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Erschreckende Schicksale von Glyphosat-Opfern

Ist das Pestizid Glyphosat krebserregend? Landwirt Heiko Strohsal hatte gleich zwei Fälle in der Familie: seine Schwester erkrankte mit 27 Jahren an Brustkrebs, sein Bruder verstarb mit 36 Jahren an Darmkrebs. Aber das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung wiegelt ab. Doch dieser Beitrag zeigt, was aus der Nutzung folgt:

Ist das Pestizid Glyphosat krebserregend? Landwirt Heiko Strohsal hatte gleich zwei Fälle in der Familie: seine Schwester erkrankte mit 27 Jahren an Brustkrebs, sein Bruder verstarb mit 36 Jahren an Darmkrebs. Aber das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung wiegelt ab. Doch dieser Beitrag zeigt, was aus der Nutzung folgt:

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Das ARD-Magazin Fakt schildert erschreckende Schicksale: Landwirt Heiko Strohsal hatte gleich zwei Krebs-Fälle in der Familie. Auf seinem Hof ist das Pestizid allgegenwärtig. Die argentinische Kinderärztin Analia Otano berichtet von einer Verdreifachung bestimmter Krebsfälle in einer Anbauregion für Gen-Soja. Dort wird Glyphosat besonders häufig eingesetzt. Die Schicksale von Menschen aus Deutschland und Argentinien, die wahrscheinlich durch Glyphosat Krebs bekamen, machen wütend. Seit die Weltgesundheitsorganisation (WHO) vor der Krebsgefahr durch Glyphosat warnt, gibt es für die zuständigen Politiker/innen keine Ausrede mehr.

Glyphosat muss EU-weit vollständig verboten werden

In diesem Jahr entscheidet die EU über die Wieder-Zulassung von Glyphosat für weitere zehn Jahre. Die Bundesregierung hat großen Einfluss auf das Verfahren, bei dem sie Berichterstatterin ist. Doch bisher wiegelt die Regierung die Gefahr ab – und stützt sich dabei zu in relevantem Maße auf Studien der Hersteller. Diese Haltung von Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) ist unverantwortlich. Es wäre fahrlässig, die Warnung der WHO zu ignorieren.

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Autor*innen

Organisierte Protest gegen Castor-Transporte und ist einer der Gründungsstifter der Bewegungsstiftung. Nach dem Studium der Politik, Philosophie und Soziologie promovierte er über Zivilen Ungehorsam in der internationalen Politik. Bevor Gerald Neubauer 2015 zu Campact kam, arbeitete er als Campaigner für Greenpeace zum Thema Kohleausstieg. Alle Beiträge

7 Kommentare

Kommentare sind geschlossen
  1. Hallo, sehr viele Leute regen sich auf und finden Dinge für die Campact eintritt und ändern will auch falsch und wollen sie ändern. Diese Menschen sagen andauernd , da kann man eh nichts ändern. Sie wissen anscheinend nicht das man doch was ändern kann. Klärt doch bitte die Leute besser auf.
    Zeigt ihnen den Weg wie es gemacht wird, für euch,Campact, ist es klar, für viele in der Bevölkerung nicht. Sie fühlen sich Hilflos.

  2. Das ganze ist doch eine Schweinerei!
    Warum wird die Herstellung von Glyphosat sofort verboten, wenn die Menschen daran sterben?
    Warum sind die Bauern so dumm und verwenden es?
    Warum wird unser Landwirtschaftsminister Christian Schmidt nicht sofort zum Teufel gejagt, wenn
    er für so ein giftiges Zeug ist?
    Man muss annehmen, dass der Herr vom Pharmakonzern Monsanto geschmiert wird!
    Zählt der Mensch überhaut nichts mehr, sondern nur noch die Geldgier der Politiker und Konzerne???
    Den Politikern und Konzerne soll man die Behandlung der kranken Menschen bezahlen lassen!!!!!!!
    Diese Verbrecher gehören weg gesperrt, in ein tiefes schwarzes Loch!!!

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