Keine zuckersüße Überraschung: Wie TTIP deinen Körper verändert

Zucker ist Bestandteil vieler Lebensmittel und jeder Zucker kann in größeren Mengen dick machen. Aber manche Zuckerarten sind tatsächlich gefährlich. Das folgende Video zeigt, wie riskant der Industriezucker Isoglucose ist, der dank TTIP wohl bald frei gehandelt werden darf.

von  10 Kommentare

Zucker ist Bestandteil vieler Lebensmittel und jeder Zucker kann in größeren Mengen dick machen. Aber manche Zuckerarten sind tatsächlich gefährlich. Das folgende Video zeigt, wie riskant der Industriezucker Isoglucose ist, der dank TTIP wohl bald frei gehandelt werden darf. 

TTIP macht gefährliches Süßungsmittel möglich

Das äußerst intransparent verhandelte Freihandelsabkommen bedroht viele bislang geltenden Standards im Verbraucherschutz. Dieser Beitrag von Frontal 21 zeigt lediglich eine der vielen dramatischen Spielarten von TTIP und die Folgen für die Konsumenten. Wissenschaftler sind sich sicher, dass das billige Süßungsmittel Isoglucose gefährlich ist. Es ist einer von vielen unsicheren und vor allem unnötigen Lebensmittelzusätzen. Allerdings: Sobald TTIP in Kraft tritt, wird ein Verbot unmöglich. Aber das muss nicht sein.

Raus auf die Straße für ein gesundes Leben – ohne TTIP.

Am 10. Oktober haben wir die große Chance, mit einer Großdemonstration ein unmißverständliches Signal zu senden: Wir Bürger/innen wollen weder TTIP noch CETA. Wir verteidigen unsere Demokratie!

10 Kommentare

  • von Christian Petersen

    Ja, das Thema Industriezucker zeigt, wie jetzt VW, die im Zentrum stehende eigene Vorteilssuche der Industrie, die mit allen Mitteln betrieben wird. Solange die „heilige Kuh“ Profitmaximierung als Götze im Zentrum unserer Gesellschaft steht, werden solche Unappetitlichkeiten aller Orten existieren. Mit und vor allem ohne unsere Kenntnis. Jede Offenbarung aber muss zur Erkenntnis beitragen, dass wir in einer Welt mit mangelhatfen Ziel- und Belohnungssystemen leben. Der Mensch und seine Umwelt im Heute und im Morgen in Frieden, Wohlstand und mit Bildung, er gehört auf den Platz der „heiligen Kuh“. Aber bleiben wir ehrlich, die Suche nach dem eigenen Vorteil ist nicht „industriell“ , vielmehr „menschlich“. Gier ist das altmodische Wort, das dieses Streben als Sünde deklariert. Man muss nicht gläubig sein, um zu sehen, das eine Gesellschaft, die sich auf Gier gründet, wohl ehr zerstört als ermöglicht und befördert.

  • von Herbst

    Ich bin auch gegen TTIP und Co. Und auch gegen Diskriminierung! Den Satz „Das Handelsabkommen TTIP gefährdet nicht nur Umwelt-, Verbraucher-, Datenschutz und Arbeitnehmerrechte, es macht auch noch dick.“ als Hinweis auf den Film über Isoglucose (bei facebook gesehen) finde ich grenzüberschreitend, denn er diskriminiert dicke Menschen. Ich will nicht bestreiten, dass Isoglucose gefährlich ist, aber das eigentliche Problem ist doch, dass der Zucker Diabetes Typ 2 verursachen kann. „Dick“ wird hier mit einer Warnung gleichgesetzt, wird als negativ dargestellt. Das verletzt viele Menschen. Es gibt Menschen, die dick sind und krank, ja, aber es gibt auch viele Menschen, die krank sind und nicht dick. Es gibt auch viele dicke Menschen, die nicht unter ihrem Dicksein leiden, sondern unter dem Druck der Gesellschaft, der ihnen jeden Tag verdeutlicht: Du musst abnehmen, um akzeptiert zu werden, um dazuzugehören. Es ist die Diskriminierung, unter der die Menschen leiden, nicht das Dicksein.

  • von anne

    Aber wissen Sie: Es ist zu spät, sich jetzt gegen TTIP stark zu machen. CETA wurde bereits fertig verhandelt. Wenn wir CETA haben, haben wir auch TTIP. Da brauchen US-Konzerne nur ne winzige Niederlassung in Canada und können uns ganz wie ursprünglich geplant vor privaten Schiedsgerichten verklagen.

    Ich habe mal auf Arte einen extrem guten Bericht zu der ganzen Thematik gesehen.
    Zum Beispiel steht in den Verträgen wohl überall etwas von „science based“. Und dieses harmlose Wort hat es in sich: Es bedeutet, dass zukünftig nur noch das verboten werden darf, von dem man wissenschaftlich nachgewiesen hat, dass es schadet. So ist es momentan auch in den USA. Aber nicht in Europa. In Europa haben wir vorsichtigere Gesetzgebung, die den Verbraucher auch vor Gefahren schützt, die man ahnt, die man aber bisher (aus welchen Gründen auch immer) nicht nachweisen konnte. Ich bin Wissenschaftlerin und weiß, dass Welten liegen zwischen einem Wissen und einem Nachweis.

  • von Daniel Glas

    Liebes Campact Team,

    Danke für den Beitrag! Ich verstehe nicht ganz wie ihr von der Neuordnung des Zuckermarkts auf TTIP kommt. Könntet ihr mir den Link erklären?

    Danke!

    Gruß Daniel Glas

  • von Monika Mayr

    jeden Tag kommen neue Auswirkungen von TTIP, CETA, Nafta usw. auf die Menschheit, warum unsere Politiker nichts dagegen tun ist nicht nachvollziehbar, die gefährden bewusst die Gesundheit ihrer Bevölkerung. wir wollen keine Handelsabkommen, in Brüssel aber steht bereits fest, dass TTIP kommt. hoffe dass wir doch noch etwas bewegen können. soll TTIP abgelehnt werden gäbe es auch keine Milliarden Strafen durch Sondergerichte gegen die Länder. Wenn schon den Politikern die Menschen Sch….. egal sind, sollten sie doch an ihre finanziellen Haushalte denken.

  • von Michael Feistle

    Hallo Freunde,
    bitte das Video anklicken und nachdenken!

  • Ich habe bereits meine Unterschrift gegen TTIP geleistet, und würde es begrüßen wenn noch viele andere dies tun. Ich empfinde es als Frechheit, wie die amerikanische Lebensmittelmafia sich hier in Europa über TTIP alle Hintertüren öffnen lässt !

  • Danke an Frontal21 und Campact für diese Information.
    Das zeigt uns einmal mehr das TTIP und CETA weg muss, wir brauchen dass nicht.
    Jetzt, zu einem anderem Thema das mit TTIP zu tun hat, zurzeit haben sich 2.787.380 Menschen gegen TTIP ausgesprochen.
    Was mich und mit Sicherheit viele anderen interessieren würde, ist eine Ranking-Tabelle wo man genau sieht wieviel jedes beteiligte Land der EG, Stimmen gegen TTIP aufzuweisen hat.
    Denn eines ist auch klar hinter jeder Zahl steht ein Mensch der sich engagiert und mit höchstwahrscheinlicher Sicherheit von seinem Wahlrecht Gebrauch macht.
    Somit können unsere gewählten Volksvertreter in den Parlamenten ausrechnen das der eine oder andere seine Stimme nur der Partei gibt die sich wirklich für die Interessen des Volkes einsetzen, trotz Lobbyismus.

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