“, „Vatta“, „Paul Dresia“ und „Schmalzbauer Brigitte“:
    Ich habe diese Bitte auch über das Kontakt-Formular an den Support gestellt. Könntet Ihr ja theoretisch auch tun, sonst wird es wohl mal Zeit eine Campact-interne Kampagne zu starten, was DAS wohl für ein Medienecho gäbe ;-)

    Liebe Grüße

    Michael

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